Sehenswürdigkeiten Fuerteventura und Ausflugstipps
Januar 22, 2009 by admin
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Ausflüge & Sehenswürdigkeiten Fuerteventura:
Fuerteventura lag lange Zeit im Schatten der anderen kanarischen Inseln Gran Canaria, Lanzarote und Teneriffa. Anfänglich besuchten nur Windsurfer und Wellenreiter die Insel, und Fuerteventura galt als absoluter Geheimtipp.
Die spanische Regierung hatte keinerlei Interesse daran, die Insel für Touristen zu öffnen. Der Grund war nachvollziehbar: auf Fuerteventura war die Fremdenlegion stationiert. Noch heute zeugen viele verfallene Steinhäuser von den ehemaligen Stützpunkten der Legionäre. Mit fortschreitenden, demokratischen Verhältnissen Ende der 80er, und Beitritt zur EU, begann ein wahrer Touristenboom.
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Fuerteventura |
Wer das erste Mal Fuerteventura anfliegt und am Flughafen Rosario aus der Maschine steigt, wird vielleicht irritiert sein. Kein Strauch, kein Wald, nur Steine und Geröll. Weht dann noch der im Sommer typische Passatwind, sieht man überall große Staubfontänen. Aber seien Sie gewiss: der erste Eindruck täuscht.
Unsere Reise beginnt im Nordosten. Vom Flughafen kommend, finden Sie, kurz vor Corralejo, auf der linken Seite eine gigantische Dünenlandschaft. Auf der rechten Seite sehen Sie die Insel Lanzarote. Es ist ein fantastisches Erlebnis, sich in diese Dünenlandschaft hinein zu begeben. Folgen Sie dann der Beschilderung Richtung Corralejo, und biegen links ab in eine Schotterstraße. Ab hier können Sie die Nordost - Spitze langsam umfahren.
An der Westküste befindet sich eines der Zentren für Windsurfer, Wellenreiter und ehemalige Aussteiger. Breite Sandstrände in Cotillo laden zum Baden ein, und von Felsvorsprüngen aus schauen Sie auf den Atlantik. Folgen Sie der Hauptstraße Richtung La Pared und achten auf eine kleine Nebenstraße, wo ein Militärschild am Straßenrand zu sehen ist. Hier biegen Sie hier rechts rein und fahren langsam Richtung Küste. Nach ca. 15 Minuten erreichen Sie das Wrack der American Star, ein ehemaliger Luxusliner der USA. Ein weiteres Highlight Richtung Westen ist der kleine Ort Ajuy. Riesige Höhlen laden zum Erkunden ein. Abseits der ausgeschilderten Wege gelangen Sie zum Felsentor von Ajuy.
Vor allem die Inselmitte zeigt sich von ihrer ursprünglichen Seite. Antigua und Betancuria besitzen beide einen historischen Stadtkern. Allerdings werden diese beiden Dörfer vor allem im Sommer touristisch stark frequentiert. Irgendwie ein Muss ist das Café Maria in Betancuria. Neben einem trinkbaren Kaffee, serviert Maria exzellente Gerichte, vor allem der überbackene Ziegenkäse mit Preiselbeeren ist ein Highlight. Als Info am Rande: Maria ist Deutsche und lebt hier seit mehreren Jahrzehnten.
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Fuerteventura Strandpromenade |
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Einen der natürlichsten Strände findet man in Pozo Negro. Eingerahmt von vulkanischem Gestein, erhielt sich dieser Ort das für Fuerteventura einmal typische Dorfflair. Wer gerne Fischgerichte mag, dem sei das hier anwesende Restaurant empfohlen.
Wir befinden uns nun im Süden, genauer in Sotavento. Der hiesige Strand bietet bis zu 500m breite Liegeflächen. Dies jedoch nur bei Ebbe. Hier sind auch die riesigen Wanderdünen zuhause und zeugen von der Kraft des Windes. Im Juli finden am Strand von Sotavento die Speedweltmeisterschaften im Windsurfen statt.
Essen und Trinken
Auf Fuerteventura kommen Fischgourmets auf ihre Kosten. Lassen Sie sich nicht von Äußerlichkeiten täuschen. Das beste Essen erhalten Sie abseits der Touristenstrecken. Schauen Sie nach, wo die Einheimischen essen gehen. Bei den Getränken sollten Sie auf spanische Weine setzen. Vor allem in kleineren Restaurants können Sie vorab mehrere Weine testen. Nach dem Essen gönnen Sie sich einen Cafe con leche oder einen Cafe solo. Aber Vorsicht: insbesondere der Cafe Solo ist wirklich schwarz, und schmeckt auch so wie er aussieht.
Einen der besten Cafés finden Sie in Caleta de Fustes. Gegenüber von McDonalds befindet sich ein Einkaufszentrum. In der ersten Etage finden Sie das Café Mozart. Gönnen Sie sich einen Blick in die Getränkekarte. Ausnahmslos jede Cafesorte ist hier zu empfehlen.
Leitungswasser
Wie in den Südländern üblich, sollten Sie das Wasser aus dem Wasserhahn nicht trinken oder zum Kochen verwenden. Kaufen Sie unbedingt Wasser im Lebensmittelladen. Dieses ist ohne Chlorzusätze.
Freizeitparks / Naturschutzgebiete
Einen der größten Freizeitparks finden wir an der Costa Calma, Richtung Süden. Große Hinweisschilder zeigen den Weg in den Park. Das größte Naturschutzgebiet befindet sich im äußersten Südwesten, auf der Halbinsel Jandia. Fahren Sie dort auf keinen Fall mit einem PKW / Jeep hinein. Die „Guardia Civil“ greift hier konsequent durch, falls man Sie erwischt.
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Wrack American Star |
Dorf Landesinnere |
Baden
Ohne Gefahr ist ein Bad im warmen Atlantik möglich in: Caleta de Fustes, Cotillo, Costa Calma und Sotavento. An allen Badestränden gilt: Augen auf bei starken Winden und beginnenden hohen Wellen. Vor allem an den Stränden der Westküste, wie z. B. Cotillo, erreichen die Wellen schnell 3-4 Meter. Ein sehr erlebnisreiches Freibad ist in Corralejo gebaut worden. Die Beschilderung dorthin ist nicht zu übersehen.
Museen
Seitens der EU wurden auf Fuerteventura überall kleine Museen gefördert. Etwas außerhalb von Caleta de Fustes finden Sie das Salzmuseum. Hier wird gezeigt, wie aus Meerwasser Salz gezogen wird. Leider ist der Eintritt sehr teuer und alle Videos nur auf Spanisch.
Land, Leute und Sprache
Das Leben und Arbeiten auf Fuerteventura war vor nicht allzu langer Zeit sehr hart. Dies prägt selbstverständlich eine ganze Region. Und so treffen Sie vor allem in den abseits gelegenen Dörfern ältere Einheimische, welche nur ihre eigene Sprache sprechen. Lernen Sie deshalb unbedingt ein paar spanische Standardsätze, und nehmen ein Wörterbuch mit. Der Menschenschlag auf Fuerte ist sehr ehrlich und religiös. Respektieren Sie Fotoverbot in Kirchen.
Reisebericht von Sabine
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Wir können Fuerteventura wirklich nur empfehlen. Angeregt durch den hier gefundenen Reisebericht wählten wir Fuerte und haben es nicht bereut. Unseren Marco Polo Reiseführer liessen wir im Hotel, da wir uns den Bericht hier ausgedruckt hatten. Es war top, wir haben alles genau so vorgefunden wie beschrieben, selbst “Maria” haben wir gefunden.
Wir können nur jedem Fuertereisenden empfehlen, den Bericht mit nach Fuerte zu nehmen. Ach…der Café… :-))) Liebes Kerolina-Team, wir waren im “Café Mozart”. Ihr untertreibt was den Genuss betrifft. Es war himmlisch.