Potsdamer Platz Berlin
Potsdamer Platz Berlin
Wenn man schon einmal nach Berlin reist sollte man sich auf gar keinen Fall Berlins neue Mitte, den legendären Potsdamer Platz entgehen lassen. Ein Besuch am Potsdamer Platz ist einfach unerlässlich und auf Grund der Vielfalt die der Platz zu bieten hat wird man diesen Besuch auch sicher nicht bereuen. Im Gegenteil wer einmal am Potsdamer Platz einen Tag oder Abend verbracht hat wird mit Freude immer wieder dorthin zurück kommen.
Dadurch das der Potsdamer Platz zentral in Berlin gelegen ist, kann man ohne Probleme von dort aus mit Bus und Bahn überall nach Berlin gelangen. Allgemein betrachtet ist der Potsdamer Platz eine Mischung aus Restaurants, Lokalen, Geschäften und einem Verkehrsknotenpunkt. Dieser Teil Berlins schläft nie, am Potsdamer Platz ist selbst spät in der Nacht noch was los, hier kann man die Nacht zum Tag werden lassen.
© Fotograf: D.Gast – Pixelio.de |
Der Potsdamer Platz als Verkehrsknotenpunkt
Seit kurzem gilt der Potsdamer Platz wieder als der Verkehrsknotenpunkt in Berlin, durch die Zeit nach dem Krieg und während der Trennung von West und Ost Berlin hat er diesen Status nämlich für lange Zeit einbüßen müssen. An dieser Stelle kreuzen sich die S1, S2, S25 und die U2. Darüber hinaus sollen in kurzer Zeit auch noch zusätzlich die Linien U3 und S21 über den Potsdamer Platz fahren. Neben den zahlreichen Bahnen wird der Potsdamer Platz auch von den meisten Bussen angefahren und auf Grund der zahlreichen Parkplatz Möglichkeiten ist er auch gut mit dem Auto zu erreichen.
Die Potsdamer Platz Arkaden
Die Arkaden am Potsdamer Platz sind die wohl längste Einkaufsmeile in ganz Berlin, ganze 180m lang reiht sich ein Geschäft an das Nächste. Direkt hinter den Arkaden befinden sich etwa 4000 Parkplätze damit die Kunden schnell und einfach von ihrem Auto aus direkt zur Einkaufsmeile gelangen können.
Durch die Potsdamer Platz Arkaden wurde nicht nur die Längste sondern auch eine der vielfältigsten Einkaufspassagen in Berlin geschaffen.
Selten findet man so viele unterschiedliche Geschäfte direkt neben einander. Wer auf der Suche nach etwas bestimmten ist oder einfach nur ein wenig bummeln mag wird sicher in den Potsdamer Arkaden fündig werden.
Durch das Glasdach von dem die Potsdamer Arkaden komplett überdacht werden, wurde eine Einkaufsmeile geschaffen die zum bummeln einlädt, egal was das Wetter gerade für eine Laune hat.
Sehenswertes rund um den Potsdamer Platz
Gerade wer auf seinem Trip durch Berlin nicht nur Wert auf einkaufen und Party legt findet rund um den Potsdamer Platz die ein oder andere Sehenswürdigkeit. Die meisten dieser Sehenswürdigkeiten führen die Touristen ein wenig entlang an der Geschichte Berlins und des Potsdamer Platzes.
Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist der Checkpoint Charlie, dieser Checkpoint war zu Zeiten der DDR der Grenzübergang zwischen dem Osten und dem Westen Berlins. Noch heute kann man Teile der damaligen Mauer aufsuchen und im Mauermuseum erfährt man die Details über die damaligen Zeiten. Direkt in der Nähe befindet sich auch das Jüdische Museum, hier wird dem Besucher die deutsch- jüdische Geschichte so detailliert wie nur möglich erzählt. Darüber hinaus soll das Jüdische Museum auch aufklären, damit solch eine Geschichte sich nie wieder wiederholen wird. Doch allein das Gebäude des Jüdischen Museums ist schon einen Blick wert, denn dieses hat die Form eines gebrochenen Davidsterns.
Direkt auf der Potsdamer Straße. liegt eines der beliebtesten Museen überhaupt in Berlin, das Filmmuseum Berlin.
Mit dem Technikmuseum Berlin Technik zum Erleben und Begreifen, kommen sowohl jung als auch alt voll auf ihre Kosten. Denn dieses Museum lädt nicht nur zum schauen und lernen ein. Ganz im Gegenteil hier darf man auch anfassen. Gerade Kinder lernen in diesem Museum die technischen Zusammenhänge spielerisch kennen und begreifen diese auf ebenso spielerische Art und Weise.
Wer während seinem Aufenthalt in Berlin auch auf Theater, Kunst oder Musik nicht verzichten möchte wird in der Tempodrom Kulturarena fündig. Hier finden regelmäßig Konzerte, Revuen oder Aufführungen von den verschiedenen Theaterstücken statt.
© Fotograf: Dieter Schütz – Pixelio.de
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Das Beisheim Center
Das Beisheim Center gehört zu den erstaunlichsten Gebäuden in ganz Berlin und ist natürlich direkt am Potsdamer Platz gelegen. Durch die enorme Höhe und Breite des Beisheim Center ist es noch von weit weg in mitten der Berliner Skyline zu erkennen.
In dem Beisheim Center befinden sich überwiegend Appartements und Büroräume die allesamt auf Grund ihrer spitzen Lage schnell zu einem nicht gerade geringen Preis vermietet werden konnten.
Die Baustruktur des Beisheim Centers ist außergewöhnlich klar strukturiert und modern gehalten, so das man auf jeden Fall einen Blick auf dieses Gebäude werfen sollte. Durch die klaren Linien gehört das Beisheim Center zu den klassischen Gebäuden in Berlin. Zu übersehen ist es ja auch nicht wenn man schon einmal am Potsdamer Platz ist.
Das Sony Center
Eröffnet wurde das Sony Center im Jahre 2000 und bietet bis heute noch eine Mischung aus Arbeiten, Wohnen und Unterhalten.
Besonders der enorme Entertainmentbereich des Sony Centers lädt immer wieder zahlreiche Künstler und Fans ein hier ihre Auftritte zu absolvieren.
Neben dem eigentlichen Entertainmentbereich befinden sich in dem Sony Center noch Flächen für Wohnräume und Büroraume, aber auch ein Filmhaus hat Platz unter dem Dach des Sony Centers gefunden. Darüber hinaus konnten in dem Gebäude des Sony Centers auch zahlreiche Geschäfte, Lokale und Restaurants sich niederlassen um die Besucher mit allem was das Herz begehrt versorgen.
Das Sony Center ist nicht nur von außen ungewöhnlich und unbedingt sehenswert, auch im Inneren verbirgt sich das ein oder andere interessante das man unbedingt einmal gesehen haben sollte.
Das BlueMax Theater und die Blue Man Group
Das BlueMax Theater ist direkt am Potsdamer Platz angesiedelt und beherbergt zur Zeit die Deutschland weit berühmte Show der Blue Man Group. Wer also einen besonderen Abend in der Berliner Stadt verbringen möchte sollte sich diese beeindruckende Show aus Musik, Effekten und blauen Menschen einfach nicht entgehen lassen. Sicher hat schon jeder einmal von der Blue Man Group gehört, aber erst wenn man ihre Show einmal live erleben konnte, weiß man was wirklich in dieser etwas exzentrischen Gruppe und ihrer Show steckt.
Denn die Show der Blue Man Group ist mit keiner anderen zur Zeit aktiven Show zu vergleichen und damit einfach etwas ganz besonderes und eigenes.
Parkanlagen rund um den Potsdamer Platz
Damit es auch rund um den Potsdamer Platz ein wenig grüner werden konnte wurden in den letzten Jahren zwischen all den Gebäuden zwei Parkanlagen erbaut.
Zum einen der Tilla- Durieux- Park, dieser verläuft mit einer Breite von etwa 30m entlang des kompletten Daimler Areals und den Park Kolonnaden. Des Weiteren gibt es zusätzlich noch den Henriette- Herz- Park, welcher in Richtung des Tiergarten verläuft.
Beide Parks sollen den Berlinern und den Touristen in mitten dieser großen Stadt und des Tumults eine kleine grüne Oase sein an der sie sich entspannen und verweilen können.
Das Konzept der beiden Parkanlagen scheint aufgegangen zu sein, denn besonders an schönen Sommertagen werden die Anlagen so wohl von zahlreichen Berlinern als auch von Touristen gerne zum entspannen genutzt.
Berliner Fernsehturm
Der Berliner Fernsehturm ist nicht nur ein erstaunliches Bauwerk das zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Berlins gehört. Im Gegenteil der Berliner Fernsehturm ist zu dem ein erstklassiges Restaurant mit einem zusätzlich integrierten Café. Allein die wunderbare Aussicht ist schon Grund genug sich einen Tisch im Berliner Fernsehturm zu reservieren und den Abend dort gemütlich ausklingen zu lassen.
Neben der beeindruckenden Aussicht ist das Ambiente schlicht und edel gehalten und das Personal vornehm, freundlich zurückhaltend.
In dem Restaurant des Berliner Fernsehturms hat man trotz der zahlreichen Tische eine gewisse Privatsphäre und so kann man den Abend einfach nur noch genießen ohne sich um die in der Nähe sitzenden Menschen Gedanken machen zu müssen.
Filmfestspiele Berlin
Die Filmfestspiele in Berlin oder auch Berlinale genannt gehören jedes Jahr zu den Topevents in der deutschen Hauptstadt und lassen den Potsdamer Platz für ein paar Tage zu dem Platz mit der höchsten Promiquote werden.
Denn jedes Jahr aufs neue finden die Berliner Filmfestspiele an dieser Stelle statt. Durch die zahlreich anreisenden Promis wird Berlin rund um den Potsdamer Platz zu einer Art kleinem Hollywood, dies wiederum zieht die Fans von Film und Musik magisch an.
Kein weiteres mal im Jahr ist das Aufgebot an Prominenten so groß wie zu den Zeiten der Filmfestspielen, dementsprechend zieht es auch zahlreiche Menschen gerade zu dieser Zeit in die Stadt.
Diese Tatsache sorgt dafür das auch der Potsdamer Platz kein weiteres mal im Jahr so überlaufen ist wie zu dieser Zeit. Neben Paparazis und Reportern findet man auch zahlreiche Fans und Touristen.
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Berliner Freiheit
Die Berliner Freiheit ist wohl die mit Abstand bekannteste Möglichkeit um ein Event zu etwas besonderem zu machen.
Wer hier feiert, feiert in einem besonderen Ambiente. Zahlreiche Sofas und Sessel machen die Berliner Freiheit gemütlich und ein wenig versprüht es den Flair eines Wohnzimmers.
Darüber hinaus sorgt das edle schlichte Ambiente dafür das die Berliner Freiheit für allerlei verschiedene Events genutzt werden kann.
Die zwei großen Eventbereiche sorgen dafür das genügend Platz vorhanden ist und den Vorstellungen der Veranstalter entsprochen werden kann.
Wer ein Event in der Berliner Freiheit veranstaltet kann davon ausgehen das die Gäste dieses Event nicht so schnell mehr vergessen werden.
Der Panoramapunkt
Nach einer nur 20 Sekunden langen Fahrt mit dem Aufzug erreicht man die 100m über dem Potsdamer Platz liegende Aussichtsplattform.
Von hier aus kann man den Osten und den Westen Berlins sehen und auch die markantesten Gebäude Berlins wie den Reichstag erkennen.
Wer einmal einen Überblick über den Potsdamer Platz und ganz Berlin haben möchte sollte sich die 20 Sekunden mit dem Aufzug auf die über 100m begeben. Von nirgendwo sonst kann man soweit über Berlin schauen wie von dort aus.
Die Daimler Kunst Sammlung
In der Daimler Kunst Sammlung finden sich zahlreiche Werke rund um die Automobilbranche. Alle drei Monate werden der Kunstsammlung neue Werke hinzugefügt und der Schwerpunkt wird auf ein anderes Thema verlagert. Die Daimler Kunst Sammlung ist schon seit 1999 auf über 600 qm im Haus Huth zu besichtigen und wird immer wieder neu in Szene gesetzt.
Weihnachtsmarkt / Winterwelt
In der Vorweihnachtszeit verwandelt sich der Potsdamer Platz Jahr für Jahr in ein einzigartiges Wintermärchen.
Doch nicht nur die zahlreichen Lampen, der schöne Weihnachtsschmuck und das Duften von Zimt, Glühwein und Weihnachtsgebäck lassen den Weihnachtsmarkt auf dem Potsdamer Platz zu etwas ganz besonderem werden.
Durch außergewöhnliche Angebote wie rodeln ist es nicht einfach nur ein Weihnachtsmarkt im herkömmlichen Sinne, sondern viel mehr eine einzigartige Winterwelt. Winterwelt ist auch der Name den der Weihnachtsmarkt auf dem Potsdamer Platz jedes Jahr trägt und ihm auch immer wieder alle Ehre macht.
Die lange Nacht der Museen
Alle zwei Jahre findet in den Museen rund um den Potsdamer Platz die lange Nacht der Museen statt. Immer wieder ist diese Nacht der Museen ein voller Erfolg.
In der langen Nacht der Museen haben die Museen rund um den Potsdamer Platz bis in die frühen Morgenstunden geöffnet, so das man die ganze Nacht über von dem einen Museum in das nächste schlendern kann.
Natürlich gibt es für die Nacht der Museen ein sonder Ticket, würde man jedes einzelne Ticket einzeln bezahlen müssen wäre die lange Nacht der Museen nicht nur eine lange sondern auch kostspielige Nacht.
Philharmonie
Die in goldener Farbe in Szene gesetzte Berliner Philharmonie gehört zu den bedeutendsten Bauwerken rund um den Potsdamer Platz.
Allein der sehr kubistisch wirkende Baustil lässt immer wieder Touristen und Besucher der Berliner Philharmonie staunen.
Seit 1963 finden in der Berliner Philharmonie immer wieder beeindruckende Konzerte der klassischen Musikszene statt.
Inzwischen ist die Philharmonie ein fester Bestandteil der Berliner Kulturszene und sieht jedes Jahr zahlreiche Zuschauer in ihren Bann. Ein Muss für jeden der Musik und besondere die klassische Variante liebt.
Spielbank Berlin
Die Spielbank Berlin ist ein über vier Etagen verlaufendes Casino und vermittelt dem Besucher ein wenig was von dem Flair in Las Vegas.
Wer einen Abend am Pokertisch oder mit Roulette verbringen möchte ist hier genau richtig.
Natürlich ist solch ein Abend mit einigen Kosten versehen, allerdings findet man selten in einer deutschen Stadt ein so großes Casino wie am Potsdamer Platz.
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Cancun
Das Cancun gehört zu den beliebtesten Cafés Bars in ganz Berlin. Durch die recht einfache aber gemütliche Einrichtung muss man sich nicht erst groß Einkleiden um hier ein wenig Spaß zu haben und den ein oder anderen Drink zu bekommen.
Ein besonderes Angebot des Cancuns ist die Möglichkeit an Sonntagen und Feiertagen zu brunchen.
FELIX Club Restaurant
Das FELIX Club Restaurant ist eine einzigartige ungewöhnliche aber gelungene Mischung aus Club und Restaurant. Durch die Aufteilung und das perfekt ausgewählte Ambiente lässt sich diese etwas ungewöhnliche Mischung mit einander vereinen.
So kann man erst ein nettes Essen zu sich nehmen um danach direkt bis in die frühen Morgenstunden durch feiern und Spaß haben.
Ein Konzept das gerade unter den jungen Berlinern und Touristen aufgegangen ist und mit viel Freude und Begeisterung angenommen wurde.
Mesa Restaurant
Das Mesa Restaurant zählt zu den wohl gemütlichsten Restaurants überhaupt.
Die großen klar strukturierten Tische und die weichen Lederstühle laden zu langen Abende mit Freunden im Mesa Restaurant. Die warmen, freundlichen Farben spiegeln das freundliche zurückhaltende Verhalten des Personals optimal wieder. An schönen Sommerabenden öffnet das Mesa Restaurant zusätzlich ihre Terrasse auf der man die lauen Abende perfekt ausklingen lassen kann.
Die Qui Lounge
Am Tag findet man in der Qui Lounge zahlreiche Geschäftsleute die die elegante Atmosphäre zum entspannen oder für Geschäftstermine nutzen.
Am Abend tummeln sich allerdings junge Szenegänger die genau wissen was gerade angesagt ist in Berlin. Die Qui Lounge ist mehrstöckig und im ersten Stock erhält man einen erstaunlichen Überblick über das Treiben auf dem Potsdamer Platz. Wer einen Abend lang den Potsdamer Platz erkunden möchte sollte die Qui Lounge auf keinen Fall aus lassen.
Restaurant Facil
Das Restaurant Facil ist wohl die absolute Oase unter den Restaurants am Potsdamer Platz. Das Ambiente ist frisch und mit einer gewissen Leichtigkeit versehen die dem Gast eine besondere Art von Luxus übermittelt. Besonders für Gäste die sich nicht an den für Restaurants üblichen Dresscode halten wollen bietet das Facil eine moderne Alternative ohne das man auf eine gewisse Spur Luxus verzichten muss. Das Restaurant Facil vermittelt auf Grund der frischen leichten Innenausstattung ein wenig das Gefühl von einem Urlaub im Süden und nicht in mitten einer turbulenten Großstadt.
Das Vox Restaurant und die Vox Bar
So wohl das Vox Restaurant als auch die Vox Bar bietet dem Gast ein elegantes stilvolles Ambiente in dem man sich zwangsläufig einfach wohl fühlen muss.
Das Vox Restaurant verfügt über eine offene von allen Gästen einsehbare Showküche in der der Chefkoch sowohl nationale als auch internationale Gerichte auf Bestellung zaubert. Das Vox Restaurant gehört zu den Top Adressen in Berlin und wird daher auch zahlreich aufgesucht so das eine Tischreservierung unerlässlich ist.
Die Vox Bar lockt die Gäste mit mehr als 240 verschiedenen Sorten von Whisky und genau diese Auswahl macht die Vox Bar zu einer der Bars mit der größten Auswahl an Whisky. Natürlich hat die Vox Bar in ihrem edlen Ambiente noch mehr Getränke als nur Whisky zu bieten, aber Whisky zählt eben zu ihrer Spezialität.
Tizian Restaurant und Lounge
Im Tizian Restaurant und Lounge werden in mitten moderne Innenausstattungen klassische Gerichte und Drinks aus aller Welt serviert. Gerade durch das internationale Angebot an Speisen und Getränken findet man im Tizian immer wieder zahlreiche Ausländer aus den verschiedensten Ecken der Welt.
Obwohl die moderne Einrichtung im Gegensatz zu der klassischen Verpflegung steht, ist es vielleicht genau dieser Gegensatz der die Gäste wie einen Magneten anzieht.
Adagio Berlin
Die Disco Adagio Berlin ist direkt am Potsdamer Platz gelegen und überzeugt durch ihre große Vielfältigkeit.
Doch wird sie von den Berlinern gerne als Nobeldiskothek bezeichnet, das Ambiente ist prunkvoll ausgestattet und stellt damit einen Magnet für Möchtegernpromis da.
Wem solch ein Ambiente gefällt wird hier sicher mit viel Spaß die Nacht durch feiern können, wer wiederum eher lieber in bodenständigen Clubs feiert sollte einen Bogen um das Adagio machen.
Zwar ist das Adagio eine ganz besondere Diskothek in Berlin, doch so einmalig und besonders sie auch ist genauso gehen auch die Ansichten zu dieser Disko weit auseinander.
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Das Nachtleben am Potsdamer Platz
Bis auf die bereits erwähnten Lokale ist es rund um den Potsdamer Platz eher still. Grund hierfür sind die fehlenden Diskotheken, Bars, Restaurants oder ähnliche Lokale.
Der Potsdamer Platz wurde nämlich nie als Vergnügungszentrum gebaut, sondern vielmehr als Knotenpunkt Berlins. Auch die Wirtschaft hat dort ihren Platz gefunden. Lediglich ein paar wenige Theater, Kinos und zahlreiche Museen bieten Unterhaltung am Potsdamer Platz.
Wer allerdings einkaufen möchte ist am Potsdamer Platz wie schon erwähnt genau richtig.
Das eigentliche Nachtleben allerdings eher rund herum statt, direkt am Potsdamer Platz sollte man allerdings nicht die Nacht zum Tag machen wollen.
Lediglich am Straßenstrich der direkt am Potsdamer Platz schon seit etlichen Jahren liegt ist mitten in der Nacht noch Leben zu finden.
Der Potsdamer Platz und seine Geschichte
Die Entstehung des Potsdamer Platzes liegt schon weit bis in das frühe 18. Jahrhundert zurück. Zu Beginn lag er allerdings direkt an der Berliner Stadtmauer und gehörte aber schon damals zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten überhaupt.
Im Jahre 1838 wurde der Potsdamer Platz zu einer Art Umschlagplatz, hier wurden durch die Erbauung der ersten U-Bahn Linie Waren geliefert und zahlreiche Menschen nutzten die U-Bahn zum ersten mal um damit von einem Punkt zum anderen zu gelangen.
Kurz darauf wuchs auch die Gastronomie und der Einzelhandel rund um den Potsdamer Platz schlagartig an.
Im Jahre 1912 bekam der Potsdamer Platz sein erstes Verwaltungsgebäude und nur zwei Jahre später wurde aus dem ursprünglich als Verwaltungsgebäude gebauten Komplex ein Gebäude der Unterhaltung.
In diesem befand sich neben zahlreichen Lokalen auch ein Kino in dem sich die Menschen über die Geschehnisse während dem ersten Weltkrieg erkundigen konnten um danach während einem kleinen Film das in der Welt geschehene zu vergessen.
In den Jahren von 1926 bis 1929 wurde das Gebäude und der Potsdamer Platz zu der Amüsiermeile überhaupt.
Am Potsdamer Platz war der Mittelpunkt um auszugehen, etwas zu essen, zu trinken oder ins Kino zu gehen. Nirgendwo sonst hatte man so viele verschiedene Möglichkeiten dicht bei einander. Vielleicht war es auch gerade diese Nähe der verschiedenen Unterhaltungsmöglichkeiten die den Potsdamer Platz unter den Menschen so beliebt gemacht hat.
Während des zweiten Weltkrieges hatte der Potsdamer Platz mehr als nur einmal mit großen Beschädigungen der gegnerischen Armeen zu kämpfen.
Dennoch galt der Potsdamer Platz bis tief in den zweiten Weltkrieg hinein als der belebteste Platz Berlins und sogar Deutschlands.
Nach den schon erwähnten zahlreichen Zerstörungen lag er am Ende zu mehr als der Hälfte in Trümmern, was ein herber Schlag für die Berliner Bevölkerung war.
Als der Krieg endlich sein Ende gefunden hatte wurde der Potsdamer Platz unter den drei Siegermächten den Engländern, den Amerikanern und der Sowjetunion aufgeteilt.
Durch diese Aufteilung entstand auf dem Potsdamer Platz in nur kurzer Zeit ein regelrechter Schwarzmarkt aller möglichen Waren und Güter.
Diesem Zustand wurde aber ziemlich schnell entgegengesetzt in dem im Jahre 1948 erstmals ein Grenzverlauf zwischen West und Ost Berlin errichtet wurde.
Allerdings war es zu dieser Zeit noch keine Mauer die die beiden Seiten von einander trennen sollte, lediglich eine auf den Asphalt gemalte Linie sorgte dafür das zumindest eine bildliche Trennung entstand.
Damit der Potsdamer Platz wenigstens etwas von seinem früheren Glanz zurück erhielt bauten die Menschen auf allen Teilen des Platzes die Gebäude wenigstens notdürftig wieder auf.
Allerdings blieb der erwartete Effekt aus, denn nichts mehr war von dem Glanz und dem Glamour der frühen 20iger Jahre mehr zu spüren.
Der Potsdamer Platz glich nach dem Wiederaufbau zu nächst einmal eher einer notdürftigen Lösung die nicht im entferntesten das war was man sich versprochen hatte.
Dementsprechend ging Anfangs auch die Enttäuschung unter den Berlinern umher.
Allerdings wurden viele der alten Geschäfte und Lokalen wieder errichtet und fürs erste auch in nur notdürftigen Bebauungen wieder eröffnet.
Dieser Zustand gab den Berliner Menschen rund um den Potsdamer Platz wieder Hoffnung und Zuversicht und ein Stück weit Normalität zurück.
Allerdings verlor der Potsdamer Platz durch die notdürftige Bebauung für Investoren und größere Firmen an Reiz.
Dieser Zustand wurde mit der Errichtung der Berliner Mauer im Jahre 1961 enorm verstärkt, denn nun galt das Gebiet rund um den Potsdamer Platz als Grenzgebiet.
Grenzgebiete gelten generell unter den Geschäftsleuten als weniger lukrativ und lohnenswert.
Durch die Abrisse einiger Gebäude auf Seiten der DDR verstärkte sich dieser Zustand nur noch mehr, denn die DDR wollte mit Hilfe eines Todesstreifen dafür sorgen das niemand so einfach in den Westen flüchten konnte.
Nirgendwo sonst war der Todesstreifen so breit und gefährlich wie am Potsdamer Platz entlang.
Auf Seiten der BRD dagegen wurden alte Gebäude nach und nach Abgerissen und langsam neue aufgebaut.
Die restliche Zeit bis zum Fall der Mauer im Jahre 1989 fristet der Potsdamer Platz ein recht trostloses Leben. Weder die Einheimischen noch die Besucher interessierten sich auch nur im entferntesten mehr für den früheren glanzvollen Platz. Niemand kam auf die Idee dem Potsdamer Platz mal einen Besuch abzustatten. Der Potsdamer Platz verweilte einfach nur und blieb trostlos und ohne neue Bebauungen auf beiden Seiten einfach sich selber und dem Lauf der Zeit überlassen.
Diese Vernachlässigung führte natürlich dazu das viele Gebäude weiter zerfielen. In den Anfängen der 80iger Jahre war er lediglich für Hausbesetzer, Straßenkinder und Punker interessant. Denn durch die fernbleibenden Touristen und Einheimischen hatten sie am Potsdamer Platz ihre Ruhe und fanden Unterschlupf in dem sie nicht gestört wurden.
Doch das alles änderte sich schlagartig mit dem Fall der Mauer, nachdem diese niedergerissen wurde war der Potsdamer Platz der Platz auf den sich die Blicke der ganzen Welt richteten .
Nur knapp ein Jahr später fand auf dem Potsdamer Platz das bis dahin größte Rockkonzert aller Zeiten statt.
Teile des Potsdamer Platzes und der Umgebung wurden ziemlich schnell an die Daimler AG veräußert. Nach und nach fand der Potsdamer Platz mit Hilfe von Unternehmen und fleißigen Bürgern wieder zurück zu seinem früheren Glanz.
Doch dafür wurde der Potsdamer Platz in den 90iger Jahren erst einmal zur größten Baustelle Deutschlands erklärt. Dieser Zustand galt anfangs als lästig und viele Bürger waren sich unsicher ob solch eine große Baustelle überhaupt bewältigt werden konnte. Aber desto länger der Bau anhielt desto überzeugter wurden die Menschen von dieser gigantischen Baustelle und schauten mit Spannung auf das was da kommen mag.
Nacheinander wurden neben den riesigen bekannten Gebäuden wie das Sony Center oder das Filmmuseum Berlin auch kleiner Lokale, Restaurants und Geschäfte gebaut und eröffnet.
Langsam fand der Potsdamer Platz wieder zu neuem Glanz und wurde von Jahr zu Jahr belebter.
Im Jahre 2001 galten die Neubauten am Potsdamer Platz endlich als abgeschlossen und die Infobox die während der gesamten Zeit über die Bauten informierte wurde demontiert.
Da dieses Konzept so gut funktioniert hat wird im Laufe der Zeit im östlichen Teil Berlins der Leipziger Platz eine ähnliche Prozedur erfahren wie es zuvor der Potsdamer Platz erlebt hatte.
Inzwischen gehört der Potsdamer Platz wieder zu den belebtesten und beliebtesten Plätzen Deutschlands und nach allem was dieser schon erlebt hat wird seine Geschichte sicher auch in den kommenden Jahren weiter geschrieben werden.
Nur wenige Plätze finden wie der Potsdamer Platz nach Jahren voller Vernachlässigung und Ungunst wieder zu altem, neuen Glanz zurück. Und heute ist der Potsdamer Platz noch eine Spur prunkvoller als in den frühen 20iger Jahren. Allerdings wurde in den 29iger Jahren mehr Wert auf Kultur und Unterhaltung gelegt, während nach der Neubebauung eher der wirtschaftliche Aspekt im Vordergrund gestanden haben muss. Denn das eingeschränkte Nachtleben ist für solch einen großen bekannten Platz eher ungewöhnlich und ein wenig zu bedauern. So war der Potsdamer Platz doch einmal der Unterhaltungsbereich Berlins und ist inzwischen eher zum Gegenteil geworden. Dennoch gehört der Potsdamer Platz zu den wichtigsten Bereichen in ganz Berlin und in beiden Zeiten, also in den 20igern und auch heute war bzw. ist der Potsdamer Platz immer etwas besonderes. Einfach ein Platz der dieses gewisse Etwas hat und konnte so wohl früher als auch heute noch Millionen von Menschen begeistern und überzeugen.
Wer einmal am Potsdamer Platz war und ein wenig über die Geschichte erfahren hat wird diesen Platz so schnell nicht mehr vergessen. Es bleibt abzuwarten wie seine Geschichte sich in den nächsten Jahren weiter schreiben wird, überstanden hat er bisher alles, so wohl die schlechten als auch die guten Zeiten.
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Frauenkirche Dresden
Sehenswertes in der Frauenkirche Dresden
Die Frauenkirche Dresden gilt nicht nur als Meisterwerk im Bereich des protestantischen Kirchbaus, sondern offeriert dementsprechend eine facettenreiche Auswahl an verschiedensten Sehenswürdigkeiten außer- und innerhalb der Kirche. Schließlich zieht die Frauenkirche Jahr für Jahr Millionen Besucher, insbesondere Gläubige, in ihren atemberaubenden Bann.
Aber was macht die Frauenkirche Dresden so attraktiv für ihre Besucher?
Fest steht, dass die Frauenkirche sowohl mit ihrem äußeren Gesamtbild als auch im Bereich der Innenraumgestaltung selbst die letzten Kritiker positiv überrascht hat. Bemerkenswerte Beispiele der barocken Sakralbaukunst bilden Kanzel, Altar, Orgel und Taufstein der Frauenkirche.
Wenn nun wieder die Glocken der Frauenkirche Besucher aller Art herzlich willkommen heißen, ist nicht nur der Kirchraum, sondern auch die Unterkirche für jeden offen.
© Fotograf: bildpixel – Pixelio.de |
Die neue Orgel der Frauenkirche Dresden wurde 2005 von der namenhaften Orgelbaufirma Kern erbaut. In ihr haben sich die Bauprinzipien der Orgeln Brüder Gottfried und Andres Silbermann auf beeindruckende Art und Weise ergänzt.
Um die Klangvielfalt des Instrumentes zu erweitern, beinhaltet das romantisch- französische Orgelwerk interessante Stimmfarben, welche die neue Orgel facettenreich und farbenfroh erklingen lassen. Dementsprechend können nicht nur die orgelsymphonischen Werke Cesar Francks, sondern auch die Orgelwerke Johann Sebastian Bachs authentisch gespielt werden.
Das äußerst abwechslungsreiche Instrument der Frauenkirche verfügt über 68 klinge Register, welche auf ein Pedal und vier weitere Manuale aufgeteilt sind.
Die kleinsten der insgesamt 4.879 Pfeifen der Orgel missen weniger als einen Zentimeter, während die größten über fünf Meter in die Höhe ragen.
Die Herkunft des Taufsteins hingegen ist nicht abschließend geklärt. Fest steht jedoch, dass Ende des 19. Jahrhunderts ein Taufstein in Auftrag gegeben wurde, welcher heutzutage auf den alten Innenraumaufnahmen der Frauenkirche wieder erkannt werden kann. Beim Einsturz der Kirche wurde der alte Taufstein, welcher vom Kirchenbaurat Möckel geschaffen worden ist, vollständig zerstört. Eine Rekonstruktion des später ergänzten Taufsteines konnte jedoch nicht durchgeführt werden.
So machte man sich auf die Suche nach einem neuen Taufstein, welcher besondere Kriterien erfüllen musste. Diesbezüglich sollte der Stein aus der Zeit Bährs stammen, jedoch nicht im Einsatz sein. Die erfolgreiche Suche endete im Bergbaumuseum Freiberg, in welchem der Taufstein der alten Freiberger Nikolaikirche scheinbar nur darauf wartete, entdeckt zu werden.
Der neue Taufstein der Frauenkirche wurde vom Bildhauer Johann Gottfried Stecher geschaffen und im Jahre 1754 geweiht. Seit 2005 hingegen schmückt der schlicht gestaltete und ohne Figuren auskommende Stein den Altarraum der Frauenkirche Dresden.
Der Altar der Frauenkirche stammt aus den Federn des Bildhauers Johann Christian Feige und bildet das Zentrum einer biblischen Szene: während seine Jünger friedlich schlafen, betet Christus allein im Garten Gethsemane. Doch am Stadttor warten schon die Soldaten, um ihn in Gefangenschaft zu nehmen.
Von dieser biblischen Szene ausgehend weist der Altar eine Predigt aus Stein auf, welche sich auf die Botschaft von der Barmherzigkeit Gottes fokussiert.
Zusätzlich zu seiner umfangreichen figürlichen und ornamentalen Ausstattung überrascht der Altar mit seiner geistlichen und zugleich künstlerischen Tiefe.
Im Vergleich zum Taufstein, war die Rekonstruktion des Altars möglich. Aus mehr als zweitausend Einzelteilen, die bei der Enttrümmerung geborgen wurden, wurde der heutige Altar rekonstruiert und besteht aus mehr als 80 Prozent des historischen Materials.
© Fotograf:Marion Kottlos – Pixelio.de |
Sehenswert ist aber auch der barocke Innenraum, welcher nicht nur durch eine vorbildliche architektonische Geschlossenheit, sondern auch mit einzigartiger Schönheit beeindruckt. Der Innenraum besteht aus fünf im Halbkreis angeordneten Emporen und verbindet mit der Idee des Zentralbaus Taufstein, Altar, Orgel und Kanzel.
Führungen in der Frauenkirche Dresden
Nach den Anweisungen von George Bähr wurde die Kanzel, welche in der Regel einen erhöhten Platz für die Predigt bildet, in den Mittelpunkt der Chorbalustrade angeordnet, von wo sie sich wie ein Schiffsbug in den Kirchenraum hinein schiebt.
Weiterhin sind die Sitzplätze für die Besucher der Kirche auf die Kanzel ausgerichtet und die Aufmerksamkeit liegt in erster Linie auf die Wortverkündung des Priesters.
Doch aufgrund einiger akustischer Probleme, die sich mit der Anzahl der Besucher erhöhten, wurde im Jahre 1738 eine zweite Kanzel am Altarraumpfeiler eingerichtet. Da eine zweite Kanzel im Bauplan von George Bähr jedoch nicht in Betracht gezogen wurde und die akustischen Probleme in der modernen Frauenkirche Dresden behoben werden konnte, wurde bei der Rekonstruktion der Kirche auf eine weitere Kanzel verzichtet.
Während die Kanzel für das Hörverständnis der Besucher unabdingbar ist, tragen die Emporen der Frauenkirche einen entscheidenden Beitrag zum Raumempfinden bei. Besonders die runde Form der Emporen grenzt den Kirchraum auf drei Seiten ab und vermittelt jedem Besucher das Gefühl, geborgen und willkommen zu sein. Baumeister der Frauenkirche, George Bähr, konzipierte die 5 Emporenebenen großflächig, sodass mehr als zwei Drittel der Besucher Platz auf ihnen nehmen können. Da eine Empore in Betstübchen unterteilt wurde und Fenster aufwies, wurde sie früher im 18. und 19. Jahrhundert von wohlhabenden Kaufmännern und Gläubigen gemietet, die bequem von der Stube aus dem Gottesdienst folgen konnten.
In der wieder aufgebauten Frauenkirche hingegen wurde diese Empore zwar optisch nach der historischen Vorlage aufgebaut, jedoch wird auf eine Untergliederung in einzelne Stübchen verzichtet, da sie für die heutige Nutzung der Kirche nicht mehr notwendig sind.
Im 18. Jahrhundert wurde die Krypta der Frauenkirche als Begräbnisstätte eingesetzt. Berühmte Persönlichkeiten, wie beispielsweise der Baumeister der Kirche, George Bähr, oder auch der Komponist Heinrich Schütz wurden hier bestattet. Bei der Zerstörung der Kirche im zweiten Weltkrieg blieb jedoch eine einzige Grabkammer unversehrt. Dementsprechend musste die Unterkirche bei der Rekonstruktion vollständig neu gewölbt werden. Vor der Fertigstellung des Altars, der Kanzel und der Empore fungierte die Unterkirche von 1996 bis 2005 als Kirchraum. Jegliche Konzerte, Gottesdienste und auch Messen wurden in der Unterkirche durchgeführt.
Eine sehenswerte Besonderheit der Unterkirche bildet der Altar, welche aus schwarzem Kaltstein angefertigt wurde. Seitdem die Arbeiten am Kirchraum abgeschlossen wurden, wird die Unterkirche maßgebend zum Ort der persönlichen Andacht, des Gebets und der Stille.
Führungen
Nicht nur mit ihrem atemberaubenden Erscheinungsbild und ihrer Innenausstattung, sondern auch mit einem abwechslungsreichen Programm und individuellen Angeboten versucht die Frauenkirche Dresden ihrem Ansehen gerecht zu werden.
Im Mittelpunkt aller Angebote steht die zentrale Kirchenführung, welche jeweils in Anschluss an die abendliche und mittägliche Andacht stattfindet. Im Hauptraum werden die Besucher bereits erwartet und herzlich zur zentralen Kirchenführung eingeladen. Eine Besonderheit der zentralen Kirchenführung bildet die Tatsache, dass der Kirchraum sich aus dem Blickfeld jedes Betrachters vom Sitzplatz erschließt, sodass die Besucher auf ihren Plätzen sitzen bleiben können. Hierbei möchte die Frauenkirche besonders körperlich eingeschränkten Besuchern eine interessante „Führung im Sitzen“ bieten.
Die zentrale Kirchführung findet in der Regel von Montag bis Samstag ab 12 Uhr statt, wobei montags, mittwochs und freitags die Führung in Sonderfällen auch um 18 Uhr gehalten wird. Um seinen Wunschtermin zu überprüfen, können Besucher den Veranstaltungskalender im Eingangsbereich der Kirche in Anspruch nehmen. Eine Führung erstreckt sich über 50 Minuten, wobei insgesamt 650 Plätze im Kirchenschiff und 250 auf der 1. Empore zu Verfügung stehen. Besucher sollten jedoch beachten, dass Plätze auf der 1. Empore nur für Gruppen reservierbar sind. Es wird lediglich eine Reservierungsgebühr erhoben, während der Eintritt frei ist.
Des Weiteren sollten Besucher berücksichtigen, dass die Führung direkt an die Andacht anschließt, sodass kein alleiniger Besuch der Führung gewährleistet werden kann.
Für Gruppen bis zu 30 Personen bietet die Betstubenführung interessante, historische Informationen über Betsuben und erste Empore. Ein ehrenamtlicher Kirchenführer erläutert Besuchern der Frauenkirche die vielschichtige Geschichte des Gotteshauses und den langwierigen, jedoch erfolgreichen Wiederaufbauprozess des Meisterwerkes. Fragen sind erwünscht und werden vom Kirchenführer gerne beantwortet.
Die Betstubenführung findet jede Stunde zurzeit der offenen Kirche statt, wobei sich Interessierte im Voraus anmelden müssen. Die Führung dauert etwa 50 Minuten, wobei 30 Plätze zur Verfügung stehen. Andere Sprachen, wie beispielsweise Französisch, Englisch oder Spanisch, sind auf Anfrage möglich, während eine Gebühr von drei Euro für jede Person erhoben wird.
Es sollte jedoch beachtet werden, dass die Betstubenführung ausschließlich für Gruppen konzipiert wurde.
Darüber hinaus finden jedoch Sammelführungen statt, an denen sowohl Einzelpersonen als auch Kleingruppen teilnehmen können. Eine Anmeldung kann vor Ort erfolgen. Informationen über freie Termine können im Besucherzentrum oder in der Frauenkirche selbst eingeholt werden.
Da die Kirche aber auch ihren ganz kleinen Besuchern gerecht werden möchte, bietet das Gotteshaus spezielle Kinderkirchenführungen an. Kinder und Jugendliche sind herzlich willkommen, im Kirchenraum Interessantes und Amüsantes über die Frauenkirche zu erfahren. Die kleinen Besucher können im Kirchraum auf Entdeckungsreise gehen und dabei persönliche Erfahrungen sammeln.
Die Kinderkirchenführung findet montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 10 Uhr, vor der Öffnung der Kirche statt. Schulklassen mit maximal 30 Kindern können an der Führung nur nach Voranmeldung teilnehmen. Auch diese Führung richtet sich ausschließlich an Gruppen.
© Georg Wittberger – Pixelio.de |
© Georg Wittberger – Pixelio.de |
Geschichte der Frauenkirche
Die Frauenkirche kann auf eine tausendjährige Geschichte zurückschauen, die sowohl von positiven als auch negativen Ereignissen geprägt ist. Ihren Namen erhielt die Kirche, da sie der Mutter Jesus geweiht ist.
Als im August 1726 der erste Stein für den Neubau der Frauenkirche gelegt wurde, glaubte wohl keiner, was für ein monumentales Werk in der Zukunft entstehen sollte. Doch obgleich der Bau anfänglich schnell und problemlos voranging, sogar das Hauptgesims 1729 erreicht wurde, waren die Bürger Dresdens skeptisch.
Während des Baus lief jedoch nicht alles nach Plan, besonders Probleme mit dem Kuppelanlauf veranlassten George Bähr 1729 dazu, die Kuppel mit kupferbedecktem Holz auszuführen, während der Kuppelanlauf mit Stein verarbeitet werden sollte. Für sein Vorhaben erhielt Bähr Zustimmung vom königlichen Hof.
Ende des Jahres 1732 war der Außenaufbau vollendet, wobei der Bau der Kuppel den Architekten weiterhin Probleme bereite. Und doch erreichten die Beteiligten ohne Hilfe von High- Tech- Geräten und Riesenkränen den vollständigen Bau der Kirche im Jahre 1734. Noch im selben Jahr fanden die Kirchweihe und der erste Gottesdienst in der Frauenkirche statt.
Der Innenbereich der Frauenkirche, insbesondere Laterne, Haube, Kreuz und Altar, wurde jedoch erst 1739 fertig gestellt. Johann Georg Schmid und Johann Gottfried Fehre übernahmen die weitere Organisation, nachdem Georg Bähr 1738 verstarb und seine letzte Ruhe in der Gruft der Frauenkirche fand.
Viele Jahre später, im Jahr 1743, wurde der Bau der Frauenkirche endgültig abgeschlossen. Dennoch blieben Bedenken über die Standsicherheit der Kuppel bestehen.
Den Bombenhagel in der Nacht vom 13. Zum 14. Februar im Jahr 1945 überstand die Frauenkirche ohne große Verluste. Doch im großen Feuersturm, welche vom Coselpalais eindrang, brannte die Kirche vollständig aus. Besonders die aus Sandstein angefertigte Kuppel konnte dem Feuer keinesfalls Stand halten, sodass die Frauenkirche am 15. Februar um 11 Uhr einstürzte.
Eine Anekdote, die nun schon seit vielen Jahrhunderten in Dresden erzählt wird, erklärt den Einsturz der Frauenkirche folgendermaßen:
Obgleich Gaetano Chiaveri, der Erbauer der Katholischen Hofkirche, mit Argusaugen den Bau der Frauenkirche verfolgte, befand er den Innenbau des Gotteshauses für vorbildlich. In keinster Art und Weise handelte er aus schlechten oder gar zerstörerischen Leitmotiven, als er der Öffentlichkeit im Jahre 1739 verkündete, die Standsicherheit der Kuppel sei nicht zufrieden stellend. Obwohl Chiaveri bereits für die Kuppel der Sankt Peter Kirche in Rom einen Neubau durchführte, wurde seine Warnung von den Bürgerinnen und Bürgern Dresdens ignoriert. Vielmehr hielten sie ihm vor, den Bau der Frauenkirche verpfuschen zu wollen, um George Bährs Meisterwerk zu zerstören.
Dennoch versuchte Chiaveri, die Menschen umzustimmen und empfahl rigoros den Abriss der Kuppel, um den Holzbau zu ermöglichen. Doch dadurch besänftigte er die Gemüter Dresdens keinesfalls. Und so überließ Chiaveri die Frauenkirche ihrem Schicksal.
Jahrhunderte später sollte die Kirche doch an ihrem Schicksal scheitern. Denn auch wenn das Gotteshaus im Bombenhagel vom 13. Zum 14. Februar 1945 keinen Schaden erlitt, stürzte sie einen Tag später doch ein.
Und in der Tat hätte der Einsturz verhindert werden können, wenn die Kuppel eine höhere Standfestigkeit aufgewiesen hatte.
War es der Zorn Chiaveris oder hätte es einfach nicht anders kommen können? Die Menschen in Dresden fanden keine Ruhe. Und obwohl Chiaveri schon vor Jahrhunderten verstarb, redeten die Menschen schlecht über in, bis zum 15. Februar 1945. Im stillen Kämmerlein gestanden sie sich ein, dass Chiaveri doch Recht behalten hatte.
Glocken
Die Glocken der Frauenkirche Dresden wurden erstmals in der Geschichte des Gotteshauses der Dresdner Bevölkerung vorgestellt. Am 3. Mai 2003 versammelten sich tausende Schaulustige und Interessierte auf dem Schoßplatz, um die Glocken aus der Nähe, sprich hautnah zu erleben. Die Besucher hatten nicht nur die Möglichkeit, Schnappschüsse der verschiedenen Glocken zu machen, sondern auch das Anfassen war erlaubt. Viele Menschen nutzten diese Gelegenheit, da nach dem Einbau der Glocken im Turm der Frauenkirche ein genaues Betrachten der Glocken nicht mehr möglich war.
Das vollständige Geläut der Kirche besteht aus acht, hochwertig verarbeiteten Glocken. Jedoch hat nur „Maria“ seit dem Guss 1518 alle Kriege überstanden und konnte sogar 1998 wieder zur Frauenkirche zurückkehren. Die weiteren sieben Glocken wurden neu gegossen. Sie besitzen jeweils einen biblischen Namen und eine Inschrift.
Die Friedensglocke Jesaja weist ein stolzes Gewicht von 1750 Kilogramm auf, wobei sie dem Propheten Jesaja gewidmet wist. Des Weiteren beinhaltet sie den Bibelspruch: „Sie werden Schwerter zu Pflugscharen machen“. Diese Aussage wurde besonders in der DDR von der Friedensbewegung in Anspruch genommen.
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Die Verkündigungsglocke Johannes ist ein wenig kleiner und mit einem Gewicht von 1228 Kilogramm auch leichter. Die Glocke ist dem Täufer Johannes gewidmet. Diese Glocke beinhaltet die Inschrift: „Bereitet dem Herrn den Weg".
Die 900 Kilogramm schwere Stadtglocke Jeremia verkündet den Bibelspruch: „Suchet der Stadt Bestes“. Hierbei gab der Prophet Jeremia seinen deportierten Landsleuten diesen Hinweis mit auf ihren Wegen.
„Ich und mein Haus wollen dem Herrn dienen“, diese Botschaft enthält die Trauglocke Josua mit einem Gewicht von 645 Kilogramm.
Die älteste und zugleich kleinste Glocke der Frauenkirche Dresden, die Gedächtnisglocke Maria trägt eine lateinische Inschrift.
Ergänzt werden die obigen Glocken von der Gebetglocke David, der Taufglocke Philippus und der Dankglocke Hanna.
Aussichtsplattform
Ein Geheimtipp unter allen Führungen ist der Kuppelaufsteig. In Begleitung eines ehrenamtlichen Kirchenführers besteht für Teilnehmer die Möglichkeit, bis zur Aussichtsplattform in mehr als 65 Meter Höhe aufzusteigen. Auf dem anstrengenden, jedoch spannenden Weg erhalten Besucher Informationen über die Geschichte, die Nutzung und den Wiederaufbau der Frauenkirche. Für den mühevollen Aufstieg werden die Besucher auf der Aussichtsplattform mit einem atemberaubenden Blick über Dresden und die Umgebung belohnt.
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Im Sommerhalbjahr, welches sich über den Zeitraum von April bis Oktober erstreckt, findet der Kuppelaufsteig jede halbe Stunde von 18:30 bis 21 Uhr statt, im Winter hingegen bis 19 Uhr. Für jede Person fallen Kosten von 10 Euro an, wobei der Aufstieg eine gute gesundheitliche Kondition fordert. Auch festes Schuhwerk ist erforderlich.
Aufgrund der Arbeiten an der zerstörten Frauenkirche steht die Aussichtsplattform erst seit dem 1. Februar 2005 für Besucher für Verfügung. Seitdem haben sich schon mehr als eine Millionen Menschen den Kuppelaufstieg gewagt, wobei wohl alle gleichermaßen vom dem unglaublichen Panoramablick beeindruckt worden sind.
Sowohl der Sommer als auch der Winter haben ihren besonderen Reiz auf Besucher, denn während das gute Wetter scheinbar zum Aufstieg einlädt, ergibt sich in den Wintermonaten ein besonders überwältigender Blick auf die Stadt Dresden, welche vollständig in Weiß gekleidet ist.
Auf der 67 Meter hohen Aussichtsplattform haben sich bis jetzt schon 2 Paare das Ja- Wort gegeben und mehr als tausende von Heiratsanträgen wurden dort gemacht.
Um zudem Familien mit Kindern entgegen zu kommen, kostet eine Familienkarte nur 20 Euro, wobei beachtet werden sollte, dass Kinder unter drei Jahre nicht am Kuppelanstieg teilnehmen dürfen.
Turmkreuz
Das Turmkreuz der Frauenkirche Dresden ist nicht nur ein Symbol der Mahnung, sondern auch der Erinnerung. Einst krönte das Turmkreuz 91 Meter in der Höhe die Kuppel des Gotteshauses.
Zwar wurde das Turmkreuz beschädigt, jedoch konnte es bei der Enttrümmerung im Jahre 1993 größtenteils unversehrt aufgefunden werden. Nach der Entscheidung, dass Kreuz nicht zu rekonstruieren, wurde es auch nicht auf seinen alten Platz gehoben, sondern vorübergehend im Innenraum der Frauenkirche Dresden augestellt. Durch seine erinnernde und zugleich eindringliche Präsenz dient das Turmkreuz im Innenraum als eine Gedenkstelle für viele Gläubige. Diesbezüglich besteht für Besucher die Möglichkeit unter dem Kreuz Kerzen anzuzünden, um zu gedenken. Gebetsanliegen können sie zudem in ein Buch eintragen. Auf der Kuppel der Frauenkirche trohnt heutzutage ein neu angefertigtes Turmkreuz. Auf seine eigene Art und Weise verfügt das Turmkreuz über die Möglichkeit, Versöhnung zu symbolisieren. Schließlich wurde das neue Kreuz vom Königshaus Groß- Britanniens und dem britischen Volk gestiftet.
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Des Weiteren wurde das Turmkreuz von dem Sohn eines Piloten angefertigt, welcher einst bei den Bombardierungen auf Dresden teilnahm. In unserer heutigen Gesellschaft hingegen steht das Turmkreuz für die Stärke des Glaubens.
Das fertige Turmkreuz wurde im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung und zum 55. Jahrestag der Bombardierung Dresdens, am 13.2.2000, vom Herzog von Kent übergeben. Vor der Fertigstellung der Kuppel wurde das Kreuz vor der westlichen Fassade der Frauenkirche aufgestellt. Am 22. Juni 2004 hingegen wurde das Kreuz mit Hilfe einer Laternenhaube auf seinen Ursprungsplatz gehoben.
Anfahrt
Schon vom weitem kann die Frauenkirche Dresden anhand ihrer markanten Kuppel erkannt werden. Die Frauenkirche befindet sich im Mittelpunkt der Altstadt und auf dem Dresdner Neumarkt. Des Weiteren liegt das Gotteshaus in der Nähe der Brühlschen Terrasse, des Kulturpalastes und der Akademie der Künste.
Anfahrtsadresse:
Neumarkt
01067 Dresden
Da die Frauenkirche sehr zentral gelegen ist, kann sie auch mit einer großen Auswahl an verschiedensten Verkehrsmitteln erreicht werden.
Mit Hilfe des öffentlichen Personenverkehrs können Besucher an folgenden Haltestellen aussteigen und zu Fuß die Frauenkirche erreichen:
„Prinaischer Platz“ kann mit den Straßenbahnlinien 7, 6, 3 und der Buslinie 75 erreicht werden.
„Altmarkt“ kann ausschließlich mit den Straßenbahnlinien 12, 4, 2 und 1 erreicht werden.
Besucher sollten jedoch aktuelle Straßenlinienänderungen der Dresdner Verkehrsbetriebe AG berücksichtigen.
Da der Neumarkt in einer verkehrsberuhigten Zone liegt, besteht für Besucher nicht die Option, mit dem Auto parken zu können. Eine Ausnahme bildet jedoch eine begrenzte Menge an Behindertenstellplätzen.
Besucher, die dennoch mit dem Auto anreisen möchten, können kostenpflichtige Freiluftparkplätze oder Parkhäuser in Anspruch nehmen.
Weiterhin verfügt die Frauenkirche über sieben Eingänge, die jeweils einen anderen Buchstaben über der Eingangstür aufweisen. Je nach dem, welche Sehenswürdigkeiten oder Führungen die Besucher aufsuchen möchten, sollten sie die verschiedenen Eingänge benutzen. Das Kirchenschiff beispielsweise kann mit dem Eingang D schnell erreicht werden, während Besucher am Eingang G Zugang zur Kuppel erhalten.
Um die Frauenkirche Dresden allen Menschen zugänglich zu machen, legt das Gotteshaus besonders großen Wert darauf, Menschen mit Behinderungen den Zugang zur Kirche zu ermöglichen. Nach der Devise „Alle Menschen sind herzlich willkommen“ werden Besucher mit einem Schwerbehindertenausweis am Eingang A eingelassen. Hierfür sollten die Besucher ihren Nachweis bereithalten.
Für Rollstuhlfahrer hingegen wird die Möglichkeit zur Verfügung gestellt, Parkplätze nahe der Frauenkirche in Anspruch zu nehmen. Über den Aufzug am Eingang A können sie dann in die Kirche gelangen. Zudem ist dort eine spezielle Klingel vorzufinden, sodass die Mitarbeiter der Kirche den Besuchern gerne weiterhelfen und sie gegebenenfalls zum Kirchenschiff begleiten.
Gruppen mit mehreren Rollstuhlfahrern werden jedoch gebeten, sich im Voraus anzumelden und sich beim Besucherdienst zu informieren.
Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten können bei Veranstaltungen nicht mehr als 12 Rollstühle aufgestellt werden. Auch der Zugang zu den Emporen ist für Rollstuhlfahrer leider nicht möglich.
Besucher mit Hörschäden werden gebeten bei Andachten, Vorträgen, Gottesdiensten und Lesungen im Kirchenschiff Platz zu nehmen, weil dieser Ort mit Induktion ausgestattet ist.
Bei einer Voranmeldung einer Gruppe, bestehend aus mehreren, schwerhörigen Menschen, bietet die Frauenkirche das Angebot, Führungen und Gottesdienste in der Gebärdensprache durchzuführen. Hierbei können sich Interessierte beim Besucherdienst anmelden.
Besucher mit Sehbinderungen können selbstverständlich mit ihren Blindenhunden den Hauptraum betreten. Der Zugang zu der Kuppel und den Emporen hingegen kann nicht gewährleistet werden.
Öffnungszeiten
Die Gottesdienste finden jeden Sonntag mit vokaler Kirchenmusik um 11 Uhr statt. Abends, um 18 Uhr, hingegen können Besucher am Gottesdienst mit instrumentaler Kirchenmusik teilnehmen.
Die Orgelandachten, welche mit einer anschließenden Kirchenführung verbunden sind, finden jeden Montag bis Samstag um 12 Uhr statt, an den Wochentagen Montag, Mittwoch und Freitag auch um 18 Uhr.
Weitere Orgelandachten werden jeden Donnerstag um 18 Uhr in der Unterkirche angeboten. Hierbei ist der Eintritt frei, jedoch werden um Spenden gebeten.
Auch Orgelvesper sind mit anschließenden Kirchenführungen verbunden und werden Dienstags um 18 Uhr angeboten. Auch hier ist der Eintritt frei.
Freie Besichtigungen der Frauenkirche können Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr und zwischen 13 und 18 Uhr vorgenommen werden. Diesbezüglich ist die Unterkirche zu Gebet, Stille und Andacht geöffnet.
Der Kuppelaufstieg hingegen ist kostenpflichtig, jedoch ohne Voranmeldung möglich. Täglich ab 10 Uhr können Besucher die Aussichtsplattform aufsuchen.
Weiterhin findet jede zweite Woche am Sonntag um 15 Uhr die geistliche Sonntagsmusik mit Instrumental-, Vokalmusik und geistlichen Worten statt.
Im wöchentlichen Wechsel mit der Kathedrale und der Kreuzkirche findet der Orgelmittwoch um 20 Uhr statt.
Jährlich wiederkehrende Veranstaltungen
Nicht nur in Deutschland, sondern auch auf der ganzen Welt symbolisiert die Dresdner Frauenkirchen Versöhnung und Frieden nach den grausamen Ereignissen im zweiten Weltkrieg.
Im Rahmen einer neuen jährlichen Veranstaltungsreihe der Frauenkirche Dresden wird der südafrikanische Friedensnobelpreisträger und Erzbischof Desmond Tutu am 20. September 2009 erwartet. Neben seiner Rede „Braucht der Frieden die Versöhnung“, will der Friedensnobelpreisträger auch die Frauenkirche näher bekunden.
In der Zukunft sollen nun Jahr für Jahr unterschiedlichste Friedensnobelpreisträger der Welt ihren Weg zur Frauenkirche finden und das Programm des Gotteshauses erweitern. Auch die Preisträger vom Jahre 2008 und 2003, der ehemalige finnische Präsident Martti Ahtisaari und die iranische Menschenrechtlerin Shirin Ebadi werden 2010 und 2011 herzlich willkommen geheißen.
Eine weitere, von Jahr zu Jahr wiederkehrende Veranstaltung bildet die Präsentation „Frauenkirche mit Orgelmusik“. Die Präsentation findet jedes Jahr Ende August statt.
Diesbezüglich versucht die Präsentation „Frauenkirche mit Orgelmusik“ interessante Elemente des Orgelkonzertes und der Kirchenführung zu verbinden. Jahr für Jahr erläutert die ehrenamtlichen Kirchführer die Geschichte und den Wiederaufbau des Gotteshauses, während sie dabei ihre Besucher durch die ganze Frauenkirche führen. Während der Führung bringen erfahrene Organisten die in der Kirche befindlichen Kern- Orgel zum Klingen.
Den Veranstaltungsort bildet der Hauptraum der Frauenkirche, wobei pro Person eine Gebühr von 8 Euro erhoben wird.
Aber auch die jährliche Befahrung der Sandsteinkuppel beinhaltet für viele Besucher eine außergewöhnliche, aber spannende Veranstaltung. Im Rahmen der regelmäßigen Wartungsarbeiten findet die Befahrung jedes Jahr im August statt.
Hierbei prüfen Ingenieure mit Hilfe einer besonderen Arbeitsbühne die Verfugung der Kuppel und den Zustand der Sandsteinoberfläche.
Während der Befahrung, welche sich über drei Tage erstreckt, ist der Zugang zum Kuppelaufstieg und zur Frauenkirche zu den Öffnungszeiten möglich.
Wiederaufbau der Frauenkirche
Schon kurz nach dem Einsturz der Frauenkirche und nach dem Waffenstillstand zwischen den Alliierten und Deutschland teilten viele Menschen in Deutschland die Überzeugung, die vollständig zerstörte Frauenkirche in Dresden wieder aufzubauen.
Dennoch dauerte es mehr als 45 Jahre, bis der Traum vieler Dresdner in Erfüllung ging. Und weitere 15 Jahre vergingen, bis die Frauenkirche endlich in ihrer vollkommenen Schönheit glänzen und die Tore für ihre Besucher aufmachen konnte.
Die ersten Bestrebungen zu einem Wiederaufbau des Gotteshauses konnte schon in den letzten Kriegsmonaten vorgefunden werden. Da sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen in der DDR als schwierig gestalteten, fand auch der Wiederaufbau keine Prioritäten. Erst nach der politischen Wende waren die Bedingungen für einen Neuanfang gegeben.
Aber auch die Initiative der Bürger trug einen wesentlichen Anteil zum Wiederaufbauprozess bei und brachte den Stein zum Rollen. Vielmehr wurde mehr als 11 Jahre lang Stück für Stück die Kirche wiederaufgebaut und getreu den Vorgaben der historischen Materialien und den Vorstellungen George Bähres ein Meisterwerk ins Leben gerufen.
Offiziell wurde der Wiederaufbau im Rahmen großer Festlichkeiten am 30. Oktober 2005 abgeschlossen. Obgleich die finanziellen und technischen Mittel nach dem zweiten Weltkrieg nicht ideal waren, setze sich sowohl das Landesamt als auch die Landeskirche für die Denkmalpflege und den Wiederaufbau ein.
Bereits ein Jahr nach dem öffentlichen Ende des Krieges rief die Evangelisch- Lutherische Landeskirche in Sachen eine Spendenaktion ins Leben, mit der ein Großteil des Wiederaufbaus finanziert werden sollte. Gleichzeitig führte das Landesamt für Denkmalpflege erste Untersuchung durch, um eine Basis für die archäologische Rekonstruktion herzustellen. Zahlreiche Baudokumentationen und Restaurierungsarbeiten wurden innerhalb weniger Monate angefertigt.
Eine Fortsetzung aller begonnen Arbeiten ließen die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse in der DDR nicht zu. Oftmals bestand sogar die Gefahr, dass die Ruine vollständig beräumt wurde. Dennoch konnte die Spendenaktion auch innerhalb der DDR erfolgreich aufrechterhalten werden.
Nach der Jahrtausendwende, im Jahre 2000 konnten schon einige Arbeiten erfolgreich beendet werden. Hierzu zählt auch die Fertigstellung der Frauenkirche bis zum Haptgesims.
Ein überragendes Ereignis im Jahr 2000 war hingegen die Übergabe des neuen Turmkreuzes. Im Rahmen des 55. Jahrestages der Bombardierung Dresdens, übergab Herzog von Kent das Turmkreuz an die Beauftragten der Frauenkirche.
Weiterhin wurden zahlreiche Arbeiten an der Fassade fortgeführt, während in den nächsten fünf Jahren nur noch kleinere Aufgaben und Rekonstruktionen beendet werden mussten.
Heutzutage ist die Frauenkirche nicht nur ein Wahrzeichen der Stadt Dresden und des Bundeslandes Sachsen, sondern eines der meist besuchten Sehenswürdigkeiten in Deutschland.
Einen besonderen Höhepunkt im Bereich des Wiederaufbaus bildete der 1. Februar 2000. An diesem Tag war erstmals der Kuppelaufstieg zur Aussichtsplattform möglich. Nach der Eröffnung genießen Tag für Tag mehr als 2000 Besucher den Blick über die Dresdner Stadt.
Zudem wurden die letzten Arbeiten im Bereich des Steinbaus fertig gestellt, sodass nun der Schwerpunkt auf die Gestaltung des Innenraums gelegt wurde. Viele Restauratoren, Vergolder, Künstler und Maler arbeiteten mit Herzblut an der Fertigstellung der Innenräume, wobei sie letztendlich einen harmonischen und heiteren Kirchraum schufen, welcher zum Hören von Musik und Wort scheinbar einlädt. Auch die kritische und komplizierte Arbeit am vollständig zerstörten Altar konnte 2005 ohne Einschränkungen beendet werden.
Dementsprechend wurden die Arbeiten am 20. September 2005 endgültig abgeschlossen. Aufgrund dieser erfreulichen Nachrichten wurde schon am 30. September 2005 die Weihe der rekonstruierten Frauenkirche in Dresden gefeiert.
Neben hohen Vertretern der Kirche, der Wirtschaft, den Wissenschaften und der Politik, waren Mitglieder der Förderkreise auf der Feier anwesend. Vor der Frauenkirche und auf dem Neumarkt waren mehr als 60.000 Menschen versammelt, die bei wunderschönem Wetter die Eröffnung des Gotteshauses entgegen fieberten.
Auf mehreren Großbildleinwänden konnten die Menschen auf dem Neumarkt auch im Innern der Kirche das Geschehen verflogen. Verschiedenste Kamera- Teams sorgten dafür, dass Bürger in ganz Deutschland dieses historische Moment erleben konnten. Nach dem Gottesdienst fing die gri0e Feuer erst richtig an. Zahlreiche Veranstaltungen wurden gleichzeitig angeboten, wobei sich dieses Event über drei Tage erstreckte.
Musik in der Frauenkirche Dresden
Nach dem Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden wurde nicht nur ein sehr bedeutendes Sakralgebäude wiedererstanden, sondern eine Kirche, die endlich ihre Musiktradition wieder pflegen konnte.
Heutzutage erwarteten Besucher ein reichhaltiges und facettenreiches Musikangebot. Zusätzlich zu verschiedensten Aufführung von Oratorien und Passionen, bietet die Frauenkirche in regelmäßigen Abständen Kammermusikkonzerte und Messen, auf denen das europäische Musikschaffen im Bereich der Kirche vorgestellt wird. Nationale, aber auch internationale Spitzenensembles und namenhaften Chöre bereichern die Musik in der Frauenkirche. Aber auch die Sächsische Staatskapelle und das große Dresdner Orchester stoßen mit ihren Auftritten auf größte Begeisterung. Interessierte, die an Konzerte der Frauenkirche teilnehmen möchten, sollten sich beim Besucherdienst regelmäßig informieren. In der Regel sind die Sitzplätze für ein Konzert schnell reserviert und vollständig ausgebucht.
Dementsprechend konnte sich die Frauenkirche nach so kurzer Zeit ein hochklassiges Musikprogramm aufbauen.
Die Stiftung der Frauenkirche
Die gleichnamige Stiftung Frauenkirche Dresden wurde am 28. Juni 1994 ins Leben gerufen und schon ein Monat später vom Staatsminister Sachsens genehmigt. Des Weiteren treten der Freistaat Sachsen, die Landeshauptstadt Dresden und die Evangelisch- Lutherische Landeskirche Sachsen als Stifter in Kraft.
Aber welche Aufgaben und Ziele verfolgt die Stiftung Frauenkirche Dresden?
Wichtige Funktionen der Stiftung bestehen darin, das Leben in der Frauenkirche zu gestalten. Besonders das Motto der Kirche „ Brücken bauen – Versöhnung – Glaube stärken“ wird von der Stiftung umgesetzt, indem beispielsweise Projekte oder gar ganze Konzertabende veranstaltet werden. Aber auch die Arbeit ehrenamtlicher Helfer und Mitarbeiter, die von den Stiftern zur Verfügung gestellt werden, zählen zu den wesentlichen Aufgaben.
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Semperoper Dresden
Semperoper Dresden
Die Semperoper
Sie zählt zu den ansehnlichsten Opernhäusern Europas und wurde nach ihrem Erbauer, , Gottfried Semper, benannt. Dank ihres historischen Bauwerks und der besonderen Akustik gilt die Semperoper als Höhepunkt der Theaterarchitektur des 19. Jahrhunderts.
Öffnungszeiten für Besucher
Die Semperoper ist von Montags – Freitags von 10.00 Uhr bis 18:00 und Sonnabends bis Sonntags von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.
© Fotograf: bildpixel – Pixelio.de |
Führungen
Gruppenführungen ab 10 Personen, exklusive Einzelführungen und Fremdsprachenführungen können direkt über die Semperoper telefonisch, per Fax oder unter www.semperoper-fuehrungen.de angemeldet werden. Die fachkundigen Führungen dauern ungefähr 60 Minuten und informieren die Besucher über die Geschichte und gegenwärtigen Ereignissen des Opernhauses. Da die Gruppenführungen von den Proben und auch Vorstellungen abhängig sind, werden die jeweiligen Zeiten stets 2 bis 3 Monate im Voraus bekannt gegeben. Diese können über die Homepage des Opernhauses entnommen werden. Einzelgäste benötigen keine Anmeldung und können die Termine individuell nutzen. Eintrittskarten sind vor Führungsbeginn an der Opernkasse erhältlich. Auch Rollstuhlfahrer sind bei Führungen herzlich willkommen! Sie möchten sich bitte am „Eingang für bestellte Gruppen“ melden. Fremdsprachlichen Gästen stehen Übersetzungstexte zur Verfügung, welche sie bei Kauf der Eintrittskarten ausgehändigt bekommen. Diese Texte sind in den Sprachen Englisch, Französisch, Japanisch, Spanisch, Tschechisch, Russisch und Italienisch erhältlich. Geschenkgutscheine können über den Opernshop bezogen werden.
Führungen durch das Opernhaus können über folgende Adressen und Nummern angemeldet werden:
Semperoper Führungen & Shop GmbH
Theaterplatz 2
01067 Dresden
Telefon: (0351) 4911-496
Fax: (0351) 4911-458
Kartenreservierungen für die Oper
Der Besucherdienst für Kartenreservierungen ist von Montags bis Freitags von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr sowie Sonnabends in der Zeit von 10:00 bis 13:00 Uhr zu erreichen.
Opernkarten und Spielpläne sind über folgende Adressen und Telefonnummern erhältlich:
Besucherdienst der Sächsischen Staatsoper Dresden in der Schinkelwache
Theaterplatz 2
01067 Dresden
Opernkartenreservierungen: Tel.: (0351) 4911-705
Gruppenreservierungen: Tel.: (0351) 4911-718
Aktuelle Auskünfte über Tonbandansage: Tel.: (0351) 4911-731
Spielplaninformationen /Kartenangebote: Tel.: (0351) 4911-740
Restkartenauskünfte: Tel.: (0351) 4911-777
Faxnummer (auch für Bestellungen): 0351) 4911-700
Faxabruf Spielplan: (0351) 4911-750
E-Mail: intoffice@semperoper.de
oder
Tourist Information Dresden
Pavillon Prager Str. 10, 01067 Dresden
Telefon: 03 51 – 491 922 22
Telefax: 03 51 – 491 922 44
Reservierungen & Informationen:
Kartenreservierungen: Tel.
0351) 4911-705
Gruppenreservierungen: Tel.
0351) 4911-718
Aktuelle Informationen über Tonbandansage: Tel.
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Familienvorstellungen in der Semperoper
Bei Aufführungen von Familienvorstellungen erhalten Erwachsene eine Ermäßigung von 50% auf den regulären Preis. Zwei Kinder unter 17 Jahren können die Vorstellung kostenlos besuchen und für weitere Kinder werden jeweils 5 Euro erhoben.
Die Termine für Familienveranstaltungen werden frühzeitig in den Monatsspielplänen der Semperoper veröffentlicht. Voranmeldungen für Familien, Schulklassen sowie Kindergärten sind unter folgendem Kontakt möglich:
Sächsische Staatsoper Dresden
Dramaturgie
z. Hd. Carola Schwab
Theaterplatz 2, 01067 Dresden
Tel.: +49 (0)351/4911456
Fax: +49 (0)351/4911473
carola.schwab@semperoper.de
© Fotograf:gagan – Pixelio.de |
Anfahrt und Parkmöglichkeiten
-Von der Autobahnabfahrt Dresden-Altstadt zur Semperoper
Sie fahren die vierspurige Bundesstraße 6 in Richtung Stadtkern. Zu Ihrer linken Seite fließt die Elbe. Sie überschreiten zwei Ampelkreuzungen (rechts: Pfaffengrund; rechts: Merbitzer Straße) und einen verkehrsgeregelten Fußgängerüberweg. Auf der linken Seite befindet sich eine Tankstelle. Kurz danach treffen Sie auf eine Ampelkreuzung mit Vorwegweiser. Sie folgen der Straße halb links in Zielrichtung Zentrum. Nach Unterquerung einer Eisenbahnbrücke verläuft die Bundesstraße 6 einspurig. Nach kurzem Fahrtweg treffen Sie auf eine weitere große Ampelkreuzung (links Richtung Kaditz/Mickten/Elbepark, rechts Richtung: Cotta). Sofort nach der Kreuzung befindet sich links eine Tankstelle. Sie ordnen sich auf der linken Seite ein und biegen nach der Tankstelle in Richtung Zentrum in die Bremer Straße ein. Sie befinden sich noch immer auf der B6. Befahren Sie diese bis zum Straßenende und biegen Sie erst links und dann die nächste Möglichkeit rechts ab. In beiden Fällen haben Sie Vorfahrt. Sie befinden sich nun auf der Magdeburger Straße. Diese fahren Sie bitte bis zum Straßenende durch, bis Sie auf eine Ampelkreuzung geraten. Bitte biegen Sie links in die Weißeritzstraße ein und folgen Sie dem Straßenverlauf in Richtung Zentrum/Landtag. An der nächstmöglichen Ampelkreuzung biegen Sie halb rechts ab. Sie fahren hierbei erneut unter der Eisenbahnüberführung und anschließen unter der Marienbrücke hindurch. Sie befinden sich auf dem Ostra-Ufer. Von hieraus ist die Semperoper sowie ihre Tiefgarage bereits sichtbar. Sie überfahren eine weitere Ampelkreuzung und einen vor dem Landtagsgebäude befindlichen ampelgeregelten Fußgängerweg. Bitte ordnen Sie sich rechts auf der Geradeausspur ein. Sie haben die Tiefgarage der Semperoper erreicht.
-Von der Autobahnabfahrt Dresden-Nord zur Semperoper
Sie fahren die Bundesstraße 170 in Richtung Stadtmitte. Sie überqueren eine Ampel (rechts: Meinholdstraße, links: Gewerbegebiet). Auf der rechten Seite befindet sich eine Tankstelle. Sie passieren die dahinterliegende Ampel (rechts: Radeberg, links: Hellerhofstraße). Die Bundesstraße wird einspurig, zu Ihrer rechten Seite geht es steil bergab. Am Ende der Gefällestrecke überqueren Sie abermals eine Ampelanlage (rechts: Hechtstraße, links: Maxim-Gorki-Straße). Sie befinden sich noch immer auf der Bundesstraße 170. Diese wird wieder vierspurig. Links ist befindet sich wieder eine Tankstelle. Sie unterqueren eine Eisenbahnbrücke. Anschließend sehen Sie zu ihrer rechten Seite ein Hotel. Direkt danach überqueren Sie abermals eine Ampel (rechts und links: Fritz-Reuter-Straße). Sie fahren die Bundesstraße weiter in Richtung Zentrum. Nach kurzer Zeit fließt die B170 in die Hansastraße ein. Währenddessen überqueren Sie eine Fußgängerampel sowie eine Ampelkreuzung. Sie befahren die Hansastraße halb links und ordnen sich auf der rechten Spur ein. Vor der kommenden Eisenbahnunterführung biegen Sie rechts ab. Sie befinden sich auf der Eisenbahnstraße. Sie unterqueren die große Eisenbahnüberführung und biegen die erste Möglichkeit links ab. Bitte ordnen Sie sich rechts ein. Sie passieren eine Ampelanlage und biegen rechts auf die Antonstraße ab. Fahren Sie diese weiter bis auf die Marienbrücke und überqueren Sie die Elbe. Sie sehen nun links vor sich die Altstadt und vor sich das Bürogebäude Yenidze. Nach der Brücke biegen Sie an der ersten Ampelkreuzung rechts auf die Magdeburger Straße ab. Sie überqueren die Eisenbahnüberführung und fahren sofort rechts in die Weißeritzstraße ein. Bitte fahren Sie in Richtung Zentrum/Landtag. An der nächstmöglichen Ampelkreuzung biegen Sie halb rechts ab. Sie fahren hierbei erneut unter der Eisenbahnüberführung und anschließen unter der Marienbrücke hindurch. Sie befinden sich auf dem Ostra-Ufer. Von hieraus ist die Semperoper sowie ihre Tiefgarage bereits sichtbar. Sie überfahren eine weitere Ampelkreuzung und einen vor dem Landtagsgebäude befindlichen ampelgeregelten Fußgängerweg. Bitte ordnen Sie sich rechts auf der Geradeausspur ein. Sie haben die Tiefgarage der Semperoper erreicht.
-Von der Autobahnabfahrt Dresden-Altstadt zur Semper kleine Szene
Sie folgen der vierspurigen Bundesstraße 6 in Richtung Stadtmitte. Zu Ihrer linken Seite fließt die Elbe. Sie überschreiten zwei Ampelkreuzungen (rechts: Pfaffengrund; rechts: Merbitzer Straße) und einen verkehrsgeregelten Fußgängerüberweg. Auf der linken Seite befindet sich eine Tankstelle. Kurz danach treffen Sie auf eine Ampelkreuzung mit Vorwegweiser. Sie folgen der Straße halb links in Zielrichtung Zentrum. Nach Unterquerung einer Eisenbahnbrücke verläuft die Bundesstraße 6 einspurig. Nach kurzem Fahrtweg treffen Sie auf eine weitere große Ampelkreuzung (links Richtung Kaditz/Mickten/Elbepark, rechts Richtung: Cotta). Sofort nach der Kreuzung befindet sich links eine Tankstelle. Sie ordnen sich auf der linken Seite ein und biegen nach der Tankstelle in Richtung Zentrum in die Bremer Straße ein. Sie befinden sich noch immer auf der B6. Befahren Sie diese bis zum Straßenende und biegen Sie erst links und dann die nächste Möglichkeit rechts ab. In beiden Fällen haben Sie Vorfahrt. Sie befinden sich nun auf der Magdeburger Straße. Diese fahren Sie bitte bis zum Straßenende durch, bis Sie auf eine Ampelkreuzung geraten. Bitte biegen Sie links in die Weißeritzstraße ein und folgen Sie dem Straßenverlauf in Richtung Zentrum/Landtag. An der nächstmöglichen Ampelkreuzung biegen Sie halb rechts ab. Sie fahren hierbei erneut unter der Eisenbahnüberführung und anschließen unter der Marienbrücke hindurch. Sie befinden sich auf dem Ostra-Ufer. Sie biegen die nächste Gelegenheit scharf rechts ab und gelangen auf die Devrientstraße und fahren direkt auf die Marienbrücke zu. Sie fahren die nächste Gelegenheit rechts ab und überqueren die Elbe. Zu Ihrer rechten Seite sehen Sie das Stadtzentrum. Fahren Sie geradeaus und passieren Sie die Antonstraße. Es folgen mehrere Ampelkreuzungen. Zu Ihrer linken Seite sehen Sie den Neustädter Bahnhof. An der kommenden Ampelkreuzung fahren Sie rechts am Albertplatz vorbei und überqueren Sie eine weitere Ampelkreuzung. Die Bundesstraße 6 wird zur Bautzner Straße. An der linken Straßenseite der Hausnummer 107 suchen Sie nach einem Parkplatz.
-Öffentliche Verkehrsmittel
Haltestelle: Theaterplatz Linien 1,2,4
Haltestelle: Postplatz Linien 1, 2, 4, 8, 9, 11, 12
Bus: 82, 94
-Distanz zu wichtigen Transportmitteln: Autobahn 6 KM
Bahnhof 2 KM
Flughafen 9 KM
Stadtzentrum 0-1 KM
Öffentliche Verkehrsmittel 0-1 KM
Die günstigste Parkmöglichkeit befindet sich Parkhaus der Semperoper.
Der Abendtarif gilt von 19.00 Uhr bis 06.00 Uhr und kostet pauschal 4 €.
Opernshop
Der Shop befindet sich im unteren Vestibül an der Zwingerseite.
Öffnungszeiten:
– 1 Stunde vor Beginn der Veranstaltungen sowie in den Pausen
– während der Führungen
Sortiment:
CD´s sowie DVDs verschiedener Opernstücke, Sinfonien, der Staatskapelle und weiteren Stücken. Accessoires, Bücher und Geschenkgutscheine der Semperoper. Bücher und Accessoires der Staatskapelle Dresden. Kinderbücher und Musikcd´s. Operngläser. Verschiedene Geschenkideen. Artikel von Wendt & Kühn. Signierte Medien.
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Ausstattung der Oper
Ihr Stil gleicht der italienischen Hochrenaissance. Die am Eingang befindlichen Skulpturen stellen die Dichter Schiller und Goethe da. Sophokles und Shakespeare verzieren die linke Seite der Oper und Euripides sowie Molière erhielten ihren Platz an der rechten Seite des Gebäudes. Hoch über dem glanzvollen Eingangsportal erhebt sich die Panter-Quadriga des Architekten Johannes Schilling. Schon der Eintritt in die Semperoper wird zu einem herausragenden Erlebnis. Die riesigen Schwingtüren werden von ansehnlichen Männern geöffnet und man gleitet in die Empfangshalle, dessen Pracht einem förmlich den Atem raubt. Das Innere der Semperoper glänzt voller brillanter Schönheit. Ihre Räume sowie Gänge sind prachtvoll mit Stuckarbeiten und Gemälden verschiedener Persönlichkeiten geschmückt. Die Vorhalle präsentiert tiefrote, glamouröse Marmorböden. Ihre kunstvoll geschmückten Wände und die prächtig geschwungenen Bögen lassen die Halle wie aus einem wundervollen Märchen erscheinen. Aber auch die Foyers und Treppenhallen sind mit wundervollen Stuckverzierungen und Wandmalereien verziert. Die Treppen erheben sich zu beiden Seiten hinauf zu den Plätzen des Saales. Den hufeisenförmigen Zuschauerraum verzieren prächtige Hoflogen, ein prunkvoller Leuchter sowie versenkte Marmortafeln in den Wänden. Aber auch der Schmuckvorhang Ferdinand Kellers zählt zu den Besonderheiten der Semperoper. 1.323 Musikliebhaber finden im Zuschauerraum ihren Platz. Um den Zuschauern die optimalsten Sichtverhältnisse zu bieten, verzichtete man beim Wiederaufbau auf den 5. Rang. Die einst 1.712 Sitzplätze wurden auf 1.323 Plätze reduziert. Durch diese Kürzung gewann man mehr Platz für bequemeres Stuhlwerk. Der edel verzierte Zuschauerraum verfügt über eine einzigartige Akustik, welche sogar die der Mailänder Scala übertreffen soll.
Restaurant der Oper
Das Kellerrestaurant der Oper befindet sich wenige Stufen unter dem Eingangsbereich der Oper. Das geschmackvoll eingerichtete Lokal bietet seinen Gästen 100 bequeme Sitzplätze. Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn und während der Pausen verwöhnt das Kellerrestaurant seine Gäste mit allerlei Getränken und Snacks. Ob kühle Getränke, frisch gezapftes Bier, heiße Kaffe- und Tee-Spezialitäten oder schmackhafte Snacks; das Restaurant lässt keine Wünsche offen. Die Gäste haben auch die Möglichkeit Tischreservierungen und vorzeitige Bestellungen durchzuführen. Dieser Service wird auch den Besuchern im 2. und 3. Rang geboten. Im oberen Rundfoyer befinden sich verschiedene Sekt-Buffets, welche eine prickelnde Erfrischung für die Gäste bereithalten.
Auf dem Theaterplatz neben der Semperoper befindet sich das Café sowie verschiedene Restaurants des „Italienischen Dörfchens“. Hier können sich die Gäste des Opernhauses vor und auch nach den Veranstaltungen verwöhnen lassen.
Alle Jahre wieder…
Semperopernball
Jährlich im Januar veranstaltet die Semperoper einen grandiosen Ball, welcher durch eine hohe Anzahl an Debütantinnen und Debütanten eröffnet wird. Seit 2006 gilt die Verleihung des Sächsischen Dankordens des Semper Opernball e.V. als Höhepunkt dieser Veranstaltung. Empfänger dieser Ehrenmedaille sind Prominente aus den Kategorien Kultur, Politik und Sport. Diese alljährlich wiederkehrende Verleihung wird von großen Stargästen moderiert und eine Vielzahl weiterer prominenter Gäste unterstützt das Fest mit besonderen Showeinlagen.
Der Opernball findet in allen Räumen des Opernhauses sowie auf dem davor befindlichen Theaterplatz statt. Unzählige Gäste feiern ausgelassen dieses besondere Fest der Feste. Der rauschende Ball wird jedes Jahr unter einem bestimmten Motto geführt und die vielen verschiedenen Maskeraden ziehen immer mehr Tanzwütige an. Allerlei Prominenz ist auf dem Ball vertreten und ihre Anzahl steigt von Jahr zu Jahr. Vor dem Ballhaus tummeln sich unzählige Karnevalsvereine und erklären den Theaterplatz zu ihrer Showbühne. Aber auch die Einheimischen Dresdner sowie andere tausende Schaulustige lassen sich dieses besondere Ereignis nicht entgehen.
Wettbewerbsfinale für Opernsänger
Dieser Wettbewerb unter Nachwuchssängern findet seit dem Jahr 2001 auf der Bühne der Dresdner Semperoper statt. Der Gesangswettbewerb, welcher 1996 in Hamburg ins Leben gerufen wurde, endet mit dem Finale in den Räumlichkeiten des Opernhauses. Die Jury besteht aus Medienvertretern, Opernintendanten, Sängern sowie Festivalleitern. Diese geben 6 Arien vor, von denen die Sänger eine Arie vortragen müssen.
Eröffnungsfesttage
Nach dreiwöchiger Spielpause bilden die jährlichen Eröffnungsfesttage den Auftakt für die neue Saison in der Semperoper. Während dieser Eröffnungsfesttage bietet die Semperoper jeden Tag eine andere Vorführung aus den Bereichen Ballett, Konzert und Oper. Zudem treten an einem Abend berühmte Jazz-Pianisten auf.
Abschlussfesttage
Am Ende einer Spielzeit im Juli ist es möglich, in der Semperoper während der Abschlussfesttage innerhalb von ca. einer Woche alle neuen Inszenierungen noch einmal zu erleben, die in der dann vergangenen Saison ihre festliche Premiere hatten. Es werden Opern- und Ballettaufführungen gezeigt.
Richard Strauß Festtage
Diese Veranstaltung ist einmalig in der ganzen Welt: In zehn Tagen werden zehn Opern aufgeführt. In der Semperoper sind dann die schweigsame Frau, Friedenstag, Arabella, Die Liebe der Danae, Salome, die Frau ohne Schatten, Capriccio, Ariadne auf Naxos, Elektra und der Rosenkavalier zu sehen.
Jahrestag der Zerstörung Dresdens
Die Dresdner gedenken an jedem 13. Februar der Zerstörung ihrer Stadt im Jahr 1945 durch britische und amerikanische Bomber. Dabei wurden das Dresdner Stadtzentrum fast vollständig zerstört und mehrere zehntausend Menschen getötet. Es gibt Veranstaltungen in den großen Kirchen der Innenstadt, in der Semperoper, im Kulturpalast sowie Kranzniederlegungen auf dem Heidefriedhof.
Preis der Stiftung zur Förderung der Semperoper
Die Stiftung zur Förderung der Semperoper umfasst eine besondere Ehrung großartiger Künstler sowie Künstlerinnen. Deren Stimmen, Tanzeinlagen sowie Schauspielkünste tragen zum guten Ruf der Sächsischen Staatsoper Dresden bei und werden an diesem Galaabend für ihre besonderen Künste geehrt.
2008 Peter Schneider
2007 Stephen Gould
2006 Chor der Sächsischen Staatsoper Dresden
Christel-Goltz-Preis
Kammersängerin. Eine der international bedeutenden Sängerinnen des 2o. Jahrhunderts. 1936 von Karl Böhm an die Staatsoper Dresden verpflichtet. Hochdramatischen Frauengestalten der Opernliteratur verlieh sie Unvergänglichkeit. Legendärer Ruf als Salome 1947. In der Nachkriegszeit bis 1950 an der Semperoper engagiert. Weitere Partien in Dresden, vor allem Leonore, Octavian, Antigonae, Die Kluge. Triumphe in Berlin, Wien, New York, an der Mailänder Scala und bei den Salzburger Festspielen. Dresden und die wiedereröffnete Semperoper waren ihre zweite Heimat. 1996 Ehrenmitglied der Sächsischen Staatsoper Dresden und bis zu ihrem Tode 2008 der Semperoper eng verbunden.
2008 Christoph Pohl
2007 Anke Vondung
2006 Wookyung Kim
2005 Christa Mayer
2004 Markus Marquardt
2003 Georg Zeppenfeld
2002 Klaus Florian Vogt
2001 Sophie Koch
2000 Camilla Nylund
1999 Evelyn Herlitzius
1998 Werner Güra
1997 Roland Wagenführer
1996 Jukka Rasilainen
1995 Eva Kirchner
1994 Kerstin Witt
1993 Ute Selbig
Fritz-Busch-Preis
Die Stiftung vergibt den Fritz-Busch-Preis an Künstler der Instrumentalmusik. Der Dirigent Fritz Busch dirigierte erstmals 1920 in Dresden und übernahm ein Jahr später die Leitung der Dresdner Sinfoniekonzerte. 1922 wurde er zum Opern- und Generalmusikdirektor der Semperoper benannt
2005 Thomas Käppler
2004 Günter Klier
2003 Peter Lohse
2002 Wolfram Große
2001 Friedwart-Christian Dittmann
2000 Johannes Walter
1999 Thomas Meining
1998 Peter Mirring
1997 Astrid von Brück
1996 Eckart Haupt
1995 Peter Damm
1994 Joachim Ulbricht
1993 Peter Bruns
Mary-Wigman-Preis
Namhafte Vertreterin des deutschen Ausdruckstanzes. Schülerin von Rudolf Laban. 1920 gründete sie in Dresden die Wigman-Schule. 1923 entstand die erste Wigman-Tanzgruppe. Machte mit ihren begabtesten Schülern den Modernen Tanz weltweit bekannt. 1942 Schließung ihrer bedeutenden Dresdner Schule. 1945 Leitung der Wigman-Schule in Leipzig. 1949 Übersiedlung nach Berlin. Dort Leitung des Wigman-Studios bis zu ihrem Tode 1973.
2005 Ingrid Czornik
2004 Maik Hildebrandt
2003 Elena Gorbatsch
2002 José Odoardo Perez
2001 Hwa Hae Kang
2000 Tatjana Loginova
1999 Katherina Markowskaa
1998 Laura Contardi
1997 Maša Kolar
1996 Jean-François Boisnon
1995 Raymond Hilbert
1994 Carola Schwab
1993 Stephan Thoss
Aufführungen 2009/2010
4 Farben Rot
Vierteiliger Ballettabend, Aufführungen: 25.09.2009, 01.10.2009, 11.03.2010, 18.03.2010
La Traviata
Opernaufführung von Giuseppe Verdi: 02.10.2009, 04.10.2009, 06.10.2009, 10.10.2009, 13.10.2009, 15.10.2009, 24.05.2010, 26.05.2010, 29.05.2010
Tosca
Opernaufführung von Giacomo Puccini, Aufführungen: 03.10.2009, 09.10.2009, 21.01.2010, 23.01.2010, 28.01.2010, 16.03.2010, 20.03.2010, 24.03.2010, 26.03.2010
Preisträgerkonzert
Preisverleihung 4. Oktober 2009
Il trovatore
Opernaufführung von Giuseppe Verdi: 16.09.2009, 18.09.2009, 26.09.2009, 29.09.2009, 05.10.2009
Lohengrin
Romantische Oper von Richard Wagner: Aufführungen: 07.10.2009, 11.10.2009, 14.10.2009
1. Aufführungsabend
Kammermusik, Dirigent: Juraj Valcuha,
Inhalt: Sinfonie D-Dur KV 181 von Wolfgang Amadeus Mozart, Flötenkonzert d-Moll Wq 22 H 426 von Carl Philipp Emanuel Bach, Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200 von Franz Schubert
Aufführung: 08. Oktober 2009
Der Widerspenstigen Zähmung
Ballett in zwei Akten, Aufführungen: 12.10.2009, 21.10.2009, 22.10.2009, 25.10.2009
Echo Klassik 2009
Konzert am 18.10.2009
2. Kammerabend
Aufführung: 19.10.2009
Così fan tutte
Operndrama von Wolfgang Amadeus Mozart, Aufführungen: 20.10.2009, 28.10.2009, 01.11.2009, 05.11.2009
3. Sinfoniekonzert
Dirigent: Herbert Blomstedt, Aufführungen: 23.10.2009, 24.10.2009, 25.10.2009
Le nozze di Figaro
Opernaufführung von Wolfgang Amadeus Mozart, Termine: 26.10.2009, 30.10.2009, 07.11.2009, 12.11.2009, 17.01.2010, 19.01.2010, 25.01.2010
Die Entführung aus dem Serail
Opernaufführung von Wolfgang Amadeus Mozart, Termine: 27.10.2009, 29.10.2009, 31.10.2009, 06.11.2009, 07.01.2010, 09.01.2010, 11.01.2010
3. Kammerabend
Aufführung: 04.11.2009
4. Sinfoniekonzert
Dirigent: Charles Dutoit, Aufführungen: 08.11.2009, 09.11.2009, 10.11.2009
L’Upupa und der Triumph der Sohnesliebe
Opernaufführung von Hans Werner Henze, Termine: 08.11.2009, 14.11.2009, 16.11.2009
Rigoletto
Oper von Giuseppe Verdi, Aufführungen: 13.11.2009, 17.11.2009, 20.11.2009, 27.11.2009
Die Meistersinger von Nürnberg
Opernaufführung von Richard Wagner, Termine: 15.11.2009, 18.11.2009, 22.11.2009
Schwanensee
Ballettaufführung in 2 Akten, Termine: 21.11.2009, 23.11.2009, 28.11.2009, 29.11.2009, 08.12.2009, 10.12.2009, 14.12.2009
Liederabend Vesselina Kasarova und Charles Spencer
Lieder von Vincenzo Bellini, Giuseppe Verdi, Robert Schumann und Johannes Brahms
Termin: 26.11.2009
5. Sinfoniekonzert
Dirigent: Christoph Eschenbach, Aufführungen: 29.11.2009, 30.11.2009, 01.12.2009
Die Zauberflöte
Opernaufführung von Wolfgang Amadeus Mozart, Termine: 02.12.2009, 04.12.2009, 06.12.2009, 06.03.2010, 08.03.2010, 13.03.2010, 04.05.2010, 09.05.2010, 09.05.2010, 21.05.2010, 22.05.2010
Die lustige Witwe
Operette von Franz Lehár, Termine: 03.12.2009, 05.12.2009, 11.12.2009, 17.12.2009, 18.01.2010, 20.01.2010, 01.02.2010, 03.02.2010
Matinee – vor der Premiere
Termin 06.12.2009
Liederabend Waltraud Meier und Josef Breinl
Lieder von Robert Schumann und Richard Strauss, Termin: 09.12.2009
Hänsel und Gretel
Opernaufführung von Engelbert Humperdinck, Termine: 12.12.2009, 12.12.2009, 15.12.2009, 18.12.2009, 27.12.2009, 27.12.2009, 29.12.2009, 29.12.2009
Giulio Cesare in Egitto
Opernaufführung von Georg Friedrich Händel, Termine: 13.12.2009, 16.12.2009, 19.12.2009, 23.12.2009, 26.12.2009, 28.12.2009, 02.01.2010, 06.05.2010, 13.05.2010, 20.05.2010
6. Sinfoniekonzert
Dirigent: Vladimir Jurowski, Termine: 20.12.2009, 21.12.2009, 22.12.2009
Nussknacker
Ballett in zwei Akten, Termine: 20.12.2009, 25.12.2009, 25.12.2009, 30.12.2009, 30.12.2009, 01.01.2010, 03.01.2010, 03.01.2010
Die Fledermaus
Operette in drei Akten von Johann Strauß, Termine: 31.12.2009, 04.01.2010, 08.01.2010, 10.01.2010
7. Sinfoniekonzert
Dirigent: Zubin Mehta, Termine: 05.01.2010, 06.01.2010
Hochschulkonzert
Termin: 10.01.2010
Kapelle für Kids
Termin: 17.01 2010
Die schweigsame Frau
Opernaufführung von Richard Strauss, Termine: 22.01.2010, 27.01.2010, 31.01.2010, 23.03.2010, 25.03.2010, 27.03.2010
Il barbiere di Siviglia
Opernaufführung von Gioacchino Rossini, Termine: 11.09.2009, 24.01.2010, 26.01.2010, 05.02.2010, 07.02.2010
Theresienstädter Konzertabend – Musik als Todesverweigerung
Termine: 29.01.2010, 30.01.2010
8. Sinfoniekonzert
Dirigent: Fabio Luisi, Termine: 29.01.2010, 30.01.2010, 31.01.2010
4. Kammerabend
Termin: 02.02.2010
Alfred-Brendel-Projekt
Alfred Brendel trägt eigene Gedichte vor, Termin: 03.02.2010
Giselle
Ballettaufführung in zwei Akten, Termine: 04.02.2010, 06.02.2010, 08.02.2010, 09.02.2010, 11.02.2010
Penthesilea
Opernaufführung von Othmar Schoeck, Termine: 10.02.2010, 12.02.2010, 16.02.2010
Festveranstaltung
Verleihung des internationalen Friedenspreises, Termin: 13.02.2010
9. Sinfoniekonzert
Dirigent: Christian Thielemann, Termine: 13.02.2010, 14.02.2010
Fest-Matinee 25 Jahre Neue Semperoper I
Termin: 14.02.2010
Offene Türen anlässlich 25 Jahre Neue Semperoper
Termin: 15.02.2010
Jazz mit Thomas Quasthoff
Sonderveranstaltung am 15. Februar 2010
Jazz in der Oper
Termin: 15.02.2010
2. Aufführungsabend
Dirigent: Fabio Luisi, Termin: 17.02.2010
Peter Grimes
Opernaufführung von Benjamin Britten, Termine: 18.02.2010, 20.02.2010, 23.02.2010
Fest-Matinee 25 Jahre Neue Semperoper II
Termin: 21.02.2010
Das Rheingold
Opernaufführung von Richard Wagner, Termine: 21.02.2010, 10.03.2010
Cardillac
Opernaufführung von Paul Hindemith, Termine: 19.02.2010, 22.02.2010, 24.02.2010
Daniel Barenboim
Klavierabend, Termin: 25.02.2010
Dornröschen
Ballettaufführung nach Marius Petipa, Termine: 26.02.2010, 28.02.2010, 01.03.2010, 05.03.2010, 09.03.2010, 15.03.2010
Die Walküre
Opernaufführung von Richard Wagner, Termine: 27.02.2010, 12.03.2010
Fest-Matinee 25 Jahre Neue Semperoper III
Termin: 28.02.2010
Siegfried
Opernaufführung von Richard Wagner, Termine: 02.03.2010, 14.03.2010
5. Kammerabend
Termin: 03.03.2010
Götterdämmerung
Opernaufführung von Richard Wagner, Termine: 07.03.2010, 17.03.2010
Der Rosenkavalier
Opernaufführung von Richard Strauss, Termine: 19.03.2010, 21.03.2010, 30.03.2010, 04.07.2010
Liederabend Sir John Tomlinson und David Owen Norris
Termin: 22.03.2010
10. Sinfoniekonzert
Dirigent: Sir Colin Davis, Termine: 28.03.2010, 29.03.2010
6. Kammerabend
Termin: 31.03.2010
La Bohème
Opernaufführung von Giacomo Puccini, Termine: 01.04.2010, 04.04.2010, 09.04.2010, 11.04.2010
Parsifal
Bühnenweihfestspiel von Richard Wagner, Termine: 02.04.2010, 05.04.2010
La Bayadère
Ballettaufführung nach Marius Petipa, Termine: 17.09.2009, 19.09.2009, 03.04.2010, 10.04.2010, 13.04.2010, 15.04.2010, 19.04.2010, 26.04.2010, 27.04.2010, 29.04.2010
Matinee – vor der Premiere
Termin: 11.04.2010
Jazz in der Oper
Termin: 12. April 2010
7. Kammerabend
Termin: 14.04.2010
Liederabend Anne Schwanewilms und Malcolm Martineau
Liedern von Richard Strauss und Gustav Mahler, Termin: 16.04.2010
Notre Dame
Opernaufführung von Franz Schmidt, Termine: 18.04.2010, 21.04.2010, 24.04.2010, 28.04.2010, 30.04.2010, 02.05.2010
Fidelio
Opernaufführung von Ludwig van Beethoven, Termine: 20.04.2010, 23.04.2010, 25.04.2010
3. Aufführungsabend
Dirigent: Andris Nelsons, Termin: 22.04.2010
ZUKUNFT HEUTE: Narben
Sonderveranstaltung, Termin: 25. April 2010
11. Sinfoniekonzert
Dirigent: Fabio Luisi, Termine: 01.05.2010, 02.05.2010, 03.05.2010
Exsultate Exsultate
Eine Festagsgala, Termine: 05.05.2010, 07.05.2010, 12.05.2010, 14.05.2010, 16.05.2010
La Cenerentola
Opernaufführung von Gioacchino Rossini, Termine: 08.05.2010, 11.05.2010, 15.05.2010
Jazz in der Oper
Termin: 10.05.2010
Exsultate Exsultate
Eine Festtagsgala, Termine: 05.05.2010, 07.05.2010, 12.05.2010, 14.05.2010, 16.05.2010
Oper im Gespräch
Termin: 18.05.2010
Macbeth
Opernaufführung von Giuseppe Verdi, Termine: 25.05.2010, 28.05.2010, 31.05.2010, 02.06.2010
Hochschulkonzert
Termin: 30.05.2010
8. Kammerabend
Termin: 03.06.2010
Faust Margarethe
Opernaufführung von Charles Gounod, Termine: 05.06.2010, 11.06.2010, 16.06.2010, 19.06.2010, 24.06.2010
Don Giovanni
Opernaufführung von Wolfgang Amadeus Mozart, Termine: 06.06.2010, 13.06.2010, 17.06.2010
Lucrezia Borgia
Opernaufführung von Gaetano Donizetti, Termine: 12.06.2010, 18.06.2010, 21.06.2010
12. Sinfoniekonzert
Dirigent: David Robertson, Termine: 13.06.2010, 14.06.2010, 15.06.2010
Wir haben es geschafft, dass …
Abschieds-Matinee mit Intendant Gerd Uecker, Termin: 20.06.2010
3 Farben weiss
Ballettaufführung, Termine: 20.06.2010, 25.06.2010, 28.06.2010, 28.06.2010, 01.07.2010
Liederabend René Pape und Camillo Radicke
Termin: 22.06.2010
4. Aufführungsabend
Dirigent: Ekkehard Klemm, Termin: 23.06.2010
Falstaff
Opernkomödie, Termine: 27.06.2010, 30.06.2010, 03.07.2010
Boris Godunow
Operndrama von Modest P. Mussorgski, Termine: 26.06.2010, 29.06.2010, 02.07.2010
Die Geschichte der Semperoper
Die Entstehung der ersten Semper Oper
Im Jahre 1838 begann der Hamburger Architekt Gottfried Semper mit dem Bau des wohl eindrucksvollsten Gebäudes Dresdens, der Semperoper.
Die Vollendung des königlichen Hoftheaters wurde am 12. April 1841 gebührend gefeiert.
Durch Goethes Schauspiel "Torquato Tasso" und der "Jubel-Ouvertüre" des deutschen Komponisten Carl Maria von Weber, wurde die Einweihungsfeier nahezu kaiserlich bejubelt.
In den darauf folgenden 28 Jahren trugen viele Berühmtheiten zum Erfolg der Semperoper bei. Von 1843 bis 1849 war der legendäre Richard Wagner Kapellmeister des ersten Hoftheaters und Berühmtheiten wie Julius Rietz und auch Gottlieb Reissiger wirkten als Dirigenten bei. Sänger wie Joseph Tichatschek, Ludwig Schnorr von Carolsfeld, Anton Mitterwurzer und ihre weiblichen Kolleginnen Jenny Ney, Wilhelmine Schröder-Devrient und Aloyse Krebs-Michalesi begeisterten das Publikum mit ihren musikalischen Künsten. Die schauspielerischen Aufführungen wurden durch Maria Bayer-Bürck, Emil Devrient, Gustav Räder, Franziska Berg, Pauline Ulrich und Bogumil Dawison unterstrichen.
Als wohl spektakulärstes Ereignis der ersten Semperoper ist die Aufführung der 9. Sinfonie Beethovens zu nennen, deren Darbietung als Ungeheuerlichkeit empfunden wurde.
1869 passierte die Tragödie, die erste Semperoper brannte durch grobe Fahrlässigkeit nieder.
Allerdings wurde noch im selben Jahr ein Ersatzbau errichtet, welchen die Dresdner als „Bretterbude“ betitelten. Hier trat erstmalig der Dirigent Ernst Edler von Schuch auf und verlieb dem Notgebäude neuen Glanz.
Die Schöpfung der 2. Semperoper
Von 1871 bis 1878 dauerte die Erstellung des 2. Hoftheaters, welche im Nachhinein als zweite Dresdner Semperoper betitelt wurde. Das völlig neu entworfene Gebäude wurde neben das erste abgebrannte Theater errichtet und war weitaus größer und prachtvoller als die erste Dresdeneroper. Da Gottfried Semper 1849 wegen seiner Teilnahme am Maiaufstand, Dresden schnellstmöglichst verlassen musste, übergab er die Bauleitung des zweiten Hoftheaters an seinen Sohn Manfred Semper. Sein zweiter Sohn, Emanuel Semper, übernahm die Dekoration des Theaters. Am 2. Februar 1878 eröffnete das königliche Hoftheater seine Pforten mit dem Klang der Jubelouvertüre Webers und der Iphigenie auf Tauris von Goethe. Ernst von Schuch übernahm das Amt des Kapellmeisters und trat 1882 als Direktor der Dresdner Hofoper auf. Unter seiner Leitung wurden die Opern Feuersnot, Elektra, Salome und der Rosenkavalier uraufgeführt. Zudem fanden, dank Ernst von Schuch, regelmäßige Darbietungen der Opern Puccinis sowie Verdis statt. Am 8. Dezember 1876 wurde unter seiner Lenkung erstmals die Aida aufgeführt. Ernst von Schuch starb am 10. Mai 1914 und Fritz Reiner trat seine Nachfolge bis 1921an. Reiner dirigierte unter anderem die Erstaufführung von „Die Frau ohne Schatten“ und übernahm die Leitung der sächsischen Staatskapelle Dresden.
1922 bis 1933 war Fritz Busch Leiter des königlichen Hoftheaters. Durch ihn wurden weitere Stücke von Richard Strauss, Verdi und Puccini aufgeführt. Doch sein wohl größtes Interesse galt den zeitgenössischen Komponisten, wie Ferrucio Busoni und Paul Hindemith.
1934 bis 1943 gelang Karl Böhm unter schwierigsten Voraussetzungen eine durchaus nennenswerte Leitung der Hofoper. Die Uraufführungen „Die schweigsame Frau“ und „Daphne“, sowie die Erstaufführung von „Capriccio“ begeisterten die Anhänger von Richard Strauss.
Bis 1944 bot die Semperoper Aufführungen der hervorragendsten Qualität. Dazu zählen unter anderem Größen wie Mathieu Ahlersmeyer, Erna Berger, Josef Herrmann, Tino Pattiera, Max Lorenz, Erna Sack, Margarete Teschemacher, Christel Goltz, Paul Schöffler, Torsten Ralf, Richard Tauber und Maria Cebotari.
Am 31. 8. 1944 schloss die Semperoper abermals ihre Tore und wurde am 13. 2. 1945 durch einen Bombenangriff zerstört.
Der Wiederaufbau der 2. Semperoper
In den Jahren 1952 bis 1956 wurden die vom Krieg zerbombten äußeren Mauern neu errichtet. Während der 70er Jahre entschloss man sich schließlich für eine originalgetreue Rekonstruktion des Gebäudes. Nachdem man sich darüber einig war, den Zuschauerraum zu verkleinern, die Sitzplatzanzahl von 1600 auf 1300 zu verringern und den Bühnenplatz um 12 Meter zu erweitern, wurde letztendlich 1977 mit den Bauarbeiten begonnen.
Sechs Skulpturen der ersten Semperoper wurden an der Fassade des Neubaus integriert. Die am Eingang befindlichen Skulpturen stellen die Dichter Schiller und Goethe da. Sophokles und Shakespeare verzieren die linke Seite der Oper und Euripides sowie Molière bekamen ihren Platz an der rechten Seite des Gebäudes.
Acht Jahre dauerte der Wiederaufbau und während ihrer Eröffnungsfeier am 13. Februar 1985, erstrahlte die Semperoper in ihrer gewohnten herrlichen Pracht. Zur Einweihung wurde „Der Freischütz“ von Carl Maria von Webers aufgeführt. Bis zum Jahre 1989 wurden die Ur- und Erstaufführungen "Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke", "Der goldene Topf" sowie "Die Nase" aufgeführt.
Während des Sommers 1989 veranstaltete die Semperoper ein großes traditionelles Musenfest. Diese Feier fand in allen Räumen der Oper statt und dauerte 4 Tage lang. Es wurde viel getanzt, ausgiebig gespeist, gesungen und die Zuschauer waren fasziniert von den gebotenen Theateraufführungen und musikalischen Klängen.
Einige Monate später, am 7. Oktober 1989, wurde in der Semperoper die Premiere des „Fidelio“ aufgeführt. Dieses von Christine Mielitz verfasste Stück wurde durch seine grandiose, weltnahen Aufführung zu einem fantastischen Erlebnis.
Nach dem einzigartigen Mauerfall am 9. November 1989, entschied sich auch die Semperoper für einen Neubeginn. Nach langen, ausgiebigen Diskussionen und Auseinandersetzungen verließ am 3. Januar 1990 der Intendant Prof. Gerd Schönfelder die Oper. Am darauffolgenden Tag wurde Hanns Matz zum Leiter der Dresdner Staatsoper benannt. Mit der Hilfe von Rolf Wollrad plante Hanns Matz eine komplette Umfunktionierung des Theaters. Dieses Vorhaben stieß allerdings auf viele Unstimmigkeiten, welche sich auch auf die beabsichtigten Vorstellungen und der nächsten Premiere auswirkten.
Durch die am 1. Juli 1990 entstandene Währungsunion brachen schlechte Zeiten für die Semperoper auf. Gagen, Löhne sowie Gehälter wurden umgestellt, was eine ernorme Unmut mit sich brachte. Doch Dank des neuen Ministerpräsidenten Sachsens erhielt das Opernhaus Gelder durch das Substanzerhaltung-Programm und gewann, durch die zusätzlichen Eigeneinnahmen, einen Gewinn über 70 Millionen DM. Im darauf folgenden Jahr übernahm Christoph Albrecht das Amt von Hanns Matz und eröffnete es mit dem Stück „Fidelio".
Durch Rolf Wollrad und Christoph Albrecht wurden überwiegend Opern aus dem 20. Jahrhundert vorgetragen. Einzigartige Stücke von Berühmtheiten wie Hans Werner Henze, Aribert Reimann, Alban Berg, Luigi Dallapiccola wurden aufgeführt. Besonders das Stück
„ Die Soldaten“ erlangte mit seinen insgesamt 20 Aufführungen einen sehr hohen Stellenwert bei dem Publikum. Tobenden Applaus ernteten allerdings auch die Uraufführungen „Thomas Chatterton" und „Celan" von Matthias Pintscher und Peter Ruzicka.
Im April 2004 wurde erstmals das Stück „Der Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner aufgeführt.
Trubel um "Die Csárdásfürstin"
Die am 27. Dezember 1999 dargebotene Voraufführung „Die Csárdásfürstin", wurde vom Publikum wegen verschiedener Kriegsdarstellungen abgelehnt. Zur Premiere am 29. Dezember wurde lauthals protestiert. Um einen vorzeitigen Abbruch zu verhindern, entschloss man sich für die Änderungen dreier Szenen.
Am 31.12.1999 zeigte man auf dem Platz des Theaters eine Videoaufzeichnung des Stücks, befürchtete Protestaufmärsche blieben allerdings aus.
Am 10. Januar 2000 verlangte der Regisseur Peter Konwitschny, durch seinen Anwalt, eine ungekürzte und vollständige Aufführung seines Stückes. Da die Opernleitung dies strickt ablehnte, erwirkte der Regisseur eine vorläufige Verfügung gegen weitere Darstellungen. Weder das Landgericht Leipzig noch das Oberlandgericht erzielen eine Einigung der beiden Parteien. Erst ab Juli 2000 einigen sich die Gegner und das Stück wird gleichermaßen in der geänderten und auch originalen Fassung aufgeführt. Während der Vorführungen passieren keine weiteren Absonderlichkeiten und man trägt schließlich nur noch die Originalversion vor.
Die Flut 2002
Im August 2002 wurden Dresden und andere Ortschaften an der Elbe Opfer einer katastrophalen Überflutung. Auch die Semperoper wurde durch die Wassermassen stark beschädigt und die erschreckende Bilanz der Verwüstung belief sich über einen Schaden von 27 Millionen Euro.
Die Bühne und auch alle übrigen Säle und Räume wurden von der Flut verschont. Der Schaden an Instrumenten fiel zum Glück sehr gering aus, da der Staatsopernchor sowie die Sächsische Staatskapelle sich zum Unglückszeitpunkt in Salzburg bei den Festspielen aufhielten. Jedoch das komplette Kellergewölbe, sowie das Kellerrestaurant wurden im August 2002 stark verwüstet. Die dadurch entstandenen technischen Mängel wirkten sich auch auf den Bühnenbetrieb negativ aus. Die ersten Vorstellungen fanden am 9. November 2002 unter eingeschränkten technischen Sicherheitsmaßregeln statt. Bis zum März 2003 teilten sich die Bauarbeiter und Künstler das Bauwerk. Über Tag wurde an der Wiederherstellung der Semperoper gearbeitet und abends wurden Stücke aufgeführt und geprobt. Insgesamt 98 Firmen waren für die Bausanierung zuständig.
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Berlin Alexanderplatz
Berlin Alexanderplatz – Reisebericht eingeschickt von fisch01
Der Alexanderplatz liegt in Berlin Mitte. Er ist ein zentraler Platz und der Verkehrsknotenpunkt Nummer eins in Berlin.
Im Volksmund nennt man diesen Platz auch liebevoll Alex. Sein Wahrzeichen war die bronzene Berolina, sie war eine 7,5 m hohe Statue von Emil Huderieser, wegen des U-Bahn Baus musste sie aber entfernt werden und wurde später zu Waffenzwecken eingeschmolzen. Berlin sucht im Moment einen Spender, der die Berolina finanziert damit sie wieder aufgestellt werden kann.
Der Alexanderplatz ist angeblich eine Wiedergutmachung für die alten DDR Zeiten, was damit gemeint ist, weiß ich selbst nicht so genau. Den Alex gab es ja schließlich schon zu Zeiten, in denen noch nicht mal annähernd daran gedacht wurde, dass es so etwas jemals geben wird.
© Fotograf: Andri Peter – Pixelio.de |
Auf dem Alexanderplatz fahren Straßenbahnen, sonst ist er eine reine Fußgängerzone. Der Verkehr wird außen herum durch den überall beliebten Kreisverkehr geleitet. Es ist kaum zu glauben, wie viele Autos hier tagtäglich über die Strassen fahren. Einfach Wahnsinn!. Es erinnert einen fast an den New Yorker Verkehr. Zum Alex fahren Schnellbahn, U-Bahn und Straßenbahn. In Berlin heißt es, alle Wege führen zum Alex.
Es gibt zwei Orte an denen sich Pärchen sehr gerne verabreden, der Brunnen der Völkerfreundschaften und die Weltzeituhr.
Der Brunnen der Völkerfreundschaft wurde 1970 aufgestellt, geschaffen wurde er von einer Künstlergruppe. Bei seiner Einweihung besaß er schon eine Unterwasserbeleuchtung, leider fehlte nach wenigen Jahren schon das Geld für die Wartung. 2002 wurde sie dann bei der Sanierung des Brunnens wieder installiert. Der Volksmund nennt ihn auch Nuttenbrosche, diesen Namen hat er wegen seiner farbenrohen Emaillierung. Der Brunnen der Völkerfreundschaft steht unter Denkmalschutz. Er wurde aus Kupfer, Glas, Keramik und Emaille gefertigt und ist mit 6,20 Metern Höhe und einem Wasserbecken mit einem Durchmesser von 23 Metern ein wahrer Riese. An seiner höchsten Stelle fließt das Wasser über 17 Schalen spiralförmig abwärts, die Schalen haben übrigens einen Durchmesser von 1 bis 4 Metern.
Die Weltzeituhr wurde 1969 eingeweiht. Mit ihren 16 Tonnen Gewicht und 10 Metern Höhe ist sie auch ein wahrer Koloss. Die Uhr wurde wie ein 24 eckiges Prisma konstruiert. Jede der 24 Seiten ist in einer der 24 Zeitzonen zugeordnet die es auf der Welt gibt. In der Uhr dreht sich ein Zylinder der die aktuelle Zeit für alle Zonen angibt und über der Uhr dreht sich eine vereinfachte Darstellung des Planetensystems und ihren Bahnen die sich einmal pro Minute um sich selbst drehen. Nach der Wende wurden Korrekturen vorgenommen, da einige Städte in falschen Zeitzonen lagen, bei dieser Gelegenheit wurden 20 neue Städte dazugefügt. Der Motor der Weltzeituhr stammt übrigens noch aus DDR Zeiten.
Das Publikum hier auf dem Alex ist bunt gemischt. Hier treffen Welten aufeinander. Das liegt natürlich auch daran, dass der Alex der Verkehrsknotenpunkt ist und man von hier aus mit sämtlichen öffentlichen Verkehrsmitteln in alle Richtungen fahren kann.
Die Menschen hier kommen aus den verschiedensten sozialen Schichten. Von Arbeitern bis Arbeitslosen, Ausländern und Deutschen, Punks und Gothic Anhängern ist hier alles vertreten. Natürlich führt das auch oft zu Reibereien auf dem Alex, wie so oft, kommen manche Menschen eben nicht mit anderen aus und wer Streit sucht, wird hier immer jemanden finden der auch darauf eingeht. Ein großes Problem hier am Alex sind auch die Obdachlosen, sie halten sich hier zu Haufen auf, liegt wohl auch daran, dass es immer einen netten Menschen gibt der mal ein paar Euro abfallen lässt. Sie sind zwar lästig, weil sie die Passanten auch ansprechen aber von ihnen geht ein recht geringes Gewaltrisiko aus.
Das ist auch ein Grund, warum man hier ständig Polizei auf und ab gehen sieht.
Am Freitagabend wird der Alex für zwei Tage zum Haupttreffpunkt für Jugendliche und Anhänger der Gothic Szene. Die hängen hier einfach nur ab oder gehen zum Haus des Reisens, dort haben sich einige Diskotheken eingenistet, die sind zwar vom Vermieter nicht besonders gern gesehen aber er duldet sie dort.
Unter der S-Bahn gibt es die Besenkammer, das ist eine sehr beliebte Schwulenkneipe.
Tagsüber tummeln sich auf dem Alex Angestellte der Landesbank, Touristen, Straßenmusiker, Händler mit mobilen Ständen die allerhand Schund verkaufen, Infostände von politischen und religiösen Gruppen und viele Imbissstände.
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Grundsätzlich ist auf dem Alexanderplatz immer etwas los. Es herrscht eine große Hektik, das liegt natürlich daran, dass er eine reine Durchgangszone ist. Der Alex ist kein Platz auf dem man sich gerne aufhält um in einem Cafe oder Restaurant gemütlich einen Kaffee zu trinken. Außerdem ist es hier auch recht zugig und kühl.
Im Winter wird der Alex zum Weihnachtsmarkt umgestaltet, dann gibt es hier Stände mit Glühwein und Weihnachtsleckereien und vielen bunten Ständen in denen man Weihnachtsschmuck kaufen kann. Es wird dann auch eine Eislaufbahn aufgestellt auf der sich überwiegend die Kinder und Jugendlichen tummeln. Die tägliche Hektik aber bleibt auch während dieser besinnlichen Tage bestehen.
Unter dem Jahr werden auf dem Alex auch Volksfeste und Märkte abgehalten. Hier ist es immer recht lustig. Die Volksfeste bieten natürlich jede Menge Fahrgeschäfte und Stände an und sind somit bei den Jugendlichen sehr beliebt. Die Märkte dagegen werden eher von den Erwachsenen besucht. Hier kann man von Korbwaren bis hin zu eingelegten Speisen alles kaufen was das Herz begehrt.
Gelegentlich gibt es hier auch Openair Veranstaltungen verschiedenster Arten.
Auf dem ganzen Alex sind Reklametafeln verteilt, die ca. 160 cm hohen Tafeln wechseln ständig ihre Werbung und man muss echt aufpassen, dass man nicht anläuft, die Versuchung die Tafeln zu lesen ist einfach zu groß und bei der Menge die auf dem Alex steht gibt es viel zu lesen.
Sehr beliebt sind hier die Bratwurstverkäufer die ihre Verkaufsläden einfach auf dem Bauch tragen. Sie sehen recht lustig aus, weil sie eben ihren kompletten Verkaufsstand mit sich rum tragen, klar sie sparen sich so die Standgebühr, müssen aber nach spätestens zwei Stunden Pause machen. Diese schweren Bauchläden trägt selbst ein trainierter Rücken nur für eine gewisse Zeit. Allerdings bekommt man bei ihnen nichts zu trinken, klar, dafür hätten sie keinen Platz. Die Bratwürste die sie verkaufen sind aber sensationell.
Sehr zu empfehlen ist natürlich auch der Fernsehturm. Die Aussicht ist atemberaubend. Er wird von den Berlinern auch liebevoll Telespargel genannt.
Im Erdgeschoss findet man eine große Eingangshalle mit zahlreichen Souvenirläden, über eine Treppe gelangt man in das Obergeschoss, hier findet man einen Ausstellungsraum, die Kassen und die Zugänge zu den Aufzügen.
Mit dem Aufzug ist man in 40 Sekunden auf über 200 Metern Höhe. Auf der Panoramaetage gibt es eine Bar und einen Souvenirstand. Bei gutem Wetter und klarem Himmel kann man über ganz Berlin blicken und hat eine Sicht von etwa 40 Kilometern.
Ein Stock höher ist das Telecafe, hier kann man sich nicht nur zu Kaffee und Kuchen niederlassen sondern auch sehr lecker essen. Das schöne daran ist, dass sich die Plattform in einer halben Stunde um die Achse des Turms dreht, so hat man während des Essens auch noch einen tollen Blick über Berlin.
Es ist natürlich sinnvoll noch vor Einbruch der Dämmerung auf den Fernsehturm zu fahren, dann sieht man Berlin bei Tages-, Abend- und Nachtstimmung. Der Turm ist bis 24 Uhr geöffnet.
Sehr schön ist es hier oben auch im Winter, Berlin sieht dann wie eine kleine Winterlandschaft aus.
Natürlich gibt es zum Fernsehturm auch eine kleine Anekdote.
Wenn die Sonne auf die Kugel strahlt, reflektieren die eisernen Prismen ein Kreuz auf den Mittelteil des Turms. Zu DDR Zeiten wurde das als die Rache des Papstes bezeichnet, es soll eine Antwort Gottes auf die atheistische Weltanschauung des sozialistischen Landes sein.
Angeblich soll der Architekt nach der Fertigstellung von der Stasi befragt worden sein, ob er das Kreuz absichtlich eingebaut habe.
Einer anderen Geschichte zu Folge soll ein Politbüromitglied in einer Sitzung gesagt haben, dass Kreuz sei ein Pluszeichen als Zustimmung für den Sozialismus.
Ob da ein Funken Wahrheit dabei ist? Wer weiß!
Das Standesamt Berlin Mitte bietet auch Trauungen nach Voranmeldung auf dem Turm an und anschließen wird mit bis zu 30 Gästen hier oben gefeiert. Ein unvergessliches Erlebnis.
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Für Sportler könnte der Alex im Sommer ganz interessant sein. Hier finden Streetball und Beachvolleyball Turniere statt. Wer ein Team zusammenbekommt kann natürlich gegen eine kleine Teilnahmegebühr selbst mitspielen. Für das Beachvolleyball Turnier wird extra ein abgezäunter Bereich mit Sand aufgeschüttet und der Zuschauerbereich wird auch dem entsprechend gestaltet. So kommt auch das richtige Strandfeeling auf. Diese beiden Veranstaltungen sind immer recht gut besucht und natürlich ein Highlight für jung und alt.
Die Hotels rund um den Alexanderplatz sind auch recht empfehlenswert. Sie bieten Zimmer von teuer bis billig an. Die Zimmer sind alle recht schön eingerichtet und gut ausgestattet. Das Personal leistet auch einen super Service. Natürlich muss man bei diesen Hotels einen gewissen Lärmpegel in Kauf nehmen. Sie liegen schließlich an der Hauptstrasse und so hat man auch nachts einfach immer den Straßenlärm.
Wer gerne shoppen geht, ist in den beiden Einkaufszentren sehr gut aufgehoben. Es gibt hier Läden von kleinen nicht so bekannten und neuen Designern und natürlich auch Markenbotiquen mit gehobenen Preisen. Der Standard sind aber Filialen der ganzen Namenhaften Läden die man in jeder Stadt findet, C&A…
Der Service der Verkäufer ist ausgesprochen gut, gerade in den kleineren Läden kommen sie sofort auf einen zu und beraten. Sie verlieren auch nicht so schnell die Geduld wenn man mal etwas unschlüssig ist. Aber wie überall geht es ihnen natürlich auch nur ums Verkaufen und so wollen sie einem schon auch mal ein Kleidungsstück einfach nur andrehen obwohl es einem überhaupt nicht steht.
Im Einkaufszentrum Alexa beispielsweise gibt es die Kindercity. Hier können Kinder spielen, einkaufen und beim Lauf durch die Wissenswege neue Sachen lernen. Nach Termin kann man hier sogar einen Kindergeburtstag feiern. Es gibt ein Kinderkino mit allen denkbaren Kinderfilmen, eine Experimentierwelt, eine kleine Stadt durch die die Kinder mit ihrem Auto fahren können, selbstverständlich mit allen dazugehörenden Straßenschildern, ein Atelier in dem kleine Künstler ihren Fantasien freien Lauf lassen können und für etwas größere gibt es sogar die Möglichkeit sich als Kameramann an einer richtigen Kamera zu versuchen und wer auf Kuscheltiere steht kann sich in der Kindercity sein eigenes Stofftier machen. Das Kind sucht sich einfach den Plüschstoff aus und dann wird unter Anleitung losgelegt. Die Kindercity ist für groß und klein sehr sehenswert und bringt viel Spaß.
Und wer seinen Besuch im Alexa unvergesslich machen möchte lässt sich dort einfach gleich ein Tatoo stechen. Der Tätorwiershop hier ist bekannt für seine ausgezeichnete Arbeit. Der Laden arbeitet äußerst sauber und steril und bietet eine Vielzahl an Motiven an.
Es lohnt sich auch immer wieder mal auf die Website des Alexa ´s zu schauen, denn hier finden ein paar Mal im Jahr Ausverkäufe statt und dann bekommt man teure Markenmode zu wirklichen Spottpreisen. Diese Ausverkäufe lohnen sich immer!
Der Saturn ist einer der größten Elektromärkte auf dem Alex von DVD ´s bis hin zu Waschmaschinen bekommt man hier alles. Trotz seiner Größe sind die Regale immer total voll gestopft und man findet nur schwer das was man sucht. Die Preise haben es auch in sich. Das einzige was wirklich zu empfehlen ist, das sind die Wühltische, hier bekommt man auch günstige Sachen.
Für Fans des Modellbaus ist das Loxx sehr sehenswert. Hier gibt es eine 750 Quadratmeter große Modellbahnanlage, auf ihr werden viele Berliner Stadtteile, Landschaften und Situationen gezeigt, alles natürlich mit den dazugehörenden Sound- und Lichteffekten. Das Loxx ist auch immer wieder im Fernsehen zu sehen. Es gab schon mehrere Berichte darüber, unter anderem eben den Umzug auf den Alexanderplatz. Es ist einfach Wahnsinn mit welcher Liebe und welchen kleinen Details diese ganze Landschaft erbaut wurde.
Auf dem Alexanderplatz stehen natürlich auch immer noch das Alexander- und das Berolinahaus, beide stehen unter Denkmalschutz.
Sie wurden von 1930-1932 erbaut und wurden im 2. Weltkrieg stark beschädigt, 1952 wurden sie wieder aufgebaut.
Im Alexanderhaus waren früher in den unteren Bereichen Läden, Gaststätten und ein Kaufhaus, in den oberen Etagen befanden sich Büros. Heute befindet sich unten ein Einkaufzentrum und der U-Bahn Zugang, oben hat die Bankgesellschaft Berlin ihren Sitz.
Das Berolinahaus verdankt seinen Namen der Berolina die ganz in der Nähe stand. Früher gab es hier ein ebenerdiges Ladengeschoß, darüber eine Glasgalerie und sechs Bürogeschosse. Zur Zeit ist das Berolinahaus unbenutzt.
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Das Galeria Kaufhof Gebäude findet steht hier auch, was aus ihm wird wenn der Laden nach seinem Konkurs schließen muss ist noch unklar.
Das Haus des Reisens wurde 1969-1971 errichtet. Bis zur Wende war hier die Hauptdirektion des Reisebüros der Deutschen Demokratischen Republik und Büros der Interflug. Ab 2000 hatte der Club Stern Radio hier seinen Sitz, er wurde aber 2007 geschlossen. Jetzt befinden sich in den Räumen der Club Centrum und der Club Weekend und natürlich wie der Name es schon vermuten lässt, ein Reisebüro. An der östlichen Fassade des Hauses befindet sich ein Kupferstich mit der Inschrift „Der Mensch überwindet Zeit und Raum“. Da das Gebäude nicht unter Denkmalschutz steht wird es aber wohl bald abgerissen und durch ein neues Hochhaus ersetzt werden.
Sehr interessant ist auch das Haus Alex 6. Hier haben heute Versicherungen ihre Büros aber auch das Bundesministerium für Umwelt und das Bundesfamilienministerium. Die Fassade des Alex 6 wurde 2000 neu gestaltet. Die einzelnen Platten der Fassade haben große Buchstaben die zusammen ein Zitat aus Döblins Roman „Berlin Alexanderplatz“ ergeben.
Es lautet wie folgt: „ Eine Hand voll Menschen um den Alex. Am Alexanderplatz reißen sie den Damm auf für die Untergrundbahn. Man geht auf Brettern. Die Elektrischen fahren über den Platz die Alexanderstrasse herauf durch die Münzstrasse zum Rosenthaler Tor. Rechts und Links sind Strassen. In den Strassen steht Haus bei Haus. Die sind vom Keller bis zum Boden mit Menschen voll. Unten sind Läden. Destillen, Restaurationen, Obst- und Gemüsehandel, Kolonialwaren und Feinkost, Fuhrgeschäfte, Dekorationsmalerei, Anfertigung von Damenkonfektion, Mehl und Mühlenfabrikation, Autogarage, Feuersozietat. Wiedersehen auf dem Alex, Hundekälte. Nächstes Jahr, 1929, wird noch kälter.“
Auf dem Dach des Hauses ist eine Videotafel, sie zeigt die neuesten Nachrichten in Laufschrift. Allerdings sind mittlerweile schon so viele Pixel ausgefallen, dass man kaum noch etwas lesen kann. Die meiste Zeit ist die Videowand deshalb ausgeschalten. Wieso man sie nicht einfach repariert ist mir schleierhaft. Nun gut, so wird der Verkehr wenigstens nicht von der Laufschrift abgelenkt und es kommt zu weniger Unfällen.
Für Filmfans ist das Kino Cubix bestimmt ein Highlight. Es ist das größte Kino in Berlin. Es gibt neun Kinosäle und Platz für 2411 Besucher.
Für den Alexanderplatz gibt es aber schon wieder neue Pläne. In Zukunft werden wohl noch einige neue Häuser gebaut werden.
Sehr schön anzusehen sind die Außenfassaden einiger Häuser, sie sind mit bunten Platten bestückt und ergeben Bilder die an DDR Zeiten erinnern sollen. Natürlich sind die Gebäude auch bei Nacht bunt beleuchtet.
Es lohnt sich also durchaus auch mal bei Nacht über den Alex zu laufen. Dann ist hier auch nicht mehr ganz so viel los. Er wird etwas ruhiger aber ganz still steht er nie!
Wer Fische mag geht ins Sealife, es ist nach amerikanischem Vorbild gebaut. Es ist ein Spaziergang unter bunten Fischen und zum Schluss fährt ein Aufzug in ein freistehendes Aquarium in der Mitte eines Hotelfoyeurs . Bei der Führung ist ein Mitarbeiter von Sealife dabei, der alles Wissenswerte zu den Fischen erzählt und für die Kinder gibt es am Ende des Aquariums eine Wissenszone. Dort sind Löcher in der Wand und beim Reinfassen fühlt man wie sich zum Beispiel die Haut eines Hais anfühlt. Und es gibt kleine Becken in denen Haifischembrios heranwachsen. Es werden die verschiedenen Wachstumsstationen bis zur Geburt gezeigt. Keine Ahnung wie die das hinbekommen, dass die ungeborenen Fische da heranwachsen. Es ist wirklich faszinierend.
Beim roten Rathaus gibt es einen sehr schönen Park, hier werden die warmen Sommermonate in vollen Zügen genossen. Meistens liegen hier die Sonnenanbeter in der Wiese und dort wo eine größere Stelle frei ist, spielen die Jungendlichen Fußball. Mobile Eishändler laufen durch den Park, das Eis das sie verkaufen ist sehr zu empfehlen. Hier im Park ist die Luft auch noch recht gut, was man zum Alex weniger sagen kann. Klar durch den Autoverkehr sammelt sich auf dem Alex natürlich auch die ganze schlechte Luft. Im Park ist das aber anders. Hier riecht die Natur noch nach Pflanzen.
Im Park Inn Hotel findet gibt es ein Casino. Es ist immer ganz gut besucht. Dort gibt es auch keine Kleideretikette, ordentlich gekleidet, kommt man auch ohne Smoking oder Abendkleid rein. Es herrscht richtige Las Vegas Stimmung im Casino und es ist rund um die Uhr geöffnet.
Das Verlagshaus Grüner und Jahr hat hier auch seinen Sitz. Jeder der schon mal eine Zeitung abonniert hat, müsste es kennen. Es ist schließlich eines der größten. Es gibt kaum eine Zeitung oder ein Magazin das nicht von ihnen stammt.
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Der Alex ist auch sehr beliebt für Demos, so wurde damals eine Demonstration gegen die Studiengebühren abgehalten. Klar, der Alex ist dafür natürlich optimal.
Cafes und Restaurant gibt es hier am Alex natürlich auch einige gute, von gehobener Küche bis hin zur einfachen und für Fast Food Freunde ist der Burger King direkt am Bahnhof zu empfehlen.
Am Bahnhof und in den Hotels gibt es übrigens auch Hotspots, man kann also jederzeit mit seinem Notebook ins Internet gehen. Hier ist natürlich immer Vorsicht geboten, da sich dort auch einige Hacker aufhalten die nur auf einen ungesicherten Computer warten. Im Notfall einfach am Hauptbahnhof in das Internetcafe gehen, dort sind die Computer auch ausreichend gesichert. Hier kann so lange gesurft werden wie man möchte, muss nur eine gewisse Menge an Getränke abnehmen, damit das Cafe auf seine Kosten kommt.
So mitten auf dem Platz stehend und einen Blick in den Himmel werfend hat es fast schon ein bisschen Amerika Feeling. Diese Miniwolkenkratzer der Skyline erinnern sehr an Manhattan. Es ist schon beeindruckend wie hoch die Gebäude hier auf dem Alex sind.
Den Alexanderplatz kann man einfach schlecht beschreiben. Er ist so eindrucksvoll, man muss ihn einfach live gesehen haben. Alleine die Menschenmengen! Klar, die sieht man in jeder Großstadt aber auf dem Alex ist es einfach anders. Vielleicht liegt das auch an der Mentalität der Berliner! Verglichen mit dem Münchner Hauptbahnhof oder Marienplatz ist das einfach etwas ganz anderes. Zudem scheit der Alex im Allgemeinen auch sehr beliebt zu sein. Es gibt wohl einige Leute die spezielle dafür nach Berlin reisen um auf dem Alex shoppen zu gehen. Es ist nicht schwer einen kompletten Tag auf dem Alex zu verbringen und es gibt immer etwas zu Sehen und Staunen.
Es liegt wohl auch daran, dass der Alex sich über die Zeit hinweg ständig geändert hat. Verglichen mit dem Alex von früher, kann man nur sagen, er war zwar schon immer ein zentraler Platz und es gab auch dort schon immer Läden in denen man einkaufen gegangen ist aber trotzdem ist er nie gleich geblieben. Alleine nach dem zweiten Weltkrieg hat er sich einfach ständig geändert, alte Gebäude wurden abgerissen und neue kamen dazu. Er war also schon immer voll gestellt und von Gebäuden umringt. Schade ist eigentlich nur, dass es hier kaum Grünfläche gibt. Das würde ihn durchaus attraktiver machen. Da sich aber noch einiges ändern wird, kann man ja nur hoffen, dass vielleicht doch mal einer auf die Idee kommt.
Die geschichtliche Entstehung des Alexanderplatzes
Die Entstehung begann im 13. Jahrhundert. Nahes des Alex wurde das Spital Heiliger Geist errichtet. Das Spital war auch Namensgeber für das Georgentor in der Berliner Stadtmauer, es war vorher unter dem Namen Oderberger Tor bekannt. Von hier aus gingen die wichtigsten Handelsstrassen Richtung Norden und Nordosten bis hin zur Ostsee und der Hansestadt.
Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadtmauer verstärkt und 1658 bis 1683 entstand hier ein Festungsring. Das war die Entstehung der Residenzstadt. Das südöstliche Stralauer Tor wurde geschlossen und so gewann das Georgentor mehr Bedeutung.
Das Gebiet um das Georgentor wurde durch eine schnell heranwachsende Ansiedelung geprägt, was daran lag, dass das Land hier günstig zu erwerben war. Da der Viehhandel und die Viehzucht in der Stadt verboten waren, ist auf dem Platz vor dem Georgentor ein richtiger Markt herangewachsen. Dieser Platz bekam deshalb auch den Namen Ochsenmarkt.
Trotz eines Bauverbots im Jahr 1691 wuchs die Georgenvorstadt mehr und mehr heran.
Das Georgentor wurde 1701 zum Königstor umbenannt weil König Friedrich I. nach seiner Krönung durch dieses Tor nach Berlin einzog. Die Georgenvorstadt wurde nun auch Königsvorstadt genannt.
1734 wurde die Berliner Zollmauer um die entstandenen Vorstädte gebaut, so verlor das Königstor seine Bedeutung und wurde 1746 abgerissen.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts war die Grundstruktur der Königsvorstadt geschaffen. Vom Tor aus liefen die Straßen in verschiedene Richtungen. Das Gebiet lebte vom Handel mit Wolle und Seide und es gab militärische Einrichtungen.
Die Nordhälfte des Alexanderplatzes wurde weiterhin als Markt genutzt, wogegen die Südhälfte mit Bäumen vom Verkehr abgetrennt wurde und als Paradeplatz diente.
Auf dem Markt fand ab dem 18. Jahrhundert jedes Jahr die bedeutendste Wollmesse Deutschlands statt. Der Grundstein für ein Handelsimperium war geschaffen.
1805 wurde der Königsplatz zum Alexanderplatz umgetauft.
Grund hierfür war der Empfang des russischen Zaren Alexander I. auf dem Paradeplatz.
Da der Platz damals schon Verkehrsknotenpunkt war, fuhren hier 1847 viertelstündlich Pferdekutschen von hier zum Potsdamer Platz.
1848 wurde auf dem Alexanderplatz ein Teil der Märzrevolution ausgetragen. Es kam zu Kämpfen auf dem Marktplatz und die Revolutionäre blockierten den Weg in die Stadt.
Im 19. Jahrhundert standen dann auch schon die ersten fünfstöckigen Gebäude und die Fabriken und militärischen Einrichtungen mussten Wohnungen und Läden weichen.
1870 wurde die Berliner Stadtbahn auf dem zugeschütteten Festungsgraben gebaut. 1882 eröffnete dann schließlich der Stadtbahnhof Alexanderplatz.
1886-1890 wurde auf dem Alexanderplatz das Polizeirevier gebaut und 1890 wurde das Amtsgericht eröffnet.
1886 wurde westlich der Stadtbahn eine Zentralmarkthalle eröffnet und 1896 wurde dann der Wochenmarkt auf dem Alexanderplatz verboten.
Die frei gewordene Fläche bot nun Platz für den Verkehr und es wurde hier recht unruhig, wogegen der südliche Teil, der Paradeplatz, zunehmend ruhiger wurde. Schließlich begrünte man 1889 den Platz und machte ihn zum Park.
Das 20. Jahrhundert war die Blütezeit des Alexanderplatzes.
1901 wurde hier das erste deutsche Kabarett, das Überbrettl gegründet. Es folgten Hotels und 1901 öffnete das Volkswarenhaus Tietz seine Türen. 1910 folgte das Wertheim Kaufhaus.
1908 wurde neben dem Überbrettl das Lehrervereinshaus eröffnet, es hatte eine Konditorei, ein Restaurant und im hinteren Teil einen Hoteltrakt. Das Lehrervereinshaus finanzierte sich zum großen Teil aus den Mieteinnahmen.
Außerdem stand hier noch die pädagogische Bibliothek, sie überstand zwei Weltkriege weitestgehend unbeschadet.
Das Aufleben des Platzes wurde durch seinen Verkehrsknotenpunkt begünstigt. Es gab ab 1913 drei unterirdische U-Bahnlinien, die Fern- und S-Bahn, Busse, ab 1877 Pferde- und ab 1898 auch elektrische Straßenbahnen.
In den Zwanzigern war er DER Platz, da hatte er seinen industriellen Höhepunkt. Viele Gebäude trugen große Leuchtreklametafeln, die die Nacht zum Tag machten.
1941 bis 1943 erreichte der Krieg dann auch den Alexanderplatz. Große Teile der Königs- und der Georgenvorstadt wurden zerbombt.
Nach dem Krieg wurde 1951 der Platz nicht mehr aufgebaut. Aus ihm wurde eine 90 Meter breite Straße, die vom Osten über den Alexanderplatz bis zur Straße Unter den Linden ging. Der Westen wurde mit den heute typischen Plattenbauten besiedelt.
1965 wurde südwestlich des Alexanderplatzes der Fernsehturm gebaut und im März 1966 wurden auf dem Alexanderplatz die Straßenbahnschienen wieder entfernt und verlegt. Man wollte eine reine Fußgängerzone und diese war mit 80.000 Quadratmetern jetzt viermal so groß wie vor dem Zweiten Weltkrieg.
Nach der Wende wollte man wieder ein Straßenbahnnetz und so fuhr 1998 wieder die erste Straßenbahn über den Alexanderplatz.
2004 ging der Bauboom dann erst richtig los. Das Centrum Warenhaus wurde zu Galeria Kaufhof und das Berolinahaus wurde saniert und beherbergt seit 2006 eine Filiale des Modegeschäfts C&A.
Der Platz wurde mit gelbem Granit gepflastert, er sollte dem roten Platz in Russland ähneln und die aus den zwanziger Jahren stammenden unterirdischen Toilettenhäuschen wurden modernisiert.
An der Stelle auf der das Polizeirevier stand wurde das Einkaufzentrum Alexa gebaut. Es gehört zu den größten Einkaufszentren Berlins, zeitgleich wurde das sechsgeschossige Handelshaus Die Mitte eröffnet. Unter dem Alexanderplatz wurde eine Tiefgarage mit drei Ebenen und Platz für 650 Autos gebaut.
Der Alexanderplatz ist also ein Platz der einen ständigen Wandel durchlebt hat und es wird sich auch in Zukunft noch so einiges ändern. Hier steht die Zeit nicht still! Die Baupläne für ein neues Bild des Alexanderplatzes stehen schon. Es ist nur noch eine Frage der Zeit wann sie umgesetzt werden.
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Fernsehturm Berlin
der Berliner Fernsehturm
Das höchste Bauwerk Deutschlands und viert höchste nicht abgespannte Bauwerk Europas steht in Berlin und feiert 2009 seinen vierzigsten Geburtstag. Als Wahrzeichen und Souvenir ziert seine Silhouette Postkarten, T-Shirts und zahllose weitere Mitbringsel.
Gemeint ist der Berliner Fernsehturm, aufgrund seiner schlanken Form liebevoll Telespargel genannt.
368 Meter erhebt er sich in die Höhe, in 203 Metern befindet sich eine Aussichtsplattform und in 207 Metern das Telecafé.
Vor allem das Telecafé stellte zur Zeit der Eröffnung 1969 eine technische Meisterleistung dar, drehte es sich in 60 Minuten einmal um die eigene Achse.
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© Fotograf: Philipp Berief – Fotolia.com |
Für viele Bürger der DDR und Ostberlins war der Besuch des Fernsehturms das ultimative Highlight, stellte es doch die einzig legale Möglichkeit dar, ungestraft einen sehnsüchtigen Blick in den Westen zu werfen.
Auch wenn es im Osten Berlins Straßenlaternen gab, so leuchtete der Westen aufgrund seiner vielen Werbetafeln im Gegensatz zum Osten strahlend hell, der Osten dagegen schien regelrecht in Dunkelheit zu versinken.
Der Berliner Fernsehturm hat geöffnet
März – Oktober von 9 – 24:00 Uhr
November – Februar von 10 – 24:00 Uhr
Der Eintritt kostet für Kinder zwischen 3 -16 Jahren 5,50 Euro
Erwachsene zahlen 10,– Euro.
Gruppen ab 20 Personen mit einer bestätigten Reservierung können den Turm für 8 Euro pro Person besuchen. ( Stand 2009 )
Anfahrt
Um den Berliner Fernsehturm zu besuchen, nutzt man am besten S- oder U-Bahn, da Parkmöglichkeiten begrenzt sind.
Die S-Bahn Linien S5, S7, S75, S9
sowie die U-Bahn Linien U2, U5, U8, halten am Bahnhof Alexanderplatz. Tritt man vor die Tür des Bahnhofes ist der Fernsehturm weithin sichtbar.
Mag man auf sein Fahrzeug nicht verzichten, kann man den Fernsehturm bereits von weitem als deutliche Silhouette erkennen. Er liegt eingerahmt von der Karl-Liebknecht Straße, der Dircksenstraße, der Gruner Straße und der Spandauer Straße.
Parkmöglichkeiten findet man gegen Entgelt
im Parkhaus Hotel „park inn", im Parkhaus „Rathauspassagen“ Grunerstraße, im Parkplatz Otto-Braun-Straße und im Parkhaus „Alexa“ Alexanderstraße.
Zahlen / Fakten / Daten
Die Gesamthöhe beträgt 368 Meter.
Die Aussichtsplattform liegt in 203 Metern, das Telecafé in 207 Metern.
Die Kugel hat einen Durchmesser von 32 Metern.
Bei starken Winden bewegt sich die Antennenspitze bis zu maximal 60 cm. Das Café schwingt nur noch maximal bis zu 15 cm.
Für diese hohe Stabilität sorgt ein 1,5 Tonnen schwerer Metallstab, der an drei Seilen aufgehängt wurde. Der Tilgerpendel fängt Vibrationen mittels vier hydraulischen Teleskopstoßdämpfern auf.
Ein Fahrstuhl befördert 15 Personen.
120 Besucher fasst die Panoramaplattform.
60 Besucher können in der Panorama Bar Erfrischungsgetränke zu sich nehmen.
200 Besucher können im Restaurant schlemmen und Berlin von oben betrachten.
Der Turm zählt jährlich etwa eine Millionen Besucher.
Rollstuhlfahrer können den Turm leider nicht besuchen.
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© Fotograf: Siegfried Baier / PIXELIO |
Geschichte
Am Ort seiner ersten Planung, wäre er mit Sicherheit nie zu solch einem Politikum und Besuchermagneten geworden. Die DDR benötigte in den frühen 60iger Jahren dringend zur Ausstrahlung des DDR-Fernsehens einen Sendemast. Aufgrund ihrer Höhenlage boten sich die Müggelberge an. Dort gab es bereits einen Turm, den Müggelturm, der zum Fernsehturm ausgebaut werden sollte. Der hölzerne Turm wurde abgerissen, der Betonstumpf gegossen.
Dann stellten die Bauherren fest, dass der Turm mitten in der Einflugschneise des Flughafen Schönefelds lag. Es war unmöglich an dieser Stelle dieses ehrgeizige Projekt durchzuführen. Die Bauarbeiten wurden eingestellt.
Eine zweite Planung sah den Volkspark Friedrichshain vor. Alte aus dem zweiten Weltkrieg bestehende Bunkeranlagen, die gesprengt und zugeschüttet wurden, verschafften dem Volkspark Hügel, die Trümmerberge, im Volksmund „Mont Klamott“ genannt.
Diese Planungen wurden ebenfalls Ad Acta gelegt
Parallel zur Planung eines Funkturms liefen Planungen, nach denen ein neues Symbol einer sozialistischen Ära geschaffen werden sollte. Das Berliner Schloß als Wahrzeichen Berlins war gesprengt, vernichtet. Etwas Neues musste her.
Der damalige erste Sekretär des Zentralkomitees der SED Walter Ulbricht brachte beide Teams zusammen und man beschloss aus der Notwendigkeit eine Tugend zu machen.
Genau an der Stelle des alten Berliner Stadtschloßes sollte das neue Symbol entstehen.
600 Meter sollte der Turm hoch hinauf ragen und mit einer Kugel versehen sein, die an den legendären Satelliten „Sputnik“ erinnert.
Mit dieser Höhe hätte er jedoch den Moskauer Ostankino-Fernsehturm überragt. Das konnte man dem russischen Bruder auf keinem Fall antun. Walter Ulbricht legte die Höhe des Turms daher auf 365 Meter fest, für jeden Kalendertag einen Meter. Nach Umbau und Erneuerung des Antennenmastes 1997 wuchs er um 3 weitere Meter.
Der morastige Untergrund ließ aber auch diese Pläne platzen. So entschied sich Walter Ulbricht letztendlich für die Lage am S-Bahnhof Alexanderplatz. Ein Gerücht besagt, dass Walter Ulbricht vor dem Modell des Alexanderplatzes gestanden haben soll und gesagt haben soll: „Hier seht, hier kommt er hin!“
1965 war Baubeginn, die Kosten stiegen in astronomische Höhen. Bis heute gibt es keine Veröffentlichungen über die tatsächlich angefallenen Baukosten. 200 Millionen DDR Mark waren vorgesehen, Gerüchte sprechen von 6-fach höheren Ausgaben. Der DDR Führung war nichts zu teuer, zahlreiche Dinge mussten aus dem nichtsozialistischen Ausland beschafft und mit kostbaren Devisen bezahlt werden.
© Fotograf: Lars Wilfert aus Dresden |
Einige Tage vor der Eröffnungsfeier durften verdiente Veteranen des Sozialismus an der Generalprobe teilnehmen. Das war für so manchen eine ehrenvolle Auszeichnung, da sie sich von der kargen Rente niemals das Eintrittsgeld, geschweige das Menü hätten leisten können.
Am 3.10.1969 wurde der Fernsehturm von der Regierungsspitze der DDR feierlich eröffnet.
DDR-Bürger standen geduldig Schlange, um einmal nach oben zu fahren und einen Blick in den Westen werfen zu können.
Im Telecafé blieb einem genau eine Umdrehung Zeit, danach wurde die Rechnung gebracht und man höflich aber bestimmt hinaus komplimentiert.
Neben Telespargel hatte der Fernsehturm zu DDR Zeiten noch weitere Spitznamen. Einer Führung, die alles Religiöse aus dem Denken der Menschen tilgen wollte, konnte nichts Schlimmeres widerfahren. Ihr sozialistisches Bauwerk wird bei Sonnenschein zum christlichen Symbol. Die Sonne spiegelt sich in der wabenförmige Konstruktion der Kuppel und Betrachter können ein riesiges Kreuz erkennen.
Diese Eigenschaft sorgte für allerlei Gesprächsstoff, Gerüchte und Gelächter unter der Bevölkerung. Angeblich soll die Staatssicherheit die Bauleitung beschuldigt haben, im Solde des Vatikans zu stehen und diesen Effekt bewusst herbei geführt zu haben. Spötter nannten den Turm nach dem damaligen Bischof Dibelius, „Dibelius’ Rache“.
Ein weiteres Gerücht besagt, dass Angehörige der Stasi mittels Spiegel versucht haben sollen das Kreuz „wegzublenden“. Sogar ein Abriss soll still und heimlich diskutiert worden sein.
Namen wie „Ulbricht-Kathedrale“ oder „Sankt Walter“ liefen wie Lauffeuer durch Berlin.
Am Ende soll ein Regierungsmitglied die Diskussion mit folgenden Worten beendet haben:
„Das ist kein Kreuz, sondern ein Plus für den Sozialismus!“
Der ehemalige US-Präsident Ronald Reagan baute die Querelen um den Fernsehturm in seiner historischen Ansprache vor dem Brandenburger Tor 1987 mit ein, indem er sagte: „ Egal was die DDR-Führung auch versuchte um die Lichtspiegelung zu beenden, nichts führte zum Erfolg und dann soll sie sich doch einfach damit abfinden“.
Mit dem Bau des Berliner Fernsehturms wurde ein eindrucksvolles Ensemble geschaffen, in dem sich das Rote Rathaus und der Neptun Brunnen wundervoll einfügen.
Das Rote Rathaus wurde von 1861 bis 1869 unter Leitung von Hermann Friedrich Waesemann erbaut. Während des zweiten Weltkrieges wurde das Rathaus schwer zerstört und in den Jahren 1951 – 1956 neu aufgebaut. Bis zur Zeit der Wiedervereinigung war es Sitz des Ostberliner Magistrats und Ostberliner Bürgermeisters. Seit 1990 amtieren der Berliner Senat sowie der Regierende Bürgermeister von Berlin im Rathaus.
Der Neptun Brunnen ist ein weiteres Berliner Kunstwerk. Als einer der ältesten und schönsten Brunnen, geht seine Entstehung auf einen Vorschlag von Karl Friedrich Schinkel zurück. Er zierte viele Jahre den Schloßplatz vor dem Berliner Stadtschloß und war ein Geschenk des Berliner Magistrats an Kaiser Wilhelm II. Auch er wurde im zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, nach Abriss des Schloßes jedoch eingelagert. Mit Eröffnung des Fernsehturms 1969 wurde der wunderschöne, restaurierte Neptun Brunnen etwa 150 Meter entfernt neu aufgestellt.
Eine Anekdote besagt, dass die vier Frauengestalten auf dem Brunnen, die einzigen Berliner Frauen sind, „die ihren Rand halten können“.
1973 während der X.Weltfestspiele der Jugend, wurde der Turm wichtiger Treffpunkt tausender Menschen. Dicht an dicht saßen die Teilnehmer am Fuße und lauschten andächtig rockiger Musik mit politischer Botschaft. Das Karree zwischen Rotem Rathaus, Neptun Brunnen und Fernsehturm wurde zu einem einzigen Musikpodium.
16 Jahre später versammelten sich erneut unzählige Menschen am Fuße des Turms. Im November 1989 fanden jeden Montag Demonstrationen und Protestmärsche gegen die damalige DDR-Regierung statt. Vom Alexanderplatz aus zogen die Menschen oft schweigend nur mit Spruchbänder und Banner durch die Straßen bis vor das Rote Rathaus.
Zum Jahreswechsel 1995/1996 erfolgten umfassende Renovierungsarbeiten im Innenbereich. Unter anderem erhielt der Fernsehturm 2 neue Aufzüge, die die Besucher 6 Meter pro Sekunde befördern.
Die Panoramaplattform erreicht der Besucher jetzt in 34 Sekunden.
© Fotograf: Olaf Zornow |
© Fotograf: Olaf Zornow |
Aktionen vergangener Jahre
Als weithin sichtbares Wahrzeichen Berlins repräsentiert der Fernsehturm seine Stadt.
Ob als Marketing Maßnahme, Protestaktion oder Herausforderung. Mit zahlreichen Aktionen machte und macht in Zukunft der Fernsehturm immer wieder auf sich aufmerksam.
Im März 1993 versuchte Matthias Traber, ein Mitglied der legendären Hochseilartistenfamilie Traber, in einer spektakulären Show 620 Meter in 50 Meter Höhe zurück zu legen. Das Drahtseil spannte sich vom Fernsehturm bis zum Berliner Dom.
Der Versuch schlug leider fehl.
Im April 1998 wagte Eberhard Ginger gemeinsam mit drei Freunden von 210 Meter Höhe einen Fallschirmsprung. 3 Jahre benötigten die Vier für die Vorbereitungen. Alles ging gut, jedoch berichtete der Sportler anschließend von zittrigen Knien.
Im Juli 1998 fand der erste und bis dahin letzte Treppenlauf statt. Thomas Munkelt lief die 987 Stufen in 5 Stunden, 56 Minuten und 8 Sekunden. 5 Sekunden unterbot er damit den dreifachen Sieger des New Yorker Treppenlaufs hinauf zum Empire State Building.
Zur Fußballweltmeisterschaft ließ sich das Marketing Team etwas ganz besonderes einfallen. Die Kugel des Fernsehturms wurde zum Fußball. Eine magentafarbene Spezialfolie wurde in mühsamer Kleinarbeit ringsum auf die Kugel geklebt.
Vor allem nachts erschien es aufgrund einer faszinierenden Beleuchtung dem Betrachter, als würde mitten über das Zentrum Berlins ein überdimensionaler Fußball schweben.
Nach Ende der Fußball WM kam es zum Eklat, da sich Teile der Folie nicht entfernen ließen und noch längere Zeit weithin sichtbar waren.
Aus den 2006 gemachten Fehlern hatte das Unternehmen gelernt und für die Aktion 2009 Netzvinyl benutzt. Netzvinyl wird hauptsächlich als Bautenschutz und für Fassadenbilder verwendet. 6000 m² des Berliner Fernsehturmes wurden im Mai 2009 in die größte Litfaß-Säule der Welt verwandelt. Unter dem Motto „Rosenregen“ wurden zahlreiche Liebesbotschaften, sowie ein Heiratsantrag auf dem Schaft des Fernsehturms veröffentlicht.
Die deutsche Telekom AG machte bereits Monate im voraus Reklame für diese Aktion und bat um Zusendungen von Liebestexten per SMS.
Die längste Liebesbotschaft der Welt beantragte die Aufnahme in das Guinness Book der Rekorde.
Zum Tag des Kindes im Mai 2009 durften Kinder im Rahmen eines Wettbewerbes das neue Design der Speisekarte für das Telecafé entwerfen.
Ein Turm, der hoch über eine Stadt erstrahlt, regt natürlich auch immer mal wieder zu Protestaktionen an.
Im Januar 2000 und im Juli 1997 versuchten Greenpeace Aktivisten mit spektakulären Aktionen auf sich aufmerksam zu machen. In teilweise lebensgefährlichen Handlungen kletterten sie am schlanken Schaft des Fernsehturms hinauf und versuchten Plakate mit ihren Protestbotschaften aufzuhängen.
Im Februar 2007 besetzten jede Menge Techno-Freaks für 2 Stunden das Telecafé und sorgten für zahlreiche verschreckte Besucher sowie Artikel in der Tageszeitung.
Kunst und Ausstellungen
Am Fuße des Fernsehturms befindet sich ein ständiges Ausstellungszentrum, in dem Maler, Grafiker und Fotografen ihre Werke ausstellen.
Das Ausstellungszentrum war viele Jahre hindurch Austragungsstätte der Bambina-Ostprodukte Messe. Nachdem die Besucherzahlen jedoch kontinuierlich abnahmen, verlegten sich die Betreiber ganz aufs Online Geschäft.
Im Jahr 2009 stellt der Maler Joachim Beyer seine Landschaftbilder-Malerei von 2002 – 2009 aus.
Das Foyer des Fernsehturmes wird ebenfalls für zahlreiche Ausstellungen genutzt. Schüler eines Berliner Gymnasiums präsentieren im Jahr 2009 ihre Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik und Collage. Unter dem Motto „Zukunftsvisionen“ stellen die Arbeiten den Fernsehturm anlässlich seines 40-jährigen Bestehens 2009 sowie in denkbaren Konstellationen im 22. Jahrhundert vor.
Eine Open Air Ausstellung am Fuße des Fernsehturms zeigt Bilder aus den Tagen 1989/1990 und steht unter dem Motto „Friedliche Revolution“. Die Bilder erzählen Geschichten von Schicksalen, die sich in dieser Umbruchphase ereignet haben. Bilder von Trauer, Freude, Jubel und Einsamkeit dokumentieren lückenlos Zeitgeschichte.
2006 und 2007 wurde der Fernsehturm zur Kulisse für Action geladene Filme.
„Inferno über Berlin“ wurde 2007 von den Oscar Preisträgern Max Wiedemann und Quirin Berg, den Produzenten des „Leben der Anderen“ produziert. Zahlreiche Special Effects konnten zur Absicherung der Darsteller nicht am Originalschauplatz gedreht werden. Es wurde eine detailgetreue Nachbildung der Fernsehturmkugel erbaut und dort die gefährlichsten Szenen gedreht.
„Tornado – Der Zorn des Himmels“ wurde bereits 2006 von Pro7 ausgestrahlt.
In der Telenovela „Verliebt in Berlin“, konnte man den Fernsehturm in jeder Folge erstrahlen sehen.
Telecafé
Das Telecafé bietet jährlich Events für bis zu maximal 200 Personen.
Silvester erleben in der Kugel auf einer Höhe von 207 Metern ist die jährliche Hauptattraktion. Lange vor Jahresende sind die Karten bereits vergriffen.
Der Weihnachtsbrunch ist vielleicht nicht ganz so spektakulär, dennoch gern besucht. Am 13.12 findet der Weihnachtsbrunch 2009 statt. Karten für 42,– Euro pro Person sind noch erhältlich.
Nach entsprechender Voranmeldung und Reservierung können im Telecafé Firmenjubiläen, private Familienfeiern bis zu Hochzeitsfeiern vorgenommen werden.
Gruppen ab 20 Personen können Reservierungen vornehmen und erhalten Menüvorschläge zum Sonderpreis.
Die Menüvorschläge des Chefkochs reichen von 26,50 Euro für ein Drei Gang Menü bis 33,50 Euro für ein opulentes Vier Gang Menü.
Wer ein Büfett in ungezwungener Atmosphäre wünscht, kann aus einer reichen Auswahl schöpfen. Die Preise liegen zwischen 42,– und 60,– Euro pro Person.
Panorama Bar
Die Bar in der Panoramaplattform bietet Platz für 60 Personen. Besucher können hier einen kleinen Snack genießen oder eine Erfrischung zu sich nehmen. Die Bar wird gern von Firmen für Präsentationen genutzt.
Das Telecafé und die Panorama Bar für private oder geschäftliche Events anmieten kann man in der Zeit zwischen September bis Mai.
Trauen Sie sich
Das höchste Hochzeitszimmer Europas befindet sich neben dem Telecafé. Immer mehr Menschen möchten dem wichtigsten Tag ihres Lebens ein außergewöhnliches Ambiente verleihen. Von Montag bis Freitag führt das Standesamt Berlin-Mitte täglich Trauungen um 10:00 Uhr und um 11:00 Uhr mit Ausblick über Gesamt Berlin durch. Die Kosten für die Bereitstellung des Trauzimmers belaufen sich auf 250 Euro. 30 engste Angehörige können die Zeremonie miterleben.
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Sehenswürdigkeiten Teneriffa
Ausflugsziele: Sehenswürdigkeiten Teneriffa
Royal Delfin
Etwa 65 Kilometer südlich von Santa Cruz De Tenerife, der Hauptstadt Teneriffas, liegt Playa las Americas – die Touristenhochburg schlechthin.
Anagebirge © Fotograf: Fotoalbum – Pixelio.de |
Die Royal Delfin ist ein sehr moderner Katamaran mit Glasboden und für eine Fahrt mit der Royal Delfin sollte man etwa 4 ½ Stunden Einplanen. Den Besuchern der Royal Delfin wird an Bord sehr viel Komfort geboten: das Personal ist sehr freundlich, es sind genug Sonnen-liegen vorhanden damit jeder die sich an Deck entspannen und sonnen kann, das Leben im Meer kann aus nächster Nähe beobachtet werden und natürlich kühle Drinks an einer exklusiven Bar ausgegeben. Während der Fahrt haben die Gäste die Möglichkeit, dass diese das Meeresleben aus nächster Nähe beobachten können. Die riesigen Unterwasserräume und zahlreiche Unterwasserkameras bieten den Gästen eine „Show“, die keiner so schnell vergisst. Dank der Unterwasserkameras können auch die Gäste an Deck das Spektakel unter Wasser beobachten und genießen. Stets in Begleitung eines deutschsprachigen Reiseführers, der staatlich anerkannt ist, geht der Törn in Playa las Americas los, weiter auf die Suche nach Schweinswalen, anderen Walen und den süßen Delfinen, die täglich angetroffen werden. Nach der Auffindung der Meeresbewohner, geht es direkt weiter in die Bucht von Masca, wo die Royal Delfin unter den atemberaubenden Felsen des Teno – Gebirges den Anker auswirft. Dort wird dann ein abwechslungsreiches und sehr gutes Mittagsbuffet mit Wein, Bier und alkoholfreien Getränken angeboten, wobei man dazu sagen muss, dass alles im Preis inbegriffen ist. Die Gäste haben davor oder danach die Möglichkeit eine wenig zwischen den tausenden bunten Fischen zu Schwimmen. Zurück geht es dann entlang der Küste, an der man unter anderem von den traumhaften Klippen super Fotos machen kann. Vorbei geht es an vielen bekannten und teils weniger bekannten Urlaubsorten Teneriffas, wie beispielsweise Los Gigantes, Puerto Santiago, Playa de la Arena, San Juan und Playa Paraiso. Wer also nach Teneriffa reist, sollte sich die beeindruckende Fahrt mit dem Glasboden – Katamaran nicht entgehen lassen!
Anagagebirge und Mercedeswald
Im ganzen Norden der Insel Teneriffa wird vom wild zerspalteten Anaga – Gebirge dominiert. Für Naturliebhaber und Wanderfreunde ist dies das ideale Ausflugsziel. Durch seinen hoch – ökologischen Wert, wurde das gesamte Gebiet zum „geschützten Gebiet“ erklärt. Im Anaga – Gebirge findet man den subtropischen Nebel – Urwald vor, dessen Artenvielfalt von Flora und Fauna einfach überwältigend ist! Fünf bis acht Meter hohe Baumheiden, Tabaibas, Palmen, Pinien, Tajinastes, Weberdisteln und Eibische sind dort noch sehr häufig anzutreffen, während sehr viele Pflanzenarten vom Aussterben bedroht sind oder schon ausgestorben sind. Die Tierwelt hat sich dem Klima angepasst. So findet man vor allem Kanarienvögel, Frösche, Eidechsen, Turmfalken, Perenquen (Gecko), Fledermäuse, Zikaden (noch eher unbekannte Insektenart, die den Heuschrecken sehr ähneln, aber mit Wanzen und Pflanzenläusen verwandt sind) und viele Tiere mehr. Durch die mit urtümlichen Nebel behangenen Berghänge verfangen sich dort oft Wolken, was dann zu den erfrischenden unzähligen feinsten Wassertröpfchen in der Luft sorgt. Der Mercedeswald und das Anagagebirge sind ein wahres Paradies zum Wandern. Mit sehr vielen Wanderwegen durch den traumhaften Wald bis zum Meer gibt es jede Menge Natuschauspiele und Spektakel der Natur zu entdecken und bestaunen. Das „Mirador Cruz del Carmen“, ein Besucherzentrum in Mitten des Mercedeswaldes, gibt gerne Auskünfte über die Lorbeerwälder und die Möglichkeiten von Aktivitäten in der Umgebung. Ein Ausflug dorthin verschafft Erholung im Grünen und bietet Abwechslung auf höchstem Niveau!
Teide Nationalpark
Schon im Jahr 1954 wurde das Gebiet des „Parque Nacional de las Canadas del Teide“ zum Nationalpark erklärt. Der Nationalpark umschließt eines der geologisch spektakulärsten Naturdenkmälern – den Teide – Pico Viejo. Mit einer Durchschnittshöhe von 2.000 Metern über dem Meeresspiegel ist auch im Winter der Nationalpark mit Schnee bedeckt, hingegen in den Sommermonaten sind durchschnittliche Temperaturen von 40 Grad Celsius im Normalbereich. Ganz egal von welcher Ortschaft auf der Insel man startet – in maximal zwei Stunden erreicht man von der gesamten Insel aus den Teide Nationalpark.Am besten ist, wenn man noch vor acht Uhr morgens losfährt, da zwischen acht und neun die Reisebusse mit tausenden Touristen ankommen und wenn man von so vielen Leuten umgeben ist, kann man die wahre Schönheit des Nationalparks nicht wirklich wahrnehmen. Betritt man den Teide, kommt man sich vor wie im wilden Westen – die karge und dürre Landschaft in Kombination mit Vulkankegeln, Domen, Pitones und Höhlen, beeindruckenden Lavazungen und eine Vielzahl an Pflanzen der supramediterranen Schicht, ist der Nationalpark Teide jeden Besuch wert! Mit dem Auto gelangt man dann an die Hochebene der Canadas, deren Highlight die Caldera bildet, ein riesiger Kraterkessel mit einer Größe von 10 km x 16 km. Die erstarrten Magmaflüsse, Aschenhalden, die polierten Schlackefelder und die mehrere Meter hohen Lavazungen versetzen jeden Besucher in großes Staunen – die meisten kennen diese Mond- und Vulkanlandschaften nur aus den Science – Fiction Filmen. Nach einigen Kilometern Fahrt durch die Canadas Hochebene, gelangt man zu einem besonderen Zuckerl der Tour – die Roques de Garcia. Die Roques de Garcia sind fantastisch ausgefallene Felsformationen, die sich zirka einen Kilometer weit erstrecken. Die Felsen in Nadelform haben verschiedene Farben und diese kommen besonders gut zur Geltung, wenn der atemberaubende Teide hinter ihnen glänzt. Noch ein guter Tipp zu den Roques de Garcia: Stellt das Auto am Parkplatz ab und steigt etwa 50 in die Höhe (im abgesperrten Bereich) – dies wird euch mit einem wunderschönen Ausblick in die Ucana – Ebene belohnt! Weiters kann man dann feststellen wie weit man schon gekommen ist. Ein herrliches Fotomotiv ist dort auch der königliche Teide, den man von dort aus besonders gut sehen kann! Weiter geht es zum Pico de Teide. Dort befindet sich eine Seilbahn mit der die Besucher in zehn Minuten auf das Aussichtsplateau gebracht werden. Wer auf den Gipfel aufsteigen will braucht eine Sondergenehmigung. Von oben hat man einen Ausblick auf die atemberaubenden Montana de Las Canadas – wieder ein super Fotomotiv! Da sich der Krater auf 3.718 m Höhe befindet, man aber ohne die Genehmigung nur auf 3.550 m Höhe kommt, ist der Krater für die meisten Besucher nicht zu besichtigen.
Hat man die wichtigsten Naturschauspiele, wie den Teide, die Los Roques, die Canadas – Hochebene, so wie die verschiedenen Landschaftstypen gesehen, kommt nur noch die Rückfahrt nach La Laguna. Bis dort hin sind es nur noch etwa 50 Kilometer. Auf diesem Weg gibt es wieder einiges zu sehen: Beeindruckende Landschaften, verschiedene Aussichtsplateaus und das Besucherzentrum „ Centro de Visitantes“, in dem die Besucher einiges über die Insel Teneriffa und ihre Entstehung erfahren können. In La Laguna beginnt die Autobahn und der Rückweg ins Hotel kann beginnen!
La Orotava © Fotograf: DigiNikon / PIXELIO |
Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa
Der Botanische Garten "Jardín Botánico"
Im süd – Osten von Puerto de la Cruz, der Touristenhochburg der Insel Teneriffa, findet man den Botanische Garten "Jardín Botánico". Die Anfahrt erfolgt über die Autobahn Nord, bei der man die Ausfahrt 23 nimmt und dann geht’s weiter in Richtung Puerto de la Cruz. Nach einer kurzen Strecke ist das Schild "Jardín Botánico" zusehen, welches direkt zum Botanischen Garten führt. Geöffnet ist der Jardín Botánico im Sommer in den Zeiten von 09 Uhr bis 19 Uhr und in den Wintermonaten (01.10. – 31.03.) von 09 Uhr bis 18 Uhr. Bei einem Eintritt von 3 Euro ist dies eine der günstigsten Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa. Das Schmuckstück der Insel wurde schon im Jahre 1788 unter König Carlos III angelegt und erbaut. Damals wollte der König die aus Amerika und den Tropen stammenden Pflanzenarten auf der kanarischen Insel heimisch machen und auf dem Festland Spaniens ansiedeln, damit sie sich weiter verbreiten können. Heutzutage werden den Besuchern hauptsächlich die für die Kanaren typische und südamerikanischen Pflanzenarten näher gebracht. Auf mehr als 40.000 Quadratmetern findet man angefangen von jungen Farnen und Blütenpflanzen in minimaler Größe bis hin zu riesigen beeindruckenden Bäumen viele Pflanzen die nur dort vorkommen und sonst nirgendwo. Weiters findet man neben der atemberaubenden Artenvielfalt und Farbenpracht auch eine Bibliothek und ein Herbarium. Das Herbarium ist eine Ansammlung an getrockneter und gepresster Pflanzen, die die Besucher noch nie zuvor in ihrem Leben gesehen haben. Bis zum Jahr 2010 wird der Park auf 55.000 Quadratmeter vergrößert. Unter anderem sollen dann Wasserfälle, Ausstellungsräume und Gewächshäuser den Botanischen Garten zieren, um den Besuchern noch mehr zu bieten!
Ethnographischer Park der Pyramiden von Güímar
Egal wem man es erzählt, keiner glaubt dir dass es auf Teneriffa alte und sehr gut erhaltene Pyramiden gibt. Doch es ist wahr. Etwa 35 Kilometer nördlich der Stadt El Médano, an der Ostküste Teneriffas befinden sich der Ethnographische Park der Pyramiden von Güímar. Die Pyramiden gleichen in Form und Bauweise an die Werke in Mesopotamien, Mexiko, Peru und Polynesien. Die Öffnungszeiten sind täglich von 09:30 – 18:00 Uhr. Bei der Anreise wird es sehr leicht gemacht, da in der gesamten Stadt die Beschilderung für die Pyramiden zu finden sind. Und mit einem Eintritt von 9 Euro für Erwachsene und 4,50 Euro für Kinder (9-12 Jahre) ist die Besichtigung auch nicht sehr teuer. Es gibt auch Audio – Vorführungen im Auditorium, welche in sieben Sprachen gehalten werden: Englisch, Deutsch, Spanisch, Holländisch, Französisch, Norwegisch und Italienisch.
Gleich auf der linken Seite nach dem Eingang steht das Museum Casa Chacona. Im ersten Stock eines original kanarischen alten Bauwerkes, welches restauriert wurde, findet man das Museum. In mehreren Ausstellungsräumen kann man die verschiedensten Stufenpyramiden aus der ganzen Welt, Details über die Konstruktionen der Pyramiden von Güímar und nachgebaute Modelle der antiken Wasserfahrzeuge besichtigen. Sehr schöne Ausstellungsstücke und das Ambiente im Museum ist einfach nur super!
Gegenüber befindet sich die Freizeit – Zone. Eine empfehlenswertes Café mit atemberaubenden Ausblick auf die Pyramiden bietet den Gästen neben kleineren kulinarischen Köstlichkeiten auch ein wenig Erholung und ein traumhaftes Flair: Die Kombination aus uralten Steinmauern und Holz ist wunderschön. Auch ein kleines Souvenirgeschäft,, der Bazar " Pirámides de Güímar", ist in der Freizeitzone zu finden. Dort kann man kleine von Hand angefertigte Mitbringsel für Freunde und Verwandte oder auch für sich selbst kaufen. Hauptsächlich nachgemachte Skulpturen, Nachbauten des Parks, Keramikkunst und Lesestoff über die Anthropologie und die Kultur der Kanaren sind auf dem Bazar zu finden.
Nach dem Museum steht das Auditorium, welches Audio – Vorführungen in sieben Sprachen bietet. Die Vorführung ist sehr interessant und erzählt innerhalb von fünfzehn Minuten einiges über die Pyramiden, die Expeditionen von Thor Heyerdahy und die Theorien. Auch inkludiert ist während der Audiovorführung eine Diashow, mit sehr schönen Motiven der Umgebung. Betritt man das Auditorium, fällt einem sofort das moderne Design auf, welches unterirdisch eingebettet ist in die Pyramiden – Umgebung draußen. Es lohnt sich auf jeden Fall, das Auditorium zu Besuchen, da man einiges über den Park und seine Geschichte erfährt.
Die Pyramiden 1 – 4 stehen an der linken Seite hinter dem Museum und dem Auditorium, die Pyramiden 5 und 6 hingegen befinden sich auf der gegenüberliegenden Seite.
Geht man vom Eingang weiter geradeaus, kommt man zum Schiffahrts – Museum, welches sich komplett mit dem Thema antike Schifffahrt befasst. Außer den antiken Schiffen mit deren Konstruktionsdetails findet man auch eine Karte mit den Überfahrten und einen Dokumentarfilm in der Ausstellung.
Gleich daneben befindet sich das Ausstellungs- – Zelt, welches auch "Drago mil anos de historia" genannt wird. Die schöne Ausstellung zeigt jedem dass der Drachenbaum nicht nur ein Baum ist! Die Betreiber des Ausstellungszeltes wollen den Besuchern nicht nur das Wissen über die Drachenbäume vermitteln, sondern auch zur Erhaltung der Art auf den Kanaren beitragen.
Auch für die kleinen Besucher ist gesorgt. Im Programm Junge Forscher können die Kinder auf spielerische Weise die Geschichte der Pyramiden und die Geschichte Teneriffas Kennenlernen. Spiel, Spaß und Abenteuer erwarten die Kleinen Besucher und die Überraschungen für die Kinder sind super!
Es empfiehlt sich jedoch vor dem Rundgang durch den Park, zum Informationsbüro, welches sich gegenüber des Cafés befindet, zu gehen um sich über die Pyramiden, den Park und alles was man sonst noch so wissen sollte zu informieren! Sehr freundliches Personal im gesamten Park und wenn man was braucht, wird einem sofort geholfen!
Strand nördlich Santa Cruz © Fotograf: Simon Schwarze |
Vulkan Teide © Fotograf: ex-hellbilly |
Die Strände Teneriffas
Playa Abama
Der 100 Meter lange Strand von Playa Abama ist ein wahrer Traumstrand. Obwohl es ein öffentlicher Strand ist, befinden sich meistens nicht viele Menschen dort. Bei der Anreise von Playa de las Americas fährt man in Richtung Puerto de Santiago. Ungefähr bei der halben Strecke findet man das fünf – Sterne Hotel Abama, auf dessen kostenlosen Parkplatz man das Auto abstellen kann. Geht man die Gasse geradeaus runter, führt ein Lift direkt zum Strand, dieser ist aber nur für die Gäste des Hotels gedacht. Auf der rechten Seite neben dem Lift befindet sich eine Steintreppe die ebenfalls zum Strand führt. Fünf Minuten zu Fuß gehen und man ist am Traumstrand angekommen. Türkises Wasser, leichte Wellen und der wunderschöne und vor allem saubere Strand sind einen Besuch wert! Die einsame Bucht mit dem Traumstrand – Erholung und Ruhe sind dort garantiert!
Playa de las Vistas
Der Playa de las Vistas gehört zu der Ortschaft Los Cristianos, welcher der Nachbarort von Playa de las Americas im Süden der Insel ist. Ein wunderschöner, künstlich angelegter, heller Sandstrand, der sich über eine Länge von 1.500 Metern erstreckt. Auf den ersten Blick wirkt der Hafen an der Promenade von Los Cristianos abschrecken für die Besucher, jedoch stellen alle gleich fest, dass man das Treiben vom Hafen gar nicht mitbekommt, wenn man erst mal am Strand liegt. Sonnenliegen, Schirme und viele Wassersportmöglichkeiten lassen keine Wünsche offen. Am besten finden wir, dass der Strand immer sauber ist, das Wasser überzeugt mit seiner Klarheit und die Schönheit des Gesamtbildes ist einfach ein Traum.
Playa de las Americas
Nur wenige Kilometer vom Playa de las Vistas entfernt liegt der Playa de las Americas. Der schöne, aber meist überfüllte Strand liegt direkt an der Touristen – Hochburg Playa de las Americas und für jeden der im Urlaub die Erholung und die Ruhe sucht, ist dieser Strand definitiv der falsche! Will man jedoch Spaß und Action, so ist man dort genau richtig. Über zwei wunderschöne, künstlich angelegte Buchten erstreckt sich der Strand bis zur Autobahn hinauf, wo er dann tatsächlich endet. Direkt hinter dem Strand findet man zahlreiche Geschäfte, Restaurants, Bars und Cafés, in denen man so ziemlich alles bekommt. Hinter den Geschäfts – Promenaden steht ein Hotelkomplex nach dem anderen. Am Strand selbst merkt man aber kaum etwas von dem Treiben gleich dahinter. Der Lava – Sand ist sehr fein zum Gehen und der Strand ist immer in sauberen Zustand. Ein weiteres kleines Manko sind die wenigen Parkplätze und dass man für die Toiletten und Duschen separat zahlen muss. Ansonsten für Aktivurlauber und Actionliebhaber der perfekte Strand!
Playa de San Marcos
Im Norden Teneriffas zwischen Puerto de la Cruz und Garachico befindet sich der noch eher unbekannte Ort San Marcos. Die kleine Ortschaft liegt einige Kilometer unter der Hauptstraße, eingebettet in eine Fels-bucht. San Marcos ist dank der Felsbuchten so gut wie frei von Wind und Wellen. Vor allem an den Wochenenden befinden sich viele Einheimische am Playa de San Marcos, da diese natürlich den Strand kennen. Touristen findet man dort sehr selten und es ist der ideale Strand zum Relaxen! Der sehr feine Vulkansand lädt zum Barfußgehen ein und das klare Wasser, in dem man den Meeresboden sehr gut sehen kann, ist ein Traum. Unter der Woche ist es auch kein Problem, das Auto kostenlos im Schatten abzustellen – der Parkplatz befindet sich nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt. Kleine Cafés, Restaurants und Geschäfte haben alles mögliche um die Gäste zu verwöhnen. Dieser Strand ist ein absoluter Geheimtipp und jeder sollte ihn mal besucht haben, der auf Teneriffa Urlaub macht!
Playa Jardin
Da die Tourismus – Metropole Puerto de la Cruz keinen eigenen Strand hatte, und die Gäste des Ortes sich alle im Öffentlichen Schwimmbad zum Baden trafen, wurde ein ca. 1.000 Meter langer Strand künstlich angelegt. Wie an den meisten Stränden Teneriffas findet man dort auch den pechschwarzen Lavendel, welcher einfach nur genial ist. Der sehr saubere Strand ist mit einem ebenfalls künstlichen Riff versehen, was nicht nur für die Optik super ist, sondern auch den Sand daran hindert, wieder ins Meer zu verschwinden. Einen negativen Punkt hat der Strand jedoch: man findet am gesamten Strand keinerlei Sanitäranlagen und Duschen. Dies könnte noch verbessert werden, ansonsten ist der Strand vor allem unter der Woche fast menschenleer und man kann sich den besten Platz aussuchen!
Puerto de la Cruz – Playa Jardin © Fotograf: dumman |
Puerto de la Cruz © Fotograf: ex-hellbilly |
Playa de las Teresitas
Im Nordwesten der Insel Teneriffa befindet sich der Ort San Andrés, welcher vom Tourismus so gut wie verschont ist. Viele sagen, dass dies mit der Fahrt in den Ort zu tun hat, bei der man die Insel – Hauptstadt, Santa Cruz de Tenerife, durchqueren muss. Der 2 Kilometer lange künstlich angelegt Strand ist ein Strand der Superlative. Der helle Sahara – Sand und die Palmen lassen das Karibik – Feeling aufkommen. Der Playa de las Teresitas hat keinerlei negativen Eigenschaften aufzuweisen. Vor allem unter der Woche ist man so gut wie alleine am Strand, hingegen am Wochenende ist der Strand schnell voll von den Einheimischen, die den Strand natürlich lieben. Die vielen Parkplätze gleich hinterm Strand, die guten Restaurants, zahlreiche Kioske und Liegestühle die man für eine geringe Miete bekommt sind nur einige der guten Serviceleistungen dort. Das klare Wasser und der immer in sauberen Zustand gebrachte Strand sind einfach einen Besuch wert – allerdings ist es besser wenn man den Playa de las Teresitas unter der Woche besucht!
Playa del Médano und Playa de Tejita
Einer der bekanntesten Strände der Insel ist der Playa del Médano. Nach etwa 15 Minuten Fahrzeit vom Flughafen aus, erreicht man ihn schon. Bekannt ist er vor allem wegen der super Voraussetzungen zum Surfen: durchgehend mäßiger bis starker Wind und hohe Wellen! Für all jene die zum Baden an den Strand gehen wollen, ist dieser Strand nicht besonders geeignet, da der Wind einem den Sand ins Gesicht weht – für Surfer oder diejenigen, die den Wassersportlern zusehen wollen, wie sie mit beachtlicher Geschwindigkeit regelrecht übers Meer Surfen ist der Strand ein wahres Paradies. Die Ortschaft El Médano und ihr Strand gehören weltweit unter die 10 beliebtesten und besten Eldorados des Wassersports. Unzählige Surfschulen für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis findet man am Strand. Ebenfalls zum Ort El Médano gehört der Badestrand Playa de Tejita. Direkt unter dem Flughafen liegt der mehr als 1.000 Meter lange Strand, welcher im Nordosten durch den Montana Roja begrenzt wird. Der Montana Roja ist ein roter Berg mit einer Höhe von etwa 171 Metern und schützt den Strand weitgehend vor dem Wind. Wenn man unter der Woche an den Strand kommt, tritt das Feeling ein wie auf einer einsamen Insel: keine Menschen, das Rauschen des Meeres und der feine Sandstrand unter den Füßen – ein traumhaftes Gefühl.Bei einem romantischen Spaziergang an der Strandpromenade kann man so richtig die Seele baumeln lassen und da sich der Flughafen "Aeropuerto de Tenerife Sur" direkt über dem Strand befindet, kann man den Fliegern beim Starten und Landen zusehen! Einfach nur schön!!!
Märkte auf der Insel Teneriffa:
Bauernmärkte auf Teneriffa
Der Mercado San Miguel de Abona findet jeweils am Samstag und Sonntag in den Zeiten von 08:00 – 14:00 Uhr und Mittwochs von 09:00 – 14:00 Uhr. Der Bauernmarkt befindet sich im Industriegebiet Las Chafiras und man findet dort allerhand Köstlichkeiten der umliegenden Bauern.
Der Mercado Granadilla de Abona hat seine "Pforten" immer samstags und sonntags von 09:00 – 14:00 Uhr geöffnet. Wenn man mit dem Auto auf dem Weg ist, fährt man von Abona in Richtung El Médano – Auf der Höhe von San Isidor, bei Kilometer 7,5 befindet sich der Bauernmarkt, auf dem man nur hausgemachtes von den einheimischen Bauern bekommt!
Auf dem Mercadillo de Anaga, bekommt man an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen in der Zeit von 10:00 – 15:00 Uhr Hausgemachtes von den Bauern. Zum Bauernmarkt kommt man, indem man die Carretera de Las Mercedes in Richtung Anagagebirge nimmt und auf der Höhe von Cruz del Carmen befindet sich der Markt.
Den am längsten geöffnete Bauernmarkt Teneriffas findet man wenn man die Carretera General La Esperanza in Richtung Teide nimmt und bei Kilometer 7,8 abbiegt. Der Bauernmarkt Mercadillo de El Rosario hat an den Samstagen, Sonntagen und Feiertagen von 08:00 – 17:00 Uhr geöffnet.
Touristenmärkte
Auf den Touristenmärkten wird alles nur denkbare angeboten: Von Obst und Gemüse, über von Hand gefertigte Kleinigkeiten, Trödel, Bekleidung, Fleisch und Fisch, und vieles mehr.
Die Touristenmärkte findet man am Montag in Alcalá auf der Plaza del Llano, am Dienstag im Ortszentrum von Los Abrigos, am Mittwoch in der Avenida Reina Sofia in Playa San Juan, donnerstags und samstags in Torviscas im Centro Comercial Playa de las Américas und samstags in Los Cristianos in der Nähe des „Grand Hotel Arona“.
Puerto de la Cruz Meerwasserschmmbad |
© Fotograf: DigiNikon |
Freizeitparks auf Teneriffa
Der Loro – Parque
Den Loro Parque findet man im Norden der Insel in Puerto de la Cruz – Ein Tierpark der besonderen Art. In den Siebziger – Jahren vom Kölner Wolfgang Kiessling gegründet, war es in den ersten fünfzehn Jahren ein reiner Papageien – Park. Danach wurden auch andere Tiere in den Loro – Parque aufgenommen. Unter anderem ist auch das größte Delphinarium in ganz Europa zu finden. In die meisten Bereiche des Riesenparks kann man hinein gehen, nur die weltweit größte Papageien – Zuchtanstalt und – Forschungsstation sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Im Loro – Parque sind alle Papageienarten zu finden, die es weltweit gibt, darunter auch die schönen Apix Ara, welche vor knapp zwei Jahren den lang ersehnten Nachwuchs zur Welt brachten. Weiters sind ein Pinguinarium und ein riesiges Aquarium mit Glastunnel zu finden, durch den man durchgehen und dabei die eleganten Meeresbewohner und deren Lebensraub beobachten kann. Auch andere Tiere, wie eine große Auswahl an Vogelarten, Gorillas, Alligatoren, Schimpansen und Jaguare können besichtigt werden. Der wohl schönste Tierpark der Welt hat faszinierende Tiershows mit Walen, Delfinen, Papageien und Seelöwen, die bei den Besuchern jeder Altersgruppe einen atemberaubenden Eindruck hinterlassen. Doch nicht nur die Tiere sind sehr interessant – auch die Botanik im Park ist wunderschön gestaltet und die zahlreichen Gastronomiebetriebe sind erste Klasse! Einplanen sollte man einen ganzen Tag für den Besuch im Loro – Parque und dieser Tag wird einer der beeindruckendsten des ganzen Urlaubs auf Teneriffa sein. Die Öffnungszeiten des Parks sind täglich von 08:30 – 18:45 Uhr, wobei der letzte Einlass schon um 16:00 Uhr ist. Die Shows finden an den folgenden Zeiten statt:
Die Delfinshows finden um 11:00 Uhr, 13:15 Uhr, 14:45 Uhr und 16:00 Uhr statt; die Papageienshows um 11:30 Uhr, 13:15 Uhr, 14:15 Uhr, 15:30 Uhr, 16:30 Uhr und 17:25 Uhr; die Orcashows um 11:45 Uhr, 14: Uhr und 16:45 und die Shows der Seelöwen beginnen um 10:15 Uhr, 12:30 Uhr, 14:15 Uhr, 15:30 Uhr und 16:55 Uhr.
Das Aquarium ist täglich in den Zeiten von 10:00 – 18:45 Uhr geöffnet und der Planet der Pinguine täglich von 08:30 – 18:00 Uhr.
Die Eintrittspreise für Erwachsene liegen bei 30 Euro, für Kinder (6 – 11 Jahre) 19 Euro und Kinder von 0 – 5 haben kostenlosen Eintritt. Die Preise lohnen sich aber auf jeden Fall, denn so einen wunderschönen und vor allem Artenreichen und spektakulären Tierpark sieht man nicht alle Tage und die Shows sind einfach nur atemberaubend!
Der Aquapark Octopus
Ein muss für alle Familien, die auf Teneriffa Urlaub machen! Direkt in Playa de las Americas befindet sich der Wasser – Erlebnispark für die ganze Familie und für all jene, die den Wasserspaß lieben! Die vielen Wasserrutschen für Groß und Klein, Wasserfälle, Springbrunnen und sehr viele Meerwasser – Pools laden zum Austoben und Schwimmen ein. Auch Wasserrutschen in Kombination mit Strömungskanälen und Wasserfällen findet man im Traumpark für alle Wasserratten Wer eine Sonnenliege haben möchte, muss für diese extra vier Euro bezahlen. Die vielen Restaurants und Kioske versorgen die Besucher mit Speis, Trank und allem was man sonst noch an einem Actionreichen Badetag im Aquapark so braucht, und das zu menschlichen Preisen. Besonders für die kleinen Gäste ist gesorgt: Ein Kinderschloss zum Spielen, einige Kinderbecken zum Plantschen und auch Trampolinspringen wird angeboten, um den Kindern noch mehr Spaß und Freude am Park zu bringen und diese glücklich zu machen. Eine der besonderen Highlights des Parks ist die Delphinshow, bei der man sogar auf den Delfinen reiten kann (wenn man Glück hat und ausgewählt wird). Die Umkleidekabinen, Toiletten und Sanitäranlagen sind sehr sauber gehalten und der Wasser – Funpark ist ebenfalls sehr sauber und gut überwacht. Es gibt eigene Safes für die Wertsachen, da diese bei dem meistens sehr vollen Betrieb und bei der Größe des Parks nicht immer von ihren Besitzern im Auge behalten werden können. Bei den Eintrittspreisen von 24 Euro für Erwachsene und 17 Euro für Kinder sind außer der Sonnenliegen alle Attraktionen inbegriffen. Auf den traumhaften Liegewiesen können Picknicke veranstaltet werden oder einfach nur die Sonne genossen werden!
Parques Exóticos
Der Freizeitpark in dem Groß und Klein zum Staunen gebracht werden. Wenn man von der Richtung von Los Cristianos kommt, nimmt man die Autobahnausfahrt in Richtung Guaza (26), fährt unter der Autobahn durch und dann beginnen auch schon die Beschilderungen für den Parques Exóticos. Direkt neben dem Eingang findet man einen Souvenir – Shop und ein empfehlenswertes Restaurant. Im Shop erhält man Kleinigkeiten, wie etwa Tierfiguren, Mineralien und sonstige Mitbringsel für Verwandte und Bekannte. Der Exotik – Park umfasst fünf Themenbereiche, welche auf 100.000 Quadratmetern aufgeteilt sind. Der von privater Hand aufgebaute Botanische Garten ist eine der größten Kakteensammlungen in ganz Europa. Auch die seltensten Kakteen findet man dort, die an allen anderen Orten der Welt schon ausgestorben sind. Die fünf Themenbereiche sind:
Der Kaktus – Park
Derzeit auf 10.000 Quadratmetern bepflanzt mit den unterschiedlichsten Kakteen. Darunter auch bereits ausgestorben Arten. Sehr interessant und wunderschön. Das ist mal was anderes im Gegensatz zu den sonst üblichen Bepflanzungen mit Blütenpflanzen.
Animal Park
In diesem Bereich können Tiere, wie Kaninchen, Fledermäuse, Schildkröten, Krokodile, Barane und Schweine beobachtet und gefüttert werden. Dies macht vor allem den kleinen Besuchern riesigen Spaß. Die nötigen Futtermittel sind am Eingang bei der Kasse erhältlich und es dürfen auch nur ausschließlich diese verwendet werden. Jeder der das Futter kauft, wird gleich darauf aufmerksam gemacht, dass das Füttern anderer Lebensmittel ect. verboten ist, da diese den Tieren schweren Schaden zufügen können.
Amazonia
Dieser Bereich des Parks ist eine naturgetreue Nachbildung des Regenwaldes. Das Highlight ist die riesige Freiflughalle mit einer Fläche von 7.000 Quadratmetern. Unzählige exotische Vogelarten fliegen frei herum und am besten kann man diese bestaunen, indem man sich auf eine der vielen Bänke. Die Vögel sind zwar nicht sehr scheu, aber wenn man sich gemütlich hinsetzt kommt es immer wieder mal vor, dass sich ein Vogel ganz nah ran traut. Auch für Kinder ist dies ein besonderes Erlebnis, denn die meisten der Vögel kennen sie überhaupt nicht oder nur aus Büchern.
Reptilarium und Jurassic Land
Im Reptilarium oder auch Jurassic Land genannt, sind zahlreiche Reptilienarten und Schlangen vertreten. Wie auch die restlichen Tiere des Exotic – Parks sind auch diese überhaupt nicht scheu und lassen die Menschen richtig nahe an sich ran. Die Schlangen befinden sich jedoch zum Schutz der Tiere, wie auch der Menschen, hinter Glas.
Zu guter Letzt kommt noch die Modelleisenbahn
Die Modelleisenbahn erstreckt sich über eine Anlage mit der Fläche von 150 Quadratmetern und wurde mit liebevollen Details in die schöne Umgebung eingebaut. Viele Kleinigkeiten, wie etwa verschiedene Siedlungen, Grünflächen und Landschaften, Flüsse, Menschen, Autos, ein Stausee und vieles mehr wurden im Laufe vieler Jahre mühsam gebaut. Das Richtige für Kinder und Erwachsene!
Jungle Park – Park las Aguilas
Nur ein paar Kilometer von Arona entfernt, findet man den Las Aguilas Jungle Park. Schon beim Betreten des 75.000 Quadratmeter großen Parks kommt das Dschungel – Feeling auf. Geöffnet hat der Park täglich von 10:00 – 18:00 Uhr und bietet neben den vielen Tieren auch Flugshows und Greifvogelshows an. Der wunderschöne Jungle Park ist eine Kombination aus botanischem Garten und Tierpark, der mittlerweile mehr als 500 Tiere zum Besichtigen hat. Am beeindruckendsten sind die idyllischen Lagunen, Wasserfälle, die Tropfsteinhöhlen, die vielen Hänge- und Dschungelbrücken, welche das Dschungelleben widerspiegeln. Unter den Tieren befinden sich nicht nur die typischen „Zootiere“, wie verschiedene Affenarten, Schildkröten, Alligatoren, oder ähnliches, sondern auch eine Vielzahl an teils sehr seltenen Raubkatzen: weiße Tiger und Löwen, Pumas, Jaguare, Löwen, Tiger und einige mehr. Doch neben der Raubkatzen findet man auch Pinguine dort, welche eigentlich nicht zu den Dschungel – Tieren gehören.Am Eingang erhält man Futter, das man dann in großzügigen Gehegen an die Affen oder Vögel verfüttern kann. In diesen Gehegen kann man die Tiere besonders gut beobachten, da diese frei herumlaufen bzw. fliegen. Die Highlights des Jungle Parks sind die Flugshow und die Greifvogelshow, in denen Eulen, Falken, Adler und Geier ihr Können zeigen und den Besuchern die Geschwindigkeit zeigen können, wenn es um die Beute geht! Ein einmaliges Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst. Vor allem ist der Jungle Park kein überfüllter Touristenpark, sondern teils noch sehr unbekannt und daher in Ruhe zu genießen!
Siam Park
Dieser Park ist ein Wasser – Erlebnis – Park mit einer erstaunlichen Größe von mehr als 180.000 Quadratmetern. Wenn man von Los Cristianos über die Autobahn fährt, muss man nur dem Schild „Parque Aquatico“ folgen. Er befindet sich in Costa Adeje, gleich in der Nähe der Touristenhochburg Los Cristianos. Der Stil des Parks ist in thailändischem Ambiente gehalten und soll die Umgebung des alten Königreichs von Siam widerspiegeln. Der Siam Park ist der größte Wasser – Erlebnis – Park in ganz Europa und mit der Gestaltung der Landschaften im Dschungel – ähnlichen Stil in Kombination mit den asiatischen Tempeln und den exotischen Tieren, ist der Park eindeutig einer der Schönsten. Die Attraktionen sind die besten weltweit und diese wurden aus der ganzen Welt importiert. Die importierten Teile wurden so miteinander kombiniert, wie es sie nie zuvor gegeben hat. Schon beim Eingang wird das Flair des alten Königreichs ausgestrahlt.
Die Attraktionen im Überblick
- Sawadee River: Dort geht es auf Luftkissen – Booten über den River. Fun und Schönheit in Kombination. Die beeindruckende Umgebung und die lustige Fahrt sind ein riesen Spaß für Groß und Klein.
- Wave Palace: Die riesigen Wellen und der schöne Strand dazu laden zum Baden und Surfen ein! Hawaii ist nichts gegen den Wave Palace im Siam Park. Einfach nur genial!
- Lost City: Die Lost City ist besonders für die kleinen Gäste ein Highlight. Ein riesiger Spielplatz im und ums Wasser, auf dem sich die Kids richtig austoben können.
- Volcano: Eine Familienrutsche der Extraklasse. Zu viert geht es auf die beeindruckende Fahrt auf der schöne Lasershows vorgeführt werden. Muss man gesehen haben.
- Jungle Snake: Die Röhren führen durch die Tropen – wunderschöne Umgebung die während der Fahrt bestaunt werden kann.
- El Gigante: Auf Schlauchboot ähnlichen Gefährten geht es hinein in einen Wirbelsturm von dem man mal so richtig durchgedreht wird.
- Naga Racer: Eine Wasserrutschbahnen mit sechs Einzelrutschen, auf denen man zu sechst ein Wettrutschen veranstalten kann! Ein enormer Spaß, wenn man die hohe Geschwindigkeit erreicht hat!
- The Dragon: Zu viert geht es wieder auf einem Boot in das unendlich schwarze Tief, von dem man dann in eine große Schüssel kommt. In der Schüssel kommt man bis zu drei mal in den Genuss der Schwerelosigkeit. Sollte man mal gemacht haben!
- The Power of Tower: Das Highlight des Parks ist der Tower of Power. Aus 28 Metern geht es fast in freiem Fall rein ins Krokodilbecken. Nichts für Kinder und Angsthasen.
Es gibt auch noch andere Attraktionen wie beispielsweise Riesenrutschen, Spielplätze und eine große Vielfalt an exotischen Tieren. Zu den Tieren gehören Alligatoren, Fledermäuse, Seelöwen und mehr als 30.000 tropische Fische, die man beobachten kann. Natürlich befinden sich auch Restaurants, Kioske und Bars im Siam Park, welche die Besucher mit Speis und Trank versorgt.
Die schönsten Orte Teneriffas
Abades
In der kleinen Ortschaft Abades befinden sich eine Vielzahl an sehr schönen Reihenhäusern und Villen. Abades erreicht man, wenn man bei der Autobahnausfahrt „Abades“ ausfährt. Direkt am Atlantik gelegen und noch weitgehend vom Tourismus verschont, ist das idyllische Dorf ein wahrer Erholungsort. Das Highlight von Abades ist die malerische Badebucht mit dem feinen und sauberen Sandstrand. Dort ist es unter der Woche Menschenleer, am Wochenende und an Feiertagen kommen die Einheimischen her um einen schönen Badetag zu verbringen. Vor kurzer Zeit wurde eine Feriensiedlung erbaut, die mit vielen Bungalows ausgestattet ist. Auch Restaurants und Bars wurden erbaut, die die Besucher und auch die Einheimischen mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen wollen. Wenn man irgendwo hin fahren möchte, um sich beispielsweise Sehenswürdigkeiten der restlichen Insel anzusehen, ist die Verkehrsverbindung sehr gut. Egal ob mit dem Mietwagen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln – man kommt überall problemlos hin.
Batan
Fährt man durch den Mercedeswald, biegt man an einer kleinen Straße am Bergrücken links ab, folgt man dann dem Schild „Los Betanes“, kommt man in die Weiler Betan de Abajo und in die Betan de Arriba. Dies sind die idealen Urlaubsorte für Naturliebhaber, Wanderfreunde und Liebhaber der Berge. Die Dörfer sind alt und dennoch irgendwie modern. Die Abgeschiedenheit und die Ruhe vor dem Tourismus sind eine wahre Erholung. Wundervolle Wanderstrecken mit atemberaubenden Landschaftsbildern und die im ganzen Tal, teils sehr weit auseinander stehenden, verteilten Häuser sind mal was Anderes im Gegensatz zu den gereihten Hotelkomplexen, Geschäftsketten und den überfüllten Badeorten. Kleine steile Gassen führen durch das Tal und es gibt einiges zu bestaunen. Wer den Urlaub mal anders verbringen will, dem empfehle ich in die Batan zu fahren!
El Médano
Das Eldorado für Surfer und Freunde des Wassersports. Das ehemalige Fischerdorf liegt im Süden der Insel Teneriffa und hat den Besuchern einiges zu Bieten. Zwei Strände: davon ist einer ideal zum Baden, da er durch einen Berg weitgehend vom Wind verschont ist, der andere Strand ist ideal für Surfer, da der Wind und der Wellengang sehr stark sind. Die Hotels die sich um den Strand verteilt haben, die verschiedenen Restaurants, so wie die zahlreichen Geschäfte in denen man alles bekommt was man braucht, laden zum Shoppen ein. Obwohl das Eldorado für Kiteboarder und Surfer weltbekannt ist, spielt sich der Tourismus mehr in den Nachbarorten Los Cristianos und Playa las Americas ab. Ein traumhaft schöner Ort mit vielen Schönheiten in der Bauweise der Häuser, Hotels ect. Die Badebucht ist immer in sehr sauberen Zustand und lädt nicht nur zum Baden und Relaxen ein – auch ein romantischer Spaziergang am Strand ist sehr beliebt. Am Surfer – Strand kann man die Surfer und Kiteboarder bestaunen, welche mit atemberaubender Geschwindigkeit regelrecht über die Wellen schweben.
Weitere interessante Berichte zu Sehenswürdigkeiten:
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Berlin Mitte Sehenswürdigkeiten
Sehenswürdigkeiten Berlin Mitte
Berlin Kurzinfos
Berlin ist die größte Stadt Deutschlands und gehört zu den meist besuchten Städte hierzulande.
Kommt man zum ersten Mal in diese Metropole wird einem sofort klar das man eine einzigartige Stadt besucht die ihren eigenen gewissen Stil mit sich bringt. Langweile wird man bei einem Urlaub in Berlin mit Sicherheit nicht finden, denn in dieser Stadt ist immer was los, egal ob am Tag oder in der Nacht.
© Fotograf: Philipp Berief – Fotolia.com |
Wie man seinen Trip nach Berlin gestaltet bleibt jedem selber überlassen, aber eins kann man jedem der vielen Touristen versprechen, der Besuch in Berlin bleibt unvergessen und ist seine Erfahrung in jedem Falle wert.
Trotzdem möchte ich den zukünftigen Besuchern Berlins einige Tipps mit an die Hand geben, was muss man einfach gesehen haben, wo gibt es das beste Essen und wo kann man die Nacht zum Tag machen.
Neben bekannten Sehenswürdigkeiten und Lokalen, gibt es hier auch den ein oder anderen Insider Tipp.
Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Berlin Mitte ist natürlich der Alexanderplatz, dieser sollte bei keinem Besuch Berlins fehlen.
Bennant wurde er nach dem Besuch des Zar Alexanders I , dieser beehrte die Stadt im Jahre 1805 mit seinem Aufenthalt.
Noch bis Mitte des 19ten Jahrhunderts konnte der Alexanderplatz seine ursprüngliche Gestalt behalten, früher wurden dort zahlreiche Viehmärkte abgehalten und die in der Nähe liegenden Kasernen nutzen ihn als Paradeplatz.
Inzwischen ist der Alexanderplatz zum wichtigsten Verkehrszentrum geworden, von dort aus gelangt man überall durch Bahnen und Busse in Berlin hin.
Des Weiteren wird der Alexanderplatz von einer der wichtigsten und besten Einkaufsmeilen umschlossen, hierhin sollte man auf jedenfall einen Abstecher machen wenn man zu Besuch in unserer Hauptstadt ist, denn hier findet man mit Sicherheit ein kleines Mitbringsel für die Daheim gebliebenen.
Heute besteht der Alexanderplatz aus einem riesigen in der Mitte sich befindenden Kreisverkehrs, durch den das eigentliche Verkehrschaos verhindert werden sollte, klappt nur leider nicht immer.
Natürlich trifft das Aussehen nicht den Geschmack von jedem, aber eins muss noch erwähnt werden, er ist der monumentalste Platz seiner Art und allein das macht ihn schon einzigartig.
Berliner Dom
Ist man einmal in Berlin ist es ein Muss auf seiner Tour einen Abstecher zum Berliner Dom zu machen.
Gebaut wurde der Berliner Dom von 1894-1905 unter der Leitungv on Kaiser Wilhelm II
Durch seine markante Bauweise ist er nicht nur für Kirchenliebhaber einen Besuch wert, besonders die Trau- und Taufkirche, die kaiserliche Treppe, die Predigtkirche und natürlich das dazugehörige Dommuseum müssen einfach einmal begutachtet werden.
Der im Barock Stil gebaute Dom bestand ursprünglich aus drei geteilten Teilen nicht wie heute aus nur noch zwei. Noch zu erwähnen wäre das er im zweiten Weltkrieg durch eine Flüssigkeitsbrandbombe beschädigt wurde und in mühsamer Kleinarbeit wieder aufgebaut werden musste, erst im Jahre 2002 konnte er wieder komplett fertiggestellt werden und erstrahlt seitdem in neuem alten Glanz.
© Fotograf: Siegfried Baier / PIXELIO |
Berliner Rathaus
Das Berliner Rathaus,wird auch gerne das rote Rathaus genannt, gehört ebenfalls zu den bekanntesten Wahrzeichen Berlins und sollte daher nicht ausgelassen werden.Den Namen bekam das Rathaus durch seine außen Fassade, diese besteht aus roten Ziegelsteinen und lässt es so zu was besonderem werden.
Bis zum Jahre 1990 tagte hier im größten Raum des Gebäudes noch die Ost-Berliner Stadtverordnung, heute wird dieser besonders für Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt.
Die man sich im übrigen bei Gelegenheit dann auch direkt mit ansehen könnte.
Das Anne Frank Zentrum
Direkt in der Nähe zum Berliner Rathaus befindet sich das Anne Frank Zentrum.
Hier wird Geschichte wieder lebendig, denn genau dort verstecke Kleinfabrikant Otto Weidt Juden im Zweiten Weltkrieg vor den Verfolgungen der Nationalsozialisten.
Wer also sein Interesse auf dem Besuch in der Metropole für ein bisschen Geschichte begeistern kann, wird in der Ausstellung Anne Frank- Eine Geschichte für heute sicher fündig werden.
Die Ausstellung soll eine Brücke zwischen der Vergangenheit und Heute schlagen und bietet neben Filmen auch Hörstationen und spezielle Führungen an, diese müssen aber vorab mit dem Zentrum vereinbart werden.
© Fotograf: P. Kirchhoff / PIXELIO |
Brandenburger Tor
Das Brandenburger Tor ist das wohl bekannteste Wahrzeichen der Stadt Berlin, jeder kennt es jeder weiß wie es aussieht und gerade deswegen sollte man dem Brandenburger Tor einen Besuch auf seiner Berlin Reise schenken.
Früher war es ein Zeichen für die Teilung von Ost und West Berlin, heute bringt es mit seiner Größe und Bauweise regelmäßig Menschen zum staunen.
Durch die Wiedervereinung Deutschlands und die dazugehörigen Feiern wurde das Brandenburger Tor neben den üblichen Umweltschäden so zerstört das es komplett restauriert werden musste.
Seit 2002 erstrahlt es wieder in neuem Glanz und zieht mit seiner Geschichte und Einzigartigkeit die Besucher aus aller Welt wie ein Magnet in seinen Bann.
Madame Tussauds
Das weltbekannte Wachsfiguren Kabinett von Madame Tussauds sollte man unter allen Umständen besuchen, denn hier werden 200 Jahre Tradition Deutschlands auf einen Raum gebracht.
Neben Sportlegenden, Politikern, historischen Persönlichkeiten und Musikern findet man hier ebenfalls genau die Momente die diese Persönlichkeiten erst so berühmt gemacht haben.
Besonders gelungen sind neben den eigentlichen Wachfiguren und ihren Geschichten die Mitmachelemente des Museums, so ist es zum Beispiel möglich seinen IQ mit dem von Wissenschaftler Albert Einstein zu messen.
Das Wachfiguren Kabinett ist daher ein Spaß für Groß und Klein.
Bundeskanzleramt
Wer schon immer einmal sehen wollte wo Kanzler und Minister regieren und Entscheidungen für das gesamte Land treffen sollte sich auf den Weg zum Bundeskanzleramt machen.
Das besondere an diesem Gebäude ist neben seiner Bedeutung natürlich auch die Bauweise,es gleicht einem Band und wird daher auch samt den dazugehörigen Gebäuden rund herum das Band des Bundes genannt und gibt so dem Tiergarten wieder eine Rahmung.
Durch die vielen verarbeiteten Glasfläschen ist das Bauwerk was besonderes und lässt es somit sehr transparent und klar wirken.
© Fotograf: Olaf Zornow – East Side Gallery |
East- Side- Gallery
Mit der East- Side- Gallery gibt es das wohl längste Mahmal für Frieden und Versöhnung in Deutschland.
Auf seinen 1,5 Kilometer wandert man entlang an zahlreichen Gemälden die von den berühmtesten Künstlern aus der ganzen Welt gemalt wurden.
Das 1990 spontan entstandene Kunstwerk lässt den Besucher noch heute die Hoffnung auf Frieden und die Aufregung auf das Neue, was nach der Wiedervereinigung nun noch kommen mag sichtlich spüren.
Den Namen bekam das riesige Gemälde nachdem nur noch die Berliner Mauer auf dem Boden der ehemaligen DDR erhalten blieben konnte.
© Fotograf: Olaf Zornow |
© Fotograf: Olaf Zornow |
Fernsehturm
Der Fernsehturm Berlin , mit seinen 368m das mit Abstand höchste Bauwerk in ganz Deutschland, er stellt aber weiterhin das wohl markanteste Wahrzeichen in ganz Berlin da.
Durch seine Besoderheit treibt es nicht nur Touristen in die Turmkuppel um dort gemütlich zu speisen und um auf der Aussichtsplattform den weiten Blick über Berlin zu geniesen.
Jährlich strömen über 1 Millionen Besucher in den Fernsehturm, wo man bei gutem Wetter locker 40km weit schauen kann und es einfach nur die beeindruckende Aussicht zu geniesen gibt.
Potsdamer Platz
Kein anderes Bauprojekt steht mehr für das neue moderne Berlin als der Potsdamer Platz, in nur zehn Jahren wurde aus dem nichts ein neues Stadtzentrum erschaffen das seid dem im Rampenlicht der Stadt und Aufmerksamkeit steht.
Nirgendwo sonst kann man soviel Stahl und Glas schöner funkelnd erleben und das Dach des Sony Centers scheint geradezu schwere los über den Köpfen der Menschen nur so dahin zu schweben.
Ein wundervoller Anblick den man einfach mal erlebt und genossen haben muss und solch ein wunderschönes Bauprojekt findet man schließlich auch nicht in jeder Stadt.
Direkt am Potsdamer Platz hat sich das Filmmuseum niedergelassen um die Geschichte und Wandel der Filmgeschichte zu zeigen.
Kurfürstendamm
Hier kommt die Stadt nie zur Ruhe, auf dem weltberühmten Boulevard der Stadt Berlin ist immer was los und so kommt dieser Teil auch nie so wirklich zum schlafen.
Ein bisschen ist es hier wie in New York und das spürt man auch!
Und genau hier befindet sich die komplett aus Glas gebaute Hochhausscheibe,das berühmte Kanzler Eck.
Neben einer Ladenstraße die den Kurfürstendamm mit der Kantstraße verbindet, gibt es einige sehr edle Boutiquen und Designerläden auf dem Kurfürstendamm, die zum schauen, probieren und kaufen geradezu nur einladen.
Hier bleiben nun wirklich keine Wünsche offen wenn man das nötige Kleingeld besitzt. Des Weiteren wird man hier fündig wenn man auf der suche nach Lokalen, Kinos, Cafes oder einem Theater ist.
Zu empfehlen ist es den Kurfürstendamm am Abend aufzusuchen, denn hier kann man wenn man mag wirklich die komplette Nacht verbringen.
Gedächtniskirche
Einmal am Kurfürstendamm angekommen sollte man von seiner Zeit dort ein wenig für den Besuch des bekanntesten Wahrzeichens des Kurfürstendamms einplanen, der Kaiser- Wilhelm Gedächtniskirche.
Wo früher zahlreiche Mosaike und Wandbilder die Kirche zierten, steht nach der vollkommenen Zerstörung im Jahre 1943 eine neu erbaute Kirche.Dabei blieb lediglich der 68m hohe Turmcourps als Mahnmal und Erinnerung an den damaligen Krieg erhalten.
Auch wenn diese Kirche nicht mehr komplett ausschaut wie in ihrer Ursprungsform ist sie dennoch ein Teil der Berliner Geschichte und gehört damit zu einer richtigen Sightseeing tour einfach dazu.
© Fotograf: magicpen / PIXELIO |
Reichstag
Auch der Reichstag ist eines der wichtigsten und meist besuchten Wahrzeichen Berlins, seitdem die Regierung von Bonn nach Berlin gezogen ist wurden hier insgesamt 15 Millionen Besucher gezählt.
Besonders die Berühmte Kuppel aus Glas, wodurch die Sonne gerade nur so funkelnd in das Innere des Reichstags tritt, zieht die Besucher im wahrsten Sinne des Wortes wie Magnete an.
Dieser Anblick ist und bleibt auch einfach einzigartig und wenn man sich schon einmal in Berlin befindet muss man einfach mal einen Blick auf dieses besondere Bauwerk mit der einzigartigen Kuppel geworfen haben.
Zu internationaler Berühmtheit gelang der Reichstag aber nicht durch seine Bauweise,die Glaskuppel oder den politischen Hintergrund, nein das geschah erst als ein Künstlerpaar ihn für zwei Wochen lang komplett unter einer Plane verschwinden lies. Noch heute erinnert man sich an diesen Anblick gerne, denn es hat Berlin zu weltweiter Presse verholfen.
Siegessäule
Die 69m hohe Siegessäule kennt jeder, doch leider verschwindet diese im Herbst 2009 für etwa zwei Jahre unter einer Plane da diese saniert werden muss.
In dem roten Granit Sockel unten an der Säule wurden außen eroberte Geschützrohre aus vergangenen Kriegen eingelassen und hoch oben über ihnen steht sie, Viktoria die Siegesgöttin.
Über 285Stufen kann man die Siegessäule bis zu einer Aussichtsplattform ersteigen und hat so einen wundervollen Ausblick über den Tiergarten und das umliegende Gebiet Berlins.
Tiergarten
Seit der Geburt von Knut kennt jeder den Zoologischen Garten Berlins, doch der Zoo hat einiges mehr als nur Knut zu bieten und ist man einmal in Berlin angekommenen auf jeden Fall einen Tagesausflug wert.
Neben seiner Lage mitten im Zentrum ist der Berliner Zoo nur einer von zwei Zoos in Berlin und nebenbei auch noch der älteste in ganz Deutschland.
Mit seinen 14000Tieren und 1400 verschiedenen Arten ist er der Artenreichste Zoo seiner Art, durch seine gute Lage direkt neben Bahnhof und Gedächtniskirche lädt der 34h große Zoo immer wieder zu einem langen ausgedehnten Besuch ein und begeistert mit seinem Artenreichtum sowohl junge als auch ältere Besucher immer wieder aufs neue.
Hier findet man Entspannung in Mitten der Hauptstadt, von dem drum herum liegenden Tumult bekommt man im inneren des Zoologischen Gartens so gut wie nichts mit und kann so die Gedanken baumeln lassen und einfach nur die Tiere und das drum herum geniesen.
Neben dem weltberühmten Eisbären Knut sind die eigentlichen Stars die Pandabären die immer wieder für entzücken bei den Besuchern sorgen.
Sea Life Berlin
Wem der Tiergarten gefallen hat wird seine Freude auch am bekannten Sea Life Berlin finden, besonders für Familien ist ein Ausflug in diese Unterwasserwelt nur zu empfehlen.
Mitten im Herzen der deutschen Hauptstadt gelgen, beherbert das Berliner Sea Life sowohl einheimische als auch exotische Bewohner in seiner riesigen Unterwasserlandschaft.
Auf einer Fläche von 1800m² zeigt das Aquarium etwa 4000 Bewohner der Seen, Flüsse und Meere aller Welt.
Das Highlight ist natürlich das AquaDom, das größte zylindrische Salzwasseraquarium der Welt, nirgends sonst wird man dieses außergewöhnliche Aquarium wiederfinden.
Allein der Anblick dieses 25m hohen und 11,5m breiten Beckens lassen die Besucher erstaunen.
Was aber nicht genug ist, denn Besucher können mit einem Aufzug durch das Innere dieses Aquariums hindurch fahren und fühlen sich so als seien sie mitten in der Wasserwelt gelandet.
So ist allein dieses Erlebnis den Ausflug in das Sea Life Berlins wert und wer schon einmal in einem Sea Life war wird sehen das keins dem anderen gleicht.
Unter den Linden
Wer neben den ganzen Sehenswürdigkeiten auch mal etwas genießen möchte wo der man sich entspannt zurück lehnen kann, ist bei der Staatsoper Unter den Linden genau richtig aufgehoben.
Hier kann man an allen Tagen der Woche immer zwischen den verschiedenen Aufführungen zu verschiedenen Uhrzeiten wählen und das kulturelle Programm einfach nur genießen.
Neben der Oper ist es auch möglich sich ein Ballett der besonderen Klasse anzusehen.
Ein Besuch in der Staatsoper gehört in jedem Fall zu einem Pflichtteil bei dem Besuch in der Weltstadt Berlin, sei es um sich eine der zahlreichen Aufführungen anzusehen oder aber auch nur um mal einen Blick darauf zu werfen.
Hackesche Höhe
Die Hackesche Höhe ist eine bunte Mischung aus den verschiedensten Geschäften, Dienstleistern und kleinerer Fabriken. Ob bei Tag oder bei Nacht hier ist immer was los und durch die vielen verschiedenen Geschäfte und Dienstleister findet man hier einer der belebtesten Plätze ganz Berlins.
Wer hier seinen Tag verbringen möchte wird mit Sicherheit nicht so schnell von Langeweile überfallen werden. So kann man stundenlang von einem Geschäft ins nächste wandern und am ende seiner Shoppingtour sich gemütlich in einem Lokal niederlassen und das ein oder andere Glas Wein, Wasser, Cola oder Saft zu sich nehmen.
Gendarmenmarkt
Dieser Platz gehört mit Abstand zu einem der schönsten Plätze ganz Berlins und er wird gleich von drei beeindruckenden Gebäuden umringt.
Da wären neben dem Deutschen Dom und dem Schauspielhaus auch der Französische Dom, im Mittelpunkt dieser dreier Konstellation steht das Schauspielhaus in seiner vollen Pracht.
Ist man einmal am Gendarmenmarkt angekommen kommt nach nicht umher auch einen Blick in das berühmte Schauspielhaus zu werfen. Denn hier vereinen sich moderne Architekturen mit altehrwürdigen Momenten zu einem ganz besonderen Anblick und so mancher ist bei dem Anblick dieses wunderschönen und nicht alltäglichen Schauspielhaus ins Staunen geraten.
Besonders die Außenfassade erinnert an die Vergangenheit dieses Bauwerks, denn dieser wurde komplett restauriert und originalgetreu erhalten. Lediglich im Inneren wurde alles Grund auf verändert, was eine besondere Mischung ergeben hat.
Judisches Museum
Wer auf seiner Berlinreise ein wenig in der Geschichte wandeln möchte muss dabei unbedingt einen Besuch im Jüdischen Museum einplanen.
Allein das Gebäude ist mit seinen Ecken, Kanten und den ganzen Verwinklungen schon was besonderes und man muss dies einfach einmal gesehen haben, denn solch ein Gebäude findet man nicht so oft wieder.
Was viele nicht wissen ist das gerade diese Verwinklungen eine Erinnerung an die Zerstörung des jüdischen Lebens sein und diese damit für jedermann erlebbar gemacht werden soll.
Auch Innen ist nichts so wie in einem normalen Museum, es gibt keine klare Struktur und immer wieder begegnet man leeren Betonschächten die willkürlich in den Raum wie sperrige Barrieren gesetzt wurden. Auch dies soll an die Vernichtung der Juden während der NS- Zeit erinnern und wer einmal das Jüdische Museum erleben konnte wird wissen das dies auch gelungen ist.
Holocaust- Mahnmal
Wandert man schon einmal auf den Spuren der Vergangenheit sollte man auch nicht am Denkmal für die ermordeten Juden vorbei gehen.
Das wellenförmig gehaltene Feld besteht aus 2700 Stelen, dieser Anblick soll die Menschen zum nachdenken bewegen,was dem Architekten auch mehr als gut gelungen ist. Neben den Stelen wurde unter dem Feld ein Ort der Informationen angelegt, hier dokumentiert die Stadt Berlin die Verfolgung und Vernichtung der Juden.
Die meisten Menschen verspüren bei dem Besuch dieses Denkmals ein recht beklemmendes Gefühl und dennoch ist es ein einzigartiges Denkmal das es so noch nie gegeben hat.
Auch wenn Geschichte nicht für jeden etwa ist, so ist allein der Anblick dieser Menge an Stelen was besonderes und bleibt jedem in Erinnerung.
Neue Synagoge
Nicht nur Menschen mit einem Hang zu besonderer Architektur werden von dieser Synagoge begeistert.
Denn die Neue Synagoge gehört zu den schönsten Gebäuden Berlins und war einmal die bedeutendste in ganz Deutschland.
Die wunderschöne Bauweise mit all ihren Verschnörkelungen sowohl Innen als Außen lässt regelmäßig Besucher aus dem Staunen nicht mehr raus kommen.
Schon seit fast 140 Jahren ist die Synagoge ein Teil Berlins und vermittelt somit neben Geschichte auch ein Stück Kunst und Kultur aus über 140 Jahren.
Nikolaiviertel
Das Nikolaiviertel kann man auch als eine Art Freilichtmuseum des zerstörten Alten Berlins bezeichnen, denn hier wird Berlin noch von alten kleinen Cafés und Restaurants beherrscht.
Mittendrin im Geschehen steht das wohl älteste noch erhaltene Bauwerk Berlins die Nikolaikirche, in ihrem Inneren verbirgt sich heute ein Museum was die Zeit des mittelalterlichen Berlins den Menschen näher bringen soll.
Das Nikolaivierel liegt zwischen Spree, Berliner Rathaus und Mühlendamm und besteht heute noch aus zahlreichen Bauwerken des 17., 18. und 19. Jahrhunderts.
All diese Bauten standen ursprünglich einmal woanders, wurden dort in mühsamer Kleinarbeit abgebaut und im Nikolaiviertel rekonstruiert und wieder aufgebaut.
Ein Highlight im Nikolaiviertel ist das Geburtshaus von Gotthold Ephraim Lessing und das Knoblauchhaus aus dem 17ten Jahrundert.
Wer also einmal sehen und erleben mag wie Berlin früher einmal war, wird um einen Besuch des Nikolaiviertel nicht herum kommen.
Durch all die gemütlichen Cafés und Restaurants wird auch dieser Ausflug nicht nur Geschichtlich zu einem Erlebnis der anderen Sorte.
Curry36
Ein echter Geheimtipp der Berliner Einwohner ist Curry36, hier gibt es die mit weitem Abstand beste Curry Wurst der Welt!
Natürlich sollte man wenn man dort essen geht ein Freund von Curry Würsten sein, aber sobald man einmal eine Wurst bei Curry36 gegessen hat, wird man begeistert sein und die Meinung der anderen Gäste teilen.
Es wird nicht möglich sein eine bessere Curry Wurst als die bei Curry36 zu finden!
Also ein echter Geheimtipp, den man bei Gelegenheit unbedingt einmal testen sollte.
Café Kanzler
Ist einem aber mehr nach Kuchen und Kaffee statt deftiger Curry Wurst so wird man mit Sicherheit im Café Kanzler fündig.
Seine Terrasse mit der rot weißen Markise gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen in Berlin und sieht mit seinem Flair und der gemütlichen Atmosphäre immer neue Besucher zu sich.
Die nostalgische Kaffehausatmosphäre lässt das Café Kanzler zu einem einzigen Kultcafé werden
Neben Kaffee und Kuchen bekommen sie hier auch wunderschöne kleine Präsente zu kaufen die sie noch lange an ihren Besuch im Kultcafé Kanzler erinnern werden.
San Nicci
Ein weiterer Geheimtipp aus dem Berliner Leben, das San Nicci!
Das Motto von San Nicci lautet : Italien steht für Kultur und Lebensfreude,Berlin für Kreativität und Offenheit. San Nicci verbindet beides mit einander.
Und genau das ist auch der Fall, wer es italienisch mag wird sich bei San Nicci ganz zuhaue fühlen und die Gerichte einfach nur lieben und geniesen.
Die Verbindung von italienischer Küche mit regionalen Gerichten ist einfach was besonderes und lässt so manchen Gast erstaunen.
Wer Lust auf ein gemütliches Abendessen, mit besonderen genussvollen Gerichten in einem netten Ambiente hat, ist bei San Nicci genau richtig.
Die gemütliche italienische Atmosphäre lässt einen den Abend in vollen Zügen geniesen und hoffentlich nie wieder vergessen.
Grill Royal
In diesem Restaurant taucht man ab in eine etwas andere besondere Welt, beim eintreten in das Grill Royal wird man von dem gemütlichen Ambiente einfach verzaubert und steuert einem genussvollen schönen Abend entgegen.
Besonders die Außenterrasse ist unverwechselbar schön direkt an Wasser gelegen kann man unter klarem Sternenhimmel hinaus aufs Wasser schauen, sich dabei nett unterhalten und die wundervollen Gerichte genießen.
Das Grill Royal ist ein sehr angesagtes Restaurant besonders unter den Berliner Bürgern und kein Besuch gleicht dem anderen.
Eine besondere Delikatesse in diesem Restaurant ist das Hauseigene Steak, hat man das einmal gegessen würde man immer wieder hierher kommen um erneut diesen Geschmack zu erleben.
Brechts Restaurante
Möchte man sehr elegant den Abend ausklingen lassen ist das Restaurant Brechts genau das richtige.
Das Ambiente ist schlicht elegant und stilvoll gehalten, dabei handelt das Motto des Restaurants Genuss und Gastlichkeit!
Durch die freundliche Bedienung und die stilvolle Atmosphäre hat es hier schon den ein oder anderen Gast aus Politik und Medien verschlagen und jeder ist mit einem Lächeln auf dem Gesicht zufrieden gegangen.
Das Restaurant liegt direkt an der Spree und so hat man einen wunderbaren Blick von der Terrasse aus auf den Fluss und bekommt zusätzlich zum Essen noch beruhigendes Wasserrauschen zu hören.
Café Friedrichs 106
In diesem schlichten schönen Ambiente kann man hochwertigen hauseigenen Kaffee aus eigener Röstung genießen.
Dazu gibt es ein wunderbares Stück Torte oder Kuchen aus der hauseigenen Bäckerei Konditorei, neben den traditionellen Torten ist ebenfalls eine große Frühstückskarte zu haben und der zusätzliche Blick auf die Spree lässt jeden sein Frühstück mal anders und ruhiger genießen.
Aber auch am Abend hat das Café Friedrichs einiges zu bieten, hier lässt sich ein guter Tropfen Wein zusammen mit einer großen Auswahl an Käse und Speck genießen und den Abend auf etwas andere ruhigere Art und Weise ausklingen.
Cochin
Mag man es auch in einer Metropole wie Berlin lieber ein wenig exotisch hat man mit dem Restaurant Cochin genau die richtige Lokation gefunden.
Hier werden allerlei Köstlichkeiten im Indochina Stil angeboten, aber auch die gemütliche Atmosphäre hat neben dem guten Essen einiges zu bieten.
Die gemütliche Bar und Café Atmosphäre wird besonders von Berliner Stammgästen und Touristen geschätzt, denn durch die sehr freundliche schon fast familiäre Bedienung fühlt man sich direkt auf Anhieb wohl.
Ein richtiger Geheimtipp sind die angebotenen Cocktails und sehr günstigen Tagesgerichte.
Um die Wartezeit auf das bestelle Gericht zu verkürzen wird das Lokal von einem riesigen Aquarium geziert und lässt Besucher beim Anblick auf diese Ozean artige Welt alles um sich herum vergessen.
Maredo
Das wohl beste Steakhaus ganz Berlins ist das Maredo, dieses ist auf Grund seiner Beliebtheit unter den Berliner Bürgern so wie auch unter Touristen, direkt mehrmals in der Stadt zu finden.
Eingerichtet sind die Maredo Steackhäuser alle sehr schlicht und dennoch schön.
Ein besonderer Service ist das extra auf Kinder abgestimmte Programm, so gibt es eine Kinderkarte und um die Wartezeit zu überbrücken viele Ausmalbilder und Geschichten , so bekommen auch die Kleinen nicht so schnell Langeweile und halten den Abend im Maredo um einiges länger als ohne Unterhaltung aus.
Ein Special der Steakhauskette ist das Late Night Special, hier bekommt man ab 21:30 typische Gerichte wie Sparerips zu besonders günstigen Preisen, so kann man auch sehr spät noch den Kleinen Hunger stillen und das zu günstigen Preisen.
Auch der täglich angebotene Mittagsteller lässt keine Wünsche offen und vertreibt sowohl den großen als auch den kleinen Hunger zwischendurch.
Klo
Das Klo ist wohl die ungewöhnlichste Kneipe die es in Berlin wenn nicht sogar in ganz Deutschland zu finden gibt.
Am einfachsten kann man sich diese doch recht andere Art von Kneipe unter einer Mischung von Geisterbahn und Kuriositätenkabinett vorstellen, denn hier ist nichts wie es in einer Kneipe eigentlich sein sollte.
Dennoch oder gerade deswegen ist das Klo von vielen Berlinern seit Ewigkeiten eine Art Stammkneipe geworden und Touristen kommen her um mal einen Blick auf die wohl kurioseste Kneipe ganz Berlins zu werfen.
Doch der Eintritt in die außergewöhnliche Kneipe ist nicht gerade einfach, erstmal am Türsteher vorbei muss man als erstes den Schuss eines Wasserstrahls ertragen, danach gerät man in eine Windböe die so manchen Rock schon in sehr unartige Höhen getrieben hat, neben Terrarien mit allerlei Kriech- und Krabbeltiere wie Spinnen und Schlangen trifft man zum Ende hin auf einen Exhibitionisten, aber wenigstens dieser ist ausnahmsweise mal nicht echt.
Im Inneren endlich angelangt kann man nicht mit der verdienten Verschnaufpause rechnen, hier geht es gleich weiter mit Kuriositäten und allerlei anderen aufregenden Dingen, Hauptsache die Kneipe ist wie keine zweite.
Besucht man das Klo darf man auf keinen Fall schwache Nerven haben oder es auf einen ruhigen besinnlichen Abend abgesehen haben, denn diesen wird man hier auf keinen Fall finden, im Gegenteil desto lauter und toller es her geht umso besser.
Die Partylaune der Gäste ist immer auf Hochtouren und vor morgens vier Uhr werden hier die Türen nicht mehr geschlossen.
Übrigens Ruhetage gibt es nur zwei im Jahr für diese sonderliche aber dennoch coole Kneipe, Heiligabend und Silvester ansonsten geht die Party dort immer weiter.
Das Felix
Das Felix ist Restaurant, Bar und Diskothek in einem, allein das lässt das Felix schon zu etwas ganz besonderem werden.
Wenn man auf seinem Trip durch Berlin auch die Nächte unsicher machen will, gehört das Felix zu einem der Anlaufstellen erster Klasse, einmal da gewesen will man immer wieder hin.
Besonders unter Berlinern ist die Mischung aus Disko, Bar und Restaurant eine gelungene und willkommene Sache und so kann man oft auch immer wieder die Stammgäste unter den Besuchern finden.
Trotz des normalen Alltagsgeschäft lässt auch das Felix sich das ein oder andere einfallen um nicht langweilig zu wirken.
So gibt es an jedem Donnerstag, Freitag und Samstag spezielle Partyevents, mit immer einem anderen Motto und immer anderen DJ´s. Auf diese Weise wird dem Stammpublikum nie langweilig und neue Gäste darunter sehr viele Touristen genießen die andere Art und Weise von einer durch gefeierten Nacht.
Beim Essen im Felix legt man wert auf leichte aromatische Gerichte, mit kulinarischen Einflüssen aus Metropolen der ganzen Welt.
Ein Highlight ist in jedem Fall der zubereitende Koch, denn wann wird man schon mal von einem Sternekoch in solch einer Lokation bekocht?
Die Gerichte sollen dem Gast Lust, Lebensfreude und vorallem Energie für die kommende Partynacht geben.
Alles in allem ist das Felix ein gelungenes Konzept und gehört zu den Tipps der Berliner Partyszene, das sollte man sich auch als Tourist nicht entgehen lassen und eine Nacht für die Party im Felix reservieren, bereuen wird man dies garantiert nicht.
Matrix Berlin
Das Matrix Berlin ist ebenfalls ein ganz heißer Tipp aus der Berliner Clubszene, denn auch hier ist keine Party wie die andere, jede ist für sich was besonderes.
Hier kannst du die ganze Woche über deiner Partylaune freien lauf lassen, denn jeden Tag um 22Uhr öffnen sich die Pforten des Berliner Matrix und laden feierfreudige Menschen zu einer wilden lange Party bis in die frühen Morgenstunden ein.
Und das Beste ist jeden Tag startet die Party unter einem anderen neuen spritzigen Motto mit immer wechselnden DJ´s und neben Stammgästen auch wechselnden Gäste.
Durch die Öffnungszeiten ist diese Diskothek besonders für Touristen genau das richtige denn im Urlaub will man ja nicht an Wochenenden gebunden sein um mal richtig die Nacht durch zu feiern.
Auch für die Raucher unter den Gästen wird hier gesorgt, denn das Matrix Management hat für eine schicke gemütliche Indoor Loung gesorgt.
Da keine Nacht ist wie die andere und das Ambiente wirklich überzeugt und gefällt kommt man immer wieder gerne hierher um die Nacht zum Tag zu machen und immer neue Leute kennen zu lernen.
Wer Lust auf eine richtige Partynacht der etwas anderen besonderen Klasse hat, kommt am Matrix Berlin auf seiner Tour durch die Berliner Nachtszene einfach nicht vorbei.
Adagio
Das Adagio ist eine gelungene Mischung aus Bar und Diskothek, besonders beliebt sind die angebotenen Cocktails an den zahlreichen Bars dieser Lokation und lassen Nachtschwärmer immer wieder hier ihre Partys feiern.
Das besondere ist das das Adagio für jeden das richtige bietet egal ob Partyhase, Tourist oder frisch verliebtes Pärchen hier wird jeder seinen Spaß haben und aufregende, witzige schöne Abende mit Freunden genießen können.
Hat man einmal die Atmosphäre des Adagio gespürt will man immer wieder her kommen um neben dem stimmungsvollen Ambiente auch die zahlreichen Cocktails zu geniesen.
Aapka Cocktail Lounge
Wer seinen Berlin Trip am Abend gemütlich ausklingen lassen möchte, ist in der Aapka Cocktail Lounge genau richtig.
Hier verwöhnt einen das Personal mit einer hervorragenden Indischen Küche, welche schon vor 20 Jahre bekannt für seinen Geschmack und die Qualität durch das India Haus in Berlin Schöneberg geworden ist.
Eine Besonderheit bei den Gerichten dieser Küche ist, das sie alle in einem original indischem Lehmofen zubereitetet werden, die Inder nennen diesen auch Tandoori.
Nachdem man die Köstlichkeit dieses fernöstlichen Landes genossen hat, kann man sich genüsslich zurück lehnen und zwischen einen enormen Auswahl an Cocktails wählen um damit den Abend ausklingen zu lassen.
Bassy Berlin
Der etwas andere Club Berlins ist das Bassy Berlin, hier ist nichts so wie in einem üblichen Club.
Man bemerkt auf den ersten Blick das es sich um eine regelrechte Cowboy Disco handelt, wer also mal aus dem üblichen Cluballtag raus mag ist hier genau richtig.
Obwohl und gerade weil im Bassy nicht so ist wie normalerweise ist das Publikum weit gestreut von Mitte 20 bis etwa 50Jahren ist alles dabei und gefeiert wird friedlich mit guter Laune bis in die Nacht hinein.
Neben dem normalen Alltag im Bassy kann man hier oftmals den Stars von morgen lauschen, viele dieser zukünftigen Stars geben hier ihre ersten Konzerte und sorgen für die nötige Stimmung in einem coolen nicht üblichen Ambiente.
Durch die gesamte Mischung bleibt eine Partynacht im Bassy in den Köpfen der Menschen hängen und zieht diese damit immer wieder in seinen Bann.
XO Berlin
Du willst die Party deines Lebens erleben und die Nacht zur Nacht deines Lebens machen, dann bist du im XO Berlin genau an der richtigen Stelle.
Das XO öffnet jeden Tag mit einem anderen spritzigen aufregenden Event, nur der Sonntag bleibt hier dem Ausschlafen vorbehalten, denn jeder Partygänger muss wenigstens einen Tag in der Woche entspannen und neue Energie für die nächste Partywoche sammeln.
Gelegen ist die Diskothek direkt an der Hackeschen Höfen, also mitten im Geschehen Berlins.
Durch die besonderen Cocktails werden die Herzen der freimütigen Partygänger recht schnell erobert und höher schlagen, denn die Berliner wollen was erleben und das können sie hier im XO Berlin sowohl mit Freunden als auch mit fremden neuen Leuten.
Hier herscht keine verklemmte Stimmung, jeder feiert mit jedem und jeder lacht mit jedem und das ist auch gut so. Denn wer Party will, will seinen Spaß und den bekommt er im XO Berlin auf ganz eigene Art und Weise. Und genau das ist es was das XO Berlin sich von so vielen anderen Diskotheken abheben lässt.
Zum Schluss bleibt zu sagen, Berlin ist eine außergewöhnliche Stadt, mit einer außergewöhnlichen Geschichte und außergewöhnlichen Diskotheken, Bars und Restaurants.
Jeder Besuch in Berlin wird zu einem einzigen Erlebnis werden und wer einmal seinen Fuß in die Hauptstadt gesetzt hat wird diese lieben und immer wieder gerne hier her kommen.
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Prenzlauer Berg Sehenswürdigkeiten Berlin
Reisebericht: Sehenswürdigkeiten Prenzlauer Berg in Berlin
Der Stadtbezirk Prenzlauer Berg ist der Zusammenschluss der Bezirke Weißensee, Pankow und Prenzlauer Berg und ist einer der dicht besiedelten Stadtbezirke von Berlin. Früher wohnten hier vorrangig sehr viele Arbeiterfamilien, teilweise mit vielen Kindern, heute leben hier zum größten Teil Akademiker, Studenten und auch wieder Großfamilien. Ungefähr zwölf Prozent der Einwohner vom Prenzlauer Berg sind Ausländer und zehn Prozent der Anwohner sind arbeitslos. In der Kastanienallee, die schon zur Innenstadt des Bezirkes gehört, spürt man förmlich den orientalischen Einfluss und auch andere fremde Kulturen nur zu deutlich, traditionelle Restaurants und Märkte mit ausländischen Produkten sind hier verstärkt zu finden.
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© Fotograf: Olaf Zornow – Prenzlauer Berg |
Durch das hervorragende Straßennetz des Prenzlauer Berges erreicht man auf schnellstem Wege die Krankenhäuser, Einkaufszentren und natürlich auch die vielen Sehenswürdigkeiten, die dieser Stadtbezirk zu bieten hat. Die Schönhauser und die Landsberger Allee kann man problemlos benutzen, um auf schnellstem und einfachstem Wege stadtauswärts zu gelangen.
Öffentliche Verkehrsmittel wie U- Bahn, S- Bahn und auch Straßenbahn und Busse sorgen dafür, dass die Einwohner ihre Ziele schnell und sicher erreichen, ein weit angelegtes Netz an Radwegen wird besonders von jungen Leuten gerne und oft genutzt.
Immer wieder bringen große Reisebusse Touristen in den Stadtbezirk Prenzlauer Berg, am Kollwitzplatz machen diese meist Halt, damit sich die in- und ausländischen Besucher die schöne und reizvolle Gegend in aller Ruhe anschauen können. Das Szene-Viertel, wie der Prenzlauer Berg auch genannt wird, lockt mit seinen Bewohnern, seinen Grünanlagen und Sehenswürdigkeiten immer wieder in- und auch ausländische Besucher an.
Die Kastanienallee ist ein Zentrum für Lokale, Kleiderboutiquen, verschiedene kleine Läden und Friseursalons, die sich hier dicht aneinander reihen. Das „103“, eine Mischung aus Restaurant, Lounge und Bar liegt an der Ecke zur Zionskirchstraße und ist stets gut besucht, obwohl von außen nicht zu erkennen ist, was es in sich verbirgt.
In der Stargarder Straße sieht es ähnlich aus, besonders hinter der Gethsemanekirche und im „LSD-Viertel“ rund um den Helmholtzplatz, LSD steht hier allerdings für Lychener-, Schliemann- und Dunckerstraße, nicht für den Drogenmissbrauch. In der Kulturbrauerei erwacht das Leben nicht erst nachts, es ist 365 Tage im Jahr für seine Gäste und Besucher bereit.
Etwas ruhiger geht es am Kollwitzplatz zu, die hohen Wohnkosten kann sich hier nicht jeder leisten. Am Kollwitzplatz liegt der "Gugelhof" mit seiner elsässischen Küche, hier kehrte schon Bill Clinton bei einem seiner Berlinbesuche ein. Einige Häuser weiter wohnt seit langem Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, seine Koalitionskollegen Joschka Fischer und Jürgen Trittin sind hin und wieder Kunden des Wochenmarktes am Kollwitzplatz.
Dieser Aufschwung war dem Stadtteil Prenzlauer Berg wahrlich nicht voraus zu ahnen, denn um 1875 standen hier nur eine Mühle und eine Ziegelei, in kurzer Zeit wurden dann Wohnungen für jene Massen an Menschen geschaffen, die in der Reichshauptstadt arbeiten wollten und deshalb die Provinz auf der Suche nach Arbeit verließen. Prenzlauer Berg war lange Inbegriff für menschenunwürdige Lebensverhältnisse, so lebten in den zwanziger Jahren dort weit über 30.000 Einwohner pro Quadratkilometer. Heute wiederum freuen sich die Bewohner über sagenhafte Platzverhältnisse, die in anderen Städten gar nicht bezahlbar wären.
Lange Zeit war der Prenzlauer Berg wegen der Maikrawalle bei der Polizei äußerst unbeliebt, inzwischen aber ist Ruhe im Bezirk eingekehrt, außer Fahrraddiebstählen und einigen kleineren Ruhestörungen ist es fast friedlich geworden. Ein LPG- Biomarkt in der Schönhauser Allee, LPG steht hier für „Lecker, Preiswert, Gesund“, vertreibt auserwählte und auserlesene Bio- Artikel und ist flächenmäßig größter Öko- Supermarkt in Europa, und seit seiner Eröffnung stets gut besucht.
Ein weiteres Wahrzeichen und auch eine Sehenswürdigkeit vom Prenzlauer Berg ist der "Dicke Hermann", der Wasserturm wurde im Jahre 1875 erbaut und versorgte den Stadtteil mit Wasser. Seit seiner Stilllegung vor 100 Jahren ist der Turm ein beliebter Spielplatz und Treffpunkt für Kinder und Jugendliche.
Der Jüdische Friedhof ist weit bekannt, auf ihm fanden viele berühmte Persönlichkeiten ihre letzte Ruhe. Ein Gang über diesen Friedhof ist interessant, da man hier viele bekannte Namen lesen kann.
Die alte und größte Synagoge Deutschlands ist in diesem Bezirk ebenfalls zu finden, sie hat die Reichskristallnacht im Jahre 1938 fast unbeschadet überstanden und ist mit ihrer stilvollen Bauweise und den besonderen Dekorationen ein Anziehungspunkt für Touristen.
Mittlerweile ist der Prenzlauer Berg auch ein Treffpunkt vieler Schwulen und Lesben geworden, sie genießen das Nachtleben rund um die Kastanienallee. Unzählig Geschäfte, Einkaufsstraßen und Kinos, sowie große Theater und Museen machen den Stadtteil zu etwas Besonderem, Kultur und Geschichte wird hier mit Spaß und Abwechslung kombiniert.
Wer als Berlinbesucher den Prenzlauer Berg besuchen möchte, dem ist die Anfahrt mit dem Auto nicht unbedingt zu raten, da es auf Grund von den vielen in- und ausländischen Besuchern kaum freie Parkmöglichkeiten gibt, besser kommt man hier mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu seinem Ziel.
Die Schönhauser Allee ist mit ihren vielen Geschäften unter den Arkaden zum Haupteinkaufs- Mittelpunkt geworden, in verschiedenen Seitenstraßen findet der Kaufwillige kleinere und extravagante Läden, auch in der Kastanienallee, Danziger Straße und Lychener Straße in der unmittelbaren Umgebung kann man sehr gut shoppen gehen.
Die Husemannstraße ist als Museumsstraße restauriert worden, hier befinden sich kleinere Läden mit historischen Ausstattungen, eine original getreue Post ist hier zu bewundern mit Telefonhäuschen und dazu gehörigen alten Briefkästen. In alten Trödelläden kann man auch alte ausgestellte Sachen kaufen. Dieses Viertel wurde im Volksmund auch „Generals-Viertel“ genannt, denn viele der Offiziere, die in den Kasernen am Alexanderplatz ihren Dienst absolvierten, lebten und wohnten hier.
Die Kastanienallee wird auch als „Castingallee“ von den Berlinern wegen der vielen Schauspieler und Sprachschüler genannt, Austauschstudenten, die das Sprachenzentrum besuchen, findet man hier aus vielen Ländern, so kann man unterwegs Englisch, Spanisch, Italienisch und Französisch hören. Für diese Studenten und Austauschschüler ist ein Lokal im Viertel wie geschaffen, in dem jeder so viel zahlt, wie er möchte, darum ist dieser Treffpunkt außerordentlich beliebet.
Auch im Bereich Mode und Design hat sich am Prenzlauer Berg viel getan, hier findet man verschiedene Modedesigner mit einem eigenem Geschäft und Label.
Anna Tembrink so wie Raja Tanczik und Lisa Kaltwasser verkaufen in ihrem Laden „Charivari“ in der Rykestraße, welchen sie zusammen betreiben, ihre eigene Mode ganz erfolgreich.
Junge Designerinnen haben in diesem Bezirk die passende Umgebung und dazu das passende Klientel. Nicht nur Prenlauer kaufen hier ein, immer mehr Touristen nutzen den Berlinbesuch zum Shoppen im Prenzlauer Berg, aber auch Berliner kaufen sich hier ihre extravagante Kleidung.
Anne Wolf, eine Designerin für Braut- und Abendkleider und Abendmäntel hat sich in der Lychener Straße in der Nähe vom Helmholtzplatz etablieren können. Hier erhält die Kundin ein Unikat an Abend- oder Brautmode.
Andrea Faupel mit ihrem Geschäft „Besserdresser“, der ebenfalls in der Lychener Straße zu finden ist, entwirft und näht auch ihre Modelle selber, die gute Nachbarschaft und das gegenseitige Empfehlen tragen zum Erfolg aller Beteiligten bei.
Mit dem Konzept „Frauen und Kinder zuerst“ machten sich die Designerin Kikki von Ostendorf und Ina Hörning selbständig. Das Besondere an diesem Geschäft, hier wird hochwertige Secondhandkleidung neben der Kollektion von Designerin Kikki von Ostendorf verkauft. Etwas ungewöhnlich, wohl aber die richtige Entscheidung der beiden Frauen, der Laden lief gut an.
Verschiedene Viertel am Prenzlauer Berg
Der Kollwitzkiez
Dieser Kiez wurde nach der Grafikerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz benannt, welche die längste Zeit ihres Lebens in der Kollwitzstraße 58, damals Weißenburger Straße 25, lebte und wohnte.
In den Sommermonaten haben die zahlreichen Cafés in der Rykestraße, Husemannstraße und der Kollwitzstraße ihre großen Terrassen für den Sommerbetrieb geöffnet, was von den Besuchern und Gästen besonders gern genutzt wird.
Der Kollwitzplatz bietet samstags einen Wochenmarkt und außerdem donnerstags einen Ökomarkt.
Die bekannte Kulturbrauerei in der Knaackstraße bietet Freizeitvergnügen mit Kino und Veranstaltungen verschiedenster Art.
© Fotograf: Olaf Zornow – Kollwitzplatz |
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Das Winsviertel
Zwischen Prenzlauer Alle und Greifswalder Straße liegt das Winsviertel, welches im Vergleich zum benachbarten Kollwitzkiez eher ruhig ist, die Winsstraße ist hier Zubringer und Lebensader zugleich. Die Immanuelkirche liegt im Westen des Viertels und der Knaack- Klub bereichert das Nachtleben.
Das Bötzowviertel mit dem Arnswalder Platz
Seit der Wende wurde das Viertel zum Sanierungsgebiet erklärt, hier stehen zahlreiche Gebäude unter Denkmalschutz, so das 1925 erbaute Filmtheater am Friedrichshain, des weiteren die Kurt- Schwitters- Gesamtschule, das Areal der Brauerei Schneider und der Arnswalder Platz.
Das Gleimviertel mit Falkplatz
Dieses Viertel wird geprägt durch den Mauerpark, der nach dem Mauerfall entstand, und den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark mit der dazu gehörigen Max-Schmeling-Halle, einer der grünsten Viertel am Prenzlauer Berg. Für die Kinder wurde ein Kinderbauernhof am nördlichen Ende des Mauerparks angelegt.
Südöstlich befindet sich der U-Bahnhof Eberswalder Straße, nordöstlich der U-Bahnhof Schönhauser Allee. Trotz verschiedener vorhandener Cafes und Bars ist hier eher ruhiges Wohnen angesagt.
© Fotograf: Olaf Zornow – Max Schmelling Halle |
© Fotograf: Olaf Zornow – Mauerpark |
Der Helmholtzkiez – auch LSD-Viertel nach Lychener-, Schliemann- und Dunckerstraße genannt
Es zählt zu den am dichtesten bebauten Stadtvierteln Berlins. Auch dieser Kiez ist beliebt bei Gästen und Einheimischen zum Ausgehen, da hier zahlreiche Cafés, Kneipen und Restaurants zu finden sind.
Nordisches Viertel
Der Kiez rund um den Arnimplatz ist ohne Ausgeh- und Einkaufsmöglichkeiten ein sehr ruhiges Viertel, die Mietpreise sind hier günstiger als in anderen Vierteln des Prenzlauer Berges.
Wohngebiet Thälmannpark
Der in den 80er Jahren entstandene Ernst-Thälmann-Park ist eine Kombination zwischen Wohnen, kulturellen Einrichtungen und Natur. Neben den alten Plattenbauten in der Greifswalder Straße sind hier eine Schule, mehrere soziale Einrichtungen, eine Schwimmhalle, einige Gaststätten und das im Jahr 1987 erbaute Zeiss-Großplanetarium an der Prenzlauer Allee zu finden.
Das Gebiet des alten Schlachthofs
Hier sollen bis 2010 gewerbliche Nutzflächen und auch Wohnungen für ungefähr 4500 Personen entstehen. Townhouses, Stadtvillen und auch Reihenhäuser oder Loftwohnungen sind geplant und zum Teil schon gebaut. Kinder- Tagesstätten, Spiel- und Sportplätze runden das Ganze ab. Ausreichende Grünflächen zur Erholung sorgen für ausreichend Abwechslung und Freizeitangebote.
Blumenviertel
Das Areal rund um den Syringenplatz ist mit vielen Einfamilienhäusern bebaut und an der Grenze zum Stadtbezirk Weißensee befindet sich der Volkspark Prenzlauer Berg.
Menschen am Prenzlauer Berg
Der Stadtteil Prenzlauer Berg hat sich in den Jahren nach der Wende vom ärmsten Arbeiterviertel in ein Wohngebiet gewandelt, in dem Akademiker, Schauspieler, Designer und Künstler ansässig geworden sind. Auf elf Quadratkilometern leben hier 143000 Menschen, mehr als die Hälfte von ihnen sind zwischen 25 und 45 Jahre alt, ein sehr junger Stadtbezirk, wobei Änderungen immer wieder vorgenommen werden, denn seit dem Mauerfall hat sich über die Hälfte der Einwohner aus den unterschiedlichsten Gründen ausgetauscht.
Durch die vielen jungen Bewohner sind auch Spielplätze und Kitas gut besucht und in keinem anderen Stadtteil von Berlin sind so wenige Einwohner von den staatlichen Leistungen abhängig.
Deshalb ist der Prenzlauer Berg ein oft gewünschter Wohnort besonders für junge Menschen der ganzen Bundesrepublik, die es immer wieder magisch in dieses Stadtgebiet zieht.
Die Kulturbrauerei
In der Kultur- Brauerei trifft man sich schon seit den frühen 90er Jahren, um Projekte in den verschiedensten Bereichen zu planen und zu betreiben, zum Feiern oder einfach sich zu treffen und auszutauschen. Damals war das Gelände noch halb verfallen, was eine besondere Ausstrahlung für die vielen Besucher darstellte.
Die romantische Atmosphäre blieb aber auch nach der Umgestaltung und der Neuerrichtung erhalten, denn inzwischen entstand hier ein Supermarkt, ein Multiplex- Kino und einige exklusive Bars.
Sechs Innenhöfe und über zwanzig Gebäude laden Besucher ein, an verschiedenen Veranstaltungen teilzunehmen. Kulturelle und gemeinnützige Projekte wechseln sich ab und werden von der Kultur- Brauerei GmbH betreut und gefördert.
Eine bayerische Bierbar findet sich auf diesem Gelände von 25.000 Quadratmetern genau so wie ein Fitnessstudio, aber auch Theatergruppen und diverse Verlage, eine eigene Literaturwerkstatt oder aber das Haus der Geschichte mit einer Sammlung zur DDR- Alltagskultur. Das alte Kesselhaus, der Innenhof oder der ganze Komplex werden für Konzerte, Lesungen und Ausstellungen und Märkte verschiedener Art genutzt.
Viele alte Fassadenbeschriftungen zeigen den zahlreichen Besuchern heute immer noch, dass hier früher wirklich die Schultheiß- Brauerei ansässig war.
Mehrere Veranstaltungsräume mit Tanzflächen und Bühne, sowie eine große Billard- Halle bieten für jeden Besucher die passende Freizeitgestaltung.
© Fotograf: Olaf Zornow – Kulturbrauerei |
© Fotograf: Olaf Zornow – Veranstalung Kulturbrauerei |
Zu erreichen ist die Kulturbrauerei mit der S- Bahn, der U- Bahn, der Straßenbahn oder mit dem eigenen Fahrzeug. Gebührenfreie Parkplätze stehen in der Prenzlauer Allee zur Verfügung, ein Parken im Parkhaus der Kultur- Brauerei gegen Gebühr ist ebenfalls möglich, die Einfahrt zum Parkhaus befindet sich in der Sredzkistraße. Die Anfahrt mit der Bahn erfolgt ab Bahnhof Alexanderplatz mit der Linie M2, hier fährt man in Richtung Steinberg, Haltestelle Schönhauser Allee oder Senefelder Straße aussteigen, das letzte Stück kann man zu Fuß bis zur Kultur- Brauerei gehen.
Die Kultur- Brauerei ist einer der wichtigsten Treffpunkte der kulturellen Szene der Hauptstadt Berlin geworden. Ein bauhistorisches Gebäude und Gelände wird hier vereint mit moderner Kulturlandschaft, über eine Million Besucher aus dem In- und Ausland können hier jährlich besondere Events und Veranstaltungen erleben. Dieser Standort ist jedoch nicht nur Kulturoase, sondern gleichzeitig ein attraktiver Bürostandort. Verschiedene Dienstleistungsbetriebe aus unterschiedlichen Branchen machen diesen Standort auch tagsüber zu einem viel besuchten Ort, das Arbeiten im historischen Ambiente regt an und schafft auch gewisse Freiräume, denn Erholung und Entspannung aller Art gibt es gleich nebenan, denn hier wird auch das Berliner Nachtleben zu einem besonders vergnüglichem Erlebnis.
Das Filmtheater mit seinen acht Sälen und 1.500 Sitzplätzen konnte sich zu einem der erfolgreichsten Kinobetriebe Berlins etablieren, seine Raumatmosphäre muss man selber erlebt haben, um begeistert zu sein.
Arthouse- Filme und ausgewählte Produktionen aus Hollywood werden hier dem verwöhnten Publikum gezeigt, deshalb macht es dieses Kino zu einem beliebten Ort für Filmpremieren.
Gastronomie am Prenzlauer Berg
Im Prenzlauer Berg gibt es sowohl den ältesten Biergarten Berlins, den Prater, aber auch zahlreiche Cafés, Kneipen und Restaurants rund um den Kollwitzplatz, Helmholtzplatz, Kastanienallee und die Gleimstraße. Nacht- Clubs gibt es rund um die Schönhauser Allee, Kino und kulturelle Veranstaltungen gibt es in der Kultur- Brauerei.
Das „Blaue Band“ ist ein besonderes Restaurant, denn hier strahlt und funkelt es dank seiner ausgeklügelten Lichtanlage, so dass man tatsächlich meint, sich an Bord eines riesigen Ozeandampfers zu befinden.
Mit besonderen Utensilien aus Schiffbau und Seefahrt, die Markise, als großes Segel gedacht, das Geländer, welches zum Untergeschoss führt, erinnert an eine Reling, machen den Eindruck komplett. Durch die sehr hohen Fenster kann man den Fernsehturm am Alexanderplatz sehen, bei warmen Temperaturen lädt eine Terrasse ein, ein kühles Getränk zu genießen und die Aussicht zu bewundern.
Im „Monsieur Vuong“ werden Speisen und Köstlichkeiten aus der vietnamesischen Küche angeboten, alle Gerichte werden nach Originalrezepten mit frischen Zutaten zubereitet.
Das Restaurant „Gugelhof“ hat seine Gäste schon von jeher mit elsässischen Spezialitäten verwöhnt, berühmt wurde es aber dadurch, als der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder mit dem ehemaligen US- Präsidenten Bill Clinton im Restaurant Gugelhof einkehrte. Bei deftigen Elsässer Hauptgerichten sollte der Gast nicht gerade an eine Diät denken, denn diese Gerichte sind wahre Kalorienbomben, in den Sommermonaten kann man mit Aussicht auf den Kollwitzplatz im Freien speisen.
Am Prenzlauer Berg hat sich außerdem eine Kneipenszene mit internationalem Flair angesiedelt, sie machen eine Kneipentour für Gäste und Besucher zu einem echten Erlebnis. Restaurants mit Inhabern aus der ganzen Welt laden zum Essen und Feiern ein, für Nachtschwärmer gibt es die passenden Lokalitäten in der Schönhauser Allee und der Greifswalder Straße.
Der Gastronomie-Kiosk "Kauf dich Glücklich" und das "Café Morgenrot" in der Kastanienallee laden Besucher mit wechselnden Ausstellungen und Veranstaltungen ein, hier muss man selber herausfinden, was einem gefällt oder nicht.
Für Berlin-Besucher, die sich vorwiegend mit dem öffentlichen Nahverkehr fortbewegen möchten und auch noch einige Besichtigungen einplanen, für die lohnt sich in jedem Fall die Berlin- Welcome- Card. Eine kostenfreie Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs und viele Vergünstigungen und Ermäßigungen bei Eintrittsgeldern machen diese Card bei Berlin- Besuchern beliebt. Ein Verzeichnis, welches jeder Gast dazu bekommt, lässt nachvollziehen, welche Leistungen und Ermäßigungen mit der Berlin- Welcome- Card verbunden sind.
In der „Alte Kantine“ tritt Funky Henning jeden Donnerstag ans Misch- Pult, um den Tanzboden tüchtig durchzuheizen. Der stadtbekannte DJ zieht alleine durch seine Anwesenheit unzählige Besucher an.
Bei „Konnopkes Imbiss“ kann die "beste Currywurst Berlins" essen, der Imbiss befindet sich am U-Bahnhof Eberswalder Straße unter den Schienen und von Montag bis Freitag von 6 bis 20 Uhr kann man hier Currywurst kaufen.
Nachtleben am Prenzlauer Berg
Das „Freizeitheim“ in der Schönhauser Allee ist eine Nachtbar der besonderen Art, hier treffen sich vor allem Lesben und Schwule, aber auch Heteros sind hier anzutreffen, denn die Harmonie, die hier herrscht, lässt alle Gäste einen angenehmen Abend verbringen. Hier wird gefeiert, getanzt oder einfach nur geredet, verschiedene DJ’s legen hier County, Pop, Electro, Soul oder Rock’n Roll auf, alles was gefällt und ankommt. Keller oder Bar, hier ist überall was los.
Die Anfahrt zum „Freizeitheim“ erfolgt mit der U2, der M1 oder M2 bis zur Haltestelle Eberswalder Straße.
Das „Icon“ befindet sich in der Cantianstrasse 15, und existiert schon über 20 Jahre. Hohe Räume, unverputzte Backsteinmauern, wirkt schon fast wie eine Kathedrale, war früher einmal ein Drum n’ Bass –Tempel, heute legt man auf progressiveren Sound großen Wert.
Die „Zentrale Randlage’“ in der Schönhauser Allee 172 bietet Musik vor allen von ausländischen Musikern, diese kommen aus Katalonien, Korea oder Chile. Entweder werden hier Konzerte gespielt oder man tanzt zu aufgelegter Musik. Die Lokalität ist eine ehemalige Kantine des Instituts für Agrarwissenschaften. Die frühere Essenausgabe, wie in den meisten ehemaligen Kantinen eine Klappe, wird hier als Ausschank benutzt.
Der „Duncker- Club“ in der Dunckerstrasse 64 ist eine Adresse für Abende meistens mit Live- Musik, aber auch DJ’s legen hier Musik auf. Hier ist es fast immer voll und belebt, hier trifft man auf viele Lederjacken- Träger, eine heitere und ungezwungene Atmosphäre zeichnet den „Duncker- Club“ aus.
Auf dem Areal der „Kultur- Brauerei“ befinden sich die „Alte Kantine“ und das „Kesselhaus“. Beide sind sehr gute Konzertadressen, aber auch DJs legen zum Tanz für die Besucher auf, eine ungezwungene und lässige Gesellschaft ist hier vorrangig.
Extravaganter geht es da im edlen „Soda-Club“ zu, welcher sich ebenfalls auf dem Gelände der Kultur- Brauerei befindet. Das Umfeld und die Ausstattung dieses Clubs ist wirklich sehr Stil sicher. Die Musik ist von Abend zu Abend sehr verschieden, aber sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei.
Auch die „Neue Berliner Initiative“ ist nach mehrmaligem Umzug auf dem Gelände der Kultur- Brauerei ansässig geworden, das Angebot der Musik ist hier sehr groß, an manchen Abenden werden aber auch Lesungen abgehalten.
Das „Bastard“ in der Kastanienallee 7 wiederum befindet sich direkt neben der Prater- Bühne, hier geht es dann auch mal ungezwungen und freier zu. Menschen aus dem Bereich feierten schon immer extravaganter, als andere.
Der „Geburtstagsklub“, welcher sich Am Friedrichshain 33 befindet, hat meistens ein sehr gemischtes Publikum, hier kann man alles antreffen, aber besser, man macht sich selbst ein Bild davon.
In der Straßburger Straße 55 befindet sich die Disco „Steinhaus“, die eine der beliebtesten Partylocation am Prenzlauer Berg ist, mit immer neuen Getränke- Angeboten und Eintrittspreisen von drei Euro lockt sie immer wieder Besucher an, Donnerstags ist Herrentag, so ist der Eintritt an diesem Tag für alle Männer frei. Freitags steigt dann die Party im Friday- Night- Club und samstags legen die DJ’s Musik der 60er, 70er, 80er und 90er Jahre auf.
Der „Knaack-Club“ in der Greifswalder Straße 224 ist eine besondere Adresse für alle, die rockige Konzerte mögen, allerdings befindet sich das Bier nicht nur im Glas, sondern auch auf dem Fußboden, was die Besucher dieses Clubs aber nicht weiter stört.
Ein benachbarter Club, der „Magnet-Club“, ist ebenfalls in der Greifswalderstraße, und zwar in der Nummer 212 ansässig, Live- Kapellen spielen hier zum Tanz auf, für alle, die so etwas mögen, genau das Richtige.
Eine fast durchgängige Party- Meile findet man rund um die Kastanienallee, der „Prater“, ein schon fast historischer Biergarten, man kann hier nicht nur Bier im Schatten der hohen Bäume genießen, sondern auch Konzerte und verschieden Kulturveranstaltungen besuchen.
Die Odenberger Straße hat sich im Laufe der Jahre zu einer einzigen sommerlichen Gartenparty entwickelt, mit ihren vielen Lokalen gleicht sie im Sommer einer Freiluftbühne gleicht.
Nördlich des Mauerparks, am Falkplatz, treffen sich die Menschen vom Kiez zu Grillpartys ganz spontan.
Und auf dem Dach der Schönhauser Arkaden im Deck 5 kann man Strand, ansprechende Drinks und die Aussicht in ruhiger Atmosphäre genießen.
Weiter Highlights befinden sich in der Nähe vom Senefelder Platz, das White Trash ist hier zu empfehlen, in der Saarbrücker Straße befindet sich das beliebte Dunkelrestaurant „Nocti Vagus“.
Nicht weit vom „Gugelhof“ liegt das Nostalghia, ein russisches Kammertheater, welches Tee und rotem Wodka anbietet, das russische Flair nimmt einen ganz einfach gefangen, man befindet sich fast in einer anderen Welt, dieses Haus ist wirklich empfehlenswert.
Die AKBA Lounge in der Sredzkistraße zieht ein anderes Publikum an, ob an der immer vollen Bar, oder im angrenzenden Klubraum, ein Ort zum Wohlfühlen.
Der Pfefferberg,eine ehemalige Brauerei lädt mit einem Biergarten ein, welcher einer der schönsten der Stadt ist. Ein abwechslungsreiches Programm mit immer wechselnder Musik lädt zum Verweilen ein..
© Fotograf: Olaf Zornow – Ernst-Thaelmann-Park |
© Fotograf: Olaf Zornow – Planetarium Thaelmann Park |
Natur am Prenzlauer Berg
Beim Spaziergang durch den Prenzlauer Berg kann man immer wieder botanische Sehenswürdigkeiten bewundern, uralte Kastanienalleen, Friedhofsgärten mit ihrem besonderen Reiz, frisch gepflanzte Gingko- Bäume, alte Eichen und Weinlaubfassaden, das alles macht den Prenzlauer Berg zum grünen Bezirk inmitten von Berlin. Auf rund 200 Hektar befinden sich fünf große Parkanlagen im Bezirk, der Volkspark Prenzlauer Berg, der Anton- Saefkow- Park, der Thälmann- Park, der Einstein- Park und der Mauerpark.
Der Volkspark liegt an der Grenze der Bezirke Hohenschönhausen und Weißensee, er hat eine Größe von 29 Hektar und ist das größte zusammen hängende Gebiet eine Grünanlage des Bezirkes Prenzlauer Berg. Er entstand nach dem 2. Weltkrieg auf einer Trümmerschutthalde und ist heute ein beliebter Ausflugsort. Eine verschiedenartige Fauna und Flora kann der Besucher entdecken, im Sommer wird dieser Ort gerne von vielen Berlinern bevölkert, die hier die Natur aus nächster Nähe erleben können, oder die sich zum Grillen und Feiern hier mit Freunden und Bekannten treffen.
Der Haupteingang zu diesem Park befindet sich an der Hohenschönhausener Straße und ist mit der M5 oder M6 gut zu erreichen. Durchquert man das große Steintor, welches dem Besucher schon von Weitem sofort auffällt, steht man schon mitten im Grünen, eine sanft ansteigende Rasenfläche führt zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man Stadtteile von Berlin überblicken kann.
Benutzt man den Eingang zum Park aus östlicher Richtung vom Stedingerweg her, benutzt man die Buslinien 156 und 200, man passiert hier zunächst eine Kleingartenanlage und eine kleine Wohnsiedlung mit kleineren Straßen, der Eingang des Parks befindet sich in der Sigridstraße, die unmittelbar an den Stedingerweg angrenzt. Eine Blumenrabatte befindet sich rechts und links zum Eingang, verschlungene Waldwege führen auch hier zum Plateau, wenn man sich mehr rechts hält. Vom Aussichtspunkt kann man dann über Grünflächen zum Spielplatz und zu einem kleinen Teich gelangen.
Hier findet man Erholung pur und wären da nicht Geräusche von Autos und Bahnen, könnte man denken, man befindet sich mitten auf dem Land und nicht in der Hauptstadt Berlin.
Der Mauerpark entstand an der Grenze zu den Bezirken Prenzlauer Berg, Wedding und Berlin Mitte, bis 1989 stand hier die Berliner Mauer, aus diesem Grenzstreifen entstand eine Parkanlage mit Spielplätzen, Wiesen und Baumgruppen. Auf einer Fläche von mehr als sieben Hektar erinnert heute nichts mehr an den undurchdringlichen Grenzstreifen, der sich hier befand, und Stadtteile mit der Mauer von einander trennte. Heute gehen hier Menschen friedlich spazieren und Kinder tummeln sich auf vielen Spielplätzen. Der angrenzende Falkplatz bietet ebenfalls botanische Besonderheiten, hier wurden Japanische Zierpflanzen neben Kastanienbäumen, Eschen, Pappeln und Birken angepflanzt.
Im Mauerpark wird unter anderem in der Vornacht zum ersten Mai jedes Jahr die Walpurgisnacht gefeiert, dieses Ereignis zieht jährlich viele Besucher an.
Stadtplätze sind neben Parkanlagen genau so bedeutungsvoll für das grüne Aussehen vom Prenzlauer Berg. Sie wurden alle als grüne Erholungsorte angelegt, und sollten gleichzeitig sozialer Treffpunkt so wie Markt- und Handelsplatz sein. Der Arnimplatz ist hier ein gut erhaltenes Beispiel dafür. Schon im Jahr 1903 wurde der Platz nach Achim von Arnim, einem Dichter der Romantik benannt. Der quadratische Schmuckplatz in der Nähe der Schönhauser Allee wurde im Laufe der Zeit immer wieder abgewandelt und umgebaut. Die Neugestaltung nach dem historischen Vorbild erfolgte endgültig in den 90er Jahren, das Denkmal von Bettina und Achim von Arnim wurde aufgestellt, ebenso wurden Spielplätze und Sportanlagen auf den neuesten Stand gebracht.
Auch der Helmholtz-, Husemann-, Arnswalder, Teutoburger und Kollwitzplatz sind mit einem hohen Baumbewuchs, grünen Rasenanlagen und Spielplätzen ausgestattet. Jeder der Plätze kann seine eigene Geschichte erzählen. Der Helmholtzplatz ist inmitten der Mietshäuser einer der beliebtesten Stadtplätze des Bezirkes.
Unweit vom Helmholtzplatz, in der Pappelallee, befindet sich ein Ort mit einer großen Tradition, der Friedhof der freien religiösen Gemeinde, dieser wird allerdings heute als Park von allen Anwohnern genutzt.
Den Arnswalder Platz, der schon zu Gründerzeiten entstanden ist, kennen die Berliner eigentlich als Ort des „Fruchtbarkeitsbrunnens“, im Volksmund wird er aber wegen seiner außergewöhnlichen Brunnenfiguren „Stierbrunnen“ genannt. Über viele Generationen hinweg waren hier die Biergärten der Brauerei „Bötzow“, in der heutigen Zeit ist dieser Platz noch immer eines der beliebtesten Gebiete vom Prenzlauer Berg wegen seiner Grünanlagen. Hier finden die Anwohner einen Platz zum Erholen und Relaxen. Gleich neben an befindet sich der Park „Friedrichshain“, er gehört zwar nicht mehr zum Bezirk Prenzlauer Berg, aber ein Besuch ist wegen seinem wunderschönen „Märchenbrunnen“ mit den unzähligen Skulpturen unbedingt zu empfehlen.
Die verschiedenen Stadtplätze sind mit ihren Grünanlagen und dem Baumbewuchs, so wie den gepflegten Blumenrabatten Ruhepole zwischen den verschiedenen Verkehrsverbindungen.
Der Prenzlauer Berg weist im Nordosten weniger Grünanlagen auf als im übrigen Bezirk, dem soll durch Neuanpflanzungen entgegen gewirkt werden, durch die Bemühungen der letzten Jahre entstanden auch hier schon grüne und botanisch interessante Anlagen.
An der Bezirksgrenze zu Weißensee befindet sich der Ostseeplatz, durch seinen interessanten und alten Baumbestand, zum Beispiel mit 100jährigen Platanen und schönen alten Rosskastanien, ist er ein lohnenswertes Ausflugsziel. Die Altbaumbestände setzen sich in der angrenzenden Georg-Blank-Straße fort, hier findet man außerdem noch 60 Jahre alte Japanische Zierkirschen, die der Straße ein gewisses Flair verleiht. Alte Eichen findet man am Arnim- und am Falkplatz, die Kollwitzstraße wird wiederum von uralten Platanen überschattet.
Schon im 19. Jahrhundert war es für viele Anwohner vom Prenzlauer Berg Tradition, einen Kleingarten zu betreiben. Die größte Kleingartenanlage befindet sich in der Nähe vom Volkspark. Hierher kommen die Kleingärtner, um Entspannung und Erholung zu finden, inmitten der Großstadt ist das für alle Kleingärtner ein besonderer Ort, denn auch für die Hauptstadt selber sind diese Kleingartenanlagen ein wichtiger Teil der so genannten grünen Lunge mitten im Trubel und dem hohen Verkehrsaufkommen einer Großstadt.
Kunst am Prenzlauer Berg
Innerhalb des Stadtbezirkes Prenzlauer Berg findet man bei Spaziergängen immer wieder Kunst im Freien, besonders vor den öffentlichen Gebäuden, auf verschiedenen Straßen und Plätzen in Grünanlagen stehen hier insgesamt mehr als 90 Kunstwerke, angefertigt von verschiedenen Künstlern. Man kann auf seinen Streifzügen immer wieder Kunstobjekte entdecken, diese Kunstwerke sind meistens dem Ort und der Landschaft angepasst, an welchem sie sich befinden. Außerdem spiegeln sie auf verschiedene Art und Weise die Geschichte des Prenzlauer Berges wieder, die meisten von ihnen sind im Stadtbezirk selber entstanden und somit schon seit ihrer Entstehung mit dem Stadtbezirk Prenzlauer Berg fest verwurzelt.
Auf dem Senefelderplatz wurde am Ende des 19. Jahrhunderts ein Denkmal vom Künstler Rudolph Pohle aufgestellt, dieses war dem Erfinder der Lithographie, Alois Senefelder, gewidmet. Der „Fruchtbarkeitsbrunnen“ von Hugo Lederer war eine der ersten Bildhauerarbeiten im Stadtbezirk Prenzlauer Berg, er wurde im Jahr 1934 am Arnswalder Platz eingeweiht.
Eine sehr bewegte Geschichte hat die Plastik „Mutter mit zwei Kindern“ von Käthe Kollwitz hinter sich, der Bildhauer Gustav Seitz hatte im Jahr 1937 dem Magistrat von Berlin vorgeschlagen, diese Künstlerin mit dem Aufstellen einer Plastik zu ehren, Kurt Tucholsky hatte diese Plastik aus dem Keller der Ateliergemeinschaft in der Klosterstraße gerettet, ehe sie vor dem ehemaligen Wohnhaus von Käthe Kollwitz aufgestellt wurde.
Ab dem Jahr 1970 eröffnete das „Gesetzblatt Kunst am Bau“ besonders den Bezirksämtern die Möglichkeit, drei Prozent der veranschlagten Baumittel für Kunst einzuplanen. Die Standorte, an denen neue Werke aufgestellt werden sollten, konnten nun vom Bezirk mitbestimmt werden. Bei allen geplanten Neubauten von öffentlichen Einrichtungen und Betrieben wurden Kunstobjekte in das Gestaltungskonzept schon bei der Planung mit einbezogen. Besonders jungen Künstlern wurde hier die Chance vermittelt, einen Auftrag für den Bezirk zu verwirklichen. Sabina Grzimeks Brunnenplastik im Pratergarten im Jahr 1981 und Wolfgang Friedrichs „Liegendes Paar“ in der Gubitzstraße von 1972 sind herausragende Beispiele für das Schaffen junger Künstler. Im Jahr 1968 wurde der „Sitzende Junge“ von Werner Stötzer angekauft. Im Volkspark Prenzlauer Berg wurden zur Landschaftsgestaltung Plastiken von Stefan Horota und Erwin Damerow aufgestellt.
Immer wieder wurden im Bezirk Prenzlauer Berg ansässige Künstler mit Aufträgen gefördert, so konnten Arbeiten von Wilfried Fitzenreiter, der „Ruhender Sportler“ im Jahr 1973 angekauft werden. Christa Sammler entwarf für die Schule an der Conrad- Blenkle- Straße eine Stele, beim Umzug des heutigen Gymnasiums in die Dunckerstraße wurde das Kunstwerk mitgenommen und von der Künstlerin noch etwas erweitert.
Natürlich wurden auch politische Denkmäler in den Bezirk gebracht, dafür sorgten Mitte der achtziger Jahre Bezirks- und Parteileitung der SED, das Thälmann- Denkmal von Lew Kerbel, aus dem Jahr 1986 ist Zeugnis davon. Es können aber auch Arbeiten angesehen werden, die politisch kritische Auffassungen gegenüber der DDR darstellten. Der Stadtbezirk Prenzlauer Berg war inzwischen zum Künstler- Viertel geworden, im Jahr 1985 lebten hier ungefähr 300 Maler, Grafiker und Bildhauer sowie 35 Schriftsteller. Sie lebten in diesem Bezirk und konnten in ihren Ateliers ihren künstlerischen Freiraum genießen, zu der Zeit entstand von Karl Biedermanns das Relief „Widerstand“ 1984, das wurde aber von den Auftraggebern abgelehnt, nach der Wende bekam es seinen Platz im Garten an der Gethsemanekirche.
Im Neubaugebiet Greifswalder Straße bekam so die Skulpturengruppe „Drei ruhende Frauen“ 1983 von Baldur Schönfelder ihren Standort und im Thälmann-Wohnpark kamen die „Sonnenuhr“ im Jahr 1986 vom Künstler Joachim Liebscher und die Bronzegruppe „Berliner Typen“ 1986 von Johannes Harbort an die Öffentlichkeit.
Zur gleichen Zeit wurde auch die Möglichkeit genutzt, verschiedene Werke aus den Archiven der Abteilung „Kultur des Magistrats“ für den Prenzlauer Berg zu ordern. Für verschiedene Parkanlagen kamen sechs weitere Arbeiten nach Prenzlauer Berg, so der „Knabe“ von Carin Kreuzberg 1985, die „Träumende“ von Marguerite Blume- Cárdenas aus dem Jahr 1977, wurde aufgestellt in der Kniprodestraße 62 und außerdem die Plastik die „Hockende“ von 1978 von Emerita Pansowová, zu finden am Husemannplatz.
In den Jahren 1988 und 1989 wurden weitere Kunstwerke für die Platz- und Parkgestaltungen beantragt, dieses gelang aber nur teilweise, wie zum Beispiel im Fall der Bronzeskulptur „Nackte vom Ostseeplatz“ von der Künstlerin Anna Franziska Schwarzbach.
Die Figurengruppe „Bettina und Achim von Arnim“ vom Künstler Michael Klein auf dem Arnimplatz, wurde erst nach dem engagierten Auftreten der Anwohner im Jahr 1997 in Bronze gegossen und aufgestellt, da vorher das Geld für den Bronzeguss fehlte.
Für viele Künstler wurden Aufträge nach der Wende ziemlich rar, der öffentliche Bereich konnte die Künstler nicht mehr mit Aufträgen versorgen, nur ab und an gelang es der Kunst-am-Bau-Kommission, Künstlern Aufträge zu vermitteln. So kam im Jahr 1996 Wieland Försters Heinrich-Böll-Stele aus dem Jahr 1988 in den Bezirk Prenzlauer Berg., auch die Figurengruppe „Albert & Einstein“ von Anna Franziska Schwarzbach konnte 1998 in den Neubau des Einsteinparks integriert werden.
Museen am Prenzlauer Berg
Museum für Heimatgeschichte und Stadtkultur
Im 1886 als Gemeindeschule erbauten Gebäude in der Prenzlauer Allee 227 befinden sich zur heutigen Zeit die Unterrichtsräume der Volkshochschule und außerdem die Bibliothek am Wasserturm, sowie der Hauptstandort des Museumsverbundes Pankow. In einer der Ausstellungshallen präsentiert der Museumsverbund immer wieder Sonderausstellungen zur Bezirksgeschichte. Die Sammlung des Museums umfasst eine umfangreiche Archivierung von verschiedenen Gegenständen zur Geschichte der Ortsteile Prenzlauer Berg, Weißensee und Pankow, darunter befinden sich viele Fotos und Dokumente, Postkarten, Karten, Pläne sowie zahlreiche Zeitungsausschnitte. Sonderausstellungen in den Ausstellungshallen kann man von So – Do 10 – 18 Uhr, Dauerausstellungen im ehemaligen Schulhaus Mo – Fr 9 – 19 Uhr besichtigen. Das Archiv und die Bibliothek sind Di 8-13Uhr und Do 13-18 Uhr geöffnet, der Eintritt zu allen Räumlichkeiten ist frei, Führungen müssen gesondert angemeldet werden.
Der Jüdische Friedhof
Auch auf dem Jüdischen Friedhof kann man die Geschichte des Prenzlauer Berges nachvollziehen, viele hoch angesehene Persönlichkeiten des geistigen und kulturellen Lebens sowie aus der Wirtschaft der Stadt Berlin haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Bei einem Rundgang kann man Namen wie Max Liebermann lesen, welcher Maler und Präsident der Preußischen Akademie der Künste war, oder Ludwig Bamberger, ein Kämpfer der Revolution vom Jahr 1848. Auch der Bankier und Politiker Eduard Lasker, der Komponist Giacomo Meyerbeer oder aber Gerson von Bleichröder, welcher zeitweise als reichster Mann Deutschlands galt und gleichzeitig Vermögensverwalter des Reichskanzlers Otto von Bismarck war, fanden hier ihre letzte Ruhe. Ein detaillierter Plan mit allen wichtigen Erläuterungen kann man bei der Friedhofsverwaltung bekommen, um auf einem Rundgang noch mehr zu einzelnen Personen und Namen zu erfahren.
Mach – mit- Kindermuseum
Das Mach – mit- Kindermuseum in der Senefelderstraße 6 bietet wochentags bis 18 Uhr, so wie Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr eine Rundgang am Prenzlauer Berg zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten für Geschichte begeisterte Kinder an, nach diesem Stadtrundgang kann das Gesehene von den Kindern gemalt werden, nebenbei werden Geschichten aus dem Bezirk vorgelesen. Diese Rundgänge machen den Kindern großen Spaß, denn diese sind immer wieder ausgebucht.
Georg Kolbe Museum
Das Georg-Kolbe-Museum wurde im Jahr 1950 in der Sensburger Allee 25 eröffnet. Dieser Bildhauer hatte in seinem Testament verfügt, dass sein Haus als Sammelstätte seines Wirkens und Schaffens als Museum eingerichtet werden sollte. Deshalb wurde im Jahr 1949 die Georg-Kolbe Stiftung gegründet, die auch heute noch die Trägerin des Museums ist. Kolbe hinterließ dieser Stiftung sein Haus, seine Werke, sein Archiv, die Bibliothek und seine Sammlung. Die Stiftung selber ist Inhaberin der Rechte am Werk von Georg Kolbe. Das ganze Museum ehrt Kolbe als erfolgreichsten deutschen Bildhauer in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Werke aus seiner Schaffenszeit sind in diesem Museum zu sehen. Kolbe starb im November 1947 in Berlin. Sein Lebenswerk bestand aus dem historisch bewegten Zeitraum von der Jahrhundertwende bis zur Nachkriegszeit, die er in seinen Arbeiten ausdrückte.
Kultur- Brauerei
In der Kultur- Brauerei in der Knaackstraße 97 wechseln sich in verschiedenen Räumlichkeiten immer wieder Ausstellungen zu unterschiedlichen Themen ab, Vergangenheit und Gegenwart, alles was von Interesse ist, wird in eine Ausstellung gekonnt umgesetzt.
Top-Tip der Redaktion:
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Sehenwürdigkeiten Berlin Friedrichshain
Eine Reise nach Berlin Friedrichshain
Wer Berlin als Reiseziel wählt muss auch unbedingt den Bezirk Friedrichshain besuchen. Der Stadtteil Friedrichshain liegt mitten in Berlin und ist sehr zentral zu erreichen. Jährlich kommen tausende Berlin Besucher in den Kiez der den Urlaubern jede Annehmlichkeiten bietet.
Etwas zur Entstehung von Friedrichshain
Urkundlich erwähnt wurde Friedrichshain 1244 und die erste Siedlung entstand auf dem Fischerdorf Stralau das östlich vom Stadtteil liegt. Bei der 1. Verwaltungsreform in Berlin entstand 1920 Groß- Berlin. Zu diesem Zeitpunkt bekam auch der Ort den Namen Friedrichshain verliehen. In der Zeit des Faschismus wurde der Bezirk in "Horst Wessel Stadt" umbenannt. Als die Stadt Berlin 1961 durch die DDR geteilt wurde lag Friedrichshain im östlichen Teil von Berlin. Die Spree, der größte Fluss in Berlin war die Teilung zwischen Ost und West. Verbunden war Friedrichshain mit Kreuzberg im Westen durch die Oberbaumbrücke die über die Spree entlang geht.
In der ehemaligen DDR war im Bezirk Friedrichshain viel Industrie angesiedelt und somit ein klassischer Berliner Arbeiterbezirk. Nach Beendigung der Spaltung Berlins 1990 tauchten viele linke Hausbesetzer vor allem aus dem Westen in der Mainzer Strasse auf und besetzten die maroden Mietskasernen. Als die Gewalt eskalierte räumte die Polizei die besetzten Häuser. Anschließend erfolgte eine aufwendige Sanierung der Mainzer Strasse die heute eine sehr schöne Strasse mit vielen kleinen Geschäften ist. Ende 1990 entwickelte sich südlich des Stadtteiles ein Kiez mit vielen kleinen Bars, kleinen Läden und vielen Kneipen. Die Simon- Dach- Strasse ist der Anziehungspunkt für viele junge Leute die in der Stadt sind. Somit hat sich der Bezirk Friedrichshain vom früheren Arbeiterbezirk in einen jungen lebhaften Stadtteil entwickelt.
Im Jahre 2001 reduzierte die Berliner Politik die 23 Stadtbezirke auf 12 Stadtbezirke durch Fusionen. Friedrichshain fusionierte mit Kreuzberg und heißt seit 2001 Berlin Friedrichshain- Kreuzberg.
Wir bleiben aber in Friedrichshain und beginnen unseren Kiezrundgang im nördlich des Stadtbezirks im Volkspark.
© Fotograf: Zornow – Volkspark Friedrichshain |
Volkspark Friedrichshain
Dieser Park ist die grüne Lunge von Friedrichshain. Dieser Park entstand 1848 in nach dem Vorbild von englischen Landschaftsgärten und wurde zu ehren des Preußenkönigs Friedrich des II. errichtet. Im Park befinden sich zahlreiche Sport- und Freizeitangebote. Auf besonders breiten Wegen lässt es sich wunderbar wandern und den zweitgrößten Park von Berlin so erkunden.
Im Volkspark gibt es im Winter sogar einen Rodelspaß. Möglich macht es der Berg "Mont Klamott" der von einer Höhe mit 78 m eine schon erhebliche Erhöhung in sonst sehr flachem Berlin ist. Entstanden ist der Hügel von Trümmerschutt aus dem 2. Weltkrieg. Dieser wurde aufgeschüttet und bepflanzt. Nach einer schönen Wanderung haben Sie von der Anhöhe einen schönen Ausblick auf den Stadtbezirk.
Seit 1950 existiert im Volkspark Friedrichshain ein Freilichtkino. Hier werden in den Sommermonaten bei Einbruch der Dunkelheit aktuelle Kinohits gezeigt. Aber auch erfolgreiche Filme aus der Vergangenheit stehen auf dem Spielplan. Erleben Sie dieses einmalige Kinoerlebnis in einem unbeschreiblich schönen Flair. Kommen Sie einfach mit Ihrem Picknickkorb in das Freilichtkino oder lassen Sie sich von der Kinogastronomie verwöhnen.
Vom Volkspark Friedrichshain wandern wir zur Karl- Marx- Allee.
Prachtstraße Karl- Marx- Allee
Die Karl- Marx- Allee wurde im 2. Weltkrieg vollständig zerstört. So begann 1949 der Wiederaufbau. Die Allee wurde umgetitelt in Stalinallee nach dem sowjetischen Diktators Stalin. Es entstanden Wohnblöcke nach den Plänen des Architekten Hans Scharoun nach Vorbild des sowjetischen Zuckerbäckerstils. Im Jahre 1961 wurde die Allee wieder in Karl- Marx- Allee zurück benannt. Eine aufwendige Sanierung der Allee erfolgte 1995.
Wir beginnen unsere Wanderung vom Strausberger Platz und gehen stadtauswärts bis zur U- und S- Bahn Station Frankfurter Allee.
Am Strausberger Platz befindet sich ein Springbrunnen der seit 1967 sprudelt. Unseren ersten Halt machen wir in der Karl- Marx- Buchhandlung auf der rechten Seite stadtauswärts. Diese Buchhandlung hat eine lange Tradition. Hier finden Leseratten ein breites Sortiment an Fach- und Sachbüchern. Einzigartig ist auch das große Antiquariat wo Interessenten ausgefallene und sehr alte Bücher erwerben können.
Jetzt haben Sie einen großen Hunger? Kein Problem wir wechseln die Straßenseite ein machen Halt an der Ecke Friedenstraße. Hier befindet sich das Blockhaus. Es ist eines der größten Steakhausketten Deutschlands. Gegründet hat diese Restaurantkette die alte Hamburger Torwart Legende Eugen Block. Hier lässt es sich wunderbar einkehren. Wir bestellen ein saftiges Steak und einen frischen Salat dazu. Durch die großen Panoramafenster des Restaurants haben wir einen guten Ausblick auf die Panoramastraße. Gut gestärkt setzen wir unseren Weg fort. Auf der anderen Straßenseite etwas zurück entdecken wir das Cafe Sybille. Hier lassen wir uns einen Kaffee servieren und schauen uns eine Ausstellung von der Geschichte der Karl- Marx- Allee an. Seit dem Jahr 2001 bietet ein Förderverein wechselnde Ausstellungen aber auch Buch Lesungen bekannter Schriftsteller können hier verfolgt werden.
Auf der gleichen Straßenseite wenige Meter weiter finden wir das Outdoor Geschäft Mc Trek. Es lacht das Herz vieler Wanderer, Campingfreunde und Naturliebhaber. Eigentlich bei allen Leuten wenn Sie das Angebot sehen. Die Filiale bietet alles an aus dem Bereich Bekleidung und Ausrüstung zu unschlagbar niedrigen Preisen an. Ich habe hier immer etwas gefunden und günstig eingekauft. Das fachkundige Personal kann präzise und gut beraten.
Etwas weiter auf der anderen, also stadtauswärts linken Straßenseite sehen wir einen großen Bau mit einem respektablen Platz. Es wurde 1962 von der damaligen DDR Führung als Großkino eröffnet und es fanden Uraufführungen statt. Einen Umbau zu einem Multiplex Kino erfolgte 1996 mit vielen kleineren Kinosälen als im Ursprung. Heute ist es kein Kino mehr sondern ein Standort für besondere Events. Neben Tagungen findet auch eine ganze Anzahl von Partys statt. Ob Sommernachtsparty oder eine andere Festlichkeit hier ist immer etwas los. Auf zwei klimatisierten Tanzebenen gibt es jede Menge Spaß. Das besondere an diesem Haus ist die VIP Lounge. An einem Rondell können bis zu 15 Personen Platz finden und so in einer entspannten und gemütlichen Atmosphäre den ganzen Abend, ja die ganze Nacht hindurch feiern. Weitere Informationen und Platzbestellungen an der Abendkasse oder auf der eigenen Website.
Am Ende der Karl- Marx- Alle sehen wir das Frankfurter Tor. Hier wurden als Abschluss des Wohnkomplexes auf beiden Seiten markante Türme gebaut. Architektonisch ein schöner Anblick und diese Gebäuden stehen heute unter Denkmalschutz.
Aber die Straße endet hier nicht sondern heißt jetzt Frankfurter Allee und wir gehen weiter, denn es gibt noch einiges zu sehen. Übrigens ist diese Straße ist die Bundesstraße Nummer 1.
© Fotograf: Olaf Zornow – Karl-Marx-Allee |
Hören Sie an manchen Stellen ein rumpeln so ist das die Untergrundbahn U 5 die vom Alexanderplatz nach Hönow führt und in etwa alle 800 Metern eine Haltestelle befindet wo Sie ein- und aussteigen können.
Es kommen einige Bankfilialen so die Commerzbank, Berliner Bank, CC Bank, Dresdner Bank, Postbank und später auch eine Zweigstelle der Sparkasse wo sie problemlos mit Ihrer EC Karte Geld von Ihrem Konto abheben können. Nach der Filiale der Dresdner Bank entdecken wir auf der rechten Seite an der Ecke Simon- Dach- Straße ein echt italienisches Restaurant. Die Betreiber des Restaurants "Roma" sind Italiener und kommen aus Sizilien. Ihre Speisekarte ist auf ihre Heimat abgestimmt und so erleben Sie Sizilien live in Friedrichshain zumindest aus Gaumenfreude. Auch gibt es eine große Auswahl an italienischen Weinen. Ein guter Platz zum genießen.
Etwas weiter auf der gleichen Seite in einem sehr schönen Gebäude befindet sich das Sprachenatelier Berlin. Hier treffen wir nicht nur Menschen aus vielen Ländern die Sprachen erlernen möchten hier gibt es auch viele Workshops, Kunstseminare, Filmvorführungen und Lesungen. Im Erdgeschoss befindet sich das Restaurant "Die Garbe". Für Kunstliebhaber ein es guter Ort zum Verweilen.
Schräg gegenüber dem Sprachateliers existiert seit eines der ältesten Fleischereien Berlins, die Arno Erdmann Fleischerei. Berühmt ist die seit zig Jahren hergestellte Leberwurst und Leberpastete. Aber es gibt natürlich noch andere Leckereien die alle frisch selbst zubereitet werden. Wir nehmen einen kleinen Imbiss aus dem reichhaltigen Angebot als Stärkung zu uns. Heute führt der Schwiegersohn das Geschäft im Sinne von Arno Erdmann weiter.
Etwas weiter auf der gleichen Straßenseite finden wir noch ein echt Berliner Exemplar die Bäckerei Wenzel. Zahlreiche Auszeichnungen für seine Bäckereiprodukte zieren den kleinen Laden. Hier wird noch selbst gebacken und auch Lehrlinge ausgebildet. Die Lehrausbildung in diesem harten Beruf ist in Berlin keine Selbstverständlichkeit mehr. Gerade um die Adventszeit gibt es leckeres Weihnachtsgebäck und verschiedene Stollen. Die nette Chefin ist immer für einen Plausch zu haben und hier gibt es Neuigkeiten aus dem Kiez.
Zum Abschluss unserer Wanderung auf dem Boulevard Karl- Marx- Allee und Frankfurter Allee machen wir einen Abstecher in das Ringcenter. Ein Einkaufserlebnis der besonderen Art bieten auf einer Riesenfläche die beiden Ringcenter ihren Besuchern. Über 113 Geschäfte mit internationalem Trend erwartet das zahlreiche Publikum. Zahlreiche Cafes oder Fast Food Restaurants laden zum Verschnaufen ein.
Als nächstem Ort besuchen wir den Boxhagener Platz.
Dieser Platz wurde 1903 gebaut und entwickelte zu einem Wochenmarkt. Er war für die Berliner im Kiez Anlaufstation für die Beschaffung von Lebensmitteln. Dieser Boxhagener Kiez hat seine Besonderheiten. Hier wohnten früher nicht nur Arbeiter in den Wohnsilos sondern in der unmittelbaren Nähe wurden im Helenenhof Beamtenwohnungen geschaffen. Etwas später 1914 siedelten sich wohlhabende Berliner in der Knorrpromenade einer kleinen Seitenstraße an. Die Wohnungen waren zu damaligen Zeit wunderbar geschnitten und die Außenfassade mit vielen kleinen Verzierungen versehen. Ein ungewöhnliches Ensemble in diesem Kiez. Heute ist der Boxhagener Platz eine grüne Idylle mit einem für die Kinder sehr beliebten Schwimmbassin. Es sind sehr viele Studenten hierher gezogen auf Grund dieser schönen Lage und noch annehmbaren Preisen. Am Sonnabend laden viele Berliner und Brandenburger Händler ihre Waren an. Neben einheimischen Obst- und Gemüsesorten gibt es selbst gemachten Käse, sowie Spreewälder Gurken und viele weitere Leckereien. Einen Tag später also am Sonntag ist hier ein großer Trödelmarkt mit vielen Utensilien. Hier gibt es noch einige Schnäppchen zu erwerben.
Simon- Dach- Straße
In unmittelbarer Nähe des Boxhagener Platzes befindet sich eine Szenestraße die es so kein zweites Mal gibt. Seit Mitte 1990 entwickelte sich hier eine Kneipenkultur mit internationaler Gastronomie. Gerade für junge Leute ist dieser Kiez Anlaufstation, denn hier findet das Leben auf dem Gehweg statt. Über 1.900 Plätze im Freien stehen den Besuchern zur Verfügung und in einigen kleinen Kneipen mit Live Musik angeboten. Hier wird die Nacht zum Tag gemacht. In kleinen Läden werden selbst hergestellte Waren günstig verkauft. Bei einigen Produktionen kann man bei der Herstellung selbst zuschauen. In dieser urigen Kneipenlandschaft lassen sich neue Freunde oder vielleicht der spätere Ehepartner finden. Für Berlin Besucher eine Pflichtveranstaltung.
Das nächste Ziel ist die Oberbaumbrücke
Zur Oberbaumbrücke gelangen wir von der Warschauer Straße aus. Der Name dieser Straße stammt schon aus dem Jahr 1874 und ist seit jeher ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Auf der vierspurigen Straße rollt sehr viel Verkehr durch Friedrichshain. In der Mitte der Straße befindet sich die Gleisführung der Straßenbahn. Mit diesem Verkehrsmittel gelangen Sie schnell zum S Bahnhof Warschauer Straße und dann weiter zur Oberbaumbrücke. Diese Mittelpromenade ist ebenfalls saniert und es wurden zahlreiche Bäume angepflanzt. Auf der Warschauer Straße befinden sich viele kleine Geschäfte und Bars für einen kurzen Bummel gut geeignet. Jetzt erreichen wir die Oberbaumbrücke.
© Fotograf: C. Nöhren / PIXELIO – Oberbaumbruecke |
Ursprünglich diente die Oberbaumbrücke als Zollstation und wurde 1724 über die Spree gebaut. Bei Dunkelheit wurde diese Brücke mit einem Holzstamm einen Oberbaum vor unbefugten Personen gesichert.
Dadurch erhielt diese Brücke den Namen Oberbaum. Als Berlin 1961 geteilt wurde die Brücke zuerst geschlossen und ab 1963 wieder für den kleinen Grenzverkehr wieder geöffnet. Seit dem Ende der Berliner Mauer können nun wieder alle Berliner und seine Gäste diesen Punkt überqueren.
Die Brücke wurde nach der Stadtmauer von Prenzlau, Uckermark 1894 nachgebaut. Mit vielen kleinen Türmchen versehen ist der Anblick der Oberbaumbrücke sehenswert. Heute gilt diese Brücke als Wahrzeichen von Friedrichshain und Kreuzberg. Es findet auf der Brücke jedes Jahr eine "Wasserschlacht" zwischen Friedrichshainer und Kreuzberger Menschen um die Vorherrschaft statt. Für die Besucher ein einzigartiges Vergnügen.
In der Nähe der Oberbaumbrücke hat sich auch einiges angesiedelt. Im alten Speicher, rechts von der Brücke ist eine große Diskothek entstanden. Auf mehreren Etagen können Sie verschiedene Veranstaltungen erleben.
Auf einem früheren Industriegelände finanzierten Investoren den Oberbaum City mit vielen Modernen Büroräumen. Hier hat sich auch Universal Music im ehemaligen Kühlhaus sein Domizil eingerichtet. Auch der Musiksender MTV hat seine Produktionsstätte im Osthafen angesiedelt.
Für Nachtschwärmer ist das Matrix unter der Brücke Warschauer Straße wärmstens zu empfehlen. Jeden Sonnabend ab 22.00 Uhr geht hier die Post ab. Das Überraschende ist der freie Eintritt in der Zeit von 22.00 bis 23.00 Uhr. Das gibt es sonst nirgends woanders. Ansonsten kostet der Eintritt auch nur 6 €. Bei heißen Rhythmen, gutem Sound und dem richtigen Cocktail ist flirten angesagt. Kein Wunder, dass hier in der Nacht mehr los ist als am Tage. Hier findet die Partywelt der 1. Liga satt statt.
Am nächsten Morgen machen wir uns auf den Weg zu einer Kunst- und Kulturstätte des Bezirkes Friedrichshain.
© Fotograf: Olaf Zornow – East- Side- Gallery |
East- Side- Gallery
Nach der Öffnung der Mauer im November 1989 entstand hier auf eine Länge von 1315 Metern ein Kulturdenkmal der besonderen Art. Über 100 Künstler aus der ganzen Welt schufen hier wahre Kunstwerke und dokumentierten die politischen Veränderungen 1989/1990. An ehemaligen Mauersegmenten entstand auf dieser Welt einzigartige Galerie. Nehmen Sie sich die Zeit und bewundern Sie diese Kunstwerke. Als der Berliner Senat kein Geld mehr für diese einzigartige Galerie zur Verfügung stellte drohte der Verfall und Abriss. Aber es fanden sich Menschen die einen Verein gründeten und Mitglieder werben oder Geldspenden für die Restaurierung der Galerie sammeln. Jedenfalls die in- und ausländische Besucherschar ist weiterhin riesengroß.
Die Künstler erhoffen sich durch die Eröffnung der O2 World Arena in unmittelbarer Nähe noch mehr Zuspruch zu erhalten.
Die O2 World Arena
Berlin darf sich über eine weitere große Mehrzweckhalle freuen. Im September 2008 wurde von einer Bauzeit von knapp 2 Jahren diese große Arena eröffnet. Finanziert wurde die Arena vom amerikanischen Milliardär Phil Anschutz. Diese Arena ist ein Ort der Superlative wo große Sport- und Kulturevents stattfinden.
Hier hat der amtierende Deutschen Eishockymeister Eisbären Berlin seine Zelte aufgeschlagen. Von der ehemaligen Wellblechsporthalle in so eine Sportarena mit 17.000 Sitzplätzen das ist schon gewaltig. Die Fans haben zweifellos zu diesem Erfolg beigetragen.
Neben dem Sport gibt es natürlich weitere Höhepunkte. Die großen Stars waren schon in einer der modernsten Arena der Welt oder werden in den nächsten Monaten zum Konzert erwartet. Die eigene Website der O2 World Arena gibt genaue Auskunft und auch hier können Sie gleich Karten bestellen. Ein sehr guter Service.
Es ist bestimmt spannend einmal hinter die Kulissen so einer großen Halle zu schauen. Dafür bietet O2 World spezielle Touren durch. Geschultes Personal führt Sie in die Geheimnisse eines Bühnenumbaus ein oder Sie werfen einen Blick in die Mannschaftskabinen des Deutschen Eishockymeisters und viele, viele Einblicke erhalten Sie bei dieser Tour. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
© Fotograf: Olaf Zornow – O2 World |
Für den nächsten Tag haben wir uns einen Besuch auf der Halbinsel Stralau vorgenommen.
Stralau
Diese Halbinsel befindet sich südlich von Friedrichshain zwischen dem Fluss Spree und der Rummelsburger Bucht. Das erste Mal urkundlich erwähnt wurde Stralau bereits im Jahr 1244. Es ist der älteste Teil des Bezirkes Friedrichshain. Auf der Halbinsel befindet sich eine sehenswerte Kirche aus dem Jahr 1464 die Stralauer Dorfkirche. Bereits 1934 neigte sich die Spitze dieser Kirche um 5 cm, so ist es der schiefe Turm von Friedrichshain.
Hier fand eines der ältesten Dorffeste statt der Stralauer Fischzug. Früher war in jedem Fischerhaus eine Kneipe eingerichtet und es wurde kräftig gefeiert. Es kamen früher zum Stralauer Fischzug bis zu 70.000 Menschen auf die Halbinsel. Am Ende des Festes rasteten die Menschen aus, meistens betrunken und es kam zu wüsten Schlägereien. Darauf wurde dieses Friedrichshainer Traditionsfest einige Male verboten.
Seit 1996 findet jährlich am 24. August der Stralauer Fischzug erneut statt aber friedlicher. In einem Festumzug ziehen die Stralauer in Kostümen auf Pferd aber auch zu Fuß durch diese Halbinsel vor den Augen mehrerer Tausender Schaulustiger. Ein imposantes Spektakel.
Wir besuchen das Samariter Viertel.
Dieses Stadtquartier liegt zwischen Frankfurter Allee und Eldenaer Straße. Es ist eines der größten Sanierungsgebiete des Stadtbezirks. Hier entstanden schmucke Wohnhäuser und ansprechende Grünanlagen. Im Schatten der alten Kastanienbäume laden Bänke zum Ausruhen ein. In diesem Nordkiez hat sich eine besondere Szene etabliert. In der Samariterstraße befindet sich ein Geschäft der Tätowierungen durchführt. Es entstehen wahre Kunstwerke und wer möchte kann sich auch verzieren lassen. Modeshops bieten T Shirts mit ausgefallenen Motiven an. Der Mittelpunkt des Samariter Kiezes bildet die Samariter Kirche. Es finden neben Gottesdiensten auch Musikveranstaltungen statt. In vielen kleinen Kneipen können Sie hier einkehren und die Berliner Küche und das Berliner Bier probieren.
Ratgeber für Besucher vom Berliner Stadtteil Friedrichshain:
Unterkünfte
In Friedrichshain können die Besucher unter zahlreichen Hotels das für Sie richtige auswählen. Was es in Friedrichshain nicht gibt sind Luxushotels die sind an einer anderen Stelle in der Stadt Berlin placiert. Aber die zahlreichen Stadthotels besitzen sehr guten Komfort zu unterschiedlichen Preisen. Neben den Hotels gibt es auch Hostels die gerade bei jungen Leuten sehr beliebt sind. Wer in keinem Hotel übernachten möchte der kann eine der zahlreichen Ferienwohnungen mieten. Entscheidender Vorteil ist die zentrale Lage der Übernachtungsmöglichkeiten.
Ibis Berlin City Ost Hotel
Das Hotel liegt direkt am Ostbahnhof und dadurch eine sehr gute Anbindung an den Zug- und S- Bahn Verkehr. In 242 Zimmern die komfortabel eingerichtet sind haben Sie einen guten Blick auf die Spree. Alle Zimmer haben eine Klimaanlage und können Tag und Nacht gebucht werden. Eine Tiefgarage steht den Besuchern zur Verfügung. Akzeptiert werden alle Kreditkarten. Die Bar hat für Sie jeden Tag und jede Nacht durchgängig geöffnet. Einen WLAN- Internetzugang steht Ihnen ständig in der Bar zu Ihrer Verfügung.
Upstalsboom Hotel Friedrichshain in Berlin
Ein 4 Sterne Hotel was 2008 gründlich renoviert wurde inmitten im Zentrum von Friedrichshain. In einer ruhigen Lage haben Sie in jedem der 170 Zimmer jeglichen Komfort. Das Haus befindet sich nur 800 Meter von der neuen O2 World Arena entfernt. Sie können wählen zwischen Standard, Komfort oder Business Zimmer. Das Business Zimmer besitzt eine Größe von 30 qm und sind zusätzlich mit einem Minisafe ausgestattet. Das Hotelrestaurant bietet auch klassische Nordseespezialitäten an. Eine Entspannung erkleben Sie im hauseigenen Fitnesscenter oder Dachterrasse. Ein wirklich gutes Hotel.
Stadthotel Tulip Inn Frankfurter Tor
Dieses Stadthotel ist im Komplex der Plaza Passage placiert. Also shoppen direkt vor der Haustür. In 120 Doppelzimmer erwartet Sie jeglicher Komfort. Das Hotel eignet sich besonders für einen Familienurlaub, denn 2 Kinder unter 16 Jahre wohnen kostenlos im Zimmer der Eltern. Die Familienzimmer sind aber nur auf Vorbestellung buchbar. Parkmöglichkeiten bestehen in einer öffentlichen Tiefgarage für 6 € am Tag. Im Komplex befinden sich 3 Restaurants mit internationaler Küche.
Hotel New Berlin in Friedrichshain
Dieses Hotel befindet sich in der Petersburger Straße und verfügt über 66 Zimmer neben einer Familiensuite. Die Zimmer haben allen Komfort und sind individuell eingerichtet. Das Hotel bietet allen Gästen täglich kostenlos eine 0,5 Liter Flasche stilles Mineralwasser an. Nach einem Stadtbummel können Sie hier wunderbar in der Hoteleigenen Sauna entspannen. Ein Massage- und Kosmetiksalon stehen für Sie bereit. Auf der Terrasse wo viel Grün angepflanzt wurde können Sie bei einem Drink Pläne für den nächsten Tag schmieden.
A&O Berlin Friedrichshain
Für Rucksacktouristen, für junge Menschen oder für Leute die wenig Geld im Geldbeutel haben ist dieses Hostel eine gute Alternative. Der Standort dieses Hostel ist in der Boxhagener Straße 73.
In Mehrbettzimmern sind die Handtücher und Bettwäsche mit im Preis enthalten. Das Hostel ist behindertengerecht ausgestattet und umweltfreundlich. Hier gibt es die Möglichkeit 24 Stunden einzuchecken. Der Service beherrscht verschiedene Sprachen und ist bei der Buchung von Ausflügen oder das Bestellen von Theaterkarten sowie weiteren Informationen sehr behilflich. Auch gibt es im Haus eine Ausleihstation für Fahrräder für 10 € pro Tag. So lässt es sich sehr entspannt durch Friedrichshain radeln.
Ferienwohnungen
Wer in keinem Hotel oder Hostel übernachten möchte der kann eine Ferienwohnung buchen. Hier stehen in Friedrichshain einige Angebote auf einer Website. Hier gibt es genaue Informationen über die Ausstattung der 1 bis 3 Zimmer Apartments, über die Höhe des Preises und Sie können gleich über das Internet Ihr Wunschzimmer aussuchen bzw. bestellen. Als Beispiel ein 3 Zimmer Apartment für maximal 6 Personen im Weidenweg in unmittelbarer Nähe vom Frankfurter Tor. Die Zimmer sind sehr gut ausgestattet und geschmackvoll eingerichtet. Die Anzahl der Übernachtungen muss mindestens zwei Nächte sein.
Gaststätten und Restaurants
Im Stadtteil Friedrichshain gibt es eine riesige Auswahl an gastronomischen Einrichtungen. Diese hier alle aufzuzählen würde den Rahmen hier sprengen. Sie finden hier eine sehr große internationale Küche vor wo Köche aus ihren Heimatländern viele Leckereien zubereiten. Deshalb hier nur eine kleine Auswahl von Restaurants und Gaststätten.
Umspannwerk Ost
In einem sehr schön restaurierten Haus befindet sich diese Location in der Palisadenstraße 48. In vergangenen Zeiten diente dieses Haus für die Stromversorgung von Friedrichshain. So können Sie in der ehemaligen Trafohalle auf 2 Etagen aus der reichhaltigen Speisekarte Ihr Essen aussuchen. Die Auswahl ist riesengroß und schwierig. Es gibt die typische Berliner Küche aber auch Spezialitäten aus Italien. Das Haus bietet aber noch eine ganze Menge mehr. So können Sie im Theaterclub die Dinnershow erleben. Ein sehr gutes Erlebnis. Im unteren Teil des Umspannwerkes befindet sich der Theater- und Jazzclub und bietet den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm. Eine sehr gute Adresse zum Einkehren.
Cueva Buena Vista
Wir begeben uns auf eine kulinarische Weltreise und besuchen das kubanische Restaurant Cueva Buena Vista in der Andreasstraße 66. Seit 1996 bieten Gastronomen aus Kuba auf 2 Etagen leckeres Essen an. Schon am Eingang werden Sie mit Salsa Klängen empfangen. Eine einzigartige Atmosphäre mit dem lateinamerikanischen Flair. Der Chefkoch bereitet frisch für Sie die Cueva Spezial Platte zu. Sie besteht unter anderem aus Kochbananen, Hühnerfleisch, gebratenen Rippchen, Costillas und Kartoffelbällchen. Ein richtiger Gaumen Schmaus und viel zu viel zu essen. Zum Abschluss des Essens genießen Sie eine berühmte Havanna
Zigarre. Jeden Freitag und Sonnabend öffnet die Discoteca Latina im Gewölbekeller ihre Pforten. Hier geht ab 22.00 Uhr bei heißen Klängen die Post ab und es geht bis in den frühen Morgengrauen.
Kos House
Das Kos House Restaurant verwöhnt seine Gäste mit Spezialitäten aus Griechenland seit mehr als 13 Jahren. Das Lokal befindet sich in der Karl- Marx- Allee 129 direkt neben dem Kino Kosmos. Die Auswahl an Speisen und Getränken ist riesig und die Auswahl fällt uns sehr schwer. Wir entscheiden uns für den griechischen Spezialitätenteller für 2 Personen. Der Chef und zugleich Koch serviert uns dieses riesige Ensemble bestehend aus vielen Köstlichkeiten, wie kleine Steaks, knusprig gebratene Rippchen, Fleischbällchen, Lammkoteletts, etwas Gemüse und Kartoffeln die in Tomaten und Zwiebeln gebraten wurden. Natürlich darf zu jedem griechischen Essen Tsatsiki nicht fehlen und davon nehmen wir auch eine ganze Menge. Als wir etwa bei der Hälfte unseres Essens aufhören wollen kredenzt uns der Chef einen Rakija, einen griechischen Anisschnaps natürlich auf Kosten des Hauses und der schafft wieder Platz in unserem Magen. Zum Abschluss gibt es noch einmal einen Anisschnaps zur Verdauung. Groß ist auch die Auswahl an griechischen Weinen und bevor wir uns entscheiden verkosten wir einige Sorten. Ein sehr gutes Niveau hat dieses Restaurant und wir finden auch in dem schön dekorierten Biergarten Platz.
Sala Thai
Ein besonders schön gestaltet ist dieses thailändische Restaurant in der Frankfurter Allee 73 im Plaza Komplex. Hier erleben Sie die thailändische Gastfreundschaft pur. Über eine kleine Holzbrücke gelangen Sie in das große Restaurant. Am Eingang werden Sie von den thailändischen Schönheiten mit einem Sawasdee dem thailändischen Gruß willkommen geheißen. Die Auswahl an thailändischen Speisen ist groß und am Besten man entscheidet sich für ein mehrgängiges Menü. So wird von jedem etwas serviert. Die Zubereitung unserer 9 Gänge Menüs können wir durch große Glasscheiben verfolgen. So sehen wir die Handfertigkeiten der Köche aus Thailand und es sind wahre Künstler wie sie die Messer schwingen und das Gemüse sehr schön verzieren. Keine Angst die 9 Gänge des Menüs schaffen Sie, denn die einzelnen Gerichte fallen nicht so üppig aus wie deutsche Gerichte.
Kneipen in Friedrichshain
Das typische an Berlin sind die urigen kleinen Kneipen. Diese gibt es natürlich auch in Friedrichshain. Hier treffen sich Menschen aus der gesamten Gesellschaftsschicht und sitzen bei einem Getränk gemütlich zusammen. In der Niederbarnimstraße 23 ist täglich ab 18.00 Uhr so ein Treff und heißt Kneipe Lebowski. Die Kneipe hat eine riesige Getränkeauswahl und neben dem Fassbier auch verschiedene Drinks im Angebot. Eine große Speisekarte finden wir in den Kneipen nicht vor aber ein kleiner Imbiss wie Bulette mit Brot oder Currywurst ist dennoch zu haben. Neben dem gemütlichen Zusammensitzen bietet diese Kneipe auch ein besonderes Erlebnis an. Auf einer großen Leinwand werden Sportveranstaltungen live gezeigt ob Fußball oder Eishockey sämtliche Sportarten hier werden verfolgt. Dass ist doch besser als zu Hause.
Ein besonderer Höhepunkt ist im November das Bockbierfest. Bockbier ist ein malzig schmeckendes Starkbier und hat viele Liebhaber. Dazu essen die Fans Berliner Eisbein mit Sauerkraut und Kartoffeln. Einfach einmal hineinschauen.
JAILBREACK in der Bänschstraße 79
Das ist eine Metalkneipe der besonderen Art. Eine etwas außergewöhnliche Kneipe aber die junge nette Bedienung ist recht flott und zeigt uns den Inhalt der Getränkekarte. Eine große Auswahl von Getränke jeder Art und wir können uns nicht entscheiden. So lassen wir uns beraten und die nette Bedienung schlägt uns als Getränk ein Bier vom Fass und einen Whisky vor. Diese Kombination Bier mit Whisky ist uns unbekannt aber wir versuchen es trotzdem. Diese Kneipe hat eine große Auswahl an verschiedenen Whiskysorten. Ein Metallicer benötigt schon etwas Härteres. Bitte unbedingt vorher etwas essen denn eine Speisekarte gibt es hier nicht. Als wir unsere Getränke schlürfen schauen wir uns das Kneipeninnere an. Die Ausstattung ist rustikal und einfach. Die Wände verzieren einige Kunstgegenstände aus Metall. Ein Diskjockey legt die Hits der Gruppe Motörhead auf und wir genießen die harte und laute Musik.
Feuermelder in der Krossener Straße 24
Hier erleben Sie noch eine echte Berliner Eckkneipe und das schon seit über 45 Jahren. In dieser Kiezkneipe können Sie auch bei etwas Glück Prominente Gäste treffen. Bei einem Bier werden die neuesten Nachrichten ausgetauscht und über Gott und die Welt diskutiert. Für Abwechslung sorgen im Nebenraum der Kneipe der Billardtisch, der Flipper oder ein Spiel am Kicker. Ein besonderes Friedrichshainer Erlebnis.
Das Nachtleben in Friedrichshain
Nachts sind alle Mäuse grau, aber nicht in Friedrichshain. Hier finden die Nachtveranstaltungen in Clubs und Diskotheken statt.
Beginnen wir im K 17- Der Club
Dieser Club befindet sich in der Pettenkofer Straße 17a. Auf 4 Fluren bietet der Veranstalter eine ganze Menge Partys zu verschiedenen Themen an. Es trifft sich ein Publikum mit unterschiedlichen Interessen. So können Sie hier an einer Hellsinskis Vampires Party oder Electro- Partys oder an einer Mixed Pickles Party oder bei der Party of Rock teilnehmen. Wer es etwas ruhiger haben möchte der nimmt im Biergarten Platz. Es werden neben Bier und anderen Getränken Fleisch und Wurst vom Grill angeboten. Aber auch Vegetarier kommen hier voll auf ihre Kosten.
Fritzclub im Postbahnhof
Das Besondere ist hier, dass Geburtstagskinder 6 Freunde kostenlos mit in den Club nehmen können. Eine Geburtstagsparty der besonderen Art. Auf drei Fluren ist tanzen angesagt und die Fritzclub Diskothek sorgt für die richtige Stimmung. Der Beginn ist 23.00 Uhr und wer vor Mitternacht den Club besucht bezahlt die Hälfte, 3 € Eintritt.
Supamolli in der Jesnerstraße 41
Ab 20.00 Uhr können die Gäste verschiedene Live Musik hautnah erleben. An das Ende denkt keiner, denn Berlin hat ein gelockertes Ladenschlussgesetz und so kann das Vergnügen bis in den Morgen hinein gehen.
LOVELITE in der Simplonstraße 38/40
Dieser Club präsentiert im SALON OBSKUR verschieden Live Acts an von Jazzmusik, Vokalmusik, Soulbeat und viele weitere Musikrichtungen an. Eine Probe eines Künstlers im original mit zu erleben, dass ist hier möglich. Eine öffentliche Probe eines Entertainers und das Publikum als Versuchskaninchen. So etwas erlebt man nicht alle Tage. Im Anschluss an die Probe gibt es das fachkundige Gespräch mit dem kritischen Publikum. Der Künstler verspricht die Anregungen der Besucher ernst zu nehmen. Eine gute Sache diese öffentliche Probe.
cassiopeia in der Warschauer Straße
Auf dem Gelände des ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerkes (RAW) ist dieser Komplex entstanden. Es existieren neben dem Club cassiopeia befinden sich weitere aktive Möglichkeiten. So können mutige den Kletterturm bezwingen oder Skater auf der BMX Rampe können ihr Können beweisen. Für Freunde des Kinos steht im Sommer ein Freiluftkino mit sehenswerten Filmen zur Verfügung. Auf dem 4.000 qm großen Gelände ist immer etwas los und besonders für Familien gut geeignet. Die Nachtschwärmer besuchen den Club. Hier können die Gäste Musiker und Künstler aus der ganzen Welt bestaunen. Es finden über 3.000 Besucher Platz und nehmen aktiv am Partyleben des Clubs teil.
Berghain am Wriezener Bahnhof
In diesem Club erleben die Besucher eine besondere Art von Musik. Es ist ein Techno Sound der als Clubmusik zum Einsatz kommt. Neue Projekte stellen die Musiker dem Publikum vor. Eine sehr spannende Location. Los gehen die Veranstaltungen um 23.00 oder 24.00 Uhr und das mehrmals in der Woche. Der Club betreibt auch einen Online Shop, den Ost gut Shop wo CDs aber auch T Shirts mit ausgefallenen Motiven bestellt werden kann.
Kultur im Stadtteil
Im Ortsteil sind einige kleine Theaterbühnen mit verschiedenen Inhalten beheimatet. Klar die großen Bühnen dieser Welt stehen in Berlin an anderen Orten den Besuchern zur Verfügung aber gerade die nicht so professionelle Art des Theaters hat ihren besonderen Reiz und ist ein Kunstgenuss.
Zebrano Theater
Das Theater liegt sehr zentral am Ostkreuz. Im Spielsaal finden bis zu 60 Personen Platz. Auf dem Spielplan stehen literarische und musikalische Stücke die von den Künstlern jede Woche dem Publikum präsentiert wird. Von der Kleinkunst, Chanson oder Kabarett hier zeigen bekannte Künstler aus Deutschland ihr Können. Neu im Angebot ist ein Kinderprogramm in der Form eines Puppenspiels. Das kommt bei den Kleinen sehr gut an.
Übrigens am 24. August startet das Theater in die neue Saison. Lassen wir uns überraschen.
Verlängertes Wohnzimmer in der Frankfurter Allee 91
Wie es der Name des Theaters schon sagt, es ist eine Verlängerung des eigenen Wohnzimmers. In einer gemütlichen Atmosphäre gibt es ab Spielbeginn um 20.30 Uhr eine Theaterkost der Feinen Art. So erleben die Besucher im offenen Wohnzimmer die Berliner Kleinkunstszene vom Jongleur bis Zauberer. Auch das Publikum wird mit animiert mit auf die Bühne zu gehen und ihr Talent darzustellen. Erstaunlich was in einigen von uns für Talente schlummern. Es macht jedenfalls eine Menge Spaß und es wird viel gelacht und das ist ja die Hauptsache.
Theater im Kino
Diese Theater ist in Friedrichshain gleich zweimal vertreten was vom Erfolg des Theaters spricht.
Das tik Süd in der Boxhagener Straße 18 zeigen große Stücke wie Lulu in eigener Aufführung. Beginn der Veranstaltungen ist jeweils um 20.00 Uhr.
Das andere Theater tik nord im schizzo finden Besucher in der Rigaer Straße 77. Es werden Musik, Filme aber auch Lesungen angeboten. Sehr beliebt sind die szenischen Lesungen und finden ein breites Publikum. Eine besonders attraktive Theaterkunst.
Theaterkapelle
Dieser etwas ungewöhnliche Name für ein Theater ist in der Boxhagener Straße 99 zu finden. Theaterkapelle existiert erst seit wenigen Jahren aber mit Erfolg. Es zeigen junge Künstler mit großem Einsatz und viel Kraft Theaterstücke mit kritischen Texten und eigenwilligen Aufführungen. Das Kulturprojekt findet in ganz Berlin große Anerkennung und zeigt das wahre Leben im Friedrichshainer Kiez. Ein Besuch lohnt sich.
Galerien
In letzter Zeit haben sich im Stadtteil Friedrichshain einige Galerien angesiedelt und tragen mit dazu bei das der Stadtteil ein Kulturzentrum geworden ist.
Fotogalerie Friedrichshain an Helsingforser Platz 1
Es besitzen Künstler die Möglichkeit ihre Fotos in einem großzügigen Ausstellungsraum den Besuchern zu zeigen und mit dem Publikum in einem Dialog zu treten. Geöffnet ist die Fotogalerie vom Dienstag bis Sonnabend in der Zeit von 13.00 bis 18.00 Uhr. Am Donnerstag wurde die Öffnungszeit erweitert und zwar von 10.00 bis 18.00 Uhr.
Galerie der Berliner Grapfikpresse in der Gabelsbergerstraße 6
Der Ausstellungsraum ist nicht besonders groß aber das hindert namhafte Künstler nicht hier ihre Exponate auszustellen. Diese Galerie besitzt auch einige Gemälde als Galeriebestand. Beliebt sind die ständig durchgeführten Auktionen der Bildenden und Modernen Kunst wo das fachkundige Publikum Werke ersteigern kann. In der Galerie können von den Gästen ständig Ausstellungen großer Maler bewundert werden. Eine Liste der Künstler ist auf der eigenen Website aufgelistet.
Galerie im Turm
Das Frankfurter Tor haben Sie bereits kennen gelernt und jetzt besuchen wir die Galerie im Turm. Auf einer Fläche von 100 qm Ausstellungsfläche werden gerade junge Künstler die Möglichkeiten gegeben ihre Werke der Öffentlichkeit zu zeigen. Die Galerie ist bei den internationalen Künstlern sehr beleibt, dass zeigen die häufig wechselnden Ausstellungen. Das Kulturamt ist hier federführend und lobt auch einige Preise für die besten Arbeiten der Künstler aus. Sehr gut angenommen werden besonderes die Ausstellungseröffnungen wo es die Gelegenheit gibt sich mit dem Künstler direkt zu unterhalten. Diese Eröffnungen finden in einem würdigen Rahmen statt. Ein Besuch lohnt sich und dann können Sie selbst über die künstlerischen Werke urteilen.
Bücher über Friedrichshain
Der Stadtteil hat nicht nur eine bewegte Geschichte erlebt sondern auch einige Buchautoren dazu bewegt etwas über Friedrichshain zu schreiben.
Baudenkmale im Bezirk Friedrichshain
Vom Landesdenkmalamt Berlin herausgegebenes Buch zeigt auf 250 Seiten die Sehenswürdigkeiten des Bezirks mit sehr guten Fotos und einer guten Erklärung
Spaziergänge in Friedrichshain
Der Schriftsteller Jan Feustel erklärt in seinen 7 Spaziergängen die Schönheiten des Kiezes und erklärt manch verborgenes. Er zeigt die Vielseitigkeit des Stadtteils auf. Ein lesenswertes Buch.
Friedrichshain- Anthologie
Es schreiben 34 Friedrichshainer Autorinnen und Autoren Geschichten, Gedichte oder Krimis in diesem Buch. Auf jeweils 5 Seiten Text wird das Leben in Friedrichshain geschildert, was gut aber was auch weniger gut ist wird hier beschrieben mit aller Befindlichkeit. Im Vorwort wird über die langjährige Geschichte Friedrichshain geschrieben und erklärt. Dieses Buch als Broschüre im Handel ist unbedingt zu empfehlen.
Boxhagener Platz
Das wohl bekannteste Buch über Friedrichshain stammt aus der Feder des Bestsellerautor Torsten Schulz. Der Schriftsteller ist selbst Berliner und beschreibt in seinem Roman das Leben im Kiez in den sechziger Jahren. Ein sehr guter Roman und dieses Buch gehört in jede Hausbibliothek.
Kinos im Kiez
Für die Freunde der Leinwand gibt es auch in Friedrichshain einige gute Möglichkeiten.
UCI Kinowelt
Der wohl größte Filmpalast ist im Stadtteil UCI Kinowelt an der Landsberger Allee 52. Hier werden in 8 Kinosälen die aktuellen Filme gezeigt. Über 2.800 Besucher finden hier einen komfortablen Platz und erleben so einen besonderes Kinoerlebnis. Die gastronomischen Einrichtungen sorgen für das Wohl der Gäste. Kostenlose Parkplätze finden die Autofahrer in der Tiefgarage des Kinos.
Tilsiter Lichtspiele in der Richard- Sorge – Straße 25a
Das ist eines der ältesten Kinos Berlins und zeigt seit über 100 Jahren Filme jeglicher Art. Das Bestreben des Veranstalters ist niveauvolle Filme dem Publikum anzubieten. Jeden Tag werden 4 verschiedene Filme ab 18.00 Uhr den Gästen gezeigt. Kinderfilme werden jeden Mittwoch und Donnerstag nach 16.00 Uhr den kleinen Kinobesuchern gezeigt. Für das Jahresprogramm 2008 erhielt Tilsiter Lichtspiele den Kinopreis von Berlin- Brandenburg. Kommen Sie hier vorbei es lohnt sich.
Trödelmärkte
Diese Art von Märkten finden bei vielen Berlin Besuchern immer eine breitere Akzeptanz. So haben finden hier in Friedrichshain auch einige Trödelmärkte statt und warten auf zahlreiche Gäste.
Großer Antikmarkt am Ostbahnhof
Dieser Mark öffnet sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr seine Pforten. Hier finden Liebhaber viele Museumsreife Waren und das stöbern hier macht richtig Lust. Ob Bücher, Omas Grammophon, alte Leninorden, Kleidung oder die alte Spieluhr hier finden Sie unter den vielen Angeboten bestimmt das Richtige. Einen Besuch werden Sie nicht bereuen.
Antik- Kunst- Trödelmarkt an der Revaler Straße
Ebenfalls am Sonntag in der Zeit von 08.00 bis 16.00 Uhr können Sie diesen Markt aufsuchen. Auf diesen Markt finden Liebhaber sehr viele Kunstgegenstände wie Gemälde, Radierungen, verschiedene Skulpturen und vieles mehr. Auf dem Freigelände haben die Aussteller zahlreiche Stände aufgebaut und Sie können in aller Ruhe die Angebote betrachten eh Sie sich zum Kauf entschließen.
Weitere Veranstaltungen im Kiez
Ein jährlicher Höhepunkt ist das Internationale Bierfestival das schon 13-mal stattgefunden hat. Es ist ein besonderes Erlebnis und so strömen jährlich über 800.000 Besucher an dem Augustwochenende nach Friedrichshain. Über 260 Brauereien aus 86 Ländern zeigen über 1800 Bierspezialitäten auf der Biermeile den Gästen. Zwischen Strausberger Platz und Frankfurter Tor verwandelt sich dieser Kiez zu einem einzigen Party Ort. Für eine gute Stimmung sorgen Musiker auf 18 Bühnen auf dem längsten Biergarten der Welt. Zahlreiche Stände bieten Köstlichkeiten aus 20 Bierregionen unserer Welt zu Stärkung an. Natürlich wird fleißig probiert und gekostet. Der Eintritt ist frei und ab Mittag geht der Saus los. Kommen Sie hier vorbei und erleben das auf der Welt einmalige Fest. Für schönes Bierwetter garantiert der Veranstalter und es hat 12 Jahre voll funktioniert.
Ein sehr viel kleineres Fest aber auch sehr interessant ist das Traveplatz Fest. Diese Veranstaltung organisieren Anwohner, Gewerbetreibende und Vereine ehrenamtlich. Das Ziel ist es eine gute Nachbarschaft zu erreichen und die Förderung der kleinen Betriebe rund um den Traveplatz. Herzlich willkommen sind Gäste aus aller Welt und feiern gemeinsam mit den Anwohnern im Kiez. Ein tolles Bühnenprogramm sowie viele Spielmöglichkeiten für Kinder werden den Besuchern angeboten. Für den großen Hunger werden selbst erzeugte Köstlichkeiten angeboten.
Seit dem Jahr 2001 wird jährlich das Weltfest am Boxhagener Platz von einem Verein organisiert. Über 60 Information- und Verkaufsständen werden aufgebaut und bieten viele Informationen aus der Arbeit von Vereinen und Projekten an. Auf Bühnen erleben die Besucher internationale Musiker mit ihren Programmen. Die Jugendlichen zeigen ihr Können beim Breakdance Hipp Hop und anderen Tänzen. Eine internationale Küche mit verschiedenen Essen und Getränken stehen hier zur Auswahl.
Ein weiteres Fest in Friedrichshain ist das Parkfest was ebenfalls schon seit 13 Jahren stattfindet.
Hier treffen sich Lesben und Schwule im August jeden Jahres im Volkspark Friedrichshain ein und treten für eine breitere Akzeptanz in der Bevölkerung ein. Wenn es dunkel wird ist noch nicht Schluss denn es wird in einem Club weiter gefeiert.
Der Stadtteil Friedrichshain zeigt sich in vielen Facetten und hier erleben Sie eine besondere Kiez Kultur. Ich denke für jeden Urlauber ist irgendetwas an dem Bezirk interessant und möchte Friedrichshain selbst erkunden. Dazu lade ich Sie herzlichst ein.
Sie haben weitere Tipps und Hinweise für ein gelungenen Urlaub bzw. Aufenthalt in Berlin- Friedrichshaim? Wir freuen uns über Ihren Eintrag am Ende dieser Seite…
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Alanya Sehenswürdigkeiten Türkische Riviera
Reisebericht Sehenswürdigkeiten Alanya
Eine der schönsten Städte an der türkischen Riviera, ist die Stadt Alanya. Sie wird auch die Perle des Mittelmeeres genannt. Sie liegt 135 Kilometer östlich von Antalya und ist eine Bezirksstadt Antalyas. Alanya ist weltberühmt durch seine kilometerlangenfeinsandigen Strände und dem sauberen kristallklaren Wasser. Sie ist eine Stadt an der Küste, die über eine Halbinsel verfügt.
© Fotograf: H-J Spengemann – Pixelio.de |
Von hier aus lassen sich die vielfältigsten Ausflüge unternehmen. Auch ist die Stadt und die Umgebung reich an Sehenswürdigkeiten und landschaftlichen Reizen.
Das typische Mittelmeerklima und die rund 320 Sonnentage im Jahr, machen Alanya zum beliebtesten Reiseziel an der türlischen Riviera und das sowohl bei den Touristen als auch bei den Einheimischen.
Sehenswürdigkeiten
Das Atatürk – Denkmal
In allen Städten in der Türkei, werden die Hauptstraßen nach dem Präsidenten und Gründer der türkischen Republik, Mustafa Kemal Atatürk benannt. An Alanyas größtem Kreisverkehr, in der unmittelbaren Nähe des Postamtes, befindet sich das Atatürk – Denkmal. Die beiden Kinderfiguren neben Atatürk, symbolisieren die Zukunft der Türkei. Sämtliche vorhandenen Atatürk – Statuen, befinden sich immer an den zentralen Stellen der Städte. Sie dienen zumeist als Fotomotiv, oder als beliebter Treffpunkt. An Alanyas Hafen, befindet sich eine weitere Atatürk – Statue. Diese wurde nach der Hafenrenovierung dort aufgestellt.
Das Haus Atatürks
Dieses Haus hat ausser der Museumsfunktion keine weitere historische Bedeutung. Hier übernachtete der Gründer der türkischen Republik. Der heutige Besitzer, überlies das Haus jedoch dem Kultusministerium, zur Verwendung als Museum. Hier wird gezeigt, wie eine gut situierte Familie in den 30er Jahren in Alanya gelebt hat. Das dreistöckige Gebäude, ist ein Beispiel der türkischen Architektur. Es wurde von 1880 bis 1885 im Karniyarik – Stil gebaut. Das Besondere ist, dass alle Räume auf beiden Seiten des Gebäudes, in den Vorraum übergehen. Im ersten Stock des Gebäudes, befindet sich eine Ausstellung mit persönlichen Gegenständen Atatürks, wie zum Beispiel Fotografien und historische Dokumente. Das Obergeschoss ist dagegen im zeitgenössischen Stil ausgestattet.
Die Damlatas Tropfsteinhöhle
Diese Höhle wurde zufällig bei Sprengarbeiten im Jahre 1948 entdeckt. Sie ist heute ein touristischer Anziehungspunkt. Im Inneren der Höhle, herrscht eine immer gleichbleibende Temperatur von 22 bis 23 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von über 90 Prozent. Herrlich anzusehen sind die mehrere tausend Jahre alten Stalaktiten und Stalagmiten. Es wird behauptet, dass das Klima im Inneren der Höhle, ausserordentlich gesundheitsfördernd für Asthmatiker sein soll. Türkische Ärzte, dürfen deshalb Besuche von Betroffenen offiziell verschreiben.
Der Rote Turm
Der Bau des roten Turms geht auf das Jahr 1226 zurück. In diesem Jahr hatte der Sultan Alaaddin Keykubat Alanya erobert und erbaute danach diesen roten Turm, um die ebenfalls entstandene Schiffswerft zu beschützen. Er ist heute das mit am meisten besuchte Wahrzeichen der Stadt. Er ist sogar auf dem 250.000 TL Schein abgebildet. Der Turm hat acht Seiten, ist 33 Meter hoch und hat 5 Stockwerke. Das 1. Stockwerk wird für Ausstellungen verwendet. Originell sind die im Turm befindlichen länglichen Schießscharten, die sich an allen Seiten befinden. Sie dienten als ideales Verteidigungssystem.
Die Schiffswerft von Alanya
Diese wurde im selben Jahr wie der Rote Turm erbaut. Sie besteht aus 5 Werften, mit einer Gesamtlänge von 56 Metern und einer Tiefe von 44 Metern. Neben dem Eingang zur Schiffswerft, befindet sich ein Frachtverkehrsbüro, sowie eine kleine Moschee. Durch die nächtliche Beleuchtung dieser Anlage ergibt sich eine traumhafte Kulisse. Von hier aus werden mit kleinen Fischerbooten Ausfahrten um die felsige Halbinsel unternommen, bei denen man drei weitere Höhlen entdecken kann.
Die Burg von Alanya
Auf der Halbinsel vor Alanya, befindet sich auf 250 Metern über dem Meeresspiegel die Burg von Alanya. Sie ist ein sehr beliebter Aussichtspunkt. Das Gründungsdatum ist leider nirgends verzeichnet. Um die Burg verläuft eine 6 Kilometer lange Mauer mit 140 Türmchen. Zur Burg führen einige Gehwege, an denen sich zahlreiche Cafes und Restaurants befinden. Für Touristen ausserdem recht interessant, ist der Besuch der Kerkeranlage, wo die Gefangenen früher auf ihr Schicksal warteten.
Das Museum in Alanya
Das Museum wurde im Jahr 1967 eröffnet und ist in zwei Bereiche unterteilt. Zum einen in den völkerkundlichen Teil und zum anderen in den archäologischen Teil. Hier werden die besterhaltenen Funde aus Alanya und der Umgebung ausgestellt. Durch laufende weitere Funde, wird die Sammlung jährlich ergänzt. Eine Bronzestatue des griechischen Helden Herkules, die in der Nähe von Alanya gefunden wurde, ist hier ebenfalls ausgestellt. Von Einrichtungsgegenständen früherer Zeit bis hin zu Waffen, ist hier eine ganze Menge zu sehen. Die im Freien befindliche archäologische Abteilung, zeigt Friedhöfe aus verschiedenen Epochen. Allerdings sind diese nicht original. Auch die frühere aufwändige Herstellung von Olivenöl wird hier gezeigt.
© Fotograf: Frank Lange – Pixelio.de |
Ausflüge
Alarahan
Nahe des Dorfes Alaharan, liegt eine schon fast vergessene Sehenswürdigkeit, die sich lohnt, sie unbedingt einmal zu besuchen. Es handelt sich um die Alara Burg. Diese beeindruckende Burg steht auf einem sehr steilen kegelförmigen Felsen. Alle Eroberer, die versuchten, diese Burg einzunehmen, scheuten bereits beim Anblick vor dem Versuch. Da der einzige Weg zur Burg, durch einen geheimen Tunnel führt, sollte man immer eine Taschenlampe und festes Schuhwerk mitführen, sowie viel Vorsicht beim Durchqueren walten lassen. Nach dem etwa 45 minütigen Aufstieg, erwartet den Besucher eine fantastische Burg, sowie eine herrliche Aussicht. Unterhalb dieser Burg, fließt der Alara Fluß, an dem früher die Karawanen ihren letzten Stopp einlegten, bevor sie die Stadt Alanya erreichten.
Anamur
Ein landschaftlich reizvoller Ausflug, führt in die Stadt Anamur, zirka 130 Kilometer östlich von Alanya. Die Szenerie, sowie der Küstenstreifen an dem man entlangfährt, sind unbeschreiblich. Während man durch die Stadt Anamurium fährt, steigt die Strasse zwischen Bananen Plantagen, die sich terassenförmig anordnen empor. Während der Anfahrt, sieht man noch Überreste aus der Zeit der Hellenen, Byzantiner und Seldschukken. Man erreicht die Ruine Annamurium. Hier befindet sich ein großer Friedhof mit kuppelförmigen Gräbern, mehrere Kirchen, alte Häuser, sowie ein öffentliches Bad. Die frühere große Handelsstadt der Phönizier, wurde im 7. Jahrhundert, nach dem Fall durch die arabischen Korsaren, nicht wieder angesiedelt. Um die Stadt Anamur befinden sich weitere Sehenswürdigkeiten, wie die Memure Burg, mit ihrer Moschee und den Zinnen, die im Jahr 1300 dazugebaut wurden.
Iotap
Eine sehenswerte historische Stadt ist Iotap. Ihre Geschichte reicht zurück bis 40 vor Christus. Die Hauptstrasse führt durch die Ruinen und teilt dadurch diese Stätte in zwei Teile. Von der dort befindlichen Burg, hat man einen fantastischen Überblick, über die Reste der einst sehr reichen Stadt. Schön ist auch der Naturhafen, der eine Tiefe von 100 Meter und eine Weite von 50 Meter hat. Das glasklare Wasser, lädt den Besucher zum Schwimmen ein.
Colyabrassos
Etwa 25 Kilometer nördlich von Alanya, befinden sich die Ruinen von Colyabrassos. Auf dem Weg dorthin, kommt man an ein steinernes Grabmal. Auf dem dazugehörigen Feld, befinden sich ausserdem einige Steinsärge. Gegenüber gibt es eine in den Fels geschlagene Treppe, über die man die Ruinen von Colyabrassos erreicht. Man findet nur noch die Eckpfeiler des Tempels. Grundrisse einiger Häuser, sind ebenfalls noch zu sehen. Überall liegen Steinquader herum, bei denen man durch die Behauung erkennen kann, dass es sich um hervorragende Baumeister ihrer Zeit gahandelt haben muss. Die Gebäude hielten allein durch die perfekte Statik zusammen, denn es wurde kein Zement oder Mörtel verwendet. Man wundert sich, wie eine Stadt, die so unwegsam gelegen war, leben konnte. Leider gibt es auch keinerlei Aufzeichnungen darüber. Colyabrassos liegt nur 25 Kilometer entfernt von der türkischen Riviera, aber dennoch sehr weit entfernt vom sogenannten Massentourismus.
© Fotograf: romasieu – Pixelio.de |
© Kleopatra Strand Fotograf: zaubervogel – Pixelio.de |
Syedra
Die ehemals bedeutendste Stadt mit römischem Ursprung nahe Alanya, ist die antike Stadt Syedra. Die Anfahrt führt 3 Kilometer steil den Berg hinauf, über einen Schulhof, bis unterhalb der antiken Stadt. An den noch vorhandenen Überresten, sind noch das Badehaus, sowie das intelligente Zisternensystem, gut zu erkennen. Vor allem das Badehaus, ist in einem noch sehr guten Zustand. In einer Höhle, sind noch Reste von Wandbemalungen zu erkennen. Das bekannteste Fundstück, ein Mosaik, auf dem Fischer und Fische zu sehen sind, befindet sich im Museumsgarten von Alanya. Von Syedra aus hat man einen fantastischen Ausblick auf das Meer. Durch die Nähe zu Alanya, ist Syedra ein interessantes Ausflugsziel, oder aber auch ein netter Zwischenstopp auf dem Weg zu anderen Badebuchten.
Laertes
Etwa 12 Kilometer östlich von Alanya, führt eine Strasse 16 Kilometer steil bergauf zum Berg Idris, dem höchsten Gipfel, der an Alanya angrenzenden Berge. Auf der Hälfte der Strecke, zweigt eine aus Schotter bestehende Strasse ab, die zur 3 Kilometer entfernten Ruinenstadt Laertes führt. Die Strecke muss zu Fuß bewältigt werden. Auf einer Höhe von 1000 Metern hat man eine einzigartige Aussicht. Gegründet wurde Laertes von den Hellenen. Allerdings sieht man an den baulichen Veränderungen, dass auch noch andere Volksgruppen hier gelebt haben müssen. Der einstige Marktplatz ist noch gut als solcher zu erkennen. Leider ist vom ehemaligen Tempel nicht mehr viel zu sehen, aber dennoch ist Laertes eine hochinteressante altertümliche Stadt.
Antiocheia ad Cragum
Eine weitere antike Stadt befindet sich etwa 70 Kilometer östlich von Alanya. Es handelt sich um Antiocheia ad Cragum. Aufzeichnungen besagen, dass die Stadt mindestens bis ins Byzantinische Zeitalter bewohnt war. Die Stadt ist durch Mauern in 3 Abschnitte eingeteilt, genau wie Alanya. Sie befindet sich auf einer Halbinsel , mit steilen Klippen. Man findet viele am Boden verstreute Säulen, sowie das alte Stadttor. Sie hat eine wunderschöne Lage zwischen Bananenplantagen und den steil abfallenden Hängen.
Hamaxia
12 Kilometer nordwestlich von Alanya, sind die Überreste der antiken Stadt Hamaxia zu finden. Gegründet wurde Hamaxia während der römischen Periode. Die meisten der Ruinen stammen aus der Römischen und Byzantinischen Zeit. Unterwegs trifft man einige Ziegenherden. Diese und der karge Ackerbau, sind die Lebensgrundlage der Bauernfamilien in den wenigen Höfchen rund um Hamaxia. Von der Stadt ist nur wenig erhalten, allerdings ist der Grundriss noch gut zu erkennen. Die nördliche Stadtmauer ist noch gut erhalten, während die Gebäude verfallen sind. Die Reste sind mit Büschen und Sträuchern überwuchert. Besser erhalten sind die Gebäude auf der Südseite. Auch von hier ist der Ausblick auf die Umgebung einfach traumhaft.
Das Taurus Gebirge
Hinter Alanya erstreckt sich das Taurus Gebirge, mit einer Höhe von bis zu 3.500 Metern. Die höchste Erhebung ist der Berg Cebelireis, mit einer Höhe von 1650 Metern. Durch die Täler und zahlreichen Wälder, ist das Taurus Gebirge ein einzigartiger Naturschauplatz. Die Reichen Einwohner von Alanya, aber auch immer mehr Ausländer, flüchten im Sommer vor der Hitze auf das Türktas Plateau in ihre Villen. Viele Einheimische, begeben sich an den Wochenenden in den Schutz der schattigen Wälder um zu grillen. Die früheren Rast – und Picknickplätze, mussten zwischenzeitlich profitablen Restaurants weichen. Etwas weiter entfernt von Alanya, werden im Frühling ganze Dörfer auf das Hochplateau des Taurus Gebirges umgesiedelt, um Ziegen zu züchten, Käse und Butter herzustellen und Teppiche zu knüpfen. Vor Beginn des Winters verlassen sie dann ihre Berghütten um wieder in die Dörfer zurückzukehren. Es gibt unzählige Ausflüge ins Taurus Gebirge, bei denen den Touristen die Naturschönheiten, sowie die türkische Kultur nahegebracht wird. Die zahlreichen Fischrestaurants entlang des Bergflusses tun ihr übriges, dass sich die Touristen rundum wohlfühlen.
Eine Enduro Ausfahrt zum Dim Fluss
Ein besonderes Highlight, ist die Tour mit einer Enduro. In einer Gruppe Gleichgesinnter, macht dies einen Riesenspass. Auf der Fahrt in Richtung Berge, kommt man an ein größeres freies Gelände, auf dem man nochmals seine Beherrschung über die Enduro testen kann, bevor die Fahrt weiter geht nach Dimalacami, wo der Dim Fluss entspringt. Die letzten 1,5 Kilometer müssen zu Fuss bewältigt werden, bis man zur Quelle des Flusses gelangt. Der dazugehörige Wasserfall, entschädigt für die Mühen. Auf dem Rückweg, sollte man sich auf jeden Fall eine Rast gönnen, um noch eine fangfrische Forelle zu geniessen.
Sapadere
Ein weiterer schöner Ausflug führt in das Bergdörfchen Sapadere mit seinem dazugehörigen Canyon. Durch den zunehmenden Tourismus, gibt es in diesem Dorf zwischenzeitlich ein Restaurant, sowie einige kleinere Geschäfte.Da in den Canyon eine Gangway eingebaut wurde, ist es jetzt jedem möglich, die Schönheiten dieser Schlucht zu erkunden. Durch den Sapadere Canyon fließt das ganze Jahr Wasser, das erst unterhalb des Dorfes umgeleitet wird. Am Ende der 600 Meter langen Gangway, befindet sich einer der beeindruckendsten Wasserfälle.
© Fotograf: AntonKeil – Pixelio.de |
© Hafen von Side Fotograf: Axel Heuting – Pixelio.de |
In Alanya gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich zu unterhalten, Spaß zu haben, oder aber auch gut zu essen. Ob Disco, Bar oder Restaurant, es stehen viele Lokalitäten zur Verfügung.
Die Crazy Horse Bar & Latin Food
Diese Bar eröffnete im Jahr 2001 und ist seither sehr erfolgreich. Sie ist eine Kombination von Bar – Disco und Restaurant. Die vielfältige Musikauswahl, sowie das mediterrane Essen lassen das Crazy Horse zu einem überaus beliebten Lokal werden. Das Lokal organisiert ausserdem private Feiern. Sogar ein eigener Abholservice wird angeboten.
James Dean Bar
Eine der bekanntesten Bars in Alanya und ein Muß für jeden Besucher, ist die James Dean Bar. Mit einer Kapazität von 3000 Personen, ist sie sehr beeindruckend. Die dazugehörige Disco ist unterteilt in verschiedene Bereiche, mit verschiedenen Musikrichtungen. Wer tagsüber vorbeischaut, erhält eine Ermäßigung von 50 Prozent auf alle Getränke.
Das Robin Hood
Die größte Disco Alanyas, ist das Robin Hood. Sie erstreckt sich über vier Stockwerke und liegt direkt am Hafen. Sie unterteilt sich in 3 Bereiche. Die ersten beiden Stockwerke nennen sich Robin Hood Club. Das 3. Stockwerk nennt sich Hawaii Beach Club und das 4. Stockwerk ist der Latino Club. In jedem Bereich gibt es ein eigenes Leitmotiv mit eigener Musikrichtung. Hier gibt es 6 DJ´s, die für die unterschiedlichste Musik sorgen. Hier findet jeder seinen Musikstil. Von der Disco aus, hat man einen wunderbaren Blick auf das Meer.
Bistro Bellmann
Ebenfalls am Hafen von Alanya befindet sich die größte Open Air Disco, das Bistro Bellmann. Auf zwei Stockwerken wird die unterschiedlichste Musik gespielt. Wenn man weniger auf Tanzen, aber auf Relaxen steht, kann man sich auf der Terrasse in weichen Sofas entspannen. Hier gibt es Stimmung, aber auch Entspannung, bis in die frühen Morgenstunden.
Havana Club
Der Havana Club liegt ebenfalls am Hafen, mit Blick auf die Burg und den roten Turm. Der Club hat sich die Kubanische Zigarre zum Thema gesetzt. Viele Bilder mit zigarrerauchenden Persönlichkeiten zieren die Wände. Man kann hier auch Zigarren aus einem umfangreichen Sortiment erwerben. Über zwei Stockwerke erstreckt sich der Havana Club. Die Musikrichtungen sind so vielfältig, dass für jedes Alter das Richtige dabei ist.
Oscar´s Scandinavian Restaurant
Dieses auf skandinavische Kundschaft ausgelegte Restaurant, wurde 2005 eröffnet. Die Speisekarte umfasst zirka 75 verschiedene skandinavische, mexikanische, türkische und andere internationale Gerichte. Schon diese Vielfalt zeigt, dass sich der Chef auch auf ein internationales Publikum freut. Für Kinder ist dieses Lokal optimal, da es über ein Spielzimmer, sowie einen eingezäunten Garten zum Spielen verfügt. Ausserdem erhalten Kinder auf alle Gerichte einen Rabatt von 50 Prozent. Am norwegischen Nationalfeiertag, am 17. Mai, findet regelmäßig eine Feier im Lokal statt.
Kordon Bar & Restaurant
An der Hafenstrasse von Alanya, findet man ein sehr nettes Lokal, das Kordon Bar & Restaurant. Hier wird türkische, italienische und internationale Küche angeboten. Als Highlight gibt es nach dem Abendessen Life Musik. Dies wird in Alanya nur noch recht selten angeboten.
Die Red Tower Brauerei
Von dieser sechsstöckigen Brauerei mit Gartenterrasse, hat man einen fantastischen Ausblick auf den Hafen und die östliche Seite von Alanya. Hier gibt es ausser den Spezialitäten, der türkischen Küche, den Steaks und dem Fisch, das im Haus gebraute Bier. Die verschiedenen Sorten umfassen zum Beispiel Helles, Pilsner, Märzen oder aber auch Weizenbier. Nach dem Essen gibt es noch einen fantastischen Schokoladenkuchen. Von hier aus kann man abneds den einzigartigen Sonnenuntergang über dem Meer erleben. Zum Tanzen, oder auch zum Relaxen, geht man danach in das oberste Stockwerk in die Sky Lounge Bar. Hier kann man den Abend mit einem Cocktail ausklingen lassen.
Die Strände von Alanya
Der Damlatas oder auch Kleopatra Strand, liegt auf der westlichen Seite der Halbinsel Alanyas. Er gilt als der schönste Strand von Alanya. Während hier der Sand wesentlich feiner ist als anderswo, und es weniger felsig ist, wird das Wasser hier schneller tief als auf der östlichen Seite. Hier soll Königin Kleopatra oft gebadet haben, in der Zeit als sie auf der Burg gewohnt hatte. Der Strand hat eine Länge von 3,5 Kilometer.
Der Östliche Strand
Der Strand beginnt mit der Halbinsel Alanya und führt 40 Kilometer in östlicher Richtung. Er wird sowohl Keykubat Strand, nach dem Eroberer Sultan Alaadin Keykubat, als auch Begonienstrand genannt, weil entlang der Strandpromenade zahlreiche Begonien wachsen.
Ein Erlebnis in Alanya, ist der Besuch eines Marktes. Es ist erstaunlich, in was für einer Vielfalt Obst, Gemüse und Gewürze, sowie verschiedene Dinge des täglichen Lebens angeboten werden. Die Größe dieser Märkte ist beeindruckend und nicht mit unseren zu vergleichen. Marktstand an Marktstand, wird hier die Ware angeboten, die sowohl von den Einheimischen, als auch von den Touristen gerne angenommen wird. Sowie man an einem Stand stehenbleibt, springt sofort ein Verkäufer herbei, der versucht, mit einem um den Preis zu feilschen. Ein Handeln bei Frischwaren, wie Obst, Gemüse und Gewürzen ist jedoch fast unmöglich. Diese werden zu solch niedrigen Preisen angeboten, dass der Vergleich zu europäischen Preisen kaum vorstellbar ist. Dabei muss bedacht werden, dass die Bauern von zum Teil weit herkommen, um ihre mühsam angebauten Früchte zu verkaufen, deren Erlös oft die einzige Einnahmequelle darstellt. Auch die Qualität und die Frische der Waren, ist einzigartig. Die Märkte in Alanya, finden zweimal die Woche und zwar Freitag und Sonntag statt. Sie dauern von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.
Ein weiterer Shoppingtipp in Alanya, ist im Bereich Schmuck zu Hause. Ursprünglich trugen die Frauen nur Schmuck aus Gold und Silber. Im Laufe der Jahre jedoch, wurden alle brauchbaren Materialien zu Modeschmuck verarbeitet. In Alanya hat sich deshalb ein großer Markt für Modeschmuck entwickelt. Der überwiegende Teil der BesucherAlanyas geht nicht weg, ohne sich zuvor Modeschmuck gekauft zu haben. Für diesen Trend sorgten vor allem die Touristen, die immer öfter billige Souvenirs nachfragten, anstatt teueren Goldschmuck zu kaufen. Heute wird für den Preis, den eine Goldkette kostet, die ganze Familie mit Modeschmuck versorgt. In Alanya gab es zu Beginn dieses Jahrhunderts lediglich 10 Modeschmuckgeschäfte. Heute ist diese Zahl auf über 100 angewachsen, mit der Tendenz nach oben. Die Kunden sind meist weiblich, doch werden auch für Männer zwischenzeitlich sehr reizvolle Schmuckstücke angeboten. Die Stilarten
reichen von Indianisch über Naturstein bishin zum traditionellen Türkischen Stil. Wer sich für Modeschmuck interessiert, wird in Alanya ganz bestimmt fündig.
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Hauptstadt mal anders – Berlin für Insider
Berlin, Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und Jahr für Jahr Anziehungspunkt für viele tausend Touristen aus aller Welt. Aber Berlin hat mehr zu bieten als Kuhdamm, Reichstag und das Brandenburger Tor. Erleben Sie ein Berlin, wie es nicht im Reiseführer beschrieben wird. Tun Sie Dinge, die ungewöhnlich sind, gehen Sie Wege, die nur der Berliner kennt und erleben Sie eine Stadt, die das Herz auf dem rechten Fleck hat.
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Berlin von oben
Vergessen Sie den Funkturm, die Kuppel des Berliner Reichstages oder den Fernsehturm am Alexanderplatz. Berlin von oben erlebt man am besten aus einem Flugzeug. Neben den normalen Rundflügen und den Helikopterrundflügen bietet Berlin etwas Einmaliges an. Denn wenn ein solcher Rundflug über die Stadt eingebunden ist in ein multimediales Erlebnis, dass seinesgleichen sucht, wird er zu etwas Außergewöhnlichem.
Im Flughafen Berlin-Schönefeld befindet sich der Event- und Show-Terminal C.
Bei einem Glas Sekt oder einer Tasse dampfendem Kaffee versetzen Sie sich mit einer sensationellen Video-Show zurück in die Zeit der Luftbrücke. Der absolute Höhepunkt aber wird der Flug im legendären Rosinenbomber. Alte amerikanische Schulbusse bringen die Fluggäste auf das Rollfeld.
In bequemen Ledersesseln fliegen Sie die Route der Rosinenbomber nach und genießen Berlin von oben aus 600 Metern Höhe. Jeder Flugteilnehmer erhält am Ende des Rundfluges ein vom Flugkapitän unterschriebenes Zertifikat.
Der reine Flug dauert ca. 35 Minuten, das gesamte Show-Event etwa zwei Stunden. Der Rundflug mit dem Rosinenbomber ist der Einstieg zu einem Stadterlebnis der besonderen Art.
Trödeln in Berlin
Trödel- und Flohmärkte gibt es in Berlin in Hülle und Fülle. Viele von ihnen, wie z.B. der Flohmarkt am Ostbahnhof sind bekannt und beliebt und werden auch von Berlin-Touristen gern besucht.
Aber es gibt auch den ein oder anderen Geheimtipp. Kleine Trödelmärkte, die eigentlich nur die Berliner selbst kennen.
Allen voran ist hier der Flohmarkt am Arkonaplatz zu nennen. Mit der U8 gelangt man zum Haltepunkt Bernauer Straße. Gehen Sie die Bernauer Straße hinunter bis zur Swinemünder Straße. Diese mündet direkt auf dem Arkonaplatz. Neben dem ganz normalen Kitsch und Trödel findet man hier Originales und Originelles aus der Zeit der Deutschen Demokratischen Republik. Auf diesem Flohmarkt, der mitten im Kiez liegt, gibt es Bücher, Schallplatten, Mobiliar, Kunst und Kitsch, vorwiegend aus den siebziger Jahren. Der Flohmarkt öffnet jeden Sonntag von 10 bis 16 Uhr.
Einen Besuch wert ist auch der relativ kleine Flohmarkt in Steglitz. Mit der S1 oder der U9 gelangen Sie zum Haltepunkt Rathaus Steglitz. Direkt am Ausgang der U-Bahnstation befindet sich der Hermann-Ehlers-Platz, auf dem der Trödelmarkt von Steglitz stattfindet. Er ist jeden Sonntag von 9 bis 15 Uhr geöffnet und bietet ein buntes Sammelsurium aus Kunst und Kitsch.
Der letzte Tipp für alle Trödelbegeisterten ist der Flohmarkt im Märkischen Viertel. Noch ist es eher ein Insider-Markt, aber er erfreut sich, ähnlich wie das Märkische Viertel selbst, zunehmender Beliebtheit. Geöffnet ist dieser Flohmarkt jeden Sonntag von 8 bis 15 Uhr. Sie erreichen das Märkische Viertel mit verschiedenen Buslinen, wie zum Beispiel mit den Linien X21 und X33. Steigen Sie an der Haltestelle St. Martin-Kirche aus und gehen den Wilhelmsruher Damm bis zur Einmündung Königsforster Straße.
Und nun: Viel Spaß beim Stöbern, Trödeln und Feilschen.
Shopping – mal exclusiv, mal alternativ
Berlin ist nicht nur die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland, sie ist inzwischen auch eine Modehauptstadt wie Paris oder Mailand.
Internationale Designer wie Yves St. Laurant, Chanel oder Burburry haben in Berlin ihre Niederlassungen. In den großen und exclusiven Kaufhäusern findet der Shopping-Begeisterte alles, was das Herz begehrt.
Das wohl bekannteste Einkaufszentrum dürfte das KadeWe, das Kaufhaus des Westens sein. Ob Designermode, exclusive Accessoires oder Parfümerieartikel, im KadeWe gibt es das alles.
Nach dem berühmten französischen Vorbild entstand das Kaufhaus "Galerie Lafayette". Aber das alles können Sie auch in ihrem Reiseführer nachlesen.
Kurfürstendamm, Friedrich- und Tauentzienstraße sind die wohl berühmtesten Flaniermeilen Berlins.
Wer also exclusive Mode sucht, ist hier genau richtig. Aber das ein oder andere, nur Insidern bekannte Kleinod lässt sich auch hier finden:
Wer zum Beispiel ein Faible für ausgefallene Handtaschen hat, der muss unbedingt in das "Serendipity" gehen. In der Rosenthaler Straße 40, am Hackeschen Hof IV befindet sich dieses in bonbon-rosa gestaltete Geschäft und bietet neben ausgefallen designten Taschen auch hochwertig und aufwendig hergestellte Accessoires an.
Sie suchen etwas Besonderes für Ihre Wohnung? Dann ist das "Stilwerk", zwischen dem Theater des Westens und dem Savigny-Platz gelegen, für Sie der richtige Anlaufpunkt. In 57 Geschäften können Sie nach Herzenslust stöbern und wenn Sie eine Pause brauchen – kein Problem. Das Stilwerk-Restaurant bietet alles, was man sich zur Erholung von einem anstrengenden Einkaufsbummel wünschen kann.
Aber das wirklich angesagte Szene-Shopping in Berlin findet woanders statt.
Eine wahre Fundgrube an Kuriositäten, modischen Ausrutschern und angesagten Szeneklamotten sind Berlins Second-Hand-Läden. Während man auf den Trödelmärkten eher Second-Hand-Kleidung findet, die man auch in eine Altkleidersammlung geben würde, sind die Second-Hand-Läden inzwischen Kult geworden.
Zwei besondere Exemplare möchten wir Ihnen hier vorstellen:
"Waahnsin Berlin" (der Laden schreibt sich wirklich so!) ist ein Paradies für alle, die es Retro mögen. Hier gibt es neben Süßigkeiten erste und zweite Hand Bekleidung und jede Menge Nostalgisches aus der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. "Große Augen garantiert" lautet der Werbeslogan dieses Second-Hand-Ladens der besonderen Art. "Waahnsinn Berlin" finden Sie in der Rosenthaler Straße 17. Viel Spaß beim Feilschen!
Sie finden, Leder wird es richtig schön, wenn man es ein paar Jahre getragen hat? Sie möchten aber so lange nicht warten? Dann ist "Geile Jacken" der Laden, der wie für Sie gemacht ist. Hier dreht sich nämlich alles um gebrauchte Lederjacken. Hier ist der Name Programm.
Der Laden ist an der Krossener Straße in der Nähe des Boxhammer Platzes zu Hause und wer weiß, vielleicht finden Sie ja gerade hier genau das Stück, nach dem Sie schon so lange gesucht haben.
Architektur, Kunst und Kultur in Berlin
Die Architektur Berlins ist so widersprüchlich und schillernd wie die Stadt selbst. Viele Siedlungen in Berlin sind in das Weltkulturerbe aufgenommen worden. In Berlin entstand eine perfekte Symbiose zwischen preußischen Prachtbauten und moderner Architektur. Trotzdem bleiben viele Besonderheiten dem Auge des Betrachters einfach verborgen.
Berliner Architekten gehen neue Wege. Stadtrundfahrten und Stadtführungen der herkömmlichen Art, das war gestern. Panorama-b in Berlin-Charlottenburg und Ticket-b in Berlin-Friedrichshain bieten Stadtführungen durch Architekten an.
Ob zu Fuß, mit dem Bus oder in einer Limousine, hier werden nicht die bekannten Sehenswürdigkeiten gezeigt, sondern die Highlights der Berliner Architektur. Die Führungen werden von Architekten begleitet, die interessante Einblicke in Bauweise und Konstruktionen vermitteln. Hier wird dem Betrachter ein Blick hinter die Kulissen gewährt, der in dieser Form einzigartig ist.
Panorama-b bietet unter anderem eine Architektenführung durch das Hansaviertel an. Der Rundgang dauert etwa zwei Stunden. Das Berliner Hansaviertel war das prestigeträchtigste Wohnungsbauprojekt der 50er Jahre in Berlin. Der bekannte Architekt Walter Gropius war an diesem Projekt beteiligt, dass 1957 Teil der internationalen Bauaustellung INTERBAU wurde. Und obwohl sich die Bauweise nicht nachhaltig durchsetzen konnte ist das Hansaviertel in Berlin ein Denkmal für zeitgenössische Baukunst der Nachkriegszeit geworden.
Ticket-b bietet zum Beispiel eine zweieinhalbstündige Führung durch Berlin-Mitte an. Die Objekte, die von journalistisch geschulten Architekten vorgestellt werden, können teilweise auch von innen besichtigt werden. Auf der Architektentour durch Berlin-Mitte besichtigen Sie unter anderem das Auswärtige Amt, die Museumsinsel, die Galeries Lafayette, das Deutsche Historische Museum und diverse Wohnhäuser, die von international bekannten Architekten gestaltet wurden.
© Fotograf: fuxart – Fotolia.com |
Diese neue Art der Stadtführung bietet Einblicke, die man sonst nirgendwo bekommt. Berlin ist eben anders.
Kunstausstellungen gibt es in den über 170 Museen in Berlin für jeden Geschmack. Wenn Sie aber etwas Besonderes suchen, dann sollten Sie sich dem Bereich "streetart" zuwenden. Diese außergewöhnliche Kunstform präsentiert sich nirgendwo so vielfältig und abwechslungsreich wie in Berlin. Hier werden Häuserfassaden zu Leinwänden, ganze Straßenzüge zu einer Kunstgalerie, für deren Besichtigung man nicht einmal Eintritt bezahlen muss.
Streetart, das ist mehr als nur Graffitti. Hier werden künstlerische Vielfältigkeiten sichtbar, Techniken, die bisher nur den absoluten Insidern bekannt waren. Cut-Outs zum Beispiel sind geklebte Plakate und mit Stencils, den besonderen Graffitti-Schablonen, entstehen wahre Kunstwerke. Der Brite Banksy verziert auch in Berlin Hauswände mit seinen Rattenmotiven und die italienische streetart-Gruppe blue, deren Werke man auch in Mailand und London an den Fassaden findet, präsentieren großformatige Comicfiguren. Berlin gilt heute als das europäische Zentrum der street Artists.
Starten Sie Ihre eigene Street-Art-Safari. Sehenswerte künstlerische Objekte finden Sie in Friedrichshain im Bereich der Niederbarnimstraße und der Rigaer Straße, in Kreuzberg im Bereich Cuvrystraße, Falckensteinstraße und Oberbaumbrücke, am Prenzlauer Berg in der Pappelallee und in Berlin Mitte im Bereich Dircksenstraße und Rosenthaler Straße.
Berlin kulturell - dazu kann man nur sagen, ganz Berlin ist eine Bühne. Aus dieser Vielfältigkeit einen besonderen Tipp herauszusuchen ist nicht ganz einfach.
Wer polititisches Kabarett und politische Satire liebt sollte das Kabaratt Distel in der Friedrichstraße 101 in Berlin-Mitte besuchen. Schon in den 50er des letzten Jahrhunderts versuchte die Spitze der DDR-Regierung, dieses Kabarett mundtot zu machen. Aber sie haben überlebt, die DDR und auch die Wende. Das "Distel" ist heute eine der angesagtesten Adressen, wenn es um politisches Kabarett geht.
Die Musikszene in Berlin
Es sind nicht immer die großen Events und die Konzerte der bekannten Künstler, die einen Eindruck von der Muskiszene einer Stadt bieten. Wenngleich viele Musikfirmen ihren Sitz nach Berlin verlegt haben und bekannte Größen aus dem Musikbusiness in ihrem Tourneeplan Berlin als festen Konzertschauplatz einplanen, für den Liebhaber guter und handgemachter Musik ist die Musikszene der Kneipen und Bars viel wichtiger. Und auch hier hat Berlin eine Menge zu bieten.
Jazz-Liebhaber sollten ins A-Trane in Berlin-Charlottenburg gehen. Täglich geöffnet bietet es alles, was dem Jazzliebhaber wichtig ist. Ob Late-Night-Jam-Session oder Sommerwochenkonzerte, ständig wechselnde Jazzbands und Interpreten, all das macht das A-Trane zu einem wirklichen Geheimtipp für alle Jazzbegeisterten.
Eine weitere Top-Adresse ist die Kunstfabrik Schlot. Hier bilden Jazz und Kleinkunst eine perfekte Symbiose. Sie finden die Kunstfabrik Schlot in Berlin-Mitte auf der Chausseestraße 18. Und noch ein Insider-Tip: Die Musikschule der Kunstfabrik Schlot bietet Workshops an, die auch für Anfänger geeignet sind. Ein Blick auf die homepage ist in jedem Fall lohnenswert, falls Sie sich selbst einmal als Jazzmusiker versuchen möchten.
Und noch ein absoluter Geheimtipp für alle, die die Berliner Kneipenszene mal in ihrer Ursprünglichkeit erleben möchten:
In der Film- und Musikkneipe "Abgedreht" gibt es mittwochs immer Live-Musik. Man muss solche Kneipen mögen, ein wenig angestaubt, die Hintergrundmusik bewegt sich im Metal-Bereich, aber der Service ist Klasse, das einfache, aber deftige Essen ausgezeichnet und die meist unbekannten Live-Bands, die am Mittwochabend auftreten, bieten eine wirklich gute Show.
"Abgedreht" finden Sie im Berliner Stadtteil Friedrichshain, direkt an der U-Bahn-Station Frankfurter Tor Karl-Marx-Allee 140.
Berlin ist grün
Ein Tag im ländlichen Berlin – Neukölln und Britz
Schlösser, Gärten und Parks haben Berlin und das Umland jede Menge zu bieten. Schloss Charlottenburg, die Pfaueninsel oder das Jagdschloss Grunewald sind sehenswert, aber auch sehr bekannte touristische Ausflugsziele. Wer aber dem Großstadttrubel und den vielen Touristen entfliehen möchte und trotzdem die grüne Seite von Berlin kennenlernen will, der sollte sich aufmachen zu einem Rundgang durch Neukölln und Britz.
Mit der U-Bahn Linie 7 gelangen Sie dorthin. Steigen Sie an der Station Blaschkoallee aus und wenden Sie sich nach Süden. Sie werden feststellen, dass sich das Stadtbild ändert. Ländlich wird es, ruhig und beschaulich, so gar nicht mehr Weltstadtmäßig.
Für den Rundgang schlagen wir folgende Route vor:
Schauen Sie sich zunächst die Hufeisensiedlung zwischen Blaschkoallee, Fritz-Reuter-Allee und Parchimer Allee an. Die besondere Architektur dieser Siedlung ist sehenswert mit den nach innen gerichteten Balkonen, den rot, gelb, blau oder weiß gestrichenen Gebäuden und den weiträumigen Gartenanlagen.
Von der Parchimer Allee gelangt man auf die Onkel-Bräsig-Straße. Hier stehen zahlreiche japanische Kirschbäume, die mit ihren rot-weißen Blüten in der Frühlingszeit eine unglaublich hübsche Atmosphäre schaffen. Im weiteren Verlauf der Onkel-Bräsig-Straße passieren Sie den Fempfuhl, einen der wenigen Teiche, die in der Eiszeit entstanden sind und bis heute erhalten wurden.
Nun haben Sie auch schon das Dorfgebiet von Britz erreicht. Das historische Dorf wurde 1920 nach Neukölln eingemeindet, hat sich aber bis heute seinen dörflichen Charakter bewahrt. Am Dorfteich liegen die beiden Schulen des Dorfes Britz und auch das Schloss Britz und das Gutshaus.
Schloss Britz ist dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
In Schloss Britz ist eine Dauerausstellung über die Wohnkultur des Historismus installiert. Fünf hintereinanderliegende Räume wurde liebevoll in ihrer ursprünglichen Bauweise restauriert.
Zeit für das Mittagessen? Kein Problem, denn im Schloss gibt es natürlich auch ein Restaurant, geöffnet mittwochs bis sonntags ab 11.30 Uhr. Dieses Restaurant hat etwas Einmaliges, denn es wird ausschließlich von Auszbildenden der Estrel-Hotelgruppe geführt.
Der Blick in die Speisekarte lohnt sich. Ob es das "Bürgermeistersüppchen" für den kleinen Hunger oder das komplette Menue mit Havelzander, Pfanne "Schloss Britz" und Birne Helene zum Nachtisch sein soll, es wird auf jeden Fall ein kulinarischer Hochgenuss.
Das ganze Jahr über finden in den historischen Räumen diverse kulturelle Veranstaltungen statt und der Schlosspark ist bis zum Einbruch der Dunkelheit für jedermann geöffnet.
Frisch gestärkt und ausgeruht setzen Sie nun Ihren Weg fort.
© Fotograf: Gane9 – PIXELIO – Britzer Garten |
© Fotograf: Karl-Heinz Liebisch – PIXELIO – Grunewald |
Die Besichtigung des Britzer Gartens steht noch auf dem Programm. Nehmen Sie den Bus M44 und fahren bis zum Haltepunkt "Dachdeckerweg".
Sie befinden sich jetzt am südlichen Ende des Britzer Gartens, der 1985 anlässlich der Bundesgartenschau eröffnet wurde. Die Britzer Windmühle, ein 20 Meter hohes, mit Eichenschindeln gedecktes Holzgebäude ist eine von sieben erhaltenen Windmühlen in Berlin.
Der Britzer Garten umfasst eine Fläche von mehr als 100 Hektar und zählt zu den beliebtesten Grünanlagen Berlins.
Den Hexengarten, den berühmten Rosengarten oder Europas größte Sonnenuhr auf dem Kalenderplatz können Sie besuchen. Und wer nicht mehr laufen mag, nimmt einfach Platz in der Parkeisenbahn und lässt sich durch die Gärten und die 10 Hektar große Seenlandschaft fahren.
Für diesen Ausflug sollten Sie einen ganzen Tag einplanen. Er führt sie in eine völlig andere Welt.
Ein Tag im Spreewald
Nach wie vor ist der Spreewaldkahn das hauptsächliche Verkehrsmittel. Alle Schilder sind zweisprachig gehalten, denn mitten in Deutschland befindet sich hier die Enklave eines kleinen slawischen Volkes – der Sorben und Wenden.
Natürlich ist der Spreewald heute auch ein Hauptanziehungspunkt für Touristen und deshalb nicht mehr unbedingt ein Geheimtipp. Aber eine Fahrt mit dem Spreewaldkahn in den frühen Morgenstunden, wenn der Nebel über dem Wasser steht und die Natur langsam zu neuem Leben erwacht, das ist ein Erlebnis, wie Sie es in keiner anderen Großstadt erleben können.
Der Spreewald liegt ca. 110 km südöstlich von Berlin und ist sowohl mit dem Auto als auch mit dem Zug gut zu erreichen. Alle zwei Stunden fahren Züge vom Bahnhof Zoo oder Ostbahnhof nach Lübbenau, die Fahrzeit beträgt knapp eine Stunde. Vom Bahnhof Königswusterhausen im Südosten Berlins fährt stündlich ein Zug, hier beträgt die Fahrzeit gerade einmal 40 Minuten.
Kahnfahrzeit im Spreewald ist, wenn die Gäste es wünschen. Der Betrieb findet hauptsächlich in den Monaten März bis Oktober statt, aber auf Wunsch werden auch außerhalb dieser Monate Kahnfahrten organisiert. Und obwohl der Spreewald am schönsten im Frühsommer oder Frühherbst ist, hat auch eine Fahrt mit dem Spreewaldkahn durch die winterliche Landschaft durchaus ihren Reiz.
© Fotograf: Ruper – PIXELIO – Spreewald |
© Fotograf: Ralf Pernack – PIXELIO – Spreewald |
Es gibt eine ganze Reihe von ausgearbeiteten Kahntouren durch die Wasserlabyrinthe des Spreewaldes. Die Stadt Lübbenau ist ein idealer Ausgangspunkt für Ihre Erkundung des Spreewaldes. Wenn Sie sich einen ganzen Tag Zeit nehmen können für eine Spreewaldkahnfahrt gibt es eigentlich nur eine Wahl. Nemen Sie teil an der Rundfahrt, die Sie von Lübbenau aus starten können. Sie durchfahren das Dorf Lehde und es geht weiter durch den Erlenwald. Am Gasthaus Wotschofska wird eine erste kleine Pause eingelegt, bevor es den Wehrkanal aufwärts durch den Hochwald geht. Sie passieren das Schützenhaus und die alte Kanowmühle, bevor im Gasthaus Pohlenschänke eine Mittagspause eingelegt wird.
Am Nachmittag führt die Rückfahrt entlang des Leiper Grabens vorbei am Dorf Leipe wieder zurück über das Dorf Lehde nach Lübbenau. Während dieser Fahrt werden Sie erkennen, dass viele Gehöfte, die sich im Spreewald verbergen, teilweise wirklich nur auf dem Wasserweg erreichbar sind. Mit dieser Tagestour haben Sie sich einen wunderbaren Eindruck über dieses einzigartige Naturschutzgebiet verschafft, dass sich kurz vor den Toren Berlins befindet.
Berlin kulinarisch
In Berlin können Sie eine kulinarische Weltreise unternehmen oder gemütlich bei einer Berliner Weißen die traditionelle Berliner Küche kennenlernen. Beides hat sicher seinen Reiz, aber international essen kann man überall, typisch Berliner Küche bekommen Sie nur hier.
Aber wo bekommt man was und wo bekommt man es anders als gewohnt?
Eines mal vorweg: Die Berliner Küche ist deftig, die Portionen in der Regel groß und original Berliner Eßlokale sind rustikal und gemütlich.
"Essen wie bei Muttern und Trinken, wie Vattern et jern jedurft hätte" steht ganz oben auf der Speisekarte im Restaurant "Die Berliner Republik". Es ist kein wirklicher Geheimtipp mehr, aber ein ElDorado für jeden Biertrinker. An der Bierbörse in Der Berliner Republik gibt es 18 verschiedene Biersorten. Und ein Blick in die Speisekarte zeigt, was der Berliner gerne isst.
Da findet sich die "Alt-Berliner Linsensuppe süß-sauer" neben der "Berliner Kartoffelsuppe à la Kaiser Wilhelm"
oder der "Berliner Flammkuchen mit Bratwurst und Curryketchup" genauso wie der "Stolze Heinrich". Der "Stolze Heinrich" ist ein echtes Nationalgericht und besteht aus Bratwurst in brauner Biersoße mit Rotkohl und Quetschkartoffeln.
Das "Berliner Eisbein mit Kraut" darf natürlich genauso wenig fehlen wie der "Gegrillte Broiler (Hähnchen) oder die original "Berliner Currywurst".
Und dann noch zum Nachtisch den hausgemachten "Omas Schokoladenpudding mit Vanillesoße", da bleibt doch wirklich niemand hungrig.
Sie finden "Die Berliner Republick" am Schiffsbauerdamm 118. Und, was ganz außergewöhnlich ist, hier bekommen Sie warme Küche bis sechs Uhr in der Früh.
Sie mögen gern Kartoffeln? Dann sind Sie richtig im "Kartoffelkeller" in der Albrechtstraße 17b. Im historischen Kellergewölbe werden Ihnen Kartoffelspezialitäten serviert in einer Vielfalt, die ihresgleichen sucht. Für den großen Hunger empfehlen wir den Besuch des Kartoffelkellers am Mittwoch. Da gibt es ein Kilogramm Eisbein mit Beilagen für gerade einmal € 10,90.
Ansonsten finden Sie auf der Speisekarte:
Kartoffelpuffer in vielen Variationen, Kartoffelsuppen, Kartoffeln gebraten, Kartoffelbouletten, Kartoffeln wie bei Muttern, Kartoffelaufläufe, Röstis, Kartoffeln aus dem Ofen und Nachtisch aus Kartoffeln.
Wo sonst finden Sie eine Speisekarte, die auf mehreren Seiten so viele Variationen von Kartoffelgerichten anzubieten hat?
In der Nähe der Berliner Kunsthochschule am Savignyplatz finden Sie die Alt-Berliner Kneipe "Die Dicke Wirtin". Das Publikum ist sehr gemischt, aber hier treffen sich auch viele Studenten. Den Namen hat die Kneipe von der ersten Wirtin Anna Stanschek, die nicht nur eine imposante Figur hatte, sondern auch eine starke Zuneigung zu den Studenten entwickelte. Mit liebevoll gekochten Einöpfen, die sich jeder leisten konnte, hat sie "Die Dicke Wirtin" zu einer der beliebtesten Alt-Berliner Kneipen gemacht. Studenten, Künstler, Autoren und auch einige echte Berliner Originale findet man in der "Dicken Wirtin".
Und auch die Speisekarte kann sich sehen lassen:
Ob "Leber Berliner Art" oder "Berliner Kohlroulade mit Speckstippe" oder auch nur "Bratkartoffeln mit Spiegelei" und die allgegenwärtige "Berliner Currywurst", es gibt etwas für jeden Hunger.
"Die Dicke Wirtin" ist täglich ab 18 Uhr geöffnet.
Und für den kleinen Hunger zwischendurch probieren Sie einfach einmal einen der zahllosen Schnellimbisse aus. Denn eine Currywurst auf die Hand, das gehört ganz einfach dazu, zu einem Besuch von Berlin.
Berlin bei Nacht
In Berlins Szenevierteln reihen sich die Ausgehmeilen aneinander wie Perlen auf einer Kette. Eine Sperrstunde gibt es in Berlin nicht und die angesagten Clubs, Bars und Discos haben geöffnet bis in die frühen Morgenstunden.
Ganze Stadtteile können Sie durchwandern und das Berliner Nachtleben genießen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit geben wir Ihnen einen kleinen Überblick über das, was Sie in den Szenevierteln vorfinden werden.
Prenzlauer Berg
Einst und manchmal immer noch das Krisenviertel von Berlin, hat sich hier eine Kneipenszene angesiedelt, die vielfältiger nicht sein könnte. Auch die russischen und jüdischen Einflüsse sind hier teilweise stark spürbar und machen einen Bummel durch die Kneipen und Clubs zu einem echten Erlebnistrip.
Rund um den Kollwitzplatz und den Wasserturm finden Sie darüber hinaus eine Vielzahl von internationalen Restaurants. Die Kneipenszene im Bereich Schönhauser Allee und Greifswalder Straße ist abechslungsreich und bietet jedem Nachtschwärmer den passenden Aufenthaltshort.
Ob klein und etwas schmuddelig wie der Gastronomie-Kiosk "Kauf dich Glücklich" oder das "Café Morgenrot" in der Kastanienalleee mit ständig wechselnden Ausstellungen und Veranstaltungen, hier müssen Sie einfach selbst herausfinden, welchen Reiz das multi-kulturelle Miteinander am Prenzlauer Berg ausüben.
Friedrichshain/Kreuzberg
Wer es etwas gemäßigter und stilvoller mag, sollte sich im Ortsteil Friedrichshain umsehen. Hier triff sich die Avantgarde von Berlin in stilvollen Clubs und Cafés. Ein Insider-Tipp ist hier das "Velvet" an der Warschauer Straße 34. Hier grenzt Friedrichshain an den Stadtteil Kreuzberg. Und adäquat zu dem bekannten Schlager der Gebrüder Blattschuss sind hier die Nächte wirklich lang.
Genießen Sie in dies Musiklounge Coctails in angenehmer Atmosphäre.
Von hier aus ist es nicht weit bis zur Oranienstraße und zum Görlitzer Park. Die Kneipen und Bars in Kreuzberg sind auf ein junges, alternatives Publikum ausgerichtet.
Eine Kneipe mittem im Kiez von Kreuzberg ist der "Trinkteufel". Die Inhaber ist auch gleichzeitig die Gründerin der Initiative "Kiez United" und versucht, das alte Kreuzberg von einst wieder ins Leben zu rufen. Die legendäre Kneipe liegt in der Adalbertstraße. Der "Trinkteufel" ist am Wochenende durchgehend geöffnet und hier bekommt man den halben Liter Bier noch für 1,60 Euro. Da die Initiative "Kiez United" die alten Kreuzberger Kneipen wieder in Schwung bringen will, verkehren hier abens sogar Kiez-Busse von einer Kneipe zur anderen.
Elekto-Gitarren zieren das Schaufenster vom "Trinkteufel" und der Wirtin sind Punker genauso willkommen wie die Damen und Herren in Business-Kleidung, die einen Ausflug nach Kreuzberg wagen.
Berlin-Mitte
Der ideale Ausgangspunkt für Ihren Ausflug in das Berliner Nachtleben ist jedoch das Viertel rund um die Hackeschen Höfe. Rund um die Oranienburger Straße und den Oranienburger Platz verwandelt Berlin sich hier in ein einziges Open-Air-Event. Bar reiht sich an Bar, Varietées, Kleinkunstbühnen und vieles mehr machen aus dem Viertel um die Hackeschen Höfe das Zentrum des Berliner Nachtlebens.
Die Hackeschen Höfe sind ein geschlossenes Hofareal, wo eine Mischung aus Wohnen, Gewerbe, Kunst , Kultur und Gastronomie eine perfekte Symbiose eingegangen sind. Rund um den Oranienburger Platz befinden sich die angesagtesten Bars und Clubs in Berlin. Fast jede von ihnen hat sogenannte Happy-Hour-Angebote. Hier können Sie sich mit einem perfekt gemixten Coctails auf das Berliner Nachtleben einstimmen.
Das Publikum in den Bars und Clubs ist international und besonders an den Wochenenden ist es hier sehr voll.
Ein guter Tipp ist das "bluesphere" an der Oranienburger Straße. Diese Bar ist auch bei den Berliner Bürgern sehr beliebt, die hier nach der Arbeit gern etwas trinken gehen. Die Atmosphäre ist gemütlich und stilvoll, wenn es auch manchzmal ziemlich voll ist, weil die Nähe der Hackeschen Höfe auch viele Touristen anlockt. Das Preissegment liegt im mittleren unteren Bereich, Coctails bekommt an in einer Preisspanne zwischen vier und zehn Euro.
Berlin – Party nonstop
Das Nachtleben von Berlin wird aber nicht nur bestimmt von Kneipen, Clubs und Bars. Berlin, das ist Party non-stop. Viele Discotheken laden zum Tanzen ein und sind Berlins Kontaktbörse Nummer 1.
Egal, ob Disco-Musik, Salsa oder Tango, Berlin hat die passende Lokalität dafür.
Die meisten Berliner Discotheken befinden sich in den Stadtteilen Mitte, Prenzlauer Berg und Friedrichshain und sind so facettenreich wie Berlin selbst. . In Friedrichshain zum Beispiel befindet sich der Club "Berghain", der international zum besten Techno-Club der Welt im Jahr 2009 gekührt wurde.
In der Siegfriedstraße 136 befindet sich die Disco "Tollhaus". Hier finden bei schönem Wetter mittwochs, freitags und samstags ab 19 Uhr Poolpartys statt. Erfrischende Pooldrinks gibt es dann schon ab 1 Euro. Das "Tollhaus" ist eine der verrücktesten Discos der Stadt. Auf fünf unterschiedlichen gestalteten Ebenen geht hir die Post ab. Ob "African Style" oder "Party Beat", das "Tollhaus" macht seinem Namen alle Ehre.
Das "40seconds" am Potsdamer Platz ist einer der besten Roof-Clubs von Berlin. Es gibt häufig besondere Veranststaltungen, wie z.B. Sky-Nights, wo man keinen Eintritt zahlen muss. Auf 470 m² hat man einen grandiosen 360° Rundblick über das nächtliche Berlin. Ein kleiner Nachteil: Es gibt nur drei Toilettenkabinen. Rechtzeitig hingehen und Geduld haben ist hier das Motto.
Wer eine gediegenere Atmosphäre und ein gehobenes Publikum vorzieht, sollte "FELIXs Club-Restaurant" in der Behrenstrasse 72 einen Besuch abstatten. Direkt an der Prachtstraße "Unter den Linden" gelegen ist dies die perfekte Adresse für Feinschmecker und Nachtschwärmer, die auch ein hoher Eintrittspreis nicht abschreckt. Die Einrichtung ist stilvoll, die Musik eher dezent. Ein eleganter Club, in dem auch getanzt wird, aber der nicht unbedingt als Tanzlokal bezeichnet werden sollte.
Und nun noch ein letzter Tipp für Berlin beliebteste Partylocation am Prenzlauer Berg, in der Straßburger Straße. Die Disko "Steinhaus" bietet häufig wechselnde Events und immer neue Getränkeangebote, wie zum Beispiel den "Wackelvodka". Eintrittskarten sind zu einem Preis von 3 Euro erhältlich und von 23 bis 24 Uhr gibt es eine Happy-Hour für Longdrinks.
Donnerstags ist Herrentag, somit freier Eintritt für alle Männer. Freitags abends steigt die Party im Friday-Night-Club und samstags überraschen die DJ’s mit den Kultgiganten der 60er, 70er, 80er und 90er Jahre.
Übernachten mal anders – ungewöhnliche Unterkünfte
So vielfältig und schillernd wie die Stadt, so unterschiedlich und teilweise ungewöhnlich sind die Unterbringungsmöglichkeiten. Vom Fünf-Sterne-Hotel bis hin zur Ferienwohnung oder zum Camping-Platz, in Berlin gibt es nichts, was es nicht gibt.
Aber wir möchten Sie ja bekannt machen mit den ungewöhnlichen Dingen, mit den Dingen, die anders sind als anderswo, mit den Dingen, die nicht in Ihrem Berlin-Reiseführer zu finden sind.
In den Seitenstraßen des Kuhdamm finden Sie eine ganze Reihe von Privatpensionen. Unweit des Kurfürstendamms zum Beispiel liegt die Pension "City-Blick". Mit Übernachtungspreisen ab 31 Euro inclusive Frühstück ist dies eine der preiswerteren Unterkünfte. Untergebracht in einem Altbau besticht die Pension durch sehr geräumige Zimmer. Die Rezeption ist 24 Stunden besetzt, das Personal ist sehr freundlich und bemüht sich, dem Gast den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen.
Eine weitere preiswerte Unterbringungsmöglichkeit sind die Hostels. Da Hostels aber in Komfort und leider auch teilweise in Ordnung und Sauberkeit an die Jugendherbergen der 60er und 70er Jahre des letzten Jahrhunderts erinnern, ist hier ein wenig Vorsicht geboten.
Und nun kommen wir zu den ganz besonderen Unterkünften in Berlin:
Ein bisschen "Ostalgie" gefällig? Mieten Sie sich eine Ferienwohnung in Ostberlin und treten Sie die Reise in die Vergangenheit an. Wohnen, wie es die DDR-Bürger in den 50er Jahren getan haben? Kein Problem. Im OSTEL, in der Nähe des Ostbahnhofes in Friedrichshain/Kreuzberg können Sie eine solche Wohnung für 5-6 Personen mieten. Alles ist noch genau wie damals (natürlich sind Matrazen, Wäsche und das Bad neu!). Und etwas ganz besonderes hat Ihnen das OSTEL auch noch zu bieten: Eine Stadtrundfahrt durch Berlin im Trabbi. Wir finden, mehr geht nicht.
Im Hafen Treptow, an der Puschkinallee, können Sie Ihren Berlinurlaub sozusagen als Kapitän auf dem eigenen Schiff antreten. Es gibt ein Wohnschiff mit mehreren Kabinen oder sie mieten gleich ein ganzes Schiff, wie z.B. die Aurora, die Platz für bis zu 6 Personen bietet. Aber losfahren können Sie natürlich nicht. Es ist einfach nur eine etwas andere Art der Übernachtung, die wir Ihnen hier vorstellen möchten.
Sie haben einen Hang zur Kunst und suchen eine Übernachtungsmöglichkeit, die keine Wünsche offen lässt?
Im Propeller Island City Lodge in Berlin wohnen Sie in einem Kunstwerk. Jedes der 45 Zimmer ist ein Kunstwerk. Die Entscheidung, wo man schlafen möchte, fällt schwer. Vielleicht in dem schwebenden Bett im schiefen Zimmer oder doch lieber im Ur-Zimmer in der bunten Holzburg? Allein die Besichtigung dieses Hotels ist schon ein echtes Erlebnis.
Der Frühstücksraum ist mit antiken Forsthausmöbeln ausgestattet, überall stehen tropische Pflanzen und die Musik passt dazu. Frühstück gibt es bis 11 Uhr, danach kann dieser Raum auch als Tagungsraum genutzt werden.
Schon die Rezeption und der Eingangsbereich sind so individuell und künstlerisch gestaltet, dass man gar nicht mehr rausgehen möchte.
Das Erdgeschoss des Hauses beherbergt eine Kunstgalerie, die man auch nachts besichtigen kann.
Die Zimmerpreise zwischen 80 und 120 Euro sind nicht gerade preiswert, aber dafür hat man auch ein Ambiente, dass sich mit nichts anderem vergleichen lässt. Teilweise werden Wochenendspecials angeboten, ein Blick auf die homepage ist sicher interessant.
Und noch etwas Besonderes, nicht ganz so komfortabel, aber dafür ausgefallen und preiswert:
Buchen Sie ein Zimmer in der Fabrik in Berlin-Kreuzberg. Die Zimmer dieses ausgefallenen Hotels befinden sich in einer alten Fabrikhalle. Telefon, Fernseher und Minibar gibt es nicht. Die sanitären Einrichtungen sind Gemeinschaftseinrichtungen, natürlich nach Geschlechtern getrennt, und werden mehrmals täglich gereinigt.
Die Zimmer sind alle hell und freundlich. Es gibt neben den normalen Ein- und Zweibettzimmern auch Zimmer für 7 oder 8 Personen, was besonders für Jugendgruppen interessant sein dürfte.
Frühstück gibt es im Fabrikcafé ab 7.30 Uhr (sonntags ab 8.00 Uhr). Das Fabrikcafé bietet auch einen ständig wechselnden Mittagstisch und eine Abendkarte an.
Eine Übernachtungsmöglichkeit ab 26 Euro pro Person und Nacht und Sie können behaupten, in einer echten Kreuzberger Fabrik geschlafen zu haben.
Ein ganz besondere Ausflugstipp
Der Wilde Westen fängt vor den Toren Berlins an. Das glauben Sie nicht? Wir beweisen es Ihnen.
Die Westernstadt ElDorado liegt in Templin und damit an der Stadtgrenze von Berlin. Und hier können Sie den Wilden Westen wirklich hautnah erleben.
In den Sommermonaten finden hier regelmäßig Stuntvorführungen statt, bei denen Ihnen der Atem stocken wird.
Und Sie können auch selbst aktiv werden. Ob Sie mit der Postkutsche durch den Ort fahren, im Fluß nach Goldnuggets suchen oder wie ein Indianer auf dem Kriegspfad mit Pfeil und Bogen schießen möchten, ElDorado macht es möglich.
Im ElDorado Templin gibt es auch immer wieder Sonderveranstaltungen, die zu besuchen sich lohnt. Und weil für manchen ein Tag nicht ausreicht, können Sie auch im Ranchhouse oder in Blockhütten übernachten. Damit wäre dann auch ein abendlicher, feucht-fröhlicher Besuch des Saloons mit Live-Musik und Tanzdarbietungen möglich.
Der Park ist geöffnet von April bis Oktober und der Tageseintritt für einen Erwachsenen beträgt 10 Euro.
Entspannung und Wellness
Sie möchten sich einen Tag Ruhe und Entspannung gönnen und gleichzeitit Körper und Seele verwöhnen lassen?
Nehmen Sie den Zug vom Berliner Bahnhof Zoo und fahren Sie nach Burg im Spreewald.
Die Spreewald-Therme Burg erwartet Sie.
Baden im natürlichen Solewasser, eine weitreichende Saunalandschaft oder ein Wannenbad in einer Holzbadewanne, die die Form eines Spreewaldkahns hat, das alles und mehr können Sie hier erleben.
Eine weitere Besonderheit der Therme in Burg ist die Sole-Inhalation in großen Gurkenfässern. Das bekommen Sie nirgendwo sonst geboten.
Die Tageskarte kostet 23 Euro und im Thermen-Restaurant können Sie sich darüber hinaus noch mit Spreewaldspezialitäten bekannt machen lassen.
Mietwagen in Berlin
Wie Sie sehen, haben wir ein paar Ausflugstipps für Sie zusammengestellt, die nicht einfach zu Fuß oder mit der U-Bahn erreichbar sind. Wenn Ihr Aufenthalt in Berlin ein wenig länger dauern darf und Sie diese Ausflugstipps ausprobieren möchten, sollten Sie darüber nachdenken, für zwei oder drei Tage einen Mietwagen zu nehmen. Damit sind Sie unabhängig von den Fahrplänen der Deutschen Bahn AG und erreichen Ihre Ziele direkt und meist auch ein wenig schneller.
Mietwagen können Sie bereits von zu Hause aus über das Internet vorbestellen. Ein paar Dinge sollten Sie aber beachten: Nicht immer ist das preiswerteste auch das beste Angebot. Wichtig ist, dass mehr als ein Fahrer gestattet ist und dass Sie unbegrenzte Freikilometer haben. Darüber hinaus sollte es möglich sein, das Fahrzeug in einem Stadtbüro abzuholen und zurückzugeben. Und versicherungstechnisch sollten Sie das Rundum-Sorglos-Paket mit Vollkaskoversicherung und ggfs. einer Insassenunfallversicherung ins Auge fassen.
Manche Mietwagenunternehmen bieten sogenannte "Special-Rates" in den Großstädten an. Vergleichen Sie die Preise und überlegen Sie sich vorher, welches Auto es sein soll. Wenn Sie auch innerhalb Berlins damit herumfahren möchten, ist ein Kleinwagen sicher die erste Wahl, denn das Parkplatzproblem in Berlin sollte man nicht unterschätzen.
Mit einem Mietwagen können Sie dafür dann aber auch das Berliner Umland erkunden. Das ist sicher ein ganz entscheidender Vorteil.
Berlin zu Wasser
Eine besondere Form der Stadterkundung möchten wir Ihnen nicht vorenthalten – Berlin zu Wasser. Sie können mit einer Dampferfahrt Berlin von einer ganz anderen Seite aus betrachten. Es gibt eine Reihe von Anlegestellen in Berlin, an denen Sie zusteigen können.
Berlin hat zwei große Flüsse, unzählige Kanäle und eine Reihe von Seen, auf denen Personenschiffe verkehren. Lassen Sie die Stadt gemütlich an sich vorüberziehen und genießen Sie die Ruhe und Entspannung an Deck eines Dampfers.
Sie können wählen zwischen Tages- und Abendfahrten, Stadtkern- oder Stadtrundfahrten, Seenrundfahrten und Ausflugsfahrten in die Umgebung. Die einzelnen Berliner Reedereien haben unterschiedliche Fahrten in ihrem Programm. Stadtrundfahrten dauern in der Regel 1 bis 1,5 Stunden und kosten selten mehr als 5-8 Euro.
Mit der Reederei Triebler können Sie aber zum Beispiel drei Mal in der Woche eine 12-Seen-Rundfahrt durch Brandenburg unternehmen. Die Schiffsfahrt dauert ca. 4,5 Stunden.
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Für welche Dampferfahrt Sie sich auch immer entscheiden, Sie werden auch dieses Mal Berlin mit anderen Augen und aus einem anderen Blickwinkel betrachten können.
Berlin kreuz und quer
Ein paar Worte noch zur Fortbewegung in Berlin.
Der öffentliche Nahverkehr:
Das Netz des Berliner Nahverkehrs umfaßt mehr als 1700 km Buslinie, 190 km Tram- und 476 km S- und U-Bahn-Gleise. Sie können also mit dem öffentlichen Personenverkehr in Berlin überall hinkommen.
Trotzdem stellt das manche Leute vor ein extremes Problem, sei es, dass sie in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, oder dass sie Probleme mit dem Fahrkartenlösen und dem Umsteigen haben. Der Berliner Nahverkehr hat hierfür eine sensationelle Lösung gefunden, die einmalig in Europa ist. Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs können kostenlos eine Servicekraft in Anspruch nehmen, die ihnen behilflich ist, damit sie sicher und sorglos mit dem Nahverkehr an das gewünschte Ziel gelangen.
Für alle Berlin-Besucher, die sich überwiegend mit dem öffentlichen Nahverkehr bewegen möchten und darüber hinaus auch noch einige Besichtigungen einplanen lohnt sich in jedem Fall die Berlin-Welcome-Card. Sie sichert zunächst einmal die kostenfreie Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs zu. Darüber hinaus bietet sie viele Vergünstigungen und Ermäßigungen bei Eintrittsgeldern.
Jedem Welcome-Card-Inhaber wird ein kleiner Katalog überreicht, in dem er die einzelnen Leistungen der Berlin-Welcome-Card nachschlagen kann.
Für den Bereich Berlin gibt es drei Varianten, die eine Nutzung für die Zeiträume von 48 Stunden, 72 Stunden oder 5 Tagen ermöglichen. Die Preise für die Berlin-Welcome-Card liegen bei 16,50 Euro für 48 Stunden, 22 Euro für 72 Stunden und 29,50 Euro für 5 Tage. (Stand 2009)
Es gibt auch die Möglichkeit, gegen einen geringen Preisaufschlag, die Region Potsdam mit einzubeziehen.
Fazit:
Ganz gleich, auf welche Art Sie Berlin erleben möchten, diese Stadt wird Sie immer wieder aufs Neue überraschen.
Am besten aber werden Sie Berlin erkennen, wenn Sie dem Berliner sozusagen "aufs Maul" schauen. Besonders schön ist es da, wo der Berliner seine Freizeit in der Stadt verbringt, das beste Essen gibt es, wo der Berliner hingeht und die angesagteste Party ist die, auf der sich wenige Touristen befinden.
Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unseren Tipps zumindest einen kleinen Vorgeschmack geben konnten, was alles anders sein kann bei einem Städtetrip nach Berlin.
"Herz und Schnauze" und eine gute Portion "Berliner Luft" – das alles zusammen genommen, da kann doch gar nichts mehr schiefgehen.
Viel Spaß in Berlin!
Sie haben weitere Tipps und Hinweise für ein gelungenen Urlaub bzw. Aufenthalt in Berlin- Prenzlauer Berg? Wir freuen uns über Ihren Eintrag am Ende dieser Seite…
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Mietwagentour Reisebericht Mallorca
Mietwagentour Reisebericht Mallorca:
Obwohl wir in der letzten Zeit wirklich traumhafte Länder in Fernost besucht haben sollte es dieses Jahr in die nähere Umgebung gehen – nach Mallorca. Früher war es einer unserer bevorzugten Reiseziele, es trieb uns wieder auf die größte Insel der Balearen. Es waren einfach die Nähe, die Freundlichkeit, die Natur und das konstante Wetter in Mallorca, das uns zum Reisen bewegten. Heute nehme ich Euch mit auf meinen Mallorcaurlaub.
Vor zehn, vielleicht auch fünfzehn Jahren verbrachten wir die Sommerurlaube überwiegend am Meer, die bevorzugten Domizile waren auch damals schon kleine Buchten mit kleinen Ferienhäusern, beziehungsweise Hotels fernab der Touristenhochburgen. Es ist einfach einzigartig in einem angenehmen Klima, das nicht zu heiß, dennoch sommerlich warm ist, seine Erholung zu bekommen. Gerade in der ländlicheren Gegend breitet sich die Faszination von Mallorca aus – eine Insel, die nichts mit dem Image der von Touristen überspülten Strände zu tun hat – ein Image, dass mit dem Ballermann nichts anfangen kann.
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Mallorca Westküste Santany |
Nun denn! Auf gehts, lasst uns aufstechen – Mallorca, wir kommen! Es ist Mitte Juli, wir haben einen zehn Tage langen Urlaub vor uns. Von Belin Tegel aus mit einem Flug, der erstaunlich voll war, ging es mit Air Berlin nach Palma. Eine kleine Finca in der Nähe von Santany sollte die nächsten Tage zu unserem Heim werden – wieder einmal im Südosten von Mallorca. Ein Mietwagen war im Preis mit inbegriffen – gut für uns, denn viele Mietwagen waren bereits vergriffen. Die Schlüsselübergabe der Finca und des Mietwagens wurde am selbigen Tag tefefonisch bestätigt und terminiert.
Der Flug war ausserordentlich ruhig. Es war, als hätten die wenigen Wolken am Flughafen Tegel uns bereits sagen wollen, dass die nächsten zehn Tage ausserordentlich schön werden würden. Nach einer guten Stunde und dreißig Minuten Flug empfing uns der auf kahlen Felsen stehende Leuchtturm an der Nordspitze der Halbinsel Formentor. Die Maschine – bereits im Landeanflug – geriet in leichte Turbolenzen, während wir entlang der Nordküste über Cala Ratjada nach Westen in Richtung Flughafen Palma drehten. Wir landeten sanft hinter landwirtschaftlichen Ackern und diversen Obstplantagen auf dem Aeroporto de Son San Juan in Palma.
Ein unvorhergesehenes Staunen übermannte uns. Der Flughafen hatte in den letzten sieben Jahren, die wir ihn nicht sahen, eine derart große Veränderung gemacht, dass ich meine Nase nicht von der Flugzeugscheibe bekam. Ein moderner Großflughafen, mit einem Fassungsvermögen von unglaublichen 21 Millionen Passagieren im Jahr lag vor uns. Die Maschine passierte ihr Gate und wir verabschiedeten uns von der Crew. Unkompliziert und ohne Schlangenbildung gelangten wir zur Gepäckausgabe und bekamen, wie es zu erwarten war, als letzte unser Gepäck.
Da wir unser Mietauto bereits vorbestellt hatten, konnten wir bereits am Flughafen– neben unzählig vielen anderen Vermietern – an einem kleinen Stand den Autoschlüssel entgegen nehmen. Das Auto stand wie beschrieben und wir setzten uns – mit Navigationsgerät bewaffnet – daran, zu unseren Finca zu fahren. Klimanlage, Radio und ein 10.000 Kilometer gelaufener Neuwagen – perfekt!
Entlang einer 63 Kilometer langen Tour passierten wir Llucmajor und Campos, die auf unserem direkten Weg nach Santany zu unserer Finca lagen.
Ein wenig nördlich von Campos, noch etwas nördlicher von Felanitx an der Küste in Cala Murada, holten wir unseren Hausschlüssel ab . Wir passierten unzählige Ruinen und machten einen Stop an einer alten Maurenfestung, die fernab von Touristenströmen, mit uns wohl die ersten wirklichen Touristen bekam.
Pinienwälder und Steinmauern säumen sich hier entlang der Strasse. Ab hier fühlten wir uns geborgen, in einer, von uns so sehr geliebten Atmosphäre, die nicht an eine Pauschalurlaub erinnert.
Während der Fahrt inspezierten wir den sonderbar aussehenden Schlüssel, der zu erkennen gab, dass er nicht in ein neuzeitliches Schloss passte.
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Ausflug nach Deia |
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Fünf Kilometer führte uns die freundliche Stimme des Navigationsgerätes vom Strand in das Landesinnere über S’Horta und dann über zwanzig Kilometer nach Santany. Wir hatten unseren Traum erreicht. Es war, als wären wir im Paradis. Entlang unzählig abgelegener Badebuchten, von denen eine malerischer als die andere war, erstreckte sich ein alter Wasserturm – hier waren wir richtig. Der Beschreibung nach, mussten wir nach rechts in einen Sandweg abbiegen – dort war sie auch schon. Umsäumt von Pinien und Feldsteinmauern begrüßte uns das romanisch wirkende Gebäude – unsere Finca.
Hinter einem Tor parkten wir den Mietwagen und gingen zu Fuß in den Innenhof. Der Lavendel blühte, Kakteen dominierten das floristisch anmutende Bild. Der alte Schlüssel passte wirklich ins Schloss und öffnete uns die alte Tür. Die Finca war zweigeschossig und verfügte über eine offene Holzwendeltreppe, über die man in die obere Etage gelangte. Es war erstaunlich kühl, obwohl die Klimaanlage nicht in Betrieb war.
Durch einen kleinen Patio gelangte man vom Wohnzmmer, welches sich im Erdgeschoss befand, in den Garten. Welch ein malerisches Idyll! Zahlreiche Palmen und ein Swimmingpool befanden sich direkt vor unserer Nase. Man konnte sogar den Kirchturm von Santany, der in etwa 4 Kilometer Entfernung lag, direkt von hier erblicken. Vor Erschöpfung des anstrengenden Tagesverlaufs packten wir die Sachen aus, aßen ein wenig und vielen in unsere Betten.
Der nächste Morgen – ganz zu unserer Verwunderung – wurde durch das Licht, nicht aber durch Geräusche eingeleutet. Eine betörende Stille, die vereinzelt nur durch Tierlauten unterbrochen wurde, herrschte hier vor.
Da wir in diesem Urlaub von den mitunter stark frequentierten Touristenzielen Abstand nehmen wollten, zogen wir es vor, nach dem erholsamen zweiten Tag in der Finca, am Folgetag einen Ausflug nach Cala Figuera zu machen.
In der fjordartigen Bucht des Ortes besichtigten wir den ehemaligen Hafen von Santanyí und das kleine Flussdreieck der Wasserarme Caló d’En Boira und Caló d’En Busques. Vereinzelte Fischerhäuser mit herrlichen Bootsgaragen boten mir wunderschöne Fotomotive. Abseits der Blechlawinenmentalität besuchten wir in der zweiten Hälfte des Tages Cala D’Or, einem Ort, der geprägt durch Bauwerke mit wenigen Stockwerken und kalk-weißen Wänden ist. Leider hatten wir kein Fernglas mit – der paradiesische Ausblick vom Klosterrestaurant war umwerfend. Hier ist unbedingt ein Halt einzulegen! Im Klosterrestaurant in Cala D’Or muss man unbedingt die fischlose Paella bestellen – einfach ein Genuss für den Gaumen!
Im weiteren Urlaubsverlauf genossen wir die Einsamkeit unser Finca in Santony. Zweifellos waren die Fischerdörfer Cala Figuera und Cala D’Or ein Highlight auf unseren Touren, doch wir genossen es zunehmend in das Landesinnere Richtung Llucmajor oder Felanitx zu fahren. Abseits der beschrieben Strecken entdeckten wir malerische Fincen, alte Gemäuer und Aussichtsplätze, die seinesgleichen nirgendwo anders finden. Hier ist es ratsam, einfach ein bis zwei Stunden zusätzlich Zeit einzuplanen – einfach die Zielstrecke verlassen und auf Schotterpisten Mallorca von seiner ganz eigenen Seite zu entdecken.
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Cala Figuera |
Puerto de Soller |
Im Nordosten befindet sich Puerto Christo. Mit direkter Nachbarschaft zu grobkörnigen Sandstranden in Playa Canyamel besuchten wir hier wohl die eindrucksvollste Höhle, die wir je in Mallorca gesehen hatten. Sie hat einen Eingang, der sich in einer zur Meerseite gerichteten, steil abfallenden und gefährlich anmutenden Felswand eingepräbt. Meine Filme reichten nur wenige Augenblicke, da ich zu Beginn jede der meterhohen, imposanten Stalaktiten und Stalagniten für die Ewigkeit festhalten wollte. Ich musste dann aber feststellen, dass, um so weiter wir fortschritten, neuere und noch schönere Formationen folgten.
Dieser Urlaub auf Mallorca bleibt uns immer tief in Erinnerung. Es war ein einmalig schöner Urlaub, den wir auf jeden Fall wiederholen möchten. Wir hätten unzählige Ziele mehr ansteuern können, es wäre uns aber nicht möglich gewesen, die einzelne Schönheit und Vielfalt der Orte, die wir besuchten, so aufzuschnappen, wie wir es taten.
Ich hoffe ich konnte euch mit auf einen kleinen Trip nehmen, der Mallorca von seiner schönsten Seite zeigt. Wir fahren nun zurück in unserere abgelegene, romantische Finca und genießen die letzten Urlaubstage die uns bleiben. Ihr müsst hier leider aussteigen.
Richtet liebe Grüße aus, wir sehen uns in Deutschland.
Bye bye!
Reisebericht von Torben
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Tunesien Sehenswürdigkeiten
Ausflüge & Sehenswürdigkeiten Tunesien:
Willkommen in Tunesien
In nur knapp drei Flugstunden erreichen Sie Tunesien, die Internationalen Flughäfen sind Tunis, Monastir, Djerba, Tozeur und Tabarka. Tunesien gehört zu dem Nordafrikanischen Kontinent und liegt auf der sonnensicheren Seite des Mittelmeers zwischen Algerien im Westen und Libyen im Osten, die Hauptstadt ist Tunis. Im Norden herrscht mediterranes Klima und im Süden Wüstenklima! Unglaubliche 300 schöne Sonnentage im Jahr!!! Die Amtsprache ist Arabisch, daneben Verkehrssprache Französisch und in den Tourismusregionen wird auch Deutsch gesprochen. Die Tunesische Währung ist Dinar (TD)
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Haremspalast Medina Tunis |
Was bietet Ihnen Tunesien???
Hier öffnet sich eine ganz andere Welt, Sie werden begeistert sein dieses Land kennenzulernen.
Ein Land voller Farben, Kontraste und Eindrücke! Erleben Sie die natürliche Schönheit der Natur. Begegnen Sie einer Bevölkerung mit einer warmen Gastfreundlichkeit, Lächeln und innerer Ruhe.
Sie werden endlose lange und streckenweise sehr breite, flach abfallenden, hellen Sandstrand finden, ideal für Familienurlaub mit Kindern!
Kultur ohne Ende, Museen, Moscheen und Medinas z.B. Medina von Tunis, Sousse oder Kairoun, darunter auch viele Historische Stätten!!!
Sie können quirlige Souks z.B. Nabeul, Houmt Souk auf Djerba und die Ruinen von Karthago, das Kolosseum in El Jem und das Bardo Nationalmuseum in Tunis besichtigen!
Diese faszinierenden Stätten muss man mit eigenen Augen gesehen haben.
Imposante Wüstenlandschaft, Palmengesäumte Oasen, Saharatouren, Kamelreiten, Kutschfahrten.
Sportliebhaber können Segeln, Ballonfahren, Speedsail, Trekking, Tauchen und viele weitere Wassersportmöglichkeiten von örtlichen Anbietern.
Für Golfer bietet die blühende und hügelige Landschaft Tunesiens ideale Voraussetzungen. Allein sieben Golfplätze stehen zur Wahl- besonders beliebt sind die Golfplätze Port El Kantaoui (27 Loch) oder Hammamet (Yasmine 18 Loch und Cytrus 18 Loch),
niedriges Preisniveau.
Lust auf eine Thalasso-Therapie???
Lassen Sie sich mal richtig verwöhnen und von der Heilkraft des Wassers eine neue Kraft schöpfen.
z.B. in Hammamet das ´Thalasso Bio Azur´´, angeschlossen an das Hotel Royal Kenz und in Hammamet-Yasmin im Hotel Karthago Hammamet das ´´Karthago Thalasso´´. Viele Hotels mit Spa- und Wellnessbereich, beheiztes Hallenbad daher ist Tunesien auch sehr ideal für
den Winterurlaub.
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Mahdia Cafe Sidi Salem |
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Touristische Regionen
Hammamet
Ältester, tunesischer Urlaubsort, beliebter Ferienort, Golfparadies, gute Hotelqualität, lang flach abfallender Strand, romantische Altstadt, und in den neuen Ferienort Hammamet/Yasmine haben Sie eine moderne und touristische Infrastruktur.
Da können Sie lange Spaziergänge durch die Einkaufpassagen, Strandpromenade und an den schönen künstlich angelegten Yachthafen machen.
Im maurischen Stil erbaute Ferienregion Port El Kantaoui sehen Sie viele weiße Häuser und kleine Gassen. Durch ein großes Tor gelangen Sie in einen malerischen, romantischen und internationalen Yachthafen im traditionellen maurischen Stil erbaut,
da finden Sie überall Cafés, Restaurants und Bars auch Boutiquen, Juweliere und Souvenirgeschäfte die einen Besuch wert sind.
Direkt vom Hafen aus haben Sie sehr gute Verbindungen in das etwa 8 km entfernte Zentrum von Sousse mit den Minizug ´´Tuktuk´´.
In der drittgrößten Stadt Tunesien ´´Sousse´´ erwartet Sie ein modernes Ferien – leben, machen Sie einen Einkaufsbummeln durch die antike, stark orientalisch geprägte Medina (Altstadt) mit ihren bunten und interessanten überdachten Souks, eine der schönsten
Medinas der Welt.
Auf der Straße nahe der Medina findet jeden Sonntag ein Markt statt, wo Bauern, Handwerker und Viehzüchter ihre Ware anbieten.
Abwechslungsreiche Unterhaltungsmöglichkeiten und Einkaufmöglichkeiten mit verschiedenen Märkten, Geschäften, Restaurants, Bars, Nachtclubs und ein moderner Yachthafen finden Sie in der Altstadt von Monastir.
Auch der Ribat ist sehenswert, eine quadratische Festung mit einem riesigen Innenhof.
An den Sandstränden von Monastir-Skanes befindet sich die Hotelzone.
Diese beiden Orte mit dem im Landesinneren gelegenen Flughafen bilden eine touristische Einheit.
Hier muss man bei ungünstigen Windverhältnissen gelegentlich mit Fluglärm rechnen.
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Hafen Port el Kantaoui |
Tunesien |
Im Südosten des Landes befindet sich die Küstenstadt Oase Zarzis auf einer Halbinsel gelegen. Die ca. 12 km langen und zum Teil noch unberührten Naturstrände mit ihrem feinen Sand sind ideal zum Sonnen und Baden, außerdem sind die herrlichen Strände an der Nord-
und Südküste ein Urlaubsparadies für Wassersportler.
Auf Nordafrikas größter Insel Djerba bestimmen Palmen und weiße kilometerlange Sandstrände das Landschaftsbild.
Sport jeglicher Art wird hier groß geschrieben ob Tennis, Golf, Reiten, Fitness und Wellness. Wassersport wird von örtlichen Anbietern und je nach Witterung von Surfen, Kitesurfen, Segeln, Wasserski bis Paragliding.
Sehenswert ist ein Besuch auf den Märkten der Inselhauptstadt Houmt Souk, Sie werden Bauern die mit Kisten voller Obst, Gemüse und Gewürzen zum Handeln treffen.
Auf Wiedersehen in Tunesien!!!
Reisebericht von Jenny
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Ausflüge & Sehenswürdigkeiten Gran Canaria
Ausflüge & Sehenswürdigkeiten Gran Canaria:
Was gibt es schöneres als dem trüben deutschen Winter in wärmere Gefilde zu entfliehen? Ein Blick aus dem Flugzeug gibt uns einen ersten kleinen Einblick, warum Cran Canaria auch als Miniaturkontinent bezeichnet wird. Die Insel beherbergt 14 Mikroklimazonen von wüstenähnlichen Landstrichen bis an die 2000 Meter hohe Gebirgszüge. Nicht nur die Landschaft ist sehr abwechslungsreich, die Insel birgt auch eine breit gefächerte Fauna und Flora.
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Gran Canaria |
Schon bei der Ankunft werden wir mit angenehmen, frühlingshaften 23 Grad empfangen. In der Luft liegt ein leichter Saharastaub der die Sicht leicht trübt und uns die Nähe zu Afrika bewusst macht. In Las Palmas angekommen empfängt uns eine lebendige, moderne Insel-Hauptstadt – die größte Stadt der kanarischen Inseln. Schnell finden wir den schönen Stadtstrand, an dem sich Touristen wie Einheimische tummeln. Zumindest zu dieser Jahreszeit ist der Strand keineswegs überfüllt und es wird uns während unseres Aufenthalts immer wieder hier hin ziehen.
Wie wir im Hotel erfahren startet man mit einer Besichtigung der Altstadt von Las Palmas an besten an der Plaza de Santa Ana. Hier stehen das Alte Rathaus, das Haus des Regenten, der Bischofspalast, das Diözesanmuseum und die Kathedrale Santa Ana. Wir passieren Santa Ana und kommen am Kolumbushaus – dem Casa de Colón – vorbei. Wir biegen ein in die Calle Colón ein und kommen zur aus dem 18. Jahrhundert stammenden San Antonio Abad – Kapelle. Die Calle Colón ist voll von hübschen, historischen Häusern und jedes für sich ist eine Sehenswürdigkeit. Das Museo Canario nahe dem Plaza de Santa Ana welches altkanarische Fundstücke zeigt und das Centro Atlántico de Arte Moderno welches moderne Kunst ausstellt haben wir mangels schlechtem Wetter nur von außen gesehen. Fast wie ein bisschen wie auf Kuba fühlen wir uns als wir den Stadtteil Barrio de la Vegueta besichtigen. Viele der schönen Häuser erinnern stark an den lateinamerikanischem Kolonialstil.
Wer einmal hier ist, sollte auf jeden Fall das Kanarische Dorf – das Pueblo Canario im Parque Doramas anschauen. Obwohl es sich hierbei nicht um ein natürlich gewachsenes Dorf handelt, wird hier sehr schön die traditionelle Bauweise der Insel mit ihren kunstvoll geschnitzten Balkonen veranschaulicht. Hier kann man auch einheimische Spezialitäten kaufen und auf dem Dorfplatz gibt es regelmäßig Folklore-Vorführungen zu sehen.
Auch der Hafen ist unbedingt einen Besuch wert, neben wunderschönen historischen Schulschiffen – häufig Nachbauten – legen hier immer wieder riesige Kreuzfahrtschiffe an.
Obwohl sich uns Las Palmas nach den ersten Tagen äußerst kurzweilig gezeigt hat, machen wir uns dennoch auf um auch noch ein wenig vom Rest der Insel anzuschauen. Man kann sich einen Wagen mieten oder mit einem Veranstalter die Insel mit dem Bus erkunden. Wir wählen eine weitere – sehr günstige Alternative – und fahren mit den Regionalbussen. So können wir selbst bestimmen wohin es geht und bleiben einfach dort wo es uns gefällt. Zwar bieten sich allerorts Taxifahrer zu besonders günstigen Tarifen an, allerdings sollte man mit den Einheimischen schon ziemlich gut feilschen können. Als erstes erkunden wir den Jardín Canario – den kanarischen Garten – der bereits vor mehr als 50 Jahren angelegt wurde. Er liegt etwa 8 km von Las Palmas und zeigt um die 500 Pflanzenarten. Man kann hier eine beeindruckende Kakteensammlung bewundern, vom winzigen blühenden Pflänzchen bis zur imposanten Kaktee und das bei freiem Eintritt.
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Gran Canaria |
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Den nächsten Tag reservieren wir für die südöstlich Maspalomas gelegenen Dünen – die vor allem mich als „Wüsten-Fan“ ziemlich beeindrucken. Immerhin haben die Dünen von Gran Canaria in Maspalomas eine Länge von sechs Kilometern und sind zwischen einem und zwei Kilometer breit. Die seit 1987 unter Naturschutz stehenden Dünen bestehen aus Kieselalgen, Muscheln und Schnecken die das Wasser zu Sand gemahlen haben. Das Meer schwemmt den Sand an die Küste und der Wind weht ihn ins Landesinnere.
Da nach einem Ausflug immer wieder das Meer zum Baden und Ausspannen lockt, verlegen wir die Besichtigung von Puerto de Mogan auf den nächsten Tag. Das Fischerdorf Puerto de Mogan soll der schönste Ort Cran Canarias sein und wir haben Glück, dass wir an einem Freitag nach Puerto de Mogan kommen, denn Freitags ist Markttag. Der Ort selbst macht auch heute noch einen urigen Eindruck, mehr als zwei Stockwerke hoch darf im Ortskern nicht gebaut werden. Allein am Strand stehen ein paar größere Hotelanlagen, die jedoch recht gekonnt in die Landschaft integriert wurden. Der Optik von „Klein Venedig“ – wie Puerto de Mogan auch genannt wird – schaden die Hotels jedenfalls nicht.
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Maspalomas Dünen |
San Nikolas Hafen |
Natürlich ist auch ein Ausflug zu den Barrancos auf Cran Canaria Pflicht. Diese zumindest die meiste meiste Zeit ausgetrockneten Flussläufe gibt es nur hier. Die Barrancos verlaufen vom Bergland im Inneren der Insel bis zur Küste. Immer wieder treffen wir auf unseren Ausflügen auf Einheimische die für uns kurz den Reiseführer spielen. Bei den Barrancos erzählt uns jemand, dass während der seltenen aber heftigen Regenfälle aus den trockenen Tälern reißende und gefährliche Flutbäche werden.
Obwohl Cran Canaria noch so viel zu bieten hat, verbringen wir die letzten Tage mit Faulenzen an Strand und Pool. Wir gehen nochmal ins “Los Hermanos Herreños” nur wenige Meter vom Altstadtmarkt entfernt und lassen uns dort kulinarisch verwöhnen. Die rustikale Gaststätte bietet Köstlichkeiten direkt aus dem Holzbackofen. Besonders das Kaninchen hat es uns angetan, ebenso wie die Preise die für die meisten Gerichte zwischen 7 und 15 EURO liegen. Wir tanken noch einmal richtig Sonne bevor es zurück geht in den kalten, trüben Winter nach Deutschland.
Reisebericht von Tina
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Ausflüge & Sehenswürdigkeiten Menorca
Ausflüge & Sehenswürdigkeiten Menorca:
Man sieht es auf den ersten Blick: Menorca ist „steinreich“. Generationen von Menorquinern stapelten über Jahre hinweg Stein auf Stein, um alles mögliche gegen den Wind zu schützen. Nicht umsonst nennen die Einheimische Menorca auch die „Insel des Windes“. So entstand eine Landschaft, die mit geometrischen Naturmauern überzogen ist. Und hinter den Mauern grasen oft schwarzbunte Kühe auf grünen Wiesen, und meist oberhalb leuchten die weiß verputzten Gehöfte der Bauern. Ganz im Gegensatz zu Mallorca, erinnert dieses Bild stark an Irland.
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Menorca |
Und so macht man als erstes die Erfahrung, dass Menorca sich von den anderen Baleareninseln schon optisch unterscheidet. Und die Bewohner: Es ist ihre zurückhaltende Freundlichkeit und ihr Wille, mit der Natur in Einklang zu leben. So wurde Menorca für die Unesco zu einem Modellfall für „gesundes Miteinander von Mensch und Natur“. Man erklärte die ganze Insel zu einem Biosphären-Reservat.
Man akzeptierte aber auch die besondere Beziehung der Menschen zu ihren historischen Kultstätten, den „Taulas“, die es nur auf Menorca gibt. Es sind etwa 30 Standorte von „Taulas“ bekannt, wovon 14 noch gut erhalten sind. „Taulas“ sind T-förmige Monumente, die aus mindestens zwei Steinen bestehen. Die „Taulas“ geben die größten Rätsel auf: Waren sie Opferaltare oder Sternentempel? Niemand weiß es, aber alle respektieren sie. Leben mit ihnen. Da gibt es die „Torralba d’en Salort“, wo ein unglaublicher Duft von wilden Kräutern die ganze Landschaft überzieht. Wo sich wunderschöne Schmetterlinge auf warmen Steine sonnen und Respekt einflößend eine „Taula“ in den Himmel ragt. Sind es doch Steinsetzungen der unbekannten Megalithkultur?
Wanderungen auf Menorca sind Wanderungen zum Genießen. Nicht auf ausgetreten Touristenpfaden sondern auf Wegen, die durch Esel geschaffen wurden, schmal und holprig – also von Steinen übersät. Nur so kommt man auch in die „Torralba d’en Salort“ mit einer überraschenden Flora. Hier sind „Pyramidal-Ragwurz“, das „Weichhaarige Schwefelkörbchen“ oder der „Strahlige Schweinssalat“ zu Hause. Was heißt, dass es angebracht ist, auch einen Pflanzenführer mitzunehmen, aber einen guten, denn der Artenreichtum ist enorm, man vermutet, dass es allein hier über 100 Orchideen geben könnte.
Am Steilhang der „Schlucht von Binigaus“ entdeckt man eine Höhle, mit gewaltigen Ausmaßen, sie wird von den Einheimischen „Kathedrale“ genannt. Noch ein mystischer Ort. Die Schlucht endet dann am noch unverbauten, naturbelassenen wunderschönen „Strand von Binigaus“. Wo gibt es das auf den Balearen sonst noch?
Vor allem im Norden Menorcas konnten unberührte Küstenstreifen erhalten werden, während auf der Nachbarinsel Mallorca die Sünden der Bettenburgen begannen. Unglaubliche 45 Prozent Menorcas stehen unter Naturschutz, und das Prädikat „Biosphären-Reservat“ machte allen touristischen Expansionsträumen von Investoren ein Ende. So konnten bedrohte Feuchtgebiete als Rastplatz für Zehntausende von Zugvögeln erhalten bleiben, die Natur- und Wanderfreunde sind begeistert.
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Menorca |
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So zeigt sich die zerklüftete Nordküste beinahe unverfälscht. Vom windzerzausten „Cap de Cavalleria“ wechselt die Landschaft abrupt zum rosa schimmernden Sand der „Platja de Cavallieria“. Diese Landschaft berührt alle Sinne: Wieder sind es die Duftwolken der Kräuter und Pflanzen. Man riecht die unverwechselbare „Mahón-Kamille“ und hält sich die Nase zu, wenn man zu nahe an den stinkigen „Fliegenfangenden Schlangenwurz“ kommt. Eine echte Sensation ist die „Cala Pregonda“: das ist schon Karibik, eine von Felsen in unzähligen intensiven Farben gesäumte Bucht, vor der das Meer so intensiv türkis leuchtet, wie es in der Karibik nicht schöner sein kann. Was für ein Erlebnis!
Zwei Städte hat Mallorcas kleine Schwester aber auch vorzuweisen. Da ist einmal die Inselhauptstadt „Mahón“, am Ende einer fast sechs Kilometer langen, sehr schmalen Bucht auf einem Felsplateau gelegen. Ebenso unvergleichlich mit allen anderen Balearen-Städten. Der Naturhafen der Stadt ist historisch in seiner Vergangenheit, nutzten ihn doch schon die Römer, Byzanthiner und Araber. Später händelten Spanier, Franzosen und Engländer um das begehrte Eiland. Die Engländer bauten „Mahón“ bereits im 18. Jahrhundert zur Hauptstadt aus. Und bis heute hat sich „The british way of life“ in den Straßen der Stadt erhalten. Wie in englischen Kleinstädten sieht man die typischen Schiebefenster und die blank geputzten Messingklopfer an den Haustüren. Und „das Wichtigste“: Die Gin-Destillerie am Hafen, die noch heute den „Ginebra de Mahón“ herstellt.
Genau am anderen Ende der Insel liegt „Ciutadella“, der absolute Kontrast zur Hauptstadt. „Ciutadella“, einst Bischofssitz und jahrhundertelang Inselhauptstadt, bevor Mahón es wurde. Hier residierten arabische Kalifen und die katalanischen Eroberer. „Ciutadella“ ist viel spanischer als Mahón: alte Herrensitze, Laubengänge und Arkaden, Adelspaläste und schattige Innenhöfe im maurischen Stil. Eine andere Welt, und genau dies trifft auf die ganze Insel zu.
Jeder Besucher der Insel muss das kulinarische Highlight Menorcas zumindest verkosten, besser noch davon mit nach Hause nehmen: der „Queso de Mahón“ – ein Käse von der Milch unverdorbener Inselkühe. Was es mit dem Käse auf sich hat, erklärt mit einmaligem Charme Jeronima Casals Pedreño – Herrin über „Hort de Sant Patrici“, wo sich ihr kleines Käsereich befindet. Gourmets pilgern auch in den Hafenort „Fornells“, wo es angeblich die besten Langusten gibt. Deshalb sollte man es wie König Juan Carlos machen, der immer wieder von Mallorca nach „Fornells“ segelt, um dort Langusten zu verzehren.
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Menorca |
Menorca |
Doch was kann es Schöneres geben, als die einfachen Genüsse während eines Picknicks schätzen zu lernen. So an einer weiteren grün umwucherten Megalith-Kultstätte, nahe dem verschlafenen Fischerdorf „Es Grau“, nach einer großartigen Wanderung durch den „Naturpark S’Albufera des Grau“: In „Es Grau“ gibt es die besten Sardinen Menorcas.
Menorca: eine Traumgegend für Wanderer und Fisch-Liebhaber, aber auch für Menschen, die etwas Mystik für ihr Leben brauchen.
Reisebericht von Steffen
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