Sehenwürdigkeiten Berlin Friedrichshain

Juli 29, 2009 by admin  
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Eine Reise nach Berlin Friedrichshain

Wer Berlin als Reiseziel wählt muss auch unbedingt den Bezirk Friedrichshain besuchen. Der Stadtteil Friedrichshain liegt mitten in Berlin und ist sehr zentral zu erreichen. Jährlich kommen tausende Berlin Besucher in den Kiez der den Urlaubern jede Annehmlichkeiten bietet.

Etwas zur Entstehung von Friedrichshain

Urkundlich erwähnt wurde Friedrichshain 1244 und die erste Siedlung entstand auf dem Fischerdorf Stralau das östlich vom Stadtteil liegt. Bei der 1. Verwaltungsreform in Berlin entstand 1920 Groß- Berlin. Zu diesem Zeitpunkt bekam auch der Ort den Namen Friedrichshain verliehen. In der Zeit des Faschismus wurde der Bezirk in "Horst Wessel Stadt" umbenannt. Als die Stadt Berlin 1961 durch die DDR geteilt wurde lag Friedrichshain im östlichen Teil von Berlin. Die Spree, der größte Fluss in Berlin war die Teilung zwischen Ost und West. Verbunden war Friedrichshain mit Kreuzberg im Westen durch die Oberbaumbrücke die über die Spree entlang geht.
In der ehemaligen DDR war im Bezirk Friedrichshain viel Industrie angesiedelt und somit ein klassischer Berliner Arbeiterbezirk. Nach Beendigung der Spaltung Berlins 1990 tauchten viele linke Hausbesetzer vor allem aus dem Westen in der Mainzer Strasse auf und besetzten die maroden Mietskasernen. Als die Gewalt eskalierte räumte die Polizei die besetzten Häuser. Anschließend erfolgte eine aufwendige Sanierung der Mainzer Strasse die heute eine sehr schöne Strasse mit vielen kleinen Geschäften ist. Ende 1990 entwickelte sich südlich des Stadtteiles ein Kiez mit vielen kleinen Bars, kleinen Läden und vielen Kneipen. Die Simon- Dach- Strasse ist der Anziehungspunkt für viele junge Leute die in der Stadt sind. Somit hat sich der Bezirk Friedrichshain vom früheren Arbeiterbezirk in einen jungen lebhaften Stadtteil entwickelt.
Im Jahre 2001 reduzierte die Berliner Politik die 23 Stadtbezirke auf 12 Stadtbezirke durch Fusionen. Friedrichshain fusionierte mit Kreuzberg und heißt seit 2001 Berlin Friedrichshain- Kreuzberg.
Wir bleiben aber in Friedrichshain und beginnen unseren Kiezrundgang im nördlich des Stadtbezirks im Volkspark.



Volkspark Friedrichshain© Fotograf: Zornow - Volkspark Friedrichshain

 

Volkspark Friedrichshain
Dieser Park ist die grüne Lunge von Friedrichshain. Dieser Park entstand 1848 in nach dem Vorbild von englischen Landschaftsgärten und wurde zu ehren des Preußenkönigs Friedrich des II. errichtet. Im Park befinden sich zahlreiche Sport- und Freizeitangebote. Auf besonders breiten Wegen lässt es sich wunderbar wandern und den zweitgrößten Park von Berlin so erkunden.
Im Volkspark gibt es im Winter sogar einen Rodelspaß. Möglich macht es der Berg "Mont Klamott" der von einer Höhe mit 78 m eine schon erhebliche Erhöhung in sonst sehr flachem Berlin ist. Entstanden ist der Hügel von Trümmerschutt aus dem 2. Weltkrieg. Dieser wurde aufgeschüttet und bepflanzt. Nach einer schönen Wanderung haben Sie von der Anhöhe einen schönen Ausblick auf den Stadtbezirk.
Seit 1950 existiert im Volkspark Friedrichshain ein Freilichtkino. Hier werden in den Sommermonaten bei Einbruch der Dunkelheit aktuelle Kinohits gezeigt. Aber auch erfolgreiche Filme aus der Vergangenheit stehen auf dem Spielplan. Erleben Sie dieses einmalige Kinoerlebnis in einem unbeschreiblich schönen Flair. Kommen Sie einfach mit Ihrem Picknickkorb in das Freilichtkino oder lassen Sie sich von der Kinogastronomie verwöhnen.

Vom Volkspark Friedrichshain wandern wir zur Karl- Marx- Allee.
Prachtstraße Karl- Marx- Allee
Die Karl- Marx- Allee wurde im 2. Weltkrieg vollständig zerstört. So begann 1949 der Wiederaufbau. Die Allee wurde umgetitelt in Stalinallee nach dem sowjetischen Diktators Stalin. Es entstanden Wohnblöcke nach den Plänen des Architekten Hans Scharoun nach Vorbild des sowjetischen Zuckerbäckerstils. Im Jahre 1961 wurde die Allee wieder in Karl- Marx- Allee zurück benannt. Eine aufwendige Sanierung der Allee erfolgte 1995.
Wir beginnen unsere Wanderung vom Strausberger Platz und gehen stadtauswärts bis zur U- und S- Bahn Station Frankfurter Allee.
Am Strausberger Platz befindet sich ein Springbrunnen der seit 1967 sprudelt. Unseren ersten Halt machen wir in der Karl- Marx- Buchhandlung auf der rechten Seite stadtauswärts. Diese Buchhandlung hat eine lange Tradition. Hier finden Leseratten ein breites Sortiment an Fach- und Sachbüchern. Einzigartig ist auch das große Antiquariat wo Interessenten ausgefallene und sehr alte Bücher erwerben können.
Jetzt haben Sie einen großen Hunger? Kein Problem wir wechseln die Straßenseite ein machen Halt an der Ecke Friedenstraße. Hier befindet sich das Blockhaus. Es ist eines der größten Steakhausketten Deutschlands. Gegründet hat diese Restaurantkette die alte Hamburger Torwart Legende Eugen Block. Hier lässt es sich wunderbar einkehren. Wir bestellen ein saftiges Steak und einen frischen Salat dazu. Durch die großen Panoramafenster des Restaurants haben wir einen guten Ausblick auf die Panoramastraße. Gut gestärkt setzen wir unseren Weg fort. Auf der anderen Straßenseite etwas zurück entdecken wir das Cafe Sybille. Hier lassen wir uns einen Kaffee servieren und schauen uns eine Ausstellung von der Geschichte der Karl- Marx- Allee an. Seit dem Jahr 2001 bietet ein Förderverein wechselnde Ausstellungen aber auch Buch Lesungen bekannter Schriftsteller können hier verfolgt werden.
Auf der gleichen Straßenseite wenige Meter weiter finden wir das Outdoor Geschäft Mc Trek. Es lacht das Herz vieler Wanderer, Campingfreunde und Naturliebhaber. Eigentlich bei allen Leuten wenn Sie das Angebot sehen. Die Filiale bietet alles an aus dem Bereich Bekleidung und Ausrüstung zu unschlagbar niedrigen Preisen an. Ich habe hier immer etwas gefunden und günstig eingekauft. Das fachkundige Personal kann präzise und gut beraten.
Etwas weiter auf der anderen, also stadtauswärts linken Straßenseite sehen wir einen großen Bau mit einem respektablen Platz. Es wurde 1962 von der damaligen DDR Führung als Großkino eröffnet und es fanden Uraufführungen statt. Einen Umbau zu einem Multiplex Kino erfolgte 1996 mit vielen kleineren Kinosälen als im Ursprung. Heute ist es kein Kino mehr sondern ein Standort für besondere Events. Neben Tagungen findet auch eine ganze Anzahl von Partys statt. Ob Sommernachtsparty oder eine andere Festlichkeit hier ist immer etwas los. Auf zwei klimatisierten Tanzebenen gibt es jede Menge Spaß. Das besondere an diesem Haus ist die VIP Lounge. An einem Rondell können bis zu 15 Personen Platz finden und so in einer entspannten und gemütlichen Atmosphäre den ganzen Abend, ja die ganze Nacht hindurch feiern. Weitere Informationen und Platzbestellungen an der Abendkasse oder auf der eigenen Website.
Am Ende der Karl- Marx- Alle sehen wir das Frankfurter Tor. Hier wurden als Abschluss des Wohnkomplexes auf beiden Seiten markante Türme gebaut. Architektonisch ein schöner Anblick und diese Gebäuden stehen heute unter Denkmalschutz.
Aber die Straße endet hier nicht sondern heißt jetzt Frankfurter Allee und wir gehen weiter, denn es gibt noch einiges zu sehen. Übrigens ist diese Straße ist die Bundesstraße Nummer 1.

fuxart - Fotolia.com© Fotograf: Olaf Zornow - Karl-Marx-Allee

 

Hören Sie an manchen Stellen ein rumpeln so ist das die Untergrundbahn U 5 die vom Alexanderplatz nach Hönow führt und in etwa alle 800 Metern eine Haltestelle befindet wo Sie ein- und aussteigen können.
Es kommen einige Bankfilialen so die Commerzbank, Berliner Bank, CC Bank, Dresdner Bank, Postbank und später auch eine Zweigstelle der Sparkasse wo sie problemlos mit Ihrer EC Karte Geld von Ihrem Konto abheben können. Nach der Filiale der Dresdner Bank entdecken wir auf der rechten Seite an der Ecke Simon- Dach- Straße ein echt italienisches Restaurant. Die Betreiber des Restaurants "Roma" sind Italiener und kommen aus Sizilien. Ihre Speisekarte ist auf ihre Heimat abgestimmt und so erleben Sie Sizilien live in Friedrichshain zumindest aus Gaumenfreude. Auch gibt es eine große Auswahl an italienischen Weinen. Ein guter Platz zum genießen.
Etwas weiter auf der gleichen Seite in einem sehr schönen Gebäude befindet sich das Sprachenatelier Berlin. Hier treffen wir nicht nur Menschen aus vielen Ländern die Sprachen erlernen möchten hier gibt es auch viele Workshops, Kunstseminare, Filmvorführungen und Lesungen. Im Erdgeschoss befindet sich das Restaurant "Die Garbe". Für Kunstliebhaber ein es guter Ort zum Verweilen.
Schräg gegenüber dem Sprachateliers existiert seit eines der ältesten Fleischereien Berlins, die Arno Erdmann Fleischerei. Berühmt ist die seit zig Jahren hergestellte Leberwurst und Leberpastete. Aber es gibt natürlich noch andere Leckereien die alle frisch selbst zubereitet werden. Wir nehmen einen kleinen Imbiss aus dem reichhaltigen Angebot als Stärkung zu uns. Heute führt der Schwiegersohn das Geschäft im Sinne von Arno Erdmann weiter.
Etwas weiter auf der gleichen Straßenseite finden wir noch ein echt Berliner Exemplar die Bäckerei Wenzel. Zahlreiche Auszeichnungen für seine Bäckereiprodukte zieren den kleinen Laden. Hier wird noch selbst gebacken und auch Lehrlinge ausgebildet. Die Lehrausbildung in diesem harten Beruf ist in Berlin keine Selbstverständlichkeit mehr. Gerade um die Adventszeit gibt es leckeres Weihnachtsgebäck und verschiedene Stollen. Die nette Chefin ist immer für einen Plausch zu haben und hier gibt es Neuigkeiten aus dem Kiez.
Zum Abschluss unserer Wanderung auf dem Boulevard Karl- Marx- Allee und Frankfurter Allee machen wir einen Abstecher in das Ringcenter. Ein Einkaufserlebnis der besonderen Art bieten auf einer Riesenfläche die beiden Ringcenter ihren Besuchern. Über 113 Geschäfte mit internationalem Trend erwartet das zahlreiche Publikum. Zahlreiche Cafes oder Fast Food Restaurants laden zum Verschnaufen ein.

Als nächstem Ort besuchen wir den Boxhagener Platz.
Dieser Platz wurde 1903 gebaut und entwickelte zu einem Wochenmarkt. Er war für die Berliner im Kiez Anlaufstation für die Beschaffung von Lebensmitteln. Dieser Boxhagener Kiez hat seine Besonderheiten. Hier wohnten früher nicht nur Arbeiter in den Wohnsilos sondern in der unmittelbaren Nähe wurden im Helenenhof Beamtenwohnungen geschaffen. Etwas später 1914 siedelten sich wohlhabende Berliner in der Knorrpromenade einer kleinen Seitenstraße an. Die Wohnungen waren zu damaligen Zeit wunderbar geschnitten und die Außenfassade mit vielen kleinen Verzierungen versehen. Ein ungewöhnliches Ensemble in diesem Kiez. Heute ist der Boxhagener Platz eine grüne Idylle mit einem für die Kinder sehr beliebten Schwimmbassin. Es sind sehr viele Studenten hierher gezogen auf Grund dieser schönen Lage und noch annehmbaren Preisen. Am Sonnabend laden viele Berliner und Brandenburger Händler ihre Waren an. Neben einheimischen Obst- und Gemüsesorten gibt es selbst gemachten Käse, sowie Spreewälder Gurken und viele weitere Leckereien. Einen Tag später also am Sonntag ist hier ein großer Trödelmarkt mit vielen Utensilien. Hier gibt es noch einige Schnäppchen zu erwerben.

Simon- Dach- Straße
In unmittelbarer Nähe des Boxhagener Platzes befindet sich eine Szenestraße die es so kein zweites Mal gibt. Seit Mitte 1990 entwickelte sich hier eine Kneipenkultur mit internationaler Gastronomie. Gerade für junge Leute ist dieser Kiez Anlaufstation, denn hier findet das Leben auf dem Gehweg statt. Über 1.900 Plätze im Freien stehen den Besuchern zur Verfügung und in einigen kleinen Kneipen mit Live Musik angeboten. Hier wird die Nacht zum Tag gemacht. In kleinen Läden werden selbst hergestellte Waren günstig verkauft. Bei einigen Produktionen kann man bei der Herstellung selbst zuschauen. In dieser urigen Kneipenlandschaft lassen sich neue Freunde oder vielleicht der spätere Ehepartner finden. Für Berlin Besucher eine Pflichtveranstaltung.

Das nächste Ziel ist die Oberbaumbrücke
Zur Oberbaumbrücke gelangen wir von der Warschauer Straße aus. Der Name dieser Straße stammt schon aus dem Jahr 1874 und ist seit jeher ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Auf der vierspurigen Straße rollt sehr viel Verkehr durch Friedrichshain. In der Mitte der Straße befindet sich die Gleisführung der Straßenbahn. Mit diesem Verkehrsmittel gelangen Sie schnell zum S Bahnhof Warschauer Straße und dann weiter zur Oberbaumbrücke. Diese Mittelpromenade ist ebenfalls saniert und es wurden zahlreiche Bäume angepflanzt. Auf der Warschauer Straße befinden sich viele kleine Geschäfte und Bars für einen kurzen Bummel gut geeignet. Jetzt erreichen wir die Oberbaumbrücke.

fuxart - Fotolia.com

© Fotograf: C. Nöhren / PIXELIO - Oberbaumbruecke

Ursprünglich diente die Oberbaumbrücke als Zollstation und wurde 1724 über die Spree gebaut. Bei Dunkelheit wurde diese Brücke mit einem Holzstamm einen Oberbaum vor unbefugten Personen gesichert.
Dadurch erhielt diese Brücke den Namen Oberbaum. Als Berlin 1961 geteilt wurde die Brücke zuerst geschlossen und ab 1963 wieder für den kleinen Grenzverkehr wieder geöffnet. Seit dem Ende der Berliner Mauer können nun wieder alle Berliner und seine Gäste diesen Punkt überqueren.
Die Brücke wurde nach der Stadtmauer von Prenzlau, Uckermark 1894 nachgebaut. Mit vielen kleinen Türmchen versehen ist der Anblick der Oberbaumbrücke sehenswert. Heute gilt diese Brücke als Wahrzeichen von Friedrichshain und Kreuzberg. Es findet auf der Brücke jedes Jahr eine "Wasserschlacht" zwischen Friedrichshainer und Kreuzberger Menschen um die Vorherrschaft statt. Für die Besucher ein einzigartiges Vergnügen.
In der Nähe der Oberbaumbrücke hat sich auch einiges angesiedelt. Im alten Speicher, rechts von der Brücke ist eine große Diskothek entstanden. Auf mehreren Etagen können Sie verschiedene Veranstaltungen erleben.
Auf einem früheren Industriegelände finanzierten Investoren den Oberbaum City mit vielen Modernen Büroräumen. Hier hat sich auch Universal Music im ehemaligen Kühlhaus sein Domizil eingerichtet. Auch der Musiksender MTV hat seine Produktionsstätte im Osthafen angesiedelt.
Für Nachtschwärmer ist das Matrix unter der Brücke Warschauer Straße wärmstens zu empfehlen. Jeden Sonnabend ab 22.00 Uhr geht hier die Post ab. Das Überraschende ist der freie Eintritt in der Zeit von 22.00 bis 23.00 Uhr. Das gibt es sonst nirgends woanders. Ansonsten kostet der Eintritt auch nur 6 €. Bei heißen Rhythmen, gutem Sound und dem richtigen Cocktail ist flirten angesagt. Kein Wunder, dass hier in der Nacht mehr los ist als am Tage. Hier findet die Partywelt der 1. Liga satt statt.
Am nächsten Morgen machen wir uns auf den Weg zu einer Kunst- und Kulturstätte des Bezirkes Friedrichshain.

East Side Gallery Bilder

© Fotograf: Olaf Zornow - East- Side- Gallery

 

East- Side- Gallery
Nach der Öffnung der Mauer im November 1989 entstand hier auf eine Länge von 1315 Metern ein Kulturdenkmal der besonderen Art. Über 100 Künstler aus der ganzen Welt schufen hier wahre Kunstwerke und dokumentierten die politischen Veränderungen 1989/1990. An ehemaligen Mauersegmenten entstand auf dieser Welt einzigartige Galerie. Nehmen Sie sich die Zeit und bewundern Sie diese Kunstwerke. Als der Berliner Senat kein Geld mehr für diese einzigartige Galerie zur Verfügung stellte drohte der Verfall und Abriss. Aber es fanden sich Menschen die einen Verein gründeten und Mitglieder werben oder Geldspenden für die Restaurierung der Galerie sammeln. Jedenfalls die in- und ausländische Besucherschar ist weiterhin riesengroß.
Die Künstler erhoffen sich durch die Eröffnung der O2 World Arena in unmittelbarer Nähe noch mehr Zuspruch zu erhalten.

Die O2 World Arena
Berlin darf sich über eine weitere große Mehrzweckhalle freuen. Im September 2008 wurde von einer Bauzeit von knapp 2 Jahren diese große Arena eröffnet. Finanziert wurde die Arena vom amerikanischen Milliardär Phil Anschutz. Diese Arena ist ein Ort der Superlative wo große Sport- und Kulturevents stattfinden.
Hier hat der amtierende Deutschen Eishockymeister Eisbären Berlin seine Zelte aufgeschlagen. Von der ehemaligen Wellblechsporthalle in so eine Sportarena mit 17.000 Sitzplätzen das ist schon gewaltig. Die Fans haben zweifellos zu diesem Erfolg beigetragen.
Neben dem Sport gibt es natürlich weitere Höhepunkte. Die großen Stars waren schon in einer der modernsten Arena der Welt oder werden in den nächsten Monaten zum Konzert erwartet. Die eigene Website der O2 World Arena gibt genaue Auskunft und auch hier können Sie gleich Karten bestellen. Ein sehr guter Service.
Es ist bestimmt spannend einmal hinter die Kulissen so einer großen Halle zu schauen. Dafür bietet O2 World spezielle Touren durch. Geschultes Personal führt Sie in die Geheimnisse eines Bühnenumbaus ein oder Sie werfen einen Blick in die Mannschaftskabinen des Deutschen Eishockymeisters und viele, viele Einblicke erhalten Sie bei dieser Tour. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

O2 World Arena Bild

© Fotograf: Olaf Zornow - O2 World

Für den nächsten Tag haben wir uns einen Besuch auf der Halbinsel Stralau vorgenommen.
Stralau
Diese Halbinsel befindet sich südlich von Friedrichshain zwischen dem Fluss Spree und der Rummelsburger Bucht. Das erste Mal urkundlich erwähnt wurde Stralau bereits im Jahr 1244. Es ist der älteste Teil des Bezirkes Friedrichshain. Auf der Halbinsel befindet sich eine sehenswerte Kirche aus dem Jahr 1464 die Stralauer Dorfkirche. Bereits 1934 neigte sich die Spitze dieser Kirche um 5 cm, so ist es der schiefe Turm von Friedrichshain.
Hier fand eines der ältesten Dorffeste statt der Stralauer Fischzug. Früher war in jedem Fischerhaus eine Kneipe eingerichtet und es wurde kräftig gefeiert. Es kamen früher zum Stralauer Fischzug bis zu 70.000 Menschen auf die Halbinsel. Am Ende des Festes rasteten die Menschen aus, meistens betrunken und es kam zu wüsten Schlägereien. Darauf wurde dieses Friedrichshainer Traditionsfest einige Male verboten.
Seit 1996 findet jährlich am 24. August der Stralauer Fischzug erneut statt aber friedlicher. In einem Festumzug ziehen die Stralauer in Kostümen auf Pferd aber auch zu Fuß durch diese Halbinsel vor den Augen mehrerer Tausender Schaulustiger. Ein imposantes Spektakel.
Wir besuchen das Samariter Viertel.
Dieses Stadtquartier liegt zwischen Frankfurter Allee und Eldenaer Straße. Es ist eines der größten Sanierungsgebiete des Stadtbezirks. Hier entstanden schmucke Wohnhäuser und ansprechende Grünanlagen. Im Schatten der alten Kastanienbäume laden Bänke zum Ausruhen ein. In diesem Nordkiez hat sich eine besondere Szene etabliert. In der Samariterstraße befindet sich ein Geschäft der Tätowierungen durchführt. Es entstehen wahre Kunstwerke und wer möchte kann sich auch verzieren lassen. Modeshops bieten T Shirts mit ausgefallenen Motiven an. Der Mittelpunkt des Samariter Kiezes bildet die Samariter Kirche. Es finden neben Gottesdiensten auch Musikveranstaltungen statt. In vielen kleinen Kneipen können Sie hier einkehren und die Berliner Küche und das Berliner Bier probieren.
Ratgeber für Besucher vom Berliner Stadtteil Friedrichshain:
Unterkünfte

In Friedrichshain können die Besucher unter zahlreichen Hotels das für Sie richtige auswählen. Was es in Friedrichshain nicht gibt sind Luxushotels die sind an einer anderen Stelle in der Stadt Berlin placiert. Aber die zahlreichen Stadthotels besitzen sehr guten Komfort zu unterschiedlichen Preisen. Neben den Hotels gibt es auch Hostels die gerade bei jungen Leuten sehr beliebt sind. Wer in keinem Hotel übernachten möchte der kann eine der zahlreichen Ferienwohnungen mieten. Entscheidender Vorteil ist die zentrale Lage der Übernachtungsmöglichkeiten.
Ibis Berlin City Ost Hotel
Das Hotel liegt direkt am Ostbahnhof und dadurch eine sehr gute Anbindung an den Zug- und S- Bahn Verkehr. In 242 Zimmern die komfortabel eingerichtet sind haben Sie einen guten Blick auf die Spree. Alle Zimmer haben eine Klimaanlage und können Tag und Nacht gebucht werden. Eine Tiefgarage steht den Besuchern zur Verfügung. Akzeptiert werden alle Kreditkarten. Die Bar hat für Sie jeden Tag und jede Nacht durchgängig geöffnet. Einen WLAN- Internetzugang steht Ihnen ständig in der Bar zu Ihrer Verfügung.
Upstalsboom Hotel Friedrichshain in Berlin
Ein 4 Sterne Hotel was 2008 gründlich renoviert wurde inmitten im Zentrum von Friedrichshain. In einer ruhigen Lage haben Sie in jedem der 170 Zimmer jeglichen Komfort. Das Haus befindet sich nur 800 Meter von der neuen O2 World Arena entfernt. Sie können wählen zwischen Standard, Komfort oder Business Zimmer. Das Business Zimmer besitzt eine Größe von 30 qm und sind zusätzlich mit einem Minisafe ausgestattet. Das Hotelrestaurant bietet auch klassische Nordseespezialitäten an. Eine Entspannung erkleben Sie im hauseigenen Fitnesscenter oder Dachterrasse. Ein wirklich gutes Hotel.
Stadthotel Tulip Inn Frankfurter Tor
Dieses Stadthotel ist im Komplex der Plaza Passage placiert. Also shoppen direkt vor der Haustür. In 120 Doppelzimmer erwartet Sie jeglicher Komfort. Das Hotel eignet sich besonders für einen Familienurlaub, denn 2 Kinder unter 16 Jahre wohnen kostenlos im Zimmer der Eltern. Die Familienzimmer sind aber nur auf Vorbestellung buchbar. Parkmöglichkeiten bestehen in einer öffentlichen Tiefgarage für 6 € am Tag. Im Komplex befinden sich 3 Restaurants mit internationaler Küche.
Hotel New Berlin in Friedrichshain
Dieses Hotel befindet sich in der Petersburger Straße und verfügt über 66 Zimmer neben einer Familiensuite. Die Zimmer haben allen Komfort und sind individuell eingerichtet. Das Hotel bietet allen Gästen täglich kostenlos eine 0,5 Liter Flasche stilles Mineralwasser an. Nach einem Stadtbummel können Sie hier wunderbar in der Hoteleigenen Sauna entspannen. Ein Massage- und Kosmetiksalon stehen für Sie bereit. Auf der Terrasse wo viel Grün angepflanzt wurde können Sie bei einem Drink Pläne für den nächsten Tag schmieden.
A&O Berlin Friedrichshain
Für Rucksacktouristen, für junge Menschen oder für Leute die wenig Geld im Geldbeutel haben ist dieses Hostel eine gute Alternative. Der Standort dieses Hostel ist in der Boxhagener Straße 73.
In Mehrbettzimmern sind die Handtücher und Bettwäsche mit im Preis enthalten. Das Hostel ist behindertengerecht ausgestattet und umweltfreundlich. Hier gibt es die Möglichkeit 24 Stunden einzuchecken. Der Service beherrscht verschiedene Sprachen und ist bei der Buchung von Ausflügen oder das Bestellen von Theaterkarten sowie weiteren Informationen sehr behilflich. Auch gibt es im Haus eine Ausleihstation für Fahrräder für 10 € pro Tag. So lässt es sich sehr entspannt durch Friedrichshain radeln.
Ferienwohnungen
Wer in keinem Hotel oder Hostel übernachten möchte der kann eine Ferienwohnung buchen. Hier stehen in Friedrichshain einige Angebote auf einer Website. Hier gibt es genaue Informationen über die Ausstattung der 1 bis 3 Zimmer Apartments, über die Höhe des Preises und Sie können gleich über das Internet Ihr Wunschzimmer aussuchen bzw. bestellen. Als Beispiel ein 3 Zimmer Apartment für maximal 6 Personen im Weidenweg in unmittelbarer Nähe vom Frankfurter Tor. Die Zimmer sind sehr gut ausgestattet und geschmackvoll eingerichtet. Die Anzahl der Übernachtungen muss mindestens zwei Nächte sein.

Gaststätten und Restaurants
Im Stadtteil Friedrichshain gibt es eine riesige Auswahl an gastronomischen Einrichtungen. Diese hier alle aufzuzählen würde den Rahmen hier sprengen. Sie finden hier eine sehr große internationale Küche vor wo Köche aus ihren Heimatländern viele Leckereien zubereiten. Deshalb hier nur eine kleine Auswahl von Restaurants und Gaststätten.
Umspannwerk Ost
In einem sehr schön restaurierten Haus befindet sich diese Location in der Palisadenstraße 48. In vergangenen Zeiten diente dieses Haus für die Stromversorgung von Friedrichshain. So können Sie in der ehemaligen Trafohalle auf 2 Etagen aus der reichhaltigen Speisekarte Ihr Essen aussuchen. Die Auswahl ist riesengroß und schwierig. Es gibt die typische Berliner Küche aber auch Spezialitäten aus Italien. Das Haus bietet aber noch eine ganze Menge mehr. So können Sie im Theaterclub die Dinnershow erleben. Ein sehr gutes Erlebnis. Im unteren Teil des Umspannwerkes befindet sich der Theater- und Jazzclub und bietet den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm. Eine sehr gute Adresse zum Einkehren.

Cueva Buena Vista
Wir begeben uns auf eine kulinarische Weltreise und besuchen das kubanische Restaurant Cueva Buena Vista in der Andreasstraße 66. Seit 1996 bieten Gastronomen aus Kuba auf 2 Etagen leckeres Essen an. Schon am Eingang werden Sie mit Salsa Klängen empfangen. Eine einzigartige Atmosphäre mit dem lateinamerikanischen Flair. Der Chefkoch bereitet frisch für Sie die Cueva Spezial Platte zu. Sie besteht unter anderem aus Kochbananen, Hühnerfleisch, gebratenen Rippchen, Costillas und Kartoffelbällchen. Ein richtiger Gaumen Schmaus und viel zu viel zu essen. Zum Abschluss des Essens genießen Sie eine berühmte Havanna
Zigarre. Jeden Freitag und Sonnabend öffnet die Discoteca Latina im Gewölbekeller ihre Pforten. Hier geht ab 22.00 Uhr bei heißen Klängen die Post ab und es geht bis in den frühen Morgengrauen.

Kos House
Das Kos House Restaurant verwöhnt seine Gäste mit Spezialitäten aus Griechenland seit mehr als 13 Jahren. Das Lokal befindet sich in der Karl- Marx- Allee 129 direkt neben dem Kino Kosmos. Die Auswahl an Speisen und Getränken ist riesig und die Auswahl fällt uns sehr schwer. Wir entscheiden uns für den griechischen Spezialitätenteller für 2 Personen. Der Chef und zugleich Koch serviert uns dieses riesige Ensemble bestehend aus vielen Köstlichkeiten, wie kleine Steaks, knusprig gebratene Rippchen, Fleischbällchen, Lammkoteletts, etwas Gemüse und Kartoffeln die in Tomaten und Zwiebeln gebraten wurden. Natürlich darf zu jedem griechischen Essen Tsatsiki nicht fehlen und davon nehmen wir auch eine ganze Menge. Als wir etwa bei der Hälfte unseres Essens aufhören wollen kredenzt uns der Chef einen Rakija, einen griechischen Anisschnaps natürlich auf Kosten des Hauses und der schafft wieder Platz in unserem Magen. Zum Abschluss gibt es noch einmal einen Anisschnaps zur Verdauung. Groß ist auch die Auswahl an griechischen Weinen und bevor wir uns entscheiden verkosten wir einige Sorten. Ein sehr gutes Niveau hat dieses Restaurant und wir finden auch in dem schön dekorierten Biergarten Platz.

Sala Thai
Ein besonders schön gestaltet ist dieses thailändische Restaurant in der Frankfurter Allee 73 im Plaza Komplex. Hier erleben Sie die thailändische Gastfreundschaft pur. Über eine kleine Holzbrücke gelangen Sie in das große Restaurant. Am Eingang werden Sie von den thailändischen Schönheiten mit einem Sawasdee dem thailändischen Gruß willkommen geheißen. Die Auswahl an thailändischen Speisen ist groß und am Besten man entscheidet sich für ein mehrgängiges Menü. So wird von jedem etwas serviert. Die Zubereitung unserer 9 Gänge Menüs können wir durch große Glasscheiben verfolgen. So sehen wir die Handfertigkeiten der Köche aus Thailand und es sind wahre Künstler wie sie die Messer schwingen und das Gemüse sehr schön verzieren. Keine Angst die 9 Gänge des Menüs schaffen Sie, denn die einzelnen Gerichte fallen nicht so üppig aus wie deutsche Gerichte.

Kneipen in Friedrichshain
Das typische an Berlin sind die urigen kleinen Kneipen. Diese gibt es natürlich auch in Friedrichshain. Hier treffen sich Menschen aus der gesamten Gesellschaftsschicht und sitzen bei einem Getränk gemütlich zusammen. In der Niederbarnimstraße 23 ist täglich ab 18.00 Uhr so ein Treff und heißt Kneipe Lebowski. Die Kneipe hat eine riesige Getränkeauswahl und neben dem Fassbier auch verschiedene Drinks im Angebot. Eine große Speisekarte finden wir in den Kneipen nicht vor aber ein kleiner Imbiss wie Bulette mit Brot oder Currywurst ist dennoch zu haben. Neben dem gemütlichen Zusammensitzen bietet diese Kneipe auch ein besonderes Erlebnis an. Auf einer großen Leinwand werden Sportveranstaltungen live gezeigt ob Fußball oder Eishockey sämtliche Sportarten hier werden verfolgt. Dass ist doch besser als zu Hause.
Ein besonderer Höhepunkt ist im November das Bockbierfest. Bockbier ist ein malzig schmeckendes Starkbier und hat viele Liebhaber. Dazu essen die Fans Berliner Eisbein mit Sauerkraut und Kartoffeln. Einfach einmal hineinschauen.
JAILBREACK in der Bänschstraße 79

Das ist eine Metalkneipe der besonderen Art. Eine etwas außergewöhnliche Kneipe aber die junge nette Bedienung ist recht flott und zeigt uns den Inhalt der Getränkekarte. Eine große Auswahl von Getränke jeder Art und wir können uns nicht entscheiden. So lassen wir uns beraten und die nette Bedienung schlägt uns als Getränk ein Bier vom Fass und einen Whisky vor. Diese Kombination Bier mit Whisky ist uns unbekannt aber wir versuchen es trotzdem. Diese Kneipe hat eine große Auswahl an verschiedenen Whiskysorten. Ein Metallicer benötigt schon etwas Härteres. Bitte unbedingt vorher etwas essen denn eine Speisekarte gibt es hier nicht. Als wir unsere Getränke schlürfen schauen wir uns das Kneipeninnere an. Die Ausstattung ist rustikal und einfach. Die Wände verzieren einige Kunstgegenstände aus Metall. Ein Diskjockey legt die Hits der Gruppe Motörhead auf und wir genießen die harte und laute Musik.

Feuermelder in der Krossener Straße 24
Hier erleben Sie noch eine echte Berliner Eckkneipe und das schon seit über 45 Jahren. In dieser Kiezkneipe können Sie auch bei etwas Glück Prominente Gäste treffen. Bei einem Bier werden die neuesten Nachrichten ausgetauscht und über Gott und die Welt diskutiert. Für Abwechslung sorgen im Nebenraum der Kneipe der Billardtisch, der Flipper oder ein Spiel am Kicker. Ein besonderes Friedrichshainer Erlebnis.

Das Nachtleben in Friedrichshain
Nachts sind alle Mäuse grau, aber nicht in Friedrichshain. Hier finden die Nachtveranstaltungen in Clubs und Diskotheken statt.

Beginnen wir im K 17- Der Club
Dieser Club befindet sich in der Pettenkofer Straße 17a. Auf 4 Fluren bietet der Veranstalter eine ganze Menge Partys zu verschiedenen Themen an. Es trifft sich ein Publikum mit unterschiedlichen Interessen. So können Sie hier an einer Hellsinskis Vampires Party oder Electro- Partys oder an einer Mixed Pickles Party oder bei der Party of Rock teilnehmen. Wer es etwas ruhiger haben möchte der nimmt im Biergarten Platz. Es werden neben Bier und anderen Getränken Fleisch und Wurst vom Grill angeboten. Aber auch Vegetarier kommen hier voll auf ihre Kosten.

Fritzclub im Postbahnhof
Das Besondere ist hier, dass Geburtstagskinder 6 Freunde kostenlos mit in den Club nehmen können. Eine Geburtstagsparty der besonderen Art. Auf drei Fluren ist tanzen angesagt und die Fritzclub Diskothek sorgt für die richtige Stimmung. Der Beginn ist 23.00 Uhr und wer vor Mitternacht den Club besucht bezahlt die Hälfte, 3 € Eintritt.
Supamolli in der Jesnerstraße 41
Ab 20.00 Uhr können die Gäste verschiedene Live Musik hautnah erleben. An das Ende denkt keiner, denn Berlin hat ein gelockertes Ladenschlussgesetz und so kann das Vergnügen bis in den Morgen hinein gehen.
LOVELITE in der Simplonstraße 38/40
Dieser Club präsentiert im SALON OBSKUR verschieden Live Acts an von Jazzmusik, Vokalmusik, Soulbeat und viele weitere Musikrichtungen an. Eine Probe eines Künstlers im original mit zu erleben, dass ist hier möglich. Eine öffentliche Probe eines Entertainers und das Publikum als Versuchskaninchen. So etwas erlebt man nicht alle Tage. Im Anschluss an die Probe gibt es das fachkundige Gespräch mit dem kritischen Publikum. Der Künstler verspricht die Anregungen der Besucher ernst zu nehmen. Eine gute Sache diese öffentliche Probe.
cassiopeia in der Warschauer Straße
Auf dem Gelände des ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerkes (RAW) ist dieser Komplex entstanden. Es existieren neben dem Club cassiopeia befinden sich weitere aktive Möglichkeiten. So können mutige den Kletterturm bezwingen oder Skater auf der BMX Rampe können ihr Können beweisen. Für Freunde des Kinos steht im Sommer ein Freiluftkino mit sehenswerten Filmen zur Verfügung. Auf dem 4.000 qm großen Gelände ist immer etwas los und besonders für Familien gut geeignet. Die Nachtschwärmer besuchen den Club. Hier können die Gäste Musiker und Künstler aus der ganzen Welt bestaunen. Es finden über 3.000 Besucher Platz und nehmen aktiv am Partyleben des Clubs teil.

Berghain am Wriezener Bahnhof
In diesem Club erleben die Besucher eine besondere Art von Musik. Es ist ein Techno Sound der als Clubmusik zum Einsatz kommt. Neue Projekte stellen die Musiker dem Publikum vor. Eine sehr spannende Location. Los gehen die Veranstaltungen um 23.00 oder 24.00 Uhr und das mehrmals in der Woche. Der Club betreibt auch einen Online Shop, den Ost gut Shop wo CDs aber auch T Shirts mit ausgefallenen Motiven bestellt werden kann.

Kultur im Stadtteil
Im Ortsteil sind einige kleine Theaterbühnen mit verschiedenen Inhalten beheimatet. Klar die großen Bühnen dieser Welt stehen in Berlin an anderen Orten den Besuchern zur Verfügung aber gerade die nicht so professionelle Art des Theaters hat ihren besonderen Reiz und ist ein Kunstgenuss.

Zebrano Theater
Das Theater liegt sehr zentral am Ostkreuz. Im Spielsaal finden bis zu 60 Personen Platz. Auf dem Spielplan stehen literarische und musikalische Stücke die von den Künstlern jede Woche dem Publikum präsentiert wird. Von der Kleinkunst, Chanson oder Kabarett hier zeigen bekannte Künstler aus Deutschland ihr Können. Neu im Angebot ist ein Kinderprogramm in der Form eines Puppenspiels. Das kommt bei den Kleinen sehr gut an.
Übrigens am 24. August startet das Theater in die neue Saison. Lassen wir uns überraschen.

Verlängertes Wohnzimmer in der Frankfurter Allee 91
Wie es der Name des Theaters schon sagt, es ist eine Verlängerung des eigenen Wohnzimmers. In einer gemütlichen Atmosphäre gibt es ab Spielbeginn um 20.30 Uhr eine Theaterkost der Feinen Art. So erleben die Besucher im offenen Wohnzimmer die Berliner Kleinkunstszene vom Jongleur bis Zauberer. Auch das Publikum wird mit animiert mit auf die Bühne zu gehen und ihr Talent darzustellen. Erstaunlich was in einigen von uns für Talente schlummern. Es macht jedenfalls eine Menge Spaß und es wird viel gelacht und das ist ja die Hauptsache.

Theater im Kino
Diese Theater ist in Friedrichshain gleich zweimal vertreten was vom Erfolg des Theaters spricht.
Das tik Süd in der Boxhagener Straße 18 zeigen große Stücke wie Lulu in eigener Aufführung. Beginn der Veranstaltungen ist jeweils um 20.00 Uhr.
Das andere Theater tik nord im schizzo finden Besucher in der Rigaer Straße 77. Es werden Musik, Filme aber auch Lesungen angeboten. Sehr beliebt sind die szenischen Lesungen und finden ein breites Publikum. Eine besonders attraktive Theaterkunst.

Theaterkapelle
Dieser etwas ungewöhnliche Name für ein Theater ist in der Boxhagener Straße 99 zu finden. Theaterkapelle existiert erst seit wenigen Jahren aber mit Erfolg. Es zeigen junge Künstler mit großem Einsatz und viel Kraft Theaterstücke mit kritischen Texten und eigenwilligen Aufführungen. Das Kulturprojekt findet in ganz Berlin große Anerkennung und zeigt das wahre Leben im Friedrichshainer Kiez. Ein Besuch lohnt sich.

Galerien
In letzter Zeit haben sich im Stadtteil Friedrichshain einige Galerien angesiedelt und tragen mit dazu bei das der Stadtteil ein Kulturzentrum geworden ist.
Fotogalerie Friedrichshain an Helsingforser Platz 1
Es besitzen Künstler die Möglichkeit ihre Fotos in einem großzügigen Ausstellungsraum den Besuchern zu zeigen und mit dem Publikum in einem Dialog zu treten. Geöffnet ist die Fotogalerie vom Dienstag bis Sonnabend in der Zeit von 13.00 bis 18.00 Uhr. Am Donnerstag wurde die Öffnungszeit erweitert und zwar von 10.00 bis 18.00 Uhr.
Galerie der Berliner Grapfikpresse in der Gabelsbergerstraße 6
Der Ausstellungsraum ist nicht besonders groß aber das hindert namhafte Künstler nicht hier ihre Exponate auszustellen. Diese Galerie besitzt auch einige Gemälde als Galeriebestand. Beliebt sind die ständig durchgeführten Auktionen der Bildenden und Modernen Kunst wo das fachkundige Publikum Werke ersteigern kann. In der Galerie können von den Gästen ständig Ausstellungen großer Maler bewundert werden. Eine Liste der Künstler ist auf der eigenen Website aufgelistet.
Galerie im Turm
Das Frankfurter Tor haben Sie bereits kennen gelernt und jetzt besuchen wir die Galerie im Turm. Auf einer Fläche von 100 qm Ausstellungsfläche werden gerade junge Künstler die Möglichkeiten gegeben ihre Werke der Öffentlichkeit zu zeigen. Die Galerie ist bei den internationalen Künstlern sehr beleibt, dass zeigen die häufig wechselnden Ausstellungen. Das Kulturamt ist hier federführend und lobt auch einige Preise für die besten Arbeiten der Künstler aus. Sehr gut angenommen werden besonderes die Ausstellungseröffnungen wo es die Gelegenheit gibt sich mit dem Künstler direkt zu unterhalten. Diese Eröffnungen finden in einem würdigen Rahmen statt. Ein Besuch lohnt sich und dann können Sie selbst über die künstlerischen Werke urteilen.

Bücher über Friedrichshain
Der Stadtteil hat nicht nur eine bewegte Geschichte erlebt sondern auch einige Buchautoren dazu bewegt etwas über Friedrichshain zu schreiben.

Baudenkmale im Bezirk Friedrichshain
Vom Landesdenkmalamt Berlin herausgegebenes Buch zeigt auf 250 Seiten die Sehenswürdigkeiten des Bezirks mit sehr guten Fotos und einer guten Erklärung

Spaziergänge in Friedrichshain
Der Schriftsteller Jan Feustel erklärt in seinen 7 Spaziergängen die Schönheiten des Kiezes und erklärt manch verborgenes. Er zeigt die Vielseitigkeit des Stadtteils auf. Ein lesenswertes Buch.

Friedrichshain- Anthologie
Es schreiben 34 Friedrichshainer Autorinnen und Autoren Geschichten, Gedichte oder Krimis in diesem Buch. Auf jeweils 5 Seiten Text wird das Leben in Friedrichshain geschildert, was gut aber was auch weniger gut ist wird hier beschrieben mit aller Befindlichkeit. Im Vorwort wird über die langjährige Geschichte Friedrichshain geschrieben und erklärt. Dieses Buch als Broschüre im Handel ist unbedingt zu empfehlen.

Boxhagener Platz
Das wohl bekannteste Buch über Friedrichshain stammt aus der Feder des Bestsellerautor Torsten Schulz. Der Schriftsteller ist selbst Berliner und beschreibt in seinem Roman das Leben im Kiez in den sechziger Jahren. Ein sehr guter Roman und dieses Buch gehört in jede Hausbibliothek.

Kinos im Kiez
Für die Freunde der Leinwand gibt es auch in Friedrichshain einige gute Möglichkeiten.

UCI Kinowelt
Der wohl größte Filmpalast ist im Stadtteil UCI Kinowelt an der Landsberger Allee 52. Hier werden in 8 Kinosälen die aktuellen Filme gezeigt. Über 2.800 Besucher finden hier einen komfortablen Platz und erleben so einen besonderes Kinoerlebnis. Die gastronomischen Einrichtungen sorgen für das Wohl der Gäste. Kostenlose Parkplätze finden die Autofahrer in der Tiefgarage des Kinos.

Tilsiter Lichtspiele in der Richard- Sorge - Straße 25a
Das ist eines der ältesten Kinos Berlins und zeigt seit über 100 Jahren Filme jeglicher Art. Das Bestreben des Veranstalters ist niveauvolle Filme dem Publikum anzubieten. Jeden Tag werden 4 verschiedene Filme ab 18.00 Uhr den Gästen gezeigt. Kinderfilme werden jeden Mittwoch und Donnerstag nach 16.00 Uhr den kleinen Kinobesuchern gezeigt. Für das Jahresprogramm 2008 erhielt Tilsiter Lichtspiele den Kinopreis von Berlin- Brandenburg. Kommen Sie hier vorbei es lohnt sich.

Trödelmärkte
Diese Art von Märkten finden bei vielen Berlin Besuchern immer eine breitere Akzeptanz. So haben finden hier in Friedrichshain auch einige Trödelmärkte statt und warten auf zahlreiche Gäste.

Großer Antikmarkt am Ostbahnhof
Dieser Mark öffnet sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr seine Pforten. Hier finden Liebhaber viele Museumsreife Waren und das stöbern hier macht richtig Lust. Ob Bücher, Omas Grammophon, alte Leninorden, Kleidung oder die alte Spieluhr hier finden Sie unter den vielen Angeboten bestimmt das Richtige. Einen Besuch werden Sie nicht bereuen.

Antik- Kunst- Trödelmarkt an der Revaler Straße
Ebenfalls am Sonntag in der Zeit von 08.00 bis 16.00 Uhr können Sie diesen Markt aufsuchen. Auf diesen Markt finden Liebhaber sehr viele Kunstgegenstände wie Gemälde, Radierungen, verschiedene Skulpturen und vieles mehr. Auf dem Freigelände haben die Aussteller zahlreiche Stände aufgebaut und Sie können in aller Ruhe die Angebote betrachten eh Sie sich zum Kauf entschließen.

Weitere Veranstaltungen im Kiez
Ein jährlicher Höhepunkt ist das Internationale Bierfestival das schon 13-mal stattgefunden hat. Es ist ein besonderes Erlebnis und so strömen jährlich über 800.000 Besucher an dem Augustwochenende nach Friedrichshain. Über 260 Brauereien aus 86 Ländern zeigen über 1800 Bierspezialitäten auf der Biermeile den Gästen. Zwischen Strausberger Platz und Frankfurter Tor verwandelt sich dieser Kiez zu einem einzigen Party Ort. Für eine gute Stimmung sorgen Musiker auf 18 Bühnen auf dem längsten Biergarten der Welt. Zahlreiche Stände bieten Köstlichkeiten aus 20 Bierregionen unserer Welt zu Stärkung an. Natürlich wird fleißig probiert und gekostet. Der Eintritt ist frei und ab Mittag geht der Saus los. Kommen Sie hier vorbei und erleben das auf der Welt einmalige Fest. Für schönes Bierwetter garantiert der Veranstalter und es hat 12 Jahre voll funktioniert.
Ein sehr viel kleineres Fest aber auch sehr interessant ist das Traveplatz Fest. Diese Veranstaltung organisieren Anwohner, Gewerbetreibende und Vereine ehrenamtlich. Das Ziel ist es eine gute Nachbarschaft zu erreichen und die Förderung der kleinen Betriebe rund um den Traveplatz. Herzlich willkommen sind Gäste aus aller Welt und feiern gemeinsam mit den Anwohnern im Kiez. Ein tolles Bühnenprogramm sowie viele Spielmöglichkeiten für Kinder werden den Besuchern angeboten. Für den großen Hunger werden selbst erzeugte Köstlichkeiten angeboten.
Seit dem Jahr 2001 wird jährlich das Weltfest am Boxhagener Platz von einem Verein organisiert. Über 60 Information- und Verkaufsständen werden aufgebaut und bieten viele Informationen aus der Arbeit von Vereinen und Projekten an. Auf Bühnen erleben die Besucher internationale Musiker mit ihren Programmen. Die Jugendlichen zeigen ihr Können beim Breakdance Hipp Hop und anderen Tänzen. Eine internationale Küche mit verschiedenen Essen und Getränken stehen hier zur Auswahl.
Ein weiteres Fest in Friedrichshain ist das Parkfest was ebenfalls schon seit 13 Jahren stattfindet.
Hier treffen sich Lesben und Schwule im August jeden Jahres im Volkspark Friedrichshain ein und treten für eine breitere Akzeptanz in der Bevölkerung ein. Wenn es dunkel wird ist noch nicht Schluss denn es wird in einem Club weiter gefeiert.
Der Stadtteil Friedrichshain zeigt sich in vielen Facetten und hier erleben Sie eine besondere Kiez Kultur. Ich denke für jeden Urlauber ist irgendetwas an dem Bezirk interessant und möchte Friedrichshain selbst erkunden. Dazu lade ich Sie herzlichst ein.

 

Sie haben weitere Tipps und Hinweise für ein gelungenen Urlaub bzw. Aufenthalt in Berlin- Friedrichshaim? Wir freuen uns über Ihren Eintrag am Ende dieser Seite…

 

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Comments

One Response to “Sehenwürdigkeiten Berlin Friedrichshain”

  1. Wibke Ottemeier on September 11th, 2010 09:08

    Hermann Sachse ist eine uralte seit 1901 bestehende Manufaktur für Naturfarben, Lacke, Holzbeizen mit einem kleinen Baumarkt in Berlin Friedrichshain

Hier können Sie gerne Tipps & Hinweise hinterlassen...