Sehenswürdigkeiten Miami
August 28, 2009 by admin
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Miami, die Stadt der Superreichen und Superschönen, der Designer, der Musiker, ein Ort der Kunst, Heimat der Everglades. Ein Besuch Miamis ist vieles, nur eins nicht. Langweilig ist diese Stadt auf keinem Fall.
© Fotograf: Andrea Gerak - Fotolia.com
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Welche Assoziationen verbindet man mit Miami? Miami Vice fällt einem spontan ein. Die Everglades. Sonne, Strand und Meer. Braungebrannte und immer gut gelaunte Menschen.
Ja, das ist Miami und so vieles mehr.
1896 von gerade 300 Einwohnern gegründet, erlebte die Stadt einen Bevölkerungswachstum und Bauboom sondergleichen. Glücksspiel und die Missachtung der Prohibition spülte in den 1920 Jahren die ersten 100 000 Einwohner in die Stadt. In dieser Zeit wurden die Grundlagen für die heutige Vielfalt und zahlreiche historische Bauten geschaffen.
Coral Gables, damals noch eine Kleinstadt vor den Toren Miamis wurde gegründet, der Venetian Pool wurde gebaut, sowie die ersten Häuser des heutigen Art Deco District auf Miami Beach.
Zum Beginn des zweiten Weltkrieges wurden aufgrund seiner strategisch wichtigen Lage zahlreiche Militärbasen gebaut, die Homestead Air Base ist heute noch in Betrieb.
Im kalten Krieg flohen vor allem zahlreiche Kubaner nach Miami und schufen den Bezirk Little Havanna.
Die heutigen Einwohner sind ein multi-kultureller Mix aus Amerikanern, Kubanern, Südamerikanern, Deutschen, Engländern und vieler anderer Nationen. Jede Nation brachte Traditionen, Sitten, Bräuche mit, die sich in einigen der Bezirke besonders niederschlagen.
Mehr als die Hälfte der Einwohner von Miami spricht Spanisch und oft wird man als Gast mit einem ratlosem „no entiendo“ abgefertigt.
Möchte man als Besucher die Stadt verstehen lernen und von den üblichen touristischen Routen abweichen, sind spanische Sprachkenntnisse sehr hilfreich.
Bei aller Gastfreundschaft sollte man auf keinem Fall vergessen, dass das Zusammenleben verschiedener Kulturen auch Probleme mit sich bringt. Aufgrund einer hohen Polizeipräsenz ist die Kriminalität spürbar zurück gegangen. Dennoch sollte man als Weißer nach Einbruch der Dunkelheit Bezirke wie Little Havanna und Little Haiti meiden.
Wetter
Aufgrund seiner südlichen Lage, der Nähe zum Golfstrom und einer geringen Höhe ist das Wetter in Miami tropisch-warm.
Die Sommer sind feucht-heiß mit Durchschnittstemperaturen um die 26 Grad, die Winter trocken-warm mit Temperaturen um 15 Grad.
Abweichungen nach oben und unten sind durchaus möglich, aber eher selten. Der Sommer bringt Regen, kurze heftige Schauer die von Norden nach Süden Miamis abnehmen. Fort Lauderdale ist die Stadt mit der höchsten Niederschlagsmenge in den USA.
Die Hurrikanesaison ist offiziell vom 1 – 30.November. Jedoch zogen schon viele heftige Stürme und Hurrikans außerhalb dieser Zeit über die Stadt.
März – Mai ist die beste Reisezeit.
Es gibt viele Wege um nach Miami zu gelangen. Reist man nach einer erlebnisreichen Ostküstentour mit dem PKW, gelangt man über die Interstate 95, vorbei am Fort Lauderdale International Airport nach Miami.
In der Regel wird man zuerst sein Hotel aufsuchen. Eine Stadt, der jährlich von Millionen von Besuchern unzählige Dollars in die Kasse gespült wird, legt großen Wert auf gut ausgestattete Hotels.
Angefangen vom preiswerten Hostal bis zum 5*Luxushotel. Miami bietet für jeden Geldbeutel und Geschmack die passende Übernachtungsmöglichkeit.
Als erste Amtshandlung in Miami steht die Fahrt mit dem Metromover auf dem Programm.
Der Metromover ist eine vollautomatische, kostenlose Hochbahn, die in zwei Ringen durch die Stadt fährt. Der innere Ring führt einen direkt an imposante Wolkenkratzer inmitten der Downtown vorbei. Beim höchsten Gebäude, dem Four Seasons Hotel mit 240 Metern muss man seinen Kopf weit in den Nacken legen, da der Metromover nur wenige Meter dran vorbei fährt.
Sein Auto parkt man am besten im Bayside Marketplace. Diese unmittelbar in der Downtown , direkt am Hafen gelegene Shopping Mall ist leicht zu finden und steht auf jeder Besucherliste obenauf.
Wer mit dem Flieger nach Miami kommt, kann seinen Leihwagen direkt am Flughafen stehen lassen.
Während seiner Erkundungstouren in der Innenstadt von Miami sollte man, sofern möglich, auf das Auto verzichten. Parkmöglichkeiten sind rar, man benötigt viel Geduld und gute Nerven, sowie ausreichend Kleingeld. Die Parkuhren sind hungrig und die Politessen aufmerksam. Es ist ratsam auf Bus, Taxi oder Metromover umzusteigen.
Für Touristen bietet die Stadt Miami die Go Miami Card an, die sehr zu empfehlen ist. Diese Karte kann wie eine Prepaid Karte benutzt werden und gilt zwischen einem und sieben Tage. Entscheidet man sich für den Kauf einer 3, 5 oder 7 Tageskarte sind die Ersparnisse immens. Kostenloses Benutzen des Busses, mindestens ein kostenloses Dinner, Prozente bei hochwertigen Shops wie zum Beispiel Bloomingdales und bis zu 55 % günstigere Eintrittskarten bei 35 Parks und Shows.
Die Tageskarte kostet für einen Erwachsenen 64,99 $, für Kinder 49,99 $.
Die 7-Tages Karte kostet 229,99 $, Kinder zahlen 184,99 $.
Weiterhin ist der Miami Explorer Pass sehr zu empfehlen.
Mit dem Pass bezahlt man den Eintritt für 3 Parks auf einmal, spart gegenüber dem Einzelticket 35% und hat 30 Tage Zeit die drei Parks zu besuchen.
Erwachsene zahlen 82 $, Kinder 72 $.
Folgende Parks können mit dem Explorer Pass besucht werden: Seaquarium, Jungle Island, Gatorpark Airboats.
© Fotograf: Immo Schiller - Fotolia.com |
Nachdem man einen ersten Eindruck von der Größe, der Lautstärke, der Farbenpracht und der Vielzahl der Nationalitäten erhalten hat, führt kein Weg mehr am Bayside Marketplace vorbei. Vom Flughafen aus, wie für PKW Reisende leicht zu finden, kann man hier eine erste Erholungspause einlegen. Gegen Gebühr kann man sein Fahrzeug abstellen und Downtown auf eigene Faust oder bei einer Führung kennen lernen.
Plant man eine Miami City Tour, sollte man mindestens 6 Stunden Zeit mitbringen. Diese Tour macht einen mit allen wichtigen Details und Bezirken der Stadt bekannt.
Der Bayside Marketplace liegt in unmittelbarer Nähe zum Hafen, mit Blick auf Miami Beach und Downtown und ist ein perfekter Startpunkt für Ausflüge und Besichtigungstouren. Gleich neben dem Einkaufszentrum liegt die Anlegestelle der Island Queen Cruises. Sie bietet Minikreuzfahrten nach Fisher Island und entlang der Downtown. Während einer Hafenrundfahrt erfährt man mehr über den Port of Miami, Anlegestelle zahlreicher Kreuzfahrtschiffe. Dies ist die dritte Möglichkeit nach Miami zu gelangen.
Eine Sightseeing dauert etwa 90 Minuten und kostet für Erwachsene 22 $, Kinder zahlen 17 $.
Miami betört mit seinem Grün, seiner vielfältigen Farbenpracht und den schon fast kitschig anmutendem blauem Wasser.
Eine Stadt, die vor Jahrzehnten nicht viel mehr war als ein paar Lagerschuppen, hat sich zu einer Stadt voller gut gepflegter Parks, Zoos, interessanten Menschen, sowie fast immer voller Kneipen und Cafés gemausert.
Vor Jahren machte Miami hauptsächlich wegen seiner hohen Kriminalitätsrate von sich reden. Im Brennpunkt standen fast immer die Bezirke Little Havanna und Little Haiti.
Tagsüber sind beide Bezirke durchaus einen Besuch wert, nachts wird auch heute weitestgehend davon abgeraten. Vom Hafen und dem Bayside Marketplace ist es nicht weit bis zur Calle Ocho, der SW 8th St., mitten in Little Havanna. Sehenswürdigkeiten wird man hier keine finden, es sei denn, man zählt Domino spielende alte Männer dazu. Der Besuch im hauptsächlich von Kubanern und anderen lateinamerikanischen Völkern bewohntem Viertel lässt den Gast eintauchen in eine andere Mentalität, eintauchen in eine andere Welt. Hier verläuft das Leben größtenteils auf der Straße, voller Leichtigkeit und ohne Hektik. Wer dann noch mit einigen spanischen Vokabeln aufwarten kann, wird schnell die Herzlichkeit und Gastfreundschaft zu spüren bekommen und mit einem Gläschen Zuckerrohrschnaps Bekanntschaft schließen. Mit Salsa im Blut, ist es nicht verwunderlich, dass in Miami hochkarätige Salsa Schulen ihren Sitz haben. Besonders empfehlenswert ist die Künstlerin Luz Pinto, geboren in Kuba, aufgewachsen in Deutschland und ausgezeichnet mit dem Latino Dance Award. Für 50 $ bietet sie selbst blutjungen Anfängern Privatunterricht.
Little Haiti liegt weiter nördlich, an der Upper East Side. Hier findet man hauptsächlich Einwanderer aus Haiti vor, die Kneipen, Cafés und Geschäfte mit landestypischen Produkten betreiben.
Parks
Noch immer auf der SW 8th St., jedoch 12 km weiter westlich findet man die Florida International Universität. Nicht sie soll der Anlaufpunkt sein, sondern der unmittelbar dahinter liegende Tamiami Park. Das riesige Areal fungiert als Cubano Memorial, Austellungsort, Kulturstätte, Sportareal. Wer schon immer mal einen Friedhof bestückt mit zehntausend weißen Kreuzen besuchen wollte, wird hier fündig. Der Park ist Austragungsstätte von Schwimmwettbewerben, Volleyballmeisterschaften und Radparcours. Jährlich im Sommer findet im Park ein großes Musik Festival statt.
Vom Tamiami Park geht es zurück auf den Sunset Drive Richtung Süden auf die Interstate 1 Richtung Fairchild Tropical Garden. Auf 33 Hektar lassen sich hier die weltweit größte Palmensammlung sowie tausende tropische Pflanzen bewundern. Ein Feuerwerk von Farben und Gerüchen, sowie das Stimmgewirr zahlreicher Vogelarten, lassen den Tag im Fairchild Tropical Garden zu einem Erlebnis der anderen Art werden.
Die Park ist außer an Feiertagen täglich von 9:30 bis 16:30 geöffnet, der Eintritt kostet für Erwachsene 20 $, Kinder zwischen 6 und 17 Jahren zahlen 10 $, Senioren 15 $. Mit speziellen Events, wie Botaniktage für Kinder, Dog Days sowie freiem Eintritt an Sonntagen, versucht der Park gegen die harte Konkurrenz der anderen Parks zu bestehen.
Von der tropischen Pflanzenwelt ist der Weg nicht weit in die Tierwelt. Wieder zurück auf der Interstate 1 führt der Weg nach South Miami zum Metrozoo.
Zahlreiche Tierarten leben in einer der Wildnis nachempfundenen parkähnlichen Anlage. Zahlreiche Showeinlagen und Veranstaltungen speziell für Kinder, ziehen täglich tausende Besucher an. Der Zoo ist aufgeteilt in eine afrikanische, australische und asiatische Welt. Neu hinzu gekommen ist auf 27 Hektar die Ausstellung AMAZON & BEYOND. Über 100 neue Tierarten verteilen sich in 3 Wäldern und repräsentieren die Tierwelt Zentral und Südamerikas.
Tiere zum Anfassen kann man beim Elefanten Anmalen oder beim Kamel Reiten, sowie im Kinderzoo erleben. Die Fütterungszeiten sind offen angeschlagen, die Tierpfleger lassen sich gern bei der Fütterung über die Schulter schauen.
Kinder wie Erwachsene gleichermaßen begeistern die Wildlife Show sowie die Quetzal‘s World Show. Während in der Wildlife Show gelehrige Tierkinder ihr Können unter Beweis stellen, ist die Quetzal‘s World Show eine Hommage an versunkene, mysteriöse Völker.
Außer an Feiertagen ist der Park täglich von 9:30 -17:30 geöffnet. Der Eintritt für den Zoo kostet für Erwachsene 15,95 $ und für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren 11,95 $.
Nicht weit vom Bayside Marketplace, zwischen Downtown und South Beach direkt an der Interstate 41, liegt Watson Island. Im Volksmund spricht man eher von Jungle Island, benannt nach dem gleichnamigen Park. Der Österreicher Franz Scherr mietete das Gelände 1936 für eine geringe Jahrespacht. Sein Traum war es, einen natürlichen Park zu schaffen, in dem Tiere wie im Dschungel so naturgetreu wie nur möglich leben konnten. Seine ersten Tiere waren einige Vögel, die sich frei im Gelände bewegten.
Im Dezember 1936 eröffnete der Parrot Jungle Park, die ersten Besucher zahlten 25 Cent Eintritt und bekamen nicht mehr als ein paar Pflanzen und Vögel zu sehen. Mittlerweile beheimatet der Park über 110 Tierarten, wie Affen, Tiger, Schlangen, Krokodile und andere.
Eine Vogelshow, sowie eine Tigershow garantieren tägliche Besucheranstürme. Vor allem die Tigershow ist immer sehr gut besucht, können sich doch Besucher mit Tigerbabys fotografieren lassen. Der Eintrittspreis ist im Laufe der Jahre gestiegen. Erwachsene zahlen 29,91 $, Kinder von 3-10 Jahren, 23, 49 $. Er ist täglich von 10 -18:00 Uhr geöffnet.
Wenn man schon mal auf Jungle Island ist, kann man gleich das auf der gegenüber liegenden Straßenseite liegende Miami Childrens Museum besuchen. Vor allem für Kinder ist dieser Besuch sehr lohnenswert. Auch wenn offiziell ein Museum, so ist es eigentlich eine interaktive Begegnungsstätte. Kinder werden aufgefordert aktiv die Exponate zu erkunden, es darf musiziert, gebastelt und geklettert werden. Zahlreiche Kinder wollen nichts lieber, als hier ihren Geburtstag verleben.
Das Museum ist außer an Feiertagen täglich von 10 -18:00 geöffnet, der Eintritt kostet einheitlich 15 $, Kinder unter 12 Monaten sind kostenlos, Einwohner Miamis erhalten einen Sonderpreis.
Urlaub in Miami und ein Besuch des Miami Seaquarium gehören zusammen wie Pfeffer und Salz. Von der Downtown leicht zu finden, fährt man auf die I-95 Richtung Süden, Ausfahrt 1A und folgt den Schildern nach Key Biscayne und Rickenbacker Causeway.
Das 1955 eröffnete Seaquarium war die weltweit erste Einrichtung seiner Art. Sogar das Guinness Book der Rekorde fand das Aquarium damals einen Eintrag für würdig. Von 1963 - 1967 wurden an dieser Stelle 88 Folgen der Serie „Flipper“ gedreht. Flipper eigentlich ein Weibchen und auf den Namen „Bebe“ hörend, wurde hier geboren und begeisterte 40 Jahre lang Showbesucher mit einem sensationellen Sprung von 23 Fuß. Bebe lebt heute in Gemeinschaft mit anderen Delphinen und nimmt noch immer an der täglichen Show teil. Ein weiterer Showstar ist Lolita, ein Orca Wal Weibchen, welches als Boss die Killerwale während der Show anführt. Orcas geliebt und gefürchtet zugleich, zeichnen sich durch Intelligenz und Anmut aus, aber auch durch Spaß und ihre absolute Treue.
Im Seaquarium leben weiterhin Seelöwen, Krokodile und weitere karibische Fischarten.
Täglich begeistern die Delphin- und Killerwal Show, sowie die Seelöwen Show Tausende von Besucher. Daher sollte man zeitig im Park sein, um sich einen Platz zu sichern. Mag man nicht gern nass werden, sollte man sich einen Platz weit oben auf der Tribüne reservieren, da vor allem die Killerwale mit ihren tollkühnen Sprüngen für nasse Zuschauer in den ersten Plätzen garantieren.
Der Park ist außer an Feiertagen täglich von 9:30 - 18:00 Uhr geöffnet. Mindestens vier Stunden sollte man für den Besuch einplanen. Die letzte Show findet um 14:30 statt.
Die Eintrittspreise sind nicht ohne.
Erwachsene zahlen 35,95 $, Kinder zwischen 3 - 9 Jahren 26,95 $ zzgl., Steuern von 7%.
Ganz im Zeichen der Piraten steht der Grapeland Water Park, auch genannt Black Beard´s Beach. Als erster Wasserpark Miamis, wendet er sich hauptsächlich an die kleinen Bewohner der Stadt.
Der Wasserpark ist etwas schwieriger zu finden. Vor allem Parkplätze sind rar. Daher empfiehlt es sich den Bus der Linie 37- South Miami zu nehmen und direkt am Park in der SW 37 th Ave auszusteigen.
Der Park ist geöffnet von 9:00 - 20:00 Uhr, Erwachsene zahlen 10 $, Kinder von 4 - 13 Jahren 5 $. Für Kinder unter 4 Jahren ist der Eintritt frei. Ab 15 Personen zählt man als Gruppe, die Preise sind dann etwas niedriger.
Ebenfalls besonders für Kinder geeignet ist der Amelia Earhart Park. An der E 65 th St gelegen, kommt man am besten über den Gratigny Expy zum Park.
Pony Reiten, Badeseen, Picknick Areal, Bastelstraßen und die Bill Graham Farm Village mit Streichelzoo sind einige der Möglichkeiten im Park.
In North Miami liegt einer der größten öffentlichen Parks Floridas, die Oleta River State Recreation Area. Besucher fahren die I-1 Richtung Norden bis zur NE 165 St und folgen den Schildern. Dieser Park richtet sich hauptsächlich an Menschen, die ihr Wochenende in freier Natur verbringen möchten. 9 Picknick Pavillons, Kanus, Kajaks und Fahrräder können ausgeliehen werden.
Der Eintritt ist kostenfrei und ist täglich ab 8:00 bis Sonnenuntergang geöffnet.
Im Ortsteil Hollywood gelegen, befindet sich der West Lake Park. Auf 600 Hektar verteilen sich Mangroven, man kann Kanu und Kajak ausleihen, sowie seltene Vögel beobachten.
Der Tropical Park in der 7900 SW 40 Street ist ein schöner Park für alle sportlich Aktiven. Hier kann man bequem Joggen, Fahrrad fahren oder einfach nur spazieren gehen. Das integrierte Boxcenter ist Austragungsstätte vieler hochkarätiger Meisterschaften.
Ein Park der besonderen Art ist der Biscayne Nationalpark. Etwa 9 Meilen östlich der Homstead Air Base, an der SW 328 St liegt der Eingang zum Park. 1980 als solcher eröffnet, zieht er jährlich tausende von Naturliebhabern an. Auf einer Fläche von insgesamt 750 m², die zu 95 % aus Wasser und der Rest aus Inseln und Inselchen besteht, beherbergt der Nationalpark den größten Mangrovenwald Amerikas, sowie mehrere lebende Korallenbänke. Versunkene Schiffe, alte Piratenbehausungen, grasende Seekühe, seltene Fischarten kann man entweder als Taucher selbst beobachten oder bei einer Fahrt mit dem Glasbodenboot bestaunen.
Auf Adams Key, Elliott Key und auf Boca Chica Key befinden sich Campingplätze, die jedoch nur per Boot zu erreichen sind. Am Dante Fascell Visitor Center befinden sich Ausleihstationen. Wer weder Zeit noch die nötige Ausrüstung und Lust für einen längeren Aufenthalt im Nationalpark verspürt, dem seien die Ausstellung und die Filme im Visitor Center ans Herz gelegt. Dort erhält man einen tiefen Einblick in die Geschichte des Ostens der USA.
Strände
Wer nach Miami kommt, möchte natürlich mit dem Meer Bekanntschaft schließen. Die meisten Urlauber kommen hauptsächlich wegen der tollen Strände.
Abhängig von den Wünschen der Urlauber, bieten sie die verschiedensten Möglichkeiten.
Oben ohne ist laut Dekret des Staates Florida verboten. In Miami wird großzügig darüber hinweg gesehen. Entlang der Collins Av in Miami Beach finden sich die belebtesten und beliebtesten Strände der Stadt. Als Single bleibt man hier nicht lang allein.
Zahlreiche Restaurants und Cafés entlang der Straße, sowie Beach Volleyball Felder auf dem Strand, lassen erst gar keine lange Weile aufkommen.
Aktivitäten der anderen Art findet man am Hobie Island Beach. Der an der Rickenbacker Causeway gelegene Strand bietet Adventure Urlaub vom Feinsten. Man kann dort Kajaks ausleihen sowie Trimarans. Das sind besonders für Anfänger super geeignete Boote, die mit zwei Auslegern für perfekte Balance sorgen.
Fährt man die Rickenbacker Causeway weiter auf die Biscayne Key, findet man kurz vor dem Ort den Crandon Park mit Golfplatz und Beach Park. Dieser Strand ist schon eher etwas für gehobenere Ansprüche, jedoch findet man auch mehr Ruhe und Entspannung.
An der Südspitze der Biscayne Key liegt Bill Baggs Beach. Eine große grüne Oase mit Strand, perfekt zum Chillen und Sonnen.
Verträumt und romantisch badet man im Matheson Hammock Park, der in unmittelbarer Nähe zum Tropical Fairchild Garden an der 959 St liegt. Aber auch hier muss man beim Baden in einer türkisblauen Lagune auf keinerlei Annehmlichkeiten verzichten. Eine kleine Snackbar versorgt den Urlauber mit den Notwendigsten.
Für diesen Strand zahlt man einen kleinen Eintrittspreis, dafür kann man aber auch sicher sein, ungestört und in Ruhe seinen Tag genießen zu können.
Die unangefochten besten Strände findet der Urlauber auf Key West. Auf dem Weg dorthin könnte man den Bahia Honda auf Key Largo besuchen, der ebenfalls traumhaftes Badefeeling bietet.
Der Haulover Beach Park ist eine besondere Attraktion im sonst eher prüden Amerika. In Miami Beach an der Collins Av gelegen, ist hier FKK ausdrücklich erlaubt. Auf 1,5 Meilen Länge drängeln sich Alle, die schon immer mal öffentlich ihre Hüllen fallen lassen wollten und die, die gern nackte Haut sehen wollen.
Wem das Herumliegen am Strand zu langweilig wird, der kann sich an sechs Tennisplätzen, einem Neun-Loch Golfplatz und einer Surfschule sportlich betätigen. Ein kleines Parkrestaurant sorgt für kulinarischen Genuss.
Museen
Neben Sonne, Strand und Meer bietet Miami einiges für Kunstliebhaber. Mehr als 25 Museen und große Kunstgalerien präsentieren ihre Exponate dem willigen Besucher. Bedeutende Künstler, Grafiker und Maler stellen in Miami aus, so dass man wirklich hochkarätige Kunst erwarten kann. Neben den großen Galerien gibt es noch etliche kleine und unbekannte Galerien, die auf ihre Entdeckung warten.
Das Wings Over Miami Museum befindet sich direkt am Kendall Tamiami Executive Airport, in der Nähe vom Metrozoo. In mehreren Hangars können Flugzeugbegeisterte alte Maschinen aus dem 2. Weltkrieg bestaunen.
Geöffnet sind die Hangar für Besucher von Donnerstag bis Sonntag 10 -18:00. Kinder bis 12 Jahre zahlen 6 $, Senioren ab 60 7$ und Erwachsene 10 $.
Das Lowe Art Museum liegt im Stadtteil Coral Gables, direkt an der 1925 gegründeten Universität of Miami.
Im Museum werden 5000 Jahre Kunst präsentiert, Ausstellungen verschiedener kultureller Ausrichtungen und Ethnologien, vom Spielzeug, Bücher, Schmuck, Entwicklung der Druckgeschichte, Geschichte der Fotografie und vieles mehr.
Die Öffnungszeiten sind saisonal etwas verschieden, Montags ist geschlossen. Die Hauptöffnungszeit ist von 12 -17:00, der Eintritt kostet 10 $, Senioren ab 62 Jahren zahlen 6 $, Kinder unter 12 haben freien Eintritt.
Wenn man sich schon in Coral Gable befindet, sollte man das Fahrzeug ruhig stehen lassen und den Bezirk zu Fuß erkunden. 1920 gründete George Marrick diesen Bezirk, er wollte sich durch ein besonderen Stil und Flair vom restlichen Miami abheben. Das ist ihm durchaus gelungen, noch heute zieht sich der mediterrane Stil durch sämtliche Straßen. 1923 erschuf George Marrick gemeinsam mit dem Architekten Phineas Paist ein weiteres monumentales Bauwerk Miamis.
Den Venetian Pool. 820 000 Gallonen, das entspricht in etwa 3 Millionen Liter, frisches kühlendes Nass erfreuen seitdem Touristen wie Einheimische. Der Pool wurde 1989 umfassend restauriert. Fuchsien, Bougainvillea, elegante Paradiesvögel und Kokosnusspalmen versetzen einen inmitten der Stadt in eine andere Welt.
Zahlreiche Kurse für Schwimmanfänger, sowie Rettungsschwimmer werden hier jährlich durchgeführt.
Brunch bei Kerzenschein am Rande des Schwimmbeckens, sowie abendliches Schwimmen mit musikalischer Untermalung sind weitere Angebote der Betreiber.
An Feiertagen hat der Venetian Pool grundsätzlich geschlossen. Vom letzten Sonntag des Mai bis ersten Montag im September hat der Pool von Montags bis Freitags von 11:00 - 19:30, Samstag/Sonntag von 10:00 - 16:30 geöffnet. Außerhalb dieser Zeit hat der Pool Donnerstag/Freitag von 11:00 - 17:30 und Samstag/Sonntag von 10:00 - 16:30 geöffnet.
Der Eintritt kostet für Nichtresidenten 10,50 $, Kinder von 3 - 12 Jahren zahlen 6 $.Kinder unter 3 Jahren dürfen den Venetian Pool aus Sicherheitsgründen nicht besuchen.
Nach dem Besuch dieses historischen Bauwerks sollte man ruhig noch etwas Zeit in Coral Gable verbringen.
Zahlreiche Boutiquen, hochpreisige Buchläden und Spitzenrestaurants säumen die Miracle Mile. Das Coral Gables Merrick House, das ehemalige Wohnhaus des Erschaffers dieses Stadtteils ist ebenfalls einen Besuch wert. An der 907 Coral Way gelegen, ist es leicht zu finden. Dieses Haus verkörpert alles, wofür sein damaliger Bauherr stand. Mittwoch und Donnerstag, jeweils 13:00, 14:00 und 15:00 wird eine 45-minütige Führung durch das Haus angeboten.
Der Preis für Erwachsene beträgt 5 $, Senioren zahlen 3 $, Kinder von 6-12 Jahren 1 $.
In der Nähe der Rickenbacker Causeway, am Vizcaya Park liegen zwei Museen, die bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt sind.
Vor allem das Miami Science bietet zahlreiche Aktivitäten an. Im Planetarium werden die Planets of the Month gekürt, im Wildlife Center können Reptilien aus der Nähe begutachtet werden, im Theater wird bei CSI-Miami ein schwerer Fall gelöst. Im angeschlossenen Weintraub Observatorium kann man bei gutem Wetter jeden ersten Freitag im Monat von 20:30 -22:00 in die Ferne blicken.
Naturwissenschaftlich orientierte Menschen können in diesem Museum, welches eigentlich mehr ein interaktives Begegnungszentrum ist, die Zeit vergessen.
Außer an Feiertagen ist es täglich von 10:00 - 18:00 geöffnet.
Nicht-Residenten greifen für einen Wissenschaftstag tief in die Tasche.
Erwachsene zahlen 18 $, Senioren ab 62 Jahren 16 $, Kinder von 3 -12 Jahren 13 $.
Wer sich weniger für Naturwissenschaften interessiert, wird mit Sicherheit in den Vizcaya Park mit Museum ausweichen. 1916 wurde das heutige Museum als Wohnhaus des Industriellen James Deering errichtet. Sein Wohnsitz befindet sich auf 10 Acres Land, welches er in einen italienischen Garten mit Labyrinth umgestaltete. Eine natürliche Lagune schottete ihn und seine Familie vor neugierigen Blicken ab.
Heute ist das Haupthaus mit 34 Räumen ganzjährig, ausser an Weihnachten, für Besucher geöffnet, die sich kaum an der Pracht seines damaligen Wohlstandes satt sehen können. Im Ballsaal finden wechselnd Vorträge und Vorführungen statt. Besonders erwähnenswert ist ein Spaziergang unter Mondschein. An einigen Wochenenden kann man mit musikalischer Begleitung und nur mittels Mondlicht und Kerzenschein beleuchtet, das Labyrinth sowie den Garten erkunden.
Der Eintritt kostet für Erwachsene 15 $, Senioren ab 62 Jahre zahlen 10 $, Kinder von 6 - 12 zahlen 6 $.
In Miami Beach befinden sich drei Museen, wovon 2 sehr zum Nachdenken anregen.
Das Bass Museum of Art besticht hauptsächlich durch seine Kunstausstellung, deren zentrales Ausstellungsstück das Geschenk der Eheleute Bass, „The Tournament“ ein Gemälde aus dem frühen 16. Jh aus Wolle und Seide ist.
Das Museum findet man in der Park Avenue, Parkplätze sind verfügbar. Es ist von Mittwoch bis Samstag von 12:00 bis 17:00 geöffnet. Erwachsene zahlen 8 $, Senioren 6 $, Kinder unter 6 Jahren können das Museum kostenlos besuchen.
Von der Park Avenue geht es zum Jewish Museum of Florida. Direkt auf der Washington Av. in unmittelbarer Nähe zum South Beach Park kann man es nicht verfehlen. Der Wohlstand Miami Beach´s ist vor allem Juden zu verdanken, lange Zeit waren 85% der Einwohner Juden.
Es wird das jüdische Leben in Florida in einer Spanne von 250 Jahren vorgestellt, aus welchen Ländern sie kamen und warum sie nach Florida kamen.
In einer weiteren Ausstellung wird jüdische Geschichte beleuchtet. Die dritte Ausstellung versucht den Besucher näher mit Bräuchen und Sitten bekannt zu machen. Wie wird ein jüdischer Geburtstag gefeiert? Welche speziellen Rezepte gibt es? Wie erzogen die Juden ihre Kinder? Welche Strömungen gibt es innerhalb der jüdischen Gemeinde?
Mehr als 600 Fotografien und Originaldokumente geben Einblick in eine sonst verschlossene Welt.
Das Museum hat Montags, an jüdischen und gesetzlichen Feiertagen geschlossen. Dienstags bis Sonntags ist es geöffnet von 10:00 - 17:00. Die Eintrittspreise betragen für Erwachsene 6 $, Senioren zahlen 5 $, Kinder 2,50 $. Eine Familienkarte kostet 12 $ und lohnt sich allemal.
Nachdem man sich das Jewish Museum of Florida angesehen hat, sollte man ein weiteres wichtigs Denkmal der Geschichte nicht außen vor lassen. Die Alfon Road entlang , am Flamingo Park vorbei, geht es auf den Dade Blvd. zum Holocoust Memorial of Miami.
1984 fand sich eine kleine Gruppe Überlebender zusammen, die in Gedenken an die über 6 Millionen Opfer des Holocoust diese Gedenkstätte schufen. Ein Teil der Sculpturen wurde aus Platzgründen in Mexico hergestellt. Seit 1990 steht sie der Öffentlichkeit zur Besichtigung offen.
Der Eintritt ist frei.
Eine der bekanntesten Kunstgalerien ist die Barbara Gillmann Gallery. Seit 1979 präsentiert sie Skulpturen, Keramik, Kunst auf Papier und Leinwand sowie Fotografien bekannter Künstler und derer, die auf dem Weg dorthin sind.
Ihre Galerie befindet sich in Miami Beach auf der Lincoln Road, für Besucher geöffnet ist Mittwoch bis Samstag von 12:00 bis 17:00 Uhr.
Die La Boheme Fine Art Gallery liegt im Nord Westen Miamis, an der NW 36th St. Sie bietet vor allem zeitgenössische Kunst Latein Amerikanischer Künstler an.
Golf
Allein in Miami tummeln sich 10 hochkarätige Golfplätze.
Doral Golf Resort & Spa, Miami Florida Resorts, Biltmore Golf Course Biltmore Golf Course erbaut 1925 von George Merrit, der Miami Beach Golf Course direkt im Herzen von Miami Beach sowie das Historic Biltmore Hotel and Resort Coral Gables, sind alles 18-Loch Plätze.
Das neu erbaute The Blue ist eine Hotel und Golf Enclave 10 Minuten vom internationalen Flughafen entfernt. 15 Villen und 16 luxeriös ausgestattete Appartments erwarten den Urlauber.
Familiär und nur Membern zugänglich ist der Riviera Country Club.
Noch immer im Familienbesitz dagegen ist der Shulas Hotel and Golf Club. 1920, lange bevor Miami zur Lifestyle Stadt wurde, legte Ernest Graham die Grundlagen für den heutigen Erfolg. Zuerst errichtete er ein kleines Hotel, später ein Steakhaus, dann einen Country Club, bis 1989 die heutige Anlage erschaffen wurde. Der Sohn Bob war zwölf Jahre als Gouverneur von Florida, sowie 18 Jahre als US Senator tätig. Ein weiterer Sohn Don Shula, war von 1970 bis 1995 Trainer der Miami Dolphins, dem Miami Football Team. Ihm zu Ehren wurde das damalige Miami Lakes Inn & Golf Club in Shulas Hotel & Golf Club umbenannt.
Direkt am internationalen Flughafen liegt der Miami Springs Golf and Country Club, eine modern gestaltete 18 Loch Anlage mit allen Annehmlichkeiten eines unbeschwerten Urlaubstages.
Einer der nobelsten und anspruchsvollsten Golfplätze ist The Fairmont Turnberry Isle Resort & Club. Hier findet man zwei 18 Loch Plätze, einen privater Beach Club, ein separates Tenniscenter, drei Privatpools mit Lagunen und intimer Beleuchtung sowie einen Spa Bereich der höchsten Ansprüchen gerecht wird. Der Fairmont Turnberry Isle Resort & Club wurde 2008 vom Travel & Leisure Magazine mit der “World‘s Best” Note als bestes 5 * Golf und Clubhotel ausgezeichnet.
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Shopping
Wer nach Miami reist, möchte mit Sicherheit eine der vielen Shopping Malls besuchen.
Etwa 5 km westlich vom internationalen Flughafen liegt direkt am der Dolphin Expy die Dolphin Shopping Mall.
240 Geschäfte und unzählige Restaurants, Cafés, Pizzeria´s lassen keine lange Weile aufkommen. Einige namhafte Sportausrüster haben in der Mall ihre Flagshipstores. Klamottenläden, Tattoo Studios, bekannte Modemarken, Kosmetikgeschäfte und vieles mehr kann man hier finden.
Geöffnet ist die Mall Montag bis Samstag von 10:00 - 21:30 Uhr.
Wem das noch nicht reicht, kann in die benachbarte Miami International Mall fahren. Das Einkaufszentrum wurde umfassend renoviert und 2001 neu eröffnet und in Simon Malls umbenannt. Mit 120 Geschäften ist sie etwas kleiner. Victoria`s Secret, Ann Taylor Loft, White House Black Market und The Limited sind einige der führenden Geschäfte.
Geöffnet ist die Mall Montag bis Samstag von 10:00 - 21:00, Sonntags von 11:00 - 19:00 Uhr.
Im Miami South, direkt an der I-1 liegt The Falls. Als besonders schönes und offenes Einkaufszentrum, verbindet es Shopping, Restaurants und Unterhaltung inmitten einer tropischen Landschaft mit Wasserfall. Sie beheimatet zahlreiche Spezialgeschäfte wie Bloomingdale’s und Macy’s, sowie ein Kino.
Geöffnet ist Montag bis Samstag von 10:00 - 22:00
Sonntag von 12:00 - 19:00
Das größte Outlet Center Floridas, das Sawgrass Mills Outlet Center, befindet sich nördlich von Miami, westlich von Fort Lauderdale im Bezirk Sunrise, am Sunrise Blvd.
Über 350 Geschäfte, 35 Restaurants, 12 Kinos sowie 3 Spielhallen sind hier zu finden. Das Motto der Mall lautet „grab and go“. Folgende Marken verkaufen hier zu Outlet Preisen: Beall’s Outlet, JC Penney Outlet, Neiman Marcus Last Call, Saks Fifth Avenue Off Fifth, VF Outlet.
Die Mall erreicht man über den Sawgrass Expy Richtung Norden, Ausfahrt Sunrise Blvd.
Auf jeden Fall sollte man viel Zeit und Geld für den Outlet Store einplanen.
Gleichzeitig sollte man im Shoppingfieber nicht die deutschen Zollbestimmungen außer Acht lassen.
Ganz im Gegensatz dazu steht CocoWalk in Coconut Grove, einem Stadtbezirk in Miami South.
Zahlreiche trendige Geschäfte angesagter Designer sind hier zu finden. Saverio Di Ricci und Edward Beiner sind nur Zwei davon. Das AMC Movie Theater ist hier ebenso beheimatet, wie einige Galerien.
Besucher fahren hauptsächlich wegen der Möglichkeit einen berühmten Schauspieler oder Sänger beim Abendessen zu treffen nach Coconut Grove. Hochwertige Restaurants liegen neben Starbucks und der Cheesecake Factory.
Ebenfalls mehr was für Leute mit viel Geld, ist Bal Harbour, der Stadtteil der oberen Zehntausend mit entsprechenden Läden.
Man gelangt über die I-95A Richtung Bal Harbour, Ausfahrt 10A, direkt in die Bal Harbor Shopping Mall. Hier findet man Kleidung von Dior, Emilio Pucci, Oscar De La Renta. Schuhe von Jimmy Choo, Giuseppe Zanotti und Schmuck von Bulgari oder Cartier. Exklusivität verteilt auf etwa 100 Läden.
Erholen kann man sich von all dem Prunk und Protz in einem der Cafés, jedoch sollte man sich die Karte sehr genau ansehen, da die Preise gepfeffert sind.
Der normale Einwohner Miamis kauft im Bayside Marketplace ein. Inmitten der Downtown gelegen, ist das Einkaufszentrum leicht zu erreichen und bietet alles was man benötigt. Zahlreiche Veranstaltungen vor allem an den Abenden, machen das Center zu einem beliebten Anziehungspunkt.
Auf keinen Fall sollte man einen Besuch in einem der legendären Hard Rock Cafés versäumen, welches sich direkt im Marketplace befindet.
Foot Locker, Gap and Baby Gap und Disney Store sind einige Shops, die man hier besuchen kann.
Da aufgrund seiner Lage hier gern Touristen parken, ist der Parkplatz nicht kostenlos.
Für die erste Stunde zahlt man 3 $, jede weitere 2 $ bis max. 20 $ erreicht sind.
Geöffnet hat das Marketplace Montag – Donnerstags von 10:00 - 22:00, Freitags und Samstags von 10:00 -23:00 und Sonntags von 10:00 - 19:00.
Bars und Restaurants sind von den Öffnungszeiten nicht betroffen.
In Miami North am Biscayne Blvd liegt die Aventura Mall.
Sie ist nicht so groß wie die anderen Einkaufszentren, schließt aber die Lücke zwischen den in anderen Shoppingcentern nicht vorhandenen Marken. Hier findet man Hugo Boss, Miss Sixty und Puma. Gleichzeitig kann man sich im Spa für einen Tag mal so richtig verwöhnen lassen.
Die Miracle Mile in Coral Gable ist eher eine Restaurantstraße als eine Einkaufsstraße. Mehr als 70 Restaurants wechseln sich mit hochwertigen Buchläden und Galerien ab.
Von Coral Gable ist es nicht weit in die Dadeland Mall, gelegen zwischen der SR 826 und I-1. Entweder erreicht man sie über den Palmetto Expy SR 826 oder über den North Kendall Drive.
Die Dadeland Mall ist ein sehr schönes, sowie Miamis erstes Einkaufszentrum. Wer sich im Süden Miamis aufhält wird hier gern shoppen gehen. Sie beherbergt das größte Macy‘s in Florida, Abercrombie & Fitch, Ann Taylor, Banana Republik und Victoria‘s Secret.
Geöffnet ist das Center Montag bis Samstag von 10:00 - 21:30 und Sonntags von 12:00 - 19:00.
Eine Shopping Mall der besonderen Art ist das auf Miami Beach gelegene City Center in der Lincoln Road. Die autofreie Straße wird hauptsächlich zum Inline Skaten oder spazieren gehen genutzt. Zahlreiche Geschäfte, Boutiquen, Galerien und Museen sind in der Lincoln Road beheimatet. Mehr als sonst in Miami heißt hier die Devise: „Sehen und gesehen werden!“
Miami Beach
Die der Stadt Miami vorgelagerte Insel Miami Beach, ist mittels mehrerer Brücken und Dämme mit dem Festland verbunden. Die wichtigsten und am meisten befahrenen sind im Süden der Marc Arthur Causeway und im Norden NE 79 th Causeway. Miami Beach eine eigene Stadt, im District Miami, wird gern mit der echten Stadt Miami verwechselt. Filme wie Miami Vice und CSI Miami unterstützen diese Verwechslung.
Wer seine Zeit in Miami verbringt muss unbedingt Miami Beach einen Besuch abstatten. Vor allem der Art Deco District ist Pflichtprogramm für jeden Miami Besucher.
Zwischen 1923 und 1943 erschufen zahlreiche Künstler dieses Viertel und seit 1979 ist es unter Denkmalschutz gestellt.
Das Viertel wird begrenzt von der 15th St im Norden, dem Collins Canal im Osten, der 6th St im Süden und der Alton Road im Westen.
Das Viertel stellt die weltweit größte Ansammlung von Art Deco dar. Wer Hintergrundinformationen und Wissenswertes erfahren möchte, nimmt an einer der täglichen Führungen teil. Täglich um 10:30 startet die Führung am Welcome Center am Ocean Drive, Ecke 13 th St. Die Führung dauert in etwa 90 Minuten und kostet pro Person 20 $.
Wem Führungen nicht liegen, der kann eine Self-Guided Audio Tour unternehmen. Die Leihgebühr beträgt 10 $. Hörer kann man sich am Welcome Center täglich von 10:00 - 16:00 Uhr ausleihen. Nachdem man so viel Interessantes erfahren hat, sollte man sich ruhig noch weiter Zeit nehmen um den District auf eigene Faust zu erkunden. Man sollte sich in eines der unzähligen Restaurants oder Cafés setzen und einfach nur schauen. Mit ein wenig Glück erhascht man den Blick auf einen Prominenten aus Film, Sport, Politik oder Musik. Im Art Deco District finden Fotoshootings für Versandhäuser und Modellabels statt. Miami Beach stellt eine traumhafte und natürliche Kulisse für zahlreiche Filme dar.
Und wenn keines der hier genannten Ereignisse eintritt, so kann man einfach das Flair dieses zauberhaften Bezirks auf sich wirken lassen.
Jedes Jahr im Dezember öffnen mehr als 200 kleinere und größere Kunstgalerien ihre Türen für die Öffentlichkeit. Kunstliebhaber, Künstler wie Kuratoren zieht es dann nach Miami Beach um neue Talente zu entdecken oder entdeckt zu werden.
Internationale Beach Volleyball Tourniere, Weltklasse Film-Festivals, Comedy Shows finden hier statt.
Madonna, Will Smith, Gloria Estefan und Enrique Iglesias können einem durchaus in einem der Miamis- Top 10 Restaurants über den Weg laufen.
Der Ocean Drive ist wohl die bekannteste Straße in Miami Beach. Hotels, Restaurants, Bars, Nachtclubs liegen hier dicht an dicht. Tagsüber flanieren tausende Besucher mit Fotoapparat den Drive entlang, nachts brummt der Bär.
Besonders sehenswert ist die Casa Casuarina, die ehemalige Versage Villa. Man findet sie am Ocean Drive, zwischen der 11th und der 12th Street. Umfassend restauriert, ist sie nun Hotel, Restaurant und Privatclub der Luxusklasse. Im venezianischen Stil erbaut, öffnen die Betreiber zahlungswilligen Besuchern gern die Türen zur Besichtigung.
Restaurants
Ein Besuch des Ocean Drive lohnt sich besonders am Wochenende. Im News Cafe, gelegen am 800 Ocean Drive, kann man 24 Std. lang frühstücken. Dieses Café ist sehr beliebt für ein spätes Frühstück oder ein Late-Night Frühstück. Ausgestattet mit der neusten Tageszeitung, einem Magazin oder einem Buch lässt sich das Frühstück im Freien perfekt genießen.
Verbringt man seinen Aufenthalt zwischen 15.Oktober - 15. Mai in Miami, muss man unbedingt dem ältesten Lokal von South Beach dem Joe‘s Stone Crab, einen Besuch abstatten. Seit 1913 kann man hier während der Krabben Saison frisch auf dem Stein zubereitete Krabben genießen.
Das Restaurant befindet sich an der Südspitze von Miami Beach dem South Pointe.
Das Emeril‘s Miami Beach an der 1601 Collins Avenue mit seinem Besitzer Emeril Lagasse gehört zu den Top Adressen. Mit seiner einzigartigen französischen Küche begeistert er allabendlich seine Gäste.
Porcão, ein brasilianisches Steakhaus, dem man Samstagabend unbedingt einen Besuch abstatten sollte. Es befindet sich innerhalb des Four Ambassadors Hotel am 801 Brickell Bay Drive in Miami. Das Menü kostet pro Person 41,50 $. Dafür kann man sich am Büfett bedienen so lange man will. Die Auswahl umfasst Meeresfisch, Fleisch, Salate, verschiedene Käsesorten, Nudeln und sogar eine große Auswahl vegetarischer Gerichte. Wer Fußball mag, kann sich in der Bar die Spiele der brasilianischen Liga ansehen.
Die Bedienung spricht zum größten Teil kein Englisch, daher werden Gäste gebeten langsam und deutlich zu artikulieren.
Das Capital Grille dagegen ist ein klassisches amerikanisches Steakhaus mit viel Holz, viel Fleisch und Wein. Man findet es direkt in der Downtown an der 444 Brickell Avenue.
Die Weinkarte ist fantastisch und wer statt Fleisch lieber Fisch mag, wird hier ebenfalls fündig.
Man findet sie überall auf der Welt, so auch in Miami Beach. Das Cafe Prima Pasta ist eine urige italienische Kneipe, die man auf keinen Fall übergehen sollte.
Das Paar Carla und Artur Ceo fingen 1985 ganz klein an. Die Eltern stehen noch heute täglich in der Küche, die Söhne Fabiane und Gerardo teilen sich Bedienung, Bar, Buchhaltung und Tochter Marcela die Werbung. Die Familienrechnung geht auf, denn seit 2002 heimst das Prima Pasta einen Award nach dem anderen ein. Diego Maradona, Lenny Krawitz und zahlreiche weitere Prominente speisen in dem Restaurant. Abgehoben sind die Ceo´s dabei noch nicht. Eine Pizza kostet wie am ersten Tag 12,95 $.
Man findet das Cafe Prima Pasta an der 71 th St, Ecke Abott Av.
Wo man italienische Restaurants findet, können chinesische nicht weit sein. Eines der besten chinesischen Restaurants im Umkreis von 50 km ist das in 7991 SW 40th Street gelegene Tropical Chinese. In einer absolut entspannten Atmosphäre genießen die Gäste eine original chinesische Küche. Samstags werden authentische Dim Sum gereicht. Dim Sum sind kleine in Teig eingerollte Fleisch-, Fisch- oder Gemüsestückchen. Die Kellner reichen diese auf einem Tablett als Vorspeise herum, so dass man unkompliziert von jedem probieren kann.
Speisen da, wo Al Capone bereits seinen Drink nahm, kann man im Tobacco Road. In der seit 95 Jahren existierenden Bar erhält man die besten und größten Burger von Miami.
Mittwochs gibt es All-U-Can-Eat BBQ Ribs für 10.99 $ und Donnerstag, das riesige T-Bone Steak ebenfalls für 10,99 $. Neben dem guten Essen kann man abends Koko Taylor der Blues Königin lauschen. Freitags legt im Patio der DJ heiße Platten auf und es wird gerockt.
Nachtleben
Das Nachtleben gehört zu Miami wie die Currywurst zu Berlin.
Daher sollte man unbedingt Miami Beach bei Nacht erkunden. Vor allem das Art Deco Viertel erstrahlt jetzt in einem ganz anderen Licht. Aus vorher stillen Ecken wummern und dröhnen die Bässe.
Während New York die Stadt in Amerika ist, die niemals schläft, ist Miami die Stadt die niemals aufhört zu feiern. In irgendeiner Bar findet mit Sicherheit eine Party statt.
Für Besucher hat sich die Stadt etwas ganz Besonderes ausgedacht. Das Miami Beach Nightlife Shuttle. Die besten Partys steigen nach Mitternacht. Daher holt das Shuttle einen um 4 Uhr vom Hotel ab und bringt einen von Club zu Club. Hat man genug, wird man auch brav wieder nach Hause gefahren. 50 $ pro Person kostet der Spaß, aber den hat man tatsächlich, da Wartezeiten und Eintrittsgelder an Clubs entfallen.
Parken in Miami Beach ist eine heikle Angelegenheit. Ohne gültiges Parkticket kann es schneller als in Miami passieren, dass das Auto abgeschleppt wird.
Vor allem am Wochenende stehen dicke Schlitten vor den angesagtesten Clubs. Wer reich, schön und mehr oder weniger berühmt ist, nutzt den Ocean Drive für seinen großen Auftritt. Modell Scouts sind ständig auf der Suche nach neuen unverbrauchten Gesichtern.
Mehr noch wie tagsüber auf der Flamingo Road gilt nachts die Devise: „Sehen und gesehen werden.“
Als Miami Besucher ohne entsprechende Kontakte ist es nicht leicht in jeden der Clubs hinein zu kommen. Vor allem wenn Mitglieder der High Society Private Partys feiern, bleibt man draußen. Als Nutzer des Nightlife Shuttles sind die Chancen auf tolle Partys in angesagten Clubs auch ohne Kontakte sehr hoch.
Die amerikanische Version eines kubanischen Clubs findet man im Mango’s Tropical Café an der 900 Ocean Dr. Heiße Rhythmen, Tänzer in Tiger Prints Hot Pants und karibische Getränke erwarten einen hier.
Nikki Beach ist nicht nur nachts eine angesagte Adresse. Direkt am weißen Strand gelegen, ist der Club tagsüber Nobelrestaurant und Lounge und nachts Anlaufstätte toller Partys.
Die Grundfarbe sämtlicher Einrichtungsgegenstände ist weiß. Nikki Beach spiegelt damit perfekt den Stil und Leichtigkeit des Lebens von SoBe wider.
Schauspieler, Models, Rockstars und deren Freunde treffen sich in der Mynt Lounge in der 1921 Collins Avenue. Dieses Futuristische Szenenlokal bietet einen Dance Floor, Nischen mit Kuschelcouches, sowie eine riesige Bar und sehr teure Getränke.
Parallel zum Ocean Drive verläuft die Washington Avenue. Hier findet man weitere tolle Bars und Clubs.
In der 1445 Washington Ave., findet man die Crobar, eine absolut chaotische Kneipe mit sympathischem DJ und bezahlbaren Getränken.
Gegenüber liegt die Jazid, eine Live Jazz Bar mit Latin Beat Einschlag.
Das Cameo ist eine weitere legendäre Bar, die zur Jahrtausendwende komplett renoviert und neu eröffnet wurde. DJ´s aus der ganzen Welt legen hier ihre Platten auf. Im VIP Bereich halten sich gern Stars und Sternchen auf. Zu finden ist das Cameo in der 1445 Washington Ave.
Im restaurierten Art Deco Theater befindet sich das Mansion, ein beliebter Treffpunkt von Hip-Hop Musikern und Models.
Der VIP Bereich grenzt sie von dem Normalsterblichen ab, der dennoch an den tollen Rhythmen seine Freude haben wird.
Die Adresse: 1235 Washington Ave.
Im Barnacle State Park im Ortsteil Coconut Grove ist besonders bei Familien sehr beliebt. Bei Vollmond werden hier Live Konzerte zelebriert. Alkohol ist verboten.
Aus dem Bongo’s Cuban Cafe, schallen hauptsächlich lateinamerikanische Klänge. Die Inhaberin Gloria Estefan selbst eine weltbekannte Musikerin, engagiert hauptsächlich Live Sänger ihrer Heimat.
Adresse: 601 Biscayne Boulevard
Im Churchill‘s Pub dagegen dröhnt heißer Rock and Roll. Dies ist ein typischer britischer Pub, mit TV Leinwand für Fußball und starkem Guinness.
Adresse: 5501 N.E. 2 Ave
Ausflüge
In der Nähe von Homestead eröffneten Charles and Deborah Thibos 1985 eine der weltweit berühmtesten Farmen. Eine Alligatoren Farm. 2000 Alligatoren leben hier gemeinsam mit Krokodilen, Kaimanen, Schlangen und anderen Tieren.
In verschiedenen Shows präsentieren die Betreiber die Gefährlichkeit der Tiere.
Eine Fahrt mit dem Aircraft Boot durch die Everglades ist im Eintrittspreise inbegriffen.
Der Park ist außer Weihnachten täglich von 9:00 - 18:00 geöffnet. Das letzte Airboat fährt 17:25 Uhr.
Der Park liegt in der Nähe der Hauptzufahrt in den Everglades Nationalpark. Man nimmt die letzte Ausfahrt Florida Süd und fährt auf die 192.Av und folgt den Schildern.
Der Komplettpreis beträgt für Erwachsene 23 $, Kinder von 4 - 11 Jahren zahlen 15,50 $.
Wem eine Fahrt durch die Everglades zu gefährlich ist, kann sich nur den Park und die Shows ansehen. Der Eintrittspreis beträgt dann für Erwachsene 15,50 $, Kinder 10,50 $.
Mehr Abenteuer und Nervenkitzel erlebt man im Everglades Safari Park.
Im Herzen der Everglades gelegen, umgeben von Schilf, Wasser und blauem Himmel ist die Station Ausgangspunkt kürzerer und längerer Airboat Touren.
Für Privatausflüge kann man sich ein Airboat zwischen 40 Minuten bis zu 2,5 Stunden samt Führer ausleihen. Sämtliche Touren stehen unter einem bestimmten Thema. So gibt es das Insel Hopping, in dem der Ranger die Besucher zu kleinen abgelegene Inseln bringt, auf denen Relikte alter indianischer Stämme zu sehen sind. Neben den eher scheuen Alligatoren kann man seltene Pflanzen und zarte Wildblumen bestaunen.
Am schönsten ist die Sunset Tour, auf der man ein einzigartiges Spektakel von Farben in einer fast mystisch angehauchten Atmosphäre erleben kann.
Die Themen - Touren sind nicht gerade preiswert.
Zwischen 200 - 450 $ für vier Personen kann man einplanen.
Jede Tour ist inklusive der Wildlife Show, Zutritt zu Gator Island, einer Insel auf der 100 verschiedene Krokodil Arten leben, sowie Zugang zur Beobachtungsplattform und einer Ausstellung.
Wer keine Themen Tour möchte kommt ebenfalls in den Genuss eines Airboat Trails von circa 30 - 40 Minuten.
Der normale Eintritt ins Naturreservat kostet für Erwachsene 23 $, Kinder zwischen 5-11 Jahren zahlen 10 $.
Um in den Naturpark zu gelangen fährt man die Florida Turnpike an der Ausfahrt SR 821 ab und gelangt auf den Tamiami Trail, den man 15 Meilen in westlicher Richtung folgt.
Besonders Kinder lieben es, das Walt Disney World Resort. In Orlando gelegen, sollte man hier ruhig einige Tage einplanen. Immer wieder werden Spezialpakete angeboten, die Hotelübernachtung und Eintritt in den Park für einige Tage beinhalten.
Das Walt Disney World Resort ist in mehreren Themenparks aufgegliedert, die man unmöglich alle an einem Tag besuchen kann.
Der Magic Your Way Base Ticket berechtigt zum Eintritt in einem Themenpark für einen Tag und kostet für Erwachsene 79 $, Kinder von 3- 9 Jahren zahlen 68 $.
In das Resort fährt man 240 Meilen über die I-95 N, dann den Florida Turnpike North SR-91 bis Orlando. Als reine Fahrtzeit sollte man ruhig 3 - 4 Stunden einplanen.
Vom Miami South gelangt man über die Interstate 1 relativ schnell Richtung Süden.
Von hier nach Key West ist es nicht mehr weit. Die Key West gehören zur Inselgruppe der Florida Keys, nur 90 km von Kuba entfernt und stellen den südlichsten Punkt der USA dar. Am besten plant man einige Tage für die Inselgruppe ein. Entweder reist man die knapp 270 km mit dem PKW oder man nutzt den Key West Express.
Der Key West Express ist ein Schiffspassage. Die Fahrzeit beträgt etwa 3,5 Stunden. Die Ablegestelle Miami liegt in der Nähe des Sea Aquariums auf Virginia Key. Von dort starten unter anderem auch die Touren durch die Everglades.
Der Hin-und Rückfahrt ist mit 139 $ für einen Erwachsene, 75 $ für ein Kind und 129 $ für einen Senioren ziemlich heftig. Dennoch lohnt eine Tour allemal. Der karibische Süden der USA bietet mehr als nur azurblaue See.
Die Fahrt mit dem PKW ist ebenfalls zu empfehlen. Entlang der Biscayne Bay, vorbei an der legendären Homstead Air Force Base, die 1992 vom Hurrikan Andrew zerstört und wieder neu aufgebaut wurde, führt einen der Weg auf den Overseas Highway.
Straßen und Brücken, die einem das Gefühl geben direkt auf dem Wasser entlang zu fahren, weisen den Weg nach Key West. Verfahren kann man sich nicht, da es nur diese eine Straße gibt. Bei starkem Wind muss die Strecke aus Sicherheitsgründen geschlossen werden.
Auf dem Weg nach Key West kommt man an Coral Castle vorbei, einer Burg erbaut aus Korallenfelsen und gewidmet einer verlorenen Liebe.
Der Erbauer Edward Leedskalnin benötigte 28 Jahre für sein Monument an die Frau, die ihn einem Tag vor der Hochzeit verließ. Bis heute ist ungeklärt, ob Edward Leedskalnin die Skulpturen tatsächlich ohne Einsatz von Hilfsmitteln erbaut hat.
Die Burg umgibt einen Park der angefüllt ist mit zahlreichen Skulpturen, deren Namen den unendlich großen Kummer des Erbauers wiederspiegeln.
Geöffnet ist die Burg von Sonntag - Donnerstag von 8:00 - 18:00, Freitag und Samstag von 8:00 - 20:00 Uhr.
Der Eintritt kostet für Erwachsene 7,95 $, Kinder von 7 - 12 Jahren zahlen 5 $, Senioren ab 62 Jahren 6,50 $.
Am besten fährt man von Norden kommend am Florida Turnpike in Homestead Ausfahrt 5 auf die 288 th St und dann auf die SW 157 th Avenue. Von der Hauptstrasse sind es etwa 2 Meilen.
Key West lebt verständlicherweise vom Tourismus. Man sollte sich auf keinen Fall das Key West Aquarium und das Piratenmuseum entgehen lassen. Das Pirate Soul stellt Originale aus dem Piratenalltag vor. Unter anderem das Logbuch der letzen Reise von Kapitän Kidd, sowie die Waffe von Thomas Tew, Kapitän der echten Blackbeard.
Das Little White House von Harry Truman sollte man nicht versäumen, sowie ein Besuch in der legendären Villa von Ernest Hemingway.
Ein Ausflug auf eine Insel ohne Bootstour geht gar nicht. Am Hafen hat man die Qual der Wahl. Ausflug per Katamaran, Schnorcheltour, einfach eine Fahrt hinaus auf den Ozean mit der Möglichkeit Wale zu beobachten, Hochseeangeln, sind nur einige Möglichkeiten.
Einen starken Kaffee erhält man im Babys Coffeeshop, der einzigen Kaffeerösterei auf den Florida Keys.
Fisch sollte man mögen, da die meisten Restaurants eine ausgezeichnete Fischkarte anbieten. Besonders empfehlenswert ist das Benihna Steaks and Seafood, das komplette Menü kostet hier nur 17 $.
In Key West gibt es ebenfalls ein Hard Rock Café. Gelegen in der Duval St, kann man hier schon mal das eine oder andere bekannte Gesicht aus der Musikszene oder vom Film treffen.
In Miami gibt es nichts was nicht möglich ist.
Die Miami Duck Tour ist so etwas. Zu Wasser und zu Land unternimmt der Besucher eine Fahrt in einem seltsam anmutendem Gefährt, dem Amphibienfahrzeug.
Der Startpunkt ist in der Nähe vom Welcome Center im Art Deco District in der 1665 Washington Avenue. Von dort geht es durch den Art Deco District, entlang dem Ocean Drive, hinaus aufs Wasser und vorbei an Hibiscus Island, Star Island bis zum Parrot Jungle Park und zum Port of Miami.
Die Fahrt dauert 90 Minuten, zahlreiche Animateure bringen Kindern Fakten, Zahlen und Informationen in spielerischer und amüsanter Art näher.
Erwachsene zahlen 32 $, Kinder von 4-12 Jahren 18 $, Senioren ab 65 Jahren zahlen 26 $.
Wer längere Zeit in Florida bleibt, plant mit Sicherheit einen Ausflug Richtung Bahamas ein.
Ähnlich wie Key West, bezaubern hier kilometerlange weiße Sandstrände und karibisches Flair.
Die Discovery Cruise Line fährt außer Mittwochs täglich von Fort Lauderdale um 7:45 ab und ist 22:00 Uhr wieder zurück. So kann man einen unbeschwerten Tagesausflug an einem der schönsten Orte der Welt verbringen.
Die Discovery ist ein luxuriös ausgestattetes Schiff, ausgestattet mit Sonnendecks und Pools, Indoor und Outdoor Spielen, einem Casino sowie einer Diskothek. Während der Rückfahrt kann man sich am üppigen Büfett laben.
Die Kosten für eine Tagestour betragen unter der Woche 39,99 $ pro Person. Am Freitag 49,99 $, Samstag und Sonntag 59,99 $.
Bei zahlenden Erwachsenen reisen Kinder bis 12 Jahre kostenlos mit.
Als besonderes Bonbon werden Geburtstagskinder im Monat ihres Jubiläums kostenlos befördert.
Kultur
Die American Airline Arena ist eine die größte Veranstaltungsorte von Miami. Die Arena liegt unmittelbar neben dem Bayside Marketplace am Port Blv.
Das Spektrum ist weit gestreut und reicht von Baseball bis Eiskunstlauf.
Britney Spears, The Killers, Frankie Beverly, Camilo Sesto finden hier eine große Bühne. Disney on Ice startet jedes Jahr. Die NBA Baseball Mannschaft Heat führt ihre Spiele ebenfalls in der Arena durch.
500 Meter weiter befindet sich das neu erbaute Adrienne Arsht Center fort he Performance Art. Gelegen am Biscayne Blv., zwischen der 15th und der 13th Street ist das Center recht gut zu finden.
Das Arsht Center bietet hauptsächlich Jazz, Musical und Tanz.
Das Buch wurde mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnete. Der von Steven Spielberg produzierte Film war für den Oscar nominiert. Opra Winfrey hat „The Color Purpel“ als souliges Musical neu kreiert und nun wird es hier präsentiert.
Das Musical Mama Mia spielt ebenso, wie das Musical The Harder They Come.
Besonders Liebhaber hochkarätigen Souls kommen im Arsht Center auf ihre Kosten. Larry Rosen und Buddy Guy begeistern das Publikum.
Karten für die Vorstellungen kann man im Hotel oder im Internet erwerben.
Medizinisches
In Miami gibt es einige deutsch sprechende Ärzte, die für den Fall aller Fälle Hilfe leisten.
Wichtig ist, dass man sich unbedingt vor Antritt seiner Reise mit einer Auslandreiseversicherung absichert. Ansonsten muss man die Arztkosten in den USA selber bezahlen.
In der 16899 NE 15th Ave praktiziert seit 23 Jahren MD Bernd Wollschläger. Er ist praktischer Arzt, in seiner Praxis stehen ausreichend diagnostische Geräte zur Verfügung.
In keiner Stadt ist Jugend und Schönheit so wichtig. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich in Miami zahlreiche Schönheitskliniken tummeln.
Die Beauty Klinik Miami Skin Solution ist dabei eine der bekanntesten.
In Fort Lauderdale praktiziert Dr. Rainer Sachse. Als deutsch-stämmiger Schönheitschirurg mag mancher lieber zu ihm gehen. Seine Adresse: 4390 North Federal Highway
Suite 104, Fort Lauderdale.
Notfälle lässt man am besten gleich im Krankenhaus behandeln. Entweder man ruft die 911 oder fährt direkt selber. Das Mercy Hospital bietet Online eine Wartezeitenübersicht, an der man erkennen kann wie viele Patienten vor einem warten und wie lange es in etwa dauert, bis ein Arzt Zeit hat.
Das Mercy Hospital liegt an der South Miami Av., in der Nähe des Miami Science Museum.
Zwischen der NW 8th Ave und der 12th Ave am Dolphin Expy befindet sich ein großer medizinischer Komplex. Hier sind die Universitätsklinik Miamis, das Cedars Medical Center, Jackson Memorial Hospital sowie das Highland Park General Hospital zu finden.
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