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Ausflugstipps Berlin – Ausflüge die man jemacht haben sollte…
Hauptstadt mal anders – Berlin für Insider

Berlin, Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und Jahr für Jahr Anziehungspunkt für viele tausend Touristen aus aller Welt. Aber Berlin hat mehr zu bieten als Kuhdamm, Reichstag und das Brandenburger Tor. Erleben Sie ein Berlin, wie es nicht im Reiseführer beschrieben wird. Tun Sie Dinge, die ungewöhnlich sind, gehen Sie Wege, die nur der Berliner kennt und erleben Sie eine Stadt, die das Herz auf dem rechten Fleck hat.


Philipp Berief - Fotolia.com© Fotograf: Philipp Berief – Fotolia.com

 

Berlin von oben

Vergessen Sie den Funkturm, die Kuppel des Berliner Reichstages oder den Fernsehturm am Alexanderplatz. Berlin von oben erlebt man am besten aus einem Flugzeug. Neben den normalen Rundflügen und den Helikopterrundflügen bietet Berlin etwas Einmaliges an. Denn wenn ein solcher Rundflug über die Stadt eingebunden ist in ein multimediales Erlebnis, dass seinesgleichen sucht, wird er zu etwas Außergewöhnlichem.

Im Flughafen Berlin-Schönefeld befindet sich der Event- und Show-Terminal C.
Bei einem Glas Sekt oder einer Tasse dampfendem Kaffee versetzen Sie sich mit einer sensationellen Video-Show zurück in die Zeit der Luftbrücke. Der absolute Höhepunkt aber wird der Flug im legendären Rosinenbomber. Alte amerikanische Schulbusse bringen die Fluggäste auf das Rollfeld.
In bequemen Ledersesseln fliegen Sie die Route der Rosinenbomber nach und genießen Berlin von oben aus 600 Metern Höhe. Jeder Flugteilnehmer erhält am Ende des Rundfluges ein vom Flugkapitän unterschriebenes Zertifikat.
Der reine Flug dauert ca. 35 Minuten, das gesamte Show-Event etwa zwei Stunden. Der Rundflug mit dem Rosinenbomber ist der Einstieg zu einem Stadterlebnis der besonderen Art.

Trödeln in Berlin

Trödel- und Flohmärkte gibt es in Berlin in Hülle und Fülle. Viele von ihnen, wie z.B. der Flohmarkt am Ostbahnhof sind bekannt und beliebt und werden auch von Berlin-Touristen gern besucht.
Aber es gibt auch den ein oder anderen Geheimtipp. Kleine Trödelmärkte, die eigentlich nur die Berliner selbst kennen.
Allen voran ist hier der Flohmarkt am Arkonaplatz zu nennen. Mit der U8 gelangt man zum Haltepunkt Bernauer Straße. Gehen Sie die Bernauer Straße hinunter bis zur Swinemünder Straße. Diese mündet direkt auf dem Arkonaplatz. Neben dem ganz normalen Kitsch und Trödel findet man hier Originales und Originelles aus der Zeit der Deutschen Demokratischen Republik. Auf diesem Flohmarkt, der mitten im Kiez liegt, gibt es Bücher, Schallplatten, Mobiliar, Kunst und Kitsch, vorwiegend aus den siebziger Jahren. Der Flohmarkt öffnet jeden Sonntag von 10 bis 16 Uhr.

Einen Besuch wert ist auch der relativ kleine Flohmarkt in Steglitz. Mit der S1 oder der U9 gelangen Sie zum Haltepunkt Rathaus Steglitz. Direkt am Ausgang der U-Bahnstation befindet sich der Hermann-Ehlers-Platz, auf dem der Trödelmarkt von Steglitz stattfindet. Er ist jeden Sonntag von 9 bis 15 Uhr geöffnet und bietet ein buntes Sammelsurium aus Kunst und Kitsch.

Der letzte Tipp für alle Trödelbegeisterten ist der Flohmarkt im Märkischen Viertel. Noch ist es eher ein Insider-Markt, aber er erfreut sich, ähnlich wie das Märkische Viertel selbst, zunehmender Beliebtheit. Geöffnet ist dieser Flohmarkt jeden Sonntag von 8 bis 15 Uhr. Sie erreichen das Märkische Viertel mit verschiedenen Buslinen, wie zum Beispiel mit den Linien X21 und X33. Steigen Sie an der Haltestelle St. Martin-Kirche aus und gehen den Wilhelmsruher Damm bis zur Einmündung Königsforster Straße.

 

Und nun: Viel Spaß beim Stöbern, Trödeln und Feilschen.

Shopping – mal exclusiv, mal alternativ

Berlin ist nicht nur die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland, sie ist inzwischen auch eine Modehauptstadt wie Paris oder Mailand.
Internationale Designer wie Yves St. Laurant, Chanel oder Burburry haben in Berlin ihre Niederlassungen. In den großen und exclusiven Kaufhäusern findet der Shopping-Begeisterte alles, was das Herz begehrt.
Das wohl bekannteste Einkaufszentrum dürfte das KadeWe, das Kaufhaus des Westens sein. Ob Designermode, exclusive Accessoires oder Parfümerieartikel, im KadeWe gibt es das alles.
Nach dem berühmten französischen Vorbild entstand das Kaufhaus "Galerie Lafayette". Aber das alles können Sie auch in ihrem Reiseführer nachlesen.
Kurfürstendamm, Friedrich- und Tauentzienstraße sind die wohl berühmtesten Flaniermeilen Berlins.
Wer also exclusive Mode sucht, ist hier genau richtig. Aber das ein oder andere, nur Insidern bekannte Kleinod lässt sich auch hier finden:
Wer zum Beispiel ein Faible für ausgefallene Handtaschen hat, der muss unbedingt in das "Serendipity" gehen. In der Rosenthaler Straße 40, am Hackeschen Hof IV befindet sich dieses in bonbon-rosa gestaltete Geschäft und bietet neben ausgefallen designten Taschen auch hochwertig und aufwendig hergestellte Accessoires an.

Sie suchen etwas Besonderes für Ihre Wohnung? Dann ist das "Stilwerk", zwischen dem Theater des Westens und dem Savigny-Platz gelegen, für Sie der richtige Anlaufpunkt. In 57 Geschäften können Sie nach Herzenslust stöbern und wenn Sie eine Pause brauchen – kein Problem. Das Stilwerk-Restaurant bietet alles, was man sich zur Erholung von einem anstrengenden Einkaufsbummel wünschen kann.

Aber das wirklich angesagte Szene-Shopping in Berlin findet woanders statt.

Eine wahre Fundgrube an Kuriositäten, modischen Ausrutschern und angesagten Szeneklamotten sind Berlins Second-Hand-Läden. Während man auf den Trödelmärkten eher Second-Hand-Kleidung findet, die man auch in eine Altkleidersammlung geben würde, sind die Second-Hand-Läden inzwischen Kult geworden.

Zwei besondere Exemplare möchten wir Ihnen hier vorstellen:

"Waahnsin Berlin" (der Laden schreibt sich wirklich so!) ist ein Paradies für alle, die es Retro mögen. Hier gibt es neben Süßigkeiten erste und zweite Hand Bekleidung und jede Menge Nostalgisches aus der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. "Große Augen garantiert" lautet der Werbeslogan dieses Second-Hand-Ladens der besonderen Art. "Waahnsinn Berlin" finden Sie in der Rosenthaler Straße 17. Viel Spaß beim Feilschen!

Sie finden, Leder wird es richtig schön, wenn man es ein paar Jahre getragen hat? Sie möchten aber so lange nicht warten? Dann ist "Geile Jacken" der Laden, der wie für Sie gemacht ist. Hier dreht sich nämlich alles um gebrauchte Lederjacken. Hier ist der Name Programm.
Der Laden ist an der Krossener Straße in der Nähe des Boxhammer Platzes zu Hause und wer weiß, vielleicht finden Sie ja gerade hier genau das Stück, nach dem Sie schon so lange gesucht haben.

Architektur, Kunst und Kultur in Berlin

Die Architektur Berlins ist so widersprüchlich und schillernd wie die Stadt selbst. Viele Siedlungen in Berlin sind in das Weltkulturerbe aufgenommen worden. In Berlin entstand eine perfekte Symbiose zwischen preußischen Prachtbauten und moderner Architektur. Trotzdem bleiben viele Besonderheiten dem Auge des Betrachters einfach verborgen.
Berliner Architekten gehen neue Wege. Stadtrundfahrten und Stadtführungen der herkömmlichen Art, das war gestern. Panorama-b in Berlin-Charlottenburg und Ticket-b in Berlin-Friedrichshain bieten Stadtführungen durch Architekten an.
Ob zu Fuß, mit dem Bus oder in einer Limousine, hier werden nicht die bekannten Sehenswürdigkeiten gezeigt, sondern die Highlights der Berliner Architektur. Die Führungen werden von Architekten begleitet, die interessante Einblicke in Bauweise und Konstruktionen vermitteln. Hier wird dem Betrachter ein Blick hinter die Kulissen gewährt, der in dieser Form einzigartig ist.

Panorama-b bietet unter anderem eine Architektenführung durch das Hansaviertel an. Der Rundgang dauert etwa zwei Stunden. Das Berliner Hansaviertel war das prestigeträchtigste Wohnungsbauprojekt der 50er Jahre in Berlin. Der bekannte Architekt Walter Gropius war an diesem Projekt beteiligt, dass 1957 Teil der internationalen Bauaustellung INTERBAU wurde. Und obwohl sich die Bauweise nicht nachhaltig durchsetzen konnte ist das Hansaviertel in Berlin ein Denkmal für zeitgenössische Baukunst der Nachkriegszeit geworden.

Ticket-b bietet zum Beispiel eine zweieinhalbstündige Führung durch Berlin-Mitte an. Die Objekte, die von journalistisch geschulten Architekten vorgestellt werden, können teilweise auch von innen besichtigt werden. Auf der Architektentour durch Berlin-Mitte besichtigen Sie unter anderem das Auswärtige Amt, die Museumsinsel, die Galeries Lafayette, das Deutsche Historische Museum und diverse Wohnhäuser, die von international bekannten Architekten gestaltet wurden.

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Diese neue Art der Stadtführung bietet Einblicke, die man sonst nirgendwo bekommt. Berlin ist eben anders.

Kunstausstellungen gibt es in den über 170 Museen in Berlin für jeden Geschmack. Wenn Sie aber etwas Besonderes suchen, dann sollten Sie sich dem Bereich "streetart" zuwenden. Diese außergewöhnliche Kunstform präsentiert sich nirgendwo so vielfältig und abwechslungsreich wie in Berlin. Hier werden Häuserfassaden zu Leinwänden, ganze Straßenzüge zu einer Kunstgalerie, für deren Besichtigung man nicht einmal Eintritt bezahlen muss.

Streetart, das ist mehr als nur Graffitti. Hier werden künstlerische Vielfältigkeiten sichtbar, Techniken, die bisher nur den absoluten Insidern bekannt waren. Cut-Outs zum Beispiel sind geklebte Plakate und mit Stencils, den besonderen Graffitti-Schablonen, entstehen wahre Kunstwerke. Der Brite Banksy verziert auch in Berlin Hauswände mit seinen Rattenmotiven und die italienische streetart-Gruppe blue, deren Werke man auch in Mailand und London an den Fassaden findet, präsentieren großformatige Comicfiguren. Berlin gilt heute als das europäische Zentrum der street Artists.

Starten Sie Ihre eigene Street-Art-Safari. Sehenswerte künstlerische Objekte finden Sie in Friedrichshain im Bereich der Niederbarnimstraße und der Rigaer Straße, in Kreuzberg im Bereich Cuvrystraße, Falckensteinstraße und Oberbaumbrücke, am Prenzlauer Berg in der Pappelallee und in Berlin Mitte im Bereich Dircksenstraße und Rosenthaler Straße.

Berlin kulturell - dazu kann man nur sagen, ganz Berlin ist eine Bühne. Aus dieser Vielfältigkeit einen besonderen Tipp herauszusuchen ist nicht ganz einfach.

Wer polititisches Kabarett und politische Satire liebt sollte das Kabaratt Distel in der Friedrichstraße 101 in Berlin-Mitte besuchen. Schon in den 50er des letzten Jahrhunderts versuchte die Spitze der DDR-Regierung, dieses Kabarett mundtot zu machen. Aber sie haben überlebt, die DDR und auch die Wende. Das "Distel" ist heute eine der angesagtesten Adressen, wenn es um politisches Kabarett geht.

Die Musikszene in Berlin

Es sind nicht immer die großen Events und die Konzerte der bekannten Künstler, die einen Eindruck von der Muskiszene einer Stadt bieten. Wenngleich viele Musikfirmen ihren Sitz nach Berlin verlegt haben und bekannte Größen aus dem Musikbusiness in ihrem Tourneeplan Berlin als festen Konzertschauplatz einplanen, für den Liebhaber guter und handgemachter Musik ist die Musikszene der Kneipen und Bars viel wichtiger. Und auch hier hat Berlin eine Menge zu bieten.

Jazz-Liebhaber sollten ins A-Trane in Berlin-Charlottenburg gehen. Täglich geöffnet bietet es alles, was dem Jazzliebhaber wichtig ist. Ob Late-Night-Jam-Session oder Sommerwochenkonzerte, ständig wechselnde Jazzbands und Interpreten, all das macht das A-Trane zu einem wirklichen Geheimtipp für alle Jazzbegeisterten.

Eine weitere Top-Adresse ist die Kunstfabrik Schlot. Hier bilden Jazz und Kleinkunst eine perfekte Symbiose. Sie finden die Kunstfabrik Schlot in Berlin-Mitte auf der Chausseestraße 18. Und noch ein Insider-Tip: Die Musikschule der Kunstfabrik Schlot bietet Workshops an, die auch für Anfänger geeignet sind. Ein Blick auf die homepage ist in jedem Fall lohnenswert, falls Sie sich selbst einmal als Jazzmusiker versuchen möchten.

Und noch ein absoluter Geheimtipp für alle, die die Berliner Kneipenszene mal in ihrer Ursprünglichkeit erleben möchten:
In der Film- und Musikkneipe "Abgedreht" gibt es mittwochs immer Live-Musik. Man muss solche Kneipen mögen, ein wenig angestaubt, die Hintergrundmusik bewegt sich im Metal-Bereich, aber der Service ist Klasse, das einfache, aber deftige Essen ausgezeichnet und die meist unbekannten Live-Bands, die am Mittwochabend auftreten, bieten eine wirklich gute Show.
"Abgedreht" finden Sie im Berliner Stadtteil Friedrichshain, direkt an der U-Bahn-Station Frankfurter Tor Karl-Marx-Allee 140.

Berlin ist grün

Ein Tag im ländlichen Berlin – Neukölln und Britz

Schlösser, Gärten und Parks haben Berlin und das Umland jede Menge zu bieten. Schloss Charlottenburg, die Pfaueninsel oder das Jagdschloss Grunewald sind sehenswert, aber auch sehr bekannte touristische Ausflugsziele. Wer aber dem Großstadttrubel und den vielen Touristen entfliehen möchte und trotzdem die grüne Seite von Berlin kennenlernen will, der sollte sich aufmachen zu einem Rundgang durch Neukölln und Britz.
Mit der U-Bahn Linie 7 gelangen Sie dorthin. Steigen Sie an der Station Blaschkoallee aus und wenden Sie sich nach Süden. Sie werden feststellen, dass sich das Stadtbild ändert. Ländlich wird es, ruhig und beschaulich, so gar nicht mehr Weltstadtmäßig.
Für den Rundgang schlagen wir folgende Route vor:
Schauen Sie sich zunächst die Hufeisensiedlung zwischen Blaschkoallee, Fritz-Reuter-Allee und Parchimer Allee an. Die besondere Architektur dieser Siedlung ist sehenswert mit den nach innen gerichteten Balkonen, den rot, gelb, blau oder weiß gestrichenen Gebäuden und den weiträumigen Gartenanlagen.
Von der Parchimer Allee gelangt man auf die Onkel-Bräsig-Straße. Hier stehen zahlreiche japanische Kirschbäume, die mit ihren rot-weißen Blüten in der Frühlingszeit eine unglaublich hübsche Atmosphäre schaffen. Im weiteren Verlauf der Onkel-Bräsig-Straße passieren Sie den Fempfuhl, einen der wenigen Teiche, die in der Eiszeit entstanden sind und bis heute erhalten wurden.
Nun haben Sie auch schon das Dorfgebiet von Britz erreicht. Das historische Dorf wurde 1920 nach Neukölln eingemeindet, hat sich aber bis heute seinen dörflichen Charakter bewahrt. Am Dorfteich liegen die beiden Schulen des Dorfes Britz und auch das Schloss Britz und das Gutshaus.
Schloss Britz ist dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
In Schloss Britz ist eine Dauerausstellung über die Wohnkultur des Historismus installiert. Fünf hintereinanderliegende Räume wurde liebevoll in ihrer ursprünglichen Bauweise restauriert.
Zeit für das Mittagessen? Kein Problem, denn im Schloss gibt es natürlich auch ein Restaurant, geöffnet mittwochs bis sonntags ab 11.30 Uhr. Dieses Restaurant hat etwas Einmaliges, denn es wird ausschließlich von Auszbildenden der Estrel-Hotelgruppe geführt.
Der Blick in die Speisekarte lohnt sich. Ob es das "Bürgermeistersüppchen" für den kleinen Hunger oder das komplette Menue mit Havelzander, Pfanne "Schloss Britz" und Birne Helene zum Nachtisch sein soll, es wird auf jeden Fall ein kulinarischer Hochgenuss.
Das ganze Jahr über finden in den historischen Räumen diverse kulturelle Veranstaltungen statt und der Schlosspark ist bis zum Einbruch der Dunkelheit für jedermann geöffnet.
Frisch gestärkt und ausgeruht setzen Sie nun Ihren Weg fort.

Gane9 - PIXELIO© Fotograf: Gane9 – PIXELIO – Britzer Garten Karl-Heinz Liebisch - PIXELIO© Fotograf: Karl-Heinz Liebisch – PIXELIO – Grunewald

 

Die Besichtigung des Britzer Gartens steht noch auf dem Programm. Nehmen Sie den Bus M44 und fahren bis zum Haltepunkt "Dachdeckerweg".
Sie befinden sich jetzt am südlichen Ende des Britzer Gartens, der 1985 anlässlich der Bundesgartenschau eröffnet wurde. Die Britzer Windmühle, ein 20 Meter hohes, mit Eichenschindeln gedecktes Holzgebäude ist eine von sieben erhaltenen Windmühlen in Berlin.
Der Britzer Garten umfasst eine Fläche von mehr als 100 Hektar und zählt zu den beliebtesten Grünanlagen Berlins.
Den Hexengarten, den berühmten Rosengarten oder Europas größte Sonnenuhr auf dem Kalenderplatz können Sie besuchen. Und wer nicht mehr laufen mag, nimmt einfach Platz in der Parkeisenbahn und lässt sich durch die Gärten und die 10 Hektar große Seenlandschaft fahren.
Für diesen Ausflug sollten Sie einen ganzen Tag einplanen. Er führt sie in eine völlig andere Welt.

Ein Tag im Spreewald

Nach wie vor ist der Spreewaldkahn das hauptsächliche Verkehrsmittel. Alle Schilder sind zweisprachig gehalten, denn mitten in Deutschland befindet sich hier die Enklave eines kleinen slawischen Volkes – der Sorben und Wenden.

Natürlich ist der Spreewald heute auch ein Hauptanziehungspunkt für Touristen und deshalb nicht mehr unbedingt ein Geheimtipp. Aber eine Fahrt mit dem Spreewaldkahn in den frühen Morgenstunden, wenn der Nebel über dem Wasser steht und die Natur langsam zu neuem Leben erwacht, das ist ein Erlebnis, wie Sie es in keiner anderen Großstadt erleben können.

Der Spreewald liegt ca. 110 km südöstlich von Berlin und ist sowohl mit dem Auto als auch mit dem Zug gut zu erreichen. Alle zwei Stunden fahren Züge vom Bahnhof Zoo oder Ostbahnhof nach Lübbenau, die Fahrzeit beträgt knapp eine Stunde. Vom Bahnhof Königswusterhausen im Südosten Berlins fährt stündlich ein Zug, hier beträgt die Fahrzeit gerade einmal 40 Minuten.

Kahnfahrzeit im Spreewald ist, wenn die Gäste es wünschen. Der Betrieb findet hauptsächlich in den Monaten März bis Oktober statt, aber auf Wunsch werden auch außerhalb dieser Monate Kahnfahrten organisiert. Und obwohl der Spreewald am schönsten im Frühsommer oder Frühherbst ist, hat auch eine Fahrt mit dem Spreewaldkahn durch die winterliche Landschaft durchaus ihren Reiz.

Ruper - PIXELIO© Fotograf: Ruper – PIXELIO – Spreewald Ralf Pernack - PIXELIO© Fotograf: Ralf Pernack – PIXELIO – Spreewald

 

Es gibt eine ganze Reihe von ausgearbeiteten Kahntouren durch die Wasserlabyrinthe des Spreewaldes. Die Stadt Lübbenau ist ein idealer Ausgangspunkt für Ihre Erkundung des Spreewaldes. Wenn Sie sich einen ganzen Tag Zeit nehmen können für eine Spreewaldkahnfahrt gibt es eigentlich nur eine Wahl. Nemen Sie teil an der Rundfahrt, die Sie von Lübbenau aus starten können. Sie durchfahren das Dorf Lehde und es geht weiter durch den Erlenwald. Am Gasthaus Wotschofska wird eine erste kleine Pause eingelegt, bevor es den Wehrkanal aufwärts durch den Hochwald geht. Sie passieren das Schützenhaus und die alte Kanowmühle, bevor im Gasthaus Pohlenschänke eine Mittagspause eingelegt wird.
Am Nachmittag führt die Rückfahrt entlang des Leiper Grabens vorbei am Dorf Leipe wieder zurück über das Dorf Lehde nach Lübbenau. Während dieser Fahrt werden Sie erkennen, dass viele Gehöfte, die sich im Spreewald verbergen, teilweise wirklich nur auf dem Wasserweg erreichbar sind. Mit dieser Tagestour haben Sie sich einen wunderbaren Eindruck über dieses einzigartige Naturschutzgebiet verschafft, dass sich kurz vor den Toren Berlins befindet.

Berlin kulinarisch

In Berlin können Sie eine kulinarische Weltreise unternehmen oder gemütlich bei einer Berliner Weißen die traditionelle Berliner Küche kennenlernen. Beides hat sicher seinen Reiz, aber international essen kann man überall, typisch Berliner Küche bekommen Sie nur hier.

Aber wo bekommt man was und wo bekommt man es anders als gewohnt?

Eines mal vorweg: Die Berliner Küche ist deftig, die Portionen in der Regel groß und original Berliner Eßlokale sind rustikal und gemütlich.

"Essen wie bei Muttern und Trinken, wie Vattern et jern jedurft hätte" steht ganz oben auf der Speisekarte im Restaurant "Die Berliner Republik". Es ist kein wirklicher Geheimtipp mehr, aber ein ElDorado für jeden Biertrinker. An der Bierbörse in Der Berliner Republik gibt es 18 verschiedene Biersorten. Und ein Blick in die Speisekarte zeigt, was der Berliner gerne isst.
Da findet sich die "Alt-Berliner Linsensuppe süß-sauer" neben der "Berliner Kartoffelsuppe à la Kaiser Wilhelm"
oder der "Berliner Flammkuchen mit Bratwurst und Curryketchup" genauso wie der "Stolze Heinrich". Der "Stolze Heinrich" ist ein echtes Nationalgericht und besteht aus Bratwurst in brauner Biersoße mit Rotkohl und Quetschkartoffeln.
Das "Berliner Eisbein mit Kraut" darf natürlich genauso wenig fehlen wie der "Gegrillte Broiler (Hähnchen) oder die original "Berliner Currywurst".
Und dann noch zum Nachtisch den hausgemachten "Omas Schokoladenpudding mit Vanillesoße", da bleibt doch wirklich niemand hungrig.

Sie finden "Die Berliner Republick" am Schiffsbauerdamm 118. Und, was ganz außergewöhnlich ist, hier bekommen Sie warme Küche bis sechs Uhr in der Früh.

Sie mögen gern Kartoffeln? Dann sind Sie richtig im "Kartoffelkeller" in der Albrechtstraße 17b. Im historischen Kellergewölbe werden Ihnen Kartoffelspezialitäten serviert in einer Vielfalt, die ihresgleichen sucht. Für den großen Hunger empfehlen wir den Besuch des Kartoffelkellers am Mittwoch. Da gibt es ein Kilogramm Eisbein mit Beilagen für gerade einmal € 10,90.
Ansonsten finden Sie auf der Speisekarte:
Kartoffelpuffer in vielen Variationen, Kartoffelsuppen, Kartoffeln gebraten, Kartoffelbouletten, Kartoffeln wie bei Muttern, Kartoffelaufläufe, Röstis, Kartoffeln aus dem Ofen und Nachtisch aus Kartoffeln.
Wo sonst finden Sie eine Speisekarte, die auf mehreren Seiten so viele Variationen von Kartoffelgerichten anzubieten hat?

In der Nähe der Berliner Kunsthochschule am Savignyplatz finden Sie die Alt-Berliner Kneipe "Die Dicke Wirtin". Das Publikum ist sehr gemischt, aber hier treffen sich auch viele Studenten. Den Namen hat die Kneipe von der ersten Wirtin Anna Stanschek, die nicht nur eine imposante Figur hatte, sondern auch eine starke Zuneigung zu den Studenten entwickelte. Mit liebevoll gekochten Einöpfen, die sich jeder leisten konnte, hat sie "Die Dicke Wirtin" zu einer der beliebtesten Alt-Berliner Kneipen gemacht. Studenten, Künstler, Autoren und auch einige echte Berliner Originale findet man in der "Dicken Wirtin".
Und auch die Speisekarte kann sich sehen lassen:
Ob "Leber Berliner Art" oder "Berliner Kohlroulade mit Speckstippe" oder auch nur "Bratkartoffeln mit Spiegelei" und die allgegenwärtige "Berliner Currywurst", es gibt etwas für jeden Hunger.
"Die Dicke Wirtin" ist täglich ab 18 Uhr geöffnet.

Und für den kleinen Hunger zwischendurch probieren Sie einfach einmal einen der zahllosen Schnellimbisse aus. Denn eine Currywurst auf die Hand, das gehört ganz einfach dazu, zu einem Besuch von Berlin.

 

Berlin bei Nacht

In Berlins Szenevierteln reihen sich die Ausgehmeilen aneinander wie Perlen auf einer Kette. Eine Sperrstunde gibt es in Berlin nicht und die angesagten Clubs, Bars und Discos haben geöffnet bis in die frühen Morgenstunden.
Ganze Stadtteile können Sie durchwandern und das Berliner Nachtleben genießen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit geben wir Ihnen einen kleinen Überblick über das, was Sie in den Szenevierteln vorfinden werden.

Prenzlauer Berg

Einst und manchmal immer noch das Krisenviertel von Berlin, hat sich hier eine Kneipenszene angesiedelt, die vielfältiger nicht sein könnte. Auch die russischen und jüdischen Einflüsse sind hier teilweise stark spürbar und machen einen Bummel durch die Kneipen und Clubs zu einem echten Erlebnistrip.

Rund um den Kollwitzplatz und den Wasserturm finden Sie darüber hinaus eine Vielzahl von internationalen Restaurants. Die Kneipenszene im Bereich Schönhauser Allee und Greifswalder Straße ist abechslungsreich und bietet jedem Nachtschwärmer den passenden Aufenthaltshort.

Ob klein und etwas schmuddelig wie der Gastronomie-Kiosk "Kauf dich Glücklich" oder das "Café Morgenrot" in der Kastanienalleee mit ständig wechselnden Ausstellungen und Veranstaltungen, hier müssen Sie einfach selbst herausfinden, welchen Reiz das multi-kulturelle Miteinander am Prenzlauer Berg ausüben.

Friedrichshain/Kreuzberg

Wer es etwas gemäßigter und stilvoller mag, sollte sich im Ortsteil Friedrichshain umsehen. Hier triff sich die Avantgarde von Berlin in stilvollen Clubs und Cafés. Ein Insider-Tipp ist hier das "Velvet" an der Warschauer Straße 34. Hier grenzt Friedrichshain an den Stadtteil Kreuzberg. Und adäquat zu dem bekannten Schlager der Gebrüder Blattschuss sind hier die Nächte wirklich lang.
Genießen Sie in dies Musiklounge Coctails in angenehmer Atmosphäre.
Von hier aus ist es nicht weit bis zur Oranienstraße und zum Görlitzer Park. Die Kneipen und Bars in Kreuzberg sind auf ein junges, alternatives Publikum ausgerichtet.

Eine Kneipe mittem im Kiez von Kreuzberg ist der "Trinkteufel". Die Inhaber ist auch gleichzeitig die Gründerin der Initiative "Kiez United" und versucht, das alte Kreuzberg von einst wieder ins Leben zu rufen. Die legendäre Kneipe liegt in der Adalbertstraße. Der "Trinkteufel" ist am Wochenende durchgehend geöffnet und hier bekommt man den halben Liter Bier noch für 1,60 Euro. Da die Initiative "Kiez United" die alten Kreuzberger Kneipen wieder in Schwung bringen will, verkehren hier abens sogar Kiez-Busse von einer Kneipe zur anderen.
Elekto-Gitarren zieren das Schaufenster vom "Trinkteufel" und der Wirtin sind Punker genauso willkommen wie die Damen und Herren in Business-Kleidung, die einen Ausflug nach Kreuzberg wagen.

Berlin-Mitte

Der ideale Ausgangspunkt für Ihren Ausflug in das Berliner Nachtleben ist jedoch das Viertel rund um die Hackeschen Höfe. Rund um die Oranienburger Straße und den Oranienburger Platz verwandelt Berlin sich hier in ein einziges Open-Air-Event. Bar reiht sich an Bar, Varietées, Kleinkunstbühnen und vieles mehr machen aus dem Viertel um die Hackeschen Höfe das Zentrum des Berliner Nachtlebens.

Die Hackeschen Höfe sind ein geschlossenes Hofareal, wo eine Mischung aus Wohnen, Gewerbe, Kunst , Kultur und Gastronomie eine perfekte Symbiose eingegangen sind. Rund um den Oranienburger Platz befinden sich die angesagtesten Bars und Clubs in Berlin. Fast jede von ihnen hat sogenannte Happy-Hour-Angebote. Hier können Sie sich mit einem perfekt gemixten Coctails auf das Berliner Nachtleben einstimmen.
Das Publikum in den Bars und Clubs ist international und besonders an den Wochenenden ist es hier sehr voll.
Ein guter Tipp ist das "bluesphere" an der Oranienburger Straße. Diese Bar ist auch bei den Berliner Bürgern sehr beliebt, die hier nach der Arbeit gern etwas trinken gehen. Die Atmosphäre ist gemütlich und stilvoll, wenn es auch manchzmal ziemlich voll ist, weil die Nähe der Hackeschen Höfe auch viele Touristen anlockt. Das Preissegment liegt im mittleren unteren Bereich, Coctails bekommt an in einer Preisspanne zwischen vier und zehn Euro.

Berlin – Party nonstop

Das Nachtleben von Berlin wird aber nicht nur bestimmt von Kneipen, Clubs und Bars. Berlin, das ist Party non-stop. Viele Discotheken laden zum Tanzen ein und sind Berlins Kontaktbörse Nummer 1.
Egal, ob Disco-Musik, Salsa oder Tango, Berlin hat die passende Lokalität dafür.
Die meisten Berliner Discotheken befinden sich in den Stadtteilen Mitte, Prenzlauer Berg und Friedrichshain und sind so facettenreich wie Berlin selbst. . In Friedrichshain zum Beispiel befindet sich der Club "Berghain", der international zum besten Techno-Club der Welt im Jahr 2009 gekührt wurde.

In der Siegfriedstraße 136 befindet sich die Disco "Tollhaus". Hier finden bei schönem Wetter mittwochs, freitags und samstags ab 19 Uhr Poolpartys statt. Erfrischende Pooldrinks gibt es dann schon ab 1 Euro. Das "Tollhaus" ist eine der verrücktesten Discos der Stadt. Auf fünf unterschiedlichen gestalteten Ebenen geht hir die Post ab. Ob "African Style" oder "Party Beat", das "Tollhaus" macht seinem Namen alle Ehre.

Das "40seconds" am Potsdamer Platz ist einer der besten Roof-Clubs von Berlin. Es gibt häufig besondere Veranststaltungen, wie z.B. Sky-Nights, wo man keinen Eintritt zahlen muss. Auf 470 m² hat man einen grandiosen 360° Rundblick über das nächtliche Berlin. Ein kleiner Nachteil: Es gibt nur drei Toilettenkabinen. Rechtzeitig hingehen und Geduld haben ist hier das Motto.

Wer eine gediegenere Atmosphäre und ein gehobenes Publikum vorzieht, sollte "FELIXs Club-Restaurant" in der Behrenstrasse 72 einen Besuch abstatten. Direkt an der Prachtstraße "Unter den Linden" gelegen ist dies die perfekte Adresse für Feinschmecker und Nachtschwärmer, die auch ein hoher Eintrittspreis nicht abschreckt. Die Einrichtung ist stilvoll, die Musik eher dezent. Ein eleganter Club, in dem auch getanzt wird, aber der nicht unbedingt als Tanzlokal bezeichnet werden sollte.

Und nun noch ein letzter Tipp für Berlin beliebteste Partylocation am Prenzlauer Berg, in der Straßburger Straße. Die Disko "Steinhaus" bietet häufig wechselnde Events und immer neue Getränkeangebote, wie zum Beispiel den "Wackelvodka". Eintrittskarten sind zu einem Preis von 3 Euro erhältlich und von 23 bis 24 Uhr gibt es eine Happy-Hour für Longdrinks.
Donnerstags ist Herrentag, somit freier Eintritt für alle Männer. Freitags abends steigt die Party im Friday-Night-Club und samstags überraschen die DJ’s mit den Kultgiganten der 60er, 70er, 80er und 90er Jahre.

Übernachten mal anders – ungewöhnliche Unterkünfte

So vielfältig und schillernd wie die Stadt, so unterschiedlich und teilweise ungewöhnlich sind die Unterbringungsmöglichkeiten. Vom Fünf-Sterne-Hotel bis hin zur Ferienwohnung oder zum Camping-Platz, in Berlin gibt es nichts, was es nicht gibt.

Aber wir möchten Sie ja bekannt machen mit den ungewöhnlichen Dingen, mit den Dingen, die anders sind als anderswo, mit den Dingen, die nicht in Ihrem Berlin-Reiseführer zu finden sind.
In den Seitenstraßen des Kuhdamm finden Sie eine ganze Reihe von Privatpensionen. Unweit des Kurfürstendamms zum Beispiel liegt die Pension "City-Blick". Mit Übernachtungspreisen ab 31 Euro inclusive Frühstück ist dies eine der preiswerteren Unterkünfte. Untergebracht in einem Altbau besticht die Pension durch sehr geräumige Zimmer. Die Rezeption ist 24 Stunden besetzt, das Personal ist sehr freundlich und bemüht sich, dem Gast den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen.

Eine weitere preiswerte Unterbringungsmöglichkeit sind die Hostels. Da Hostels aber in Komfort und leider auch teilweise in Ordnung und Sauberkeit an die Jugendherbergen der 60er und 70er Jahre des letzten Jahrhunderts erinnern, ist hier ein wenig Vorsicht geboten.

Und nun kommen wir zu den ganz besonderen Unterkünften in Berlin:

Ein bisschen "Ostalgie" gefällig? Mieten Sie sich eine Ferienwohnung in Ostberlin und treten Sie die Reise in die Vergangenheit an. Wohnen, wie es die DDR-Bürger in den 50er Jahren getan haben? Kein Problem. Im OSTEL, in der Nähe des Ostbahnhofes in Friedrichshain/Kreuzberg können Sie eine solche Wohnung für 5-6 Personen mieten. Alles ist noch genau wie damals (natürlich sind Matrazen, Wäsche und das Bad neu!). Und etwas ganz besonderes hat Ihnen das OSTEL auch noch zu bieten: Eine Stadtrundfahrt durch Berlin im Trabbi. Wir finden, mehr geht nicht.

Im Hafen Treptow, an der Puschkinallee, können Sie Ihren Berlinurlaub sozusagen als Kapitän auf dem eigenen Schiff antreten. Es gibt ein Wohnschiff mit mehreren Kabinen oder sie mieten gleich ein ganzes Schiff, wie z.B. die Aurora, die Platz für bis zu 6 Personen bietet. Aber losfahren können Sie natürlich nicht. Es ist einfach nur eine etwas andere Art der Übernachtung, die wir Ihnen hier vorstellen möchten.

Sie haben einen Hang zur Kunst und suchen eine Übernachtungsmöglichkeit, die keine Wünsche offen lässt?
Im Propeller Island City Lodge in Berlin wohnen Sie in einem Kunstwerk. Jedes der 45 Zimmer ist ein Kunstwerk. Die Entscheidung, wo man schlafen möchte, fällt schwer. Vielleicht in dem schwebenden Bett im schiefen Zimmer oder doch lieber im Ur-Zimmer in der bunten Holzburg? Allein die Besichtigung dieses Hotels ist schon ein echtes Erlebnis.
Der Frühstücksraum ist mit antiken Forsthausmöbeln ausgestattet, überall stehen tropische Pflanzen und die Musik passt dazu. Frühstück gibt es bis 11 Uhr, danach kann dieser Raum auch als Tagungsraum genutzt werden.
Schon die Rezeption und der Eingangsbereich sind so individuell und künstlerisch gestaltet, dass man gar nicht mehr rausgehen möchte.
Das Erdgeschoss des Hauses beherbergt eine Kunstgalerie, die man auch nachts besichtigen kann.
Die Zimmerpreise zwischen 80 und 120 Euro sind nicht gerade preiswert, aber dafür hat man auch ein Ambiente, dass sich mit nichts anderem vergleichen lässt. Teilweise werden Wochenendspecials angeboten, ein Blick auf die homepage ist sicher interessant.

Und noch etwas Besonderes, nicht ganz so komfortabel, aber dafür ausgefallen und preiswert:
Buchen Sie ein Zimmer in der Fabrik in Berlin-Kreuzberg. Die Zimmer dieses ausgefallenen Hotels befinden sich in einer alten Fabrikhalle. Telefon, Fernseher und Minibar gibt es nicht. Die sanitären Einrichtungen sind Gemeinschaftseinrichtungen, natürlich nach Geschlechtern getrennt, und werden mehrmals täglich gereinigt.
Die Zimmer sind alle hell und freundlich. Es gibt neben den normalen Ein- und Zweibettzimmern auch Zimmer für 7 oder 8 Personen, was besonders für Jugendgruppen interessant sein dürfte.
Frühstück gibt es im Fabrikcafé ab 7.30 Uhr (sonntags ab 8.00 Uhr). Das Fabrikcafé bietet auch einen ständig wechselnden Mittagstisch und eine Abendkarte an.
Eine Übernachtungsmöglichkeit ab 26 Euro pro Person und Nacht und Sie können behaupten, in einer echten Kreuzberger Fabrik geschlafen zu haben.

Ein ganz besondere Ausflugstipp

Der Wilde Westen fängt vor den Toren Berlins an. Das glauben Sie nicht? Wir beweisen es Ihnen.
Die Westernstadt ElDorado liegt in Templin und damit an der Stadtgrenze von Berlin. Und hier können Sie den Wilden Westen wirklich hautnah erleben.
In den Sommermonaten finden hier regelmäßig Stuntvorführungen statt, bei denen Ihnen der Atem stocken wird.
Und Sie können auch selbst aktiv werden. Ob Sie mit der Postkutsche durch den Ort fahren, im Fluß nach Goldnuggets suchen oder wie ein Indianer auf dem Kriegspfad mit Pfeil und Bogen schießen möchten, ElDorado macht es möglich.
Im ElDorado Templin gibt es auch immer wieder Sonderveranstaltungen, die zu besuchen sich lohnt. Und weil für manchen ein Tag nicht ausreicht, können Sie auch im Ranchhouse oder in Blockhütten übernachten. Damit wäre dann auch ein abendlicher, feucht-fröhlicher Besuch des Saloons mit Live-Musik und Tanzdarbietungen möglich.
Der Park ist geöffnet von April bis Oktober und der Tageseintritt für einen Erwachsenen beträgt 10 Euro.

Entspannung und Wellness

Sie möchten sich einen Tag Ruhe und Entspannung gönnen und gleichzeitit Körper und Seele verwöhnen lassen?
Nehmen Sie den Zug vom Berliner Bahnhof Zoo und fahren Sie nach Burg im Spreewald.
Die Spreewald-Therme Burg erwartet Sie.
Baden im natürlichen Solewasser, eine weitreichende Saunalandschaft oder ein Wannenbad in einer Holzbadewanne, die die Form eines Spreewaldkahns hat, das alles und mehr können Sie hier erleben.
Eine weitere Besonderheit der Therme in Burg ist die Sole-Inhalation in großen Gurkenfässern. Das bekommen Sie nirgendwo sonst geboten.
Die Tageskarte kostet 23 Euro und im Thermen-Restaurant können Sie sich darüber hinaus noch mit Spreewaldspezialitäten bekannt machen lassen.

Mietwagen in Berlin

Wie Sie sehen, haben wir ein paar Ausflugstipps für Sie zusammengestellt, die nicht einfach zu Fuß oder mit der U-Bahn erreichbar sind. Wenn Ihr Aufenthalt in Berlin ein wenig länger dauern darf und Sie diese Ausflugstipps ausprobieren möchten, sollten Sie darüber nachdenken, für zwei oder drei Tage einen Mietwagen zu nehmen. Damit sind Sie unabhängig von den Fahrplänen der Deutschen Bahn AG und erreichen Ihre Ziele direkt und meist auch ein wenig schneller.

Mietwagen können Sie bereits von zu Hause aus über das Internet vorbestellen. Ein paar Dinge sollten Sie aber beachten: Nicht immer ist das preiswerteste auch das beste Angebot. Wichtig ist, dass mehr als ein Fahrer gestattet ist und dass Sie unbegrenzte Freikilometer haben. Darüber hinaus sollte es möglich sein, das Fahrzeug in einem Stadtbüro abzuholen und zurückzugeben. Und versicherungstechnisch sollten Sie das Rundum-Sorglos-Paket mit Vollkaskoversicherung und ggfs. einer Insassenunfallversicherung ins Auge fassen.

Manche Mietwagenunternehmen bieten sogenannte "Special-Rates" in den Großstädten an. Vergleichen Sie die Preise und überlegen Sie sich vorher, welches Auto es sein soll. Wenn Sie auch innerhalb Berlins damit herumfahren möchten, ist ein Kleinwagen sicher die erste Wahl, denn das Parkplatzproblem in Berlin sollte man nicht unterschätzen.

Mit einem Mietwagen können Sie dafür dann aber auch das Berliner Umland erkunden. Das ist sicher ein ganz entscheidender Vorteil.

Berlin zu Wasser

Eine besondere Form der Stadterkundung möchten wir Ihnen nicht vorenthalten – Berlin zu Wasser. Sie können mit einer Dampferfahrt Berlin von einer ganz anderen Seite aus betrachten. Es gibt eine Reihe von Anlegestellen in Berlin, an denen Sie zusteigen können.

Berlin hat zwei große Flüsse, unzählige Kanäle und eine Reihe von Seen, auf denen Personenschiffe verkehren. Lassen Sie die Stadt gemütlich an sich vorüberziehen und genießen Sie die Ruhe und Entspannung an Deck eines Dampfers.

Sie können wählen zwischen Tages- und Abendfahrten, Stadtkern- oder Stadtrundfahrten, Seenrundfahrten und Ausflugsfahrten in die Umgebung. Die einzelnen Berliner Reedereien haben unterschiedliche Fahrten in ihrem Programm. Stadtrundfahrten dauern in der Regel 1 bis 1,5 Stunden und kosten selten mehr als 5-8 Euro.
Mit der Reederei Triebler können Sie aber zum Beispiel drei Mal in der Woche eine 12-Seen-Rundfahrt durch Brandenburg unternehmen. Die Schiffsfahrt dauert ca. 4,5 Stunden.

merc - Fotolia.com© Fotograf: merc – Fotolia.com – Spreetour fuxart - Fotolia.com© Fotograf: fuxart – Fotolia.com – Spreeausflug

 

Für welche Dampferfahrt Sie sich auch immer entscheiden, Sie werden auch dieses Mal Berlin mit anderen Augen und aus einem anderen Blickwinkel betrachten können.

 

Berlin kreuz und quer

Ein paar Worte noch zur Fortbewegung in Berlin.

Der öffentliche Nahverkehr:

Das Netz des Berliner Nahverkehrs umfaßt mehr als 1700 km Buslinie, 190 km Tram- und 476 km S- und U-Bahn-Gleise. Sie können also mit dem öffentlichen Personenverkehr in Berlin überall hinkommen.

Trotzdem stellt das manche Leute vor ein extremes Problem, sei es, dass sie in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, oder dass sie Probleme mit dem Fahrkartenlösen und dem Umsteigen haben. Der Berliner Nahverkehr hat hierfür eine sensationelle Lösung gefunden, die einmalig in Europa ist. Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs können kostenlos eine Servicekraft in Anspruch nehmen, die ihnen behilflich ist, damit sie sicher und sorglos mit dem Nahverkehr an das gewünschte Ziel gelangen.

Für alle Berlin-Besucher, die sich überwiegend mit dem öffentlichen Nahverkehr bewegen möchten und darüber hinaus auch noch einige Besichtigungen einplanen lohnt sich in jedem Fall die Berlin-Welcome-Card. Sie sichert zunächst einmal die kostenfreie Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs zu. Darüber hinaus bietet sie viele Vergünstigungen und Ermäßigungen bei Eintrittsgeldern.
Jedem Welcome-Card-Inhaber wird ein kleiner Katalog überreicht, in dem er die einzelnen Leistungen der Berlin-Welcome-Card nachschlagen kann.

Für den Bereich Berlin gibt es drei Varianten, die eine Nutzung für die Zeiträume von 48 Stunden, 72 Stunden oder 5 Tagen ermöglichen. Die Preise für die Berlin-Welcome-Card liegen bei 16,50 Euro für 48 Stunden, 22 Euro für 72 Stunden und 29,50 Euro für 5 Tage. (Stand 2009)
Es gibt auch die Möglichkeit, gegen einen geringen Preisaufschlag, die Region Potsdam mit einzubeziehen.

Fazit:

Ganz gleich, auf welche Art Sie Berlin erleben möchten, diese Stadt wird Sie immer wieder aufs Neue überraschen.
Am besten aber werden Sie Berlin erkennen, wenn Sie dem Berliner sozusagen "aufs Maul" schauen. Besonders schön ist es da, wo der Berliner seine Freizeit in der Stadt verbringt, das beste Essen gibt es, wo der Berliner hingeht und die angesagteste Party ist die, auf der sich wenige Touristen befinden.
Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unseren Tipps zumindest einen kleinen Vorgeschmack geben konnten, was alles anders sein kann bei einem Städtetrip nach Berlin.
"Herz und Schnauze" und eine gute Portion "Berliner Luft" – das alles zusammen genommen, da kann doch gar nichts mehr schiefgehen.
Viel Spaß in Berlin!

Sie haben weitere Tipps und Hinweise für ein gelungenen Urlaub bzw. Aufenthalt in Berlin- Prenzlauer Berg? Wir freuen uns über Ihren Eintrag am Ende dieser Seite…

Weitere Berichte zu Berlin:

Friedrichshain Prenzlauer Berg
Berlin Sehenswürdigkeiten Ausflüge Berlin

 

 

Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit der Fotografen und der Community Fotolia.com
Bild 1: Philipp Berief – Fotolia.com http://de.fotolia.com/id/5425667 | Bild 2: fuxart – Fotolia.com http://de.fotolia.com/id/546427 | Bild 3: Gane9 – PIXELIO | Bild 4: Karl-Heinz Liebisch – PIXELIO | Bild 5: Rupe – PIXELIO | Bild 6: Ralf Pernack – PIXELIO | | Bild 7: fuxart – http://de.fotolia.com/id/546450 | Bild 8: merc – http://de.fotolia.com/id/7500242 |

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Eine Antwort auf Ausflüge Berlin Sehenswürdigkeiten – Ausflugsziele Ausflugstipps

  • Wibke Otte sagt:

    Die Manufaktur Hermann Sachse wurde im Jahr 1901 in Berlin gegründet und gehört zu den erlebbaren Industrie Sehenswürdigkeiten der Stadt. Über 2000 Rezepturen für Tischler, Restauratoren, Beizer, Polierer, Maler & Lackierer können Sie aus unserer eigenen Herstellung beziehen. Wir stellen Tischlereibedarf, Holzpflege, Holzbeize, Schellack, Wachs, Holzlack, Holzöl, Polierwasser, Naturfarben und Pigmente her.

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