Städtereisen – Berichte

Restaurant Kingston – Simon-Dach-Str

Restaurantkritik Restaurant Kingston – Simon-Dach-Str. 12 10245 Friedrichshain
Ich habe Mitte Oktober 2009 das Restaurant Kingston mit meinen 2 kleinen Kindern besucht, um uns einen schönen Abend bei einem grossen Tellern Nudeln zu gönnen.
Die Bestellung der Apfelschorle geriet schon zum ersten Problem, da der Kellner kein Deutsch sprach und erst einen Kollegen holen musste, um zu erfahren was wir wünschten, ist zwar etwas seltsam, aber naja hat ja dann beim 2 Kellner funktioniert.


© Fotograf: Zornow

 

Als nächstes suchten die Kinder sich ein Nudelgericht aus, ich bat den Kellner dieses Gericht für die Kinder auf 2 Tellern aufzuteilen, da diese nie eine komplette Portion essen. Der lapidare Kommentar vom Kellner, so etwas machen "Wir" hier nicht! Ich war zum zweiten mal Irritiert, da ich so etwas in noch keinem Restaurant in unserem Kiez erlebte.
Nun gut der "nette" Kellner verwies mich auf die Kindergerichte. OK, dann auf zum nächsten Anlauf, ich bestellte aus dem extra ausgewiesenen Kindermenü ganz einfach "Nudeln mit Tomatensoße". Kann man für Kinder eigentlich nichts falsch machen und Sie haben einen schönen Abend.
Nun servierte man die Nudeln von der Kinderkarte, ein Bissen von den Nudeln und die Kinder hoben die Zähne und sagten "Nein" wir wollten Nudeln mit Tomatensoße! Ich probierte das Kindergericht, es waren eine Soße von der Erwachsenen- Speisekarte "Tomatensoße mit Zimtgeschmack inkl. allemmöglichen "SchnickSchnack". Tut mir Leid für uns Erwachsene sicherlich eine Leckere Angelegenheit, aber für Kinder sollte eine Tomatensoße nach frischen Tomaten bzw. Ketchup schmecken.
Für die Kinder war damit die Sache erledigt, Schade für mich.

Nun kam mein Essen, ebenfalls Nudeln "Rigatoni Bolognese", geschmacklich Naja, es fehlte etwas das geschmackliche Highlight. Der Hammer kam aber nachdem ich ca. 2/3 gegessen hatte. Auf einmal biss ich auf etwas "Hartes", ich nahm es aus dem Mund und sah ein ca. 1cm langes und vor allem spitzes Stück Hartplaste. Ich Erschrak und wahr wirklich froh, das ich darauf gebissen und nicht verschluckt hatte, dies war ein spitzes Teil was mich beim verschlicken definitiv in ein Krankenhaus befördert hätte. ( Gott sei Dank, das dies in meinem Essen war und nicht im Kinderessen, dies wäre ernsthaft gefährlich geworden.) Ich habe mir selbstverständlich sofort den Kellner herbei gerufen, der erste verstand wieder kein Deutsch, diesmal holte er seine Kollegin, der ich das Problem schilderte und das spitze Plastikstück zeigte. Wortlos nahm Sie den Teller und räumte Ihn ab. Nach 10 Minuten verlangte ich die Rechnung, tatsächlich wurde mir selbst das Essen berechnet, welches mit dem gefährlichen Plastikstück versehen war. Ich wollte ja weder ein neues Essen, noch das Essen nicht Bezahlen, aber eine kleine Ermässigung, aber min. eine Entschuldigung für das evtl. versehen. Nix kam, nicht mal ein Sorry für die Unannehmlichkeiten. Sobald gefährliche Gegenstände im Essen sind, hört der Spass auf. Für mich ist der Laden erledigt, es gibt ja glücklicherweiße für Kiezbewohner und auch Touristen, dies dort ja zu Hauf gibt, genügend andere Alternativen. Ich fand es Schade, ein verschenkter Abend, der etwas Besonderes für die Kinder werden sollte.

 

 

 

 

 

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Geben Sie uns hier Ihre Tipps und Hinweise für ein Aufenthalt in Restaurants in der Simon-Dach-Str.? Wir freuen uns über Ihren Eintrag hier auf dieser Seite…

 

 

Striezelmarkt Dresden

Striezelmarkt Dresden – Reisebericht eingeschickt von Michael
Was genau ist überhaupt der Striezelmarkt?

Der Striezelmarkt in Dresden zählt schon länger zu den ältesten Weihnachtsmärkten seiner Art und das in ganz Deutschland. Regelmäßig findet er in der Regel jedes Jahr auf dem Altmarkt in Dresden statt, in der Geschichte des Striezelmarkts gab es nur wenige Ausnahmen an denen er verlegt wurde. Dementsprechend gehört er auch zu den bekanntesten und beliebtesten Weihnachtsmärkten überhaupt.


© Fotograf: brit berlin – Pixelio.de

 

Jahr für Jahr kann man auf dem Dresdner Striezelmarkt mehr als 250 Händler mit den verschiedensten Waren finden, diese sind alle in verschiedenen Straßen zu Gassen angeordnet. So hat man einen recht guten Überblick über die verschiedenen Wege. Des Weiteren besteht aber auch die Möglichkeit ein Krippenspiel zu erleben und vor der Märchenbühne sich in eine andere Welt versetzen lassen. Natürlich findet man auf dem Striezelmarkt in Dresden auch die Spezialität von Dresden, den Dresdner Christstollen oder wie er gerade von den Bürgern Dresdens genannt wird den Striezel. Dem Striezel hat der Striezelmarkt übrigens auch seinen Namen zu verdanken. Daher wird auch kein anderer Christstollen außer dem Dresdner Striezel auf dem Striezelmarkt angeboten.

Öffnungszeiten auf dem Dresdner Striezelmarkt

Ab dem 26. November hat der Dresdner Striezelmarkt jedes Jahr aufs neue wieder seine Tore für Besucher geöffnet, allerdings hat der Striezelmarkt am Eröffnungstag nur von 16 Uhr bis 20 Uhr geöffnet.
Bis zum 24. Dezember kann man dort dann wieder entlang der weihnachtlich geschmückten Weihnachtsmarktbuden schlendern, Glühwein trinken und ein Stück echten Dresdner Christstollen genießen. Besonders schön ist der Striezelmarkt natürlich in der Dämmerung oder in der Dunkelheit zu genießen, denn dann leuchten und glänzen die zahlreichen unendlichen Lichter regelrecht um die Wette und lassen den Striezelmarkt noch ein wenig weihnachtlicher erscheinen.
An den Tagen von Sonntag bis Donnerstag ist der Striezelmarkt in Dresden von 10 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Freitag und Samstag dagegen sogar bis 21 Uhr Abends.
Auch an Heiligabend ist der Striezelmarkt in Dresden geöffnet und das zum letzten mal in dem jeweiligen Jahr. Geöffnet hat er an diesem finalen Tag in der Zeit von 10 Uhr bis 14 Uhr, an diesem Tag finden sich meist noch kurzentschlossene Geschenkkäufer auf dem Striezelmarkt ein.

Anfahrt zum Striezelmarkt in Dresden

Tag für Tag aufs neue reisen zahlreiche Bürger aus Dresden, der Umgebung und aus weiteren Teilen aus ganz Deutschland zum Striezelmarkt. Doch darüber hinaus reisen täglich auch mehrere Reiseunternehmen mit ihren voll besetzen Reisebussen an.
Auf Grund des hohen Andrangs der Tag für Tag auf dem Striezelmarkt stattfindet empfiehlt es sich anstelle der Anfahrt mit dem eigenen PKW auf die Anfahrt mit einer der Straßenbahnen umzusteigen.
Direkt am Striezelmarkt, genauer gesagt an der Haltestelle Altmarkt halten die Straßenbahnlinien 1, 2 und 4.
Etwa drei Minuten Fußweg entfernt an der Haltestelle Prager Straße kommen zu dem die Straßenbahnlinien 6, 8, 9, 11 und 12 an und fahren von dort auch wieder weg.
Für Reisebusse gibt es eine extra Bushaltestelle die Haltestelle trägt ebenfalls den Namen Altmarkt und ist lediglich für das Aussteigen und wieder Einsteigen der Besucher gedacht, aber nicht zum parken. So soll den Besuchern von weiter weg ein langer zusätzlicher Fußmarsch erspart bleiben, da es auch häufig ältere Menschen sind die nach Dresden zum Striezelmarkt reisen.
Dadurch das der Striezelmarkt direkt an der Hauptstraße von Dresden liegt ist er so wohl mit dem Auto als auch mit dem Bus schnell und leicht zu erreichen. Dennoch gestaltet sich die Anreise mit einer der schon genannten Straßenbahnen als schneller und vor allem bequemer da man nicht in den Stress gerät einen Parkplatz zu finden.

Jährlich wiederkehrende Veranstaltungen auf dem Striezelmarkt

So wie sich jedes Jahr aufs neue der Striezelmarkt in Dresden wiederholt, so gibt es auch bestimmte Veranstaltungen auf dem Striezelmarkt die Jahr für Jahr aufs neue stattfinden und für Begeisterung unter den Besuchern sorgen.

Mit der ersten Veranstaltung beginnt auch erst das ganze auf dem Striezelmarkt und zwar ist die feierlichen Eröffnung durch den Bürgermeister gemeint. Die dazu gehörige feierliche Eröffnungszeremonie findet jedes Jahr Begeisterung bei den anwesenden Gästen und Besuchern.
Ein richtiges staunen geht in jedem Jahr aufs neue durch die Menge wenn die zahlreichen Lichter über dem Striezelmarkt zu glänzen und leuchten beginnen und im Anschluss daran alle Buden ihre Pforten öffnen und das Treiben nach einem Jahr warten endlich wieder los gehen kann.

Die älteste Veranstaltung und auch ein richtiger Höhepunkt des Dresdner Striezelmarktes ist dabei das Dresdner Stollenfest. Im Grunde soll das Stollenfest Werbung und eine Art Anerkennung für den Dresdner Christstollen und das Bäckerhandwerk sein. Doch der absolute Höhepunkt des jährlich wiederkehrenden Stollenfest auf dem Striezelmarkt ist das backen eines drei bis vier Tonnen schweren Riesenstollens. Nachdem besagter Riesenstollen feierlich enthüllt wurde ziehen die Bäcker und Konditoren als Zug durch die Nachbarschaft, genannt wird das ganze Spektakel die Stollenprozession.
Danach teilt das zu Beginn des Stollenfestes gekürte Stollenmädchen den Riesenstollen in 500g Stücke und verkauft das ganze an die Besucher. Ein großer Teil der Einnahmen die durch den Verkauf dieser Stücke von dem Riesenstollen gemacht werden kommt wohltätigen Zwecken zu gute.

Dicht gefolgt wird das Stollenfest von dem Pyramiedenfest das bereits seit 1999 regelmäßig auf dem Striezelmarkt stattfindet.
Dieses wird direkt in der Mitte des Striezelmarktes entlang einer 14m hohen Erzgebirgischen Stufenpyramide gefeiert, diese Stufenpyramide ist übrigens die höchste in ganz Europa. Auf der besagten Stufenpyramide befinden sich sage und schreibe 42 handgearbeitet Holzfiguren. Gefertigt wurde dieses Prachtstück mit viel Liebe von der Erzgebirgische Holzkunst Gahlenz GmbH. Im Im Mittelpunkt des gesamten Pyramiedenfest steht ein Gesangswettbewerb der sich rund um die weihnachtlichen Lieder so wohl von früher als auch von heute dreht.
Während diesem Pyramiedenfest erlebt man auf Grund der doch sehr unterschiedlichen Gesangsqualitäten schon mal den ein oder anderen Auftritt mit dem man vorher nicht gerechnet hätte. Für Witz, Spaß, Spannung und besondere Momente ist daher bestens gesorgt.

Seit dem Jahr 2006 hat eine weitere immer wiederkehrende Veranstaltung Einzug auf den Dresdner Striezelmarkt genommen, nämlich das Pfefferkuchenfest.
Gefeiert wird das Pfefferkuchenfest immer am ersten Adventswochenende in dessen Mittelpunkt steht natürlich das Handwerk rund um den besagten Pfefferkuchen.
Im Zuge dessen wird auch jährlich eine Pfefferkuchenprinzessin gekrönt, diese trägt den Titel dann ein ganzes Jahr lang, bekommt zu dem eine Unterstützung für ihre künstlerische Ausbildung und täglich einen neuen frischen Pfefferkuchen. Währenddessen wird auf der Geschichtsbühne ein kleines weihnachtliches Stück für die Besucher aufgeführt.
Am Ende des Pfefferkuchenfestes werden die vorab vorgeschlagenen Omas und Opas mit dem Pfefferkuchenorden durch die Pfefferkuchenprinzessin, der Lebkuchenfabrik Pulsnitzer und den Schlossbewohnern geehrt.

Ein richtiges Highlight ist die Märchenbühne die jedes Jahr großen Anklang so wohl bei Jung als auch Alt findet. Auf der Märchenbühne führen jeden Tag etwa 1000 Profi- und Laiendarsteller ein weihnachtliches festliches Programm für die Besucher auf.

Am vierten Adventswochenende wird in jedem Jahr die Weihnachtsgeschichte von einer kirchlichen Einrichtung aufgeführt und so den Besuchern näher gebracht.
Jede einzelne dieser Veranstaltungen lockt immer wieder besonders viele Besucher auf den Dresdner Striezelmarkt. Durch die Möglichkeit an manchen von diesen Veranstaltungen teilzunehmen und weil der ein oder andere einfach nur zuschauen und sich amüsieren möchte bei solch einem Spektakel bleibt an diesen Tagen sicher kein Platz auf dem Dresdner Striezelmarkt frei.

© Fotograf: Steffi Pelz – Pixelio.de


 

Spezialitäten auf dem Striezelmarkt in Dresden

Zwischen all den weihnachtlichen Leckereien auf dem Striezelmarkt in Dresden gilt natürlich eine als ganz besondere Spezialität für Dresden. Der Dresdner Christstollen ist schon lange nicht mehr nur den Bürgern von Dresden und der näheren Umgebung bekannt, inzwischen kennt so gut wie jeder Deutsche den leckeren Christstollen aus dem Osten von Deutschland.
Nicht ohne Grund nennt man Dresden daher auch die Stollenstadt Deutschlands, der Striezel wie die Dresdner ihren Christstollen immer noch liebevoll nennen hat der Stadt diesen Namen eingebracht.
Auf dem Striezelmarkt kann man daher nicht nur den Dresdner Christstollen genießen, sondern auch an dem ein oder anderem Stand dem jeweiligen Bäcker beim backen einer solchen Köstlichkeit zuschauen.
Für den Striezel verwenden die Bäcker natürlich nur Produkte aus erster Hand und bester Qualität, denn nur wenn der Christstollen so bleibt wie er ist zählt er auch weiterhin zu der Spezialität überhaupt auf dem Dresdner Striezelmarkt.
Daher sollte man wenn man schon einmal den Dresdner Striezelmarkt besucht sich diese Leckerei nicht entgehen lassen. Denn auch wenn es so viele verschiedene Christstollen in Deutschland gibt, ist der Dresdner Christstollen dennoch was besonderes. Das schmeckt man auch direkt auf den ersten Bissen.

Die Buden auf dem Dresdner Striezelmarkt

Jedes Jahr tummeln sich auf dem Striezelmarkt in Dresden mehr als 250 Buden die die verschiedensten Köstlichkeiten, Dekorationen oder auch Geschenkartikel anbieten.
Neben den üblichen Christstollen oder Glühweinbuden sind es besonders die Kinder für die der Striezelmarkt das ein oder andere Highlight zu bieten hat.
So können die kleinen in der Zwergenwerkstatt weihnachtliches basteln und malen oder aber auch den spannenden und schönen Geschichten des Weihnachtsmannes im gemütlichen Weihnachtsmannhaus lauschen.
Aber da der Striezelmarkt seinen Namen dem Dresdner Christstollen, dem Strietzel zu verdanken hat besteht auch die Möglichkeit in der Kinderbackstube die ein oder andere Köstlichkeit zu backen um diese danach natürlich auch zu vernaschen.
Gerade diese Buden für Kinder sind zu einem richtigen Markenzeichen für den Strietzelmarkt geworden, denn selten hat es einen Weihnachtsmarkt gegeben der so kinderfreundlich ist wie dieser.
Darüber hinaus kann man mundgeblasenen Weihnachtsschmuck erstehen und zusehen wie dieser eigenes für den Kunden hergestellt wird, an diesen Buden ist allerdings ein wenig Geduld gefragt da solch ein mundgeblasener Schmuck nicht in kurzer Zeit fertig gestellt ist.
Darüber hinaus bieten zahlreiche weitere Buden Baumschmuck und weihnachtliche Dekorationen aus Holz, Glas und diversen anderen Materialien an.
Auch wärmende Schals, Hüte und Handschuhe aus feinster Wolle und oftmals handgestrickt werden an mehr als einer Bude auf dem Striezelmarkt angeboten.
Darüber hinaus gibt es auch Buden mit Kinderspielzeug aus Holz, Türschildern und allem was man sonst im Alltag benötigt.
Natürlich dürfen auch die Buden mit leckeren Bonbons zum lutschen nicht fehlen oder die Buden mit Gewürzen jeglicher Art.
An Auswahl mangelt es dem Striezelmarkt mit Sicherheit nicht, auch kulinarisch bleibt man dort nicht auf der Strecke. Neben Christstollen, Lebkuchen und anderen weihnachtlichen Köstlichkeiten werden auch Bratwürste, Crêpes, geröstete Kastanien oder auch Dampfnudeln angeboten und finden reisenden Absatz.
Die Getränke auf dem Striezelmarkt sind überwiegend natürlich Glühwein, Eierpunsch oder heißer Kakao mit Sahne, aber auch Limonade, Cola und Co finden Anklang bei den Besuchern.
Fest steht das der Striezelmarkt auf Grund der enorm großen Auswahl für jeden etwas passendes bereit hält und ein Besuch daher nicht ausgelassen werden sollte.
Übrigens wird am Ende des Striezelmarkts die schönste Bude von der Marktleitung prämiert. Hierzu kann jeder Besucher im Laufe des Striezelmarkts die für ihn schönste Bude bestimmen und die Bude die am Ende die meisten Stimmen bekommen hat gewinnt den Preis für die am schönsten geschmückte Bude.

Der Adventskalender

Der Adventskalender ist eines der Highlights auf dem Striezelmarkt und das nicht nur für die kleinen unter den Besuchern. Befinden tut sich der riesige Adventskalender auf der Bühne des Striezelmarktes und jeden Tag wird ein Türchen vom Weihnachtsmann höchst persönlich geöffnet . Natürlich verbirgt sich hinter jedem einzelnen Türchen eine kleine oder große Überraschung. Was das wird im Vorfeld natürlich nicht verraten, sonst wäre die Spannung ja schon vorher verschwunden.

Die Großfiguren

Rund um den Dresdner Striezelmarkt befinden sich vier Großfiguren. Zu diesen Großfiguren zählen ein Schneemann, ein Nussknacker, ein Bergmann und ein originalgetreu gefertigter Pflaumentoffel. Jede dieser vier Großfiguren ist ein echtes Highlight auf dem Dresdner Striezelmarkt und begeistert Jahr für Jahr die Besucher aufs neue und verleihen dem Dresdner Striezelmarkt einen besonderen weihnachtlichen Flair. Darüber hinaus gehören die Großfiguren auch zu den Markenzeichen des Dresdner Striezelmarkts. Jede einzelne dieser Figuren ist mit besonderer Sorgfalt gearbeitet und versprüht beim ansehen direkt weihnachtliche Stimmung.

© Echino – Pixelio.de

© Gabi Schoenemann – Pixelio.de

 

Die Striezelmarktzeitung

Die Verantwortlichen des Striezelmarkts in Dresden verteilen kurz vor Beginn des Striezelmarktes die sogenannte Striezelmarktzeitung. In dieser findet man alles wissenswerte über den aktuell stattfindenden Striezelmarkt.
Da viele der Besucher allerdings nicht aus Dresden sind, sondern eher aus der näheren oder weiteren Umgebung kommen hat die Leitung des Striezelmarktes an den Eingängen eine Möglichkeit geschaffen sich solch eine Striezelmarktzeitung zu zu legen.
Dies empfiehlt sich besonders für die Besucher die zum ersten mal dem Striezelmarkt einen Besuch abstatten.
Neben einem ausführlichen Lageplan der einzelnen Buden findet man die ein oder andere wissenswerte Information die einem sonst entgangen wäre.
Darüber hinaus beinhaltet die Striezelmarktzeitungen eine Art Terminkalender in dem alle wichtigen Veranstaltungen aufgelistet sind. So verpasst man weder das Pfefferkuchenfest, noch das Stollenfest.

Spezielle Angebote für Kinder

Den Ruf eines besonders kinderfreundlichen Weihnachtsmarktes hat der Striezelmarkt in Dresden natürlich nicht umsonst bekommen.
Im Gegenteil der Striezelmarkt ist einer der wenigen Weihnachtsmärkte der besondere Angebote für Kinder entwickelt hat und diese auch Jahr für Jahr anbietet.
Allerdings können diese Angebote nur zu speziellen Uhrzeiten von den Kindern genutzt werden, aber in dieser Zeit wissen die Eltern das ihre Kinder gut behütet ihren Spaß auf dem Weihnachtsmarkt haben werden.
Zu einem der drei Angebote für Kinder gehört die Weihnachtsmannwerkstatt oder auch Zwergenwerkstatt genannt. In der Zeit von 14 Uhr bis 18 Uhr können die Kinder weihnachtliche Dekoration basteln oder bunte weihnachtliche Bilder für zu hause malen.
Aber auch das zweite der beiden Angebote für Kinder lockt immer wieder zahlreiche Kinder täglich an. In der Kinderbackstube besteht von 10 Uhr bis 18 Uhr die Möglichkeit für Kinder tolle Weihnachtskekse, Kuchen oder anderes Gebäck zu backen. Nach dem backen werden diese natürlich auch bunt verziert um sie dann danach davon zu kosten.
Natürlich steht auch das dritte und letzte Angebot für Kinder den anderen beiden in nichts nach. Das Weihnachtsmannhaus wird besonders von sehr ruhigen Kindern gern besucht. Hier bekommen die Kinder von 10 Uhr bis 15 Uhr ein Weihnachts– oder Wintermärchen nach dem anderen zu hören und vertiefen sich so in eine völlig andere Welt.
Jedes dieser Angebote findet Jahr für Jahr großen Anklang bei den kleinen Besuchern des Striezelmarktes. Bei den tollen Angeboten fällt es dann auch nicht so leicht sich zu entscheiden was davon man nun wahr nimmt. Daher kommen viele der Familien mehr als einmal auf den Striezelmarkt.
Die drei Angebote haben dafür gesorgt das der Strietzelmarkt nicht nur hauptsächlich von den Eltern gerne besucht wird. Im Gegenteil viele der Kinder die einmal an solch einem Angebot teilgenommen haben freuen sich schon auf das nächste Jahr.

Aufwärmen für einen guten Zweck

Während des gesamten Striezelmarkts hat man Montags bis Freitags in der Zeit von 10 Uhr bis 18 Uhr die Möglichkeit sich im K+Punkt aufzuwärmen. Zu finden ist der K+Punkt direkt an der Kreuzkirche. Gegen eine kleine Spende bekommt man nicht nur einen warmen Platz zum aufwärmen und entspannen sondern auch einen Kaffee oder wahlweise Tee. Beides wärmt einen nach einem langen Spaziergang über den Striezelmarkt von ihnen her schnell auf.
Am Ende des Striezelmarkts kommen die eingenommenen Spenden einem karitativen Zweck zu gute.
Damit tun sie in der Vorweihnachtszeit nicht nur sich selbst etwas gutes, sondern auch Menschen denen es gerade selber nicht so gut geht. Gerade das ist doch eigentlich der Sinn von Weihnachten, auch wenn die meisten das schon längst vergessen haben.

Nützliche Hinweise für den Besuch auf dem Striezelmarkt

Wie jedes Jahr und auf jedem anderen Weihnachtsmarkt auch warnt auch hier die Polizei, die für den Striezelmarkt in Dresden verantwortlich ist, vor Diebstahl zahlreicher Wertsachen. Die meisten Wertsachen gehen im großen Gedränge um den besten Platz an einer der vielen Buden verloren.
Da man für die eigenen Wertgegenstände selber die Verantwortung trägt, gilt es auch auf dem Striezelmarkt das nur Dinge mitgenommen werden sollten die unbedingt nötig sind.
Doch auf diese Wertsachen sollte man dann auch ein Auge werfen und sie am besten so dicht wie möglich am Körper tragen.
Wird dann trotz aller Sicherheitsvorkehrungen etwas geklaut, sollte man sich umgehend an die Polizei am Rande des Striezelmarktes wenden.
Jedoch sorgt das hohe Aufgebot an Polizisten dazu das Diebstähle auf dem Striezelmarkt eher selten und nicht die Regel sind. Aber auch hier gilt Vorsicht ist besser als Nachsicht!
Wer den ganzen Tag Glühwein, Eierpunsch oder andere Lekereien zu sich genommen hat muss früher oder später einmal auf die Toilette. Diese befinden sich direkt am Anfang des Striezelmarkts und sind komplett über den Platz verteilt ausgeschildert.
Auch für behinderte Gäste ist bestens gesorgt, eine spezielle Toilette befindet sich zwischen dem
spanischen und dem holländischen Restaurant. Allerdings ist die Toilette nur mit einem Euro- Schlüssel begehbar, diesen erhält man auf Anfragen im holländischen Restaurant, muss diesen aber nach der Benutzung auch wieder zurück geben.
Der Schlüssel ist da um unbefugten den Zutritt zu der Behinderten Toilette zu verwehren.
Bei all dem Tumult und der großen Menge an Menschen kann es trotz jeglicher Vorsicht mal dazu kommen das Eltern ihr Kind verlieren.
Sollte dies passieren empfiehlt es sich sofort die Marktaufsicht des Striezelmarktes aufzusuchen. Diese werden dann mit Hilfe von Ausrufen dabei helfen das verlorene Kind wohlbehalten und vor allem schnell wieder aufzufinden.

Historischer Weihnachtsmarkt, der kleine Nachbar vom großen Striezelmarkt

Wer einmal ein wenig Pause von den großen Menschenmassen und dem Tumult auf dem Striezelmarkt gebrauchen kann, der sollte etwa 500m weiter einmal den Weihnachtsmarkt im Stallhof besuchen. Dieser ist ein kleiner als der große Nachbar und auch nicht so modern.
Aber die gemütliche fast ein wenig romantische historische Atmosphäre auf dem Weihnachtsmarkt ist gerade deswegen etwas besonderes.
Zu entdecken gibt es dort noch richtige Handwerkskunst, wie Parfumöre, Laternenbauer, Drucker, Schmiede, Kerzenzieher und auch Silberschmiede.
Zum einen kann man all diesen und noch vielen weiteren Handwerkern bei der Arbeit zu sehen, zum anderen hat man auch die Möglichkeiten echte handgearbeitete Unikate zu erstehen.
Besonders am Wochenende wird der historische Weihnachtsmarkt zu dem kompletten Gegenteil des Striezelmarkts. In dieser Zeit preisen Gaukler, Komödianten und Spielleute alte Weisheiten, Märchen und Bräuche an.
Für jeden der diesen Weihnachtsmarkt einmal besuchen möchte empfiehlt es sich die im Dunkeln zu tun, denn dann verleihen die zahlreichen Kerzen dem Markt eine besondere Note und lässt das ganze noch romantischer wirken als es am Tag schon ist.

Kleine Erinnerungen an den Dresdner Striezelmarkt

Fragt man die zahlreichen Besucher die einmal den Striezelmarkt besucht haben nach ihren Erinnerungen an die Zeit auf dem beliebten Weihnachtsmarkt in Dresden dann ähneln sich die Antworten der verschiedensten Menschen stark.
Für die meisten Bürger in Dresden ist der Striezelmarkt so etwas wie das Einläuten der Weihnachtszeit, sobald dieser seine Toren für die Menschen öffnet weiß man einfach jetzt dauert es nicht mehr lange und der heilige Abend steht vor der Tür.
Viele andere sehen in dem Striezelmarkt eine der wenigen Möglichkeiten dem Stress des Alltags zu entgehen und sich innerhalb kürzester Zeit in weihnachtliche Stimmung versetzen zu lassen.
Aber auch die kleinen Besucher des Striezelmarkts in Dresden erinnern sich immer wieder gerne und kommen auch jedes Jahr mit Freude erneut auf den Striezelmarkt
Gerade für Kinder ist der Striezelmarkt ein richtiges kleines Weihnachtsmärchen, die vielen tollen Lichter bringen nicht nur den Markt zum glänzen sondern auch die Augen der Kinder zum leuchten.
Darüber hinaus sind es die Angebote für Kinder die den kleinen Jahr für Jahr große Freude bereiten und auf die sie sich das ganze Jahr über freuen.
Besonders aber auch für die älteren Bürger Dresdens hat der Striezelmarkt eine große Bedeutung. So haben sie ihm im Laufe der Jahre zu gesehen wie er sich entwickelt hat zu dem was er heute noch ist. Sie erinnern sich aber auch an die schweren Zeiten der DDR oder des zweite Weltkrieges und an den Mut und die Kraft die das Ambiente ihnen auf dem Striezelmarkt damals gegeben hat.
Für diese Generation war und ist der Striezelmarkt mehr als nur ein Weihnachtsmarkt, sie verbinden damit gute wie auch schlechte Zeiten. Egal wie schlecht aber die Zeiten auch gewesen sein mochten, der Striezelmarkt in Dresden hat es immer wieder geschafft ihnen trotz aller Sorgen die Weihnachtszeit näher zu bringen und ihre Stimmung ein wenig weihnachtlicher zu gestalten.
So haben aber nicht nur die Dresdner Bürger alle ihre eigenen Erinnerungen an jeden einzelnen Striezelmarkt. Ganz im Gegenteil, auch Menschen aus weiten Teilen von Deutschland erinnern sich gerne an ihren Besuch auf dem Striezelmarkt.
Viele von diesen Menschen waren oft nur einmal vor Ort, aber dieses eine mal ist fest in ihren Erinnerungen verankert geblieben.
So ist der Striezelmarkt für viele Menschen auch außerhalb Dresdens ein ganz besonderer Weihnachtsmarkt den es so kein zweites mal in Deutschland gibt.
Ein Hauptgrund für viele den Striezelmarkt immer wieder zu besuchen ist die große Vielfältigkeit der angebotenen Waren, aber auch die verschiedenen Veranstaltungen. Diese lassen den Besucher den Striezelmarkt immer wieder neu entdecken, Langeweile kommt daher unter den Besuchern so schnell keine auf.
Die Erinnerungen rund um den Striezelmarkt werden sicher immer mehr werden und hoffentlich auch in Zukunft von so vielen positiven Statements der Besucher geprägt sein.
Denn wenn die Besucher zufrieden und glücklich sind und damit auch gerne zurück an den Striezelmarkt denken, sind es auch die Marktleitung und besonders die Händler.
Für diese bedeuten zufriedene und glückliche Besucher auch das diese gerne wieder kommen im nächsten Jahr um zusammen auf dem Striezelmarkt die Vorweihnachtszeit zu genießen.

 

Die Geschichte des Dresdner Striezelmarkts

Der Dresdner Striezelmarkt gehört zu den ältesten Märkten in Deutschland. Das erste mal erwähnt wurde er im Jahre 1434.
Denkt man an Dresden denkt man auch an den Dresdner Christstollen, der von den Bürgern in Dresden Striezel genannt wird. Und genau diesem Christstollen hat der Dresdner Striezelmarkt auch seinen Namen zu verdanken.
Ebenfalls 1434 erhielt der Dresdner Striezelmarkt von den den Brüdern Kurfürst Friedrich II und Herzog Sigismund das Privileg an einem Tag in der Woche einen freien Markt zu veranstalten. Insbesondere zählt hierzu ein Markt genau vor dem heiligen Abend.
Zu Beginn wurde auf dem Dresdner Striezelmarkt lediglich Fleisch in allen möglichen Varianten verkauft. Da dieser freie Markt aber schnell großen Anklang bei den Bürgern Dresdens fand wurde das ganze auf alle weiteren Lebensmittel ausgeweitet.
Obwohl der Dresdner Striezelmarkt sich im Laufe der Zeit verändert hat, versprüht er immer noch den Charme der damaligen Zeit.
Im Jahre 1560 vermerkt der Bürgermeister von Dresden das er jedes Ratsmitglied in der Weihnachtszeit zu einem Stollen essen einladen wird. Diese Tradition wird allerdings im Jahre 1616 von dem sogenannten Striezelgeld abgelöst, eine Art Weihnachtsgeld.
Im Jahr 1624 wurde der Striezelmarkt so erfolgreich das immer mehr Händler rund um Dresden herum dort ihre Waren zum Kauf anboten Da die heimischen Händler dies als Konkurrenz sahen wollten sie ein Verbot für auswärtige Händler erwirken, dieser Antrag wurde allerdings abgelehnt. Seitdem kann jeder aus Sachsen seine Waren dort anbieten, bis auf eine Ausnahme.
Christstollen dürfen auf dem Striezelmarkt nur verkauft werden wenn es sich dabei um echte Dresdner Christstollen handelt.
1700 begannen neben den Lebensmittelhändlern auch Händler von Spielzeug, Strümpfen oder auch Holzwaren ihre Produkte auf dem Striezelmarkt zu verkaufen. Das Angebot erweiterte sich so um zahlreiche Buden und der Striezelmarkt bekam eine ganz neue Qualität.
Immer mehr Schnitzereien oder selbst gestricktes fand seinen Weg in die Buden des Striezelmarktes und jeder einzelne Artikel fand bei den Besuchern Anklang.
Schon um 1800 zählte der Striezelmarkt in Dresden zu den bedeutendsten und erfolgreichsten in ganz Deutschland. Bekannter waren nur noch der Nürnberger Christkindelmarkt, der Berliner Weihnachtsmarkt und der Frankfurter Christkindches Markt.
1853 setzt der bekannte Künstler Ludwig Richter den Kindern die an den kalten Wintertagen auf dem Striezelmarkt selbst gemachtes verkauften ein Denkmal. Kurze Zeit später wird der sogenannte Pflaumentoffel zu dem Symbol des Striezelmarktes, das inzwischen wirklich jeder Dresdner kennt.
Doch erst im Jahre 1910 verbieten die Oberhäupter von Dresden endlich den Verkauf der Waren durch Kinder auf dem Striezelmarkt.
Obwohl der Striezelmarkt in all den vielen Jahren und Jahrzehnten immer auf dem Altmarkt stattgefunden hat musste er in gewissen Situationen ausweichen.
So geschah dies zum einen zu Zeiten des zweiten Weltkrieges wo man vom Altmarkt auf den Neustädter Markt auswich. Ebenfalls wurde der Striezelmarkt vom Altmarkt auf den Fucik Platz (heutiger Straßburger Platz) zu Zeiten der DDR verlegt.
Nach der Wende wurde der Striezelmarkt im selben Jahr noch zurück auf seinen eigentlichen Platz den Altmarkt verlegt und bis heute ist er diesem Platz auch nicht mehr von der Seite gewichen.
Bis heute hat der Striezelmarkt nichts von seinem Charme aus früheren Zeiten verloren, denn obwohl so viele Jahre vergangen sind seitdem der erste Markt dieser Art stattgefunden hat, hat er sich nicht groß verändert und versetzt die Besucher immer noch schnell in die richtige weihnachtliche Stimmung.

 

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Potsdamer Platz Berlin

Potsdamer Platz Berlin

Wenn man schon einmal nach Berlin reist sollte man sich auf gar keinen Fall Berlins neue Mitte, den legendären Potsdamer Platz entgehen lassen. Ein Besuch am Potsdamer Platz ist einfach unerlässlich und auf Grund der Vielfalt die der Platz zu bieten hat wird man diesen Besuch auch sicher nicht bereuen. Im Gegenteil wer einmal am Potsdamer Platz einen Tag oder Abend verbracht hat wird mit Freude immer wieder dorthin zurück kommen.
Dadurch das der Potsdamer Platz zentral in Berlin gelegen ist, kann man ohne Probleme von dort aus mit Bus und Bahn überall nach Berlin gelangen. Allgemein betrachtet ist der Potsdamer Platz eine Mischung aus Restaurants, Lokalen, Geschäften und einem Verkehrsknotenpunkt. Dieser Teil Berlins schläft nie, am Potsdamer Platz ist selbst spät in der Nacht noch was los, hier kann man die Nacht zum Tag werden lassen.


Bahnhof U Bahn

© Fotograf: D.Gast – Pixelio.de

 


Der Potsdamer Platz als Verkehrsknotenpunkt

Seit kurzem gilt der Potsdamer Platz wieder als der Verkehrsknotenpunkt in Berlin, durch die Zeit nach dem Krieg und während der Trennung von West und Ost Berlin hat er diesen Status nämlich für lange Zeit einbüßen müssen. An dieser Stelle kreuzen sich die S1, S2, S25 und die U2. Darüber hinaus sollen in kurzer Zeit auch noch zusätzlich die Linien U3 und S21 über den Potsdamer Platz fahren. Neben den zahlreichen Bahnen wird der Potsdamer Platz auch von den meisten Bussen angefahren und auf Grund der zahlreichen Parkplatz Möglichkeiten ist er auch gut mit dem Auto zu erreichen.


Die Potsdamer Platz Arkaden

Die Arkaden am Potsdamer Platz sind die wohl längste Einkaufsmeile in ganz Berlin, ganze 180m lang reiht sich ein Geschäft an das Nächste. Direkt hinter den Arkaden befinden sich etwa 4000 Parkplätze damit die Kunden schnell und einfach von ihrem Auto aus direkt zur Einkaufsmeile gelangen können.
Durch die Potsdamer Platz Arkaden wurde nicht nur die Längste sondern auch eine der vielfältigsten Einkaufspassagen in Berlin geschaffen.
Selten findet man so viele unterschiedliche Geschäfte direkt neben einander. Wer auf der Suche nach etwas bestimmten ist oder einfach nur ein wenig bummeln mag wird sicher in den Potsdamer Arkaden fündig werden.
Durch das Glasdach von dem die Potsdamer Arkaden komplett überdacht werden, wurde eine Einkaufsmeile geschaffen die zum bummeln einlädt, egal was das Wetter gerade für eine Laune hat.


Sehenswertes rund um den Potsdamer Platz

Gerade wer auf seinem Trip durch Berlin nicht nur Wert auf einkaufen und Party legt findet rund um den Potsdamer Platz die ein oder andere Sehenswürdigkeit. Die meisten dieser Sehenswürdigkeiten führen die Touristen ein wenig entlang an der Geschichte Berlins und des Potsdamer Platzes.

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist der Checkpoint Charlie, dieser Checkpoint war zu Zeiten der DDR der Grenzübergang zwischen dem Osten und dem Westen Berlins. Noch heute kann man Teile der damaligen Mauer aufsuchen und im Mauermuseum erfährt man die Details über die damaligen Zeiten. Direkt in der Nähe befindet sich auch das Jüdische Museum, hier wird dem Besucher die deutsch- jüdische Geschichte so detailliert wie nur möglich erzählt. Darüber hinaus soll das Jüdische Museum auch aufklären, damit solch eine Geschichte sich nie wieder wiederholen wird. Doch allein das Gebäude des Jüdischen Museums ist schon einen Blick wert, denn dieses hat die Form eines gebrochenen Davidsterns.

Direkt auf der Potsdamer Straße. liegt eines der beliebtesten Museen überhaupt in Berlin, das Filmmuseum Berlin.

Mit dem Technikmuseum Berlin Technik zum Erleben und Begreifen, kommen sowohl jung als auch alt voll auf ihre Kosten. Denn dieses Museum lädt nicht nur zum schauen und lernen ein. Ganz im Gegenteil hier darf man auch anfassen. Gerade Kinder lernen in diesem Museum die technischen Zusammenhänge spielerisch kennen und begreifen diese auf ebenso spielerische Art und Weise.

Wer während seinem Aufenthalt in Berlin auch auf Theater, Kunst oder Musik nicht verzichten möchte wird in der Tempodrom Kulturarena fündig. Hier finden regelmäßig Konzerte, Revuen oder Aufführungen von den verschiedenen Theaterstücken statt.

Ausblick vom Reichstag - Blick

© Fotograf: Dieter Schütz – Pixelio.de


 


Das Beisheim Center

Das Beisheim Center gehört zu den erstaunlichsten Gebäuden in ganz Berlin und ist natürlich direkt am Potsdamer Platz gelegen. Durch die enorme Höhe und Breite des Beisheim Center ist es noch von weit weg in mitten der Berliner Skyline zu erkennen.

In dem Beisheim Center befinden sich überwiegend Appartements und Büroräume die allesamt auf Grund ihrer spitzen Lage schnell zu einem nicht gerade geringen Preis vermietet werden konnten.

Die Baustruktur des Beisheim Centers ist außergewöhnlich klar strukturiert und modern gehalten, so das man auf jeden Fall einen Blick auf dieses Gebäude werfen sollte. Durch die klaren Linien gehört das Beisheim Center zu den klassischen Gebäuden in Berlin. Zu übersehen ist es ja auch nicht wenn man schon einmal am Potsdamer Platz ist.


Das Sony Center

Eröffnet wurde das Sony Center im Jahre 2000 und bietet bis heute noch eine Mischung aus Arbeiten, Wohnen und Unterhalten.

Besonders der enorme Entertainmentbereich des Sony Centers lädt immer wieder zahlreiche Künstler und Fans ein hier ihre Auftritte zu absolvieren.

Neben dem eigentlichen Entertainmentbereich befinden sich in dem Sony Center noch Flächen für Wohnräume und Büroraume, aber auch ein Filmhaus hat Platz unter dem Dach des Sony Centers gefunden. Darüber hinaus konnten in dem Gebäude des Sony Centers auch zahlreiche Geschäfte, Lokale und Restaurants sich niederlassen um die Besucher mit allem was das Herz begehrt versorgen.

Das Sony Center ist nicht nur von außen ungewöhnlich und unbedingt sehenswert, auch im Inneren verbirgt sich das ein oder andere interessante das man unbedingt einmal gesehen haben sollte.


Das BlueMax Theater und die Blue Man Group

Das BlueMax Theater ist direkt am Potsdamer Platz angesiedelt und beherbergt zur Zeit die Deutschland weit berühmte Show der Blue Man Group. Wer also einen besonderen Abend in der Berliner Stadt verbringen möchte sollte sich diese beeindruckende Show aus Musik, Effekten und blauen Menschen einfach nicht entgehen lassen. Sicher hat schon jeder einmal von der Blue Man Group gehört, aber erst wenn man ihre Show einmal live erleben konnte, weiß man was wirklich in dieser etwas exzentrischen Gruppe und ihrer Show steckt.

Denn die Show der Blue Man Group ist mit keiner anderen zur Zeit aktiven Show zu vergleichen und damit einfach etwas ganz besonderes und eigenes.


Parkanlagen rund um den Potsdamer Platz

Damit es auch rund um den Potsdamer Platz ein wenig grüner werden konnte wurden in den letzten Jahren zwischen all den Gebäuden zwei Parkanlagen erbaut.

Zum einen der Tilla- Durieux- Park, dieser verläuft mit einer Breite von etwa 30m entlang des kompletten Daimler Areals und den Park Kolonnaden. Des Weiteren gibt es zusätzlich noch den Henriette- Herz- Park, welcher in Richtung des Tiergarten verläuft.

Beide Parks sollen den Berlinern und den Touristen in mitten dieser großen Stadt und des Tumults eine kleine grüne Oase sein an der sie sich entspannen und verweilen können.

Das Konzept der beiden Parkanlagen scheint aufgegangen zu sein, denn besonders an schönen Sommertagen werden die Anlagen so wohl von zahlreichen Berlinern als auch von Touristen gerne zum entspannen genutzt.


Berliner Fernsehturm

Der Berliner Fernsehturm ist nicht nur ein erstaunliches Bauwerk das zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Berlins gehört. Im Gegenteil der Berliner Fernsehturm ist zu dem ein erstklassiges Restaurant mit einem zusätzlich integrierten Café. Allein die wunderbare Aussicht ist schon Grund genug sich einen Tisch im Berliner Fernsehturm zu reservieren und den Abend dort gemütlich ausklingen zu lassen.

Neben der beeindruckenden Aussicht ist das Ambiente schlicht und edel gehalten und das Personal vornehm, freundlich zurückhaltend.

In dem Restaurant des Berliner Fernsehturms hat man trotz der zahlreichen Tische eine gewisse Privatsphäre und so kann man den Abend einfach nur noch genießen ohne sich um die in der Nähe sitzenden Menschen Gedanken machen zu müssen.


Filmfestspiele Berlin

Die Filmfestspiele in Berlin oder auch Berlinale genannt gehören jedes Jahr zu den Topevents in der deutschen Hauptstadt und lassen den Potsdamer Platz für ein paar Tage zu dem Platz mit der höchsten Promiquote werden.

Denn jedes Jahr aufs neue finden die Berliner Filmfestspiele an dieser Stelle statt. Durch die zahlreich anreisenden Promis wird Berlin rund um den Potsdamer Platz zu einer Art kleinem Hollywood, dies wiederum zieht die Fans von Film und Musik magisch an.

Kein weiteres mal im Jahr ist das Aufgebot an Prominenten so groß wie zu den Zeiten der Filmfestspielen, dementsprechend zieht es auch zahlreiche Menschen gerade zu dieser Zeit in die Stadt.

Diese Tatsache sorgt dafür das auch der Potsdamer Platz kein weiteres mal im Jahr so überlaufen ist wie zu dieser Zeit. Neben Paparazis und Reportern findet man auch zahlreiche Fans und Touristen.

© C. Nöhren – Pixelio.d

Frauenkirche Dresden Weihnachten Weihnachtsbeleuchtung

© dagmar schmidt- Pixelio.de

 


Berliner Freiheit

Die Berliner Freiheit ist wohl die mit Abstand bekannteste Möglichkeit um ein Event zu etwas besonderem zu machen.

Wer hier feiert, feiert in einem besonderen Ambiente. Zahlreiche Sofas und Sessel machen die Berliner Freiheit gemütlich und ein wenig versprüht es den Flair eines Wohnzimmers.

Darüber hinaus sorgt das edle schlichte Ambiente dafür das die Berliner Freiheit für allerlei verschiedene Events genutzt werden kann.

Die zwei großen Eventbereiche sorgen dafür das genügend Platz vorhanden ist und den Vorstellungen der Veranstalter entsprochen werden kann.

Wer ein Event in der Berliner Freiheit veranstaltet kann davon ausgehen das die Gäste dieses Event nicht so schnell mehr vergessen werden.


Der Panoramapunkt

Nach einer nur 20 Sekunden langen Fahrt mit dem Aufzug erreicht man die 100m über dem Potsdamer Platz liegende Aussichtsplattform.

Von hier aus kann man den Osten und den Westen Berlins sehen und auch die markantesten Gebäude Berlins wie den Reichstag erkennen.

Wer einmal einen Überblick über den Potsdamer Platz und ganz Berlin haben möchte sollte sich die 20 Sekunden mit dem Aufzug auf die über 100m begeben. Von nirgendwo sonst kann man soweit über Berlin schauen wie von dort aus.


Die Daimler Kunst Sammlung

In der Daimler Kunst Sammlung finden sich zahlreiche Werke rund um die Automobilbranche. Alle drei Monate werden der Kunstsammlung neue Werke hinzugefügt und der Schwerpunkt wird auf ein anderes Thema verlagert. Die Daimler Kunst Sammlung ist schon seit 1999 auf über 600 qm im Haus Huth zu besichtigen und wird immer wieder neu in Szene gesetzt.


Weihnachtsmarkt / Winterwelt

In der Vorweihnachtszeit verwandelt sich der Potsdamer Platz Jahr für Jahr in ein einzigartiges Wintermärchen.

Doch nicht nur die zahlreichen Lampen, der schöne Weihnachtsschmuck und das Duften von Zimt, Glühwein und Weihnachtsgebäck lassen den Weihnachtsmarkt auf dem Potsdamer Platz zu etwas ganz besonderem werden.

Durch außergewöhnliche Angebote wie rodeln ist es nicht einfach nur ein Weihnachtsmarkt im herkömmlichen Sinne, sondern viel mehr eine einzigartige Winterwelt. Winterwelt ist auch der Name den der Weihnachtsmarkt auf dem Potsdamer Platz jedes Jahr trägt und ihm auch immer wieder alle Ehre macht.


Die lange Nacht der Museen

Alle zwei Jahre findet in den Museen rund um den Potsdamer Platz die lange Nacht der Museen statt. Immer wieder ist diese Nacht der Museen ein voller Erfolg.

In der langen Nacht der Museen haben die Museen rund um den Potsdamer Platz bis in die frühen Morgenstunden geöffnet, so das man die ganze Nacht über von dem einen Museum in das nächste schlendern kann.

Natürlich gibt es für die Nacht der Museen ein sonder Ticket, würde man jedes einzelne Ticket einzeln bezahlen müssen wäre die lange Nacht der Museen nicht nur eine lange sondern auch kostspielige Nacht.


Philharmonie

Die in goldener Farbe in Szene gesetzte Berliner Philharmonie gehört zu den bedeutendsten Bauwerken rund um den Potsdamer Platz.

Allein der sehr kubistisch wirkende Baustil lässt immer wieder Touristen und Besucher der Berliner Philharmonie staunen.

Seit 1963 finden in der Berliner Philharmonie immer wieder beeindruckende Konzerte der klassischen Musikszene statt.

Inzwischen ist die Philharmonie ein fester Bestandteil der Berliner Kulturszene und sieht jedes Jahr zahlreiche Zuschauer in ihren Bann. Ein Muss für jeden der Musik und besondere die klassische Variante liebt.


Spielbank Berlin

Die Spielbank Berlin ist ein über vier Etagen verlaufendes Casino und vermittelt dem Besucher ein wenig was von dem Flair in Las Vegas.

Wer einen Abend am Pokertisch oder mit Roulette verbringen möchte ist hier genau richtig.

Natürlich ist solch ein Abend mit einigen Kosten versehen, allerdings findet man selten in einer deutschen Stadt ein so großes Casino wie am Potsdamer Platz.

Glocken -Kirchenglocken

© Karl-Heinz Liebisch – Pixelio.de

© meyertobi – Pixelio.de

 


Cancun

Das Cancun gehört zu den beliebtesten Cafés Bars in ganz Berlin. Durch die recht einfache aber gemütliche Einrichtung muss man sich nicht erst groß Einkleiden um hier ein wenig Spaß zu haben und den ein oder anderen Drink zu bekommen.

Ein besonderes Angebot des Cancuns ist die Möglichkeit an Sonntagen und Feiertagen zu brunchen.


FELIX Club Restaurant

Das FELIX Club Restaurant ist eine einzigartige ungewöhnliche aber gelungene Mischung aus Club und Restaurant. Durch die Aufteilung und das perfekt ausgewählte Ambiente lässt sich diese etwas ungewöhnliche Mischung mit einander vereinen.

So kann man erst ein nettes Essen zu sich nehmen um danach direkt bis in die frühen Morgenstunden durch feiern und Spaß haben.

Ein Konzept das gerade unter den jungen Berlinern und Touristen aufgegangen ist und mit viel Freude und Begeisterung angenommen wurde.


Mesa Restaurant

Das Mesa Restaurant zählt zu den wohl gemütlichsten Restaurants überhaupt.

Die großen klar strukturierten Tische und die weichen Lederstühle laden zu langen Abende mit Freunden im Mesa Restaurant. Die warmen, freundlichen Farben spiegeln das freundliche zurückhaltende Verhalten des Personals optimal wieder. An schönen Sommerabenden öffnet das Mesa Restaurant zusätzlich ihre Terrasse auf der man die lauen Abende perfekt ausklingen lassen kann.


Die Qui Lounge

Am Tag findet man in der Qui Lounge zahlreiche Geschäftsleute die die elegante Atmosphäre zum entspannen oder für Geschäftstermine nutzen.

Am Abend tummeln sich allerdings junge Szenegänger die genau wissen was gerade angesagt ist in Berlin. Die Qui Lounge ist mehrstöckig und im ersten Stock erhält man einen erstaunlichen Überblick über das Treiben auf dem Potsdamer Platz. Wer einen Abend lang den Potsdamer Platz erkunden möchte sollte die Qui Lounge auf keinen Fall aus lassen.


Restaurant Facil

Das Restaurant Facil ist wohl die absolute Oase unter den Restaurants am Potsdamer Platz. Das Ambiente ist frisch und mit einer gewissen Leichtigkeit versehen die dem Gast eine besondere Art von Luxus übermittelt. Besonders für Gäste die sich nicht an den für Restaurants üblichen Dresscode halten wollen bietet das Facil eine moderne Alternative ohne das man auf eine gewisse Spur Luxus verzichten muss. Das Restaurant Facil vermittelt auf Grund der frischen leichten Innenausstattung ein wenig das Gefühl von einem Urlaub im Süden und nicht in mitten einer turbulenten Großstadt.


Das Vox Restaurant und die Vox Bar

So wohl das Vox Restaurant als auch die Vox Bar bietet dem Gast ein elegantes stilvolles Ambiente in dem man sich zwangsläufig einfach wohl fühlen muss.

Das Vox Restaurant verfügt über eine offene von allen Gästen einsehbare Showküche in der der Chefkoch sowohl nationale als auch internationale Gerichte auf Bestellung zaubert. Das Vox Restaurant gehört zu den Top Adressen in Berlin und wird daher auch zahlreich aufgesucht so das eine Tischreservierung unerlässlich ist.

Die Vox Bar lockt die Gäste mit mehr als 240 verschiedenen Sorten von Whisky und genau diese Auswahl macht die Vox Bar zu einer der Bars mit der größten Auswahl an Whisky. Natürlich hat die Vox Bar in ihrem edlen Ambiente noch mehr Getränke als nur Whisky zu bieten, aber Whisky zählt eben zu ihrer Spezialität.


Tizian Restaurant und Lounge

Im Tizian Restaurant und Lounge werden in mitten moderne Innenausstattungen klassische Gerichte und Drinks aus aller Welt serviert. Gerade durch das internationale Angebot an Speisen und Getränken findet man im Tizian immer wieder zahlreiche Ausländer aus den verschiedensten Ecken der Welt.

Obwohl die moderne Einrichtung im Gegensatz zu der klassischen Verpflegung steht, ist es vielleicht genau dieser Gegensatz der die Gäste wie einen Magneten anzieht.


Adagio Berlin

Die Disco Adagio Berlin ist direkt am Potsdamer Platz gelegen und überzeugt durch ihre große Vielfältigkeit.

Doch wird sie von den Berlinern gerne als Nobeldiskothek bezeichnet, das Ambiente ist prunkvoll ausgestattet und stellt damit einen Magnet für Möchtegernpromis da.

Wem solch ein Ambiente gefällt wird hier sicher mit viel Spaß die Nacht durch feiern können, wer wiederum eher lieber in bodenständigen Clubs feiert sollte einen Bogen um das Adagio machen.

Zwar ist das Adagio eine ganz besondere Diskothek in Berlin, doch so einmalig und besonders sie auch ist genauso gehen auch die Ansichten zu dieser Disko weit auseinander.

Glocken -Kirchenglocken

© Jochen Sievert – Pixelio.de

© marctwo – Pixelio.de

 


Das Nachtleben am Potsdamer Platz

Bis auf die bereits erwähnten Lokale ist es rund um den Potsdamer Platz eher still. Grund hierfür sind die fehlenden Diskotheken, Bars, Restaurants oder ähnliche Lokale.

Der Potsdamer Platz wurde nämlich nie als Vergnügungszentrum gebaut, sondern vielmehr als Knotenpunkt Berlins. Auch die Wirtschaft hat dort ihren Platz gefunden. Lediglich ein paar wenige Theater, Kinos und zahlreiche Museen bieten Unterhaltung am Potsdamer Platz.

Wer allerdings einkaufen möchte ist am Potsdamer Platz wie schon erwähnt genau richtig.

Das eigentliche Nachtleben allerdings eher rund herum statt, direkt am Potsdamer Platz sollte man allerdings nicht die Nacht zum Tag machen wollen.

Lediglich am Straßenstrich der direkt am Potsdamer Platz schon seit etlichen Jahren liegt ist mitten in der Nacht noch Leben zu finden.


Der Potsdamer Platz und seine Geschichte

Die Entstehung des Potsdamer Platzes liegt schon weit bis in das frühe 18. Jahrhundert zurück. Zu Beginn lag er allerdings direkt an der Berliner Stadtmauer und gehörte aber schon damals zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten überhaupt.

Im Jahre 1838 wurde der Potsdamer Platz zu einer Art Umschlagplatz, hier wurden durch die Erbauung der ersten U-Bahn Linie Waren geliefert und zahlreiche Menschen nutzten die U-Bahn zum ersten mal um damit von einem Punkt zum anderen zu gelangen.

Kurz darauf wuchs auch die Gastronomie und der Einzelhandel rund um den Potsdamer Platz schlagartig an.

Im Jahre 1912 bekam der Potsdamer Platz sein erstes Verwaltungsgebäude und nur zwei Jahre später wurde aus dem ursprünglich als Verwaltungsgebäude gebauten Komplex ein Gebäude der Unterhaltung.

In diesem befand sich neben zahlreichen Lokalen auch ein Kino in dem sich die Menschen über die Geschehnisse während dem ersten Weltkrieg erkundigen konnten um danach während einem kleinen Film das in der Welt geschehene zu vergessen.

In den Jahren von 1926 bis 1929 wurde das Gebäude und der Potsdamer Platz zu der Amüsiermeile überhaupt.

Am Potsdamer Platz war der Mittelpunkt um auszugehen, etwas zu essen, zu trinken oder ins Kino zu gehen. Nirgendwo sonst hatte man so viele verschiedene Möglichkeiten dicht bei einander. Vielleicht war es auch gerade diese Nähe der verschiedenen Unterhaltungsmöglichkeiten die den Potsdamer Platz unter den Menschen so beliebt gemacht hat.

Während des zweiten Weltkrieges hatte der Potsdamer Platz mehr als nur einmal mit großen Beschädigungen der gegnerischen Armeen zu kämpfen.

Dennoch galt der Potsdamer Platz bis tief in den zweiten Weltkrieg hinein als der belebteste Platz Berlins und sogar Deutschlands.

Nach den schon erwähnten zahlreichen Zerstörungen lag er am Ende zu mehr als der Hälfte in Trümmern, was ein herber Schlag für die Berliner Bevölkerung war.

Als der Krieg endlich sein Ende gefunden hatte wurde der Potsdamer Platz unter den drei Siegermächten den Engländern, den Amerikanern und der Sowjetunion aufgeteilt.

Durch diese Aufteilung entstand auf dem Potsdamer Platz in nur kurzer Zeit ein regelrechter Schwarzmarkt aller möglichen Waren und Güter.

Diesem Zustand wurde aber ziemlich schnell entgegengesetzt in dem im Jahre 1948 erstmals ein Grenzverlauf zwischen West und Ost Berlin errichtet wurde.

Allerdings war es zu dieser Zeit noch keine Mauer die die beiden Seiten von einander trennen sollte, lediglich eine auf den Asphalt gemalte Linie sorgte dafür das zumindest eine bildliche Trennung entstand.

Damit der Potsdamer Platz wenigstens etwas von seinem früheren Glanz zurück erhielt bauten die Menschen auf allen Teilen des Platzes die Gebäude wenigstens notdürftig wieder auf.

Allerdings blieb der erwartete Effekt aus, denn nichts mehr war von dem Glanz und dem Glamour der frühen 20iger Jahre mehr zu spüren.

Der Potsdamer Platz glich nach dem Wiederaufbau zu nächst einmal eher einer notdürftigen Lösung die nicht im entferntesten das war was man sich versprochen hatte.

Dementsprechend ging Anfangs auch die Enttäuschung unter den Berlinern umher.

Allerdings wurden viele der alten Geschäfte und Lokalen wieder errichtet und fürs erste auch in nur notdürftigen Bebauungen wieder eröffnet.

Dieser Zustand gab den Berliner Menschen rund um den Potsdamer Platz wieder Hoffnung und Zuversicht und ein Stück weit Normalität zurück.

Allerdings verlor der Potsdamer Platz durch die notdürftige Bebauung für Investoren und größere Firmen an Reiz.

Dieser Zustand wurde mit der Errichtung der Berliner Mauer im Jahre 1961 enorm verstärkt, denn nun galt das Gebiet rund um den Potsdamer Platz als Grenzgebiet.

Grenzgebiete gelten generell unter den Geschäftsleuten als weniger lukrativ und lohnenswert.

Durch die Abrisse einiger Gebäude auf Seiten der DDR verstärkte sich dieser Zustand nur noch mehr, denn die DDR wollte mit Hilfe eines Todesstreifen dafür sorgen das niemand so einfach in den Westen flüchten konnte.

Nirgendwo sonst war der Todesstreifen so breit und gefährlich wie am Potsdamer Platz entlang.

Auf Seiten der BRD dagegen wurden alte Gebäude nach und nach Abgerissen und langsam neue aufgebaut.

Die restliche Zeit bis zum Fall der Mauer im Jahre 1989 fristet der Potsdamer Platz ein recht trostloses Leben. Weder die Einheimischen noch die Besucher interessierten sich auch nur im entferntesten mehr für den früheren glanzvollen Platz. Niemand kam auf die Idee dem Potsdamer Platz mal einen Besuch abzustatten. Der Potsdamer Platz verweilte einfach nur und blieb trostlos und ohne neue Bebauungen auf beiden Seiten einfach sich selber und dem Lauf der Zeit überlassen.

Diese Vernachlässigung führte natürlich dazu das viele Gebäude weiter zerfielen. In den Anfängen der 80iger Jahre war er lediglich für Hausbesetzer, Straßenkinder und Punker interessant. Denn durch die fernbleibenden Touristen und Einheimischen hatten sie am Potsdamer Platz ihre Ruhe und fanden Unterschlupf in dem sie nicht gestört wurden.

Doch das alles änderte sich schlagartig mit dem Fall der Mauer, nachdem diese niedergerissen wurde war der Potsdamer Platz der Platz auf den sich die Blicke der ganzen Welt richteten .

Nur knapp ein Jahr später fand auf dem Potsdamer Platz das bis dahin größte Rockkonzert aller Zeiten statt.

Teile des Potsdamer Platzes und der Umgebung wurden ziemlich schnell an die Daimler AG veräußert. Nach und nach fand der Potsdamer Platz mit Hilfe von Unternehmen und fleißigen Bürgern wieder zurück zu seinem früheren Glanz.

Doch dafür wurde der Potsdamer Platz in den 90iger Jahren erst einmal zur größten Baustelle Deutschlands erklärt. Dieser Zustand galt anfangs als lästig und viele Bürger waren sich unsicher ob solch eine große Baustelle überhaupt bewältigt werden konnte. Aber desto länger der Bau anhielt desto überzeugter wurden die Menschen von dieser gigantischen Baustelle und schauten mit Spannung auf das was da kommen mag.

Nacheinander wurden neben den riesigen bekannten Gebäuden wie das Sony Center oder das Filmmuseum Berlin auch kleiner Lokale, Restaurants und Geschäfte gebaut und eröffnet.

Langsam fand der Potsdamer Platz wieder zu neuem Glanz und wurde von Jahr zu Jahr belebter.

Im Jahre 2001 galten die Neubauten am Potsdamer Platz endlich als abgeschlossen und die Infobox die während der gesamten Zeit über die Bauten informierte wurde demontiert.

Da dieses Konzept so gut funktioniert hat wird im Laufe der Zeit im östlichen Teil Berlins der Leipziger Platz eine ähnliche Prozedur erfahren wie es zuvor der Potsdamer Platz erlebt hatte.

Inzwischen gehört der Potsdamer Platz wieder zu den belebtesten und beliebtesten Plätzen Deutschlands und nach allem was dieser schon erlebt hat wird seine Geschichte sicher auch in den kommenden Jahren weiter geschrieben werden.

Nur wenige Plätze finden wie der Potsdamer Platz nach Jahren voller Vernachlässigung und Ungunst wieder zu altem, neuen Glanz zurück. Und heute ist der Potsdamer Platz noch eine Spur prunkvoller als in den frühen 20iger Jahren. Allerdings wurde in den 29iger Jahren mehr Wert auf Kultur und Unterhaltung gelegt, während nach der Neubebauung eher der wirtschaftliche Aspekt im Vordergrund gestanden haben muss. Denn das eingeschränkte Nachtleben ist für solch einen großen bekannten Platz eher ungewöhnlich und ein wenig zu bedauern. So war der Potsdamer Platz doch einmal der Unterhaltungsbereich Berlins und ist inzwischen eher zum Gegenteil geworden. Dennoch gehört der Potsdamer Platz zu den wichtigsten Bereichen in ganz Berlin und in beiden Zeiten, also in den 20igern und auch heute war bzw. ist der Potsdamer Platz immer etwas besonderes. Einfach ein Platz der dieses gewisse Etwas hat und konnte so wohl früher als auch heute noch Millionen von Menschen begeistern und überzeugen.

Wer einmal am Potsdamer Platz war und ein wenig über die Geschichte erfahren hat wird diesen Platz so schnell nicht mehr vergessen. Es bleibt abzuwarten wie seine Geschichte sich in den nächsten Jahren weiter schreiben wird, überstanden hat er bisher alles, so wohl die schlechten als auch die guten Zeiten.

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Frauenkirche Dresden

Sehenswertes in der Frauenkirche Dresden

Die Frauenkirche Dresden gilt nicht nur als Meisterwerk im Bereich des protestantischen Kirchbaus, sondern offeriert dementsprechend eine facettenreiche Auswahl an verschiedensten Sehenswürdigkeiten außer- und innerhalb der Kirche. Schließlich zieht die Frauenkirche Jahr für Jahr Millionen Besucher, insbesondere Gläubige, in ihren atemberaubenden Bann.
Aber was macht die Frauenkirche Dresden so attraktiv für ihre Besucher?
Fest steht, dass die Frauenkirche sowohl mit ihrem äußeren Gesamtbild als auch im Bereich der Innenraumgestaltung selbst die letzten Kritiker positiv überrascht hat. Bemerkenswerte Beispiele der barocken Sakralbaukunst bilden Kanzel, Altar, Orgel und Taufstein der Frauenkirche.
Wenn nun wieder die Glocken der Frauenkirche Besucher aller Art herzlich willkommen heißen, ist nicht nur der Kirchraum, sondern auch die Unterkirche für jeden offen.


Frauenkirche Dresden

© Fotograf: bildpixel – Pixelio.de

 

Die neue Orgel der Frauenkirche Dresden wurde 2005 von der namenhaften Orgelbaufirma Kern erbaut. In ihr haben sich die Bauprinzipien der Orgeln Brüder Gottfried und Andres Silbermann auf beeindruckende Art und Weise ergänzt.
Um die Klangvielfalt des Instrumentes zu erweitern, beinhaltet das romantisch- französische Orgelwerk interessante Stimmfarben, welche die neue Orgel facettenreich und farbenfroh erklingen lassen. Dementsprechend können nicht nur die orgelsymphonischen Werke Cesar Francks, sondern auch die Orgelwerke Johann Sebastian Bachs authentisch gespielt werden.
Das äußerst abwechslungsreiche Instrument der Frauenkirche verfügt über 68 klinge Register, welche auf ein Pedal und vier weitere Manuale aufgeteilt sind.
Die kleinsten der insgesamt 4.879 Pfeifen der Orgel missen weniger als einen Zentimeter, während die größten über fünf Meter in die Höhe ragen.

Die Herkunft des Taufsteins hingegen ist nicht abschließend geklärt. Fest steht jedoch, dass Ende des 19. Jahrhunderts ein Taufstein in Auftrag gegeben wurde, welcher heutzutage auf den alten Innenraumaufnahmen der Frauenkirche wieder erkannt werden kann. Beim Einsturz der Kirche wurde der alte Taufstein, welcher vom Kirchenbaurat Möckel geschaffen worden ist, vollständig zerstört. Eine Rekonstruktion des später ergänzten Taufsteines konnte jedoch nicht durchgeführt werden.
So machte man sich auf die Suche nach einem neuen Taufstein, welcher besondere Kriterien erfüllen musste. Diesbezüglich sollte der Stein aus der Zeit Bährs stammen, jedoch nicht im Einsatz sein. Die erfolgreiche Suche endete im Bergbaumuseum Freiberg, in welchem der Taufstein der alten Freiberger Nikolaikirche scheinbar nur darauf wartete, entdeckt zu werden.
Der neue Taufstein der Frauenkirche wurde vom Bildhauer Johann Gottfried Stecher geschaffen und im Jahre 1754 geweiht. Seit 2005 hingegen schmückt der schlicht gestaltete und ohne Figuren auskommende Stein den Altarraum der Frauenkirche Dresden.

Der Altar der Frauenkirche stammt aus den Federn des Bildhauers Johann Christian Feige und bildet das Zentrum einer biblischen Szene: während seine Jünger friedlich schlafen, betet Christus allein im Garten Gethsemane. Doch am Stadttor warten schon die Soldaten, um ihn in Gefangenschaft zu nehmen.
Von dieser biblischen Szene ausgehend weist der Altar eine Predigt aus Stein auf, welche sich auf die Botschaft von der Barmherzigkeit Gottes fokussiert.
Zusätzlich zu seiner umfangreichen figürlichen und ornamentalen Ausstattung überrascht der Altar mit seiner geistlichen und zugleich künstlerischen Tiefe.
Im Vergleich zum Taufstein, war die Rekonstruktion des Altars möglich. Aus mehr als zweitausend Einzelteilen, die bei der Enttrümmerung geborgen wurden, wurde der heutige Altar rekonstruiert und besteht aus mehr als 80 Prozent des historischen Materials.

Frauenkirche Dresden Dampferparade

© Fotograf:Marion Kottlos – Pixelio.de


 

Sehenswert ist aber auch der barocke Innenraum, welcher nicht nur durch eine vorbildliche architektonische Geschlossenheit, sondern auch mit einzigartiger Schönheit beeindruckt. Der Innenraum besteht aus fünf im Halbkreis angeordneten Emporen und verbindet mit der Idee des Zentralbaus Taufstein, Altar, Orgel und Kanzel.
Führungen in der Frauenkirche Dresden

Nach den Anweisungen von George Bähr wurde die Kanzel, welche in der Regel einen erhöhten Platz für die Predigt bildet, in den Mittelpunkt der Chorbalustrade angeordnet, von wo sie sich wie ein Schiffsbug in den Kirchenraum hinein schiebt.
Weiterhin sind die Sitzplätze für die Besucher der Kirche auf die Kanzel ausgerichtet und die Aufmerksamkeit liegt in erster Linie auf die Wortverkündung des Priesters.
Doch aufgrund einiger akustischer Probleme, die sich mit der Anzahl der Besucher erhöhten, wurde im Jahre 1738 eine zweite Kanzel am Altarraumpfeiler eingerichtet. Da eine zweite Kanzel im Bauplan von George Bähr jedoch nicht in Betracht gezogen wurde und die akustischen Probleme in der modernen Frauenkirche Dresden behoben werden konnte, wurde bei der Rekonstruktion der Kirche auf eine weitere Kanzel verzichtet.

Während die Kanzel für das Hörverständnis der Besucher unabdingbar ist, tragen die Emporen der Frauenkirche einen entscheidenden Beitrag zum Raumempfinden bei. Besonders die runde Form der Emporen grenzt den Kirchraum auf drei Seiten ab und vermittelt jedem Besucher das Gefühl, geborgen und willkommen zu sein. Baumeister der Frauenkirche, George Bähr, konzipierte die 5 Emporenebenen großflächig, sodass mehr als zwei Drittel der Besucher Platz auf ihnen nehmen können. Da eine Empore in Betstübchen unterteilt wurde und Fenster aufwies, wurde sie früher im 18. und 19. Jahrhundert von wohlhabenden Kaufmännern und Gläubigen gemietet, die bequem von der Stube aus dem Gottesdienst folgen konnten.
In der wieder aufgebauten Frauenkirche hingegen wurde diese Empore zwar optisch nach der historischen Vorlage aufgebaut, jedoch wird auf eine Untergliederung in einzelne Stübchen verzichtet, da sie für die heutige Nutzung der Kirche nicht mehr notwendig sind.

Im 18. Jahrhundert wurde die Krypta der Frauenkirche als Begräbnisstätte eingesetzt. Berühmte Persönlichkeiten, wie beispielsweise der Baumeister der Kirche, George Bähr, oder auch der Komponist Heinrich Schütz wurden hier bestattet. Bei der Zerstörung der Kirche im zweiten Weltkrieg blieb jedoch eine einzige Grabkammer unversehrt. Dementsprechend musste die Unterkirche bei der Rekonstruktion vollständig neu gewölbt werden. Vor der Fertigstellung des Altars, der Kanzel und der Empore fungierte die Unterkirche von 1996 bis 2005 als Kirchraum. Jegliche Konzerte, Gottesdienste und auch Messen wurden in der Unterkirche durchgeführt.
Eine sehenswerte Besonderheit der Unterkirche bildet der Altar, welche aus schwarzem Kaltstein angefertigt wurde. Seitdem die Arbeiten am Kirchraum abgeschlossen wurden, wird die Unterkirche maßgebend zum Ort der persönlichen Andacht, des Gebets und der Stille.

 

Führungen

Nicht nur mit ihrem atemberaubenden Erscheinungsbild und ihrer Innenausstattung, sondern auch mit einem abwechslungsreichen Programm und individuellen Angeboten versucht die Frauenkirche Dresden ihrem Ansehen gerecht zu werden.
Im Mittelpunkt aller Angebote steht die zentrale Kirchenführung, welche jeweils in Anschluss an die abendliche und mittägliche Andacht stattfindet. Im Hauptraum werden die Besucher bereits erwartet und herzlich zur zentralen Kirchenführung eingeladen. Eine Besonderheit der zentralen Kirchenführung bildet die Tatsache, dass der Kirchraum sich aus dem Blickfeld jedes Betrachters vom Sitzplatz erschließt, sodass die Besucher auf ihren Plätzen sitzen bleiben können. Hierbei möchte die Frauenkirche besonders körperlich eingeschränkten Besuchern eine interessante „Führung im Sitzen“ bieten.
Die zentrale Kirchführung findet in der Regel von Montag bis Samstag ab 12 Uhr statt, wobei montags, mittwochs und freitags die Führung in Sonderfällen auch um 18 Uhr gehalten wird. Um seinen Wunschtermin zu überprüfen, können Besucher den Veranstaltungskalender im Eingangsbereich der Kirche in Anspruch nehmen. Eine Führung erstreckt sich über 50 Minuten, wobei insgesamt 650 Plätze im Kirchenschiff und 250 auf der 1. Empore zu Verfügung stehen. Besucher sollten jedoch beachten, dass Plätze auf der 1. Empore nur für Gruppen reservierbar sind. Es wird lediglich eine Reservierungsgebühr erhoben, während der Eintritt frei ist.
Des Weiteren sollten Besucher berücksichtigen, dass die Führung direkt an die Andacht anschließt, sodass kein alleiniger Besuch der Führung gewährleistet werden kann.

Für Gruppen bis zu 30 Personen bietet die Betstubenführung interessante, historische Informationen über Betsuben und erste Empore. Ein ehrenamtlicher Kirchenführer erläutert Besuchern der Frauenkirche die vielschichtige Geschichte des Gotteshauses und den langwierigen, jedoch erfolgreichen Wiederaufbauprozess des Meisterwerkes. Fragen sind erwünscht und werden vom Kirchenführer gerne beantwortet.
Die Betstubenführung findet jede Stunde zurzeit der offenen Kirche statt, wobei sich Interessierte im Voraus anmelden müssen. Die Führung dauert etwa 50 Minuten, wobei 30 Plätze zur Verfügung stehen. Andere Sprachen, wie beispielsweise Französisch, Englisch oder Spanisch, sind auf Anfrage möglich, während eine Gebühr von drei Euro für jede Person erhoben wird.
Es sollte jedoch beachtet werden, dass die Betstubenführung ausschließlich für Gruppen konzipiert wurde.
Darüber hinaus finden jedoch Sammelführungen statt, an denen sowohl Einzelpersonen als auch Kleingruppen teilnehmen können. Eine Anmeldung kann vor Ort erfolgen. Informationen über freie Termine können im Besucherzentrum oder in der Frauenkirche selbst eingeholt werden.

Da die Kirche aber auch ihren ganz kleinen Besuchern gerecht werden möchte, bietet das Gotteshaus spezielle Kinderkirchenführungen an. Kinder und Jugendliche sind herzlich willkommen, im Kirchenraum Interessantes und Amüsantes über die Frauenkirche zu erfahren. Die kleinen Besucher können im Kirchraum auf Entdeckungsreise gehen und dabei persönliche Erfahrungen sammeln.
Die Kinderkirchenführung findet montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 10 Uhr, vor der Öffnung der Kirche statt. Schulklassen mit maximal 30 Kindern können an der Führung nur nach Voranmeldung teilnehmen. Auch diese Führung richtet sich ausschließlich an Gruppen.

Frauenkirche Dresden Nacht beleuchtet Pamorama Foto Bild

© Georg Wittberger – Pixelio.de

Frauenkirche Dresden Weihnachten Weihnachtsbeleuchtung

© Georg Wittberger – Pixelio.de

 

Geschichte der Frauenkirche

Die Frauenkirche kann auf eine tausendjährige Geschichte zurückschauen, die sowohl von positiven als auch negativen Ereignissen geprägt ist. Ihren Namen erhielt die Kirche, da sie der Mutter Jesus geweiht ist.
Als im August 1726 der erste Stein für den Neubau der Frauenkirche gelegt wurde, glaubte wohl keiner, was für ein monumentales Werk in der Zukunft entstehen sollte. Doch obgleich der Bau anfänglich schnell und problemlos voranging, sogar das Hauptgesims 1729 erreicht wurde, waren die Bürger Dresdens skeptisch.
Während des Baus lief jedoch nicht alles nach Plan, besonders Probleme mit dem Kuppelanlauf veranlassten George Bähr 1729 dazu, die Kuppel mit kupferbedecktem Holz auszuführen, während der Kuppelanlauf mit Stein verarbeitet werden sollte. Für sein Vorhaben erhielt Bähr Zustimmung vom königlichen Hof.
Ende des Jahres 1732 war der Außenaufbau vollendet, wobei der Bau der Kuppel den Architekten weiterhin Probleme bereite. Und doch erreichten die Beteiligten ohne Hilfe von High- Tech- Geräten und Riesenkränen den vollständigen Bau der Kirche im Jahre 1734. Noch im selben Jahr fanden die Kirchweihe und der erste Gottesdienst in der Frauenkirche statt.
Der Innenbereich der Frauenkirche, insbesondere Laterne, Haube, Kreuz und Altar, wurde jedoch erst 1739 fertig gestellt. Johann Georg Schmid und Johann Gottfried Fehre übernahmen die weitere Organisation, nachdem Georg Bähr 1738 verstarb und seine letzte Ruhe in der Gruft der Frauenkirche fand.
Viele Jahre später, im Jahr 1743, wurde der Bau der Frauenkirche endgültig abgeschlossen. Dennoch blieben Bedenken über die Standsicherheit der Kuppel bestehen.
Den Bombenhagel in der Nacht vom 13. Zum 14. Februar im Jahr 1945 überstand die Frauenkirche ohne große Verluste. Doch im großen Feuersturm, welche vom Coselpalais eindrang, brannte die Kirche vollständig aus. Besonders die aus Sandstein angefertigte Kuppel konnte dem Feuer keinesfalls Stand halten, sodass die Frauenkirche am 15. Februar um 11 Uhr einstürzte.

Eine Anekdote, die nun schon seit vielen Jahrhunderten in Dresden erzählt wird, erklärt den Einsturz der Frauenkirche folgendermaßen:

Obgleich Gaetano Chiaveri, der Erbauer der Katholischen Hofkirche, mit Argusaugen den Bau der Frauenkirche verfolgte, befand er den Innenbau des Gotteshauses für vorbildlich. In keinster Art und Weise handelte er aus schlechten oder gar zerstörerischen Leitmotiven, als er der Öffentlichkeit im Jahre 1739 verkündete, die Standsicherheit der Kuppel sei nicht zufrieden stellend. Obwohl Chiaveri bereits für die Kuppel der Sankt Peter Kirche in Rom einen Neubau durchführte, wurde seine Warnung von den Bürgerinnen und Bürgern Dresdens ignoriert. Vielmehr hielten sie ihm vor, den Bau der Frauenkirche verpfuschen zu wollen, um George Bährs Meisterwerk zu zerstören.
Dennoch versuchte Chiaveri, die Menschen umzustimmen und empfahl rigoros den Abriss der Kuppel, um den Holzbau zu ermöglichen. Doch dadurch besänftigte er die Gemüter Dresdens keinesfalls. Und so überließ Chiaveri die Frauenkirche ihrem Schicksal.
Jahrhunderte später sollte die Kirche doch an ihrem Schicksal scheitern. Denn auch wenn das Gotteshaus im Bombenhagel vom 13. Zum 14. Februar 1945 keinen Schaden erlitt, stürzte sie einen Tag später doch ein.
Und in der Tat hätte der Einsturz verhindert werden können, wenn die Kuppel eine höhere Standfestigkeit aufgewiesen hatte.
War es der Zorn Chiaveris oder hätte es einfach nicht anders kommen können? Die Menschen in Dresden fanden keine Ruhe. Und obwohl Chiaveri schon vor Jahrhunderten verstarb, redeten die Menschen schlecht über in, bis zum 15. Februar 1945. Im stillen Kämmerlein gestanden sie sich ein, dass Chiaveri doch Recht behalten hatte.

 

Glocken

Die Glocken der Frauenkirche Dresden wurden erstmals in der Geschichte des Gotteshauses der Dresdner Bevölkerung vorgestellt. Am 3. Mai 2003 versammelten sich tausende Schaulustige und Interessierte auf dem Schoßplatz, um die Glocken aus der Nähe, sprich hautnah zu erleben. Die Besucher hatten nicht nur die Möglichkeit, Schnappschüsse der verschiedenen Glocken zu machen, sondern auch das Anfassen war erlaubt. Viele Menschen nutzten diese Gelegenheit, da nach dem Einbau der Glocken im Turm der Frauenkirche ein genaues Betrachten der Glocken nicht mehr möglich war.
Das vollständige Geläut der Kirche besteht aus acht, hochwertig verarbeiteten Glocken. Jedoch hat nur „Maria“ seit dem Guss 1518 alle Kriege überstanden und konnte sogar 1998 wieder zur Frauenkirche zurückkehren. Die weiteren sieben Glocken wurden neu gegossen. Sie besitzen jeweils einen biblischen Namen und eine Inschrift.

Die Friedensglocke Jesaja weist ein stolzes Gewicht von 1750 Kilogramm auf, wobei sie dem Propheten Jesaja gewidmet wist. Des Weiteren beinhaltet sie den Bibelspruch: „Sie werden Schwerter zu Pflugscharen machen“. Diese Aussage wurde besonders in der DDR von der Friedensbewegung in Anspruch genommen.

Glocken -Kirchenglocken

© bildpixel – Pixelio.de

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Die Verkündigungsglocke Johannes ist ein wenig kleiner und mit einem Gewicht von 1228 Kilogramm auch leichter. Die Glocke ist dem Täufer Johannes gewidmet. Diese Glocke beinhaltet die Inschrift: „Bereitet dem Herrn den Weg".

Die 900 Kilogramm schwere Stadtglocke Jeremia verkündet den Bibelspruch: „Suchet der Stadt Bestes“. Hierbei gab der Prophet Jeremia seinen deportierten Landsleuten diesen Hinweis mit auf ihren Wegen.

„Ich und mein Haus wollen dem Herrn dienen“, diese Botschaft enthält die Trauglocke Josua mit einem Gewicht von 645 Kilogramm.

Die älteste und zugleich kleinste Glocke der Frauenkirche Dresden, die Gedächtnisglocke Maria trägt eine lateinische Inschrift.

Ergänzt werden die obigen Glocken von der Gebetglocke David, der Taufglocke Philippus und der Dankglocke Hanna.

 

Aussichtsplattform

Ein Geheimtipp unter allen Führungen ist der Kuppelaufsteig. In Begleitung eines ehrenamtlichen Kirchenführers besteht für Teilnehmer die Möglichkeit, bis zur Aussichtsplattform in mehr als 65 Meter Höhe aufzusteigen. Auf dem anstrengenden, jedoch spannenden Weg erhalten Besucher Informationen über die Geschichte, die Nutzung und den Wiederaufbau der Frauenkirche. Für den mühevollen Aufstieg werden die Besucher auf der Aussichtsplattform mit einem atemberaubenden Blick über Dresden und die Umgebung belohnt.

Ausblick Aussichtsplattform

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Im Sommerhalbjahr, welches sich über den Zeitraum von April bis Oktober erstreckt, findet der Kuppelaufsteig jede halbe Stunde von 18:30 bis 21 Uhr statt, im Winter hingegen bis 19 Uhr. Für jede Person fallen Kosten von 10 Euro an, wobei der Aufstieg eine gute gesundheitliche Kondition fordert. Auch festes Schuhwerk ist erforderlich.
Aufgrund der Arbeiten an der zerstörten Frauenkirche steht die Aussichtsplattform erst seit dem 1. Februar 2005 für Besucher für Verfügung. Seitdem haben sich schon mehr als eine Millionen Menschen den Kuppelaufstieg gewagt, wobei wohl alle gleichermaßen vom dem unglaublichen Panoramablick beeindruckt worden sind.
Sowohl der Sommer als auch der Winter haben ihren besonderen Reiz auf Besucher, denn während das gute Wetter scheinbar zum Aufstieg einlädt, ergibt sich in den Wintermonaten ein besonders überwältigender Blick auf die Stadt Dresden, welche vollständig in Weiß gekleidet ist.
Auf der 67 Meter hohen Aussichtsplattform haben sich bis jetzt schon 2 Paare das Ja- Wort gegeben und mehr als tausende von Heiratsanträgen wurden dort gemacht.
Um zudem Familien mit Kindern entgegen zu kommen, kostet eine Familienkarte nur 20 Euro, wobei beachtet werden sollte, dass Kinder unter drei Jahre nicht am Kuppelanstieg teilnehmen dürfen.

 

Turmkreuz

Das Turmkreuz der Frauenkirche Dresden ist nicht nur ein Symbol der Mahnung, sondern auch der Erinnerung. Einst krönte das Turmkreuz 91 Meter in der Höhe die Kuppel des Gotteshauses.
Zwar wurde das Turmkreuz beschädigt, jedoch konnte es bei der Enttrümmerung im Jahre 1993 größtenteils unversehrt aufgefunden werden. Nach der Entscheidung, dass Kreuz nicht zu rekonstruieren, wurde es auch nicht auf seinen alten Platz gehoben, sondern vorübergehend im Innenraum der Frauenkirche Dresden augestellt. Durch seine erinnernde und zugleich eindringliche Präsenz dient das Turmkreuz im Innenraum als eine Gedenkstelle für viele Gläubige. Diesbezüglich besteht für Besucher die Möglichkeit unter dem Kreuz Kerzen anzuzünden, um zu gedenken. Gebetsanliegen können sie zudem in ein Buch eintragen. Auf der Kuppel der Frauenkirche trohnt heutzutage ein neu angefertigtes Turmkreuz. Auf seine eigene Art und Weise verfügt das Turmkreuz über die Möglichkeit, Versöhnung zu symbolisieren. Schließlich wurde das neue Kreuz vom Königshaus Groß- Britanniens und dem britischen Volk gestiftet.

Semperoper mit Hofkirche Pamorama Foto Bild

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Des Weiteren wurde das Turmkreuz von dem Sohn eines Piloten angefertigt, welcher einst bei den Bombardierungen auf Dresden teilnahm. In unserer heutigen Gesellschaft hingegen steht das Turmkreuz für die Stärke des Glaubens.
Das fertige Turmkreuz wurde im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung und zum 55. Jahrestag der Bombardierung Dresdens, am 13.2.2000, vom Herzog von Kent übergeben. Vor der Fertigstellung der Kuppel wurde das Kreuz vor der westlichen Fassade der Frauenkirche aufgestellt. Am 22. Juni 2004 hingegen wurde das Kreuz mit Hilfe einer Laternenhaube auf seinen Ursprungsplatz gehoben.

 

Anfahrt

Schon vom weitem kann die Frauenkirche Dresden anhand ihrer markanten Kuppel erkannt werden. Die Frauenkirche befindet sich im Mittelpunkt der Altstadt und auf dem Dresdner Neumarkt. Des Weiteren liegt das Gotteshaus in der Nähe der Brühlschen Terrasse, des Kulturpalastes und der Akademie der Künste.

Anfahrtsadresse:
Neumarkt
01067 Dresden

Da die Frauenkirche sehr zentral gelegen ist, kann sie auch mit einer großen Auswahl an verschiedensten Verkehrsmitteln erreicht werden.

Mit Hilfe des öffentlichen Personenverkehrs können Besucher an folgenden Haltestellen aussteigen und zu Fuß die Frauenkirche erreichen:
„Prinaischer Platz“ kann mit den Straßenbahnlinien 7, 6, 3 und der Buslinie 75 erreicht werden.
„Altmarkt“ kann ausschließlich mit den Straßenbahnlinien 12, 4, 2 und 1 erreicht werden.
Besucher sollten jedoch aktuelle Straßenlinienänderungen der Dresdner Verkehrsbetriebe AG berücksichtigen.

Da der Neumarkt in einer verkehrsberuhigten Zone liegt, besteht für Besucher nicht die Option, mit dem Auto parken zu können. Eine Ausnahme bildet jedoch eine begrenzte Menge an Behindertenstellplätzen.
Besucher, die dennoch mit dem Auto anreisen möchten, können kostenpflichtige Freiluftparkplätze oder Parkhäuser in Anspruch nehmen.

Weiterhin verfügt die Frauenkirche über sieben Eingänge, die jeweils einen anderen Buchstaben über der Eingangstür aufweisen. Je nach dem, welche Sehenswürdigkeiten oder Führungen die Besucher aufsuchen möchten, sollten sie die verschiedenen Eingänge benutzen. Das Kirchenschiff beispielsweise kann mit dem Eingang D schnell erreicht werden, während Besucher am Eingang G Zugang zur Kuppel erhalten.

Um die Frauenkirche Dresden allen Menschen zugänglich zu machen, legt das Gotteshaus besonders großen Wert darauf, Menschen mit Behinderungen den Zugang zur Kirche zu ermöglichen. Nach der Devise „Alle Menschen sind herzlich willkommen“ werden Besucher mit einem Schwerbehindertenausweis am Eingang A eingelassen. Hierfür sollten die Besucher ihren Nachweis bereithalten.

Für Rollstuhlfahrer hingegen wird die Möglichkeit zur Verfügung gestellt, Parkplätze nahe der Frauenkirche in Anspruch zu nehmen. Über den Aufzug am Eingang A können sie dann in die Kirche gelangen. Zudem ist dort eine spezielle Klingel vorzufinden, sodass die Mitarbeiter der Kirche den Besuchern gerne weiterhelfen und sie gegebenenfalls zum Kirchenschiff begleiten.
Gruppen mit mehreren Rollstuhlfahrern werden jedoch gebeten, sich im Voraus anzumelden und sich beim Besucherdienst zu informieren.
Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten können bei Veranstaltungen nicht mehr als 12 Rollstühle aufgestellt werden. Auch der Zugang zu den Emporen ist für Rollstuhlfahrer leider nicht möglich.

Besucher mit Hörschäden werden gebeten bei Andachten, Vorträgen, Gottesdiensten und Lesungen im Kirchenschiff Platz zu nehmen, weil dieser Ort mit Induktion ausgestattet ist.
Bei einer Voranmeldung einer Gruppe, bestehend aus mehreren, schwerhörigen Menschen, bietet die Frauenkirche das Angebot, Führungen und Gottesdienste in der Gebärdensprache durchzuführen. Hierbei können sich Interessierte beim Besucherdienst anmelden.
Besucher mit Sehbinderungen können selbstverständlich mit ihren Blindenhunden den Hauptraum betreten. Der Zugang zu der Kuppel und den Emporen hingegen kann nicht gewährleistet werden.

 

Öffnungszeiten

Die Gottesdienste finden jeden Sonntag mit vokaler Kirchenmusik um 11 Uhr statt. Abends, um 18 Uhr, hingegen können Besucher am Gottesdienst mit instrumentaler Kirchenmusik teilnehmen.
Die Orgelandachten, welche mit einer anschließenden Kirchenführung verbunden sind, finden jeden Montag bis Samstag um 12 Uhr statt, an den Wochentagen Montag, Mittwoch und Freitag auch um 18 Uhr.
Weitere Orgelandachten werden jeden Donnerstag um 18 Uhr in der Unterkirche angeboten. Hierbei ist der Eintritt frei, jedoch werden um Spenden gebeten.
Auch Orgelvesper sind mit anschließenden Kirchenführungen verbunden und werden Dienstags um 18 Uhr angeboten. Auch hier ist der Eintritt frei.
Freie Besichtigungen der Frauenkirche können Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr und zwischen 13 und 18 Uhr vorgenommen werden. Diesbezüglich ist die Unterkirche zu Gebet, Stille und Andacht geöffnet.
Der Kuppelaufstieg hingegen ist kostenpflichtig, jedoch ohne Voranmeldung möglich. Täglich ab 10 Uhr können Besucher die Aussichtsplattform aufsuchen.
Weiterhin findet jede zweite Woche am Sonntag um 15 Uhr die geistliche Sonntagsmusik mit Instrumental-, Vokalmusik und geistlichen Worten statt.
Im wöchentlichen Wechsel mit der Kathedrale und der Kreuzkirche findet der Orgelmittwoch um 20 Uhr statt.

 

Jährlich wiederkehrende Veranstaltungen

Nicht nur in Deutschland, sondern auch auf der ganzen Welt symbolisiert die Dresdner Frauenkirchen Versöhnung und Frieden nach den grausamen Ereignissen im zweiten Weltkrieg.
Im Rahmen einer neuen jährlichen Veranstaltungsreihe der Frauenkirche Dresden wird der südafrikanische Friedensnobelpreisträger und Erzbischof Desmond Tutu am 20. September 2009 erwartet. Neben seiner Rede „Braucht der Frieden die Versöhnung“, will der Friedensnobelpreisträger auch die Frauenkirche näher bekunden.
In der Zukunft sollen nun Jahr für Jahr unterschiedlichste Friedensnobelpreisträger der Welt ihren Weg zur Frauenkirche finden und das Programm des Gotteshauses erweitern. Auch die Preisträger vom Jahre 2008 und 2003, der ehemalige finnische Präsident Martti Ahtisaari und die iranische Menschenrechtlerin Shirin Ebadi werden 2010 und 2011 herzlich willkommen geheißen.

Eine weitere, von Jahr zu Jahr wiederkehrende Veranstaltung bildet die Präsentation „Frauenkirche mit Orgelmusik“. Die Präsentation findet jedes Jahr Ende August statt.
Diesbezüglich versucht die Präsentation „Frauenkirche mit Orgelmusik“ interessante Elemente des Orgelkonzertes und der Kirchenführung zu verbinden. Jahr für Jahr erläutert die ehrenamtlichen Kirchführer die Geschichte und den Wiederaufbau des Gotteshauses, während sie dabei ihre Besucher durch die ganze Frauenkirche führen. Während der Führung bringen erfahrene Organisten die in der Kirche befindlichen Kern- Orgel zum Klingen.
Den Veranstaltungsort bildet der Hauptraum der Frauenkirche, wobei pro Person eine Gebühr von 8 Euro erhoben wird.

Aber auch die jährliche Befahrung der Sandsteinkuppel beinhaltet für viele Besucher eine außergewöhnliche, aber spannende Veranstaltung. Im Rahmen der regelmäßigen Wartungsarbeiten findet die Befahrung jedes Jahr im August statt.
Hierbei prüfen Ingenieure mit Hilfe einer besonderen Arbeitsbühne die Verfugung der Kuppel und den Zustand der Sandsteinoberfläche.
Während der Befahrung, welche sich über drei Tage erstreckt, ist der Zugang zum Kuppelaufstieg und zur Frauenkirche zu den Öffnungszeiten möglich.

 

Wiederaufbau der Frauenkirche

Schon kurz nach dem Einsturz der Frauenkirche und nach dem Waffenstillstand zwischen den Alliierten und Deutschland teilten viele Menschen in Deutschland die Überzeugung, die vollständig zerstörte Frauenkirche in Dresden wieder aufzubauen.
Dennoch dauerte es mehr als 45 Jahre, bis der Traum vieler Dresdner in Erfüllung ging. Und weitere 15 Jahre vergingen, bis die Frauenkirche endlich in ihrer vollkommenen Schönheit glänzen und die Tore für ihre Besucher aufmachen konnte.

Die ersten Bestrebungen zu einem Wiederaufbau des Gotteshauses konnte schon in den letzten Kriegsmonaten vorgefunden werden. Da sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen in der DDR als schwierig gestalteten, fand auch der Wiederaufbau keine Prioritäten. Erst nach der politischen Wende waren die Bedingungen für einen Neuanfang gegeben.

Aber auch die Initiative der Bürger trug einen wesentlichen Anteil zum Wiederaufbauprozess bei und brachte den Stein zum Rollen. Vielmehr wurde mehr als 11 Jahre lang Stück für Stück die Kirche wiederaufgebaut und getreu den Vorgaben der historischen Materialien und den Vorstellungen George Bähres ein Meisterwerk ins Leben gerufen.

Offiziell wurde der Wiederaufbau im Rahmen großer Festlichkeiten am 30. Oktober 2005 abgeschlossen. Obgleich die finanziellen und technischen Mittel nach dem zweiten Weltkrieg nicht ideal waren, setze sich sowohl das Landesamt als auch die Landeskirche für die Denkmalpflege und den Wiederaufbau ein.
Bereits ein Jahr nach dem öffentlichen Ende des Krieges rief die Evangelisch- Lutherische Landeskirche in Sachen eine Spendenaktion ins Leben, mit der ein Großteil des Wiederaufbaus finanziert werden sollte. Gleichzeitig führte das Landesamt für Denkmalpflege erste Untersuchung durch, um eine Basis für die archäologische Rekonstruktion herzustellen. Zahlreiche Baudokumentationen und Restaurierungsarbeiten wurden innerhalb weniger Monate angefertigt.

Eine Fortsetzung aller begonnen Arbeiten ließen die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse in der DDR nicht zu. Oftmals bestand sogar die Gefahr, dass die Ruine vollständig beräumt wurde. Dennoch konnte die Spendenaktion auch innerhalb der DDR erfolgreich aufrechterhalten werden.

Nach der Jahrtausendwende, im Jahre 2000 konnten schon einige Arbeiten erfolgreich beendet werden. Hierzu zählt auch die Fertigstellung der Frauenkirche bis zum Haptgesims.
Ein überragendes Ereignis im Jahr 2000 war hingegen die Übergabe des neuen Turmkreuzes. Im Rahmen des 55. Jahrestages der Bombardierung Dresdens, übergab Herzog von Kent das Turmkreuz an die Beauftragten der Frauenkirche.
Weiterhin wurden zahlreiche Arbeiten an der Fassade fortgeführt, während in den nächsten fünf Jahren nur noch kleinere Aufgaben und Rekonstruktionen beendet werden mussten.
Heutzutage ist die Frauenkirche nicht nur ein Wahrzeichen der Stadt Dresden und des Bundeslandes Sachsen, sondern eines der meist besuchten Sehenswürdigkeiten in Deutschland.

Einen besonderen Höhepunkt im Bereich des Wiederaufbaus bildete der 1. Februar 2000. An diesem Tag war erstmals der Kuppelaufstieg zur Aussichtsplattform möglich. Nach der Eröffnung genießen Tag für Tag mehr als 2000 Besucher den Blick über die Dresdner Stadt.

Zudem wurden die letzten Arbeiten im Bereich des Steinbaus fertig gestellt, sodass nun der Schwerpunkt auf die Gestaltung des Innenraums gelegt wurde. Viele Restauratoren, Vergolder, Künstler und Maler arbeiteten mit Herzblut an der Fertigstellung der Innenräume, wobei sie letztendlich einen harmonischen und heiteren Kirchraum schufen, welcher zum Hören von Musik und Wort scheinbar einlädt. Auch die kritische und komplizierte Arbeit am vollständig zerstörten Altar konnte 2005 ohne Einschränkungen beendet werden.

Dementsprechend wurden die Arbeiten am 20. September 2005 endgültig abgeschlossen. Aufgrund dieser erfreulichen Nachrichten wurde schon am 30. September 2005 die Weihe der rekonstruierten Frauenkirche in Dresden gefeiert.
Neben hohen Vertretern der Kirche, der Wirtschaft, den Wissenschaften und der Politik, waren Mitglieder der Förderkreise auf der Feier anwesend. Vor der Frauenkirche und auf dem Neumarkt waren mehr als 60.000 Menschen versammelt, die bei wunderschönem Wetter die Eröffnung des Gotteshauses entgegen fieberten.
Auf mehreren Großbildleinwänden konnten die Menschen auf dem Neumarkt auch im Innern der Kirche das Geschehen verflogen. Verschiedenste Kamera- Teams sorgten dafür, dass Bürger in ganz Deutschland dieses historische Moment erleben konnten. Nach dem Gottesdienst fing die gri0e Feuer erst richtig an. Zahlreiche Veranstaltungen wurden gleichzeitig angeboten, wobei sich dieses Event über drei Tage erstreckte.

 

Musik in der Frauenkirche Dresden

Nach dem Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden wurde nicht nur ein sehr bedeutendes Sakralgebäude wiedererstanden, sondern eine Kirche, die endlich ihre Musiktradition wieder pflegen konnte.
Heutzutage erwarteten Besucher ein reichhaltiges und facettenreiches Musikangebot. Zusätzlich zu verschiedensten Aufführung von Oratorien und Passionen, bietet die Frauenkirche in regelmäßigen Abständen Kammermusikkonzerte und Messen, auf denen das europäische Musikschaffen im Bereich der Kirche vorgestellt wird. Nationale, aber auch internationale Spitzenensembles und namenhaften Chöre bereichern die Musik in der Frauenkirche. Aber auch die Sächsische Staatskapelle und das große Dresdner Orchester stoßen mit ihren Auftritten auf größte Begeisterung. Interessierte, die an Konzerte der Frauenkirche teilnehmen möchten, sollten sich beim Besucherdienst regelmäßig informieren. In der Regel sind die Sitzplätze für ein Konzert schnell reserviert und vollständig ausgebucht.
Dementsprechend konnte sich die Frauenkirche nach so kurzer Zeit ein hochklassiges Musikprogramm aufbauen.

 

Die Stiftung der Frauenkirche

Die gleichnamige Stiftung Frauenkirche Dresden wurde am 28. Juni 1994 ins Leben gerufen und schon ein Monat später vom Staatsminister Sachsens genehmigt. Des Weiteren treten der Freistaat Sachsen, die Landeshauptstadt Dresden und die Evangelisch- Lutherische Landeskirche Sachsen als Stifter in Kraft.
Aber welche Aufgaben und Ziele verfolgt die Stiftung Frauenkirche Dresden?
Wichtige Funktionen der Stiftung bestehen darin, das Leben in der Frauenkirche zu gestalten. Besonders das Motto der Kirche „ Brücken bauen – Versöhnung – Glaube stärken“ wird von der Stiftung umgesetzt, indem beispielsweise Projekte oder gar ganze Konzertabende veranstaltet werden. Aber auch die Arbeit ehrenamtlicher Helfer und Mitarbeiter, die von den Stiftern zur Verfügung gestellt werden, zählen zu den wesentlichen Aufgaben.

 

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Geben Sie uns hier Ihre Tipps und Hinweise für ein Aufenthalt in Dresden in bzw. an der Frauenkirche? Wir freuen uns über Ihren Eintrag hier auf dieser Seite…

Semperoper Dresden

Semperoper Dresden

Die Semperoper

Sie zählt zu den ansehnlichsten Opernhäusern Europas und wurde nach ihrem Erbauer, , Gottfried Semper, benannt. Dank ihres historischen Bauwerks und der besonderen Akustik gilt die Semperoper als Höhepunkt der Theaterarchitektur des 19. Jahrhunderts.

Öffnungszeiten für Besucher
Die Semperoper ist von Montags – Freitags von 10.00 Uhr bis 18:00 und Sonnabends bis Sonntags von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.


© Fotograf: bildpixel – Pixelio.de

 

Führungen
Gruppenführungen ab 10 Personen, exklusive Einzelführungen und Fremdsprachenführungen können direkt über die Semperoper telefonisch, per Fax oder unter www.semperoper-fuehrungen.de angemeldet werden. Die fachkundigen Führungen dauern ungefähr 60 Minuten und informieren die Besucher über die Geschichte und gegenwärtigen Ereignissen des Opernhauses. Da die Gruppenführungen von den Proben und auch Vorstellungen abhängig sind, werden die jeweiligen Zeiten stets 2 bis 3 Monate im Voraus bekannt gegeben. Diese können über die Homepage des Opernhauses entnommen werden. Einzelgäste benötigen keine Anmeldung und können die Termine individuell nutzen. Eintrittskarten sind vor Führungsbeginn an der Opernkasse erhältlich. Auch Rollstuhlfahrer sind bei Führungen herzlich willkommen! Sie möchten sich bitte am „Eingang für bestellte Gruppen“ melden. Fremdsprachlichen Gästen stehen Übersetzungstexte zur Verfügung, welche sie bei Kauf der Eintrittskarten ausgehändigt bekommen. Diese Texte sind in den Sprachen Englisch, Französisch, Japanisch, Spanisch, Tschechisch, Russisch und Italienisch erhältlich. Geschenkgutscheine können über den Opernshop bezogen werden.
Führungen durch das Opernhaus können über folgende Adressen und Nummern angemeldet werden:

Semperoper Führungen & Shop GmbH
Theaterplatz 2
01067 Dresden

Telefon: (0351) 4911-496
Fax: (0351) 4911-458
Kartenreservierungen für die Oper
Der Besucherdienst für Kartenreservierungen ist von Montags bis Freitags von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr sowie Sonnabends in der Zeit von 10:00 bis 13:00 Uhr zu erreichen.
Opernkarten und Spielpläne sind über folgende Adressen und Telefonnummern erhältlich:
Besucherdienst der Sächsischen Staatsoper Dresden in der Schinkelwache
Theaterplatz 2
01067 Dresden
Opernkartenreservierungen: Tel.: (0351) 4911-705
Gruppenreservierungen: Tel.: (0351) 4911-718
Aktuelle Auskünfte über Tonbandansage: Tel.: (0351) 4911-731
Spielplaninformationen /Kartenangebote: Tel.: (0351) 4911-740
Restkartenauskünfte: Tel.: (0351) 4911-777

Faxnummer (auch für Bestellungen): 0351) 4911-700
Faxabruf Spielplan: (0351) 4911-750
E-Mail: intoffice@semperoper.de
oder
Tourist Information Dresden
Pavillon Prager Str. 10, 01067 Dresden
Telefon: 03 51 – 491 922 22
Telefax: 03 51 – 491 922 44
Reservierungen & Informationen:
Kartenreservierungen: Tel. :( 0351) 4911-705
Gruppenreservierungen: Tel. :( 0351) 4911-718
Aktuelle Informationen über Tonbandansage: Tel. :( 0351) 4911-731
Spielplaninformationen sowie Kartenangebote: Tel. :( 0351) 4911-740
Restkartenauskünfte: Tel. :( 0351) 4911-777
Fax (auch für Bestellungen): (0351) 4911-700
Faxabruf Spielplan: (0351) 4911-750

Familienvorstellungen in der Semperoper

Bei Aufführungen von Familienvorstellungen erhalten Erwachsene eine Ermäßigung von 50% auf den regulären Preis. Zwei Kinder unter 17 Jahren können die Vorstellung kostenlos besuchen und für weitere Kinder werden jeweils 5 Euro erhoben.
Die Termine für Familienveranstaltungen werden frühzeitig in den Monatsspielplänen der Semperoper veröffentlicht. Voranmeldungen für Familien, Schulklassen sowie Kindergärten sind unter folgendem Kontakt möglich:
Sächsische Staatsoper Dresden
Dramaturgie
z. Hd. Carola Schwab
Theaterplatz 2, 01067 Dresden
Tel.: +49 (0)351/4911456
Fax: +49 (0)351/4911473
carola.schwab@semperoper.de

Semperoper am Theaterplatz

© Fotograf:gagan – Pixelio.de


 

Anfahrt und Parkmöglichkeiten

-Von der Autobahnabfahrt Dresden-Altstadt zur Semperoper

Sie fahren die vierspurige Bundesstraße 6 in Richtung Stadtkern. Zu Ihrer linken Seite fließt die Elbe. Sie überschreiten zwei Ampelkreuzungen (rechts: Pfaffengrund; rechts: Merbitzer Straße) und einen verkehrsgeregelten Fußgängerüberweg. Auf der linken Seite befindet sich eine Tankstelle. Kurz danach treffen Sie auf eine Ampelkreuzung mit Vorwegweiser. Sie folgen der Straße halb links in Zielrichtung Zentrum. Nach Unterquerung einer Eisenbahnbrücke verläuft die Bundesstraße 6 einspurig. Nach kurzem Fahrtweg treffen Sie auf eine weitere große Ampelkreuzung (links Richtung Kaditz/Mickten/Elbepark, rechts Richtung: Cotta). Sofort nach der Kreuzung befindet sich links eine Tankstelle. Sie ordnen sich auf der linken Seite ein und biegen nach der Tankstelle in Richtung Zentrum in die Bremer Straße ein. Sie befinden sich noch immer auf der B6. Befahren Sie diese bis zum Straßenende und biegen Sie erst links und dann die nächste Möglichkeit rechts ab. In beiden Fällen haben Sie Vorfahrt. Sie befinden sich nun auf der Magdeburger Straße. Diese fahren Sie bitte bis zum Straßenende durch, bis Sie auf eine Ampelkreuzung geraten. Bitte biegen Sie links in die Weißeritzstraße ein und folgen Sie dem Straßenverlauf in Richtung Zentrum/Landtag. An der nächstmöglichen Ampelkreuzung biegen Sie halb rechts ab. Sie fahren hierbei erneut unter der Eisenbahnüberführung und anschließen unter der Marienbrücke hindurch. Sie befinden sich auf dem Ostra-Ufer. Von hieraus ist die Semperoper sowie ihre Tiefgarage bereits sichtbar. Sie überfahren eine weitere Ampelkreuzung und einen vor dem Landtagsgebäude befindlichen ampelgeregelten Fußgängerweg. Bitte ordnen Sie sich rechts auf der Geradeausspur ein. Sie haben die Tiefgarage der Semperoper erreicht.

-Von der Autobahnabfahrt Dresden-Nord zur Semperoper

Sie fahren die Bundesstraße 170 in Richtung Stadtmitte. Sie überqueren eine Ampel (rechts: Meinholdstraße, links: Gewerbegebiet). Auf der rechten Seite befindet sich eine Tankstelle. Sie passieren die dahinterliegende Ampel (rechts: Radeberg, links: Hellerhofstraße). Die Bundesstraße wird einspurig, zu Ihrer rechten Seite geht es steil bergab. Am Ende der Gefällestrecke überqueren Sie abermals eine Ampelanlage (rechts: Hechtstraße, links: Maxim-Gorki-Straße). Sie befinden sich noch immer auf der Bundesstraße 170. Diese wird wieder vierspurig. Links ist befindet sich wieder eine Tankstelle. Sie unterqueren eine Eisenbahnbrücke. Anschließend sehen Sie zu ihrer rechten Seite ein Hotel. Direkt danach überqueren Sie abermals eine Ampel (rechts und links: Fritz-Reuter-Straße). Sie fahren die Bundesstraße weiter in Richtung Zentrum. Nach kurzer Zeit fließt die B170 in die Hansastraße ein. Währenddessen überqueren Sie eine Fußgängerampel sowie eine Ampelkreuzung. Sie befahren die Hansastraße halb links und ordnen sich auf der rechten Spur ein. Vor der kommenden Eisenbahnunterführung biegen Sie rechts ab. Sie befinden sich auf der Eisenbahnstraße. Sie unterqueren die große Eisenbahnüberführung und biegen die erste Möglichkeit links ab. Bitte ordnen Sie sich rechts ein. Sie passieren eine Ampelanlage und biegen rechts auf die Antonstraße ab. Fahren Sie diese weiter bis auf die Marienbrücke und überqueren Sie die Elbe. Sie sehen nun links vor sich die Altstadt und vor sich das Bürogebäude Yenidze. Nach der Brücke biegen Sie an der ersten Ampelkreuzung rechts auf die Magdeburger Straße ab. Sie überqueren die Eisenbahnüberführung und fahren sofort rechts in die Weißeritzstraße ein. Bitte fahren Sie in Richtung Zentrum/Landtag. An der nächstmöglichen Ampelkreuzung biegen Sie halb rechts ab. Sie fahren hierbei erneut unter der Eisenbahnüberführung und anschließen unter der Marienbrücke hindurch. Sie befinden sich auf dem Ostra-Ufer. Von hieraus ist die Semperoper sowie ihre Tiefgarage bereits sichtbar. Sie überfahren eine weitere Ampelkreuzung und einen vor dem Landtagsgebäude befindlichen ampelgeregelten Fußgängerweg. Bitte ordnen Sie sich rechts auf der Geradeausspur ein. Sie haben die Tiefgarage der Semperoper erreicht.

-Von der Autobahnabfahrt Dresden-Altstadt zur Semper kleine Szene

Sie folgen der vierspurigen Bundesstraße 6 in Richtung Stadtmitte. Zu Ihrer linken Seite fließt die Elbe. Sie überschreiten zwei Ampelkreuzungen (rechts: Pfaffengrund; rechts: Merbitzer Straße) und einen verkehrsgeregelten Fußgängerüberweg. Auf der linken Seite befindet sich eine Tankstelle. Kurz danach treffen Sie auf eine Ampelkreuzung mit Vorwegweiser. Sie folgen der Straße halb links in Zielrichtung Zentrum. Nach Unterquerung einer Eisenbahnbrücke verläuft die Bundesstraße 6 einspurig. Nach kurzem Fahrtweg treffen Sie auf eine weitere große Ampelkreuzung (links Richtung Kaditz/Mickten/Elbepark, rechts Richtung: Cotta). Sofort nach der Kreuzung befindet sich links eine Tankstelle. Sie ordnen sich auf der linken Seite ein und biegen nach der Tankstelle in Richtung Zentrum in die Bremer Straße ein. Sie befinden sich noch immer auf der B6. Befahren Sie diese bis zum Straßenende und biegen Sie erst links und dann die nächste Möglichkeit rechts ab. In beiden Fällen haben Sie Vorfahrt. Sie befinden sich nun auf der Magdeburger Straße. Diese fahren Sie bitte bis zum Straßenende durch, bis Sie auf eine Ampelkreuzung geraten. Bitte biegen Sie links in die Weißeritzstraße ein und folgen Sie dem Straßenverlauf in Richtung Zentrum/Landtag. An der nächstmöglichen Ampelkreuzung biegen Sie halb rechts ab. Sie fahren hierbei erneut unter der Eisenbahnüberführung und anschließen unter der Marienbrücke hindurch. Sie befinden sich auf dem Ostra-Ufer. Sie biegen die nächste Gelegenheit scharf rechts ab und gelangen auf die Devrientstraße und fahren direkt auf die Marienbrücke zu. Sie fahren die nächste Gelegenheit rechts ab und überqueren die Elbe. Zu Ihrer rechten Seite sehen Sie das Stadtzentrum. Fahren Sie geradeaus und passieren Sie die Antonstraße. Es folgen mehrere Ampelkreuzungen. Zu Ihrer linken Seite sehen Sie den Neustädter Bahnhof. An der kommenden Ampelkreuzung fahren Sie rechts am Albertplatz vorbei und überqueren Sie eine weitere Ampelkreuzung. Die Bundesstraße 6 wird zur Bautzner Straße. An der linken Straßenseite der Hausnummer 107 suchen Sie nach einem Parkplatz.

-Öffentliche Verkehrsmittel

Haltestelle: Theaterplatz Linien 1,2,4
Haltestelle: Postplatz Linien 1, 2, 4, 8, 9, 11, 12
Bus: 82, 94
-Distanz zu wichtigen Transportmitteln: Autobahn 6 KM
Bahnhof 2 KM
Flughafen 9 KM
Stadtzentrum 0-1 KM
Öffentliche Verkehrsmittel 0-1 KM

Die günstigste Parkmöglichkeit befindet sich Parkhaus der Semperoper.
Der Abendtarif gilt von 19.00 Uhr bis 06.00 Uhr und kostet pauschal 4 €.

Opernshop

Der Shop befindet sich im unteren Vestibül an der Zwingerseite.
Öffnungszeiten:
– 1 Stunde vor Beginn der Veranstaltungen sowie in den Pausen
– während der Führungen

Sortiment:

CD´s sowie DVDs verschiedener Opernstücke, Sinfonien, der Staatskapelle und weiteren Stücken. Accessoires, Bücher und Geschenkgutscheine der Semperoper. Bücher und Accessoires der Staatskapelle Dresden. Kinderbücher und Musikcd´s. Operngläser. Verschiedene Geschenkideen. Artikel von Wendt & Kühn. Signierte Medien.

Semperoper mit Hofkirche Pamorama Foto Bild

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Semper Oper

© bildpixel – Pixelio.de

 

Ausstattung der Oper

Ihr Stil gleicht der italienischen Hochrenaissance. Die am Eingang befindlichen Skulpturen stellen die Dichter Schiller und Goethe da. Sophokles und Shakespeare verzieren die linke Seite der Oper und Euripides sowie Molière erhielten ihren Platz an der rechten Seite des Gebäudes. Hoch über dem glanzvollen Eingangsportal erhebt sich die Panter-Quadriga des Architekten Johannes Schilling. Schon der Eintritt in die Semperoper wird zu einem herausragenden Erlebnis. Die riesigen Schwingtüren werden von ansehnlichen Männern geöffnet und man gleitet in die Empfangshalle, dessen Pracht einem förmlich den Atem raubt. Das Innere der Semperoper glänzt voller brillanter Schönheit. Ihre Räume sowie Gänge sind prachtvoll mit Stuckarbeiten und Gemälden verschiedener Persönlichkeiten geschmückt. Die Vorhalle präsentiert tiefrote, glamouröse Marmorböden. Ihre kunstvoll geschmückten Wände und die prächtig geschwungenen Bögen lassen die Halle wie aus einem wundervollen Märchen erscheinen. Aber auch die Foyers und Treppenhallen sind mit wundervollen Stuckverzierungen und Wandmalereien verziert. Die Treppen erheben sich zu beiden Seiten hinauf zu den Plätzen des Saales. Den hufeisenförmigen Zuschauerraum verzieren prächtige Hoflogen, ein prunkvoller Leuchter sowie versenkte Marmortafeln in den Wänden. Aber auch der Schmuckvorhang Ferdinand Kellers zählt zu den Besonderheiten der Semperoper. 1.323 Musikliebhaber finden im Zuschauerraum ihren Platz. Um den Zuschauern die optimalsten Sichtverhältnisse zu bieten, verzichtete man beim Wiederaufbau auf den 5. Rang. Die einst 1.712 Sitzplätze wurden auf 1.323 Plätze reduziert. Durch diese Kürzung gewann man mehr Platz für bequemeres Stuhlwerk. Der edel verzierte Zuschauerraum verfügt über eine einzigartige Akustik, welche sogar die der Mailänder Scala übertreffen soll.

Restaurant der Oper

Das Kellerrestaurant der Oper befindet sich wenige Stufen unter dem Eingangsbereich der Oper. Das geschmackvoll eingerichtete Lokal bietet seinen Gästen 100 bequeme Sitzplätze. Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn und während der Pausen verwöhnt das Kellerrestaurant seine Gäste mit allerlei Getränken und Snacks. Ob kühle Getränke, frisch gezapftes Bier, heiße Kaffe- und Tee-Spezialitäten oder schmackhafte Snacks; das Restaurant lässt keine Wünsche offen. Die Gäste haben auch die Möglichkeit Tischreservierungen und vorzeitige Bestellungen durchzuführen. Dieser Service wird auch den Besuchern im 2. und 3. Rang geboten. Im oberen Rundfoyer befinden sich verschiedene Sekt-Buffets, welche eine prickelnde Erfrischung für die Gäste bereithalten.
Auf dem Theaterplatz neben der Semperoper befindet sich das Café sowie verschiedene Restaurants des „Italienischen Dörfchens“. Hier können sich die Gäste des Opernhauses vor und auch nach den Veranstaltungen verwöhnen lassen.

Alle Jahre wieder…

Semperopernball
Jährlich im Januar veranstaltet die Semperoper einen grandiosen Ball, welcher durch eine hohe Anzahl an Debütantinnen und Debütanten eröffnet wird. Seit 2006 gilt die Verleihung des Sächsischen Dankordens des Semper Opernball e.V. als Höhepunkt dieser Veranstaltung. Empfänger dieser Ehrenmedaille sind Prominente aus den Kategorien Kultur, Politik und Sport. Diese alljährlich wiederkehrende Verleihung wird von großen Stargästen moderiert und eine Vielzahl weiterer prominenter Gäste unterstützt das Fest mit besonderen Showeinlagen.
Der Opernball findet in allen Räumen des Opernhauses sowie auf dem davor befindlichen Theaterplatz statt. Unzählige Gäste feiern ausgelassen dieses besondere Fest der Feste. Der rauschende Ball wird jedes Jahr unter einem bestimmten Motto geführt und die vielen verschiedenen Maskeraden ziehen immer mehr Tanzwütige an. Allerlei Prominenz ist auf dem Ball vertreten und ihre Anzahl steigt von Jahr zu Jahr. Vor dem Ballhaus tummeln sich unzählige Karnevalsvereine und erklären den Theaterplatz zu ihrer Showbühne. Aber auch die Einheimischen Dresdner sowie andere tausende Schaulustige lassen sich dieses besondere Ereignis nicht entgehen.

Wettbewerbsfinale für Opernsänger
Dieser Wettbewerb unter Nachwuchssängern findet seit dem Jahr 2001 auf der Bühne der Dresdner Semperoper statt. Der Gesangswettbewerb, welcher 1996 in Hamburg ins Leben gerufen wurde, endet mit dem Finale in den Räumlichkeiten des Opernhauses. Die Jury besteht aus Medienvertretern, Opernintendanten, Sängern sowie Festivalleitern. Diese geben 6 Arien vor, von denen die Sänger eine Arie vortragen müssen.

Eröffnungsfesttage
Nach dreiwöchiger Spielpause bilden die jährlichen Eröffnungsfesttage den Auftakt für die neue Saison in der Semperoper. Während dieser Eröffnungsfesttage bietet die Semperoper jeden Tag eine andere Vorführung aus den Bereichen Ballett, Konzert und Oper. Zudem treten an einem Abend berühmte Jazz-Pianisten auf.

Abschlussfesttage
Am Ende einer Spielzeit im Juli ist es möglich, in der Semperoper während der Abschlussfesttage innerhalb von ca. einer Woche alle neuen Inszenierungen noch einmal zu erleben, die in der dann vergangenen Saison ihre festliche Premiere hatten. Es werden Opern- und Ballettaufführungen gezeigt.

Richard Strauß Festtage
Diese Veranstaltung ist einmalig in der ganzen Welt: In zehn Tagen werden zehn Opern aufgeführt. In der Semperoper sind dann die schweigsame Frau, Friedenstag, Arabella, Die Liebe der Danae, Salome, die Frau ohne Schatten, Capriccio, Ariadne auf Naxos, Elektra und der Rosenkavalier zu sehen.

Jahrestag der Zerstörung Dresdens
Die Dresdner gedenken an jedem 13. Februar der Zerstörung ihrer Stadt im Jahr 1945 durch britische und amerikanische Bomber. Dabei wurden das Dresdner Stadtzentrum fast vollständig zerstört und mehrere zehntausend Menschen getötet. Es gibt Veranstaltungen in den großen Kirchen der Innenstadt, in der Semperoper, im Kulturpalast sowie Kranzniederlegungen auf dem Heidefriedhof.

Preis der Stiftung zur Förderung der Semperoper

Die Stiftung zur Förderung der Semperoper umfasst eine besondere Ehrung großartiger Künstler sowie Künstlerinnen. Deren Stimmen, Tanzeinlagen sowie Schauspielkünste tragen zum guten Ruf der Sächsischen Staatsoper Dresden bei und werden an diesem Galaabend für ihre besonderen Künste geehrt.

2008 Peter Schneider
2007 Stephen Gould
2006 Chor der Sächsischen Staatsoper Dresden

Christel-Goltz-Preis

Kammersängerin. Eine der international bedeutenden Sängerinnen des 2o. Jahrhunderts. 1936 von Karl Böhm an die Staatsoper Dresden verpflichtet. Hochdramatischen Frauengestalten der Opernliteratur verlieh sie Unvergänglichkeit. Legendärer Ruf als Salome 1947. In der Nachkriegszeit bis 1950 an der Semperoper engagiert. Weitere Partien in Dresden, vor allem Leonore, Octavian, Antigonae, Die Kluge. Triumphe in Berlin, Wien, New York, an der Mailänder Scala und bei den Salzburger Festspielen. Dresden und die wiedereröffnete Semperoper waren ihre zweite Heimat. 1996 Ehrenmitglied der Sächsischen Staatsoper Dresden und bis zu ihrem Tode 2008 der Semperoper eng verbunden.

2008 Christoph Pohl
2007 Anke Vondung
2006 Wookyung Kim
2005 Christa Mayer
2004 Markus Marquardt
2003 Georg Zeppenfeld
2002 Klaus Florian Vogt
2001 Sophie Koch
2000 Camilla Nylund
1999 Evelyn Herlitzius
1998 Werner Güra
1997 Roland Wagenführer
1996 Jukka Rasilainen
1995 Eva Kirchner
1994 Kerstin Witt
1993 Ute Selbig

Fritz-Busch-Preis

Die Stiftung vergibt den Fritz-Busch-Preis an Künstler der Instrumentalmusik. Der Dirigent Fritz Busch dirigierte erstmals 1920 in Dresden und übernahm ein Jahr später die Leitung der Dresdner Sinfoniekonzerte. 1922 wurde er zum Opern- und Generalmusikdirektor der Semperoper benannt

2005 Thomas Käppler
2004 Günter Klier
2003 Peter Lohse
2002 Wolfram Große
2001 Friedwart-Christian Dittmann
2000 Johannes Walter
1999 Thomas Meining
1998 Peter Mirring
1997 Astrid von Brück
1996 Eckart Haupt
1995 Peter Damm
1994 Joachim Ulbricht
1993 Peter Bruns

Mary-Wigman-Preis

Namhafte Vertreterin des deutschen Ausdruckstanzes. Schülerin von Rudolf Laban. 1920 gründete sie in Dresden die Wigman-Schule. 1923 entstand die erste Wigman-Tanzgruppe. Machte mit ihren begabtesten Schülern den Modernen Tanz weltweit bekannt. 1942 Schließung ihrer bedeutenden Dresdner Schule. 1945 Leitung der Wigman-Schule in Leipzig. 1949 Übersiedlung nach Berlin. Dort Leitung des Wigman-Studios bis zu ihrem Tode 1973.

2005 Ingrid Czornik
2004 Maik Hildebrandt
2003 Elena Gorbatsch
2002 José Odoardo Perez
2001 Hwa Hae Kang
2000 Tatjana Loginova
1999 Katherina Markowskaa
1998 Laura Contardi
1997 Maša Kolar
1996 Jean-François Boisnon
1995 Raymond Hilbert
1994 Carola Schwab
1993 Stephan Thoss

Aufführungen 2009/2010

4 Farben Rot
Vierteiliger Ballettabend, Aufführungen: 25.09.2009, 01.10.2009, 11.03.2010, 18.03.2010

La Traviata
Opernaufführung von Giuseppe Verdi: 02.10.2009, 04.10.2009, 06.10.2009, 10.10.2009, 13.10.2009, 15.10.2009, 24.05.2010, 26.05.2010, 29.05.2010

Tosca
Opernaufführung von Giacomo Puccini, Aufführungen: 03.10.2009, 09.10.2009, 21.01.2010, 23.01.2010, 28.01.2010, 16.03.2010, 20.03.2010, 24.03.2010, 26.03.2010

Preisträgerkonzert
Preisverleihung 4. Oktober 2009

Il trovatore
Opernaufführung von Giuseppe Verdi: 16.09.2009, 18.09.2009, 26.09.2009, 29.09.2009, 05.10.2009

Lohengrin
Romantische Oper von Richard Wagner: Aufführungen: 07.10.2009, 11.10.2009, 14.10.2009

1. Aufführungsabend
Kammermusik, Dirigent: Juraj Valcuha,
Inhalt: Sinfonie D-Dur KV 181 von Wolfgang Amadeus Mozart, Flötenkonzert d-Moll Wq 22 H 426 von Carl Philipp Emanuel Bach, Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200 von Franz Schubert
Aufführung: 08. Oktober 2009

Der Widerspenstigen Zähmung
Ballett in zwei Akten, Aufführungen: 12.10.2009, 21.10.2009, 22.10.2009, 25.10.2009

Echo Klassik 2009
Konzert am 18.10.2009

2. Kammerabend
Aufführung: 19.10.2009

Così fan tutte
Operndrama von Wolfgang Amadeus Mozart, Aufführungen: 20.10.2009, 28.10.2009, 01.11.2009, 05.11.2009

3. Sinfoniekonzert
Dirigent: Herbert Blomstedt, Aufführungen: 23.10.2009, 24.10.2009, 25.10.2009

Le nozze di Figaro
Opernaufführung von Wolfgang Amadeus Mozart, Termine: 26.10.2009, 30.10.2009, 07.11.2009, 12.11.2009, 17.01.2010, 19.01.2010, 25.01.2010

Die Entführung aus dem Serail
Opernaufführung von Wolfgang Amadeus Mozart, Termine: 27.10.2009, 29.10.2009, 31.10.2009, 06.11.2009, 07.01.2010, 09.01.2010, 11.01.2010

3. Kammerabend
Aufführung: 04.11.2009

4. Sinfoniekonzert
Dirigent: Charles Dutoit, Aufführungen: 08.11.2009, 09.11.2009, 10.11.2009

L’Upupa und der Triumph der Sohnesliebe
Opernaufführung von Hans Werner Henze, Termine: 08.11.2009, 14.11.2009, 16.11.2009

Rigoletto
Oper von Giuseppe Verdi, Aufführungen: 13.11.2009, 17.11.2009, 20.11.2009, 27.11.2009

Die Meistersinger von Nürnberg
Opernaufführung von Richard Wagner, Termine: 15.11.2009, 18.11.2009, 22.11.2009

Schwanensee
Ballettaufführung in 2 Akten, Termine: 21.11.2009, 23.11.2009, 28.11.2009, 29.11.2009, 08.12.2009, 10.12.2009, 14.12.2009

Liederabend Vesselina Kasarova und Charles Spencer
Lieder von Vincenzo Bellini, Giuseppe Verdi, Robert Schumann und Johannes Brahms
Termin: 26.11.2009

5. Sinfoniekonzert
Dirigent: Christoph Eschenbach, Aufführungen: 29.11.2009, 30.11.2009, 01.12.2009

Die Zauberflöte
Opernaufführung von Wolfgang Amadeus Mozart, Termine: 02.12.2009, 04.12.2009, 06.12.2009, 06.03.2010, 08.03.2010, 13.03.2010, 04.05.2010, 09.05.2010, 09.05.2010, 21.05.2010, 22.05.2010

Die lustige Witwe
Operette von Franz Lehár, Termine: 03.12.2009, 05.12.2009, 11.12.2009, 17.12.2009, 18.01.2010, 20.01.2010, 01.02.2010, 03.02.2010

Matinee – vor der Premiere
Termin 06.12.2009

Liederabend Waltraud Meier und Josef Breinl
Lieder von Robert Schumann und Richard Strauss, Termin: 09.12.2009

Hänsel und Gretel
Opernaufführung von Engelbert Humperdinck, Termine: 12.12.2009, 12.12.2009, 15.12.2009, 18.12.2009, 27.12.2009, 27.12.2009, 29.12.2009, 29.12.2009

Giulio Cesare in Egitto
Opernaufführung von Georg Friedrich Händel, Termine: 13.12.2009, 16.12.2009, 19.12.2009, 23.12.2009, 26.12.2009, 28.12.2009, 02.01.2010, 06.05.2010, 13.05.2010, 20.05.2010

6. Sinfoniekonzert
Dirigent: Vladimir Jurowski, Termine: 20.12.2009, 21.12.2009, 22.12.2009

Nussknacker
Ballett in zwei Akten, Termine: 20.12.2009, 25.12.2009, 25.12.2009, 30.12.2009, 30.12.2009, 01.01.2010, 03.01.2010, 03.01.2010

Die Fledermaus
Operette in drei Akten von Johann Strauß, Termine: 31.12.2009, 04.01.2010, 08.01.2010, 10.01.2010

7. Sinfoniekonzert
Dirigent: Zubin Mehta, Termine: 05.01.2010, 06.01.2010

Hochschulkonzert
Termin: 10.01.2010

Kapelle für Kids
Termin: 17.01 2010

Die schweigsame Frau
Opernaufführung von Richard Strauss, Termine: 22.01.2010, 27.01.2010, 31.01.2010, 23.03.2010, 25.03.2010, 27.03.2010

Il barbiere di Siviglia
Opernaufführung von Gioacchino Rossini, Termine: 11.09.2009, 24.01.2010, 26.01.2010, 05.02.2010, 07.02.2010

Theresienstädter Konzertabend – Musik als Todesverweigerung
Termine: 29.01.2010, 30.01.2010

8. Sinfoniekonzert
Dirigent: Fabio Luisi, Termine: 29.01.2010, 30.01.2010, 31.01.2010

4. Kammerabend
Termin: 02.02.2010

Alfred-Brendel-Projekt
Alfred Brendel trägt eigene Gedichte vor, Termin: 03.02.2010

Giselle
Ballettaufführung in zwei Akten, Termine: 04.02.2010, 06.02.2010, 08.02.2010, 09.02.2010, 11.02.2010

Penthesilea
Opernaufführung von Othmar Schoeck, Termine: 10.02.2010, 12.02.2010, 16.02.2010

Festveranstaltung
Verleihung des internationalen Friedenspreises, Termin: 13.02.2010

9. Sinfoniekonzert
Dirigent: Christian Thielemann, Termine: 13.02.2010, 14.02.2010

Fest-Matinee 25 Jahre Neue Semperoper I
Termin: 14.02.2010

Offene Türen anlässlich 25 Jahre Neue Semperoper
Termin: 15.02.2010

Jazz mit Thomas Quasthoff
Sonderveranstaltung am 15. Februar 2010

Jazz in der Oper
Termin: 15.02.2010

2. Aufführungsabend
Dirigent: Fabio Luisi, Termin: 17.02.2010

Peter Grimes
Opernaufführung von Benjamin Britten, Termine: 18.02.2010, 20.02.2010, 23.02.2010

Fest-Matinee 25 Jahre Neue Semperoper II
Termin: 21.02.2010

Das Rheingold
Opernaufführung von Richard Wagner, Termine: 21.02.2010, 10.03.2010

Cardillac
Opernaufführung von Paul Hindemith, Termine: 19.02.2010, 22.02.2010, 24.02.2010

Daniel Barenboim
Klavierabend, Termin: 25.02.2010

Dornröschen
Ballettaufführung nach Marius Petipa, Termine: 26.02.2010, 28.02.2010, 01.03.2010, 05.03.2010, 09.03.2010, 15.03.2010

Die Walküre
Opernaufführung von Richard Wagner, Termine: 27.02.2010, 12.03.2010

Fest-Matinee 25 Jahre Neue Semperoper III
Termin: 28.02.2010

Siegfried
Opernaufführung von Richard Wagner, Termine: 02.03.2010, 14.03.2010

5. Kammerabend
Termin: 03.03.2010

Götterdämmerung
Opernaufführung von Richard Wagner, Termine: 07.03.2010, 17.03.2010

Der Rosenkavalier
Opernaufführung von Richard Strauss, Termine: 19.03.2010, 21.03.2010, 30.03.2010, 04.07.2010

Liederabend Sir John Tomlinson und David Owen Norris
Termin: 22.03.2010

10. Sinfoniekonzert
Dirigent: Sir Colin Davis, Termine: 28.03.2010, 29.03.2010

6. Kammerabend
Termin: 31.03.2010

La Bohème
Opernaufführung von Giacomo Puccini, Termine: 01.04.2010, 04.04.2010, 09.04.2010, 11.04.2010

Parsifal
Bühnenweihfestspiel von Richard Wagner, Termine: 02.04.2010, 05.04.2010

La Bayadère
Ballettaufführung nach Marius Petipa, Termine: 17.09.2009, 19.09.2009, 03.04.2010, 10.04.2010, 13.04.2010, 15.04.2010, 19.04.2010, 26.04.2010, 27.04.2010, 29.04.2010

Matinee – vor der Premiere
Termin: 11.04.2010

Jazz in der Oper
Termin: 12. April 2010

7. Kammerabend
Termin: 14.04.2010

Liederabend Anne Schwanewilms und Malcolm Martineau
Liedern von Richard Strauss und Gustav Mahler, Termin: 16.04.2010

Notre Dame
Opernaufführung von Franz Schmidt, Termine: 18.04.2010, 21.04.2010, 24.04.2010, 28.04.2010, 30.04.2010, 02.05.2010

Fidelio
Opernaufführung von Ludwig van Beethoven, Termine: 20.04.2010, 23.04.2010, 25.04.2010

3. Aufführungsabend
Dirigent: Andris Nelsons, Termin: 22.04.2010

ZUKUNFT HEUTE: Narben
Sonderveranstaltung, Termin: 25. April 2010

11. Sinfoniekonzert
Dirigent: Fabio Luisi, Termine: 01.05.2010, 02.05.2010, 03.05.2010

Exsultate Exsultate
Eine Festagsgala, Termine: 05.05.2010, 07.05.2010, 12.05.2010, 14.05.2010, 16.05.2010

La Cenerentola
Opernaufführung von Gioacchino Rossini, Termine: 08.05.2010, 11.05.2010, 15.05.2010

Jazz in der Oper
Termin: 10.05.2010

Exsultate Exsultate
Eine Festtagsgala, Termine: 05.05.2010, 07.05.2010, 12.05.2010, 14.05.2010, 16.05.2010

Oper im Gespräch
Termin: 18.05.2010

Macbeth
Opernaufführung von Giuseppe Verdi, Termine: 25.05.2010, 28.05.2010, 31.05.2010, 02.06.2010

Hochschulkonzert
Termin: 30.05.2010

8. Kammerabend
Termin: 03.06.2010

Faust Margarethe
Opernaufführung von Charles Gounod, Termine: 05.06.2010, 11.06.2010, 16.06.2010, 19.06.2010, 24.06.2010

Don Giovanni
Opernaufführung von Wolfgang Amadeus Mozart, Termine: 06.06.2010, 13.06.2010, 17.06.2010

Lucrezia Borgia
Opernaufführung von Gaetano Donizetti, Termine: 12.06.2010, 18.06.2010, 21.06.2010

12. Sinfoniekonzert
Dirigent: David Robertson, Termine: 13.06.2010, 14.06.2010, 15.06.2010

Wir haben es geschafft, dass …
Abschieds-Matinee mit Intendant Gerd Uecker, Termin: 20.06.2010

3 Farben weiss
Ballettaufführung, Termine: 20.06.2010, 25.06.2010, 28.06.2010, 28.06.2010, 01.07.2010

Liederabend René Pape und Camillo Radicke
Termin: 22.06.2010

4. Aufführungsabend
Dirigent: Ekkehard Klemm, Termin: 23.06.2010

Falstaff
Opernkomödie, Termine: 27.06.2010, 30.06.2010, 03.07.2010

Boris Godunow
Operndrama von Modest P. Mussorgski, Termine: 26.06.2010, 29.06.2010, 02.07.2010

Die Geschichte der Semperoper

Die Entstehung der ersten Semper Oper

Im Jahre 1838 begann der Hamburger Architekt Gottfried Semper mit dem Bau des wohl eindrucksvollsten Gebäudes Dresdens, der Semperoper.
Die Vollendung des königlichen Hoftheaters wurde am 12. April 1841 gebührend gefeiert.
Durch Goethes Schauspiel "Torquato Tasso" und der "Jubel-Ouvertüre" des deutschen Komponisten Carl Maria von Weber, wurde die Einweihungsfeier nahezu kaiserlich bejubelt.
In den darauf folgenden 28 Jahren trugen viele Berühmtheiten zum Erfolg der Semperoper bei. Von 1843 bis 1849 war der legendäre Richard Wagner Kapellmeister des ersten Hoftheaters und Berühmtheiten wie Julius Rietz und auch Gottlieb Reissiger wirkten als Dirigenten bei. Sänger wie Joseph Tichatschek, Ludwig Schnorr von Carolsfeld, Anton Mitterwurzer und ihre weiblichen Kolleginnen Jenny Ney, Wilhelmine Schröder-Devrient und Aloyse Krebs-Michalesi begeisterten das Publikum mit ihren musikalischen Künsten. Die schauspielerischen Aufführungen wurden durch Maria Bayer-Bürck, Emil Devrient, Gustav Räder, Franziska Berg, Pauline Ulrich und Bogumil Dawison unterstrichen.
Als wohl spektakulärstes Ereignis der ersten Semperoper ist die Aufführung der 9. Sinfonie Beethovens zu nennen, deren Darbietung als Ungeheuerlichkeit empfunden wurde.
1869 passierte die Tragödie, die erste Semperoper brannte durch grobe Fahrlässigkeit nieder.
Allerdings wurde noch im selben Jahr ein Ersatzbau errichtet, welchen die Dresdner als „Bretterbude“ betitelten. Hier trat erstmalig der Dirigent Ernst Edler von Schuch auf und verlieb dem Notgebäude neuen Glanz.

Die Schöpfung der 2. Semperoper

Von 1871 bis 1878 dauerte die Erstellung des 2. Hoftheaters, welche im Nachhinein als zweite Dresdner Semperoper betitelt wurde. Das völlig neu entworfene Gebäude wurde neben das erste abgebrannte Theater errichtet und war weitaus größer und prachtvoller als die erste Dresdeneroper. Da Gottfried Semper 1849 wegen seiner Teilnahme am Maiaufstand, Dresden schnellstmöglichst verlassen musste, übergab er die Bauleitung des zweiten Hoftheaters an seinen Sohn Manfred Semper. Sein zweiter Sohn, Emanuel Semper, übernahm die Dekoration des Theaters. Am 2. Februar 1878 eröffnete das königliche Hoftheater seine Pforten mit dem Klang der Jubelouvertüre Webers und der Iphigenie auf Tauris von Goethe. Ernst von Schuch übernahm das Amt des Kapellmeisters und trat 1882 als Direktor der Dresdner Hofoper auf. Unter seiner Leitung wurden die Opern Feuersnot, Elektra, Salome und der Rosenkavalier uraufgeführt. Zudem fanden, dank Ernst von Schuch, regelmäßige Darbietungen der Opern Puccinis sowie Verdis statt. Am 8. Dezember 1876 wurde unter seiner Lenkung erstmals die Aida aufgeführt. Ernst von Schuch starb am 10. Mai 1914 und Fritz Reiner trat seine Nachfolge bis 1921an. Reiner dirigierte unter anderem die Erstaufführung von „Die Frau ohne Schatten“ und übernahm die Leitung der sächsischen Staatskapelle Dresden.
1922 bis 1933 war Fritz Busch Leiter des königlichen Hoftheaters. Durch ihn wurden weitere Stücke von Richard Strauss, Verdi und Puccini aufgeführt. Doch sein wohl größtes Interesse galt den zeitgenössischen Komponisten, wie Ferrucio Busoni und Paul Hindemith.
1934 bis 1943 gelang Karl Böhm unter schwierigsten Voraussetzungen eine durchaus nennenswerte Leitung der Hofoper. Die Uraufführungen „Die schweigsame Frau“ und „Daphne“, sowie die Erstaufführung von „Capriccio“ begeisterten die Anhänger von Richard Strauss.
Bis 1944 bot die Semperoper Aufführungen der hervorragendsten Qualität. Dazu zählen unter anderem Größen wie Mathieu Ahlersmeyer, Erna Berger, Josef Herrmann, Tino Pattiera, Max Lorenz, Erna Sack, Margarete Teschemacher, Christel Goltz, Paul Schöffler, Torsten Ralf, Richard Tauber und Maria Cebotari.
Am 31. 8. 1944 schloss die Semperoper abermals ihre Tore und wurde am 13. 2. 1945 durch einen Bombenangriff zerstört.

Der Wiederaufbau der 2. Semperoper

In den Jahren 1952 bis 1956 wurden die vom Krieg zerbombten äußeren Mauern neu errichtet. Während der 70er Jahre entschloss man sich schließlich für eine originalgetreue Rekonstruktion des Gebäudes. Nachdem man sich darüber einig war, den Zuschauerraum zu verkleinern, die Sitzplatzanzahl von 1600 auf 1300 zu verringern und den Bühnenplatz um 12 Meter zu erweitern, wurde letztendlich 1977 mit den Bauarbeiten begonnen.
Sechs Skulpturen der ersten Semperoper wurden an der Fassade des Neubaus integriert. Die am Eingang befindlichen Skulpturen stellen die Dichter Schiller und Goethe da. Sophokles und Shakespeare verzieren die linke Seite der Oper und Euripides sowie Molière bekamen ihren Platz an der rechten Seite des Gebäudes.
Acht Jahre dauerte der Wiederaufbau und während ihrer Eröffnungsfeier am 13. Februar 1985, erstrahlte die Semperoper in ihrer gewohnten herrlichen Pracht. Zur Einweihung wurde „Der Freischütz“ von Carl Maria von Webers aufgeführt. Bis zum Jahre 1989 wurden die Ur- und Erstaufführungen "Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke", "Der goldene Topf" sowie "Die Nase" aufgeführt.
Während des Sommers 1989 veranstaltete die Semperoper ein großes traditionelles Musenfest. Diese Feier fand in allen Räumen der Oper statt und dauerte 4 Tage lang. Es wurde viel getanzt, ausgiebig gespeist, gesungen und die Zuschauer waren fasziniert von den gebotenen Theateraufführungen und musikalischen Klängen.
Einige Monate später, am 7. Oktober 1989, wurde in der Semperoper die Premiere des „Fidelio“ aufgeführt. Dieses von Christine Mielitz verfasste Stück wurde durch seine grandiose, weltnahen Aufführung zu einem fantastischen Erlebnis.
Nach dem einzigartigen Mauerfall am 9. November 1989, entschied sich auch die Semperoper für einen Neubeginn. Nach langen, ausgiebigen Diskussionen und Auseinandersetzungen verließ am 3. Januar 1990 der Intendant Prof. Gerd Schönfelder die Oper. Am darauffolgenden Tag wurde Hanns Matz zum Leiter der Dresdner Staatsoper benannt. Mit der Hilfe von Rolf Wollrad plante Hanns Matz eine komplette Umfunktionierung des Theaters. Dieses Vorhaben stieß allerdings auf viele Unstimmigkeiten, welche sich auch auf die beabsichtigten Vorstellungen und der nächsten Premiere auswirkten.
Durch die am 1. Juli 1990 entstandene Währungsunion brachen schlechte Zeiten für die Semperoper auf. Gagen, Löhne sowie Gehälter wurden umgestellt, was eine ernorme Unmut mit sich brachte. Doch Dank des neuen Ministerpräsidenten Sachsens erhielt das Opernhaus Gelder durch das Substanzerhaltung-Programm und gewann, durch die zusätzlichen Eigeneinnahmen, einen Gewinn über 70 Millionen DM. Im darauf folgenden Jahr übernahm Christoph Albrecht das Amt von Hanns Matz und eröffnete es mit dem Stück „Fidelio".
Durch Rolf Wollrad und Christoph Albrecht wurden überwiegend Opern aus dem 20. Jahrhundert vorgetragen. Einzigartige Stücke von Berühmtheiten wie Hans Werner Henze, Aribert Reimann, Alban Berg, Luigi Dallapiccola wurden aufgeführt. Besonders das Stück
„ Die Soldaten“ erlangte mit seinen insgesamt 20 Aufführungen einen sehr hohen Stellenwert bei dem Publikum. Tobenden Applaus ernteten allerdings auch die Uraufführungen „Thomas Chatterton" und „Celan" von Matthias Pintscher und Peter Ruzicka.
Im April 2004 wurde erstmals das Stück „Der Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner aufgeführt.

Trubel um "Die Csárdásfürstin"

Die am 27. Dezember 1999 dargebotene Voraufführung „Die Csárdásfürstin", wurde vom Publikum wegen verschiedener Kriegsdarstellungen abgelehnt. Zur Premiere am 29. Dezember wurde lauthals protestiert. Um einen vorzeitigen Abbruch zu verhindern, entschloss man sich für die Änderungen dreier Szenen.
Am 31.12.1999 zeigte man auf dem Platz des Theaters eine Videoaufzeichnung des Stücks, befürchtete Protestaufmärsche blieben allerdings aus.
Am 10. Januar 2000 verlangte der Regisseur Peter Konwitschny, durch seinen Anwalt, eine ungekürzte und vollständige Aufführung seines Stückes. Da die Opernleitung dies strickt ablehnte, erwirkte der Regisseur eine vorläufige Verfügung gegen weitere Darstellungen. Weder das Landgericht Leipzig noch das Oberlandgericht erzielen eine Einigung der beiden Parteien. Erst ab Juli 2000 einigen sich die Gegner und das Stück wird gleichermaßen in der geänderten und auch originalen Fassung aufgeführt. Während der Vorführungen passieren keine weiteren Absonderlichkeiten und man trägt schließlich nur noch die Originalversion vor.

Die Flut 2002

Im August 2002 wurden Dresden und andere Ortschaften an der Elbe Opfer einer katastrophalen Überflutung. Auch die Semperoper wurde durch die Wassermassen stark beschädigt und die erschreckende Bilanz der Verwüstung belief sich über einen Schaden von 27 Millionen Euro.
Die Bühne und auch alle übrigen Säle und Räume wurden von der Flut verschont. Der Schaden an Instrumenten fiel zum Glück sehr gering aus, da der Staatsopernchor sowie die Sächsische Staatskapelle sich zum Unglückszeitpunkt in Salzburg bei den Festspielen aufhielten. Jedoch das komplette Kellergewölbe, sowie das Kellerrestaurant wurden im August 2002 stark verwüstet. Die dadurch entstandenen technischen Mängel wirkten sich auch auf den Bühnenbetrieb negativ aus. Die ersten Vorstellungen fanden am 9. November 2002 unter eingeschränkten technischen Sicherheitsmaßregeln statt. Bis zum März 2003 teilten sich die Bauarbeiter und Künstler das Bauwerk. Über Tag wurde an der Wiederherstellung der Semperoper gearbeitet und abends wurden Stücke aufgeführt und geprobt. Insgesamt 98 Firmen waren für die Bausanierung zuständig.

 

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Berlin Alexanderplatz

Berlin Alexanderplatz – Reisebericht eingeschickt von fisch01

Der Alexanderplatz liegt in Berlin Mitte. Er ist ein zentraler Platz und der Verkehrsknotenpunkt Nummer eins in Berlin.
Im Volksmund nennt man diesen Platz auch liebevoll Alex. Sein Wahrzeichen war die bronzene Berolina, sie war eine 7,5 m hohe Statue von Emil Huderieser, wegen des U-Bahn Baus musste sie aber entfernt werden und wurde später zu Waffenzwecken eingeschmolzen. Berlin sucht im Moment einen Spender, der die Berolina finanziert damit sie wieder aufgestellt werden kann.
Der Alexanderplatz ist angeblich eine Wiedergutmachung für die alten DDR Zeiten, was damit gemeint ist, weiß ich selbst nicht so genau. Den Alex gab es ja schließlich schon zu Zeiten, in denen noch nicht mal annähernd daran gedacht wurde, dass es so etwas jemals geben wird.


© Fotograf: Andri Peter – Pixelio.de

 

Auf dem Alexanderplatz fahren Straßenbahnen, sonst ist er eine reine Fußgängerzone. Der Verkehr wird außen herum durch den überall beliebten Kreisverkehr geleitet. Es ist kaum zu glauben, wie viele Autos hier tagtäglich über die Strassen fahren. Einfach Wahnsinn!. Es erinnert einen fast an den New Yorker Verkehr. Zum Alex fahren Schnellbahn, U-Bahn und Straßenbahn. In Berlin heißt es, alle Wege führen zum Alex.
Es gibt zwei Orte an denen sich Pärchen sehr gerne verabreden, der Brunnen der Völkerfreundschaften und die Weltzeituhr.
Der Brunnen der Völkerfreundschaft wurde 1970 aufgestellt, geschaffen wurde er von einer Künstlergruppe. Bei seiner Einweihung besaß er schon eine Unterwasserbeleuchtung, leider fehlte nach wenigen Jahren schon das Geld für die Wartung. 2002 wurde sie dann bei der Sanierung des Brunnens wieder installiert. Der Volksmund nennt ihn auch Nuttenbrosche, diesen Namen hat er wegen seiner farbenrohen Emaillierung. Der Brunnen der Völkerfreundschaft steht unter Denkmalschutz. Er wurde aus Kupfer, Glas, Keramik und Emaille gefertigt und ist mit 6,20 Metern Höhe und einem Wasserbecken mit einem Durchmesser von 23 Metern ein wahrer Riese. An seiner höchsten Stelle fließt das Wasser über 17 Schalen spiralförmig abwärts, die Schalen haben übrigens einen Durchmesser von 1 bis 4 Metern.
Die Weltzeituhr wurde 1969 eingeweiht. Mit ihren 16 Tonnen Gewicht und 10 Metern Höhe ist sie auch ein wahrer Koloss. Die Uhr wurde wie ein 24 eckiges Prisma konstruiert. Jede der 24 Seiten ist in einer der 24 Zeitzonen zugeordnet die es auf der Welt gibt. In der Uhr dreht sich ein Zylinder der die aktuelle Zeit für alle Zonen angibt und über der Uhr dreht sich eine vereinfachte Darstellung des Planetensystems und ihren Bahnen die sich einmal pro Minute um sich selbst drehen. Nach der Wende wurden Korrekturen vorgenommen, da einige Städte in falschen Zeitzonen lagen, bei dieser Gelegenheit wurden 20 neue Städte dazugefügt. Der Motor der Weltzeituhr stammt übrigens noch aus DDR Zeiten.

Das Publikum hier auf dem Alex ist bunt gemischt. Hier treffen Welten aufeinander. Das liegt natürlich auch daran, dass der Alex der Verkehrsknotenpunkt ist und man von hier aus mit sämtlichen öffentlichen Verkehrsmitteln in alle Richtungen fahren kann.
Die Menschen hier kommen aus den verschiedensten sozialen Schichten. Von Arbeitern bis Arbeitslosen, Ausländern und Deutschen, Punks und Gothic Anhängern ist hier alles vertreten. Natürlich führt das auch oft zu Reibereien auf dem Alex, wie so oft, kommen manche Menschen eben nicht mit anderen aus und wer Streit sucht, wird hier immer jemanden finden der auch darauf eingeht. Ein großes Problem hier am Alex sind auch die Obdachlosen, sie halten sich hier zu Haufen auf, liegt wohl auch daran, dass es immer einen netten Menschen gibt der mal ein paar Euro abfallen lässt. Sie sind zwar lästig, weil sie die Passanten auch ansprechen aber von ihnen geht ein recht geringes Gewaltrisiko aus.
Das ist auch ein Grund, warum man hier ständig Polizei auf und ab gehen sieht.

Am Freitagabend wird der Alex für zwei Tage zum Haupttreffpunkt für Jugendliche und Anhänger der Gothic Szene. Die hängen hier einfach nur ab oder gehen zum Haus des Reisens, dort haben sich einige Diskotheken eingenistet, die sind zwar vom Vermieter nicht besonders gern gesehen aber er duldet sie dort.
Unter der S-Bahn gibt es die Besenkammer, das ist eine sehr beliebte Schwulenkneipe.
Tagsüber tummeln sich auf dem Alex Angestellte der Landesbank, Touristen, Straßenmusiker, Händler mit mobilen Ständen die allerhand Schund verkaufen, Infostände von politischen und religiösen Gruppen und viele Imbissstände.

Alexanderplatz Weltzeituhr

© Fotograf: ehuth – Pixelio.de


 

Grundsätzlich ist auf dem Alexanderplatz immer etwas los. Es herrscht eine große Hektik, das liegt natürlich daran, dass er eine reine Durchgangszone ist. Der Alex ist kein Platz auf dem man sich gerne aufhält um in einem Cafe oder Restaurant gemütlich einen Kaffee zu trinken. Außerdem ist es hier auch recht zugig und kühl.
Im Winter wird der Alex zum Weihnachtsmarkt umgestaltet, dann gibt es hier Stände mit Glühwein und Weihnachtsleckereien und vielen bunten Ständen in denen man Weihnachtsschmuck kaufen kann. Es wird dann auch eine Eislaufbahn aufgestellt auf der sich überwiegend die Kinder und Jugendlichen tummeln. Die tägliche Hektik aber bleibt auch während dieser besinnlichen Tage bestehen.
Unter dem Jahr werden auf dem Alex auch Volksfeste und Märkte abgehalten. Hier ist es immer recht lustig. Die Volksfeste bieten natürlich jede Menge Fahrgeschäfte und Stände an und sind somit bei den Jugendlichen sehr beliebt. Die Märkte dagegen werden eher von den Erwachsenen besucht. Hier kann man von Korbwaren bis hin zu eingelegten Speisen alles kaufen was das Herz begehrt.
Gelegentlich gibt es hier auch Openair Veranstaltungen verschiedenster Arten.

Auf dem ganzen Alex sind Reklametafeln verteilt, die ca. 160 cm hohen Tafeln wechseln ständig ihre Werbung und man muss echt aufpassen, dass man nicht anläuft, die Versuchung die Tafeln zu lesen ist einfach zu groß und bei der Menge die auf dem Alex steht gibt es viel zu lesen.
Sehr beliebt sind hier die Bratwurstverkäufer die ihre Verkaufsläden einfach auf dem Bauch tragen. Sie sehen recht lustig aus, weil sie eben ihren kompletten Verkaufsstand mit sich rum tragen, klar sie sparen sich so die Standgebühr, müssen aber nach spätestens zwei Stunden Pause machen. Diese schweren Bauchläden trägt selbst ein trainierter Rücken nur für eine gewisse Zeit. Allerdings bekommt man bei ihnen nichts zu trinken, klar, dafür hätten sie keinen Platz. Die Bratwürste die sie verkaufen sind aber sensationell.

Sehr zu empfehlen ist natürlich auch der Fernsehturm. Die Aussicht ist atemberaubend. Er wird von den Berlinern auch liebevoll Telespargel genannt.
Im Erdgeschoss findet man eine große Eingangshalle mit zahlreichen Souvenirläden, über eine Treppe gelangt man in das Obergeschoss, hier findet man einen Ausstellungsraum, die Kassen und die Zugänge zu den Aufzügen.
Mit dem Aufzug ist man in 40 Sekunden auf über 200 Metern Höhe. Auf der Panoramaetage gibt es eine Bar und einen Souvenirstand. Bei gutem Wetter und klarem Himmel kann man über ganz Berlin blicken und hat eine Sicht von etwa 40 Kilometern.
Ein Stock höher ist das Telecafe, hier kann man sich nicht nur zu Kaffee und Kuchen niederlassen sondern auch sehr lecker essen. Das schöne daran ist, dass sich die Plattform in einer halben Stunde um die Achse des Turms dreht, so hat man während des Essens auch noch einen tollen Blick über Berlin.
Es ist natürlich sinnvoll noch vor Einbruch der Dämmerung auf den Fernsehturm zu fahren, dann sieht man Berlin bei Tages-, Abend- und Nachtstimmung. Der Turm ist bis 24 Uhr geöffnet.
Sehr schön ist es hier oben auch im Winter, Berlin sieht dann wie eine kleine Winterlandschaft aus.
Natürlich gibt es zum Fernsehturm auch eine kleine Anekdote.
Wenn die Sonne auf die Kugel strahlt, reflektieren die eisernen Prismen ein Kreuz auf den Mittelteil des Turms. Zu DDR Zeiten wurde das als die Rache des Papstes bezeichnet, es soll eine Antwort Gottes auf die atheistische Weltanschauung des sozialistischen Landes sein.
Angeblich soll der Architekt nach der Fertigstellung von der Stasi befragt worden sein, ob er das Kreuz absichtlich eingebaut habe.
Einer anderen Geschichte zu Folge soll ein Politbüromitglied in einer Sitzung gesagt haben, dass Kreuz sei ein Pluszeichen als Zustimmung für den Sozialismus.
Ob da ein Funken Wahrheit dabei ist? Wer weiß!
Das Standesamt Berlin Mitte bietet auch Trauungen nach Voranmeldung auf dem Turm an und anschließen wird mit bis zu 30 Gästen hier oben gefeiert. Ein unvergessliches Erlebnis.

Bahnhof am Alex

© Rafafelina – Pixelio.de

Rotes Rathaus

© Michael Leps – Pixelio.de

 

Für Sportler könnte der Alex im Sommer ganz interessant sein. Hier finden Streetball und Beachvolleyball Turniere statt. Wer ein Team zusammenbekommt kann natürlich gegen eine kleine Teilnahmegebühr selbst mitspielen. Für das Beachvolleyball Turnier wird extra ein abgezäunter Bereich mit Sand aufgeschüttet und der Zuschauerbereich wird auch dem entsprechend gestaltet. So kommt auch das richtige Strandfeeling auf. Diese beiden Veranstaltungen sind immer recht gut besucht und natürlich ein Highlight für jung und alt.
Die Hotels rund um den Alexanderplatz sind auch recht empfehlenswert. Sie bieten Zimmer von teuer bis billig an. Die Zimmer sind alle recht schön eingerichtet und gut ausgestattet. Das Personal leistet auch einen super Service. Natürlich muss man bei diesen Hotels einen gewissen Lärmpegel in Kauf nehmen. Sie liegen schließlich an der Hauptstrasse und so hat man auch nachts einfach immer den Straßenlärm.

Wer gerne shoppen geht, ist in den beiden Einkaufszentren sehr gut aufgehoben. Es gibt hier Läden von kleinen nicht so bekannten und neuen Designern und natürlich auch Markenbotiquen mit gehobenen Preisen. Der Standard sind aber Filialen der ganzen Namenhaften Läden die man in jeder Stadt findet, C&A…
Der Service der Verkäufer ist ausgesprochen gut, gerade in den kleineren Läden kommen sie sofort auf einen zu und beraten. Sie verlieren auch nicht so schnell die Geduld wenn man mal etwas unschlüssig ist. Aber wie überall geht es ihnen natürlich auch nur ums Verkaufen und so wollen sie einem schon auch mal ein Kleidungsstück einfach nur andrehen obwohl es einem überhaupt nicht steht.

Im Einkaufszentrum Alexa beispielsweise gibt es die Kindercity. Hier können Kinder spielen, einkaufen und beim Lauf durch die Wissenswege neue Sachen lernen. Nach Termin kann man hier sogar einen Kindergeburtstag feiern. Es gibt ein Kinderkino mit allen denkbaren Kinderfilmen, eine Experimentierwelt, eine kleine Stadt durch die die Kinder mit ihrem Auto fahren können, selbstverständlich mit allen dazugehörenden Straßenschildern, ein Atelier in dem kleine Künstler ihren Fantasien freien Lauf lassen können und für etwas größere gibt es sogar die Möglichkeit sich als Kameramann an einer richtigen Kamera zu versuchen und wer auf Kuscheltiere steht kann sich in der Kindercity sein eigenes Stofftier machen. Das Kind sucht sich einfach den Plüschstoff aus und dann wird unter Anleitung losgelegt. Die Kindercity ist für groß und klein sehr sehenswert und bringt viel Spaß.
Und wer seinen Besuch im Alexa unvergesslich machen möchte lässt sich dort einfach gleich ein Tatoo stechen. Der Tätorwiershop hier ist bekannt für seine ausgezeichnete Arbeit. Der Laden arbeitet äußerst sauber und steril und bietet eine Vielzahl an Motiven an.
Es lohnt sich auch immer wieder mal auf die Website des Alexa ´s zu schauen, denn hier finden ein paar Mal im Jahr Ausverkäufe statt und dann bekommt man teure Markenmode zu wirklichen Spottpreisen. Diese Ausverkäufe lohnen sich immer!

Der Saturn ist einer der größten Elektromärkte auf dem Alex von DVD ´s bis hin zu Waschmaschinen bekommt man hier alles. Trotz seiner Größe sind die Regale immer total voll gestopft und man findet nur schwer das was man sucht. Die Preise haben es auch in sich. Das einzige was wirklich zu empfehlen ist, das sind die Wühltische, hier bekommt man auch günstige Sachen.
Für Fans des Modellbaus ist das Loxx sehr sehenswert. Hier gibt es eine 750 Quadratmeter große Modellbahnanlage, auf ihr werden viele Berliner Stadtteile, Landschaften und Situationen gezeigt, alles natürlich mit den dazugehörenden Sound- und Lichteffekten. Das Loxx ist auch immer wieder im Fernsehen zu sehen. Es gab schon mehrere Berichte darüber, unter anderem eben den Umzug auf den Alexanderplatz. Es ist einfach Wahnsinn mit welcher Liebe und welchen kleinen Details diese ganze Landschaft erbaut wurde.
Auf dem Alexanderplatz stehen natürlich auch immer noch das Alexander- und das Berolinahaus, beide stehen unter Denkmalschutz.
Sie wurden von 1930-1932 erbaut und wurden im 2. Weltkrieg stark beschädigt, 1952 wurden sie wieder aufgebaut.
Im Alexanderhaus waren früher in den unteren Bereichen Läden, Gaststätten und ein Kaufhaus, in den oberen Etagen befanden sich Büros. Heute befindet sich unten ein Einkaufzentrum und der U-Bahn Zugang, oben hat die Bankgesellschaft Berlin ihren Sitz.
Das Berolinahaus verdankt seinen Namen der Berolina die ganz in der Nähe stand. Früher gab es hier ein ebenerdiges Ladengeschoß, darüber eine Glasgalerie und sechs Bürogeschosse. Zur Zeit ist das Berolinahaus unbenutzt.

© Jens H. – Pixelio.de

 

Das Galeria Kaufhof Gebäude findet steht hier auch, was aus ihm wird wenn der Laden nach seinem Konkurs schließen muss ist noch unklar.
Das Haus des Reisens wurde 1969-1971 errichtet. Bis zur Wende war hier die Hauptdirektion des Reisebüros der Deutschen Demokratischen Republik und Büros der Interflug. Ab 2000 hatte der Club Stern Radio hier seinen Sitz, er wurde aber 2007 geschlossen. Jetzt befinden sich in den Räumen der Club Centrum und der Club Weekend und natürlich wie der Name es schon vermuten lässt, ein Reisebüro. An der östlichen Fassade des Hauses befindet sich ein Kupferstich mit der Inschrift „Der Mensch überwindet Zeit und Raum“. Da das Gebäude nicht unter Denkmalschutz steht wird es aber wohl bald abgerissen und durch ein neues Hochhaus ersetzt werden.

Sehr interessant ist auch das Haus Alex 6. Hier haben heute Versicherungen ihre Büros aber auch das Bundesministerium für Umwelt und das Bundesfamilienministerium. Die Fassade des Alex 6 wurde 2000 neu gestaltet. Die einzelnen Platten der Fassade haben große Buchstaben die zusammen ein Zitat aus Döblins Roman „Berlin Alexanderplatz“ ergeben.
Es lautet wie folgt: „ Eine Hand voll Menschen um den Alex. Am Alexanderplatz reißen sie den Damm auf für die Untergrundbahn. Man geht auf Brettern. Die Elektrischen fahren über den Platz die Alexanderstrasse herauf durch die Münzstrasse zum Rosenthaler Tor. Rechts und Links sind Strassen. In den Strassen steht Haus bei Haus. Die sind vom Keller bis zum Boden mit Menschen voll. Unten sind Läden. Destillen, Restaurationen, Obst- und Gemüsehandel, Kolonialwaren und Feinkost, Fuhrgeschäfte, Dekorationsmalerei, Anfertigung von Damenkonfektion, Mehl und Mühlenfabrikation, Autogarage, Feuersozietat. Wiedersehen auf dem Alex, Hundekälte. Nächstes Jahr, 1929, wird noch kälter.“
Auf dem Dach des Hauses ist eine Videotafel, sie zeigt die neuesten Nachrichten in Laufschrift. Allerdings sind mittlerweile schon so viele Pixel ausgefallen, dass man kaum noch etwas lesen kann. Die meiste Zeit ist die Videowand deshalb ausgeschalten. Wieso man sie nicht einfach repariert ist mir schleierhaft. Nun gut, so wird der Verkehr wenigstens nicht von der Laufschrift abgelenkt und es kommt zu weniger Unfällen.

Für Filmfans ist das Kino Cubix bestimmt ein Highlight. Es ist das größte Kino in Berlin. Es gibt neun Kinosäle und Platz für 2411 Besucher.
Für den Alexanderplatz gibt es aber schon wieder neue Pläne. In Zukunft werden wohl noch einige neue Häuser gebaut werden.
Sehr schön anzusehen sind die Außenfassaden einiger Häuser, sie sind mit bunten Platten bestückt und ergeben Bilder die an DDR Zeiten erinnern sollen. Natürlich sind die Gebäude auch bei Nacht bunt beleuchtet.
Es lohnt sich also durchaus auch mal bei Nacht über den Alex zu laufen. Dann ist hier auch nicht mehr ganz so viel los. Er wird etwas ruhiger aber ganz still steht er nie!

Wer Fische mag geht ins Sealife, es ist nach amerikanischem Vorbild gebaut. Es ist ein Spaziergang unter bunten Fischen und zum Schluss fährt ein Aufzug in ein freistehendes Aquarium in der Mitte eines Hotelfoyeurs . Bei der Führung ist ein Mitarbeiter von Sealife dabei, der alles Wissenswerte zu den Fischen erzählt und für die Kinder gibt es am Ende des Aquariums eine Wissenszone. Dort sind Löcher in der Wand und beim Reinfassen fühlt man wie sich zum Beispiel die Haut eines Hais anfühlt. Und es gibt kleine Becken in denen Haifischembrios heranwachsen. Es werden die verschiedenen Wachstumsstationen bis zur Geburt gezeigt. Keine Ahnung wie die das hinbekommen, dass die ungeborenen Fische da heranwachsen. Es ist wirklich faszinierend.
Beim roten Rathaus gibt es einen sehr schönen Park, hier werden die warmen Sommermonate in vollen Zügen genossen. Meistens liegen hier die Sonnenanbeter in der Wiese und dort wo eine größere Stelle frei ist, spielen die Jungendlichen Fußball. Mobile Eishändler laufen durch den Park, das Eis das sie verkaufen ist sehr zu empfehlen. Hier im Park ist die Luft auch noch recht gut, was man zum Alex weniger sagen kann. Klar durch den Autoverkehr sammelt sich auf dem Alex natürlich auch die ganze schlechte Luft. Im Park ist das aber anders. Hier riecht die Natur noch nach Pflanzen.
Im Park Inn Hotel findet gibt es ein Casino. Es ist immer ganz gut besucht. Dort gibt es auch keine Kleideretikette, ordentlich gekleidet, kommt man auch ohne Smoking oder Abendkleid rein. Es herrscht richtige Las Vegas Stimmung im Casino und es ist rund um die Uhr geöffnet.
Das Verlagshaus Grüner und Jahr hat hier auch seinen Sitz. Jeder der schon mal eine Zeitung abonniert hat, müsste es kennen. Es ist schließlich eines der größten. Es gibt kaum eine Zeitung oder ein Magazin das nicht von ihnen stammt.

Bahnhof am Alex

© Michael Vogt – Pixelio.de

Rotes Rathaus

© Karl-Heinz Liebisch – Pixelio.de

 

Der Alex ist auch sehr beliebt für Demos, so wurde damals eine Demonstration gegen die Studiengebühren abgehalten. Klar, der Alex ist dafür natürlich optimal.
Cafes und Restaurant gibt es hier am Alex natürlich auch einige gute, von gehobener Küche bis hin zur einfachen und für Fast Food Freunde ist der Burger King direkt am Bahnhof zu empfehlen.
Am Bahnhof und in den Hotels gibt es übrigens auch Hotspots, man kann also jederzeit mit seinem Notebook ins Internet gehen. Hier ist natürlich immer Vorsicht geboten, da sich dort auch einige Hacker aufhalten die nur auf einen ungesicherten Computer warten. Im Notfall einfach am Hauptbahnhof in das Internetcafe gehen, dort sind die Computer auch ausreichend gesichert. Hier kann so lange gesurft werden wie man möchte, muss nur eine gewisse Menge an Getränke abnehmen, damit das Cafe auf seine Kosten kommt.
So mitten auf dem Platz stehend und einen Blick in den Himmel werfend hat es fast schon ein bisschen Amerika Feeling. Diese Miniwolkenkratzer der Skyline erinnern sehr an Manhattan. Es ist schon beeindruckend wie hoch die Gebäude hier auf dem Alex sind.

Den Alexanderplatz kann man einfach schlecht beschreiben. Er ist so eindrucksvoll, man muss ihn einfach live gesehen haben. Alleine die Menschenmengen! Klar, die sieht man in jeder Großstadt aber auf dem Alex ist es einfach anders. Vielleicht liegt das auch an der Mentalität der Berliner! Verglichen mit dem Münchner Hauptbahnhof oder Marienplatz ist das einfach etwas ganz anderes. Zudem scheit der Alex im Allgemeinen auch sehr beliebt zu sein. Es gibt wohl einige Leute die spezielle dafür nach Berlin reisen um auf dem Alex shoppen zu gehen. Es ist nicht schwer einen kompletten Tag auf dem Alex zu verbringen und es gibt immer etwas zu Sehen und Staunen.
Es liegt wohl auch daran, dass der Alex sich über die Zeit hinweg ständig geändert hat. Verglichen mit dem Alex von früher, kann man nur sagen, er war zwar schon immer ein zentraler Platz und es gab auch dort schon immer Läden in denen man einkaufen gegangen ist aber trotzdem ist er nie gleich geblieben. Alleine nach dem zweiten Weltkrieg hat er sich einfach ständig geändert, alte Gebäude wurden abgerissen und neue kamen dazu. Er war also schon immer voll gestellt und von Gebäuden umringt. Schade ist eigentlich nur, dass es hier kaum Grünfläche gibt. Das würde ihn durchaus attraktiver machen. Da sich aber noch einiges ändern wird, kann man ja nur hoffen, dass vielleicht doch mal einer auf die Idee kommt.

Die geschichtliche Entstehung des Alexanderplatzes

Die Entstehung begann im 13. Jahrhundert. Nahes des Alex wurde das Spital Heiliger Geist errichtet. Das Spital war auch Namensgeber für das Georgentor in der Berliner Stadtmauer, es war vorher unter dem Namen Oderberger Tor bekannt. Von hier aus gingen die wichtigsten Handelsstrassen Richtung Norden und Nordosten bis hin zur Ostsee und der Hansestadt.
Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadtmauer verstärkt und 1658 bis 1683 entstand hier ein Festungsring. Das war die Entstehung der Residenzstadt. Das südöstliche Stralauer Tor wurde geschlossen und so gewann das Georgentor mehr Bedeutung.
Das Gebiet um das Georgentor wurde durch eine schnell heranwachsende Ansiedelung geprägt, was daran lag, dass das Land hier günstig zu erwerben war. Da der Viehhandel und die Viehzucht in der Stadt verboten waren, ist auf dem Platz vor dem Georgentor ein richtiger Markt herangewachsen. Dieser Platz bekam deshalb auch den Namen Ochsenmarkt.
Trotz eines Bauverbots im Jahr 1691 wuchs die Georgenvorstadt mehr und mehr heran.
Das Georgentor wurde 1701 zum Königstor umbenannt weil König Friedrich I. nach seiner Krönung durch dieses Tor nach Berlin einzog. Die Georgenvorstadt wurde nun auch Königsvorstadt genannt.
1734 wurde die Berliner Zollmauer um die entstandenen Vorstädte gebaut, so verlor das Königstor seine Bedeutung und wurde 1746 abgerissen.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts war die Grundstruktur der Königsvorstadt geschaffen. Vom Tor aus liefen die Straßen in verschiedene Richtungen. Das Gebiet lebte vom Handel mit Wolle und Seide und es gab militärische Einrichtungen.
Die Nordhälfte des Alexanderplatzes wurde weiterhin als Markt genutzt, wogegen die Südhälfte mit Bäumen vom Verkehr abgetrennt wurde und als Paradeplatz diente.
Auf dem Markt fand ab dem 18. Jahrhundert jedes Jahr die bedeutendste Wollmesse Deutschlands statt. Der Grundstein für ein Handelsimperium war geschaffen.
1805 wurde der Königsplatz zum Alexanderplatz umgetauft.
Grund hierfür war der Empfang des russischen Zaren Alexander I. auf dem Paradeplatz.
Da der Platz damals schon Verkehrsknotenpunkt war, fuhren hier 1847 viertelstündlich Pferdekutschen von hier zum Potsdamer Platz.
1848 wurde auf dem Alexanderplatz ein Teil der Märzrevolution ausgetragen. Es kam zu Kämpfen auf dem Marktplatz und die Revolutionäre blockierten den Weg in die Stadt.
Im 19. Jahrhundert standen dann auch schon die ersten fünfstöckigen Gebäude und die Fabriken und militärischen Einrichtungen mussten Wohnungen und Läden weichen.
1870 wurde die Berliner Stadtbahn auf dem zugeschütteten Festungsgraben gebaut. 1882 eröffnete dann schließlich der Stadtbahnhof Alexanderplatz.
1886-1890 wurde auf dem Alexanderplatz das Polizeirevier gebaut und 1890 wurde das Amtsgericht eröffnet.
1886 wurde westlich der Stadtbahn eine Zentralmarkthalle eröffnet und 1896 wurde dann der Wochenmarkt auf dem Alexanderplatz verboten.
Die frei gewordene Fläche bot nun Platz für den Verkehr und es wurde hier recht unruhig, wogegen der südliche Teil, der Paradeplatz, zunehmend ruhiger wurde. Schließlich begrünte man 1889 den Platz und machte ihn zum Park.
Das 20. Jahrhundert war die Blütezeit des Alexanderplatzes.
1901 wurde hier das erste deutsche Kabarett, das Überbrettl gegründet. Es folgten Hotels und 1901 öffnete das Volkswarenhaus Tietz seine Türen. 1910 folgte das Wertheim Kaufhaus.
1908 wurde neben dem Überbrettl das Lehrervereinshaus eröffnet, es hatte eine Konditorei, ein Restaurant und im hinteren Teil einen Hoteltrakt. Das Lehrervereinshaus finanzierte sich zum großen Teil aus den Mieteinnahmen.
Außerdem stand hier noch die pädagogische Bibliothek, sie überstand zwei Weltkriege weitestgehend unbeschadet.
Das Aufleben des Platzes wurde durch seinen Verkehrsknotenpunkt begünstigt. Es gab ab 1913 drei unterirdische U-Bahnlinien, die Fern- und S-Bahn, Busse, ab 1877 Pferde- und ab 1898 auch elektrische Straßenbahnen.
In den Zwanzigern war er DER Platz, da hatte er seinen industriellen Höhepunkt. Viele Gebäude trugen große Leuchtreklametafeln, die die Nacht zum Tag machten.
1941 bis 1943 erreichte der Krieg dann auch den Alexanderplatz. Große Teile der Königs- und der Georgenvorstadt wurden zerbombt.
Nach dem Krieg wurde 1951 der Platz nicht mehr aufgebaut. Aus ihm wurde eine 90 Meter breite Straße, die vom Osten über den Alexanderplatz bis zur Straße Unter den Linden ging. Der Westen wurde mit den heute typischen Plattenbauten besiedelt.
1965 wurde südwestlich des Alexanderplatzes der Fernsehturm gebaut und im März 1966 wurden auf dem Alexanderplatz die Straßenbahnschienen wieder entfernt und verlegt. Man wollte eine reine Fußgängerzone und diese war mit 80.000 Quadratmetern jetzt viermal so groß wie vor dem Zweiten Weltkrieg.
Nach der Wende wollte man wieder ein Straßenbahnnetz und so fuhr 1998 wieder die erste Straßenbahn über den Alexanderplatz.
2004 ging der Bauboom dann erst richtig los. Das Centrum Warenhaus wurde zu Galeria Kaufhof und das Berolinahaus wurde saniert und beherbergt seit 2006 eine Filiale des Modegeschäfts C&A.
Der Platz wurde mit gelbem Granit gepflastert, er sollte dem roten Platz in Russland ähneln und die aus den zwanziger Jahren stammenden unterirdischen Toilettenhäuschen wurden modernisiert.
An der Stelle auf der das Polizeirevier stand wurde das Einkaufzentrum Alexa gebaut. Es gehört zu den größten Einkaufszentren Berlins, zeitgleich wurde das sechsgeschossige Handelshaus Die Mitte eröffnet. Unter dem Alexanderplatz wurde eine Tiefgarage mit drei Ebenen und Platz für 650 Autos gebaut.
Der Alexanderplatz ist also ein Platz der einen ständigen Wandel durchlebt hat und es wird sich auch in Zukunft noch so einiges ändern. Hier steht die Zeit nicht still! Die Baupläne für ein neues Bild des Alexanderplatzes stehen schon. Es ist nur noch eine Frage der Zeit wann sie umgesetzt werden.

 

 

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Fernsehturm Berlin

der Berliner Fernsehturm

Das höchste Bauwerk Deutschlands und viert höchste nicht abgespannte Bauwerk Europas steht in Berlin und feiert 2009 seinen vierzigsten Geburtstag. Als Wahrzeichen und Souvenir ziert seine Silhouette Postkarten, T-Shirts und zahllose weitere Mitbringsel.
Gemeint ist der Berliner Fernsehturm, aufgrund seiner schlanken Form liebevoll Telespargel genannt.
368 Meter erhebt er sich in die Höhe, in 203 Metern befindet sich eine Aussichtsplattform und in 207 Metern das Telecafé.
Vor allem das Telecafé stellte zur Zeit der Eröffnung 1969 eine technische Meisterleistung dar, drehte es sich in 60 Minuten einmal um die eigene Achse.


Philipp Berief - Fotolia.com

© Fotograf: Philipp Berief – Fotolia.com

 

Für viele Bürger der DDR und Ostberlins war der Besuch des Fernsehturms das ultimative Highlight, stellte es doch die einzig legale Möglichkeit dar, ungestraft einen sehnsüchtigen Blick in den Westen zu werfen.
Auch wenn es im Osten Berlins Straßenlaternen gab, so leuchtete der Westen aufgrund seiner vielen Werbetafeln im Gegensatz zum Osten strahlend hell, der Osten dagegen schien regelrecht in Dunkelheit zu versinken.

Der Berliner Fernsehturm hat geöffnet
März – Oktober von 9 – 24:00 Uhr
November – Februar von 10 – 24:00 Uhr
Der Eintritt kostet für Kinder zwischen 3 -16 Jahren 5,50 Euro
Erwachsene zahlen 10,– Euro.
Gruppen ab 20 Personen mit einer bestätigten Reservierung können den Turm für 8 Euro pro Person besuchen. ( Stand 2009 )

Anfahrt

Um den Berliner Fernsehturm zu besuchen, nutzt man am besten S- oder U-Bahn, da Parkmöglichkeiten begrenzt sind.
Die S-Bahn Linien S5, S7, S75, S9
sowie die U-Bahn Linien U2, U5, U8, halten am Bahnhof Alexanderplatz. Tritt man vor die Tür des Bahnhofes ist der Fernsehturm weithin sichtbar.
Mag man auf sein Fahrzeug nicht verzichten, kann man den Fernsehturm bereits von weitem als deutliche Silhouette erkennen. Er liegt eingerahmt von der Karl-Liebknecht Straße, der Dircksenstraße, der Gruner Straße und der Spandauer Straße.
Parkmöglichkeiten findet man gegen Entgelt
im Parkhaus Hotel „park inn", im Parkhaus „Rathauspassagen“ Grunerstraße, im Parkplatz Otto-Braun-Straße und im Parkhaus „Alexa“ Alexanderstraße.

Zahlen / Fakten / Daten

Die Gesamthöhe beträgt 368 Meter.
Die Aussichtsplattform liegt in 203 Metern, das Telecafé in 207 Metern.
Die Kugel hat einen Durchmesser von 32 Metern.
Bei starken Winden bewegt sich die Antennenspitze bis zu maximal 60 cm. Das Café schwingt nur noch maximal bis zu 15 cm.
Für diese hohe Stabilität sorgt ein 1,5 Tonnen schwerer Metallstab, der an drei Seilen aufgehängt wurde. Der Tilgerpendel fängt Vibrationen mittels vier hydraulischen Teleskopstoßdämpfern auf.
Ein Fahrstuhl befördert 15 Personen.
120 Besucher fasst die Panoramaplattform.
60 Besucher können in der Panorama Bar Erfrischungsgetränke zu sich nehmen.
200 Besucher können im Restaurant schlemmen und Berlin von oben betrachten.
Der Turm zählt jährlich etwa eine Millionen Besucher.

Rollstuhlfahrer können den Turm leider nicht besuchen.

Berlin Berliner Fernsehturm Rotes Rathaus Bilder Foto

© Fotograf: Siegfried Baier / PIXELIO


 

Geschichte

Am Ort seiner ersten Planung, wäre er mit Sicherheit nie zu solch einem Politikum und Besuchermagneten geworden. Die DDR benötigte in den frühen 60iger Jahren dringend zur Ausstrahlung des DDR-Fernsehens einen Sendemast. Aufgrund ihrer Höhenlage boten sich die Müggelberge an. Dort gab es bereits einen Turm, den Müggelturm, der zum Fernsehturm ausgebaut werden sollte. Der hölzerne Turm wurde abgerissen, der Betonstumpf gegossen.
Dann stellten die Bauherren fest, dass der Turm mitten in der Einflugschneise des Flughafen Schönefelds lag. Es war unmöglich an dieser Stelle dieses ehrgeizige Projekt durchzuführen. Die Bauarbeiten wurden eingestellt.
Eine zweite Planung sah den Volkspark Friedrichshain vor. Alte aus dem zweiten Weltkrieg bestehende Bunkeranlagen, die gesprengt und zugeschüttet wurden, verschafften dem Volkspark Hügel, die Trümmerberge, im Volksmund „Mont Klamott“ genannt.
Diese Planungen wurden ebenfalls Ad Acta gelegt

Parallel zur Planung eines Funkturms liefen Planungen, nach denen ein neues Symbol einer sozialistischen Ära geschaffen werden sollte. Das Berliner Schloß als Wahrzeichen Berlins war gesprengt, vernichtet. Etwas Neues musste her.

Der damalige erste Sekretär des Zentralkomitees der SED Walter Ulbricht brachte beide Teams zusammen und man beschloss aus der Notwendigkeit eine Tugend zu machen.
Genau an der Stelle des alten Berliner Stadtschloßes sollte das neue Symbol entstehen.
600 Meter sollte der Turm hoch hinauf ragen und mit einer Kugel versehen sein, die an den legendären Satelliten „Sputnik“ erinnert.
Mit dieser Höhe hätte er jedoch den Moskauer Ostankino-Fernsehturm überragt. Das konnte man dem russischen Bruder auf keinem Fall antun. Walter Ulbricht legte die Höhe des Turms daher auf 365 Meter fest, für jeden Kalendertag einen Meter. Nach Umbau und Erneuerung des Antennenmastes 1997 wuchs er um 3 weitere Meter.
Der morastige Untergrund ließ aber auch diese Pläne platzen. So entschied sich Walter Ulbricht letztendlich für die Lage am S-Bahnhof Alexanderplatz. Ein Gerücht besagt, dass Walter Ulbricht vor dem Modell des Alexanderplatzes gestanden haben soll und gesagt haben soll: „Hier seht, hier kommt er hin!“
1965 war Baubeginn, die Kosten stiegen in astronomische Höhen. Bis heute gibt es keine Veröffentlichungen über die tatsächlich angefallenen Baukosten. 200 Millionen DDR Mark waren vorgesehen, Gerüchte sprechen von 6-fach höheren Ausgaben. Der DDR Führung war nichts zu teuer, zahlreiche Dinge mussten aus dem nichtsozialistischen Ausland beschafft und mit kostbaren Devisen bezahlt werden.

© Fotograf: Lars Wilfert aus Dresden

 

Einige Tage vor der Eröffnungsfeier durften verdiente Veteranen des Sozialismus an der Generalprobe teilnehmen. Das war für so manchen eine ehrenvolle Auszeichnung, da sie sich von der kargen Rente niemals das Eintrittsgeld, geschweige das Menü hätten leisten können.
Am 3.10.1969 wurde der Fernsehturm von der Regierungsspitze der DDR feierlich eröffnet.
DDR-Bürger standen geduldig Schlange, um einmal nach oben zu fahren und einen Blick in den Westen werfen zu können.
Im Telecafé blieb einem genau eine Umdrehung Zeit, danach wurde die Rechnung gebracht und man höflich aber bestimmt hinaus komplimentiert.
Neben Telespargel hatte der Fernsehturm zu DDR Zeiten noch weitere Spitznamen. Einer Führung, die alles Religiöse aus dem Denken der Menschen tilgen wollte, konnte nichts Schlimmeres widerfahren. Ihr sozialistisches Bauwerk wird bei Sonnenschein zum christlichen Symbol. Die Sonne spiegelt sich in der wabenförmige Konstruktion der Kuppel und Betrachter können ein riesiges Kreuz erkennen.
Diese Eigenschaft sorgte für allerlei Gesprächsstoff, Gerüchte und Gelächter unter der Bevölkerung. Angeblich soll die Staatssicherheit die Bauleitung beschuldigt haben, im Solde des Vatikans zu stehen und diesen Effekt bewusst herbei geführt zu haben. Spötter nannten den Turm nach dem damaligen Bischof Dibelius, „Dibelius’ Rache“.
Ein weiteres Gerücht besagt, dass Angehörige der Stasi mittels Spiegel versucht haben sollen das Kreuz „wegzublenden“. Sogar ein Abriss soll still und heimlich diskutiert worden sein.
Namen wie „Ulbricht-Kathedrale“ oder „Sankt Walter“ liefen wie Lauffeuer durch Berlin.
Am Ende soll ein Regierungsmitglied die Diskussion mit folgenden Worten beendet haben:
„Das ist kein Kreuz, sondern ein Plus für den Sozialismus!“
Der ehemalige US-Präsident Ronald Reagan baute die Querelen um den Fernsehturm in seiner historischen Ansprache vor dem Brandenburger Tor 1987 mit ein, indem er sagte: „ Egal was die DDR-Führung auch versuchte um die Lichtspiegelung zu beenden, nichts führte zum Erfolg und dann soll sie sich doch einfach damit abfinden“.

Mit dem Bau des Berliner Fernsehturms wurde ein eindrucksvolles Ensemble geschaffen, in dem sich das Rote Rathaus und der Neptun Brunnen wundervoll einfügen.
Das Rote Rathaus wurde von 1861 bis 1869 unter Leitung von Hermann Friedrich Waesemann erbaut. Während des zweiten Weltkrieges wurde das Rathaus schwer zerstört und in den Jahren 1951 – 1956 neu aufgebaut. Bis zur Zeit der Wiedervereinigung war es Sitz des Ostberliner Magistrats und Ostberliner Bürgermeisters. Seit 1990 amtieren der Berliner Senat sowie der Regierende Bürgermeister von Berlin im Rathaus.

Der Neptun Brunnen ist ein weiteres Berliner Kunstwerk. Als einer der ältesten und schönsten Brunnen, geht seine Entstehung auf einen Vorschlag von Karl Friedrich Schinkel zurück. Er zierte viele Jahre den Schloßplatz vor dem Berliner Stadtschloß und war ein Geschenk des Berliner Magistrats an Kaiser Wilhelm II. Auch er wurde im zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, nach Abriss des Schloßes jedoch eingelagert. Mit Eröffnung des Fernsehturms 1969 wurde der wunderschöne, restaurierte Neptun Brunnen etwa 150 Meter entfernt neu aufgestellt.
Eine Anekdote besagt, dass die vier Frauengestalten auf dem Brunnen, die einzigen Berliner Frauen sind, „die ihren Rand halten können“.

1973 während der X.Weltfestspiele der Jugend, wurde der Turm wichtiger Treffpunkt tausender Menschen. Dicht an dicht saßen die Teilnehmer am Fuße und lauschten andächtig rockiger Musik mit politischer Botschaft. Das Karree zwischen Rotem Rathaus, Neptun Brunnen und Fernsehturm wurde zu einem einzigen Musikpodium.

16 Jahre später versammelten sich erneut unzählige Menschen am Fuße des Turms. Im November 1989 fanden jeden Montag Demonstrationen und Protestmärsche gegen die damalige DDR-Regierung statt. Vom Alexanderplatz aus zogen die Menschen oft schweigend nur mit Spruchbänder und Banner durch die Straßen bis vor das Rote Rathaus.

Zum Jahreswechsel 1995/1996 erfolgten umfassende Renovierungsarbeiten im Innenbereich. Unter anderem erhielt der Fernsehturm 2 neue Aufzüge, die die Besucher 6 Meter pro Sekunde befördern.
Die Panoramaplattform erreicht der Besucher jetzt in 34 Sekunden.

merc - Fotolia.com

© Fotograf: Olaf Zornow

fuxart - Fotolia.com

© Fotograf: Olaf Zornow

 

Aktionen vergangener Jahre

Als weithin sichtbares Wahrzeichen Berlins repräsentiert der Fernsehturm seine Stadt.

Ob als Marketing Maßnahme, Protestaktion oder Herausforderung. Mit zahlreichen Aktionen machte und macht in Zukunft der Fernsehturm immer wieder auf sich aufmerksam.

Im März 1993 versuchte Matthias Traber, ein Mitglied der legendären Hochseilartistenfamilie Traber, in einer spektakulären Show 620 Meter in 50 Meter Höhe zurück zu legen. Das Drahtseil spannte sich vom Fernsehturm bis zum Berliner Dom.
Der Versuch schlug leider fehl.
Im April 1998 wagte Eberhard Ginger gemeinsam mit drei Freunden von 210 Meter Höhe einen Fallschirmsprung. 3 Jahre benötigten die Vier für die Vorbereitungen. Alles ging gut, jedoch berichtete der Sportler anschließend von zittrigen Knien.
Im Juli 1998 fand der erste und bis dahin letzte Treppenlauf statt. Thomas Munkelt lief die 987 Stufen in 5 Stunden, 56 Minuten und 8 Sekunden. 5 Sekunden unterbot er damit den dreifachen Sieger des New Yorker Treppenlaufs hinauf zum Empire State Building.
Zur Fußballweltmeisterschaft ließ sich das Marketing Team etwas ganz besonderes einfallen. Die Kugel des Fernsehturms wurde zum Fußball. Eine magentafarbene Spezialfolie wurde in mühsamer Kleinarbeit ringsum auf die Kugel geklebt.
Vor allem nachts erschien es aufgrund einer faszinierenden Beleuchtung dem Betrachter, als würde mitten über das Zentrum Berlins ein überdimensionaler Fußball schweben.
Nach Ende der Fußball WM kam es zum Eklat, da sich Teile der Folie nicht entfernen ließen und noch längere Zeit weithin sichtbar waren.
Aus den 2006 gemachten Fehlern hatte das Unternehmen gelernt und für die Aktion 2009 Netzvinyl benutzt. Netzvinyl wird hauptsächlich als Bautenschutz und für Fassadenbilder verwendet. 6000 m² des Berliner Fernsehturmes wurden im Mai 2009 in die größte Litfaß-Säule der Welt verwandelt. Unter dem Motto „Rosenregen“ wurden zahlreiche Liebesbotschaften, sowie ein Heiratsantrag auf dem Schaft des Fernsehturms veröffentlicht.
Die deutsche Telekom AG machte bereits Monate im voraus Reklame für diese Aktion und bat um Zusendungen von Liebestexten per SMS.
Die längste Liebesbotschaft der Welt beantragte die Aufnahme in das Guinness Book der Rekorde.
Zum Tag des Kindes im Mai 2009 durften Kinder im Rahmen eines Wettbewerbes das neue Design der Speisekarte für das Telecafé entwerfen.

Ein Turm, der hoch über eine Stadt erstrahlt, regt natürlich auch immer mal wieder zu Protestaktionen an.
Im Januar 2000 und im Juli 1997 versuchten Greenpeace Aktivisten mit spektakulären Aktionen auf sich aufmerksam zu machen. In teilweise lebensgefährlichen Handlungen kletterten sie am schlanken Schaft des Fernsehturms hinauf und versuchten Plakate mit ihren Protestbotschaften aufzuhängen.
Im Februar 2007 besetzten jede Menge Techno-Freaks für 2 Stunden das Telecafé und sorgten für zahlreiche verschreckte Besucher sowie Artikel in der Tageszeitung.

Kunst und Ausstellungen

Am Fuße des Fernsehturms befindet sich ein ständiges Ausstellungszentrum, in dem Maler, Grafiker und Fotografen ihre Werke ausstellen.
Das Ausstellungszentrum war viele Jahre hindurch Austragungsstätte der Bambina-Ostprodukte Messe. Nachdem die Besucherzahlen jedoch kontinuierlich abnahmen, verlegten sich die Betreiber ganz aufs Online Geschäft.
Im Jahr 2009 stellt der Maler Joachim Beyer seine Landschaftbilder-Malerei von 2002 – 2009 aus.
Das Foyer des Fernsehturmes wird ebenfalls für zahlreiche Ausstellungen genutzt. Schüler eines Berliner Gymnasiums präsentieren im Jahr 2009 ihre Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik und Collage. Unter dem Motto „Zukunftsvisionen“ stellen die Arbeiten den Fernsehturm anlässlich seines 40-jährigen Bestehens 2009 sowie in denkbaren Konstellationen im 22. Jahrhundert vor.
Eine Open Air Ausstellung am Fuße des Fernsehturms zeigt Bilder aus den Tagen 1989/1990 und steht unter dem Motto „Friedliche Revolution“. Die Bilder erzählen Geschichten von Schicksalen, die sich in dieser Umbruchphase ereignet haben. Bilder von Trauer, Freude, Jubel und Einsamkeit dokumentieren lückenlos Zeitgeschichte.

2006 und 2007 wurde der Fernsehturm zur Kulisse für Action geladene Filme.
„Inferno über Berlin“ wurde 2007 von den Oscar Preisträgern Max Wiedemann und Quirin Berg, den Produzenten des „Leben der Anderen“ produziert. Zahlreiche Special Effects konnten zur Absicherung der Darsteller nicht am Originalschauplatz gedreht werden. Es wurde eine detailgetreue Nachbildung der Fernsehturmkugel erbaut und dort die gefährlichsten Szenen gedreht.
„Tornado – Der Zorn des Himmels“ wurde bereits 2006 von Pro7 ausgestrahlt.
In der Telenovela „Verliebt in Berlin“, konnte man den Fernsehturm in jeder Folge erstrahlen sehen.

Telecafé

Das Telecafé bietet jährlich Events für bis zu maximal 200 Personen.

Silvester erleben in der Kugel auf einer Höhe von 207 Metern ist die jährliche Hauptattraktion. Lange vor Jahresende sind die Karten bereits vergriffen.

Der Weihnachtsbrunch ist vielleicht nicht ganz so spektakulär, dennoch gern besucht. Am 13.12 findet der Weihnachtsbrunch 2009 statt. Karten für 42,– Euro pro Person sind noch erhältlich.

Nach entsprechender Voranmeldung und Reservierung können im Telecafé Firmenjubiläen, private Familienfeiern bis zu Hochzeitsfeiern vorgenommen werden.

Gruppen ab 20 Personen können Reservierungen vornehmen und erhalten Menüvorschläge zum Sonderpreis.
Die Menüvorschläge des Chefkochs reichen von 26,50 Euro für ein Drei Gang Menü bis 33,50 Euro für ein opulentes Vier Gang Menü.
Wer ein Büfett in ungezwungener Atmosphäre wünscht, kann aus einer reichen Auswahl schöpfen. Die Preise liegen zwischen 42,– und 60,– Euro pro Person.

Panorama Bar

Die Bar in der Panoramaplattform bietet Platz für 60 Personen. Besucher können hier einen kleinen Snack genießen oder eine Erfrischung zu sich nehmen. Die Bar wird gern von Firmen für Präsentationen genutzt.

Das Telecafé und die Panorama Bar für private oder geschäftliche Events anmieten kann man in der Zeit zwischen September bis Mai.

Trauen Sie sich

Das höchste Hochzeitszimmer Europas befindet sich neben dem Telecafé. Immer mehr Menschen möchten dem wichtigsten Tag ihres Lebens ein außergewöhnliches Ambiente verleihen. Von Montag bis Freitag führt das Standesamt Berlin-Mitte täglich Trauungen um 10:00 Uhr und um 11:00 Uhr mit Ausblick über Gesamt Berlin durch. Die Kosten für die Bereitstellung des Trauzimmers belaufen sich auf 250 Euro. 30 engste Angehörige können die Zeremonie miterleben.

 

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Sehenswürdigkeiten Paris

Einige Informationen & Sehenswürdigkeiten Paris:

Paris ist eine der schönsten Städte der Welt, jedes Jahr zieht sie Millionen Besucher zu ihren Sehenswürdigkeiten. Jeder der die Stadt besucht, wird in ihren Bann gezogen. Ganz egal, ob Sie bereits einmal in Paris waren, bei einem zweiten oder dritten Besuch werden Sie immer wieder etwas Neues entdecken. Wenn Sie Paris kennenlernen möchten, sollten Sie sich Zeit nehmen, um die schönsten Winkel und Ecken der Stadt zu sehen.


Paris Triumpfbogen Bilder

Paris Triumpfbogen
‚© Fotograf: S. Schlünkes / PIXELIO’

 

Es gibt mehrere Möglichkeiten sich in Paris fortzubewegen, ob mit dem Auto, einer Stadtrundfahrt mit einem Doppeldeckerbus oder der Metro. Am flexibelsten sind Sie aber, wenn Sie sich eines der Stadtfahrräder ausleihen, diese befinden sich im gesamten Zentrum von Paris. Ebenso empfehlenswert ist ein Spaziergang durch Paris, diesen können Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln verbinden, ansonsten wird es ein sehr langer Spaziergang. Die Metro und die Busse sind preiswert und transportieren Sie durch alle 20 Arrondissements und den Banlieus von Paris. Wenn Sie am Wochenende in Paris unterwegs sind, können Sie sich ein günstiges Wochenendticket kaufen.

In Paris gibt es viele Plätze, die nur zu Fuß, mit dem Fahrrad und mit der Metro erreichbar sind. Die Plätze sind riesig und liegen sehr zentral zu den Metrostationen, dort befinden sich auch viele kleine Cafés und Bistros, die sehr gut und nicht einmal teuer sind. Ein kleiner Spaziergang lohnt sich auf jedem Fall, denn nur so finden Sie die wirklich schönen Plätze der Stadt.

Die meisten Leute verbinden Paris in erster Linie mit dem Eiffelturm, zu Recht, er ist mit ca. 320 das höchste Gebäude in Paris. Besonders beeindruckend ist er bei Nacht, nämlich dann wenn alle Lichter am Turm eingeschaltet sind. Jeder der die Gelegenheit hat, sollte wenigstens einmal auf den Eiffelturm steigen, zu Fuß oder mit dem Fahrstuhl. Sie werden belohnt mit einer atemberaubenden Aussicht über ganz Paris, ob bei Tag oder bei Nacht.

Der Eiffelturm liegt direkt am Ufer der Seine und befindet sich in bester Gesellschaft zu anderen imposanten und bedeutenden Bauwerken. So liegt direkt am anderen Ufer vom Eiffelturm das Palais de Chaillot, die Pariser nennen es auch Trocadero. Es beherbergt mehrere Museen. Nicht weit entfernt, am Ufer des Eiffelturms, befindet sich das Assemblé National (Nationalversammlung) und das Musée d’Orsay. An der anderen Uferseite ist der Place de la Concorde, mit dem originalen ägyptischen Obelisk. Auch das Hôtel de Ville (Rathaus), der Louvre und die Kathedrale Notre Dame sind am Ufer der Seine gelegen.

Besuchen Sie die Kathedrale Notre Dame, sie liegt auf der Ile de la Cité. Mit ihrer imposanten gotischen Fassade und ihren zwei Türmen ist sie eines der schönsten Bauwerke von Paris. Zahlreiche Skulpturen und Glasfenster zieren die Kathedrale Notre Dame. Ein ebenso bedeutendes Bauwerk von Paris ist der Louvre, es ist nicht nur das größte Museum von Paris, sondern auch eines der größten der Welt. Der ehemalige Königssitz präsentiert auf einer Fläche von 17 km einige der wertvollsten und berühmtesten Gemälde und andere Kunstwerke, die es gibt. Das wohl bekannteste Gemälde ist dass der Mona Lisa von Leonardo da Vinci. Nicht zu vergessen ist die riesige Glaspyramide im Hof des Louvre.

Paris Blick vom Montparnasse Turm Bilder

Blick vom Montparnasse
‚© Fotograf: Cornerstone / PIXELIO’


 

Das beeindruckende Seineufer lässt sich am besten zu Fuß erkunden, gehen Sie entlang der Kanalufer und entdecken Sie die eindrucksvollen und jahrhunderte alten Brücken von Paris. Insgesamt hat Paris 34 Brücken, an den alten Steinbrücken befinden sich 381 Grimassenköpfe, die die Minister und Freunde des französischen Königs Henri IV. zeigen sollen. Die älteste Brücke von Paris ist Pont Neuf, diese wurde 1606 zuzeiten Henri IV. erbaut. Von dort aus ist es möglich eine wunderschöne Rundfahrt auf der Seine zu machen, empfehlenswert ist eine solche Rundfahrt am Abend, wenn es bereits düster ist. So können Sie einige der schönsten Monumente von Paris in Abendbeleuchtung erleben.

Aber nicht nur die Ufer der Seine bieten einmalig schöne Bauwerke, ein weiteres ist die Basilika Sacré-Coeur auf dem Montmartre. Es liegt im nördlichen Zentrum von Paris. Die Basilika ist nur über Treppen zu Fuß zu erreichen. Einmal erklommen erwartet Sie eine wundervolle Aussicht, bei schönem Wetter können Sie über halb Paris schauen. Für die Pariser ist Sacré-Coeur ein sehr romantischer Platz, allabendlich treffen sich dort hunderte Paare und genießen den einzigartigen nächtlichen Ausblick und die Million von Lichter der Hauptstadt. Neben der Basilika Sacré-Coeur bindet sich ein berühmter Künstlermarkt namens Place de Tertre, auf dem Hügel des Montmartre. Dutzende Künstler malen Touristenportraits und die schönsten Plätze von Paris.

Paris Moulin Rouge Bilder

Moulin Rouge
‚© Fotograf: Viola Boxberger / PIXELIO’

Paris Sacre Coeur Bilder

Sacre Coeur
‚© Fotograf: memephoto / PIXELIO’

 

Zum Schluss bleibt nur noch das Wahrzeichen von Paris zu nennen, der Triumpfbogen. Das eindrucksvolle Bauwerk befindet sich auf der berühmtesten aller Pariser Straßen, der Champs Èlysées. In einem der zahlreichen Cafés können Sie diesen Ort auf sich wirken lassen, auch hier ist es sehr empfehlenswert den Abend ausklingen zu lassen.

Die hier genannten Sehenswürdigkeiten sind selbstverständlich nicht die einzigen, es gibt viele, viele mehr. Es sind jedoch eindeutig die schönsten Bauten und Plätze von Paris. Am besten ist es, wenn Sie sich selbst ein Bild von dieser bezaubernden Stadt machen, ein Besuch lohnt sich immer.

 

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Weitere interessante Berichte zu verschiedensten Ortschaften, Städten und deren Sehenswürdigkeiten, finden Sie in folgender Tabelle:


Kleinwalsertal
Sehenswürdigkeiten
Meilingen
Sehenswürdigkeiten
Ulm
Sehenswürdigkeiten
Oberstdorf
Sehenswürdigkeiten
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Meersburg
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Informationen & Sehenswürdigkeiten San Francisco

Einige Informationen & Sehenswürdigkeiten San Francisco: San Francisco – multikulturelle Metropole mit viel Herz

Nachdem ich schon lange ein Amerika-Fan bin und es mir vor allem die großen Metropolen angetan haben, machte ich mich im letzten Sommer auf den Weg, um San Fransisco zu besuchen. Die Stadt liegt an der Westküste der USA, im Bundesstaat Kalifornien.

Nach Stunden Flug kam ich bei fantastischem Wetter am San Francisco International Airport (SFO) an. Er liegt ca. 13 Km vom Stadtzentrum entfernt. Eigentlich hat San Fransisco ja nur ca. 830.000 Einwohner, aber schon bei der Fahrt zum Hotel wurde klar, warum die gesamte Region knapp 7,3 Millionen Einwohner zählt. Die Außmaße des Stadtgebietes war einfach gigantisch.


San Francisco Golden Gate Bridge Bilder

Golden Gate Bridge
‚© Fotograf: Nockewell / PIXELIO’

 

Bereits während der Fahrt mit dem Taxi konnte ich das Wahrzeichen von San Francisco, die Golden Gate Bridge, bewundern. Diese schon 1937 eröffnete Hängebrücke erstreckt sich auf 2,8 Kilometer über die Bucht der Stadt. Die beiden Stützpfeiler der Golden Gate Bridge haben die beeindruckende Höhe von 227 m und sind fast 1300 m voneinander entfernt. Sie ist ein wahres Meisterwerk der Architektur und wird wegen der großen Erdbebengefahr technisch ständig überholt und verbessert.

Nach dem Check-In im Hotel machte ich mich gleich auf den Weg, die Stadt zu erobern. Als erstes stand natürlich eine Fahrt mit den berühmten Cable-Cars. dazu musste ich in die Altstadt von San Francisco, denn hier fahren noch drei Linien, hauptsächlich als Touristenattraktion. Ein ganz besonders schöner Fleck ist das aus alten Lagerhallen im Hafengebiet bestehende Viertel Fisherman’s Wharf. Hier gibt es viele schöne Cafés, Kneipen und Restaurants. Ein Teil von Fisherman’s Wharf ist auch die Pier 39, ein ganzjährig geöffneter Erlebnispark mit unzähligen Souvenir- und Fahrgeschäften sowie weiteren Restaurants.
Eigentlich eher zufällig entdeckte ich bei meiner Stadttour die so genannten Painted Ladies. Diese viktorianischen Holzhäuser befinden sich am Alamo Square. Früher gab es hier Spielhallen und Bordelle, heute sind die Häuser in Privatbesitz. Viele wurden beim großen Erdbeben 1906 zerstört, die meisten konnten aber gerettet werden und erstrahlen heute in den unterschiedlichsten Farben. Besonders schön war der Blick über die Painted Ladies hinweg auf die Stadtsilhouette von San Francisco. Ein Besuch in San Francisco ist kein richtiger, wenn man nicht in Chinatown war. Also machte ich mich dorthin auf den Weg und war gespannt, was mich erwartete. Die Chinatown von San Francisco bildet zusammen mit den in den Sunset und Richmond Districts ansässigen Chinesen eines der größten Chinesenviertel außerhalb Chinas. Der Spaziergang durch dieses Viertel mit seinem geschäftigen Treiben war ein echtes Highlight

San Francisco Pier 39 California Bilder

San Francisco Pier 39
‚© Fotograf: GSRom / PIXELIO’


 

Ein besonderer Tipp für jeden Touristen ist eine Fahrt zu den Twin Peaks. Die beiden 276 bzw. 277 m hohen Erhebungen bieten nämlich neben wunderschöner Natur auch einen absolut grandiosen Ausblick über die ganze Stadt. Natur hat San Francisco übrigens in Hülle und Fülle zu bieten. Um mich ein bisschen zu erholen, besuchte ich den Golden Gate Park. Mit seinen insgesamt 4,1 Quadratkilometern ist er nicht nur einer der größten Stadtparks der Welt, sondern auch größer als der Central-Park in New York. Neben Pflanzen und Bäumen findet sich hier auch das de Young Museum und das Conservatory of Flowers, ein Gewächshaus, das im viktorianischen Stil erbaut wurde. Außerdem gibt es einen japanischen Teegarten und die California Academy of Science, eines der ältesten Museen der Stadt.
Nachdem ich Pflanzenliebhaber bin, stand natürlich auch ein Besuch im Botanischen Garten von San Francisco auf meinem Programm. Die Anlage ist in verschiedene Bereiche unterteilt und es gibt Pflanzen aus allen Klimaregionen der Welt zu sehen. Mit seiner Artenvielfalt und seiner Atmosphäre ist der Botanische Garten für jeden ein Ort zum relaxen. Der Eintritt war erstaunlicherweise frei.

San Francisco Alamo Sqaure Bilder

Alamo Sqaure
‚© Fotograf: Stefan Novak / PIXELIO’

San Francisco Alcatraz Kalifornien Bilder

Alcatraz
‚© Fotograf: Uschi Bohse / PIXELIO’

 

Natürlich wollte ich auch kulinarisch etwas erleben. Dafür ist San Francisco geradezu prädestiniert. Nachdem sich in der Stadt Menschen aus den verschiedensten Kulturkreisen angesiedelt haben, findet man natürlich auch Restaurants aus den jeweiligen Regionen. Also ließ ich mir neben der japanischen und chinesischen Küche auch koreanische und vietnamesische Gerichte schmecken. Es gibt aber auch die Möglichkeit, in San Francisco dänische, italienische, deutsche, russische oder mexikanische Restaurants zu besuchen. Ein ganz besonderer Tipp ist das "Burma Superstar" in der Clement Street. Die hier angebotenen Gerichte sind wirklich sterneverdächtig und das Personal ist überaus freundlich. So macht Essen wirklich Spaß! Ein anderer Tipp ist das Chow. Das Restaurant liegt in der Church Street und hat sich auf die amerikanische Küche spezialisiert. Hier gibt es Rucola-Salat mit Pistazien und Birnen, Spaghetti mit würziger Thai-Soße oder Ingwerkuchen mit Kürbis-Eis. Im Chow ist nicht nur das Essen überzeugend, sondern auch das Flair.
Nachdem der pazifische Ozean direkt vor der Haustür liegt, sollte man trotz der kulinarischen Vielfalt aber nicht versäumen, sich am Fisherman’s Wharf in einer der Krabbenküchen mit diesem fangfrischen Meerestier oder leckerem Fisch verwöhnen zu lassen.

Leider war ein Besuch zu kurz, um wirklich alle Ecken und Winkel von San Francisco zu erkunden. Aber wer einmal in dieser weltoffenen Metropole war, der will auf jeden Fall wiederkommen. Ich habe den Flug jedenfalls schon gebucht und freue mich schon wieder sehr auf San Francisco.

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Kleinwalsertal
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Meilingen
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Einige Informationen & Sehenswürdigkeiten Potsdam:

Potsdam
Das über tausendjährige Potsdam ist als ehemalige bedeutende Residenzstadt eine Stadt zahlreicher bedeutender Sehenswürdigkeiten und daher eine Attraktion für Touristen aus der ganzen Welt. Bekannteste und zugleich bedeutendste Sehenswürdigkeit Potsdams sind die Schlösser und Gärten von Sanssouci, welche 1991 in die Liste des UNESCO- Weltkulturerbe aufgenommen wurden. Auf einer Erhebung vor dem über eine kostbare Innenausstattung verfügendem Schloss kann die Grabstätte des preußischen Königs, Friedrich II, besichtigt werden. Sehenswert in Sanssouci sind außerdem die Orangerie, der herrliche Glitterpavillon, das Neue Palais, der Schlosspark, das Chinesische Teehaus, die Römischen Bäder, die Friedenskirche sowie die beeindruckende Große Bildergalerie, eine königliche Gemäldesammlung. In vielen historischen Gebäuden Potsdams lassen sich interessante Sammlungen, Ausstellungen und Museen besichtigen. So ist der 1685 erbaute Marstall heute Sitz des Filmmuseums und im ehem. Kutschstall, einem frühklassizistischem Bau, wurde das Museum „Haus der Brandenburgisch- Preußischen Geschichte“ untergebracht. An der Stelle der nach 1968 abgetragenen Garnisonskirche steht heute ein faszinierendes Glockenspiel.


Potsdam Brandenburger Tor Sehenswuüdigkeiten Bilder

Potsdam
‚© Fotograf: Karl-Heinz Liebisch / PIXELIO’

 

Weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten Potsdams sind das Steuben- Denkmal, das ehem. Rathaus am Alten Markt mit einer schönen Galerie, das barocke Knobelsdorff- Haus, die imposante Nikolaikirche, das ehem. Militärwaisenhaus sowie die repräsentativen Potsdamer Stadttore. Inmitten der Stadt befindet sich eine weitere historische Attraktion Potsdams, das Holländische Viertel. Die eindrucksvollen Backstein- Reihenhäuser entstanden um 1740 im niederländischen Stil. Im Gegenzug dazu findet man in der Potsdamer Nauener Vorstadt die Kolonie Alexandrowka. Zu der einzigartigen Blockhaussiedlung gehört auch die Alexander- Newski- Kirche mit ihrer kostbaren, aus St. Petersburg stammenden Ausstattung. Wer eine Ruhepause benötigt, um all die reizvollen Eindrücke der Stadt Potsdam zu verarbeiten, macht eine Tour ins grüne und wasserreiche Potsdamer Umland. Eine Rast am Heiligen See oder dem Tiefen See lädt zu einem Sprung ins kühle Nass ein. Entlang der Havel befinden sich idyllische, begehbare Uferwege. Unterhaltung in den Abendstunden der belebten Potsdamer Innenstadt bieten zahlreiche Restaurants, Kneipen und Cafes sowie Theater, Oper oder Kino.

 

Potsdam Hans Otto Theater Bilder

Hans Otto Theater
‚© Fotograf: Ingolf Sucker / PIXELIO’

Potsdam Havel Ausfluege Schifffahrt Foto

Havel Ausflug
‚© Fotograf: Karl-Heinz Liebisch / PIXELIO’

 

Ausflugsziele in und um Potsdam:

Einen weiteren bedeutenden und wundervoll angelegten Park findet man in Potsdam mit dem Neuen Garten. Die idyllische Parkanlage liegt direkt am Heiligen See und galt mit ihrem sehenswerten Marmorpalais einst als Lieblingsaufenthaltsort des preußischen Königs. Eines der ohnehin schon unzähligen attraktiven und historischen Bauwerke ist außerdem das bekannte Schloss Cecilienhof, welches heute ein Hotel beherbergt und als Tagungsstätte der „Potsdamer Konferenz“ 1945 in die Geschichte einging. Wer einmal die wunderschöne Stadt Potsdam besucht, der sollte sich einen Ausflug in die Filmwelt der Babelsberger Studios nicht entgehen lassen. Eine abenteuerliche Erlebnistour führt durch das äußerst interessante Filmgelände. Bei zahlreichen Vorführungen taucht der Besucher in die spannende Welt des Films ein. Neben dieser Attraktion befindet sich aber in dem Potsdamer Stadtteil Babelsberg auch die drittgrößte Parkanlage der Stadt. Hier, im Schloss Babelsberg, kann das Museum für Ur- und Frühgeschichte besichtigt werden.

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Weitere interessante Berichte zu verschiedensten Ortschaften, Städten und deren Sehenswürdigkeiten, finden Sie in folgender Tabelle:


Kleinwalsertal
Sehenswürdigkeiten
Meilingen
Sehenswürdigkeiten
Ulm
Sehenswürdigkeiten
Oberstdorf
Sehenswürdigkeiten
Lindau
Sehenswürdigkeiten
Meersburg
Sehenswürdigkeiten
Friedrichshafen
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Sehenswürdigkeiten
     

 

 

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Informationen & Sehenswürdigkeiten Los Angeles

Einige Informationen & Sehenswürdigkeiten Los Angeles:
Los Angeles: Erdbeben, Filmstars und jede Menge Romantik!


An Los Angeles scheiden sich die Geister. Diese Stadt am Pazifik mit ihren insgesamt fast 13 Millionen Bewohnern ist extrem. Künstlich, wild, eitel, aufregend, inspirierend, überdreht, romantisch, aggressiv, kitschig, zynisch… Deshalb zeigen Besucher dieser Stadt stereotyp auch meist zwei typische Reaktionen: ängstliche Ablehnung – oder begeistertes Zuhausefühlen.

Wer als Besucher das erste Mal im Auto in L.A. unterwegs ist und sich fragt, ob er an einer Serie Déjà-vus leidet, liegt richtig: Die gesamte Stadt, von Malibu Beach bis Anaheim, von Palos Verdes bis West Covina ist eine Filmkulisse.

Los Angeles Bahnhof Western Union Station  Foto

Western Union Station
‚© Fotograf: dumman / PIXELIO’

Beginnen wir mit dem einzigen, was Los Angeles nicht besitzt: dem Stadtzentrum.

Der Bereich Downtown beherbergt Büro-Hochhäuser, Hotelkomplexe mit Pools und Shopping-Malls, aber ein Zentrum ist das nicht.

Statt dessen besteht L.A. aus einer Ansammlung von 15 Distrikten und über 100 Orten, die jeder für sich ein eigenes Zentrum bilden. Jede Menge zu sehen also!

Von ihrer gastfreundlichsten Seite lernt man die Millionenstadt in Santa Monica kennen. Der Stadtteil südlich von Malibu und nördlich von Venice beherbergt 84.000 Einwohner. Hier befinden sich fast alle L.A.-typischen Dinge auf engstem Raum: feinsandiger Badestrand, unzählige kleine Bistros und Cafés mit erstklassigem Essen und hoher Promidichte, eine schöne Fußgängerzone in der 3rd Street mit Straßenkünstlern und günstigen Geschäften, dazu eine abwechslungsreiche Berglandschaft – und natürlich der historische Santa Monica Pier mit seinem Vergnügungspark, den man ebenfalls aus vielen Filmen kennt. (Insider wissen, dass man bei den Imbissen hier einen besseren Grillfisch bekommt als in manchem Edel-Restaurant!)

Gute Hotels sind das Best Western Gateway (bezahlbar, zentral, gepflegt, Gratis-Tiefgarage), das Carmel in der 2nd Street/Ecke Brodway (ehemaliges Luxushotel, inzwischen verlebt und günstig, bietet viel Atmosphäre und Meerblick!) oder direkt am Strand in einem der neu errichteten Hotels auf der Promenade (modern und teuer).

Weiter nördlich befinden sich der Topanga State Park und die Santa Monica Mountains mit weitläufigen Wander- und Reitwegen. Hier liegt auch mitten im Grünen das Getty Center, ein Museums-Komplex, der nicht nur mit Exponaten, sondern auch mit sensationeller Architektur beeindruckt.

Los Angeles USA hollywood signs letter America Bild

Hollywood
‚© Fotograf: Alexandra Bucurescu / PIXELIO’


Noch weiter nördlich ragt der Kuppelbau des Griffith Observatory aus dem Wald hervor. Hier genießt man einen herrlichen Panoramablick über die Stadt und kann sich von 3D-Sternenhimmel-Simulationen und Filmvorführungen begeistern lassen.

Surfer sollten unbedingt einen Abstecher nach Malibu unternehmen. Der kilometerlange Strand ist nämlich aus gutem Grund „Baywatch“-Schauplatz. Und beim Strandbummel zum Sonnenuntergang keinem Filmstar oder Musiker zu begegnen, ist unmöglich: Malibu ist Wohnort vieler Berühmtheiten der Unterhaltungsindustrie.

Ebenfalls „typisch L.A.“ und besonders am Wochenende faszinierend: Venice Beach. Auf 1,5 Meilen Strandpromenade tummeln sich Flohmärkte, Freiluft-Gyms, Tattoo-Studios, Maler, Musiker, Pantomimen, Wahrsager und jede Menge Imbissbuden. Faszinierend: Bei Einbruch der Dunkelheit verschwindet der Zauber innerhalb weniger Minuten. Das selbe sollten auch Besucher tun, denn nachts führt hier die Straßenkriminalität Regie.

Folgt man dem Santa Monica Boulevard nach Nordosten, gelangt man nach Beverly Hills. Der gigantische Prachtbau links des Boulevards ist übrigens ein Mormonentempel und kann nach Voranmeldung besichtigt werden.

Rechts des Boulevards Richtung Wilshire liegt die Edel-Shoppingmeile Rodeo Drive. Hier finden sich alle namhaften Designer, einige Luxus-Restaurants und die teuersten Einkaufszentren der Welt.

Modefreunde, die lieber originelle Einzelstücke und flippige Jungdesigner mögen (und zu zivilen Preisen shoppen wollen), biegen nach dem Beverly Boulevard rechts auf die Melrose Avenue ab. Ein Paradies für Ästheten und Modefreunde! Ganz in der Nähe befindet sich auch das Pacific Design Center, ein Museum für Architektur und Design.

 

Los Angeles Beverly Wilshire Hotel LA Beverly Hills Foto

Beverly Wilshire Hotel
‚© Fotograf: Norbert Spittka / PIXELIO’

Los Angeles Downtown City

Downtown
‚© Fotograf: dumman / PIXELIO’

Für einen Besuch der berühmten Tar Pits im Park La Brea biegt man von der Melrose Avenue rechts auf die La Brea Avenue ab und folgt dieser ca. 3 Autominuten. Bleibt man statt dessen im Norden und folgt dem Santa Monica Boulevard weiter, landet man direkt in Hollywood.

Ein Besuch der Hollywood-Bowl in den Bergen von Los Angeles ist Pflicht für Kulturfreunde! In diesem natürlichen Amphitheater finden Freiluftkonzerte statt, von Oper bis Rock – und der Eintritt ist kostenlos. Garderobenzwang gibt es auch keinen. Man sitzt auf dem Boden, bringt Picknick und Getränke mit und genießt in exzellenter Soundqualität Musik vom Feinsten.

Hinter der Hollywood Bowl beginnt der Mulholland Drive. Die Straße ringelt sich um den Mount Olympus – und bietet einen der schönsten Ausblicke über Los Angeles. Schaut man statt nach Downtown Richtung Norden, so erblickt man die Alternative zum Disneyland in Anaheim: die Universal Studios. Dieser Freizeit- und Medienpark ist gleichzeitig aktiv genutzte Filmkulisse – und begeistert nicht nur Cineasten!

Im Stadtteil Hollywood dagegen fühlt man sich unmittelbar in die Glanzzeit des alten Filmglamours zurückversetzt. Zwischen La Brea und Vine Street liegt der „Walk of Fame“, ein Abschnitt des Hollywood Boulevards mit 2.510 Messingsternen und Namenstafeln im Boden. Interessant für Filmfans ist natürlich das Chinese Mann’s Theater aus dem Jahre 1927. Hier befinden sich auch die Hand- und Fußabdrücke zahlreicher Filmstars im Boden. Direkt nebenan feiern Filmbosse, Medien und Gäste im El Capitan Theater und im Egyptian Theater Premieren-Parties.

Wer es etwas stiller liebt, wird sich in Pasadena wohl fühlen. Dieser gutbürgerliche Stadtteil wirkt wie eine andere Welt, sogar die Vegetation ist anders als im tiefer gelegenen Santa Monica. Zwischen San Marino und Pasadena lädt einer der schönsten, von Menschen angelegten Parks der USA zum Spazierengehen und Staunen ein: die Huntington Library, Art Gallery and Botanical Gardens.

Alternativ zur kommerziellen Unterhaltungs- und Filmwelt bieten Santa Monica, Hollywood und Silver Lake ein aufregendes Nachtleben: Rund 70% aller Clubs sind Gay-Bars, in denen aber keineswegs nur Schwule, sondern jede Menge Künstler und Selbstdarsteller abends den Tresen zur Bühne machen, z.B. die 24K Lounge, das Abbey, die Factory am La Peer Drive, der legendäre Comedy Store, das Troubadour und natürlich die Crown Bar, die früher Tempest Bar hieß. Ein Tipp für Musik-Kenner, die nicht ins touristische House of Blues möchten: In dem kleinen Club „Baked Potatoe“ am Cahuenga Boulevard gibt es täglich ab 7 Uhr abends Live-Jazz und Pop. Hier kann man schon mal Rocklegenden wie Steve Lukather, Andy Summers oder Billy Sheehan bei einem improvisierten Auftritt erleben!

In Los Angeles endet das Nachtleben mit einer Sperrstunde spätestens um zwei Uhr früh. Ab sechs Uhr beginnt wieder der Alltag auf den Straßen, mancherorts mit einem Ritual: Reinigungs-Fahrzeuge vertreiben mit parfümiertem Wasser den Flugsand, der sich innerhalb weniger Stunden über die Straßen gelegt hat…

Nnatürlich soll auch der Hollywood-Schriftzug zu seinen Ehren kommen. Folgt man dem Beachwood-Drive bis zum Ende, erhält man ein perfektes Fotomotiv mit den 15 Meter hohen weißen Buchstaben. Ein Tipp: Die Rückseite des Schriftzuges erreicht man über verbotene Trampelpfade durch die Santa Monica Mountains zu Fuß.

Bei allen Attraktionen darf man nie vergessen: Los Angeles liegt auf einer aktiven Erdspalte, der San Andreas Verwerfung. Weshalb hier rund 15.000 Mal im Jahr die Erde bebt und sich verschiebt, was man auch an kuriosen Krümmungen im Straßenverlauf erkennet. Spätestens wenn mal wieder unvermittelt der Boden rumort, erkennt man anhand der Reaktion, wer hier wohnt, und wer das Phänomen zum ersten Mal erlebt.

Reisebericht Sehenswürdigkeiten Los Angeles von Dock 11

Los Angeles pacific ocean to malibu beach Foto

Los Angeles
‚© Fotograf: futurama1979 / PIXELIO’

Los Angeles Sonnenuntergang Huntigton Beach

Huntigton Beach
‚© Fotograf: sgruendling / PIXELIO’

 

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Informationen & Sehenswürdigkeiten Rom

Einige Informationen & Sehenswürdigkeiten Rom:

Rom – endlich verwirklichten wir uns diesen Traum, einmal diese berühmte Stadt zu sehen. Relativ pünktlich landeten wir auf dem rund 30 km südlich der Stadt gelegenen Flughafen Leonardo da Vinci oder auch Fiumicino. Nachdem wir unser Gepäck eingesammelt hatten, brachte uns ein Zug nach Roma-Termini, dem Hauptbahnhof von Rom. Die Fahrt dauerte 40 Minuten und führte uns an Ostiense und der Altstadt Roms, Trastevere, vorbei.
Schnell gelangten wir zu unserem Hotel, bezogen unser Zimmer und machten uns dann auf den Weg, unsere Traumstadt zu erkunden. Von Freunden hatten wir gehört, dass man Rom gut zu Fuß erkunden kann und getrost auf ein Auto verzichten sollte. Und in der Tat, der Verkehr war einfach chaotisch. Rote Ampeln wurden grundsätzlich nicht beachtet, es herrschte wildes Hupen und Gestikulieren. Die Römer schienen keine Bremsen in ihren Autos zu haben, immer wieder konnten wir geradezu abenteuerliche Ausweichmanöver beobachten.
Das alles tat unserer Entdeckungsfreude aber keinen Abbruch, und wir starteten unsere Tour am riesigen Trümmerfeld von Forum Romanum und den Kaiserforen.
Höchstwahrscheinlich begann hier einmal die Geschichte Roms. Es heißt, dass Bewohner der umliegenden Hügel die hier befindlichen Sümpfe trocken legten und im Gebiet des Forum Romanums einen Marktplatz anlegten. Dieser wurde dann schnell zum politischen und religiösen Zentrum der wachsenden Stadt.

Rom Kolosseum Amphitheater Nacht_beleuchtet  Foto

Kolosseum Amphitheater
‚© Fotograf: Bildpixel / PIXELIO’

Rom Petersplatz Petersdom Peterskirche Platz Vatikan Bild

Rom Petersplatz
‚© Fotograf: Bildpixel / PIXELIO’

 

Weiter ging es zu dem Trajansforum. Von der Via dei Fori Imperiali aus lässt es sich gut besichtigen. Ein gepflasterter Weg brachte uns weiter in Richtung Kolosseum, dessen beeindruckenden Anblick wir erst einmal auf uns wirken liessen. Hier fanden also die berühmten Kämpfe der Gladiatoren vor rund 50000 Zuschauern statt.
In Sichtweite befand sich auch der wunderschöne Konstantinsbogen, einer der am Besten erhalten gebliebenen Triumphbögen Roms.
Südlich des Palatin geht es weiter zum Circus Maximus, der einstigen Arena für die berühmten Wagenrennen. Wir haben hier vor allem viele Jogger gesehen, die offenbar gerade die frühen, kühleren Morgen- und Abendstunden für ihren Sport nutzen.

Am Lügendetektor, der Maske des Flussgottes bei der Kirche Santa Maria in Cosmedin, waren wir mutig. Wir steckten unsere Hände in die Mundöffnung, die aber nicht, so wie die Legende es bei Lügnern besagt, abgebissen wurden.
Über die Via del Teatro di Marcello gelangten wir zu einer breiten Treppe und zum Kapitolsplatz, die beide von Michelangelo geschaffen wurden. Sehr schön fanden wir die Skulpturen von Castor und Pollux am oberen Treppenende.
Die Besichtigungstour durch die Kapitolinischen Museen war uns zu anstrengend. Wir beobachteten lieber die vielen frisch getrauten Hochzeitspaare.

Kleine, verwinkelte Gassen brachten uns zur idyllischen Piazza Mattei. Hier fanden wir wunderschöne, ruhige Innenhöfe, gemütliche Trattorien und Cafés und wir kamen oft hierhin, um Pause zu machen.
Auch am Campo de Fiori haben wir den einen oder anderen Capuccino getrunken und dem geschäftigen Markttreiben zugesehen. Auch hier luden viele Terrassencafés zum Verweilen und Beobachten des römischen Lebens ein. Über die Piazza Navona gelangten wir zur Piazza del la Rotonda. In direkter Nähe zum Brunnen und dem Pantheon, haben wir am Abend in einem Straßencafé bei einem schönen Glas Rotwein gesessen und die Atmosphäre genossen.

Wie so viele andere Touristen und Italiener auch, so ruhten wir uns auf der " Spanische Treppe " aus und gönnten unseren Füssen einen Moment der Ruhe. Wir vergaßen beinahe die Zeit beim Beobachten des wunderbaren Straßentheaters des Dolce vita.

Natürlich durfte auch ein Besuch des Vatikans nicht fehlen. Auf einem knappen halben Quadratkilometer befindet sich die Peterskirche, der Petersplatz, die Vatikanischen Museen und die wunderschönen Gärten. Unser Rundgang begann an der Engelsbrücke, wo wir wunderschöne Aufnahmen vom Tiber und den umgebenden Gebäuden machen konnten. Wir stiegen zu Fuß hinauf in die Kuppel des Doms, der vorhandene Fahrstuhl hatte eine zu lange Warteschlange, von wo aus wir einen grandiosen Blick über den Petersplatz und ganz Rom genießen konnten. Wir konnten uns kaum davon losreißen und wollten doch weiter und wieder hinab, um den gewaltigen Petersdom von innen zu sehen. Wir waren sprachlos. 50 Altäre, 450 Statuen, 500 Säulen – es ist unfassbar, dass hier 60000 Menschen Platz finden. Als wir wieder ins Sonnenlicht traten, waren wir beide zunächst recht still.
Dennoch wartete die Sixtinische Kapelle auf uns und die Vatikanischen Museen, in denen die Päpste im Lauf der Jahrhunderte so manche Schätze angesammelt haben. Wir spazierten die Serpentinen des stufenlosen Aufganges hinauf, und uns gelang ein sehr schöner Schnappschuss von ganz oben.

 

Rom Fontana di Trevi Brunnen Trevibrunnen Foto

Trevibrunnen
‚© Fotograf: RainerSturm / PIXELIO’

Engelsburg Tiberbrücke Sehenswürdigkeiten

Engelsburg
‚© Fotograf: Bildpixel / PIXELIO’

 

Zu den kulinarischen Genüssen zählte für uns die hauchdünne, leckere Pizza aus dem Holzofen bei Baffetto in der Via del Governo Vecchio 114.
Und auch die Taverne Parione, ganz in der Nähe der Piazza Navona in der Via di Parione 38, können wir empfehlen.
Gut gefallen hat uns auch der sonntägliche Flohmarkt an der Porta Portese in Trastevere. Gewarnt sei hier aber vor Taschendieben und Hütchenspielern.

Natürlich durfte während unseres Romaufenthaltes auch ein Besuch des berühmten Trevi Brunnen, der Fontana di Trevi, nicht fehlen. Auch wir haben eine Münze hinein geworfen, denn wir möchten unbedingt wiederkommen.

 

Rom Blick von der Engelsburg Foto

Blick von Engelsburg
‚© Fotograf: Bildpixel / PIXELIO’

Rom Vatikan Blick zur Peterskirche

Blick zur Peterskirche
‚© Fotograf: Ilona Laufersweiler / PIXELIO’

 


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Informationen & Sehenswürdigkeiten Florenz

Einige Informationen & Sehenswürdigkeiten Florenz:

Florenz, Perle in Mittelitalien

Italien ist ja ohnehin eines der beliebtesten Reiseziele der Welt. Das liegt nicht nur an der beeindruckenden Natur, sondern hat seinen Ursprung vor allem in den zahlreichen, geschichtlich bedeutenden Städten. Eine der schönsten Metropolen Italiens ist natürlich Florenz. Genau für diese vielgelobte Stadt entschied ich mich im letzten Frühsommer.

Nach der Ankunft ging ich zur Piazza della Signoria, den man mir als den perfekten Ausgangspunkt empfohlen hatte, um Florenz zu erkunden. Dieser Platz bildet sozusagen den Mittelpunkt der Florenzer Altstadt und ringsherum liegen die wichtigsten Paläste, Museen, Brücken und natürlich die allgegenwärtigen Sakralbauten. Die größte Kirche in Florenz und zugleich Zentrum des religiösen Lebens der Stadt ist die im romanisch/gotischen Stil erbaute Kathedrale Santa Maria del Fiore. Ist ihr Inneres schon grandios, so war der Aufstieg auf ihre 114 Meter hohe Kuppel ein echtes Erlebnis, gilt sie doch als Meisterwerk mittelalterlicher Baukunst. Der Ausblick auf die Stadt, der mich erwartete, war schlichtweg gigantisch.

Florenz Stadt Panorama  Foto

Florenz
‚© Fotograf: zaubervogel / PIXELIO’


Ein weiteres Highlight war die Ponte Vecchio, die sich über den die Stadt durchquerenden Arno erstreckt. Bei einem Spaziergang über die Brücke war mir sofort klar, warum das Herz jeder Frau hier höher schlägt. Dicht an dicht reihen sich Juweliere und Goldläden, die kunstvolle Arbeiten aus dem edlen Metall anbieten.
Natürlich habe ich mir auch einige der Palazzi und Museen angesehen. Allen voran lohnt sich ein Besuch im Palazzo Vecchio mit seinem berühmten "Saal der Fünfhundert". Der 94 Meter hohe Turm des Palazzo Vecchio verleiht diesem ohnehin fantastischen Bauwerk noch mehr Imposanz. Die so genannten Uffizien sind ein ganzer Gebäudekomplex, in dem heute verschiedene Kunstsammlungen untergebracht sind. Neben den Überresten einer romanischen Kirche im Erdgeschoß ist vor allem die Gemäldesammlung im 3. Obergeschoß sehenswert. Hier konnte ich italienischen Renaissance-Kunst ebenso bewundern, wie Gemälde aus dem Zeitraum des 13.-18. Jahrhunderts. Es sind Werke niederländischer und flämischer Maler, aber auch deutscher und fränzösischer Künstler zu sehen. Eine Etage tiefer erwartet den Besucher die im 17. Jahrhundert begonnene Sammlung von seltenen Zeichnungen und Drucken.


Florenz Arno Bruecken

Florenz
‚© Fotograf: Uli Carthäuser / PIXELIO’

 

Florenz zu erobern, heisst aber nicht nur, sich die berühmten Bauwerke anzusehen, sondern auch die vielen kleinen Gassen zu zu erobern. Denn hier hat man sofort das Gefühl, wieder im Mittelalter zu sein. Auch wenn die Gassen abends gut bevölkert sind, hatte ich nie das Gefühl, dass sie überlaufen waren. Tagsüber kann man hier einkaufen, denn eine nicht endende Zahl von Geschäften und Boutiquen jeglicher Couleur reihen sch hier aneinander. Am Abend sollte man sich den "struscio" ansehen. Dieses fast schon traditionelle Geschehen mitzuerleben, war ein echter Höhepunkt meines Aufenthaltes. Sobald die Sonne untergeht, starten die Einheimischen mit viel Elan eine Mischung aus Sehen und Gesehenwerden. Man trifft sich, tauscht Neuigkeiten aus, flirtet und zeigt sich von seiner besten Seite. Das ganze vermittelt den Eindruck, als erwache die Stadt nach der Abreise der vielen Tagesbesucher noch einmal zu ganz neuem Leben.
Beliebte Treffpunkte für den struscio sind vor allem die großen Plätze der Altstadt und die vielen Cafes und Restaurants. Zu den beliebtesten Cafes zählt das „Le Giubbe Rosse“. Es befindet sich an der belebten Piazza della Repubblica und kann sich rühmen, schon so manche Berühmtheit beherbergt zu haben. Von einem Gast meines Hotels erhielt ich einen guten tipp für das Abendessen. Er empfahl mir, die „Vecchia Bettola“ ein typisch florentinisches Restaurant im Stadtteil San Frediano zu besuchen. Mich erwartete rustikales Interieur, wunderschön bemalte Kacheln und Kupfergeschirr an allen Wänden. Ein wirklich schönes Flair, um die toskanische Küche zu genießen, die hier angeboten wird. Auf der Karte standen neben „Bistecca alla fiorentina“, „Penne alla Bettola“ mit Tomatensauce und Sahne, hausgemachten "Dolci" alle klassischen regionalen Köstlichkeiten. Die Weinkarte bot einen hervorragenden Querschnitt durch die Toskana, aber auch der Hauswein war einfach lecker. Was sehr positiv auffiel, war die Tatsache, dass die Preise wirklich bodenständig waren. Nachdem das Restaurant nicht allzu groß ist, sollte man reservieren, besonders für den Abend.

Nachdem ich mit dem Wagen nach Florenz gefahren bin, boten sich natürlich auch Ausflüge in die nähere Umgebung an. Deshalb entschloss ich mich, Lucca zu besuchen, eine Stadt, die von einer vollständig erhaltenen Wehranlage umgeben ist. Im Zentrum der Stadt befindet sich die zentrale, vollkommen umbaute Piazza dell’Anfiteatro. Sie wirkt wie ein antikes Amphitheater, was nicht verwundert, wurde sie doch auf den Überresten eines solchen erbaut.
Da ich ein Liebhaber toskanischer Weine bin, besuchte ich auch San Gimignano, die "Stadt der Türme". Sie liegt auf einem weithin sichtbaren Hügel und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Zu ihrem einzigartigen Flair tragen vor allem die so genannten "Geschlechtertürme" bei. Sie wurden von den ansässigen Kaufmannsfamilien als Verteidigungsanlagen und Prestigeobjekte errichtet. Von ehemals 72 Türmen sind heute noch 13 erhalten. Einem Tipp folgend besuchte ich das "Il Castello", eine Weinhandlung, die sich in einer Seitengasse des Hauptplatzes befindet. Die hier angebotenen Weine, die man auch im hauseigenen Restaurant probieren kann, sind wirklich vorzüglich, was sich an meiner Rechnung ablesen ließ.

 

Florenz Arno Foto

Florenz
‚© Fotograf: Uli Carthäuser / PIXELIO’

Florenz Marktplatz Toskana Staedtereise Bilder

Florenz
‚© Fotograf: zaubervogel / PIXELIO’

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Informationen & Sehenswürdigkeiten Madrid

Einige Informationen & Sehenswürdigkeiten Madrid:

Madrid – die lebende Stadt

Madrid, die Hauptstadt Spaniens ist mit ihren Sehenswürdigkeiten und Kultur eine reine Entdeckungsreise.
Nicht nur die traditionellen Stierkämpfe und Toreros finden hier anklang.
Madrid ist lebendig, Madrid ist Nachtleben!
"Calle Huertas" ist bekannt für sein fröhliches Treiben und bei dieser Vielfalt an Bars und Cafés ist für Jedermann etwas dabei. Da ist es nicht verwunderlich, dass man von einer Bar in die nächste stolpert und sich vom Nachtleben mitreißen lässt. Man ist schon erstaunt, was sich am frühen Morgen alles auf den Straßen tummelt, denn nicht nur Touristen finden hier ein exklusives Angebot an Möglichkeiten, auch Spanier kommen aus anderen Teilen Spaniens hier her um das Leben bei Nacht in Madrid zu erleben.

Madrid Kirche Kirchen San Francisco El Grande  Foto

Kirche San Francisco El Grande
‚© Fotograf: poldy / PIXELIO’

Madrid Denkmal Don Quijote von La Mancha Bilder

Madrid Denkmal Don Quijote
‚© Fotograf: Helga / PIXELIO’

 

Wer nicht mit dem Auto unterwegs sein will, der kann sich mit der U-Bahn direkt ins Nachtleben bringen lassen.
Rund um die Plaza de Santa Barbara und auch in Bilbao werden Diskotheken Liebhaber auf ihre Kosten kommen.
Madrids Nachtleben ist eine Erlebnis- und Abenteuertour zugleich.
Selbstverständlich ist das Nachtleben nicht alles was eine Reise nach Madrid ausmacht.
Zahlreiche sehenswürdige Bauwerke verleihen der Stadt ihren einzigartigen Charakter.
Der Puerta del Sol ist wohl der Mittelpunkt Madrids, an diesem Platz findet Madrids soziales und geschäftliches Leben seinen Höhepunkt.
An Silvester treffen sich hier zahlreiche Spanier, um gemeinsam ins neue Jahr zu feiern.
Vor dem ehemaligen Postamt auf der Straße ist der Kilometer 0 eingelassen, um zu symbolisieren das der Platz Purta del Sol Spaniens Mitte ist.
Er ist ein Platz wo stets Leben herrscht, ob am Tage oder bei Nacht.
Der Palast "Palacio Real" ist das beeindruckende Stadtschloss, dass durch seinen italienischen Barock Stil fasziniert.
Madrid hat nicht nur Schlösser und imposante Bauwerke zu bieten, sondern die Anzahl an Kirchen ist ebenso sehenswürdig.
Die "Basilica San Francisco el Grande" ist eine der größten Kirchen Madrids, die durch ihre kunstvolle Architektur beeindruckt, sie liegt nur ein paar Schritte von dem "Palacio Real" entfernt, somit kann eine Besichtigung beider Bauten ideal miteinander verbunden werden.
Eine weitere lohnende Sehenswürdigkeit ist der Brunnen "Fuente de la Cibeles", der Kybelebrunnen, das Wahrzeichen Madrids.
Außer den Kybelebrunnen, gibt es den Apollobrunnen (Fuente de Apolo) und den Neptunbrunnen
(Fuente de Neptuno) alle drei Brunnen sind zusammen ein regelrechtes Kunstwerk.
Der Retiro Park ist einer der beliebtesten Parkanlagen Madrids, hier tummeln sich Touristen sowie Madrilenen um sich einfach mal Entspannung zu gönnen. Die Parkanlage ist für jeden ein willkommener Ort inmitten der Hauptstadt abzuschalten und die Ruhe und Natur zu genießen.
Im inneren des Parks ist ein wunderbarer See angelegt, der im Sommer zu einer Ruderbootfahrt einlädt.
Der Park mit seinen verschlungenen Wegen bietet nicht nur Spaziergänger Erholung, auch Radfahrer oder Jogger treffen hier regelmäßig ein.
Was die Küche Madrids betrifft, ist sie für den Gaumen eine wahre Freude.
Hier ist für jeden etwas dabei, den kulinarischen Köstlichkeiten kann kaum einer widerstehen und macht Madrids Küche, von Fischspezialitäten bis hin zu Braten, zu einem wahrhaftigen Genuss.
Über Parkanlagen, Schlösser, die gute Küche Madrids und das einmalige Nachtleben hat Madrid auch eine Anzahl an Museen zu besichtigen.
Das "Museo Escultura al Aire Libre" ist ein Freilichtmuseum und stellt interessante und ansehnliche Plastiken von verschiedenen Künstlern aus.
Der Platz ist allerdings gewöhnungsbedürftig gelegen, da er genau unter einer Straßenüberführung liegt, aber Kunstliebhaber werden schnell den Verkehr überhören und sich von den beeindruckenden Kunstwerken faszinieren lassen.

 

Madrid El Escorial Kloster Foto

El Escorial Kloster
‚© Fotograf: Viviane Bourkel / PIXELIO’

Madrid Stierkampf Arena Spanien Bilder

Madrid Stierkampf Arena
‚© Fotograf: Helga / PIXELIO’

 

Shoppen wird in Madrid ebenfalls so groß geschrieben wie das Nachtleben.
In Puerto del Sol und Callao laden Einkaufshäuser zu einer ausgedehnten Shoppingtour ein. Aber auch Boutiquen und kleine Läden sind in Madrid begehrt und verführen auch zu einem regelrechten Einkaufswahn.
Madrid ist eine sehr Vielfältige und ausgelassene Stadt, die Touristen regelrecht in ihren Bann zieht.
Ihr Nachtleben, Einkaufsmöglichkeiten, ihre Schlösser, Museen und Parkanlagen macht diese Stadt so lebendig und begehrt, das sie jährlich von tausenden Touristen und sogar Spanier immer wieder gerne aufgesucht wird.
Ein weiteres Highlight ist das Opernhaus "Teatro Real" in seinem Saal ist Platz für 1.700 Besucher. Hier finden sich regelmäßig Opernkünstler ein und bieten den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm.
Für den kleinen Snack für zwischendurch verfügt das Teatro Real über ein Café-Restaurant.
Aber auch andere Cafés laden durch stilvolle und gemütliche Atmosphäre zum verweilen ein, unter anderem das Café "El Opera" und das "Café del Real" sind ein gern aufgesuchter Ort.

Reisebericht Sehenswürdigkeiten Madrid von Diena

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Sehenswürdigkeiten Venedig

Einige Informationen & Sehenswürdigkeiten Venedig:

Venedig – Romantik und Geschichte

Venedig gehört wohl mit zu den romantischsten Städte Norditaliens, an der Küste der Adria gelegen und zieht zahlreiche Touristen aus aller Welt an.
Venedig ist einzigartig, kein anderer Ort kann auf so eine Weise die Romantik verkörpern wie Venedig und dass Erste was einem zu Venedig einfällt sind die Gondeln, die mit den Verliebten über die Kanäle Venedigs schippern, unter den verträumten Brücken her, mit ein bisschen Musik im Hintergrund.
In der Tat ist dies für viele eine wunderbare und unvergessliche Erlebnistour und nicht zuletzt für frisch Verliebte eine traumhafte Reise durch Venedig.
Doch haben die kleinen "Schiffe" nicht nur einen romantischen Aspekt, sondern dienen in erster Linie der Nützlichkeit und werden als "Wasserbusse" bezeichnet, um letztendlich bei den etwa 150 Kanälen die durch Venedig fließen von einem Ort zum nächsten zu gelangen.

Venedig Rialtobrücke  Foto

Rialtobrücke
‚© Fotograf: Biggi / PIXELIO’


 

Der Größte Kanal der sich durch Venedig erstreckt ist der "Canale Grande", die Hauptverkehrsstraße Venedigs.
Hier, nahe des Canale Grande ist die Basilika Della Salute zu sehen, sie wurde aus Dankbarkeit zum Ende einer Pestepidemie erbaut.
Nicht weniger faszinierend sind Venedigs Brücken, die sich durch ganz Venedig ziehen. Die bekannteste Brücke und ihre Sehenswürdigkeit wert, ist die größte Brücke im Zentrum Venedigs, die Rialtobrücke.
Der Markusplatz ist der Mittelpunkt Venedigs, hier befindet sich die Markuskirche und der beeindruckende 99 Meter Hohe Glockenturm und der Dogenpalast (Palazzo Ducale).
Ein gern besuchtes Ereignis ist die Wochentags-Abendmesse in der Markuskirche, die vor der "Nicopea Madonna" stattfindet.
Am Dogenpalast ist die Seufzerbrücke (Ponte dei Sospiri) gelegen, einst diente diese Brücke dazu, die Verurteilten zu ihren Zellen zu führen.


Venedig Restaurant und Kanal bei Nacht Innenstadt Bilder

Venedig bei Nacht
‚© Fotograf: SpeakEasy / PIXELIO’

 

Venedig bietet allgemein eine große Anzahl an kleinen und größeren Kirchen und Brücken die sehr sehenswert sind, manche von ihnen sind im Barockstil gehalten und sind Faszination schlecht hin.
Hinter vielen Sehenswürdigkeiten Venedigs steckt eine Geschichte, gerade das macht Venedig so faszinierend.
Die Basilika S.S. ist ebenfalls ein "Muss" für jeden Reisenden, sie ist eine der wichtigsten und interessantesten Kirchen Venedigs.
Eine weitere Besonderheit Venedigs ist die Frarikirche (Santa Maria Gloriosa dei Frari), die ebenfalls sehr sehenswert und beeindruckend ist.
Venedig zeichnet sich durch seine Kanäle, Brücken und Kirchen aus, seine Geschichte und seine Paläste aber auch Museen sind in Venedig eine besondere Sehenswürdigkeit.
Eine der Kunstmuseen ist die "Galleria dell`Accademia" in der eine Anzahl von venezianischer Malerei begeistert. Der Dogenpalast und die "Galleria G. Franchetti alla Ca`d`Oro" sind nur ein Teil weiterer Museen die Venedig zu bieten hat.

 

Venedig Karneval Kostüme Hafen Foto

Venedig Karneval
‚© Fotograf: Hanni Flicker / PIXELIO’

Venedig Idylle am Kanal Bilder

Idylle am Kanal
‚© Fotograf: Hanni Flicker / PIXELIO’

 

Venedig hat aber nicht nur Geschichte und imposante Bauwerke zu bieten.
Das spektakulärste Ereignis was Touristen aus allen Ländern einmal im Jahr anlockt, ist der bekannte Karneval in Venedig.
Mit seiner Maskenvielfalt ist das bunte treiben ein wahres Erlebnis. Herkulesspiele und Feuerwerke geben dem Karneval in Venedig das Besondere Etwas.
Wer in Venedig einkaufen möchte und sich für die italienische Mode interessiert, findet die gehobenen Geschäfte zum Teil in San Marco und Castello.
In Cannaregio geht es dagegen schon etwas preisgünstiger zu.
Für einen schnellen Happen zwischendurch bietet sich das "Brek" an, dieses Selbstbedienungsrestaurant ist nahe am Bahnhof gelegen und ist im Preisverhältnis recht günstig.
Zudem gibt es in Venedig mehrere Selbstbedienungsrestaurant und Imbisse.
Im allgemeinen ist die venezianische Küche durchschnittlich, und im stehen ist vieles günstiger als im sitzen. Schnell ein Glas Wein an der Bar getrunken ist günstiger als möge man sich dort nieder lassen und je weiter man dem Touristenzentrum entfernt ist desto günstiger wird es ohnehin.
Aber es gibt auch gemütliche Restaurants die gut besucht sind. Eines davon ist das "A La Vecia Cavana" deren Fischgerichte zu empfehlen sind.
Das "Avogaria Locanda & Restaurant" und das "Trattoria Antica Mola" am Kanal gelegen bieten auch eine gute Küche mit guten Sitzmöglichkeiten.
Eines der ältesten und traditionellsten Cafés, ist das "Caffé Florian" hier bekommt man unter anderem Musiker geboten die gerne etwas für die Gäste musizieren, aber das hat auch seinen Preis. Es ist eines der gehobensten Caffés und hat seine stolzen Preise, für die Musikeinlage bezahlt man dann einen gewissen Aufpreis. Zwei weitere Musikcaffés sind das "Eden" und das "Astiria", hier wird kein Aufschlag für die Musikeinlage verlangt. Aber Venedig verfügt auch über eine Nachtleben. Verschieden Bars und Restaurants laden zum verweilen und zum ausladenden beisammensitzen ein.
Gehoben oder preisgünstig, in jeder Preisklassen ist hier für jeden Geschmack das richtige zu finden.

Sie haben weitere Tipps und Hinweise für ein gelungenen Urlaub bzw. Aufenthalt in den Venedig? Wir freuen uns über Ihren Eintrag am Ende dieser Seite…

 

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