Städtereisen – Berichte

Sehenswürdigkeiten Barcelona & Informationen

Einige Informationen & Sehenswürdigkeiten Barcelona:

Barcelona: Zwischen Kultur und Sport

Was haben Chupa Chups und der Schauspieler Daniel Brühl gemeinsam? Sie wurden in Barcelona geboren. Doch damit nicht genug. Barcelona hat so ziemlich alles: Eine direkte Anbindung an das Mittelmeer, Berge, Kunst, Geschichte, Kultur und ein herausragendes Gastronomiewesen. Hinzu kommt eine ehrliche Gastfreundschaft und eine Lebenslust, wie sie andernorts oft fehlt. Barcelona ist groß – aber nicht exzentrisch. Eben das ideale Urlaubsziel.

Barcelona Sagrada Familia vom Park  Putxet Foto

Barcelona
‚© Fotograf: Kristina Bösenberg / PIXELIO’


 

Barcelona hat eine bewegte Geschichte hinter sich, die vor allem durch Invasionen geprägt wurde. Doch die Eindringlinge brachten nicht nur Schlechtes mit sich. Römer, Araber und Christen beeinflussten vor allen den kulturellen Reichtum, in welchen die Stadt heute erstrahlt. Um sich langsam an die vielen Dinge heranzutasten, starten wir unser spanisches Abenteuer zunächst zu Fuß. Bei einem Spaziergang durch die Altstadt entdecken wir bereits viele der alten Bauwerke, die das gotische Viertel (Barri Gòtic) so berühmt machen. Genau in der Mitte des Viertels ragt La Catedral. Die auch als „La Seu“ bekannte Kathedrale steht an de Stelle, an welcher sich im 14. Jahrhundert ein römischer Tempel befand. Auf einem überdachten Weg kann der Kreuzgang begangen werden, welcher von Enten, Brunnen und Kapellen gesäumt wird. Die Kathedrale selbst ist nur außerhalb der Messezeiten für die Öffentlichkeit geöffnet.


Barcelona Fassade Typisches Haus Innenstadt Bilder

Barcelona Zentrum
‚© Fotograf: Kristina Bösenberg / PIXELIO’

 

Folgt man von der Kathedrale der Carrer de Ferran, gelangt man zum Placa Reial. Hier sind die ersten Gehversuche des berühmten Architekten Gaudis zu erkennen, der für das Ensemble aus Gebäuden, Säulen und Bögen, die mit Motiven zur Entdeckung der Neuen Welt verziert sind, die entsprechenden Laternen entwarf. Nur unweit vom Placa Reial befindet sich Les Rambles. Hier befindet sich La Boqueria. Die schönste Markthalle der Stadt ist mit Glasmosaiken dekoriert und pulsiert voller Leben. Ein Feuerwerk der Farben ist jeder Stand. Die Vielfalt überwältigt.

Von der Ramblas ist es nur noch ein Katzensprung bis zum Palau Güell. Das Wohnhaus wurde vom Grafen Güell in Auftrag gegeben und vom jungen Gaudi entworfen. Der gleichnamige Park liegt jedoch etwas weiter entfernt und ist über das einfache U-Bahn Netz Barcelonas am bequemsten zu erreichen. Der „Parque Güell“ zählt zu Gaudis genialsten Schöpfungen. Inmitten von fantasievollen Mosaiken aus Keramikscherben und beeindruckenden Steinkonstruktionen versammeln sich hier neben Touristen vor allem Maler und Musiker. Von der Terrasse genießt man einen weiten Blick über die Stadt. Ebenfalls ein Werk des berühmten Architekten ist der „Temple Expiatori de la Sagrada Família“. Das unvollendete Werk zählt zu Barcelonas bekanntesten Sehenswürdigkeiten und wiederspiegelt sowohl Besessenheit als auch Energie des Meisters. Der Bau des „Sühnetempel der Heiligen Familie“ begann bereits im 1. Jahrhundert. Die damals entstandene Kapelle wurde später zu einer romanischen Kirche umgebaut. Die von Gaudi, der auf dem Weg zur Baustelle bei einem Verkehrsunfall umkam, begonnene Umgestaltung ist noch nicht abgeschlossen. Die Fertigstellung ist nicht abzusehen, da das durch Spendengeldern finanzierte Projekt auf von Hand angefertigte Steine angewiesen ist. Zu weiteren Projekten Gaudis in der Stadt gehören das Casa Milà – der Steinbruch – und das Casa Batlló – das Knochenhaus.

Wer sich weniger für Kunst, dafür umso mehr für Sport interessiert, ist in Barcelona ebenfalls an der richtigen Adresse. In luftiger Höhe über der Stadt befindet sich der Austragungsort der Olympischen Spiele 1992. Das Estadi Olímpic wurde jedoch schon 1929 im Rahmen der Expo erbaut und in den Achtziger Jahren renoviert. Heute ist hat der Fußballverein Espanyol Barcelona auf dem Montjuic sein zu Hause. Die Konkurrenz – der FC Barcelona – spielt unten in der Stadt im Camp Nou.

 

Barcelona Burg Spanien Festung Castell de Montjuic Foto

Neapel Innenstadt
‚© Fotograf: just_click / PIXELIO’

Barcelona Fontaenen am Placa de Espana Nacht beleuchtet Bilder

Placa de Espana
‚© Fotograf: Florian Behrend / PIXELIO’

 

Um Barcelona richtig zu erleben, reicht es nicht, tagsüber durch die Straßen zu sehen und die Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Das eigentliche Leben beginnt in den Abendstunden, wenn sich jung und alt in den Bars begegnen und ihren Tag bei Bier und Tapas lautstark Revue passieren lassen. Neben zahlreichen urigen Lokalen, gibt es auch eine Vielzahl von Cocktailbars. Die berühmtesten Drinks der Stadt bekommt man im Dry Martini. Die schmackhaftesten in der im Hotel Rivoli befindlichen Bar Blue Moon. Junge Musik- und Modebegeisterte Menschen treffen sich nachts in der Mond Bar am Placa del Sol.

Wer von den Appetit anregenden Tapas nicht satt wird, sollte in einem der vielen Restaurants unbedingt die lokalen Spezialitäten ausprobieren. Kostengünstig und gut lässt es sich im Egipte an der Rambla speisen. Das Restaurant neben der Markthalle bietet zu Mittagstisch und Abendessen eine interessante Auswahl an katalanischen Spezialitäten. Angenehme Atmosphäre und gute Küche im mittleren Preissektor bietet das Espai Sucre in der Straße Princesa 53. Das Besondere: Alle Speisen sind aus süßen Zutaten hergerichtet. Das Insiderrestaurant ist gut besucht, weshalb Reservierungen empfohlen sind. Exquisit und etwas teurer ist das Botafumeiro. Das traditionsreiche Restaurant mit galizischer Küche ist besonders bei Fischliebhabern gefragt. An der Theke gibt es Proberationen. Ummalt wird das Essen von Folkloreaufführungen. Leckere Fischgerichte zu kleineren Preisen bekommt man jedoch auch am Hafen.

Reisebericht Barcelona von Ana Bell

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Informationen & Sehenswürdigkeiten London

London ist eine Reise wert.

Wer kennt das nicht: Die Urlaubsplanung für das neue Jahr muss gemacht werden, und wieder einmal stellt sich die Frage, welches Reiseziel dieses Mal auf dem Programm stehen soll.
Wenn man sich für Städte und deren Sehenswürdigkeiten interessiert, trifft man mit der Stadt London sicherlich eine gute Wahl. London ist auf jeden Fall eine Reise wert.


London Brunnen Trafalgar Square Bilder

Brunnen Trafalgar Square
‚© Fotograf: Peter / PIXELIO’

 

Die Stadt London ist die Hauptstadt von England, und schon aus diesem Grunde den meisten Menschen bekannt. Die Stadt selber liegt direkt an dem Fluss Themse, auf der Insel Großbritannien. Sie hat eine große Bedeutung als Kultur- und Handelszentrum und auch in der Finanzwelt. London hat viele kulturelle Sehenswürdigkeiten zu bieten, ist aber auch als Universitätsstadt bekannt, da sich dort zahlreiche, weltweit anerkannte Universitäten und Hochschulen befinden. London ist eine Großstadt mit über 7 Millionen Einwohnern, man kann dort Großstadtflair hautnah erleben. Die Stadt ist in 32 Bezirke aufgeteilt und die so genannte City of London. Diese lädt zum Bummeln, Shoppen und Flanieren ein, weil es dort viele Geschäfte, Restaurants und Einkaufsmeilen gibt.

London Towerbridge Foto

Towerbridge
‚© Fotograf: nemwacer / PIXELIO’

London Big Ben Parlament Bilder

Big Ben & Parlament
‚© Fotograf: pcwinne / PIXELIO’

 

Zahlreiche Sehenswürdigkeiten machen London zu einem Erlebnis für jeden Kulturbegeisterten. Es gibt dort eine Menge Theater, allein zwölf an der Zahl im Londoner Stadtteil Westend. Dort wurde unter anderem das weltbekannte Musical "Cats" von Andrew Lloyd Webber uraufgeführt.
Auch das Royal Opera House in Covent Garden eines der bedeutendsten britischen Opernhäuser ist in der Stadt London zuhause aus. Dort sind auch die weltbekannte Royal Opera und das Royal Ballett beheimatet. Allein deswegen lohnt es sich schon, dort eine Veranstaltung zu besuchen, jedoch ist es ratsam lange vor Aufführungstermin eine Karte zu buchen, da diese oft auf Monate ausverkauft sind. Ebenfalls noch zu erwähnen wäre im Bereich Theater das Globe Theatre am Südufer der Themse. Es handelt sich um einen Nachbau des Freilichthauses für das Shakespeare einige seiner vielen Stücke entwarf.
Die Stadt London verfügt noch über zahlreiche Konzerthäuser, Theater und Opern, die man nicht alle bei einem Urlaub besuchen kann. Auch über ein weltbekanntes Symphonieorchester hat sich London einen Namen gemacht. Wenn man die Gelegenheit dazu hat, dann sollte man sich eines dieser Symphoniekonzerte anhören, es lohnt sich und ist ein unvergessliches Erlebnis.

Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett ist eine der größten Attraktionen der Stadt London und weltberühmt. Jeder kennt diese weltbekannte, einzigartige Ausstellung. Ausgestellt werden lebensecht nachgebaute, Wachsfiguren von historischen und bekannten Personen der aktuellen Zeitgeschichte, wie Sportler, Filmstars, Modeschöpfer und Modells. Einen nachgebaute Figur in der Ausstellung von Madame Tussaud zu sein, zählt heute zu einer der größten Anerkennungen, die einem Menschen zuteil werden kann. Die Gründerin des 1835 eröffneten Museums war Marie Tussaud.
London beherbergt noch zahlreiche andere Museen, aber die Wachsfigurenausstellung von Madame Tussauds ist sicherlich die bekannteste der Stadt.
Das Imperial War Museum befindet sich ebenfall in Englands Hauptstadt London, und ist eines der bedeutendsten Kriegsmuseen unserer Erde. Wer sich für Zeitgeschichte interessiert ist hier genau richtig.

London hat immens viele, historisch wichtige Bauwerke zu bieten, die es wert sind, besichtigt zu werden. Zum Beispiel ist der Trafalgar Square der größte Platz in London und seid dem Mittelalter als zentraler Treffpunkt in London bekannt. Im Jahre 2003 wurde der Platz nach langen Umbauarbeiten wieder freigegeben. Dort in der nähe steht auch der Kenotaph eines der wichtigsten Kriegerdenkmäler von Großbritannien.

Die Downing Street ist die berühmteste Straße im Stadtzentrums, weil sich dort seid vielen Jahren die Wohn- und Arbeitssitze zweier hoher Staatsmänner befinden, nämlich des Schatzkanzlers und des Premierministers.
Ebenso kann man in der Stadt London den Tower of London und die Tower Bridge, die über die Themse führt besichtigen.
Einer der bekanntesten Türme der Welt ist der Glockenturm von Palace of Westminster, der 98 Meter hoch ist, und in dem sich Big Ben befindet. Big Ben ist eine der 5 Glocken, die sich dort befindet, und den weltbekannten Schlag von Westminster spielen. Der Name Big Ben kommt daher, weil es sich um die schwerste der fünf Glocken handelt. Sie wiegt nahezu 13 Tonnen.

 

London Innenstadt Shoppen Geschäfte Foto

London Innenstadt
‚© Fotograf: Friedel Frentrop / PIXELIO’

London Westminster Abby Seitenansicht Ansicht Ausflug Bilder

Westminster Abby
‚© Fotograf: Thomas Kapitza / PIXELIO’

 

Natürlich sollte man bei einer Reise nach London auch den Sitz der britischen Königsfamilie besichtigen. Wenn man Glück hat, sieht man vielleicht sogar eines der Mitlieder der Familie ein- oder ausfahren. Der Buckingham Palace im Stadtbezirk City of Westminster ist e in wirklich imposantes Gebäude. Wenn die königliche Familie anwesend ist, weht auf dem Dach des Palastes eine Fahne.
Auch offizielle Staatsanlässe werden dort abgehalten.

In der Stadt London befindet sich auch die weltbekannte Saint Paul´s Cathedrale, die unter anderem durch das Kindermusical "Mary Poppins" berühmt wurde. Die Kirche liegt etwas 300 Meter nördlich der Themse und gehört zu den anglikanischen Kirchen in London. Sie ist mit wunderbaren Schnitzereien und Kunstwerken ausgestattet, und daher eine der schönsten Kirchen der Welt. London ist für jeden Liebhaber schöner Dinge eine Reise wert, es lohnt sich.

Zusätzlich zu all seinen Kunstwerken und Museen besitzt London viele wunderschöne Parks, in denen man sich von den "Strapazen" einer Stadtbesichtigung erholen kann.

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Reiseberichte Prag

Reiseberichte Prag:

Restaurants und Kulinarische Genüsse in Prag

Neben all diesen Sehenswürdigkeiten, bietet die Stadt Prag seinen Urlaubern auch eine facettenreiche Auswahl an verschiedensten Restaurants an. Für jeden Geschmack und Geldbeutel ist etwas dabei.
So besteht ein traditionelles, böhmisches Menü aus einem einzigen Hautgericht mit Getränk. Bestelltes Essen wird in den meisten Restaurants direkt frisch und vor den Augen des Kunden vorbereitet. Aber auch festgesetzte Tagesgerichte können vom Urlauber in Anspruch genommen werden. Diese Gerichte warten schon in großen Töpfen auf ihren Gast, sodass man nicht lange auf sein Essen warten muss. Der Mittagstisch wird in Prag von 11 bi 16 Uhr offeriert. Erst später folgt das Abendessen, welche in dem Restaurant bis 22 Uhr angeboten wird. Häufig werden zu den Hautgerichten Reis, Knödel, Kartoffeln oder Kartoffelbrei als Beilagen serviert. Frisches Gemüse hingegen ist in der böhmischen Küche und somit auch in Prager Restaurants nur knapp vorhanden. Daher müssen Gemüsebeilagen separat bestellt werden. Nichts desto trotz bieten viele Restaurants auch vegetarische Gerichte an. Diese Gerichte werden mit den Gemüsebeilagen auf den Speisekarten separat aufgeführt. Deserts und eine vielseitige Auwahl an verschiedensten süßen Nachtischen sind die Spezialitäten vieler Lokale. Auch zahlreiche Eissorten werden offeriert.


Prag Teynkirche Altstadt Bilder

Prag Teynkirche
‚© Fotograf: Anja Wahl / PIXELIO’

 

Bier ist das Nationalgetränk in Tschechien und deshalb ist ein kleines Bier in den Restaurants oftmals günstiger als eine Tasse Kaffee oder ein Softdrink. Wein wird auch angeboten. Dieser ist überwiegend aus eigenem Land, aber von überwiegend mäßiger Qualität. Ganz besondere Tschechische Weine findet man eher selten in den Restaurants.
Im Allgemeinen sind die Preise in den Prager Restaurants niedrig, sodass das Preis- Leistungsverhältnis im Großteil des Restaurants lobenswert ist. Trotzdem sollte man die Augen aufhalten, denn hier kann man ganz leicht in eine beliebte Touristenfalle gehen kann. Denn in einigen Restaurants, herrscht nämlich die Unsitte, dem Gast die 23% Mehrwertsteuer gleich 2x zu berechnen. Obwohl diese nicht auf der Rechnung ausgewiesen wird, ist sie bereits in der Gesamtsumme enthalten.
Des Weiteren sollte auch berücksichtigt werden, dass zahlreiche Restaurants als Willkommenssnack eine Schale mit Süßigkeiten und Nüssen auf offerieren. Doch dieses Angebot ist leider nicht kostenlos, sondern wird am Ende auch als Gebühr abgezogen. Ebenso verhält es sich mit Essig und Öl. Diese stehen zwar auf dem Tisch, müssen aber bezahlt werden, wenn man sich daran bedient. Nur wenn man es extra bei der Bestellung angibt, ist es im Preis enthalten.
Direkt bei der Bestellung sollte man schon angeben, ob man getrennte Zahlung wünscht oder nicht. Denn oftmals kann dies zum Durcheinander führen, da die Rechnung einer Touristengruppe beispielsweise wieder vom Tischpersonal überdenkt werden muss.
Zudem wird kann die Rechnung aus Hygienegründen nicht beim Tischpersonal beglichen werden, vielmehr beschäftigen die Restaurants in Prag einen besonderen Kassierer auf, der durch das Lokal schreitet und Bezahlungen annimmt. Demnach kann auch das Trinkgeld für das Tischpersonal bei dem Kassierer abgegeben werden.
Diese Sitten und kleinen Vorschriften können und sollten von Urlaubern ausgeführt werden, um auch Einblick in die Prager und vor allem böhmischer Kultur zu erhalten. Mit ihnen können vereinzelt Missverständnisse vermieden werden, sodass dem kulinarischen Aufenthalt im Lokal nichts mehr im Wege steht.


Prag Karlsbrücke Bilder

Prag Karlsbrücke
‚© Fotograf: M-I-W / PIXELIO’

 

So ist das Restaurant „Bellevue“ eine beliebte Adresse bei Urlaubern und Bewohnern der Stadt. Nicht nur die Familie, sondern auch Geschäftspartner und Freunden können hier ausgeführt werden. Das Bellevue findet man in der Smetanovo náb°ezi 18, Prag 1 vor. Zu erreichen ist das Lokal mit der Metro (Haltestelle Národní t°ída) oder mit den Straßenbahnlinien 17 und 18. Das Bellevue hat Montag bis Samstag von 12 Uhr bis 23.30 Uhr geöffnet. Reservieren ist keine Pflicht, aber empfohlen, wenn man lange dinieren möchte und die Anzahl der Gäste groß ist. Im Schnitt, gibt man hier € 40 pro Person aus und hat dann ein fürstliches Diner bekommen. Das Essen ist sehr hochwertig und auch die Auswahl an verschiedensten Gerichten, einschließlich eines umfangreichen, vegetarischen Menüs, ist lobens- und empfehlenswert. In der Woche wird man durch Klaviermusik unterhalten. Am Sonntag gibt es Live-Jazz.

Aber auch das Prager Restaurant „Lotos“ sollte in der Liste empfehlenswerter Restaurants erwähnt werden. Es ist das einzige komplett biologische und vegetarische Restaurant in der Stadt. Das Lokal bietet nicht nur eine facettenreiche Auswahl an verschiedensten vegetarischen Gerichten auf, sondern ist auch leicht zu erreichen. Das Lotos findet man an der Platné°ská 13 in Prag 1. Erreichen kann man mit der Metro (Haltestelle Staromêstská) aufgesucht werden. Geöffnet hat das Lotos jeden Tag von 11 Uhr bis 22 Uhr. Im Durchschnitt beträgt ein umfangreiches Gericht 5 Euro pro Person.

Das Restaurant „ U malí°u“ hingegen ist eine exklusive Adresse für Urlauber, die hohe Ansprüche an gutem Essen pflegen. Das Haus stammt aus dem 16. Jahrhundert und prächtige Fresken schmücken die uralten Wände des Lokals. „U malí°u“ offeriert in erster Linie traditionelles und vor allem französische Leckereien. Nichts desto trotz werden die angeboten Speisekarten alle vier Monate erneuert und verfeinert. Man kann jeden Tag aus drei Tagesmenüs wählen oder einfach von der Karte bestellen. Im Weinkeller findet man nur die besten Französischen Weine. Das Tischpersonal überzeugt mit herzlicher Gastfreundlichkeit. Nichts desto trotz sind in diesem Restaurant Reservierungen erwünscht. Krawatte ist hier übrigens eine modische Pflicht für den Mann. Im Notfall kann eine passende Krawatte beim Pförtner ausgeliehen werden
Das U malí°u findet man in der Maltézské námêstí 11, Prag 1. Vor allem die Straßenbahnlinien 12 und 22 sollten hier als Verkehrsmittel benutzt werden. Das Restaurant hat jeden Tag von 19 Uhr bis 22 Uhr geöffnet. Hier muss man mit Ausgaben in Höhe von € 50 pro Person rechnen.
Das Lokal „ U Cízku“ hingegen findet man in der Karlovo námêstí 34 in Prag 2 vor. Das Restaurant kann mit der Metro (Haltestelle Karlovo námêstí) oder mit der Straßenbahnlinie 3, 6, 14, 18, 22 und 24 erreicht werden. Das ist ein besonderes Kellerrestaurant und bietet seinen Besuchern Tag für Tag eine abwechslungsreiche Speisekarte von 12 bis 22 Uhr an. Leider ist der Zugang für Behinderte nur erschwert möglich, da sich das Restaurant im Keller des Gebäudes befindet. Zur Not kann man aber auf den Gastraum ausweichen, welcher direkt neben den Eingang liegt. Pro Person ist beträgt der Besuch dieses Kellerrestaurant 6 Euro. Nicht desto trotz können Gäste ihre Portionen nach individuellen Wünschen auswählen und auch mehrmals Nachschlag anfordern.

Im Gegenzug zum Kellerrestaurant findet man das Lokal „Cicala“ an der Zitná 43 in Prag 2 vor. Das Lokal ist wie seine Vorgänger bequem und kostengünstig mit der Metro zu erreichen. Hierzu muss der Urlauber an der Haltestelle I.P. Pavlova aussteigen. Geöffnet hat das Lokal Montags-Samstags von 11.30 bis 22.30 Uhr. Im Schnitt gibt man hier € 6 pro Person aus. Geboten wird nur Italienische Küche und Italienische Weine. Das Tagesmenü wechselt ständig und ist zudem auch familienfreundlich und vielseitig.

Rundblick über Prag

Rundblick über Prag
‚© Fotograf: m. gade / PIXELIO’

Prag Hradschin Burg Innenstadt Altstadt Bilder

Prag Hradschin
‚© Fotograf: Andrea L. / PIXELIO’

 

Einkaufen im Shoppingparadies Prag:
Neben zahlreichen Einkaufzentren, können auf den Prager Märkten fast alles gekauft werden. Egal ob Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch oder Kleidung- die Märkte bieten verschiedenste Waren, wobei die Qualität der Produkte sich nicht nur von Markt zu Markt, sondern auch von den verschiedenen Jahreszeiten abhängig ist. Dementsprechend sind die Preise hoch oder niedrig im Verhältnis zu den erbrachten Leistungen der Ware.
Die meisten Geschäfte in Prag haben an Wochentagen von 09.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Am Samstag kann man von 09.00 bis 12.00 Uhr einkaufen und am Sonntag in der Regel gar nicht. Ausnahmen sind hier die großen Warenhäuser und den so genannten Superstores (u.a. Tesco) die meist später schließen, auch am Freitagabend geöffnet haben und einige haben sogar rund um die Uhr geöffnet (was aber keine Regel, sondern wirklich eine Ausnahme ist).
Damit man Einkaufen gehen kann, braucht man auch Geld. Dies bekommt man bei der Bank. Logisch. Die Banken haben in der Regel von 09.00 bis 17.00 Uhr geöffnet – die meisten Banken machen jedoch Mittagspause von 12.00 bis 13.00 Uhr.
Nach einer Einkaufstour, möchte man sicherlich auch etwas in einem der vielen Restaurants, die direkt in den Warenhäusern vorzufinden ist, essen: diese haben Wochentags überwiegend bis 23.00 Uhr die Türen offen. Die meisten Restaurants sind am Montag geschlossen und wer sich in die Prager Außenviertel und Vororte begibt, wird feststellen, dass dort teilweise schon um 21.00 Uhr alle Türen verschlossen sind (am Samstag sogar schon um 18.00 Uhr).
Obwohl Tschechien nicht gerade mit großen Namen in Sachen Warenhäuser angeben kann, so findet man hier doch inzwischen viele bekannte internationale Ketten, die vor allem in Prag einen Sitz gefunden haben und de sicherlich einen Besuch wert sind. Die hier vorgestellten Warenhäuser haben 7 Tage die Woche, also auch Sonntags, geöffnet. Die großen Kaufhäuser sind heute übrigens alle für Rollstuhlfahrer zugänglich und verfügen über Rolltreppen und Fahrstühle.

So bildet die Supermarktkette „Tesco“ einen großen Teil der Einkaufszentren. In Prag ist sie in der Národní trída 26 in Prag 1 vorzufinden. Mit der Metro müssen Urlauber an den Haltestellen Mustek oder Národní trída aussteigen. Somit können mit den Straßenbahnlinien 6, 9, 18 und 22 der Supermarkt aufgesucht werden. Tesco öffnet von Montag bis Freitag von 08.00 bis 21.00 Uhr seine Türen für Urlauber und Einheimische. Die Lebensmittelabteilung kann jedoch nur bis 20 Uhr in Anspruch genommen werden.
Urlauber können sich schon im Voraus über den Supermarkt auf der offiziellen Webseite der Markkette unter http://www.itesco.cz/ erkunden.
Des Weiteren liegt die Hauptfiliale des Tesco zwar in Prag, nichts desto trotz beherbergt die Supermarktkette auch acht weitere Filialen am Rande der Stadt vorzufinden. Während die Hauptfiliale noch vor wenigen Jahren im Warenhaus Máj untergebracht und eine wichtige Größe in der Großhandelindustrie.
Auch heutzutage offeriert Tesco eine umfangreiche Auswahl an verschiedensten Waren und ist zudem für viele Prager ein wahrer Einkaufshimmel- 58 Kassen, Personal auf Rollschuhe, ständig Schnäppchen und Sonderangebote, extrem guter Kundenservice und ab und zu die absurdesten Produkte aus aller Welt im Sortiment.

Aber auch das „Kotva“, welches in der Námêstí Republiky 8, Prag 1 besichtigt werden kann, ist ein großer Einkaufsmarkt. Hierbei sollte man mit der U-Bahn an der Haltestelle Námêstí Republiky aussteigen und nach einem kurzen Fußmarsch das Gebäude vorfinden. Des Weiteren bieten die Straßenbahnlinien 5, 14 und 2 die Möglichkeit, preisgünstig und schnell zum Ziel zu gelangen. Die Öffnungszeiten betragen von Montag bis Freitag 10 bis 20 Uhr und jeden Samstag im Monat 9 bis 17 Uhr. Auch dieser Einkaufszentrum präsentiert sich auf einer eigenen Webseite, http://www.od-kotva.cz, und ermöglicht somit Urlaubern ein umfangreicher Überblick über Waren und Dienstleistungen. Das Kotva steht bekannt um sein breites Sortiment, denn hier findet man tausend verschiedene Produkte. So findet man hier eine große Kosmetikabteilung, eine Abteilung, die nur Bettwäsche führt, aber man findet hier auch Autozubehör, Spielzeug und Kleidung. Wer in den Supermarkt im Kotva geht, kann seine Kinder für kurze Zeit in die hauseigene Kinderstätte abgeben. Dort können die Kinder. Unter Aufsicht, spielen, während die Eltern shoppen. Der Supermarkt hat ein recht kleines Sortiment, bietet dafür aber sehr frische Ware. Der Einkaufsmarkt bietet den Kunden ein eigenes Reisebüro an und eine eigene Wechselstube. Im Reisebüro kann man unter anderem auch Tickets für Metro und Straßenbahn sowie Eintrittskarten für Museen und Theatervorstellungen kaufen. Das Wechselbüro hat relativ gute Wechselkurse und ist sehr zu empfehlen.

Aber auch das Kaufhaus „ Bílá labus“ darf nicht außer Acht gelassen werden. Es befindet sich in der Na Porící 23 in Prag 1 und kann mit der U-Bahn an der Haltestelle Námêstí Republiky vorgefunden werden. Des Weiteren können Urlauber vor Ort die Straßenbahnlinien 3, 5, 14, 24 und 26 in Anspruch nehmen. Nichts desto trotz sollte beachtet werden, dass die Öffnungszeiten ungewöhnlich kurz sind. Zwar ist der Markt täglich geöffnet, dennoch hat das Kaufhaus nur von 8 bis 18 Uhr seine Tore offnen. Unter der Adresse www.bilalabut.cz kann auch hier das umfangreiche Sortiment aufgegriffen werden.
Bílá labus besteht nun schon seit 1937 und ist im ganzen Land als modernes Kaufhaus bekannt. Im Keller des Kaufhauses befindet sich ein Supermarkt ohne Gleichen. Er ist nicht nur extrem groß, sondern bietet auch alle erdenklichen Lebensmittel aus vielen Teilen der Erde. Zwar nicht immer ganz billig, dafür aber immer extrem frisch und teilweise sehr extravagant im Sortiment. Auf den anderen Stockwerken findet man Kleidung aus den achtziger Jahren und eine Abteilung mit böhmischem Kristall und typischer böhmischer Schmuck. Hier muss man darauf achten, nicht unbedacht zu kaufen: sowohl Kristall als auch Schmuck sind im Bílá labus mehr als günstig gepreist, aber leider "vergisst" man hier immer wieder den Kunden auf den Zollbestimmungen hinzuweisen, da pro Person nur zwei Kilo Kristall aus der tschechischen Republik ausgeführt werden dürfen.

Des Weiteren bietet der so genannte Elektro- Markt „ Pražské tržnice“ unter anderem technische Geräte, wie beispielsweise Handys oder Fernseher. Der Markt offeriert Kunden das komplette Sortiment der TV-Shopping-Sender, die es inzwischen auch in Tschechien immer öfter sehen kann. Nebenbei gibt es noch eine Abteilung mit Kleidung – gebraucht und neu – sowie Stände mit billigen Zigaretten. Allerdings auch hier wieder auf Zollbestimmungen achten. Die Preise für Obst und Gemüse sind jedoch leider sehr teuer und auch die Qualität und Frische vieler Waren lässt zu Wünschen übrig.

Unterkunftsmöglichkeiten:
In der Hauptstadt Prag angekommen, sollte schon vor der Ankunft das passende Hotel oder Appartement gebucht werden. Die Chancen vor Ort eine preisgünstige und saubere Unterkunft zu finden, sind zumindest im Sommer schlecht. Daher sollte man sich schon im Voraus im Internet über die passende Bleibe informieren und nach möglichst vielen Vergleichen die Unterkunft buchen. Hierbei sind in erster Linie die so genannten „Old Town Appartements“ empfehlenswert. Zwar sind sie nicht sehr preisgünstig, dennoch sind sehr zentral gelegen. Sie befinden sich im „Old Town Square“, wo auch die berühmte astronomische Uhr, die älteste in Europa und drittälteste auf der Welt, vorzufinden ist. Von den Old Town Appartements kommt man zu Fuß in ca. 2 Minuten zur Karlsbrücke und in maximal 5 Minuten zum Wenzelplatz mit seinem großen Nationalmuseum und endlos langen Einkaufsstraßen. Eine Nacht in den gut ausgestatteten und sauberen Wohnungen beträgt etwa 120 Euro. Dafür sind sie nicht nur groß, sondern bieten auch eine hochwertige Raumausstattung. Neben einer Küche mit Spülmaschine, Herd und ausreichender Küchenausstattung, besitzen die Appartements auch ein Balkon und einen Fernseher. Wir haben uns zwar für diese Appartements entschieden, dennoch bietet die Stadt Prag auch noch eine unglaubliche Menge an verschiedensten Hotels in unterschiedlichen Preis- und Qualitätslagen.
Sollte man nun im Internet ein passendes Angebot gefunden haben, offerieren viele Hotels auch die Möglichkeit, vom Hauptbahnhof aus ein Taxi bereitzustellen. Denn gerade in einer fremden Stadt, in der zudem eine fremde Sprache gesprochen wird und nur wenige gutes Englisch oder gar Deutsch sprechen, findet man sich anfangs nicht gut zu Recht. Auch wir haben dieses Angebot in Anspruch genommen und nur 10 Euro mehr bezahlt. Am Tag der Abreise hat uns der Geschäftsführer der Old Town Appartements wieder dieses Angebot zur Verfügung gestellt.
Generell sollte jedoch beachtet werden, dass zahlreiche schwarze Schaffe in Prag ihren Tätigkeiten nachgehen. Auch die Hotelbranche beherbergt schwarze Schafe. Daher sollte man noch vor Ort das Hotelzimmer oder das Appartement besichtigen und im schlimmsten Fall, wenn die hygienischen Verhältnisse nicht erfüllt werden, sollten Sie die Buchung stornieren. Auch sollten sie mit dem Geschäftsführer die Räume kontrollieren und auf Schäden überprüfen, sodass diese nach dem Aufenthalt nicht auf Sie zurückgewiesen werden.

Panorama Altstädter Ring
Pixelio Fotograf: Henrik G. Vogel
Panorama Altstädter Ring

 

Zusammenfassend ist Prag eine sehr abwechslungsreiche und urlauberfreundliche Stadt. Direkt im Herzen der Stadt, im Old Town Square, können Urlauber sich für preisgünstige und spannende Stadtrundfahrten anmelden. In verschiedensten Sprachen offerieren spezialisierte Reiseführer die Möglichkeit, Touristen die Stadt von unterschiedlichsten Seiten und Ansichten kennen zu lernen.
Vor allem ist die Stadt auch für Familien eine geeignete Urlaubsstadt. Facettenreiche Angebote für kleine und große Urlauber machen jeden Urlaub oder Kurzreise in Prag unverkennlich und einmalig.

Weitere Berichte über Prag:
Sehenswürdigkeiten Prag | Ausflugtipps Prag

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Ausflüge – Ausflugtipps Prag

Ausflüge – Ausflugtipps Prag

Des Weiteren ist auch das Goldene Gässchen ein beliebtes Ausflugsziel. Sie ist unter den Bögen der Burgmauern von Hradschin vorzufinden. Leider zahlt man seit dem Mai 2002 Eintritt, ungefähr 40 Kronen, umgerechnet 1,20 Euro. Nichts desto trotz sind die Eintrittpreise sehr niedrig gehalten.
Die Bezeichnung "Goldenes Gässchen" stammt aus einer alten Legende; man erzählte sich, dass Rudolf II. hier seine Alchimisten (Goldmacher) untergebracht hatte, die auf seinen Befehl hin die Staatskasse fühlen sollten, mit selbst gemachtem Gold. Die Tatsachen liegen da aber ganz anders; es waren einfache Arbeiterwohnungen, die zur Burg gehörten und die Burgwachen und Handwerker hatten hier ihre, zeitlich begrenzten, Unterkünfte.
Die winzigen Häuschen stammen aus dem 16. Jahrhundert und wurden direkt in und unter den Bögen der Burgmauer gebaut. In den winzigen Häuschen kann man kaum den Hintern drehen; es reichte damals für Bett, Stuhl und Tisch und einen Platz zum Kochen. Der mittelalterliche Mann war maximal 1.55 Meter groß. Am Eingang des Gässchens steht einen Turm; der so genannte „Weiße Turm“. Dies war einst der Schuldnerturm. Am Ende vom Gässchen steht der Daliborka-Turm. Hier war einst ein Ritter eingesperrt und Smetana hat ihm eine Oper gewidmet.
Eigentlich war das Goldene Gässchen früher für die Einwohner Prags nichts Besonderes; zwar wurde die Gasse immer wieder von Urlaubern wegen den winzigen Häusern besucht, aber weltberühmt wurde die Gasse erst durch Franz Kafka, der für etwa ein Jahr in Nummer 22 gewohnt hat (1916-1917). Das kleine blaue Häuschen mit "Vorgarten" ist das kleinste in der Straße. Kafka hat sich schnell nach einer größeren Behausung umgesehen, aber das Goldene Gässchen würde seinen ewigen Ruhm behalten durch Gustav Meyrinks "Der Golem".
Leider ist von der einstigen Inneneinrichtung der kleinen Häuser nichts mehr geblieben. Alle Häuschen sind Antiquitätenshops und Souvenirläden. Zudem ist der Zugang nicht behindertengerecht, sodass auch die Häuser von Rollstuhlfahrern nicht aufgesucht werden können.

Rundblick über Prag

Rundblick über Prag
‚© Fotograf: m. gade / PIXELIO’

Prag Hradschin Bilder

Prag Hradschin
‚© Fotograf: Ursula Münch / PIXELIO’

 

Die Prager Burg hingegen ist auch für Rollstuhlfahrer zugänglich und vor allem für Familien ein einzigartiges Urlaubserlebnis. Sie steht auf einem Berg und thront zugleich über die ganze Stadt. In erster Linie ist die Prager Burg ein Burgareal, bestehend aus einem großen Gelände. Dementsprechend findet man nicht nur atemberaubende Gebäude des Mittelalters, wie beispielsweise das Kloster, die Kirche oder der Burgpalast. Das Burgareal kann entweder zu Fuß oder mit der U- Bahn besichtigt werden. Urlauber können mit einem kurzen Spatziergang über die Karlsbrücke in Richtung rechts und dem Touristenstrom folgend die Prager Burg erreichen, während die U- Bahn die Möglichkeit bietet, mit der Straßenbahn 22 bis Hradcanská zu fahren und nach einem kleinen Fußmarsch das Ausflugsziel zu erreichen. Hierbei beträgt die Fahrt für einen Erwachsenen 12 und für Kinder, bis einschließlich 15 Jahre, 6 Kronen.
Schon der Eingang der Prager Burg, der Ehrenhof, ist sehr eindrucksvoll und prächtig. Urlauber sollten keinesfalls die umfangreiche Wachablösung um Punkt 12 Uhr verpassen. Begleitet von Fanfaren, haben Urlauber die Möglichkeit, einmalige Urlaubsposten mit den Wächtern zu schießen. Sollte dieses Spektakel jedoch verpasst werden, so findet zu jeder neuen Stunde eine beschauliche Wachsablösung statt.
Im zweiten Burghof kann man zudem die alte „Heilig- Kreuz- Kapelle“ besichtigen. In ihr konnten noch vor einige Jahren die wertvollen Gegenstände des Domschatzes nicht nur sicher verwahrt, sondern können auch von den Besuchern bestaunt werden. Heutzutage hingegen steht die Kapelle vorerst leer, sodass der Domschatz für Touristen unzugänglich ist.
Der so genannte „ Wladislaw- Saal“ ist im Gegensatz zur Heilig- Kreuz- Kapelle, ein beliebter und überfüllter Raum auf der Burganlage. Der Raum ist nicht nur über 60 Meter, lang 15 Meter breit und 13 Meter hoch, sondern auch ein absolutes Meisterwerk der frühen Baugeschichte, da der Raum nicht von Stützpfeilern getragen werden. Sowohl die Decken, als auch ausgewählte Bereiche der Wände sind mit jahrhundertealten Ornamenten geschmückt und reichlich verziert. Der Ausstattung des Saals ist dennoch schlicht gehalten und außer einigen Ruhebänken ist nichts vorzufinden. Früher soll er für Reiterspiele, Gastmähler Märkte und Krönungsfeierlichkeiten gewesen sein. Heute wählt man dort den Staatspräsidenten. Von diesem Raum geht es auch zu verschiedenen Anderen Räumen, in denen Wandgemälde, Deckenmalerei Bronzen und Skulpturen zu sehen sind. Wenn man sich die so ansieht, dann kommt es einem so vor, als wenn in diesem Gebäude noch Leben ist.
Aber auch die Besichtigung des St.Veit Doms ist sehr empfehlenswert. Sie wurde früher nicht nur als die einzige Krönungskirche der böhmischen Könige in Anspruch genommen, sondern offeriert Urlaubern eine wunderschöne Außenfassade. Auch innerhalb des Doms verzieren Deckenmalereien, wertvolle Gemälde und verschiedenste Mosaikfenster die Kirche. Vielmehr ist die Domdecke vor allem für ihre extravaganten Deckenwölbungen und -malereien bekannt. Zudem kann auch die Königsgruft des Kaisers Karl IV. zu bestimmten Zeiten, diese können von Tag zu Tag wechseln, besucht werden. Neben der Besichtigung des massiven Bronzesargs, erhält der Urlauber von ausgebildeten Reiseführern hilfreiche Informationen und Hintergrundwissen rund um die Person des Karl IV.
In einen kleinen silbernen reichlich geschmückten Altar ruhen die Gebeine des in der Moldau ertränkten und heilig gesprochenen Nepomuk. Im St. Georgs- Kloster hingegen befindet sich die Nationalgalerie mit Werken Böhmischer Malerei.

Des Weiteren befindet sich in einem der kleinen Häuschen, im ehemaligen Burggrafenamt, das Spielzeugmuseum. In einigen Räumen findet man bemalte Holzdecken. In dem Spielzeugmuseum befindet sich die zweitgrößte Spielwarensammlung der Welt. Die Sachen stammen teilweise noch aus der Zeit des antiken Griechenlands und reichen bis zur heutigen Zeit. Für Kinder ist der Eintrittspreis frei, während für jeden Erwachsenen eine Gebühr von 10 Kronen anfallen. Andererseits sind auch die Eintrittspreise für die anderen Gebäude niedrig und daher urlauber- und familienfreundlich.
Allgemein sollte für die Besichtigung des Burgareals ein ganzer Tag eingeplant werden, um erholsame und spannende Urlaubsmomente auf der Prager Burg zu verleben. Eine kleine Rast kann im Rahmen eines Spaziergangs durch die gepflegten Parkanlagen der Burg gemacht werden. Vor allem im Sommer bieten sich hier schattige Plätze an, die zum Erholen einladen. Währenddessen kann auch ein Freiluft- Konzert in den Parkanlagen besucht werden. Doch dieses Konzert wird seinen Besuchern nur an ausgewählten Tagen und drei bis vier Mal im Monat angeboten.
Wenn man dann die Burganlage wieder verlässt und langsam wieder Berg ab in Richtung Karlsbrücke geht, kann man einen schönen Ausblich auf Prag genießen. Dann merkt man auch warum Prag die Stadt der 100 Türme genannt wird.

Prag Altstadt Platz

Altstädter Platz
‚© Fotograf: dieter haugk / PIXELIO’

Prag Moldau Bilder

Prag Moldau
‚© Fotograf: dieter haugk / PIXELIO’

 

Aber auch die astronomische Uhr, eines der ältesten Sehenswürdigkeiten der Stadt, steht seinen Vorgängern in Nichts nach. Sie ist zu Fuß bequem zu erreichen, da sie zentral gelegen ist. Zudem ist sie sogar in fünf Minuten von der Metrostation Mustek oder von der Karlsbrücke zu erreichen. Des Weiteren ist sie unweit vom berühmten Wenzelplatz gelegen. Die astronomische Uhr, die von den Einwohnern der Stadt auch „Prager Orloj“ genannt wird, befindet sich inmitten des Altstädter Rings im Herzen der Hauptstadt.
Zu jeder vollen Stunde versammeln sich zahlreiche Touristen vor der astronomischen Uhr, um die kleinen Fenstern, die geöffnet. Sollte man jedoch die Kamera oder das Fotoapparat vergessen haben, befindet sich in der Nähe eine große Anzahl an Souvenirshops. Doch während dieses Spektakels laufen auch zahlreiche Verkäufer durch die Mengen, die jedoch Waren zu sehr hohen Preisen verkaufen. Zudem sollten Urlauber beachten, dass viele Taschendiebe in der großen Menschenmasse ein leichtes Spiel haben, Wertgegenstände zu entwenden.
Weiterhin ist auch der so genannte „Alte Turm“ in der Nähe der astronomischen Uhr, eine Besichtigung wert. Rathaus der Hauptstadt Prag und der Alte Turm teilen sich ein Gebäude, sodass der Eingang des Turmes durch das Rathaus erfolgt. Mit modernen Aufzügen können Urlauber den Alten Turm hinaufsteigen. Die Eintrittspreise belaufen sich für Erwachsen auf ungefähr 30 Kronen, während sich Studenten mit einem Studentenausweis über Ermäßigungen freuen können. Oben angelangt, bietet der Alte Turm einen atemberaubenden Blick über die ganze Stadt einschließlich der Prager Burg, des Wenzelplatzes und weiteren Sehenswürdigkeiten. Leider wird der Alte Turm von sehr vielen Urlaubern besucht und ist daher sehr überfüllt. Man muss sich regelrecht durch das Gedränge und die endlos langen Warteschlangen kämpfen.

Weitere Berichte über Prag:
Sehenswürdigkeiten Prag | Reiseberichte Prag

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Sehenswürdigkeiten Prag

Sehenswürdigkeiten Prag: Prunk und Pracht in Prag

Tschechischen Republik, Prag, hat sich in den letzten 5 Jahren zu einem wahrhaftigen Urlaubsmagneten entwickelt und zieht seine Urlauber, genauso wie uns, immer wieder in seinen Bann. Vorerst scheint er seine Anziehungskraft wohl nicht zu verlieren.
Wir sind in erster Linie durch ein Reisebüro auf dieses Urlaubsziel gestoßen. Der alljährliche Sommerurlaub stand an und auch dieses Jahr wollten wir uns für ein schönes und vor allem fernes Urlaubsland entscheiden. Dennoch haben uns die Bilder von Prag, die zahlreich im Internet veröffentlicht werden, sehr zugesprochen. Vor allem zur Hochsaison, der sommerlichen Jahreszeit, ist Prag eine gern und gut besuchte Stadt.
Des Weiteren sind wir, eine Familie bestehend aus Eltern und 3 Kindern, auf der Suche nach preisgünstigen und schnellen Ankunftsmöglichkeiten in Prag auf Die Bahn gestoßen. Die Bahn bietet nun schon seit einigen Jahren zur Sommerzeit ein besonderes Angebot für Urlauber an. Urlaubsziele, wie beispielsweise Amsterdam, Paris oder auch Italien, können mit dem Zug preisgünstig erreicht werden. Eine fünfköpfige Familie muss somit einen Kostenaufwand von ungefähr 300 für die Anfahrt decken. Im Preis inbegriffen sind auch Platzreservierungen für alle, insgesamt 4 Züge.

Altstädter Ring in Prag mit Blick auf die Teynkirche
Pixelio Fotograf: Anja Wahl
Altstädter Ring in Prag mit Blick auf die Teynkirche

 

Sehenswürdigkeiten und Eintrittspreise:
In erster Linie wurde uns hier vom Reisebüro empfohlen, den Wenzelplatz zu erkunden. Dieser befindet sich in der so genannten „Neustadt“. Nichts desto trotz ist dieser Name trügerisch, da dieser Stadtviertel schon 1348 von Karl IV. gegründet und ernannt wurde. Doch in der Tat ist der Wenzelplatz in seinen Dimensionen einzigartig und atemberaubend. Er hat gewaltige Ausmaße und ist sogar der größte Platz in der Hauptstadt und den umliegenden Großstädten in der Tschechischen Republik. Er ist etwa 800 x 100 Meter groß und wurde früher auch als Pferdemarkt bezeichnet. In unserer heutigen Zeit hingegen ist der ehemalige Pferdemarkt ein buntes Treiben von großen Menschenmassen. Prags Straßenleben scheint sich hier zu versammeln. Auf sechs Spuren kann sich dort der Verkehr ausbreiten- allerdings nur auf Kopfsteinpflaster. In der Mitte der Fahrbahn befinden sich jede Menge Bänke und kleinere Blumenbeete, die zum verweilen einladen. Zudem kann der Wenzelplatz sehr gut mit der Straßenbahn aufgesucht werden, denn genau zwei Stationen sind in der Nähe des Platzes vorzufinden. Auch viele U- Bahnen kommen hier vorbei und bieten die Möglichkeit, dass Touristen, die außerhalb der Kernstadt eine Unterkunft gefunden haben, dennoch schnell und kostengünstig den Wenzelplatz besuchen können.
Des Weiteren beherbergt der Wenzelplatz im Norden die so genannte Haltestelle „Museum“ und im Süden die Haltestelle „Mustek“. Somit ist auch das Nationalmuseum gut zu erreichen. Die facettenreiche Ausstellung des Museums lockt nicht nur zahlreiche Schul- und Studiengruppen, sondern auch viele Familien an. Das Themengebiet der Zoologie und Mineralogie, sowie eine Zeitreise in die tschechische Geschichte werden umfangreich und optisch sehr ansprechend aufgegriffen. Es wurde 1818 gegründet und in 1891 beendet und steht auf dem früheren Pferde-Tor. Das Museum hat eine ständige Ausstellung über urzeitliche Geschichte von Böhmen, Moravia und Slowakei.
Auch die Preis- Leistungsverhältnisse sind sehr überzeugend. Für unsere Familie haben wir etwa 30 Euro bezahlt, da zur Sommerzeit ein besonderes Angebot offeriert wurde. 3 Tage lang können die Tickets sogar in Anspruch genommen werden, sodass das Nationalmuseum ein absolutes Muss für jeden Urlauber ist. Nebenbei erinnert auch die äußere Fassade des Gebäudes an prächtige und prunkvolle Zeiten des Königreiches Böhmen.
Vor dem Nationalmuseum befindet sich das allseits bekannte Reiterdenkmal des heiligen Wenzel.
Heutzutage beinhaltet der Wenzelplatz auch eine tolle Einkaufsstraße. Zahlreiche Geschäfte und Läden laden zum Einkaufen ein. Namenhafte Modehersteller, wie beispielsweise Nike, Esprit oder Adidas haben hier einen Standort. Auch viele Restaurant und Fast- Food Ketten, wie Mc Donalds und KFC können besucht werden.


Karlsbrücke
Pixelio Fotograf: Dieter Haugk
Karlsbrücke

 

Neben dem Wenzelplatz ist auch die Karlbrücke ein Wahrzeichen der Stadt Prag. Sie ist die älteste Steinbrücke in Europa und beeindruckt, wie der Wenzelplatz, mit überraschenden Dimensionen. Anfangs ersetzte sie in den Jahren 1158 bis 1172 eine alte Holzbrücke, die Verbindung zwischen den Prager Stadtvierteln sicherstellte. Auch heute ist sie die einzige und vor allem feste Verbindung. Die Karlsbrücke erstreckt sich über 500 Meter und umfasst eine Breite von 10 Metern. Mit 16 Bögen überspannt sie den Fluss Moldau. Zwar weist die Brück eine leichte Krümmung auf, diese resultiert jedoch aus den alten Brückeköpfen der vorher bestehenden Holzbrücke. Im 17. Jahrhundert war anfangs nur ein Kruzifix vorzufinden, während zum 300. Todestag des Nepumek 30 heilige Figuren aufgestellt worden, die die Brücke unverkennlich und sehenswert machen. Sie wurden alle aus Sandstein hergestellt – doch die berühmteste und beliebte Brückenfigur ist der Brückheiliger Johannes Nepumek. Zahlreiche Touristen pilgern auf die Brücke, um ein begehrte Bild zu ergattern. Vor allem im Sommer verschaffte die Brücke eine einzigartige Atmosphäre. Neben kleinen Ständen, die handgemachten Schmuck verkauften, waren zudem zahlreiche Straßenmaler vertreten, die nur für 15 Euro pro Bild wahre Gemälde zeichneten. Nichts desto trotz ist die Besichtigung am Mittag nicht empfehlenswert. Es ist sehr heiß und Wasser beispielsweise, kann auf der Brücke nicht gekauft werden, vielmehr muss man 200 bis 300 Meter zuzüglich der Brückenlänge, also 500 Meter, laufen, um ein Geschäft vorzufinden.

Rundblick über Prag

Rundblick über Prag
‚© Fotograf: m. gade / PIXELIO’

Prag Hradschin Bilder

Prag Hradschin
‚© Fotograf: Ursula Münch / PIXELIO’

 

Weitere Berichte über Prag:
Ausflugtipps Prag | Reiseberichte Prag

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Barcelona – Gaudí, Fußball, Einkausparadies und nicht enden wollende Nächte

Barcelona, das ist Gaudí, Gaudí und nochmals Gaudí – die schönste Architektur, aber auch die eindrucksvollste. Deshalb gehört Barcelona, seines berühmtesten Sohns Gaudí wegen und des etwas orientalischen, verspielten Modernismus, zu den sehenswertesten Städten Europas. Vom Aussichtsturm des „Parc Güell“ sieht man die Türme der „La Sagrada Familia“, der Kathedrale im mittelalterlichen Viertel „Barri Gothic“, und der „Casa Milà“. „In eine Skulptur gegossenes Erdbeben“, so nennt man die „Casa Milà“, denn es gibt keine gerade Linie, keinen rechten Winkel. Gaudís „Triumph der Ästhetik über die Funktionalität“ ist das gewellte Dach auf der „Casa Milà“: Dort verbinden sich die Schornsteine, mit Tonscherben dekoriert, und lassen den Eindruck eines verzauberten Wald entstehen.

Die Hauptstadt Kataloniens lockt jedoch nicht wegen Gaudís Kunst alleine jährlich Millionen Touristen aus aller Welt an, sondern auch die weit über 2000 Bars, Cafés und Restaurants, mit ihrer einmaligen Atmosphäre und einem imposanten, sehr freizügigen Nachtleben und der überragenden Einkaufsmöglichkeiten. Dies könnte beispielsweise im „Bosco de les Fades“ beginnen. Der Hof des Wachsmuseums, dekoriert als Märchenwald mit riesigen Kunststoffbäumen, ist der Ort, wo man seinen Drink nimmt, bevor man seinen nächtlichen Streifzug beginnt.

Doch zuvor noch ein Tipp: In der Tat sind die berühmten „Ramblas“ selbst ein Ereignis, aber sich hier in der Nähe eine Unterkunft zu besorgen, verspricht eine absolute zentrale Lage. Neben einigen großen Hotel gibt es auch preiswertere Pensionen. Zwei Beispiele: „Hosteria Grau“ (Ramellers 27, eine Seitenstraße der Ramblas, gepflegt und sauber. Der Preis: um die 50 Euro. Noch günstiger, aber etwas einfacher die „Pension Picasso“, direkt an den Ramblas, Las Ramblas 25. Zimmer gibt es schon ab 30 Euro.

Nach Mitternacht ändern die Ramblas ihr Gesicht. Die internationale Presse in den Kiosken ist eingeschweißten Pornoheften gewichen, und „einsame“ Männer werden ständig von „Liebe“ suchenden Damen angesprochen, auch wenn der Herr in Damenbegleitung ist.

Das nächste Ziel ist das Ausgehviertel „Raval“. In den oft dunklen Gassen verkaufen ebenso dunkle Gestalten für ein paar Euro Strümpfe, Unterwäsche, Hosen, Hemden und Rasierer – nichts kaufen, denn bei Tageslicht stellt man fest, dass alles aus dem Privatbesitz der Verkäufer stammt und bereits benutzt wurde.

Irgendwann kommt man zur „Carrer Nou de la Rambla“, ebenfalls eine dunkle Seitenstraße, aber was für eine. Hier erreicht das Nachtleben Barcelona seinen Höhepunkt. So in der Bar „Manolo“ in der es zum Bier unglaublich laute Musik gibt. Aber man trifft hier auf Lebenskünstler aus aller Welt, die es irgendwie nach Barcelona verschlagen hat, und auf die interessantesten Menschen. Nur ein paar Schritte sind es zum „Plaça Reial“, wo es erst nach zwei Uhr in der Disco „Jamboree“ allmählich losgeht. Vorher ist absolut tote Hose. Die Tanzfläche bebt bis kurz nach vier Uhr, dann machen bereits die Ersten schlapp. Im „La Macarena“ gleich daneben hört man Techno und House, es ist eines der angesagtesten Szene-Lokale von Barcelona.

Am nächsten Morgen, mit einem deftigen Frühstück, stärkt man sich an der frischen Meeresluft an der „Plaja de la Barcelonetta“. Das macht den müdesten Nachtschwärmer wie fit, um die eigentlichen Sehenswürdigkeiten Barcelonas zu entdecken. Als Beispiel das weltberühmte „Nou-Camp-Stadion“, eines der größten Stadien der Welt, und das „Museu del CF“, es zeigt die interessante Geschichte des FC Barcelona. Auch wenn man kein Fußballfan ist, dieses gigantische Stadion, Mekka des katalanischen Fußballs, muss man besichtigen.

Barcelona wirbt mit seiner fünf Kilometer langen Shopping-Line, der angeblich größten Einkaufsstraße Europas. Der Einzelhandel mit seinen etwa 30.000 Geschäften und etwa 160.000 Mitarbeitern dominiert die Stadt, denn diese Branche hat eine lange Tradition: Zahlreiche Straßen der Altstadt sind nach Handwerkern und Zünften benannt. Sie waren es, die den Wohlstand Barcelonas begründeten.

Für Damen ist große Zahl an Modegeschäften unüberschaubar, doch einen Modeladen sollte man unbedingt ansehen: die „Tomate“ im „Barri Gòtic“. Rund 80 Prozent aller Waren, die man hier kaufen kann, stammen aus Barcelona. Seit Jahren zieht die Stadt junge Modemacher aus aller Welt an – auch einen der berühmtesten Designer Barcelonas, Toni Tejero Mansilla, den Besitzer der „Tomate“, in deren Räumlichkeiten einst Kohle und Briketts verkauft wurden. Und gleich neben der „Tomate“ befindet sich die Kneipe „El Portalom“, sie war einst ein Pferdestall. Hier gibt es einen hervorragenden Espresso, der alle Geister weckt, und hervorragende Tapas.

Das gesamte Viertel „Barri Gòtic“ ist wegen seiner einmaligen Atmosphäre ein Magnet, der bei einem Einkaufsbummel Pflicht ist. Die Preise für ausgefallene, aber hervorragende Mode liegen weit, zum Teil sehr weit unter denen in Deutschland.

Doch auch wegen der Qualität der Waren hat sich Barcelona zum Geheimtipp entwickelt. Wer Erlesenes sucht, wird fündig: winzige Läden, die nur mit Federn handeln, Schokoladengeschäfte oder nur Schnickschnack – alles kein Problem.

Ein Pflichtbesuch gehört auch einer Kräuterhandlung aus dem Jahre 1823, die „Herboristeria del Rei“. Eine Büste von Linné inmitten der hellgrünen Ladeneinrichtung im Stile des Rokoko. Die “Herboristeria” ist eines der drei ältesten Geschäfte Barcelonas, zum berühmtesten Kunden zählte einst Salvador Dalí. Die „Herboristeria“ liegt gleich hinter den Säulenbögen der „Plaça Reial“, einem der schönsten und belebtesten Plätze der Altstadt. Die Laternen sind, wie kann es anders sein, von Gaudí und tragen geflügelte Helme – wie Hermes, der Gott der Kaufleute.

Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Lebensmittel auf Plätzen unter freiem Himmel verkauft, dann begann die Zeit der Markthallen. Rund 40 dieser gewaltigen Konstruktionen aus Stahl und Glas gibt es noch in der Stadt. Manche wurden zu Kulturzentren umgebaut oder sind wegen Renovierungsarbeiten seit längerem geschlossen. Doch in jedem Viertel gibt es mindestens noch einen „Mercat“, in dem Schinken, Obst, Gemüse und Fisch verkauft werden. Hier spielt sich das alltägliche Leben Barcelonas ab. Besonders ansprechend ist das Obst im „Mercat de la Boqueria“ drapiert. Er hat auch die feinste Adresse: „La Rambla“, sie ist schließlich die beliebteste Flaniermeile der Stadt.

Dass man in Barcelona gerne einkauft, beweist eine Zahl: Fast 20 Prozent des Bargelds, das Touristen in ganz Spanien an Automaten abheben, ziehen sie in der katalanischen Hauptstadt, und nirgendwo sonst in Spanien zücken Touristen häufiger ihre Kreditkarten.

Und dann gibt es noch die Barcelona-Card: Man kann mit ihr für 4,25 Euro einen Tag lang alle öffentlichen Verkehrsmittel – auch für den Shopping-Bus (TomBus), der den ganzen Tag von der „Plaça de Catalunya“ die fünf Kilometer lange Shoppingmeile „Avenida Diagonal“ auf und ab fährt – benutzen.

Barcelona ist eine lebendige Stadt, die vor allem für jüngere Besucher vieles bietet. Die Stadt arbeitet auch daran, junge Menschen anzuziehen und möchte dies auch öffentlich zeigen. Wer in Barcelona Straßenmusiker, Skater oder Straßenkünstler sieht, dann werden diese zum Teil aus aller Welt eingeflogen – nur des Images der Stadt wegen.

Reisebericht von cicero

Portugal – Sehenswürdigkeiten Lissabon

Einige Informationen & Sehenswürdigkeiten Lissabon:

Die größte und eine der schönsten Städte Portugals ist Lissabon. Diese Stadt ist in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Die Stadt wurde auf sieben Hügeln errichtet und man hat auch heute noch so manche Steigung zu überwinden, wenn man durch die Stadt bummelt. Dennoch sind für den größten Teil der Stadt die eigenen Füße das beste Fortbewegungsmittel. Sollte die eine oder andere Steigung doch einmal zu hoch sein, so gibt es in Lissabon sehr interessante öffentliche Verkehrsmittel. Das wohl außergewöhnlichste ist der Elevador de Santa Justa, ein Aufzug, der die Unter- und die Oberstadt miteinander verbindet. Der untere Einstieg befindet sich in einer Art Fußgängerzone im Zentrum der Stadt (nahe des Rossio-Platzes). Wenn man oben aussteigt, gelangt man über eine Fußgängerbrücke zu den Ruinen des bei einem Erdbeben zerstörten Convento do Carmo (Karmeliter-Kloster) mit der zugehörigen Kirche.


Lissabon Blick zur Kathedrale Portugal Bilder

Blick zur Kathedrale
‚© Fotograf: Bildpixel / PIXELIO’

 

An der Seite der Kirche sieht man noch heute die Auswirkungen des Erdbebens von 1755, Teile der Außenmauer sind um mehrere Zentimeter abgerutscht.

Aber um zu den Verkehrsmitteln zurück zu kommen, es gibt in Lissabon auch zwei Schrägaufzüge, ähnlich einer Standseilbahn, die zwischen Wohnhäusern von der Tal- zur Bergstation fahren.
Während unseres Besuches im Herbst 2006 waren leider beide Aufzüge außer Betrieb, da Maßnahmen zum Schutz der Wohnhäuser getroffen werden mussten. Ein äußerst interessantes Fortbewegungsmittel sind aber die Straßenbahnen. Es gibt einige wenige neue Bahnen, die vor allem in die äußeren Gebiete der Stadt fahren. Aber wirklich spannend ist die Fahrt mit einer alten Bahn durch das Stadtzentrum. Diese Straßenbahnen sind so alt, dass sie bei uns nur noch im Museum stehen würden. Die Sitze sind alles andere als bequem, zumeist einfache Holzbänke. Aber die Fahrt ist ein Erlebnis. In rasender Geschwindigkeit geht es von einer Kurve in die nächste, bergauf- und bergab, wobei die Straßen so eng sind, dass man ständig Angst hat, mit einer Hausecke zu kollidieren. Deshalb sollte man sich, obwohl alles gut zu Fuß zu erreichen ist, die eine oder andere Fahrt mit dem Aufzug oder einer Bahn gönnen, da dies einfach in Lissabon dazu gehört und zudem auch noch äußerst preiswert ist.

Lissabon Rossio Platz Bilder

Rossio Platz
‚© Fotograf: Rossio Platz / PIXELIO’


 

Das größte und bedeutendste Bauwerk der Stadt Lissabon ist das Mosteiro dos Jerónimos – das Hieronymus-Kloster in Belém, einem Vorort Lissabons. Diese monumentale Anlage konnten wir bereits vom Flugzeug aus bewundern. Besonders schön ist auch der Innenhof des Klosters. In der angrenzenden Kirche findet man einige bedeutende Sarkophage, z.B. von Vasco da Gama. Vor dem Kloster erstreckt sich eine großflächige Grünanlage mit Wasserwegen und Unmengen blühender Strelizien.
Nicht weit vom Hieronymus-Kloster entfernt steht der Torre de Belem, von außen nur ein Turm, der im Wasser des Tejos steht, von innen aber eine kleine Festung mit verschiedenen Kammern und versteckten Erkern, die entdeckt werden wollen.

Lissabon Entdeckerdenkmal Padrao dos Descobrimentos Bilder

Lissabon Entdeckerdenkmal
‚© Fotograf: Bildpixel / PIXELIO’

Lissabon Torre de Belem Foto

Torre de Belem
‚© Fotograf: Bildpixel / PIXELIO’

 

Zurück im Stadtzentrum gibt es noch viele weitere Sehenswürdigkeiten. Da ist zum einen das Castelo de Sao Jorge, eine Burganlage die über der Stadt thront. Von der Burg hat man einen herrlichen Ausblick auf die Stadt. Des Weiteren gibt es jede Menge Kirchen in der Stadt und auch eine große Kathedrale.Besonders empfehlen würde ich einen Nachtspaziergang durch die erleuchtete Stadt, die so manche Überraschung birgt.

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