Frauenkirche Dresden

Sehenswertes in der Frauenkirche Dresden

Die Frauenkirche Dresden gilt nicht nur als Meisterwerk im Bereich des protestantischen Kirchbaus, sondern offeriert dementsprechend eine facettenreiche Auswahl an verschiedensten Sehenswürdigkeiten außer- und innerhalb der Kirche. Schließlich zieht die Frauenkirche Jahr für Jahr Millionen Besucher, insbesondere Gläubige, in ihren atemberaubenden Bann.
Aber was macht die Frauenkirche Dresden so attraktiv für ihre Besucher?
Fest steht, dass die Frauenkirche sowohl mit ihrem äußeren Gesamtbild als auch im Bereich der Innenraumgestaltung selbst die letzten Kritiker positiv überrascht hat. Bemerkenswerte Beispiele der barocken Sakralbaukunst bilden Kanzel, Altar, Orgel und Taufstein der Frauenkirche.
Wenn nun wieder die Glocken der Frauenkirche Besucher aller Art herzlich willkommen heißen, ist nicht nur der Kirchraum, sondern auch die Unterkirche für jeden offen.


Frauenkirche Dresden

© Fotograf: bildpixel - Pixelio.de

 

Die neue Orgel der Frauenkirche Dresden wurde 2005 von der namenhaften Orgelbaufirma Kern erbaut. In ihr haben sich die Bauprinzipien der Orgeln Brüder Gottfried und Andres Silbermann auf beeindruckende Art und Weise ergänzt.
Um die Klangvielfalt des Instrumentes zu erweitern, beinhaltet das romantisch- französische Orgelwerk interessante Stimmfarben, welche die neue Orgel facettenreich und farbenfroh erklingen lassen. Dementsprechend können nicht nur die orgelsymphonischen Werke Cesar Francks, sondern auch die Orgelwerke Johann Sebastian Bachs authentisch gespielt werden.
Das äußerst abwechslungsreiche Instrument der Frauenkirche verfügt über 68 klinge Register, welche auf ein Pedal und vier weitere Manuale aufgeteilt sind.
Die kleinsten der insgesamt 4.879 Pfeifen der Orgel missen weniger als einen Zentimeter, während die größten über fünf Meter in die Höhe ragen.

Die Herkunft des Taufsteins hingegen ist nicht abschließend geklärt. Fest steht jedoch, dass Ende des 19. Jahrhunderts ein Taufstein in Auftrag gegeben wurde, welcher heutzutage auf den alten Innenraumaufnahmen der Frauenkirche wieder erkannt werden kann. Beim Einsturz der Kirche wurde der alte Taufstein, welcher vom Kirchenbaurat Möckel geschaffen worden ist, vollständig zerstört. Eine Rekonstruktion des später ergänzten Taufsteines konnte jedoch nicht durchgeführt werden.
So machte man sich auf die Suche nach einem neuen Taufstein, welcher besondere Kriterien erfüllen musste. Diesbezüglich sollte der Stein aus der Zeit Bährs stammen, jedoch nicht im Einsatz sein. Die erfolgreiche Suche endete im Bergbaumuseum Freiberg, in welchem der Taufstein der alten Freiberger Nikolaikirche scheinbar nur darauf wartete, entdeckt zu werden.
Der neue Taufstein der Frauenkirche wurde vom Bildhauer Johann Gottfried Stecher geschaffen und im Jahre 1754 geweiht. Seit 2005 hingegen schmückt der schlicht gestaltete und ohne Figuren auskommende Stein den Altarraum der Frauenkirche Dresden.

Der Altar der Frauenkirche stammt aus den Federn des Bildhauers Johann Christian Feige und bildet das Zentrum einer biblischen Szene: während seine Jünger friedlich schlafen, betet Christus allein im Garten Gethsemane. Doch am Stadttor warten schon die Soldaten, um ihn in Gefangenschaft zu nehmen.
Von dieser biblischen Szene ausgehend weist der Altar eine Predigt aus Stein auf, welche sich auf die Botschaft von der Barmherzigkeit Gottes fokussiert.
Zusätzlich zu seiner umfangreichen figürlichen und ornamentalen Ausstattung überrascht der Altar mit seiner geistlichen und zugleich künstlerischen Tiefe.
Im Vergleich zum Taufstein, war die Rekonstruktion des Altars möglich. Aus mehr als zweitausend Einzelteilen, die bei der Enttrümmerung geborgen wurden, wurde der heutige Altar rekonstruiert und besteht aus mehr als 80 Prozent des historischen Materials.

Frauenkirche Dresden Dampferparade

© Fotograf:Marion Kottlos - Pixelio.de


 

Sehenswert ist aber auch der barocke Innenraum, welcher nicht nur durch eine vorbildliche architektonische Geschlossenheit, sondern auch mit einzigartiger Schönheit beeindruckt. Der Innenraum besteht aus fünf im Halbkreis angeordneten Emporen und verbindet mit der Idee des Zentralbaus Taufstein, Altar, Orgel und Kanzel.
Führungen in der Frauenkirche Dresden

Nach den Anweisungen von George Bähr wurde die Kanzel, welche in der Regel einen erhöhten Platz für die Predigt bildet, in den Mittelpunkt der Chorbalustrade angeordnet, von wo sie sich wie ein Schiffsbug in den Kirchenraum hinein schiebt.
Weiterhin sind die Sitzplätze für die Besucher der Kirche auf die Kanzel ausgerichtet und die Aufmerksamkeit liegt in erster Linie auf die Wortverkündung des Priesters.
Doch aufgrund einiger akustischer Probleme, die sich mit der Anzahl der Besucher erhöhten, wurde im Jahre 1738 eine zweite Kanzel am Altarraumpfeiler eingerichtet. Da eine zweite Kanzel im Bauplan von George Bähr jedoch nicht in Betracht gezogen wurde und die akustischen Probleme in der modernen Frauenkirche Dresden behoben werden konnte, wurde bei der Rekonstruktion der Kirche auf eine weitere Kanzel verzichtet.

Während die Kanzel für das Hörverständnis der Besucher unabdingbar ist, tragen die Emporen der Frauenkirche einen entscheidenden Beitrag zum Raumempfinden bei. Besonders die runde Form der Emporen grenzt den Kirchraum auf drei Seiten ab und vermittelt jedem Besucher das Gefühl, geborgen und willkommen zu sein. Baumeister der Frauenkirche, George Bähr, konzipierte die 5 Emporenebenen großflächig, sodass mehr als zwei Drittel der Besucher Platz auf ihnen nehmen können. Da eine Empore in Betstübchen unterteilt wurde und Fenster aufwies, wurde sie früher im 18. und 19. Jahrhundert von wohlhabenden Kaufmännern und Gläubigen gemietet, die bequem von der Stube aus dem Gottesdienst folgen konnten.
In der wieder aufgebauten Frauenkirche hingegen wurde diese Empore zwar optisch nach der historischen Vorlage aufgebaut, jedoch wird auf eine Untergliederung in einzelne Stübchen verzichtet, da sie für die heutige Nutzung der Kirche nicht mehr notwendig sind.

Im 18. Jahrhundert wurde die Krypta der Frauenkirche als Begräbnisstätte eingesetzt. Berühmte Persönlichkeiten, wie beispielsweise der Baumeister der Kirche, George Bähr, oder auch der Komponist Heinrich Schütz wurden hier bestattet. Bei der Zerstörung der Kirche im zweiten Weltkrieg blieb jedoch eine einzige Grabkammer unversehrt. Dementsprechend musste die Unterkirche bei der Rekonstruktion vollständig neu gewölbt werden. Vor der Fertigstellung des Altars, der Kanzel und der Empore fungierte die Unterkirche von 1996 bis 2005 als Kirchraum. Jegliche Konzerte, Gottesdienste und auch Messen wurden in der Unterkirche durchgeführt.
Eine sehenswerte Besonderheit der Unterkirche bildet der Altar, welche aus schwarzem Kaltstein angefertigt wurde. Seitdem die Arbeiten am Kirchraum abgeschlossen wurden, wird die Unterkirche maßgebend zum Ort der persönlichen Andacht, des Gebets und der Stille.

 

Führungen

Nicht nur mit ihrem atemberaubenden Erscheinungsbild und ihrer Innenausstattung, sondern auch mit einem abwechslungsreichen Programm und individuellen Angeboten versucht die Frauenkirche Dresden ihrem Ansehen gerecht zu werden.
Im Mittelpunkt aller Angebote steht die zentrale Kirchenführung, welche jeweils in Anschluss an die abendliche und mittägliche Andacht stattfindet. Im Hauptraum werden die Besucher bereits erwartet und herzlich zur zentralen Kirchenführung eingeladen. Eine Besonderheit der zentralen Kirchenführung bildet die Tatsache, dass der Kirchraum sich aus dem Blickfeld jedes Betrachters vom Sitzplatz erschließt, sodass die Besucher auf ihren Plätzen sitzen bleiben können. Hierbei möchte die Frauenkirche besonders körperlich eingeschränkten Besuchern eine interessante „Führung im Sitzen“ bieten.
Die zentrale Kirchführung findet in der Regel von Montag bis Samstag ab 12 Uhr statt, wobei montags, mittwochs und freitags die Führung in Sonderfällen auch um 18 Uhr gehalten wird. Um seinen Wunschtermin zu überprüfen, können Besucher den Veranstaltungskalender im Eingangsbereich der Kirche in Anspruch nehmen. Eine Führung erstreckt sich über 50 Minuten, wobei insgesamt 650 Plätze im Kirchenschiff und 250 auf der 1. Empore zu Verfügung stehen. Besucher sollten jedoch beachten, dass Plätze auf der 1. Empore nur für Gruppen reservierbar sind. Es wird lediglich eine Reservierungsgebühr erhoben, während der Eintritt frei ist.
Des Weiteren sollten Besucher berücksichtigen, dass die Führung direkt an die Andacht anschließt, sodass kein alleiniger Besuch der Führung gewährleistet werden kann.

Für Gruppen bis zu 30 Personen bietet die Betstubenführung interessante, historische Informationen über Betsuben und erste Empore. Ein ehrenamtlicher Kirchenführer erläutert Besuchern der Frauenkirche die vielschichtige Geschichte des Gotteshauses und den langwierigen, jedoch erfolgreichen Wiederaufbauprozess des Meisterwerkes. Fragen sind erwünscht und werden vom Kirchenführer gerne beantwortet.
Die Betstubenführung findet jede Stunde zurzeit der offenen Kirche statt, wobei sich Interessierte im Voraus anmelden müssen. Die Führung dauert etwa 50 Minuten, wobei 30 Plätze zur Verfügung stehen. Andere Sprachen, wie beispielsweise Französisch, Englisch oder Spanisch, sind auf Anfrage möglich, während eine Gebühr von drei Euro für jede Person erhoben wird.
Es sollte jedoch beachtet werden, dass die Betstubenführung ausschließlich für Gruppen konzipiert wurde.
Darüber hinaus finden jedoch Sammelführungen statt, an denen sowohl Einzelpersonen als auch Kleingruppen teilnehmen können. Eine Anmeldung kann vor Ort erfolgen. Informationen über freie Termine können im Besucherzentrum oder in der Frauenkirche selbst eingeholt werden.

Da die Kirche aber auch ihren ganz kleinen Besuchern gerecht werden möchte, bietet das Gotteshaus spezielle Kinderkirchenführungen an. Kinder und Jugendliche sind herzlich willkommen, im Kirchenraum Interessantes und Amüsantes über die Frauenkirche zu erfahren. Die kleinen Besucher können im Kirchraum auf Entdeckungsreise gehen und dabei persönliche Erfahrungen sammeln.
Die Kinderkirchenführung findet montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 10 Uhr, vor der Öffnung der Kirche statt. Schulklassen mit maximal 30 Kindern können an der Führung nur nach Voranmeldung teilnehmen. Auch diese Führung richtet sich ausschließlich an Gruppen.

Frauenkirche Dresden Nacht beleuchtet Pamorama Foto Bild

© Georg Wittberger - Pixelio.de

Frauenkirche Dresden Weihnachten Weihnachtsbeleuchtung

© Georg Wittberger - Pixelio.de

 

Geschichte der Frauenkirche

Die Frauenkirche kann auf eine tausendjährige Geschichte zurückschauen, die sowohl von positiven als auch negativen Ereignissen geprägt ist. Ihren Namen erhielt die Kirche, da sie der Mutter Jesus geweiht ist.
Als im August 1726 der erste Stein für den Neubau der Frauenkirche gelegt wurde, glaubte wohl keiner, was für ein monumentales Werk in der Zukunft entstehen sollte. Doch obgleich der Bau anfänglich schnell und problemlos voranging, sogar das Hauptgesims 1729 erreicht wurde, waren die Bürger Dresdens skeptisch.
Während des Baus lief jedoch nicht alles nach Plan, besonders Probleme mit dem Kuppelanlauf veranlassten George Bähr 1729 dazu, die Kuppel mit kupferbedecktem Holz auszuführen, während der Kuppelanlauf mit Stein verarbeitet werden sollte. Für sein Vorhaben erhielt Bähr Zustimmung vom königlichen Hof.
Ende des Jahres 1732 war der Außenaufbau vollendet, wobei der Bau der Kuppel den Architekten weiterhin Probleme bereite. Und doch erreichten die Beteiligten ohne Hilfe von High- Tech- Geräten und Riesenkränen den vollständigen Bau der Kirche im Jahre 1734. Noch im selben Jahr fanden die Kirchweihe und der erste Gottesdienst in der Frauenkirche statt.
Der Innenbereich der Frauenkirche, insbesondere Laterne, Haube, Kreuz und Altar, wurde jedoch erst 1739 fertig gestellt. Johann Georg Schmid und Johann Gottfried Fehre übernahmen die weitere Organisation, nachdem Georg Bähr 1738 verstarb und seine letzte Ruhe in der Gruft der Frauenkirche fand.
Viele Jahre später, im Jahr 1743, wurde der Bau der Frauenkirche endgültig abgeschlossen. Dennoch blieben Bedenken über die Standsicherheit der Kuppel bestehen.
Den Bombenhagel in der Nacht vom 13. Zum 14. Februar im Jahr 1945 überstand die Frauenkirche ohne große Verluste. Doch im großen Feuersturm, welche vom Coselpalais eindrang, brannte die Kirche vollständig aus. Besonders die aus Sandstein angefertigte Kuppel konnte dem Feuer keinesfalls Stand halten, sodass die Frauenkirche am 15. Februar um 11 Uhr einstürzte.

Eine Anekdote, die nun schon seit vielen Jahrhunderten in Dresden erzählt wird, erklärt den Einsturz der Frauenkirche folgendermaßen:

Obgleich Gaetano Chiaveri, der Erbauer der Katholischen Hofkirche, mit Argusaugen den Bau der Frauenkirche verfolgte, befand er den Innenbau des Gotteshauses für vorbildlich. In keinster Art und Weise handelte er aus schlechten oder gar zerstörerischen Leitmotiven, als er der Öffentlichkeit im Jahre 1739 verkündete, die Standsicherheit der Kuppel sei nicht zufrieden stellend. Obwohl Chiaveri bereits für die Kuppel der Sankt Peter Kirche in Rom einen Neubau durchführte, wurde seine Warnung von den Bürgerinnen und Bürgern Dresdens ignoriert. Vielmehr hielten sie ihm vor, den Bau der Frauenkirche verpfuschen zu wollen, um George Bährs Meisterwerk zu zerstören.
Dennoch versuchte Chiaveri, die Menschen umzustimmen und empfahl rigoros den Abriss der Kuppel, um den Holzbau zu ermöglichen. Doch dadurch besänftigte er die Gemüter Dresdens keinesfalls. Und so überließ Chiaveri die Frauenkirche ihrem Schicksal.
Jahrhunderte später sollte die Kirche doch an ihrem Schicksal scheitern. Denn auch wenn das Gotteshaus im Bombenhagel vom 13. Zum 14. Februar 1945 keinen Schaden erlitt, stürzte sie einen Tag später doch ein.
Und in der Tat hätte der Einsturz verhindert werden können, wenn die Kuppel eine höhere Standfestigkeit aufgewiesen hatte.
War es der Zorn Chiaveris oder hätte es einfach nicht anders kommen können? Die Menschen in Dresden fanden keine Ruhe. Und obwohl Chiaveri schon vor Jahrhunderten verstarb, redeten die Menschen schlecht über in, bis zum 15. Februar 1945. Im stillen Kämmerlein gestanden sie sich ein, dass Chiaveri doch Recht behalten hatte.

 

Glocken

Die Glocken der Frauenkirche Dresden wurden erstmals in der Geschichte des Gotteshauses der Dresdner Bevölkerung vorgestellt. Am 3. Mai 2003 versammelten sich tausende Schaulustige und Interessierte auf dem Schoßplatz, um die Glocken aus der Nähe, sprich hautnah zu erleben. Die Besucher hatten nicht nur die Möglichkeit, Schnappschüsse der verschiedenen Glocken zu machen, sondern auch das Anfassen war erlaubt. Viele Menschen nutzten diese Gelegenheit, da nach dem Einbau der Glocken im Turm der Frauenkirche ein genaues Betrachten der Glocken nicht mehr möglich war.
Das vollständige Geläut der Kirche besteht aus acht, hochwertig verarbeiteten Glocken. Jedoch hat nur „Maria“ seit dem Guss 1518 alle Kriege überstanden und konnte sogar 1998 wieder zur Frauenkirche zurückkehren. Die weiteren sieben Glocken wurden neu gegossen. Sie besitzen jeweils einen biblischen Namen und eine Inschrift.

Die Friedensglocke Jesaja weist ein stolzes Gewicht von 1750 Kilogramm auf, wobei sie dem Propheten Jesaja gewidmet wist. Des Weiteren beinhaltet sie den Bibelspruch: „Sie werden Schwerter zu Pflugscharen machen“. Diese Aussage wurde besonders in der DDR von der Friedensbewegung in Anspruch genommen.

Glocken -Kirchenglocken

© bildpixel - Pixelio.de

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Die Verkündigungsglocke Johannes ist ein wenig kleiner und mit einem Gewicht von 1228 Kilogramm auch leichter. Die Glocke ist dem Täufer Johannes gewidmet. Diese Glocke beinhaltet die Inschrift: „Bereitet dem Herrn den Weg".

Die 900 Kilogramm schwere Stadtglocke Jeremia verkündet den Bibelspruch: „Suchet der Stadt Bestes“. Hierbei gab der Prophet Jeremia seinen deportierten Landsleuten diesen Hinweis mit auf ihren Wegen.

„Ich und mein Haus wollen dem Herrn dienen“, diese Botschaft enthält die Trauglocke Josua mit einem Gewicht von 645 Kilogramm.

Die älteste und zugleich kleinste Glocke der Frauenkirche Dresden, die Gedächtnisglocke Maria trägt eine lateinische Inschrift.

Ergänzt werden die obigen Glocken von der Gebetglocke David, der Taufglocke Philippus und der Dankglocke Hanna.

 

Aussichtsplattform

Ein Geheimtipp unter allen Führungen ist der Kuppelaufsteig. In Begleitung eines ehrenamtlichen Kirchenführers besteht für Teilnehmer die Möglichkeit, bis zur Aussichtsplattform in mehr als 65 Meter Höhe aufzusteigen. Auf dem anstrengenden, jedoch spannenden Weg erhalten Besucher Informationen über die Geschichte, die Nutzung und den Wiederaufbau der Frauenkirche. Für den mühevollen Aufstieg werden die Besucher auf der Aussichtsplattform mit einem atemberaubenden Blick über Dresden und die Umgebung belohnt.

Ausblick Aussichtsplattform

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Im Sommerhalbjahr, welches sich über den Zeitraum von April bis Oktober erstreckt, findet der Kuppelaufsteig jede halbe Stunde von 18:30 bis 21 Uhr statt, im Winter hingegen bis 19 Uhr. Für jede Person fallen Kosten von 10 Euro an, wobei der Aufstieg eine gute gesundheitliche Kondition fordert. Auch festes Schuhwerk ist erforderlich.
Aufgrund der Arbeiten an der zerstörten Frauenkirche steht die Aussichtsplattform erst seit dem 1. Februar 2005 für Besucher für Verfügung. Seitdem haben sich schon mehr als eine Millionen Menschen den Kuppelaufstieg gewagt, wobei wohl alle gleichermaßen vom dem unglaublichen Panoramablick beeindruckt worden sind.
Sowohl der Sommer als auch der Winter haben ihren besonderen Reiz auf Besucher, denn während das gute Wetter scheinbar zum Aufstieg einlädt, ergibt sich in den Wintermonaten ein besonders überwältigender Blick auf die Stadt Dresden, welche vollständig in Weiß gekleidet ist.
Auf der 67 Meter hohen Aussichtsplattform haben sich bis jetzt schon 2 Paare das Ja- Wort gegeben und mehr als tausende von Heiratsanträgen wurden dort gemacht.
Um zudem Familien mit Kindern entgegen zu kommen, kostet eine Familienkarte nur 20 Euro, wobei beachtet werden sollte, dass Kinder unter drei Jahre nicht am Kuppelanstieg teilnehmen dürfen.

 

Turmkreuz

Das Turmkreuz der Frauenkirche Dresden ist nicht nur ein Symbol der Mahnung, sondern auch der Erinnerung. Einst krönte das Turmkreuz 91 Meter in der Höhe die Kuppel des Gotteshauses.
Zwar wurde das Turmkreuz beschädigt, jedoch konnte es bei der Enttrümmerung im Jahre 1993 größtenteils unversehrt aufgefunden werden. Nach der Entscheidung, dass Kreuz nicht zu rekonstruieren, wurde es auch nicht auf seinen alten Platz gehoben, sondern vorübergehend im Innenraum der Frauenkirche Dresden augestellt. Durch seine erinnernde und zugleich eindringliche Präsenz dient das Turmkreuz im Innenraum als eine Gedenkstelle für viele Gläubige. Diesbezüglich besteht für Besucher die Möglichkeit unter dem Kreuz Kerzen anzuzünden, um zu gedenken. Gebetsanliegen können sie zudem in ein Buch eintragen. Auf der Kuppel der Frauenkirche trohnt heutzutage ein neu angefertigtes Turmkreuz. Auf seine eigene Art und Weise verfügt das Turmkreuz über die Möglichkeit, Versöhnung zu symbolisieren. Schließlich wurde das neue Kreuz vom Königshaus Groß- Britanniens und dem britischen Volk gestiftet.

Semperoper mit Hofkirche Pamorama Foto Bild

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Des Weiteren wurde das Turmkreuz von dem Sohn eines Piloten angefertigt, welcher einst bei den Bombardierungen auf Dresden teilnahm. In unserer heutigen Gesellschaft hingegen steht das Turmkreuz für die Stärke des Glaubens.
Das fertige Turmkreuz wurde im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung und zum 55. Jahrestag der Bombardierung Dresdens, am 13.2.2000, vom Herzog von Kent übergeben. Vor der Fertigstellung der Kuppel wurde das Kreuz vor der westlichen Fassade der Frauenkirche aufgestellt. Am 22. Juni 2004 hingegen wurde das Kreuz mit Hilfe einer Laternenhaube auf seinen Ursprungsplatz gehoben.

 

Anfahrt

Schon vom weitem kann die Frauenkirche Dresden anhand ihrer markanten Kuppel erkannt werden. Die Frauenkirche befindet sich im Mittelpunkt der Altstadt und auf dem Dresdner Neumarkt. Des Weiteren liegt das Gotteshaus in der Nähe der Brühlschen Terrasse, des Kulturpalastes und der Akademie der Künste.

Anfahrtsadresse:
Neumarkt
01067 Dresden

Da die Frauenkirche sehr zentral gelegen ist, kann sie auch mit einer großen Auswahl an verschiedensten Verkehrsmitteln erreicht werden.

Mit Hilfe des öffentlichen Personenverkehrs können Besucher an folgenden Haltestellen aussteigen und zu Fuß die Frauenkirche erreichen:
„Prinaischer Platz“ kann mit den Straßenbahnlinien 7, 6, 3 und der Buslinie 75 erreicht werden.
„Altmarkt“ kann ausschließlich mit den Straßenbahnlinien 12, 4, 2 und 1 erreicht werden.
Besucher sollten jedoch aktuelle Straßenlinienänderungen der Dresdner Verkehrsbetriebe AG berücksichtigen.

Da der Neumarkt in einer verkehrsberuhigten Zone liegt, besteht für Besucher nicht die Option, mit dem Auto parken zu können. Eine Ausnahme bildet jedoch eine begrenzte Menge an Behindertenstellplätzen.
Besucher, die dennoch mit dem Auto anreisen möchten, können kostenpflichtige Freiluftparkplätze oder Parkhäuser in Anspruch nehmen.

Weiterhin verfügt die Frauenkirche über sieben Eingänge, die jeweils einen anderen Buchstaben über der Eingangstür aufweisen. Je nach dem, welche Sehenswürdigkeiten oder Führungen die Besucher aufsuchen möchten, sollten sie die verschiedenen Eingänge benutzen. Das Kirchenschiff beispielsweise kann mit dem Eingang D schnell erreicht werden, während Besucher am Eingang G Zugang zur Kuppel erhalten.

Um die Frauenkirche Dresden allen Menschen zugänglich zu machen, legt das Gotteshaus besonders großen Wert darauf, Menschen mit Behinderungen den Zugang zur Kirche zu ermöglichen. Nach der Devise „Alle Menschen sind herzlich willkommen“ werden Besucher mit einem Schwerbehindertenausweis am Eingang A eingelassen. Hierfür sollten die Besucher ihren Nachweis bereithalten.

Für Rollstuhlfahrer hingegen wird die Möglichkeit zur Verfügung gestellt, Parkplätze nahe der Frauenkirche in Anspruch zu nehmen. Über den Aufzug am Eingang A können sie dann in die Kirche gelangen. Zudem ist dort eine spezielle Klingel vorzufinden, sodass die Mitarbeiter der Kirche den Besuchern gerne weiterhelfen und sie gegebenenfalls zum Kirchenschiff begleiten.
Gruppen mit mehreren Rollstuhlfahrern werden jedoch gebeten, sich im Voraus anzumelden und sich beim Besucherdienst zu informieren.
Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten können bei Veranstaltungen nicht mehr als 12 Rollstühle aufgestellt werden. Auch der Zugang zu den Emporen ist für Rollstuhlfahrer leider nicht möglich.

Besucher mit Hörschäden werden gebeten bei Andachten, Vorträgen, Gottesdiensten und Lesungen im Kirchenschiff Platz zu nehmen, weil dieser Ort mit Induktion ausgestattet ist.
Bei einer Voranmeldung einer Gruppe, bestehend aus mehreren, schwerhörigen Menschen, bietet die Frauenkirche das Angebot, Führungen und Gottesdienste in der Gebärdensprache durchzuführen. Hierbei können sich Interessierte beim Besucherdienst anmelden.
Besucher mit Sehbinderungen können selbstverständlich mit ihren Blindenhunden den Hauptraum betreten. Der Zugang zu der Kuppel und den Emporen hingegen kann nicht gewährleistet werden.

 

Öffnungszeiten

Die Gottesdienste finden jeden Sonntag mit vokaler Kirchenmusik um 11 Uhr statt. Abends, um 18 Uhr, hingegen können Besucher am Gottesdienst mit instrumentaler Kirchenmusik teilnehmen.
Die Orgelandachten, welche mit einer anschließenden Kirchenführung verbunden sind, finden jeden Montag bis Samstag um 12 Uhr statt, an den Wochentagen Montag, Mittwoch und Freitag auch um 18 Uhr.
Weitere Orgelandachten werden jeden Donnerstag um 18 Uhr in der Unterkirche angeboten. Hierbei ist der Eintritt frei, jedoch werden um Spenden gebeten.
Auch Orgelvesper sind mit anschließenden Kirchenführungen verbunden und werden Dienstags um 18 Uhr angeboten. Auch hier ist der Eintritt frei.
Freie Besichtigungen der Frauenkirche können Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr und zwischen 13 und 18 Uhr vorgenommen werden. Diesbezüglich ist die Unterkirche zu Gebet, Stille und Andacht geöffnet.
Der Kuppelaufstieg hingegen ist kostenpflichtig, jedoch ohne Voranmeldung möglich. Täglich ab 10 Uhr können Besucher die Aussichtsplattform aufsuchen.
Weiterhin findet jede zweite Woche am Sonntag um 15 Uhr die geistliche Sonntagsmusik mit Instrumental-, Vokalmusik und geistlichen Worten statt.
Im wöchentlichen Wechsel mit der Kathedrale und der Kreuzkirche findet der Orgelmittwoch um 20 Uhr statt.

 

Jährlich wiederkehrende Veranstaltungen

Nicht nur in Deutschland, sondern auch auf der ganzen Welt symbolisiert die Dresdner Frauenkirchen Versöhnung und Frieden nach den grausamen Ereignissen im zweiten Weltkrieg.
Im Rahmen einer neuen jährlichen Veranstaltungsreihe der Frauenkirche Dresden wird der südafrikanische Friedensnobelpreisträger und Erzbischof Desmond Tutu am 20. September 2009 erwartet. Neben seiner Rede „Braucht der Frieden die Versöhnung“, will der Friedensnobelpreisträger auch die Frauenkirche näher bekunden.
In der Zukunft sollen nun Jahr für Jahr unterschiedlichste Friedensnobelpreisträger der Welt ihren Weg zur Frauenkirche finden und das Programm des Gotteshauses erweitern. Auch die Preisträger vom Jahre 2008 und 2003, der ehemalige finnische Präsident Martti Ahtisaari und die iranische Menschenrechtlerin Shirin Ebadi werden 2010 und 2011 herzlich willkommen geheißen.

Eine weitere, von Jahr zu Jahr wiederkehrende Veranstaltung bildet die Präsentation „Frauenkirche mit Orgelmusik“. Die Präsentation findet jedes Jahr Ende August statt.
Diesbezüglich versucht die Präsentation „Frauenkirche mit Orgelmusik“ interessante Elemente des Orgelkonzertes und der Kirchenführung zu verbinden. Jahr für Jahr erläutert die ehrenamtlichen Kirchführer die Geschichte und den Wiederaufbau des Gotteshauses, während sie dabei ihre Besucher durch die ganze Frauenkirche führen. Während der Führung bringen erfahrene Organisten die in der Kirche befindlichen Kern- Orgel zum Klingen.
Den Veranstaltungsort bildet der Hauptraum der Frauenkirche, wobei pro Person eine Gebühr von 8 Euro erhoben wird.

Aber auch die jährliche Befahrung der Sandsteinkuppel beinhaltet für viele Besucher eine außergewöhnliche, aber spannende Veranstaltung. Im Rahmen der regelmäßigen Wartungsarbeiten findet die Befahrung jedes Jahr im August statt.
Hierbei prüfen Ingenieure mit Hilfe einer besonderen Arbeitsbühne die Verfugung der Kuppel und den Zustand der Sandsteinoberfläche.
Während der Befahrung, welche sich über drei Tage erstreckt, ist der Zugang zum Kuppelaufstieg und zur Frauenkirche zu den Öffnungszeiten möglich.

 

Wiederaufbau der Frauenkirche

Schon kurz nach dem Einsturz der Frauenkirche und nach dem Waffenstillstand zwischen den Alliierten und Deutschland teilten viele Menschen in Deutschland die Überzeugung, die vollständig zerstörte Frauenkirche in Dresden wieder aufzubauen.
Dennoch dauerte es mehr als 45 Jahre, bis der Traum vieler Dresdner in Erfüllung ging. Und weitere 15 Jahre vergingen, bis die Frauenkirche endlich in ihrer vollkommenen Schönheit glänzen und die Tore für ihre Besucher aufmachen konnte.

Die ersten Bestrebungen zu einem Wiederaufbau des Gotteshauses konnte schon in den letzten Kriegsmonaten vorgefunden werden. Da sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen in der DDR als schwierig gestalteten, fand auch der Wiederaufbau keine Prioritäten. Erst nach der politischen Wende waren die Bedingungen für einen Neuanfang gegeben.

Aber auch die Initiative der Bürger trug einen wesentlichen Anteil zum Wiederaufbauprozess bei und brachte den Stein zum Rollen. Vielmehr wurde mehr als 11 Jahre lang Stück für Stück die Kirche wiederaufgebaut und getreu den Vorgaben der historischen Materialien und den Vorstellungen George Bähres ein Meisterwerk ins Leben gerufen.

Offiziell wurde der Wiederaufbau im Rahmen großer Festlichkeiten am 30. Oktober 2005 abgeschlossen. Obgleich die finanziellen und technischen Mittel nach dem zweiten Weltkrieg nicht ideal waren, setze sich sowohl das Landesamt als auch die Landeskirche für die Denkmalpflege und den Wiederaufbau ein.
Bereits ein Jahr nach dem öffentlichen Ende des Krieges rief die Evangelisch- Lutherische Landeskirche in Sachen eine Spendenaktion ins Leben, mit der ein Großteil des Wiederaufbaus finanziert werden sollte. Gleichzeitig führte das Landesamt für Denkmalpflege erste Untersuchung durch, um eine Basis für die archäologische Rekonstruktion herzustellen. Zahlreiche Baudokumentationen und Restaurierungsarbeiten wurden innerhalb weniger Monate angefertigt.

Eine Fortsetzung aller begonnen Arbeiten ließen die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse in der DDR nicht zu. Oftmals bestand sogar die Gefahr, dass die Ruine vollständig beräumt wurde. Dennoch konnte die Spendenaktion auch innerhalb der DDR erfolgreich aufrechterhalten werden.

Nach der Jahrtausendwende, im Jahre 2000 konnten schon einige Arbeiten erfolgreich beendet werden. Hierzu zählt auch die Fertigstellung der Frauenkirche bis zum Haptgesims.
Ein überragendes Ereignis im Jahr 2000 war hingegen die Übergabe des neuen Turmkreuzes. Im Rahmen des 55. Jahrestages der Bombardierung Dresdens, übergab Herzog von Kent das Turmkreuz an die Beauftragten der Frauenkirche.
Weiterhin wurden zahlreiche Arbeiten an der Fassade fortgeführt, während in den nächsten fünf Jahren nur noch kleinere Aufgaben und Rekonstruktionen beendet werden mussten.
Heutzutage ist die Frauenkirche nicht nur ein Wahrzeichen der Stadt Dresden und des Bundeslandes Sachsen, sondern eines der meist besuchten Sehenswürdigkeiten in Deutschland.

Einen besonderen Höhepunkt im Bereich des Wiederaufbaus bildete der 1. Februar 2000. An diesem Tag war erstmals der Kuppelaufstieg zur Aussichtsplattform möglich. Nach der Eröffnung genießen Tag für Tag mehr als 2000 Besucher den Blick über die Dresdner Stadt.

Zudem wurden die letzten Arbeiten im Bereich des Steinbaus fertig gestellt, sodass nun der Schwerpunkt auf die Gestaltung des Innenraums gelegt wurde. Viele Restauratoren, Vergolder, Künstler und Maler arbeiteten mit Herzblut an der Fertigstellung der Innenräume, wobei sie letztendlich einen harmonischen und heiteren Kirchraum schufen, welcher zum Hören von Musik und Wort scheinbar einlädt. Auch die kritische und komplizierte Arbeit am vollständig zerstörten Altar konnte 2005 ohne Einschränkungen beendet werden.

Dementsprechend wurden die Arbeiten am 20. September 2005 endgültig abgeschlossen. Aufgrund dieser erfreulichen Nachrichten wurde schon am 30. September 2005 die Weihe der rekonstruierten Frauenkirche in Dresden gefeiert.
Neben hohen Vertretern der Kirche, der Wirtschaft, den Wissenschaften und der Politik, waren Mitglieder der Förderkreise auf der Feier anwesend. Vor der Frauenkirche und auf dem Neumarkt waren mehr als 60.000 Menschen versammelt, die bei wunderschönem Wetter die Eröffnung des Gotteshauses entgegen fieberten.
Auf mehreren Großbildleinwänden konnten die Menschen auf dem Neumarkt auch im Innern der Kirche das Geschehen verflogen. Verschiedenste Kamera- Teams sorgten dafür, dass Bürger in ganz Deutschland dieses historische Moment erleben konnten. Nach dem Gottesdienst fing die gri0e Feuer erst richtig an. Zahlreiche Veranstaltungen wurden gleichzeitig angeboten, wobei sich dieses Event über drei Tage erstreckte.

 

Musik in der Frauenkirche Dresden

Nach dem Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden wurde nicht nur ein sehr bedeutendes Sakralgebäude wiedererstanden, sondern eine Kirche, die endlich ihre Musiktradition wieder pflegen konnte.
Heutzutage erwarteten Besucher ein reichhaltiges und facettenreiches Musikangebot. Zusätzlich zu verschiedensten Aufführung von Oratorien und Passionen, bietet die Frauenkirche in regelmäßigen Abständen Kammermusikkonzerte und Messen, auf denen das europäische Musikschaffen im Bereich der Kirche vorgestellt wird. Nationale, aber auch internationale Spitzenensembles und namenhaften Chöre bereichern die Musik in der Frauenkirche. Aber auch die Sächsische Staatskapelle und das große Dresdner Orchester stoßen mit ihren Auftritten auf größte Begeisterung. Interessierte, die an Konzerte der Frauenkirche teilnehmen möchten, sollten sich beim Besucherdienst regelmäßig informieren. In der Regel sind die Sitzplätze für ein Konzert schnell reserviert und vollständig ausgebucht.
Dementsprechend konnte sich die Frauenkirche nach so kurzer Zeit ein hochklassiges Musikprogramm aufbauen.

 

Die Stiftung der Frauenkirche

Die gleichnamige Stiftung Frauenkirche Dresden wurde am 28. Juni 1994 ins Leben gerufen und schon ein Monat später vom Staatsminister Sachsens genehmigt. Des Weiteren treten der Freistaat Sachsen, die Landeshauptstadt Dresden und die Evangelisch- Lutherische Landeskirche Sachsen als Stifter in Kraft.
Aber welche Aufgaben und Ziele verfolgt die Stiftung Frauenkirche Dresden?
Wichtige Funktionen der Stiftung bestehen darin, das Leben in der Frauenkirche zu gestalten. Besonders das Motto der Kirche „ Brücken bauen – Versöhnung – Glaube stärken“ wird von der Stiftung umgesetzt, indem beispielsweise Projekte oder gar ganze Konzertabende veranstaltet werden. Aber auch die Arbeit ehrenamtlicher Helfer und Mitarbeiter, die von den Stiftern zur Verfügung gestellt werden, zählen zu den wesentlichen Aufgaben.

 

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