Sylvesterreisen

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Reisebericht Silvester in Berlin

Eigentlich wären meine Frau und ich auch letztes Jahr – zu Silvester -wieder zu Hause geblieben. So wie wir es seit Jahren machen.
Jedes Jahr feierten wir den Jahreswechsel, gemeinsam mit der gesamten Familie, im Haus meines Bruders in unserer bayrischen Heimatstadt.

Eine Ausnahme war der Jahreswechsel im vorletzten Jahr.
Da brachen unser Sohn und seine Frau mit der alten Familientradition. Sie fuhren nämlich über Silvester nach Berlin und wir feierten ohne die Beiden. Das “Prost Neujahr!” sagten wir uns also telefonisch. Wobei die Begeisterung unseres Sohnes und unserer Schwiegertochter über ihren Berlinurlaub nicht zu überhören war.
Auch als die Beiden zurück kamen schwärmten sie weiter. Das Einzige was mich an ihrer Berlinreise interessierte, war ob sie sich auch ein paar preußische Schlösser angesehen hatten. Das hatten sie leider nicht, was ich als Bewunderer von “Friedrich dem Großen” überhaupt nicht verstand.

 

Kurze Rede, langer Sinn: Im letzten Herbst begingen meine Frau und ich unsere “Silberne Hochzeit”. Das Geschenk welches uns unser Sohn mit Frau machte, war ein goldfarbener Briefumschlag.
Er enthielt 2 Fahrkarten der Deutschen Bahn nach Berlin und zurück, sowie einen Gutschein für 2 Übernachtungen mit Frühstück über Silvester in einer Berliner Pension.
Meine Frau platzte fast vor Begeisterung, während meine große Freude – was ich leider zugeben muss – eher gespielt war. Der Gedanke Silvester im großen fremden Berlin verbringen zu müssen, behagte mir nicht wirklich.

Nun ja, am 30.12. kamen wir – dank Schlafwagen – gut ausgeruht in Berlin am Bahnhof Zoo an. Der Gedanke, dass ich nun 3 Tage ohne mein geliebtes Auto sein sollte, war eigentlich schon verflogen.
Die Stadt empfing uns mit Sonnenschein. Wahnsinn! Da stand plötzlich die Gedächtniskirche – welche wir nur von Fotos bzw. aus dem Fernsehen kannten – ganz real vor uns. Natürlich mussten wir sie uns gleich mal ganz aus der Nähe ansehen. Meine Frau und ich waren beeindruckt. Im Mauerwerk dieses Berliner Wahrzeichens sieht man tatsächlich noch die Einschüsse aus den letzten Kriegstagen.

Schließlich fragten wir einen Taxifahrer nach dem Weg zu unserer Pension. Da er sagte, der Weg sei zu Fuß in 15 – 20 min zu schaffen gingen wir zu Fuß. Schließlich schien die Sonne und unser gesamtes Gepäck bestand lediglich aus einem kleinen Rollkoffer, welchen ich locker hinter mir her zog.

Auf dem Weg, gönnte ich mir eine Bockwurst – für sage und schreibe 1 Euro. Unglaublich! Und trotzdem war sie sehr lecker. Für einen Euro bekomme ich am Imbiss zu Hause, noch nicht mal eine Semmel mit Senf.
Meine Frau holte sich an einem Asia Imbiss nebenan, eine Nudelpfanne mit Hühnerfleisch. Auch hier konnte ich kaum glauben, dass diese Riesenportion (welche ebenfalls schmeckte) für lächerliche 2, 20 Euro zu haben war. Wow!

 

Unsere Pension befand sich in einem Berliner Altbau. Die Betreiber des Hauses, Eheleute in unserem Alter, empfingen uns sehr herzlich und zeigten uns unser Doppelzimmer. Es war schön hell, gepflegt und verfügte über alles was man braucht. Zur großen Freude meiner Frau gab es auch eine Badewanne. Das Zimmer hatte seine Fenster zur sehr ruhigen schönen Hofseite und hatte sogar einen Balkon.

Dann führte uns der Weg – auf meinen Wunsch hin – zum Schloss Charlottenburg. Ein Bus fuhr direkt vor der Tür ab und nach knapp zehn Minuten waren wir dort.
Wahnsinn! So groß und gigantisch, hatten wir uns dieses Bauwerk nicht vorgestellt.

Da die Sonne noch immer lachte, gingen wir im Schlosspark spazieren, was übrigens keinen einzigen Cent kostete. Tolle Arbeit, die die Gärtner dort geleistet hatten. Ein herrlicher gepflegter Park mit vielen Denkmalen, Bäumen, Grünflächen, einem Mausoleum, einem wunderbaren Gartenpavillon und viel Wasser. In einem kleinen See schwamm neben Enten und Schwänen, zu unserer Freude, sogar ein Fischotter. Um den gesamten Park zu bewundern, braucht man sicher einen ganzen Tag oder mehr.

Nun gingen wir zu Fuß zurück zu unserer Pension, denn das Wetter war noch immer herrlich.

Schließlich bekamen wir Hunger. Da kam uns eine Gastwirtschaft, welche das Wort “Eisbein” im Namen hatte, gerade recht. Da wir beide gern Fleisch in allen Varianten essen und das gern deftig, schauten wir uns nur kurz an, nickten uns zu und gingen hinein.
Es war ein Alt-Berliner Gasthaus, urgemütlich, mit Charme, Patina und einem netten Wirt, der uns, so wie die Biertrinker am Tresen, begrüßten als würden wir uns schon ewig kennen. Dort aßen wir unsere Riesen-Eisbeine, wiederum zu einem unschlagbaren Preis. Auch das Experiment: “Erbspüree“, was wir noch nie gegessen hatten, war ein voller Erfolg.

 

Nachdem wir uns in der Pension etwas erfrischt und ausgeruht hatten, gingen wir ins “Theater des Westens” und sahen uns die “Drei Musketiere” an.
Im Publikum saßen auch einige bekannte Fernsehschauspieler. Das schien für die Berliner nichts Besonderes zu sein. Für uns war es das schon.

Am nächsten Tag, dem Silvestertag, war nach einem guten Frühstück (ganz nach unserem Geschmack) unser erstes Ziel der Berliner Funkturm. Dort oben gönnten wir uns – die traumhafte Aussicht genießend – ein Berliner Bier. Und siehe da: nicht nur bei uns in Bayern macht man guten Gerstensaft.

Anschließend führte uns unser Weg in den Zoologischen Garten. Leider war der Eisbär Knut, damals noch nicht zu sehen. Aber dennoch: Der Zoologische Garten ist eine herrliche grüne Oase inmitten Berlins und der Besuch hat sich (schon allein wegen der Affen) total gelohnt.

Dann machten wir noch eine Stippvisite beim Olympiastadion, welches wir zwar nur von außen ansahen, aber auch hier von den Dimensionen des Bauwerkes sehr beeindruckt waren.

Nach einer Mütze Schlaf in der Pension, machten wir uns nochmal zu dem “Eisbein-Gasthaus” auf. Denn dort konnten wir – am Vortag – noch zwei Plätze für die Party zum Jahreswechsel ergattern.

Es gab ein ganz tolles kaltes Buffet, Livemusik und eine kleine aber professionelle Zaubershow. An unserem Tisch saßen noch zwei Pärchen aus Berlin, welche uns das Feuerwerk am Brandenburger Tor empfahlen. Wir fuhren hin und es war tatsächlich gigantisch.

Diesmal riefen wir von der Hauptstadt aus, bei unserem Sohn in Bayern an und bedankten uns noch mal herzlich, bei ihm und unserer Schwiegertochter.

Am Neujahrstag sahen wir uns noch den Potsdamer Platz, den CheckPoint Charly und viele Bauwerke in Berlins historischer Mitte an. Unter den Linden, versprach ich dem “Alten Fritz“, der dort auf seinem Pferd sitzt, dass wir im nächsten Jahr wieder kommen.

So wird es auch sein! Das Ehepaar in der Pension bzw. Hotel freut sich schon auf uns und wir freuen uns auf den nächsten Silvester Urlaub im schönen Berlin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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